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31. Dezember 2017



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Polymer aus der Weltraumtechnologie für Hüftprothesen
  • Israelische Solartechnik bringt Wasser und Licht in afrikanische Dörfer
TOURISMUS
  • Ben Gurion Airport wird erweitert
  • Per Bahn von Tel Aviv zum Trump-Bahnhof an der Klagemauer
WIRTSCHAFT
  • Generalüberholung für Kolumbiens Kfir-Jagdgeschwader
  • Club Med am See Genezareth?
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Neujahrsempfang für christliche Kirchenführer
  • Bollywood besucht Israel
  • Hoch hinaus
  • Junges Krebsopfer mit rekordbrechendem Lego-Turm geehrt
  • Haare lassen für krebskranke Kinder
  • Rückblick auf 2017
  • Schriftstellerin Ronit Matalon gestorben
POLITIK
  • Israel will UNESCO verlassen
  • Botschaften in Jerusalem
  • Kuba und Israel
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Kinderzeitschrift: Israel ist kein "reales Land"
  • UNESCO erklärte den Nahostkonflikt zum Weltkulturerbe (Satire)
  • Palästinensische "Rache an Trump"
  • Wegen BDS: New Jersey stoppt Kontakte zu Danske Bank
SPORT
  • Unsportlicher Weltschachverband
  • Zitat der Woche:

BÜCHER
  • "Für Prophet und Führer. Die islamische Welt und das Dritte Reich"












Polymer aus der Weltraumtechnologie für Hüftprothesen
Ein superstarker Stahlersatz, in Israel erfunden und von der NASA ins Weltall geschickt, ist jetzt nach Israel zurückgekehrt - zur Herstellung von Hüftprothesen. Das Polymermaterial mit dem wissenschaftlichen
Namen MP-1 wurde von Alisa Buchman, Entwicklungsleiterin des Nahariya-Startups MMA Tech, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Robert Bryant von der Universität von Virginia entwickelt. Es ist selbstabschirmend, mit hoher Hitzebeständigkeit, leicht, aber sehr stark, und zeigt wenig Verschleiß. Die erste Operation mit MP-1 wurde vor 12 Jahren in Neuseeland durchgeführt. Seither wurden 74 Menschen damit versorgt. Jetzt ist das Material zurück in Israel, wo es vor drei Monaten auf dem Rambam Health Care Campus in Haifa für eine Frau in den Sechzigern für ein Hüftimplantat verwendet wurde. Buchman ist erfreut darüber, wie sich ihr anfängliches Raumfahrtprodukt entwickelt hat, um terrestrische Probleme anzugehen. "Unser erster Empfänger ist seit 12 Jahren ohne Schmerzen im Gelenk und wir sind durch die Ergebnisse der zusätzlichen Operationen sehr ermutigt", sagte Buchman. (i21c) EL

Israelische Solartechnik bringt Wasser und Licht in afrikanische Dörfer
Israelische Solartechnologie wurde in Schulen, Waisenhäusern und Krankenstationen in rund 150 Dörfern in Uganda, Malawi, Tansania, Südafrika, Äthiopien, der Demokratischen Republik Kongo, dem Senegal und Kamerun installiert und hat so über einer Million Menschen im ländlichen Raum sauberes Wasser und Elektrizität gebracht. Da die Menschen vor Ort immer sorgfältig geschult werden, sind die Errungenschaften auch nachhaltig wirksam. (audiatur) EL








Ben Gurion Airport wird erweitert
Der Flughafen Ben Gurion soll mit einer Ausgabe von USD 1,43 Mrd. expandieren. So soll er die erwarteten 50 % mehr Passagiere in den nächsten fünf Jahren bewältigen, kündigte die israelische Flughafenbehörde an. Anfang der Woche begrüßte der Flughafen den 20-millionsten
Passagier des Jahres 2017. Zu den geplanten Upgrades gehören: 86 zusätzliche Check-in-Stationen, mehr Stationen für den Self-Check-in sowie sechs weitere Gepäcksortiermaschinen. Der Flughafen wird außerdem acht Fluggastbrücken und zwei zusätzliche Shuttle-Tore hinzufügen. Der Bau eines neuen Terminals 2 soll nach der Schließung des Flughafens Sde Dov in Tel Aviv Inlandsflüge aufnehmen. (ToI, globes) TS

Per Bahn von Tel Aviv zum Trump-Bahnhof an der Klagemauer
"Die Klagemauer ist der heiligste Ort für das jüdische Volk, und ich habe mich entschieden, den Bahnhof dort nach Präsident Trump zu benennen", so Verkehrsminister Israel Katz. Er genehmigte die Baupläne für eine 3 km lange Zugstrecke von der Umma (Nation) Station am Eingang der Stadt zum Cardo im jüdischen Viertel der Altstadt. Er sieht das Projekt der Verlängerung der geplanten Eisenbahnstrecke von Tel Aviv nach Jerusalem als wichtigstes nationales Projekt. Die Gesamtkosten sollen sich auf NIS 2,5 Mrd. belaufen. "Rund
11 Millionen Juden und Touristen aus aller Welt besuchen jährlich die Kotel (Klagemauer). Laut Plan werden zwei unterirdische Stationen in einer Tiefe von jeweils 52 Metern gebaut", fügte Katz hinzu. Das Projekt werde in 5 Jahren abgeschlossen sein, falls es nicht zu Verzögerungen kommt. "Dieses Projekt wartet nun auf eine Diskussion im Planungskomitee für nationale Infrastrukturen. Wenn es dort diskutiert wird, bedeutet das, dass es Priorität in seiner Weiterentwicklung und bei der Durchführung des Projekts erhält." Die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Tel Aviv und Jerusalem befindet sich allerdings seit 2001 im Bau. Sie sollte die bestehende langsamere Bahn ergänzen. Das Projekt war von zahlreichen Rückschlägen und Verzögerungen gekennzeichnet. Im Mai war Trump der erste amtierende US-Präsident, der die Westmauer während einer Tournee durch mehrere Länder des Nahen Ostens besuchte. (JPost) TS








Generalüberholung für Kolumbiens Kfir-Jagdgeschwader
22 Kampfflugzeuge von Israel Aerospace Industries (IAI), die der kolumbianischen Armee gehören, wurden in den frühen 1970er Jahren in Israel gebaut. Das jetzige Upgrade auf die Kfir-Flugzeuge umfasste insbesondere die Implementierung fortgeschrittener elektronischer Technologie. Jetzt wird auch die kolumbianische Luftwaffe in der Lage sein, an der internationalen "Red-Flag"-Übung teilzunehmen. (ynet) EL

Club Med am See Genezareth?
Der französisch-jüdische Unternehmer Laurent Levy kaufte kürzlich mehrere Grundstücke mit insgesamt 25 Hektar am Migdal-Ufer des Kinneret-Sees (See Genezareth). Es gibt bereits einen genehmigten Plan für
den Bau von 800 bis 1.000 Hotelzimmern auf dem Gelände, wobei jedes Hotel voraussichtlich 250 Zimmer umfassen wird. Die Stadt Migdal, nordwestlich von Tiberias gelegen, hat 600 Häuser und 2.000 Einwohner, die von der Landwirtschaft leben, mit Schwerpunkt auf Oliven und Mango. Eine Anlage dieser Größe stellt eine Herausforderung für die Infrastruktur der Gegend dar, aber Levy ist zuversichtlich. Man vermutet, dass der Tycoon neben seiner Begeisterung für Thora, Musik, Schokolade und Fußball jetzt noch ein weiteres Steckenpferd ausbauen und den Club Med wieder nach Israel holen will. Levy wanderte 2005 nach Israel ein. Als gelernter Augenoptiker besitzt er die Optical-Center-Kette mit über 300 Niederlassungen in Frankreich, Belgien, der Schweiz, Spanien und Luxemburg. (globes) EL








Neujahrsempfang für christliche Kirchenführer
"Unsere Souveränität wird niemals die Freiheit der Religion der verschieden Gläubigen einschränken. Der Staat Israel und sein tiefes Engagement für Anbetung aller Religionen und Glaubensrichtungen in Jerusalem wird in ganz Israel die Religionsfreiheit sicherstellen." Das sagte Staatspräsident Reuven Rivlin beim
traditionellen Neujahrsempfang für alle Religionsvertreter der christlichen Gemeinschaft. "Wir treffen uns heute in Jerusalem, unserer geliebten und heiligen Stadt." Weiter sagte er: "Heute bekräftige ich unser Engagement für die christlichen Kirchen unter Ihrer Führung." Abschließend drückte der Präsident die Hoffnung aus, dass das kommende Jahr "Frieden, Wohlstand und Sicherheit in unsere Region bringen" wird. Vor allem katholische Geistliche und der Papst hatten Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels heftig kritisiert und befürchtet, dass sie die Religionsfreiheit in der Stadt gefährde. Der orthodoxe Patriarch von Jerusalem Theophilos III. sagte: "Jerusalem ist ein Symbol des Friedens. Ich danke dem Präsidenten für sein Engagement für das Wohl der verschiedenen Gemeinschaften in der Stadt. Wir sind uns Ihrer Unterstützung für Pilger und örtliche Gläubige bewusst, wenn sie kommen, um frei zu beten und ihren Glauben zu bewahren." (PM Präsidentenamt, JPost) TS

Bollywood besucht Israel
Eine Delegation von Bollywood-Regisseuren und Produzenten besuchte Israel, um mögliche Drehorte zu erkunden. Sie besuchten den Mahane-Yehuda-Markt, Jerusalems Altstadt, das Tote Meer, den Rothschild-Boulevard in Tel Aviv, Alt-Akko und die Karmelwälder und waren begeistert von der Vielfalt der Landschaften auf kleinstem Raum und der direkten Art der Israelis, die gut zu der indischen Mentalität passt. (ynet) EL

Junges Krebsopfer mit rekordbrechendem Lego-Turm geehrt
Arbeiter und Freiwillige in Tel Aviv bauten auf dem Rabin-Platz einen 36 Meter hohen Turm mit mehr als 500.000 Legobausteinchen, um den Guinness-Weltrekord zu brechen und einem neunjährigen Krebsopfer ein Denkmal zu setzen. Der mehrfarbige "Omer Tower", benannt nach dem 8-jährigen Lego-Fan Omer Sayag, wurde am Mittwoch auf dem Rabin-Platz fertiggestellt. (ynet, sky) EL

Haare lassen für krebskranke Kinder
Zöpfe abschneiden für andere: Die israelische Organisation Zichron Menachem unterstützt Kinder, die während der Krebsbehandlung ihre Haare verloren haben. In einer großen Aktion wurden in Jerusalem viele Haar gespendet - eine fröhliche Aktion für eine gute Sache. (zichron, facebook) EL

Rückblick auf 2017

Einige der Top-Stories des Jahres bei der Newsseite Israel21c: "Israel sendet im Katastrophen-Sommer Fluthelfer nach Texas / Gal Gadot als Wonder Woman / 25 brillante israelische Technologieunternehmen / 69 Gründe, Israel zu lieben / Unblutiger Glukosetest und persönlicher Menüplan für Diabetes / Warum sterben die Bienen? / 16 Araber aus Israel machen einen Unterschied auf der Weltbühne / Der erstaunliche neue Airport / Den Auslöser für Multiple Sklerose finden / Markenentwicklung durch Designroboter /... Die Geschichten sind so bunt, wie das Land selbst. (israel21c) EL

Schriftstellerin Ronit Matalon gestorben
Die israelische Autorin Ronit Matalon markierte mit facettenreichen literarischen Gesellschaftsbildern ebenso Präsenz wie mit prononcierten politischen Stellungnahmen. Am 28. Dezember ist sie 58-jährig einem Krebsleiden erlegen. Ein Nachruf in der NZZ. EL




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Israel will UNESCO verlassen
Nach jahrelangen "systematischen Angriffen" der UNESCO auf den jüdischen Staat will Israel diese Organisation verlassen. Israels Rücktrittsschreiben an die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung,
Wissenschaft und Kultur (UNESCO) ist bereits vorbereitet und soll unmittelbar nach den Winterferien an die Generalsekretärin Audrey Azoulay übergeben werden. Gemäß der UNESCO-Politik wird die Entscheidung nicht sofort wirksam. Daher wird Israel bis zum 31. Dezember 2018 offiziell Mitglied der UN-Kulturorganisation bleiben. Außenamtssprecher Emanuel Nahshon: "Die Organisation wird von arabischen und muslimischen Ländern dominiert. Die haben kein Interesse, gegenüber Israel fair zu sein. Wir machen diesen Schritt gemeinsam mit den Vereinigten Staaten, die ihre Entscheidung bereits früher bekannt gegeben haben. Natürlich bleiben wir offen, aber es wurde eine Entscheidung getroffen." Die Entscheidung basierte auf dem, was Israel "Versuche der UNESCO, die jüdische Geschichte vom Land Israel zu trennen", nannte. Anfang dieses Jahres kündigten die USA ihren Rückzug aus der UNESCO an und gaben ähnliche Gründe an. Israel wie auch die USA haben ihre Finanzierung für die UNESCO bereits eingestellt, nachdem die Beamten feststellten, dass die Organisation von einer antiamerikanischen und antisemitischen Agenda dominiert wurde, die eine revisionistische Geschichte fabriziert. (worldisraelnews) TS

Botschaften in Jerusalem
Guatemala will seine Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen. Damit ist es das erste Land, das den USA folgt. Präsident Jimmy Morales kündigte auf seiner Facebook-Seite an, dass er den Kanzler angewiesen hat,
die entsprechende Koordination zu initiieren, damit die guatemaltekische Botschaft in die israelische Hauptstadt verlegt wird. Guatemala unterstützte die Schaffung des Staates Israel und war das zweite Land, das es nach den USA anerkannte. Es war eines von neun Ländern, die gegen die Resolution der Vereinten Nationen von letzter Woche stimmten, die die USA für die historische Anerkennung von Jerusalem durch Präsident Donald Trump als Israels Hauptstadt verurteilte. Der Sprecher des israelischen Außenministeriums Emmanuel Nahshon bedankte sich bei Guatemala für seine "wichtige Entscheidung", seine Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Knesset-Sprecher Yuli Edelstein gratulierte Morales zu seiner mutigen Entscheidung. "Ihre Entscheidung beweist, dass Sie und Ihr Land wahre Freunde Israels sind, und ich bin zuversichtlich, dass die Beziehungen zwischen uns nur zum Nutzen beider Länder stärker werden", sagte Edelstein. Weitere Länder erwägen, dem Schritt zu folgen. Laut israelischen Medien handelt es sich u.a. um Honduras, Paraguay, Togo, Rumänien und die Slowakei. Die Philippinen haben dementiert. (united, honest) TS

Kuba und Israel
Israels TV-Kanal 10 meldete, dass die diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Kuba wiederhergestellt werden sollen. Die Aufhebung des Embargos gegen Kuba 2015 durch die USA hat zu Kontakten im Bestreben geführt, die diplomatischen Beziehungen
wiederaufzunehmen, die seit dem Jom-Kippur-Krieg von 1973 abgebrochen waren. Gespräche, die mit Wissen und Billigung von Premier- und Außenminister Benjamin Netanjahu und dessen Generaldirektor Dore Gold vor sich gingen, hatten in Havanna stattgefunden. Kanada hatte die Gespräche auf Israels Ersuchen vermittelt. Die Gespräche verliefen "positiv", doch die politische Entwicklung in Washington führte zu einem Einfrieren der Diskussionen. In den 1950er und 60er Jahren herrschten herzliche Beziehungen, nicht zuletzt, weil Kuba sich weigerte, dem arabischen Druck nachzugeben und nach dem Sechstagekrieg von 1967 die Beziehungen zu Israel abzubrechen. Der Bruch der Beziehungen 1973 geschah nicht wegen des Jom-Kippur-Kriegs, sondern weil Fidel Castro die Präsidentschaft der Bewegung der Blockfreien angestrebt hatte. (Tachles) TS




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Kinderzeitschrift: Israel ist kein "reales Land"
Die französische Kinderzeitschrift Youpi wurde aus dem Kiosk zurückgezogen, nachdem sie den "Fehler" zugegeben hatte, ihren Lesern im Alter zwischen 5 und 8 Jahren Israel als "kein richtiges Land"

vorgestellt zu haben. "Es gibt 197 Länder, wie Frankreich, Algerien oder Deutschland. Es gibt ein paar mehr, aber nicht alle anderen Länder der Welt sind sich einig, dass sie echte Länder sind (zum Beispiel der Staat Israel oder Nordkorea)." Der Artikel löste eine heftige Gegenreaktion in den sozialen Medien aus, wobei die israelische Botschafterin in Frankreich, Aliza Bin Noun, sagte, sie sei über den Bericht von Youpi "schockiert". Sie schrieb bei Twitter dem Präsidenten Emmanuel Macron "von dieser Lüge, die Kindern beigebracht wurde. Eine solche Rhetorik kann nur den Antizionismus fördern, der untrennbar mit dem Antisemitismus verbunden ist." Der Verlag von Youpi, Bayard Editions, entschuldigte sich "für alle, die durch das Stück verletzt worden sein könnten". Auch der Nachrichtenredakteur des Magazins, Bertrand Fichou, entschuldigte sich und sagte, er wolle die Legitimität des jüdischen Staates nicht in Frage stellen. "Ich werde mir mein ganzes Leben lang dafür die Schuld geben", sagte er. (INN, NYPost, united) TS

UNESCO erklärte den Nahostkonflikt zum Weltkulturerbe (Satire)
Die UNESCO hat laut der Satire-Website Postillon den Nahostkonflikt offiziell zum Weltkulturerbe erklärt. Die Organisation will dadurch garantieren, dass eines der wichtigsten Denkmäler menschlicher Idiotie nicht eines Tages durch Einsicht und Kompromissbereitschaft

vernichtet wird. UNESCO-Sprecherin Michelle Levevre begründete den überraschenden Neuzugang auf der Liste des Welterbes: "Mit seiner über 100-jährigen Geschichte ist der Nahostkonflikt eine der wenigen Konstanten der Neuzeit. Die Wurzeln der Auseinandersetzung reichen sogar zurück bis in die Antike. Außerdem ist der Nahostkonflikt ein weitaus aussagekräftigeres Zeugnis für das Wesen der Menschheit als sämtliche Pyramiden, Schlösser oder Buddhastatuen zusammen." Unter Schutz gestellt wurde der Nahostkonflikt als Gesamtwerk. Dazu gehören laut UNESCO nicht nur schrille, unversöhnliche Hardliner, Selbstmordattentate, Raketenbeschuss, Bombardierungen, Gewalt gegen Kinder und Zivilisten sowie der unerschütterliche Glaube auf beiden Seiten, diese Handlungen völlig zu Recht zu vollziehen. Auch sämtliche Friedensgespräche gelten als schützenswerter Teil des Nahostkonflikts. Die Entscheidung wurde einstimmig gefällt, nachdem die Mitglieder des Welterbe-Gremiums festgestellt hatten, dass der Nahostkonflikt die meisten der zehn Kriterien der Unterschutzstellung (z.B. "Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft", "außergewöhnliches Zeugnis kultureller Tradition" etc.) ohne Weiteres erfüllt. Wie in anderen Fällen auch verpflichtete sich die UNESCO dazu einzugreifen, falls der Nahostkonflikt in irgendeiner Weise gefährdet werden sollte, was in den nächsten Jahrzehnten nicht der Fall sein dürfte. (Postillon) TS

Palästinensische "Rache an Trump"
Palästinensische Eltern haben Drillinge bekommen und nutzen die Gelegenheit, Rache an US-Präsident Trump zu üben wegen seines Beschlusses, Jerusalem als

Hauptstadt Israels anzuerkennen. Sie nannten ihre neugeborenen Drillinge "Jerusalem", "Hauptstadt" und "Palästina". Das Mädchen unter den Dreien erhielt den Namen Hauptstadt. Der Vater sagte: "Mein Ziel war es, zu bekräftigen, dass Jerusalem eine palästinensische, arabische und islamische Stadt ist. Eine, die immer die Hauptstadt unseres Landes sein wird." Wenn sie zusammen gesagt werden, bedeuten die drei arabischen Namen "Jerusalem ist die Hauptstadt von Palästina". (Stepfeed, Qudsn) TS

Wegen BDS: New Jersey stoppt Kontakte zu Danske Bank
In Übereinstimmung mit seinem Anti-BDS-Gesetz hat sich New Jersey von Danske Bank getrennt, Dänemarks größter Bank. Die Bank hatte bekannt gegeben, dass sie nicht in zwei israelische Rüstungskonzerne, Aryt Industries und Elbit Systems, investieren würde,

wegen "Aktivitäten in Siedlungsgebieten und am Sicherheitszaun". New Jersey ist der dritte Staat, der Geschäfte mit Danske Bank verbietet. Zuvor hatten New York und Colorado wegen ihrer Anti-Boykott-Gesetze keine Geschäfte mehr mit der Bank gemacht. Es wurde berichtet, dass die Danske Bank einen Vertrag über EUR 500 Mio. mit 10 iranischen Banken, darunter Bank Sepah, unterzeichnet habe. Deutschland hat Verträge mit der Bank Sepah eingefroren, weil sie Irans Raketenprogramm unterstützt. (united) TS








Unsportlicher Weltschachverband
Der internationale Schachverband erlaubt es Saudi-Arabien (Platz 134 der Weltrangliste), Israel (Platz 11) von der Weltmeisterschaft im Schnellschach auszuschließen. Der israelische Verbandsvorsitzende Dr. Zvika Barkai forderte
daraufhin in einem offenen Brief, die israelischen Spieler zu entschädigen und Saudi-Arabien das Recht auf die Austragung der Weltmeisterschaften 2018 und 2019 zu entziehen. Die amtierende Weltmeisterin, Anna Musytschuk aus der Ukraine, verzichtet freiwillig - aus Protest gegen die Diskriminierung von Frauen in Saudi-Arabien. (spiegel, JA) EL

Zitat der Woche:
"Eine Schach-WM ohne Israel ist wie eine Fußball-WM ohne Deutschland. Pure Zeitverschwendung." (Arye Shalicar, ehemaliger Pressesprecher der israelischen Streitkräfte, auf seiner Facebook-Seite)








In der westlichen Welt wären wegen Weihnachten und Neujahr die Nachrichten völlig abgeschaltet, wenn es nicht Trump und Erderwärmung mit Eiseskälte in den USA gäbe. In Israel geht es ähnlich aufregend zu. Großes Thema ist ein polizeiliches Verhör zu der Frage, ob Sara Netanjahu, die Gattin des Premierministers, im Restaurant fertige Mahlzeiten bestellen durfte, obwohl eine eingestellte Putzfrau für Familie Netanjahu gelegentlich auch kochte. Wusste Sara vom Kochen der Putzfrau oder hat sie durch die Bestellungen gegen Gesetze verstoßen und Steuergelder vergeudet? Manche linksgerichteten Journalisten spekulieren schon, dass diese "existentiell wichtige" Frage den vermeintlich so korrupten Premierminister Netanjahu stürzen könnte. Weitere Schlagzeilen sind aus der Badewanne gefallene Babys, ein von einem Krokodil gebissener Hund und gegen Bäume gefahrene Autos. Nur eine "wichtige Meldung" ragt aus dem Einerlei heraus: Am Donnerstag waren fromme Juden aufgerufen, mit Regenschirmen bewaffnet zur Klagemauer zu kommen, um mit vereintem Gebet Gott zu verpflichten, den "Himmel aufzureißen" und es kräftig regnen zu lassen. Obgleich zeitgleich auch die Moslems lautsprecherverstärkt zu Allah riefen, war der Himmel unbeeindruckt: Es blieb trocken.








"Für Prophet und Führer. Die Islamische Welt und das Dritte Reich"
Als Hitlers Truppen in Gebiete einmarschierten, in denen viele Muslime lebten, begann auch eine Propagandaschlacht um die Gläubigen. Der Historiker David Motadel, der an der London School of Economics internationale Geschichte lehrt, forschte für sein Buch über die Islampolitik der Nazis in Archiven in 14 Ländern bis in den Iran. Mitte 1943, so schätzt der Autor, hätten in den deutschen Truppen etwa 300.000 Moslems gekämpft. Ein Jahr später waren es dann 600.000. Motadel: "Meine These
ist, dass hinter der deutschen Islam-Politik vor allem praktische, pragmatische Gründe standen. Und dennoch ist es richtig, dass einige führende Nazis, vor allem Hitler und Himmler, sehr islamophil waren und wiederholt ihre Sympathie für den Islam bekundeten." Motadels Buch bringt viele unbekannte Einzelheiten. Der Aspekt der öffentlichen Propaganda in Kaffeehäusern und Moscheen über den arabischen Radiosender der Nazis wird von Motadel allerdings stark unterschätzt. Hierzu Edi Cohen in seinem Werk über den Mufti und den Holocaust, dessen Forschung wir als Ergänzung zu Motadels neuem Buch empfehlen. (sz, focus) EL




Das Jahr 2017 endet mit einer Vielzahl beunruhigender Meldungen und unsere Arbeit für die Förderung der deutsch-israelischen Freundschaft, für Aufklärung, und für das Verständnis Israels, wie auch gegen Vorurteile und Voreingenommenheit ist wichtiger denn je. Wir danken Ihnen für Ihre bisherige Treue und Unterstützung und hoffen auch in der Zukunft auf Sie zählen zu dürfen - und nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Herausforderungen vielleicht sogar etwas mehr als in 2017.... In diesem Sinne appellieren wir ein letztes Mal in diesem Jahr an Ihre Großzügigkeit. Jede Spende zählt! ILI ist ein gemeinnütziger Verein und selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg. DANKE!
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UNESCO Weltkulturerbe: Nahostkonflikt

Eilat...

"Hallelujah" at Jerusalem Old City Walls

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