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11. Februar 2018



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Biomarker für Epilepsiewahrscheinlichkeit nach Hirnverletzungen
  • Gefäßverschlüsse nach Schlaganfall sofort erkennen
  • Spätfolgen von kindlichen Nierenerkrankungen
  • Können israelische Wissenschaftler Darwins Finken retten?
  • Astronauten simulieren das Leben auf dem Mars im Negev
  • "Super-Kugel": Israelischer Waffenbauer testet neue Patrone
TOURISMUS
  • Tourismus aus China boomt
  • Heiliges Land der Bahai
  • Polen sagt Teilnahme an Tourismusmesse in Tel Aviv ab
  • Dachgärten, Freiluftateliers und Außenduschen
  • Israelische Sensortechnologie könnte Hotelkosten drastisch senken
WIRTSCHAFT
  • Playtika gründet einen israelischen Investmentfonds über USD 400 Mio.
  • Belectric in Israel vor dem Zeitplan fertig
  • Neue Vernetzung von Hightech und Landwirtschaft
  • Israelische Innovation deckt fast die Hälfte der Gesundheitseinnahmen bei "Merck"
  • TAU arbeitet mit russischem Technologieunternehmen zusammen
  • "Superschnelles" Internetkabel soll Israel mit Spanien verbinden
  • Preiswerte Mini-Satelliten aus Tel Aviv
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Israelische Tänzer in Chandigarh
  • Schmökern und Schlemmen
  • IDF rekrutiert Jugendliche mit Behinderungen als Militärhundeführer
  • Gemeinsam büffeln verbindet
  • Spitzenkoch aus Paris berät schwule Jugendliche
  • Israelische Schauspielerin bekommt Gastrolle in "The Simpsons"
  • Kleine Läden und Cafés auch am Sabbat öffnen?
POLITIK
  • "Akute Kriegsgefahr" zwischen Israel, Iran und Syrien
  • Aus aktuellem Anlaß...
  • Schon wieder Israeli von Terrorist ermordet
  • Deutschland kompensiert Holocaustopfer aus Algerien
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Sprengstoff in Medikamentenlieferungen gefunden
  • Dürre: Kapstadt will (noch) keine Hilfe aus Israel
  • Undercover im stillen Dschihad
SPORT
  • Zehn israelische Athleten bei Olympia in Pyeongchang

ANKÜNDIGUNG
  • Tacheles Talk Israel
  • Festival und Marathon












Biomarker für Epilepsiewahrscheinlichkeit nach Hirnverletzungen
Forscher der Ben-Gurion-Universität des Negev (BGU) haben einen Biomarker für die Vorhersage und potentielle Prävention epileptischer Anfälle bei Patienten mit Hirnverletzungen entdeckt, indem sie EEG (Elektroenzephalographie)-Aufnahmen von Theta-
Gehirnwellen untersuchten. "Post-injury epilepsy (PIE) ist eine verheerende Folge von Schädel-Hirn-Trauma (SHT) und Schlaganfall, die sich bei 10 bis 40% der Überlebenden Monate oder sogar Jahre später entwickelt", sagt Dr. med. Alon Friedman, Neurochirurg und Forscher am BGU-Zentrum für Bildgebung im Gehirn und am Zlotowski-Zentrum für Neurowissenschaften. "Während aus der wissenschaftlichen Forschung Nachrichten über vielversprechende Medikamente stammen, die Epilepsie verhindern können, müssen wir zuerst zuverlässige Biomarker im Gehirn finden, die vorhersagen, welche Patienten die Krankheit entwickeln", sagt Friedman. Das BGU-Team entdeckte, dass Thetawellen, die im Rahmen eines EEG gemessen werden, fünf verschiedene Arten von Epilepsie nach einer Verletzung bei Mäusen und Ratten vorhersagen können. Durch die Verfolgung fortlaufender Aufzeichnungen entdeckten die BGU-Forscher vom Zeitpunkt der Verletzung bis zum Beginn spontaner Anfälle ein spezifisches Muster der Theta-Aktivität, die im Laufe der Zeit als Zeichen der Epilepsieentwicklung abnahm. Dieses Muster scheint auch mit Störungen in Schlaf-Wach-Zyklen verbunden zu sein. Das Forschungsteam umfasste Wissenschaftler der Charité-Universität für Medizin in Berlin und des IRCCS-Institut di Ricerche Farmacaloge Mario Negri in Mailand. Die Studie wurde vom 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union (Epitarget), der Binational Israel USA Foundation, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Nova Scotia Health Research Foundation und der Canada Foundation for Innovation unterstützt. (aabgu) EL

Gefäßverschlüsse nach Schlaganfall sofort erkennen
Viz.ai hat jetzt für sein direkt-interventionierendes System, ContaCT, das CE-Zeichen. Die CE-Kennzeichnung wird häufig als "Wirtschafts-Reisepass" für den europäischen Binnenmarkt bezeichnet. ContaCT ist eine Schlaganfallversorgung, die automatisch Hirn-CTs
analysiert und einen Spezialisten darüber informiert, wenn ein Verdacht auf eine große Gefäßverstopfung besteht. Die direkte Intervention bietet dem richtigen Arzt zur richtigen Zeit die richtigen Informationen und beschleunigt so den Beurteilungs- und Behandlungsprozess erheblich. Das könnte Menschenleben retten, Behinderungen erheblich reduzieren und die Kosten für die Gesundheitssysteme senken. Die Software von Viz.ai hat ihr Potenzial in einer klinischen Studie gezeigt, in der sie Schlaganfallspezialisten innerhalb weniger Minuten korrekt über einen vermuteten Verschluss eines großen Gefäßes benachrichtigen konnte. Viz.ai wurde von drei Experten aus verschiedenen Teilen der Welt gegründet: dem Neurochirurg Dr. Chris Mansi aus den USA, David Golan, Prof. für Statistik aus Israel, der sich auf KI- und Deep-Learning-Netzwerke spezialisiert hat, und Dr. Manoj Ramachandran aus Großbritannien. (interventionalnews) EL

Spätfolgen von kindlichen Nierenerkrankungen
Genaue Diagnose: Junge Männer und Frauen aus Israel, die bei der Musterung Nierenerkrankungen in der Kindheit angegeben hatten, erkrankten im weiteren Erwachsenenleben häufiger und früher an einem
dialysepflichtigen Nierenversagen, obwohl ihre Nierenfunktion bei der Musterung noch normal war. Dies weist eine bevölkerungsbasierte Studie nach, die im New England Journal of Medicine (2018; 378: 428-438) veröffentlicht wurde. Die Untersuchung von Ronit Calderon-Margalit und Mitarbeitern von der Braun School of Public Health in Jerusalem zeigt, dass Erkrankungen im Kindesalter trotz einer zwischenzeitlich normalen Nierenfunktion dauerhafte Schäden in den Nieren hinterlassen können. (aerzteblatt) KR

Können israelische Wissenschaftler Darwins Finken retten?
Die Galápagos-Inseln sind für ihre einzigartigen Tierarten - Riesenschildkröten, Leguane und Seelöwen - bekannt, aber keine ist legendärer als die Darwinfinken. Nun sind 11 der 13 auf den Galápagos vorkommenden Finkenarten vom Aussterben bedroht, da Parasitenfliegen die Populationen bedrohen. Ein Forscherteam der Fakultät für Landwirtschaft, Lebensmittel und Umwelt der
Hebräischen Universität will die symbolträchtigen Vögel retten. Der international anerkannte Entomologe Prof. Boaz Yuval wird von den Kollegen Prof. Edouard Jurkevitch und Micki Ben-Yosef für die dreiwöchige Mission im Rahmen eines von der US-Israel Binational Science Foundation gemeinsam mit der University of Minnesota finanzierten Vierjahresprojekts unterstützt. Das Team wird auch mit einem Entomologen an der Universität von Minnesota und Wissenschaftlern der Charles Darwin Foundation zusammenarbeiten. Eine Inspektion ergab, dass Larven der Philornis downsi Fliegen, die in den 1960er Jahren versehentlich vom Festland auf die Insel gebracht wurden, sich vom Blut der Küken nähren und diese dadurch sterben. Die israelische Gruppe untersucht eine Methode, die darauf abzielt, Mikroben innerhalb der Fliegen anzugreifen, um ihren "Blutzufuhr-Erfolg" zu unterbrechen. Sie werden auch versuchen, dem lokalen Team in Ecuador dabei zu helfen, die invasive Fliege in einer Laborumgebung erfolgreich wachsen zu lassen, für die sterile Insektenfreisetzung - eine Form der Schädlingsbekämpfung, bei der eine überwältigende Anzahl von sterilisierten Insekten freigelassen wird. (i21c) EL

Astronauten simulieren das Leben auf dem Mars im Negev
Das ÖWF (Österreichisches Weltraum Forum), eine auf analoge Missionen spezialisierte internationale Organisation, hat Israel als einen von 19 internationalen Orten für die Mars-Simulation ausgewählt. Das Mizpe-Ramon-Gebiet ist wegen seiner Ähnlichkeiten mit dem Mars in Bezug auf Geologie, Trockenheit und Isolation
für das Simulationszentrum ideal. Es ist die erste jemals in Israel geschaffene Weltraumstation. Sechs israelische Astronauten sollen hier lernen. Der Architekt Alon Shikar sagte, dass das Habitat in Form eines 15 Quadratmeter großen Rechtecks mit zwei eingeklappten Flügeln entworfen wurde, die leicht auf eine Größe von 50 Quadratmetern erweitert werden könnten. Es gibt sechs Übungs-Abteile, darunter ein Schlafbereich und ein Kontrollraum im rechten Flügel, Labore im linken Flügel und ein inneres Rechteck in der Mitte, das Wasser, Elektrizität und andere lebenserhaltende Systeme sowie Gemeinschaftsbereiche wie eine Küche enthält. Der Schlafbereich wird aus kleinen Kapseln bestehen, ähnlich wie die Kojen in japanischen Kapselhotels. Die Astronauten werden über den israelischen Satelliten AMOS-7 mit dem Kontrollzentrum in Rehovot kommunizieren. (nocamels) EL

"Super-Kugel": Israelischer Waffenbauer testet neue Patrone
Israels staatlicher Rüstungskonzern IMI hat eine neue Munition für Sturm- und Maschinengewehre entwickelt. Die neue Munition hat eine im Vergleich zum 7,62-mm-Geschoss um 30% verbesserte Treffsicherheit aus
mehr als einem halben Kilometer Entfernung. Außerdem schafft die kleinere Patrone das, was für Kaliber 7,62 Standard ist: In Werktests hat die "Super-Kugel" aus einer Distanz von 800 Metern Stahlplatten von rund 3,5 mm Stärke durchschlagen. "Die neue Munition optimiert die Möglichkeiten von Sturmgewehren und erhöht deren Schlagkraft, die nun mit jener des FN MAG vergleichbar ist", sagte ein Unternehmenssprecher. Zudem reduziere die neue Kugel das Gewicht der Ausrüstung, die ein Soldat bei Einsätzen zu tragen hat. (IMI) KR










Tourismus aus China boomt
Über 113.000 Chinesen reisten im Jahr 2017 nach Israel, das sind 41% mehr als im Vorjahr. Chinesische Touristen können direkt von Peking, Shanghai und Hongkong nach Tel Aviv fliegen. Um den Anforderungen des wachsenden chinesischen Tourismusmarktes gerecht zu werden, hat das israelische Tourismusministerium die Ausbildung von Touristenführern ausgebaut und chinesische mobile Zahlungsdienste wie Alipay eingeführt. (xinhuanet) EL
Chinesische Touristen am Toten Meer

Heiliges Land der Bahai
Bahai-Gläubige beten täglich in Richtung Bahji, einem kleinen Ort bei Akko im Norden Israels - unweit der Grenze zum Libanon. Es ist der heiligste Ort für die Bahai. Denn hier, inmitten einer riesigen Gartenanlage,
steht der Schrein Baha'ullahs, ihres Religionsstifters, der 1853 aus dem Iran verbannt wurde. Bahai-Pilger treffen während ihrer Reise auch die neun Mitglieder des Universalen Hauses der Gerechtigkeit in Haifa, so nennt sich jene Institution, die sich um alle Bahai weltweit kümmert und die alle 5 Jahre neu gewählt wird. Die Bahai haben keinen Klerus. Gibt es mindestens neun Bahai an einem Ort, dann bilden sie einen geistigen Rat. Die Zahl neun hat für die Bahai große Bedeutung. Im Arabischen wird sie mit Baha wiedergegeben, was Herrlichkeit heißt. Eines der Bahai-Symbole ist ein neunzackiger Stern, der für die Einheit der Menschheit und die Einheit der Religionen steht. Die Bahai betrachten die Religionen als verschiedene Kapitel eines Buches. (DLF) KR

Polen sagt Teilnahme an Tourismusmesse in Tel Aviv ab
Der polnische Tourismusminister hat seine geplante Teilnahme an der Internationalen Mittelmeer Tourismus Messe (IMTM) in Tel Aviv abgesagt. Hintergrund scheint die durch das polnische Holocaust-Gesetz ausgelöste
Krise zwischen Israel und Polen zu sein. Die internationale Tourismusmesse in Tel Aviv ist Israels jährliche Veranstaltung der Tourismusindustrie und wird von hunderten Teilnehmern aus 50 Ländern besucht, darunter mindestens zehn Tourismusminister. In den letzten zwei Jahren hat sich die Zahl der polnischen Ziele, die von Israel aus angeflogen werden, immer weiter erhöht. Die Fluggesellschaften EL AL, Wizz Air und Ryanair bieten heute Flüge von Tel Aviv nach Polen, in die Städte Warschau, Krakau, Posen, Danzig und Breslau, an. (israelheute) KR

Dachgärten, Freiluftateliers und Außenduschen
Die Bewohner von Tel- Aviv haben gelernt, jeden Quadratmeter zu nutzen. Sie bauen sich einen Pool auf das Haus, nutzen das Dach als Wohnzimmer oder legen einen Garten an. Auf einem Einkaufszentrum hat ein ganzes Spaßbad Platz. (zeit-reisen) EL

Israelische Sensortechnologie könnte Hotelkosten drastisch senken
"Vortex Energy" aus Netanya installiert spezielle Sensoren und Monitore, die Daten zu Temperaturschwankungen erfassen und die Software zur Berechnung der Echtzeit-Anpassungen von Kühlung und Klimaanlagen. Die Außentemperatur ist der Schlüssel. Wenn es um die Mittagszeit 30°C heiß ist und die Temperatur im
Inneren des Gebäudes 23°C betragen soll, muss das Wasser in der Klimaanlage auf etwa 7,5°C abgekühlt werden. Wenn die Außentemperatur jedoch auf 27°C sinkt, muss das Wasser auf nur 9°C gekühlt werden. Für ein Hotel kann das ein "großer Unterschied" sein, betont Vortex-Mitbegründer Avi Mizrachi. Für jedes Grad kann ein Hotel 5% seiner Energiekosten einsparen. Das Leonardo in Ramat Gan konnte den jährlichen Energieverbrauch des Gebäudes während des viermonatigen Pilotprojekts um 12% reduzieren. Die Gesamtersparnisse betrugen ca. USD 64.000 - genug, um die USD 43.500 zu decken, die Vortex für die Installation eines Systems dieser Größe einschließlich Software, Sensoren, Monitoren und Bedienfeldern berechnen würde. Das Unternehmen hat auch andere Hotels sowie die amerikanische Botschaft in Tel Aviv mit Sensoren ausgestattet. Vortex hat die Unterstützung der Michael Ilan Group, der israelischen Aufzugsfirma, die Anfang 2011 die ersten Investitionen und das technische Know-how zur Verfügung gestellt hat. Vortex und Ilan arbeiten immer noch zusammen, obwohl Vortex ein unabhängiges 12-Personen-Unternehmen ist. (I21c) EL








Playtika gründet einen israelischen Investmentfonds über USD 400 Mio.
Der Fonds plant, in israelische mobile und Internet-Unternehmen für digitale Unterhaltung und Konsumgüter zu investieren. Playtika Growth Investment wird sich auf Unternehmen konzentrieren, die jährliche Einnahmen
von mindestens USD 10 Mio. erzielen. Eric Rapps, Geschäftsführer von Playtika Growth, sagt dazu: "Playtikas operative Teams verwalten Marketingbudgets im dreistelligen Millionenbereich, verarbeiten und analysieren täglich sechs Terabyte an Informationen und verwalten einen Umsatz von USD 1 Mrd. Sie haben aus einem Startup mit zehn Leuten einen Markt gemacht mit 1.700 Mitarbeitern in 10 Ländern." Der zweite Aspekt ist die Management- und Geschäftsseite der Unternehmen. Junge Start-ups benötigen Schulungen für die Planung ihrer langfristigen Strategie. Playtika hat mehr als USD 300 Millionen für den Erwerb von 10 Unternehmen ausgegeben. Playtika wurde auch zweimal selbst erworben. Der chinesische Konzern Giant hat es im Juli 2016 für USD 4,4 Mrd. erworben. "Unsere DNA ist Israel, aber nachdem wir uns im Besitz von zwei großen US-Unternehmen befanden und derzeit im Besitz von Investment-Institutionen aus China sind, verstehen wir viel besser, wie man ein globales Geschäft mit hoch entwickelten multinationalen Partnern führt und welche Fähigkeiten benötigt werden. Israel baut weltweit führende Unternehmen, nicht nur innovative Start-ups", sagte Playtika-Gründungspartner und CEO Robert Antokol. Playtika Growth befindet sich derzeit in den Geschäftsräumen von Playtika in Herzliya, plant jedoch in diesem Jahr den Umzug in eigene Büros in Tel Aviv, wenn es eigene Mitarbeiter rekrutiert. Das Unternehmen ist bereits für Bewerbungen von Kandidaten offen. (globes, reuters) EL

Belectric in Israel vor dem Zeitplan fertig
Das Solarkraftwerk Ashalim in der israelischen Negev-Wüste wurde offiziell eröffnet. Im Auftrag von EDF EN Israel Ltd. und dem israelischen Entwickler Clal Sun Ltd. war Belectric als EPC-Dienstleister
(Engineering-Procurement-Construction) verantwortlich für den Bau der Photovoltaik-Anlage mit einer installierten Leistung von 30 MW. Die Anlage ging im Dezember ans Netz und wurde damit früher als geplant fertiggestellt. "Israel ist einer unserer Kernmärkte", berichtet Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Belectric: "Wir sind erfreut, als EPC-Dienstleister für dieses wichtige Projekt ausgewählt worden zu sein." Die neue Photovoltaik-Anlage ist Teil eines Solar-Großprojekts, das Solarthermie und Photovoltaik vereint. Nach Abschluss aller Arbeiten wird das Solar-Kraftwerk über eine Gesamtleistung von 250 MW verfügen und rechnerisch rund 2% des israelischen Strombedarfs aus Sonnenenergie decken können. Seit 2013 hat das Unternehmen 17 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 200 MW in Israel realisiert. Dieses Jahr baut Belectric in Zusammenarbeit mit Solel Boneh eine PV-Anlage mit einer Leistung von 120 MW in der Nähe des Kibbuz Zeélim. Die Inbetriebnahme dieser Anlage ist für 2019 geplant. (solarserver) KR

Neue Vernetzung von Hightech und Landwirtschaft

Die israelische Landwirtschaftsgruppe Yakhin arbeitet von nun an mit Tech for Good zusammen, einer gemeinnützigen Organisation, die den Einsatz von Technologie für soziale und ökologische Zwecke und Mentoren für Agrartech-Unternehmer fördert. Yakhin Impact, der neue Akzelerator, wird ausgewählten Startups, die auf einen nachhaltigen Entwicklungszugang für Agrarexperten, Agrarwissenschaftler, Technologie- und Marketingprofis, Landwirtschaft, Rechts- und Finanzberatung, Arbeitsräume und Einführung in Israel und Ausland hinarbeiten, mit Investoren zusammenbringen. "Wir sehen eine wachsende Nachfrage nach neuen, kreativen landwirtschaftlichen Lösungen, die Lebensmittel im Allgemeinen und gesunde Lebensmittel im Besonderen überall auf der Welt zugänglich machen", sagte Omri Boral, Mitbegründer und Co-CEO von Tech for Good. "Wir glauben, dass israelische Technologen diese Nachfrage erfüllen können." Tech for Good ist eine internationale Organisation, die Unternehmern dabei hilft, soziale und ökologische Probleme zu lösen und dabei von ihrer Tätigkeit zu profitieren. Yakhin wurde 1927 gegründet und ist eine der ältesten landwirtschaftlichen Gruppen in Israel. Im Laufe der Jahrzehnte hat Yakhin tausende Hektar Land kultiviert, neue Produktlinien eingeführt und fortschrittliche Anbaumethoden verwendet. Heute gibt es in Israel mehr als 460 aktive israelische Agrartech-Unternehmen, von denen mehr als 25% in den letzten fünf Jahren gegründet wurden, 50% in den letzten 10 Jahren. (toi) EL

Israelische Innovation deckt fast die Hälfte der Gesundheitseinnahmen bei Merck
Israelische Innovation steht hinter knapp der Hälfte der Gesundheitseinnahmen des 350 Jahre alten deutschen Pharma- und Chemieunternehmens Merck. Das von Merck vermarktete Rebif-Medikament zur Minderung der Häufigkeit von Rezidivsymptomen bei Multipler
Sklerose erzielte z.B. 2016 einen Umsatz von rund EUR 1,7 Mrd., während das Erbitux-Medikament für Kopf- und Halskrebserkrankungen, ebenfalls auf israelischer Technologie basierend, weltweite Umsätze von rund EUR 1 Mrd. erzielte. Die Produktpalette von Merck umfasst biopharmazeutische Therapien für Krebs und MS sowie Flüssigkristalle für Smartphones und LCD-Fernseher. Merck und Israel arbeiten seit 50 Jahren gut zusammen. Die börsennotierten Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit 52.000 Mitarbeiter beschäftigt und erwirtschaftete 2016 einen Gesamtumsatz von EUR 15 Mrd. Jetzt eröffnete Merck ein neues Technologieinnovationslabor bei seiner Tochtergesellschaft Qlight Nanotech in Jerusalem, um seine Expertise in Flüssigkristall-Display-Materialien und OLED-Materialien zu erweitern. (ToI) EL

TAU arbeitet mit russischem Technologieunternehmen zusammen
Das russische multinationale Technologieunternehmen Yandex N.V., das die populärste Internetsuchmaschine Russlands betreibt, will ab jetzt mit der Universität
Tel Aviv zusammenarbeiten, um ein neues Programm für maschinelles Lernen zu implementieren. "Yandex Machine Learning Initiative" wird Kurse anbieten, die sich auf maschinelles Lernen, Deep Learning, Verarbeitung natürlicher Sprache, Computer Vision und Robotik konzentrieren. Das Programm wird von der Blavatnik School of Computer Science der Tel Aviv University im Rahmen des Informatik-Programms angeboten. "Das neue Lehrprogramm wird den Beitrag der Tel Aviv Universität zu Israels High-Tech-Bereich und der nationalen Wirtschaft deutlich erhöhen", sagte Joseph Klafter, Präsident der Universität Tel Aviv. (Calcalistech) EL

"Superschnelles" Internetkabel soll Israel mit Spanien verbinden
Nasos Ktorides, Chairman des zypriotischen Unternehmens Quantum Cable, sagt, dass sein neues Unterwasser-Internetkabel, das Israel mit Spanien verbinden soll, leistungsfähig genug sein wird, um in
Spitzenzeiten bis zu 60% des weltweiten Internetverkehrs zu bewältigen. Das USD 200 Mio. Projekt soll im Jahr 2020 online gehen. Ktorides sagte weiter, das Kabel werde 40 Mal mehr Kapazität haben als bestehende Internetkabel auf dem Boden des Mittelmeers. Er sagte, das sei genug Kapazität, um gleichzeitig bis zu 80 Millionen hochauflösende Videoanrufe zwischen Asien und Europa zu bewältigen. Das 7.700 km lange Kabel wird Bilbao in Spanien erreichen, wo ein ebenso leistungsfähiges Internetkabel Spanien mit dem US-Bundesstaat Virginia verbindet. (theyeshivaworld) EL

Preiswerte Mini-Satelliten aus Tel Aviv
Die Tel Aviv University startet ein neues Weltraumforschungszentrum, das sich auf Miniatur-Satelliten in Schuhkartongröße konzentriert, die mit Mikrokameras, Sensoren und Antennen ausgestattet werden. Sie sind für die Forschung in Umwelt,
Geophysik, Geographie, Meteorologie und Biologie gedacht. Durch kleinere und billigere elektronische Komponenten, können diese CubeSats quasi "huckepack" mit großen Satelliten in den Weltraum geschossen werden. Sie betreten die Erdumlaufbahn in einer Höhe von 250-370 Meilen und absolvieren mit einer Geschwindigkeit von 5 Meilen pro Sekunde alle 90 Minuten einen vollständigen Erdzyklus. Der Bau eines solchen Mini-Satelliten dauert etwa zwei Jahre und kostet nur ca. USD 500.000. Die Kosten für den neuen israelischen Kommunikationssatelliten AMOS-8, der voraussichtlich im Februar 2021 starten wird, wird dagegen auf USD 20,5 Mio. geschätzt. (calcalistech) EL








Israelische Tänzer in Chandigarh
Mit dem Ziel, kulturelle Beziehungen mit Israel aufzubauen, organisierte der Indian Council for Cultural Relations (ICCR) in Zusammenarbeit mit dem Punjab Arts Council eine seltene und intime Tanzperformance von "Two Words" - den Tänzern Jill und Amnon
Damti aus Israel. Amnon Damti ist taub von Geburt an, was ihm jedoch nicht im Weg stand, als er neben Israels renommiertem "Kinor David"-Tanzpreis für innovative Tänze, auch internationale Auszeichnungen erhielt. Jill Feingold Damti, Amnons hörende Ehefrau und Tanzpartnerin, spezialisiert auf Gymnastik und Wasserballett, stand im Mittelpunkt der Einführung des Titelkonzeptes "Zwei Worte der Gehörlosen und der Welt des Gehörs". Sie rekapitulierte 26 Jahre ihrer Beziehung als Lebenspartner füreinander und tanzte durch einen Videoclip mit internationalen Auftritten. "Two Worlds" sind interaktive Tanz- und Pantomimeperformances. Auf Befehl durch "Zeichen" verwandelte Dampti seinen Körper und seinen emotionalen Ausdruck wie ein Vogel und sogar wie ein Kamel, das sich in einer Wüste bewegt. Eine eingeladene Gruppe gehörloser Schüler der indischen Vatika-Schule, die die Zeichen verstanden, genoss die Aufführung sehr. (tribuneindia) EL

Schmökern und Schlemmen
Jerusalem hat den Besitzer des Buchcafés Tmol Shilshom schon mehrmals an den Rand des Bankrotts gebracht. Wenn die Stadt wieder einmal eine blutige Phase in ihrer Geschichte durchlebt, bleiben die Jerusalemer aus
Angst vor Anschlägen dem Zentrum lieber fern, die Touristen auch. Dennoch sagt Besitzer David Ehrlich: "Das Tmol Shilshom kann es so nur in Jerusalem geben. Es gehört hierher - wie ich. Die Stadt übte immer eine enorme Anziehungskraft auf mich aus." Gab es anfangs nur Kaffee und Bücher, bietet es mittlerweile auch eine zunehmend raffinierte israelische Küche. Gerettet über die harten Zeiten haben das Büchercafé in den vergangenen 24 Jahren seines Bestehens aber immer die Autoren, die Poeten, sagt Ehrlich. Die Soziologin Eva Illouz zum Beispiel, die an der Jerusalemer Universität lehrt und regelmäßig in das Café kommt. Auch Amos Oz schaute hier schon öfter vorbei. In Zeiten der Krise, etwa während der zweiten Intifada, kamen die Literatur-Stars unbeirrt oder gerade deshalb weiter ins Tmol Shilshom. (5 Yo'el Moshe Salomon Street Nachalat Shiv'a, Jerusalem). (spiegel) KR

IDF rekrutiert Jugendliche mit Behinderungen als Militärhundeführer
Eine Gruppe von 20 jungen Menschen mit Behinderungen wurde in die K-9-Einheit der IDF rekrutiert und wird als Hundeführer auf Basen im ganzen Land stationiert. Die erste human-canine-Abschlussfeier für Soldaten mit besonderen Bedürfnissen fand im Veterinärzentrum
Beit Dagan statt. Die Rekruten und ihre vierbeinigen Freunde schlossen ihr langwieriges Training mit einer Präsentation der erlernten Fähigkeiten ab und führten die Hunde durch eine Hindernisparcoursübung. Die Teilnehmer wurden sorgfältig ausgewählt und mit Lehrern und Hunden abgestimmt. Sie entwickelten die erforderlichen Fähigkeiten, um einen Zwinger zu betreiben, einschließlich Handhabung, Pflege, Training und Fütterung von Hunden. "Das Programm war anfangs sehr unwahrscheinlich. Ich hasste Hunde. Ich hatte wirklich Angst vor ihnen, und ich hatte nie einen Hund. Aber die Luftwaffe braucht Hunde, weil ihre Basen ein höchst wünschenswertes Ziel für einen Terroranschlag sowie für einfache Räuber sind. Ich wollte es wirklich tun", sagte Amir, ein junger Erwachsener, bei dem ein hochfunktionaler Autismus diagnostiziert wurde. "Special in Uniform", die Organisation, die den Kurs entwickelt hat, ist ein Signaturprogramm der Armee, das israelische Jugendliche mit geistigen oder körperlichen Behinderungen in die IDF integriert. (Jpost) EL

Gemeinsam büffeln verbindet
Die Hebräische Universität thront hoch über Jerusalem auf dem Skopusberg. 20.000 überwiegend jüdische Studierende sind hier immatrikuliert. Es gibt aber auch rund 2.600 arabische Studenten mit israelischem Pass
auf dem Campus. Die Universität bemüht sich laut Rektor Barak Medina, die Zahl arabischer Studierender zu steigern. Die Uni anerkennt deshalb seit Kurzem das arabische Abitur und bietet Hebräischkurse an, die dem Studium vorgeschaltet sind. Denn die Studierenden aus Ostjerusalem sprechen in der Schule Arabisch. Es wird gemeinsam gelernt. Und wie finden das die Studierenden? SPIEGEL ONLINE hat fünf von ihnen zu einer Diskussionsrunde gebeten. (Spiegel) EL

Spitzenkoch aus Paris berät schwule Jugendliche
Der Chefkoch des französischen Präsidentenpalastes, Guillaume Gomez, 39, war in Israel, um jüdischen und arabischen Schwulen, die von ihren Familien abgelehnt wurden, beizubringen, wie man selbst kocht. Ein Dutzend aufgeregter junger Leute war in der Residenz
des französischen Botschafters in Jaffa südlich von Tel Aviv und erhielten Anweisungen von Gomez. Die meisten Kursteilnehmer kamen aus religiös-jüdischen oder muslimischen Familien. "Ich werde Euch einfache Rezepte beibringen, die Ihr machen könnt", sagte Gomez und lehrte sie Cannelloni Spinat Gratin und Apfelkuchen. Gomez nimmt zum sechsten Mal in Folge an dem Festival "So French, So Food" in Israel teil, bei dem 20 bekannte französische Köche mit israelischen Kollegen zusammenarbeiten. (I24news) TS

Israelische Schauspielerin bekommt Gastrolle in "The Simpsons"
Die israelische Schauspielerin Gal Gadot erhält eine Gastrolle in der amerikanischen Animationsserie "The Simpsons". Auf Twitter schrieb die 32-Jährige begeistert: "Ich wuchs damit auf, ,The Simpsons' zu schauen, und
nun darf ich mich selbst in einer Episode sprechen!" Internationale Bekanntheit erhielt die zweifache Mutter durch ihre Rolle der Gisele Yashar in der Filmreihe "The Fast and the Furious". Ihren Durchbruch hatte sie letztendlich mit dem Film "Wonder Woman", der 2017 in die Kinos kam. Darin spielte sie die Hauptrolle der Superheldin. (israelnetz) KR

Kleine Läden und Cafés auch am Sabbat öffnen?
Laut einer aktuellen Umfrage sind 61% der jüdischen Bevölkerung für die Öffnung von kleinen Ladengeschäften am Sabbat. 64% der Befragten sind dafür, dass öffentliche Verkehrsmittel am jüdischen Ruhetag fahren sollen. 69% denken, dass Cafés am Sabbat geöffnet sein sollten, 68% sind dafür, dass Kinos geöffnet sein sollten. (fokusJerusalem) EL
Foto: EL




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"Akute Kriegsgefahr" zwischen Israel, Iran und Syrien
Eine iranische Drohne ist in der Nacht zum Samstag von Syrien nach Israel eingedrungen. Ein israelischer Hubschrauber konnte die Drohne Territorium abschießen. Das Militär hat die Trümmer der Drohne eingesammelt. Israel reagierte auf diese Verletzung seiner Grenze
mit einem "massiven und umfassenden" Luftangriff auf Munitionsdepots bei Damaskus, einen Kontrollturm bei einem Flughafen in Syrien und iranische Stellungen. Ebenso sei der Lastwagen getroffen worden, von dem aus die Drohne in Richtung Israel gestartet sei. Offizielle Stellen in Israel redeten von einem "ernsten Kriegsakt" des Iran. Aus noch ungeklärten Gründen sei dann auch noch ein israelisches Kampfflugzeug vom Typ F-16 im Norden Israels abgestürzt. Die Piloten konnten rechtzeitig abspringen und wurden in einem "ernsten Zustand" ins Krankenhaus gebracht. Der Ministerpräsident wies seine Mitarbeiter an, sich zu dem Zwischenfall nicht weiter zu äußern. Im ganzen Norden Israels ertönten wegen Luftalarm die Sirenen. Die israelische Bevölkerung sei jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen. (Haaretz) TS

Aus aktuellem Anlaß...

Abfangmanöver der iranischen Drohne


PM Netanyahu zur iranischen Drohne.

Schon wieder Israeli von Terrorist ermordet
Rabbi Itamar Ben Gal, 29, Vater von 4 Kindern, wohnhaft in Har Bracha, ist nahe einer Bushaltestelle bei Ariel von einem arabischen Terroristen aus Tel Aviv Jaffo, Asi Abed al-Hakim, 19, erstochen worden und erlag seinen
Verletzungen. Die Mutter des Attentäters stammt aus Haifa, der Vater aus Nablus. Der Vorfall wurde mit einer Sicherheitskamera gefilmt. Ausnahmsweise hat das Auswärtige Amt diesen Vorfall mit klaren Worten verurteilt. "Der Mord an einem Israeli im Westjordanland erfüllt uns mit großer Trauer und ernster Sorge. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Hinterbliebenen des Opfers. Es ist die zweite solche Bluttat innerhalb eines Monats. Wir verurteilen alle, die diese hinterhältige Tat begrüßen und so weiteren Hass schüren. Gewalt und der Aufruf zu Gewalt werden nicht dazu führen, dass Israelis und Palästinenser Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben können." Nach dem Mord an einem Rabbiner am 9. Januar ist dies der zweite Anschlag mit Todesfolge im besetzten Westjordanland in diesem Jahr. (hc, Israelvideo, unitycoalition, Haaretz) TS

Deutschland kompensiert Holocaustopfer aus Algerien
Nach Verhandlungen mit der Claims Conference beschloss die Bundesregierung, Entschädigungszahlungen an die jüdischen Opfer des Vichy-Regimes in Algerien zu leisten. Berechtigt sind jene Juden, die von Juli 1940 bis November 1942 in Algerien lebten und Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung unter dem französischen Vichy-Regime waren. Die Nazis hatten auch in Nordafrika Konzentrationslager errichtet und von dort Juden zur Vernichtung nach Auschwitz deportiert. Es ist das erste Mal, dass algerische Juden offiziell als Opfer des Holocaust anerkannt werden. Insgesamt soll es sich um rund 25.000 Personen handeln, die jeweils EUR 2.500 bekommen
Die Große Synagoge von Oran
sollen. Etwa 3.900 leben in Israel. Laut der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem lebten 1939 rund 120.000 Juden in Algerien. Sie befanden sich damals zwischen Hammer und Ambos. Der muslimische Antisemitismus erreichte seinen Höhepunkt mit dem Ausbruch des Constantin Pogroms von 1934, bei dem 25 Juden getötet wurden. Der französische Antisemitismus erreichte mit der Abschaffung des Decret Cremieux im 2. Weltkrieg seinen Höhepunkt, als unter der Herrschaft von Vichy Juden ihrer französischen Nationalität beraubt wurden. Nach WKII, während der Entkolonialisierung Algeriens in den 1950er Jahren, achtete die jüdische Gemeinschaft darauf, zwischen Algerien und Frankreich neutral zu bleiben. Im Dezember 1960 wurde die Große Synagoge in Algier gebrandschatzt. Araber rissen Gedenktafeln von den Wänden, verbrannten Bücher und Thorarollen. Im Juni 1961 wurde der jüdische Musiker Sheikh Raymond Leyris auf offener Straße ermordet. Er war ein Symbol der gemeinsamen arabisch-jüdischen Kultur. Sein Schwiegersohn, der Chansonnier Enrico Macias, floh nach Frankreich und knüpft bis heute in an diese algerische Kultur an. Die Juden standen damals vor der Entscheidung: Koffer oder Sarg. Als Algerien am 3. Juli 1962 seine Unabhängigkeit erklärte, waren fast alle Juden nach Frankreich gezogen. Viele dieser jüdischen Familien wandern heute von Frankreich nach Israel aus, um dem neuen muslimischen Antisemitismus zu entfliehen. (nzz, youtube, ToI, claimscon, standard) EL




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Sprengstoff in Medikamentenlieferungen gefunden
Israel hat am Übergang Kerem Shalom einen Versuch vereitelt, Sprengsatzkomponenten in den Gazastreifen zu schmuggeln. Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, würden die entdeckten Komponenten häufig

bei Langstrecken-Geschossen eingesetzt. Die verdächtigen Pakete, die eigentlich Medikamentenlieferungen enthalten sollten, waren nach ihrer Entdeckung in ein Labor gebracht worden, um ihren Inhalt zu analysieren. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um zentrale Komponenten für die Produktion von Sprengsätzen und die Art von Geschossen handelte, wie sie häufig für den Beschuss Israels aus dem Gazastreifen eingesetzt werden. Das von der Grenzbehörde, dem Allgemeinen Sicherheitsdienst (SHABAK) und der israelischen Polizei gemeinsam betriebene Labor wurde erst vor wenigen Monaten eingerichtet, um solche Schmuggelversuche zu verhindern und verdächtige Substanzen schnell untersuchen zu können, so dass legale Güter auch schnell wieder freigegeben werden können. Der US-Sondergesandte Jason Greenblatt schrieb auf Twitter: "Die Hamas sollte das Leben jener verbessern, die sie angeblich regiert, anstelle dessen entscheidet sie sich, die Gewalt zu vergrößern und den Menschen Elend zu bringen. Man stelle sich vor, was die Menschen im Gazastreifen mit den USD 100 Mio. tun könnten, die Iran jährlich der Hamas gibt, und die die Hamas für Waffen und Tunnel ausgibt, um Israel anzugreifen!" (newsletter, Jpost) KR

Dürre: Kapstadt will (noch) keine Hilfe aus Israel
Über dem Theewaterskloof-Damm, wo sich noch vor vier Jahren eine riesige Wasserfläche erstreckte, blickt man nun auf eine sonnenverbrannte Steppe, aus der vereinzelt ein paar kahle Baumstämme emporragen. Der gesamte Westteil des Stausees, der Kapstadt mit rund 40% seines Trinkwassers versorgt, ist zum Rinnsal geschrumpft. Kapstadt hat noch für 80 Tage Wasser. Kapstadt könnte Ende April die weltweit erste Großstadt sein, der das Wasser ausgeht. Nach dem "Day Zero" müssen

die 3,7 Millionen Einwohner Kapstadts zu einer von 200 Wasser-Sammelstellen fahren, um ihre täglichen Wasserrationen abzuholen: 25 Liter Wasser pro Person. Zurzeit werden die Einwohner gebeten, sich freiwillig zu beschränken. Vor einigen Jahren hatte Israel angeboten, Südafrika bei der Wasserbewirtschaftung zu helfen. Die dortige Regierung lehnte die Hilfe ab. Der Zorn auf das staatliche Wassermonopol in Südafrika steigt - die Behörden haben offenbar Entsalzungsanlagen verhindert, um ihr Monopol aufrecht zu halten. In der Zwischenzeit haben große israelische Wassertechnikfirmen wie TaKaDu nach Australien, in die USA und Lateinamerika expandiert und helfen dort erfolgreich. (Jpost, abb, kurier) EL

Undercover im stillen Dschihad
Der israelische Journalist Tzvi Yehezkeli tauchte als "Scheich Abu Hamza" ausgestattet mit einer in einem Knopf versteckten Fotoausrüstung und einer Brillenkamera, tief in das ein, was er den "stillen

Dschihad" nennt. Er war in den Hochburgen der Muslimbruderschaft. Bei seiner Undercover-Mission wurde Yehezkeli von verschiedenen Nachrichtendiensten und der internen Sicherheitsbehörde des Schin Bet sowie dem Mossad beraten. Um seine Identität zu perfektionieren, erhielt er einen echten syrischen Personalausweis, zur Sicherheit zusätzlich Ausweispapiere der Palästinensischen Autonomiebehörde sowie die Internetsignatur eines in Jordanien ansässigen Geschäfts inklusive Internetseite und einer nachprüfbaren Anschrift. (Audiatur) EL








Zehn israelische Athleten bei Olympia in Pyeongchang
Es ist die größte Delegation, die Israel je zu Winterspielen geschickt hat. Zehn Athleten kämpfen um Medaillen: Kurzstrecken-Eisschnellläufer Vladislav Byankov, Alpinskifahrer Itamar Biran, Skeleton-Rennfahrer Adam (AJ) Edelman, und die Eiskunstläufer Alexei Bychenko, Daniel Samohin, Evgeni Krasnopolski, Paige Conners, Adel Tankova, Ronald Zilberberg und Aimee Buchanan. (JA, WIKI, FokusJerusalem) EL






Kriegsgetöse in Nahost.
Von vielen Seiten ist zu hören, dass Kriege in Nahost unmittelbar bevorstehen, als ob in Syrien, in den kurdischen Gebieten, im ägyptischen Sinai oder im Jemen himmlischer Frieden herrsche. Im Libanon wolle Israel nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers auf einen Schlag die Hisbollah und die libanesische Armee
zerschlagen, wegen Angriffen auf Gasplattformen. Im Gazastreifen steht der Krieg bevor, wegen einer sich verschärfenden humanitären Krise. Das Dumme ist nur, dass derartige Sprüche speziell israelischer Politiker und Militärs, wie sie zum Beispiel Newsweek verbreitet, nachweislich nie gesagt worden sind. Es waren reine Erfindungen des Korrespondenten Tom O'Connor, wie Honest Reporting herausgefunden hat. Die israelischen Politiker haben weder die "humanitäre Krise" im Gazastreifen hochgespielt, noch dem Libanon mit Krieg gedroht. Im Gegenteil. Schlimm an solchen Falschmeldungen ist, dass sie als "Fakt" in der Welt verbreitet werden und dann tatsächlich zu Krieg führen könnten. Dementiert wurde, dass Israel mit hunderten Drohnen im Sinai Krieg gegen Rebellen dort führe. Israelische Attacken im Gazastreifen nach Raketenbeschuss sind schon alltäglich. Doch wollte es die Hamas bisher nicht zum Krieg eskalieren lassen, wobei die vermeintliche "humanitäre Krise" nur für die normalen Bewohner gilt, nicht aber für die in Luxus lebende Oberschicht der Hamas. Zudem wurden Lieferungen mit Medikamenten für den Schmuggel von Sprengstoff missbraucht. (honest) TS








Tacheles Talk Israel
Die Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. freut sich, Sie am Donnerstag, den 1. März 2018, um 19 Uhr in die Thüringer Landesvertretung beim Bund (Mohrenstraße 64, 10117 Berlin) zu ihrem "Tacheles Talk Israel" einzuladen.
Diesmal wird der Ministerpräsident von Thüringen Bodo Ramelow Gast sein. Von 2005 bis 2009 war er Mitglied im Deutschen Bundestag und in dieser Zeit stellv. Fraktionsvorsitzender der LINKEN. Anschließend war er von 2009 bis 2014 Mitglied im Thüringer Landtag, dort Fraktionsvorsitzender der LINKEN und Oppositionsführer. Seit 2014 ist er Ministerpräsident des Freistaats Thüringen. Er trifft auf den Berliner Journalisten Alan Posener als Gesprächspartner. Posener ist seit 2000 für Die Welt tätig, die der Springer-Gruppe angehört. Posener schreibt auch gelegentlich für die Internationale Politik, den Freitag, die britischen Zeitungen Guardian und Times und das Blog Starke Meinungen. Im Anschluss an das Gespräch lädt Sie die Thüringer Landesvertretung zum Diskutieren bei Brezeln und Wein ein. Um Anmeldung wird bis zum 23.02. per E-mail oder tel. unter (030) 2839 5215 gebeten. (DIG) SSt

Festival und Marathon
Musik und Bewegung: Israelreisende erwartet Ende Februar das Jazzfestival Rotes Meer (22. - 24. Februar) und der Tel Aviv Marathon (23. Februar) mit rund 40.000 Läufern (touristiunisrael) EL





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Technische Innovationen

Starenschwärme über Israel

Wohlbefinden und Medizintechnik

Jewrovision 2018

Tamar (21) lebt in Israel Darum will ich Miss Germany werden

Team Israel Opening Ceremony.

Bericht über die Wirtschaft in Gaza

Job interview in the Palestinian Authority

Ahed Tamimi and "Non-violent resistance"



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Olympische Winterspiele



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Thomas
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