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18. Dezember 2017



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Kann die Hyperbare Sauerstofftherapie auch Alzheimer lindern?
  • Ab dem 2. Lebensjahr sich selbst fortbewegen - neuer Rollstuhl für Kleinkinder
  • Israelische Tiefsee-Marinestation vor Haifa
ARCHÄOLOGIE
  • Grabtür mit Menorah gefunden
  • Stachelschwein gräbt 2.200 Jahre alte Lampe aus
  • "Dummheit, Krankheit und Tod" brachten Reichtum nach Hazor
TOURISMUS
  • Tel Aviv verstärkt Beziehung zu China
WIRTSCHAFT
  • Ecopia expandiert weiter
  • Leichter Rückgang der Citrus-Anbaufläche
  • Ökonomie des Hasses
  • Positive Zwischenbilanz in Argentinien
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Israelischer Journalist für Mengele-Recherche geehrt
  • Schindlers Koffer bleibt in Jerusalem
  • "Nachbarn" - Nonverbales israelisches Theaterstück kommt nach Indien
  • Kostenlose Weihnachtsbäume für Jerusalems Christen
  • Wegen Foto musste Familie aus Irak fliehen
  • Die Ausstellung "1948"
POLITIK
  • Jerusalem ist die Hauptstadt
  • Junge Union: Klare Kante für Israel
  • Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt - Wählerumfrage
  • Historisch richtig!
  • Erdogan hetzt gegen Israel
  • Israel nahm Hamas-Führer im Westjordanland fest
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Unerquickliche Berichterstattung
  • Feldwebel suspendiert
  • Brandstifter muss ins Gefängnis
  • Weihnachtsfeiern in Nazareth abgesagt
  • 30 Jahre Hamas in Gaza
SPORT
  • "Biking has no borders "
  • DFB-Junioren gewinnen Turnier in Israel - Besuch von Gedenkstätte














Kann die Hyperbare Sauerstofftherapie auch Alzheimer lindern?
Eine Studie der Universität Tel Aviv zeigt, dass hyperbare Sauerstoffbehandlungen die Symptome von Alzheimer-Patienten lindern können, so Prof. Uri Ashery von der Sagol School of Neuroscience und der Fakultät
für Lebenswissenschaften der TAU. Die hyperbare Sauerstofftherapie, die bei Embolien, Verbrennungen, Kohlenmonoxidvergiftung, Dekompressionskrankheit und Fibromyalgie eingesetzt wird, beinhaltet das Einatmen von reinem Sauerstoff in einer Druckkammer. Darin ist der Luftdruck auf das Doppelte erhöht. Unter diesen Bedingungen nimmt die Sauerstofflöslichkeit im Blut zu und wird durch Blutgefäße im Körper transportiert. Der zugesetzte Sauerstoff stimuliert die Freisetzung von Heilung fördernden Wachstumsfaktoren und Stammzellen. Die TAU-Wissenschaftler verwendeten nun ein Mausmodell der Alzheimer-Krankheit und bauten eine maßgeschneiderte hyperbare Sauerstoffkammer für kleine Tiere. Im Verlauf von 14 Tagen verabreichte das Team den Mäusen eine Stunde lang eine hyperbare Sauerstoffbehandlung. Nach den zwei Wochen reduzierte die Behandlung Verhaltensdefizite im Vergleich zu den nicht-transgenen Kontrollmäusen. Bemerkenswerterweise reduzierte die Behandlung auch Plaque-Pathologie und Neuro-Entzündung um etwa 40%. (i21c) EL

Ab dem 2. Lebensjahr sich selbst fortbewegen - neuer Rollstuhl für Kleinkinder
Mit einem Jahr kann jedes gesund entwickelte Kind sich selbst im Raum bewegen. Jetzt startete ALEH, das israelische Betreuungsnetzwerk für Kinder mit schweren und komplexen Behinderungen, ein neues Empowerment-Projekt in Jerusalem, das Kleinkinder mit speziell entwickelten motorisierten Rollstühlen ausstattet,
damit auch sie schon als Einjährige Kontrolle über ihre eigene Mobilität übernehmen können. Die leistungsstarken "Wizzybugs" sind sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet und können jeden beliebigen Körperteil stützen. Der Stuhl sowie der Steuermechanismus werden an die individuellen körperlichen Bedürfnisse jedes Kindes angepasst. Während die meisten anderen Modelle mit einem Joystick bedient werden, kann "Wizzybug" auch mit Schaltern bedient werden, bei denen das Kind absichtlich eine Einwärtsbewegung ausführt, wie sie z.B. bei Spasmen oft unwillkürlich auftritt. Nach ausreichendem Training können Kinder mit Behinderungen also selbst ihre unfreiwilligen Bewegungen zu ihrem Vorteil "nutzen". ALEH wurde 1982 von einer Gruppe israelischer Eltern gegründet, die entschlossen waren, ihren Kindern mit schweren, komplexen Behinderungen die bestmögliche Versorgung und die Möglichkeit zu geben, sich voll entfalten zu können. (unitedwithisrael) EL

Israelische Tiefsee-Marinestation vor Haifa
Unter der Leitung von Prof. Yishai Weinstein und Prof. Ilana Berman-Frank von der Bar-Ilan University und Prof. Barak Herut und Timor Katz von Israel Oceanographic and Limnological Research beobachten israelische Forscher
Umweltveränderungen, die durch Offshore-Gasbohrungen verursacht werden können, sowie die Bedingungen der globalen Erwärmung. Deplep, eine Tiefsee-Meeresforschungsstation 50 Kilometer vor der Küste von Haifa, ist die erste ihrer Art in der Region und ermöglicht ein kontinuierliches Studium des physikalischen und ökologischen Systems im östlichen Mittelmeer. (i21c) EL








Grabtür mit Menorah gefunden
Beim Bau eines Sportzentrums in Tiberias haben Archäologen das Tor zu einem 2.000 Jahre alten jüdischen Grab gefunden, geschmückt mit einem eingemeißelten siebenarmigen Leuchter, der Menorah des Jerusalemer Tempels. Der Stein diente später als Grundstein für eine Säule in einer Moschee und ab der Kreuzfahrerzeit als Stufe in einer Zuckerfabrik. Das Grab wurde schon 2009 gefunden. Die Archäologin Dr. Katya Cytryn-Silverman von der Hebrew University of Jerusalem erklärte, dass schon viele solche Grabtüren gefunden worden seien, aber keine mit der Abbildung einer Menorah. (haaretz, algemeiner) TS

Stachelschwein gräbt 2.200 Jahre alte Lampe aus
Ayelet Goldberg-Keidar und ihre siebenjährige Tochter Hadas aus Kibbutz Beit Alfa entdeckten beim Eingang einer Höhle nahe Beth Shean ein Tongefäß. Die Mutter, Archäologiestudentin der Universität Haifa, erkannte,
dass es sich um eine besondere Lampe handelte. Sie vermutete, dass die antike Lampe gestohlen sein könnte, und übergab den Fund an das Team der Diebstahlprävention der Altertumsbehörde. Der Archäologe Nir Distelfeld, Inspektor für Diebstahl von antiken Funden in Nordisrael, untersuchte die Lampe und entdeckte, dass der "Diebstahl" durch ganz spezielle Diebe durchgeführt wurde: "Unschuldige Stachelschweine, die ihre Höhle für den Winter ausgraben, sind für die Ausgrabung dieser intakten Lampe verantwortlich. Stachelschweine bevorzugen archäologische Stätten, weil die Erde wegen der Ausgrabungen der Menschen nicht so festgedrückt ist." Es handelt sich um eine 2.200 Jahre alte Hasmonäer-Lampe. (fokus-jerusalem) TS

Schafe statt Ziegen - Reichtum und Untergang von Hazor
Die antike Stadt Hazor in Galiläa gelangte zu Ruhm und Reichtum durch das Geschäft mit Schafen statt Ziegen wie sonst in Kanaan vor 3.700 Jahren. Der Handel mit edlen, seltenen Wolltextilien könnte dazu beigetragen haben, den Stadtstaat der Kanaaniter zu einer großen
Macht zu machen, die aber schließlich unterging - entweder durch Josua, wie die Bibel schreibt, oder wegen wachsender Ungleichheit, weshalb hungernde Bürger möglicherweise die Paläste der Elite niedergebrannt haben. Die Entdeckung, dass die Hazoriten Schafe statt Ziegen züchteten und eine Industrie daraus machten, basiert auf der Analyse von Tierknochen von Dr. Nimrod Marom vom Tel-Hai Academic College in Obergaliläa. In Anatolien, vor etwa 10.000 bis 11.000 Jahren, gehörten die Ovine zu den frühesten Huftieren, die kurz nach der Domestikation von Ziegen gezähmt wurden. Schafe hält man in der Gegend von Israel seit mindestens 8.500 Jahren. "Das Problem hier ist die Spezialisierung auf Schafe, was ungewöhnlich ist", bemerkt Marom. Schafe sind ein riskantes Geschäft. Ein durchschnittlicher kanaanitischer Bauer hätte es kaum vorgezogen, seine Familie verhungern zu lassen, indem er sich dazu entschloss, die relativ schwachen, langsam zu züchtenden Schafe mit ihrer "Neigung zu Dummheit, Krankheit und Tod" zu kultivieren, statt der verspielten, vielseitigen Ziege. Und deshalb, so Marom, seien die Völker der Region bis heute auf Ziegenhaltung angewiesen. (Haaretz) TS



Tel Aviv verstärkt Beziehung zu China
In einer etwas außergewöhnlichen Anzeige sucht der Stadtrat von Tel Aviv einen Chinesen, der helfen soll, die Verbindungen zwischen Israel und den chinesischen Geschäftsleuten und Touristen zu stärken. Wegen der in den letzten Jahren immer weiter ansteigenden Besucherzahlen aus China wird jemand gesucht, der fließend Chinesisch, Hebräisch und Englisch spricht. (Israelheute) EL
Chinesische Arbeiter während der Eröffnungsfeier des Baubeginns der Straßenbahn in Tel Aviv - sie wird von einem chinesischen Unternehmen gebaut (Foto: Flash90)








Ecoppia expandiert weiter
Ecoppia (Herzlia), das weltweit führende Entwicklungsunternehmen von automatisierten, wasserlosen Reinigungslösungen auf Cloud-Basis für Solarmodule, hat den erfolgreichen Abschluss einer
Finanzierungsrunde über USD 13 Mio. bekanntgegeben, die von den Investoren von der Swarth Group, GlenRock and Gandyr und von der größten Versicherungsgruppe Israels, Harel Group Insurance and Finance, geleitet wurde. Ecoppias Lösungen konnten bei der Reinigung von über 200 Millionen Solarmodulen weltweit bei einigen der größten Energieunternehmen der Welt (darunter bei Engie Group, EDF, NTPC, Actis Group, Adani Power, SunEdison/Terraform sowie vielen weiteren) beispiellose Erfahrungen sammeln. Ecoppia löst das Problem der Verunreinigung von Solarmodulen, eines der größten Hindernisse für die Solarenergieerzeugung. Die Reinigungsroboter von Ecoppia arbeiten auf Cloud-Basis und verwenden einen patentierten, wasserlosen Reinigungsprozess, mit dem täglich 99 % des Staubes entfernt werden. (ad-hoc) KR

Leichter Rückgang der Citrus-Anbaufläche
In der Saison 2017/18 liegt die Anbaufläche für Citrusfrüchte in Israel nach Schätzungen bei 18.800 ha und war damit 110 ha kleiner (-0,5%) als in der Saison 2016/17. Die Produktionsfläche beträgt 16.800 ha, die restlichen 2.000 ha sind junge Obstgärten, die noch nicht ausgereift sind. Orangenbäume nehmen 21% der Citrus-Anbaufläche ein, wobei sich die gesamte Anbaufläche der Orangen gegenüber dem Vorjahr nicht verändert hat.
Für das Vermarktungsjahr 2017/18 wird in der Orangenproduktion ein Anstieg auf 90.000 t gerechnet, was einem Wachstum von 11% gegenüber 2016/17 entspricht. Bei Mandarinen und Tangerinen wird 2017/18 mit einem Ertrag von 265.000 t gerechnet, was einer Steigerung von 9% gegenüber 2016/17 entspricht. Der prognostizierte Anstieg basiert auf einer Ausweitung der Erntefläche um 150 ha sowie der Produktionsreife der in den letzten Jahren in Betrieb genommenen Obstgärten. Zusätzliche Anbauflächen werden erst in den kommenden Jahren zur Reife gelangen, so dass ein mehrjähriges Wachstum bei Mandarinen und Tangerinen erwartet wird. Da sich die Anbaufläche der Grapefruit im vergangenen Jahr nicht verändert hat, wird eine stabile Produktion für 2017/18 erwartet. Nach aktuellen Schätzungen liegt die Grapefruitproduktion bei 150.000 t, was einem leichten Anstieg von weniger als einem Prozent gegenüber der Vorsaison entspricht. Die Produktion von Zitronen und Limonen 2017/18 wird auf 70.000 t geschätzt. Sowohl die Produktion als auch die Nachfrage nach Zitronen und Limetten sind stabil, so dass die Angebotsverschiebungen auf klimatische Bedingungen zurückzuführen sind. (fruchthandel) KR

Ökonomie des Hasses
Im "Bericht zur Weltungleichheit 2018" gibt es eine Zahl, die den Dauerkonflikt der arabischen Staaten mit Israel in klares Licht stellt. Ein internationales Forscherteam - koordiniert von dem französischen Ökonomen Thomas
Piketty ("Das Kapital im 21. Jahrhundert") - untersuchte, wie gleich (beziehungsweise ungleich) sich das Einkommen in verschiedenen Weltgegenden innerhalb der Länder verteilt. Die größte Ungleichheit fanden sie laut dem am 14. Dezember 2017 veröffentlichten Report nicht in den USA oder Asien - sondern im Nahen Osten. Es mangelt generell nicht an Geld im Gazastreifen und der Westbank, im Gegenteil. In kaum eine andere Weltgegend fließen so viele Hilfsmittel wie in den 365 Quadratkilometer großen Gazastreifen mit 1,8 Mio. Einwohnern. Zwischen 2008 und 2012 zahlte die EU nach Angaben des Europäischen Rechnungshofes etwa EUR 1 Mrd. für gut 70.000 Angestellte der von der Fatah beherrschten Autonomiebehörde, die seit der Machtübernahme der Hamas in Gaza im Jahr 2007 in Wirklichkeit ohne Beschäftigung sind. Sie gehören zu den Privilegierten, ebenso wie hohe Hamas-Funktionäre. Die Terrororganisation betreibt die profitablen Schmuggeltunnel unter der abgeriegelten Grenze nach Ägypten. Sie erheben eine Importsteuer in Höhe von 25 % des Warenwertes auf alle Güter. Neben der EU überweisen auch die USA jährlich dreistellige Millionensummen an die Autonomiebehörde in der Westbank. Große Teile des quasi-staatlichen Apparates werden aus Europa und den USA finanziert. Trotz der offiziell behaupteten Armut ist die Behörde unter Präsident Mahmut Abbas in der Lage, den Familien von Terroristen, die in israelischer Haft sitzen, ein Gehalt zu zahlen. Das liegt nach Angaben des Middle East Media Research Institute (MEMRI) monatlich bei USD 364 bei Haftstrafen unter drei Jahren, bei Verurteilungen ab 30 Jahren beträgt die Unterstützung USD 3.120. Zum Vergleich: der Mindestlohn in der Westbank liegt nach Angaben des palästinensischen Statistikbüros bei USD 298 monatlich, in Gaza bei USD 209. Wer also zur politischen Führungsschicht zählt, kann selbst in Gebieten ohne funktionierende Wirtschaft sehr komfortabel leben. Reich wird nicht, wer etwas gründet und produziert, sondern wer im Machtgefüge an der richtigen Stelle sitzt. Märtyrerfamilien können sich zumindest einen relativen Wohlstand leisten. Für den Rest bleibt tiefe Armut. Laut CIA-Handbuch werden etwa 95% der im Gazastreifen produzierten Güter auch dort von den privaten Haushalten verbraucht. Das heißt: das Gebiet exportiert praktisch nichts. Als Haupteinnahmequelle dienen die Überweisungen aus dem Westen. (achgut) KR

Positive Zwischenbilanz in Argentinien
Der israelische Botschafter Ilan Sztulman berichtet: Seit meiner Ankunft Mitte 2016 hatte ich die Gelegenheit, in verschiedenen Foren zu hören, was zum Leitmotiv des Managements der lokalen Außenpolitik geworden ist: "Die intelligente Eingliederung Argentiniens in die Welt".
Vor ein paar Tagen konnte man am Eingang des argentinischen Außenministeriums ein Schild mit der Aufschrift "Argentinien 2030 - Israel 2048" lesen. Es wurde versucht, einen Dialog über strategische Planung, die Kultur des Unternehmertums und Fortschritte auf dem Gebiet der Agrarindustrie zu schaffen. Dieses Szenario, in dem es möglich war, den Stimmen und Erfahrungen wertvoller Referenzen beider Länder zuzuhören, ist ein Beispiel für den Moment und die Projektion, die die bilateralen Beziehungen durchmachen. Es gibt nichts Besseres für die Ohren eines Botschafters als den Klang der vermischten Akzente, die über Initiativen und Projekte für die Zukunft sprechen. Während die Beziehungen zwischen Israel und Argentinien, einem Land, das eine der wichtigsten jüdischen Gemeinden der Welt beherbergt, immer positiv waren, hat sich in den letzten Jahren die Agenda zwischen beiden Nationen auf mehreren Gebieten vertieft. Die Tournee von Premierminister Benjamin Netanyahu im vergangenen September war ein historischer Meilenstein. Warum? Argentinien wurde ausgewählt, um den ersten offiziellen Besuch eines israelischen Führers in der Region zu initiieren. Wahrscheinlich haben die guten persönlichen Verbindungen, die zwischen den Führern bestehen, an dieser Entscheidung mitgewirkt. Die Stärke der Beziehungen zwischen Argentinien und Israel übersteigt jedoch die Sphäre des Persönlichen und wächst im Licht zweier komplexer, facettenreicher und sich ergänzender Gesellschaften. Von Zeit zu Zeit haben Diplomaten das Glück, an transzendentalen Momenten der Stärkung der Beziehungen zwischen den Nationen teilzuhaben. Dies war definitiv eine dieser Gelegenheiten. In dieser Hinsicht ist eine der Fragen, die heute schon das Team unserer diplomatischen Mission plant, die Tagesordnung des Vice President Gabriela Michetti auf Ihrer nächsten Reise nach Jerusalem zu Beginn des 2018. Sein Besuch ist kein isoliertes Ereignis, sondern im Gegenteil, der Ausdruck der Synergie und der ständige Dialog zwischen den beiden Verwaltungen. Argentinische Aktionen vermehren sich in der globalen Arena, und diese haben die entschiedene Unterstützung Israels. (ambito) EL








Israelischer Journalist für Mengele-Recherche geehrt
Der israelische Journalist Ronen Bergman hat den Sokolov-Preis in Tel Aviv erhalten. Die seit 1965 vergebene Ehrung ist von seiner Wichtigkeit in Israel vergleichbar mit dem amerikanischen Pulitzer-Preis.
Bergman bekam die Auszeichnung unter anderem für seine Recherche zur Jagd des israelischen Geheimdienstes auf den KZ-Arzt Josef Mengele und zur U-Boot-Affäre um Premierminister Benjamin Netanjahu. Der 45-jährige Journalist, der in Israel hauptsächlich für die Tageszeitung Yediot Aharonot schreibt, besitzt internationales Renommee. Seine Titelgeschichte um erstmals aufgearbeitete Mossad-Akten zur Jagd auf den KZ-Arzt Josef Mengele erschien in diesem Jahr auch in der New York Times und in der deutschen Wochenzeitung Die Zeit. Weiter war er an der Recherche um die U-Boot-Affäre beteiligt, bei der es um eine Wirtschaftsabmachung zwischen Deutschland und Israel ging. Die Korruptionsvorwürfe betrafen Mitarbeiter aus dem engsten Kreis des israelischen Premierministers Netanjahu. Auch deckte Bergman eine Liste von KGB-Agenten auf, die in Israel palästinensische Terrorzellen unterstützten, um die zionistische Bewegung zu stoppen. In einem anderen Artikel förderte der Journalist Zeugnisse israelischer Elitesoldaten zutage, die in der "Operation Entebbe" an der Befreiung von Passagieren einer Air-France-Maschine beteiligt waren. Das Flugzeug war im Jahr 1976 von zwei Terroristen der "Volksfront zur Befreiung Palästinas" (PFLP) entführt worden. "Wir überreichen den Preis Bergman für seine Entschlossenheit aufzudecken, seine Fähigkeit zu erklären, für seinen gezeigten Mut gegenüber denjenigen, die ihn zum Schweigen bringen wollen", sagte die Juryvorsitzende Ilana Dajan. (Israelnetz) TS

Schindlers Koffer bleibt in Jerusalem
Der bekannte Judenretter Oskar Schindler hatte einen Koffer voller Dokumente hinterlassen. Nachkommen seiner Geliebten hatten ihn nach ihrem Tod auf dem Dachboden in Hildesheim gefunden und der Stuttgarter Zeitung zur
Untersuchung übergeben. Der Journalist Ulrich Sahm überbrachte 1999 den Koffer mitsamt 6 Exemplaren von "Schindlers Liste" an die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Dagegen hatte die vermeintliche Erbin Schindlers, Erika Rosenberg, geklagt. Jetzt hat das Oberste Gericht in Israel per Urteil verfügt, dass der Koffer und die Listen in Yad Vashem zu bleiben haben. (Haaretz) TS

"Nachbarn" - Nonverbales israelisches Theaterstück kommt nach Indien
Ohne Worte. Die israelische Botschaft in Delhi bringt anlässlich eines Kinderfestivals am 17. Dezember "Nachbarn" nach Delhi - ein bewegendes und humorvolles, nonverbales Theaterstück von Roy Segev. Was passiert, wenn dein Nachbar dich nicht so leben lässt, wie du
willst? Was passiert, wenn "etwas" dir die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit deinem Nachbarn klarmacht? "Nachbarn" hat 6 große Preise beim Haifa International Theatre Festival gewonnen. Die Truppe tourte in ganz Südamerika und wurde auf Festivals in Kanada, Finnland, Taiwan, Kroatien und China vorgestellt. (Israel in India) EL

Kostenlose Weihnachtsbäume für Jerusalems Christen
Die Jerusalemer Stadtverwaltung wird ihre jährliche Tradition fortsetzen, kostenlose Weihnachtsbäume an die christlichen Bewohner der Stadt zu verteilen. Diese Geste ist Teil der jährlichen Weihnachtsvorbereitungen. Das Christliche Viertel der Altstadt, das Viertel Beit Hanina und die Hauptstraßen, die von christlichen Pilgern benutzt wurden, wie die Mar-Elias-Straße, werden von der Stadtverwaltung besonders geschmückt. (algemeiner) EL

Wegen Foto musste Familie aus Irak fliehen
Ein gemeinsames Foto mit Israels Schönheitskönigin hat für "Miss Irak" und ihre Familie fatale Folgen: Wegen Anfeindungen und Drohungen seien Verwandte der 27 Jahre alten Sarah Idan vorübergehend aus dem Irak
in die USA geflohen. Idan verbreitete einen Artikel über die Flucht ihrer Familie über Twitter: "Ich bin weder die erste noch die letzte Person, die wegen einer Angelegenheit der persönlichen Freiheit Verfolgung ausgesetzt ist." Die beiden Frauen hatten sich Mitte November bei der Wahl der "Miss Universe" in Las Vegas gemeinsam ablichten lassen und Bilder über Instagram im Internet verbreitet. Idan schrieb dazu: "Frieden und Liebe von Miss Irak und Miss Israel." Die Bilder lösten im Irak große Empörung aus, auch weil Idan im Bikini aufgetreten war. Idan erklärte danach, mit dem Bild habe sie nur ihren Wunsch nach Frieden zwischen allen Ländern ausdrücken wollen. Es sei nicht darum gegangen, die israelische Regierung zu unterstützen. Die in Bagdad geborene Schönheitskönigin lebt in den USA. (JPost, Suedtirol) TS

Die Ausstellung "1948"
Palästinensische Propaganda kann man erdulden, muss man aber nicht. Die Ausstellung "1948" widerlegt die schlimmsten historischen Verzerrungen. Zu sehen ab Mai 2018 in mehreren Städten, gefördert vom Zentralrat der Juden in Deutschland, in Kooperation mit dem Mideast Freedom Form Berlin und ILI. Finanziert wird die Ausstellung durch Crowdfunding: www.dein-ev.net LS




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Jerusalem ist die Hauptstadt
"Es ist wichtig, deutlich zu machen, dass in jeder Vereinbarung mit den Palästinensern Jerusalem weiterhin Hauptstadt des Staates Israel sein wird." Botschafter Jeremy Issacharoff beim Chanukka-Empfang des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA). (Botschaft) EL

Junge Union: Klare Kante für Israel
Der Vorsitzende der Jungen Union Paul Ziemiak (32) fordert die Umsetzung eines "Aktionsplans gegen Antisemitismus". Ziemiak zu BILD: "Wir fordern von allen muslimischen Verbänden und Organisationen deshalb ein verpflichtendes Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel und eine verbindliche Zusage, sich gegen Antisemitismus zu engagieren." Sonst sollen Konsequenzen folgen: "Wer diesen - selbstverständlichen - Ansprüchen nicht nachkommt oder dagegen verstößt, darf keine öffentliche Förderung erwarten." (BILD) EL

Historisch richtig!
Julian Reichelt in der BILD-Zeitung vom 6.12.: US-Präsident Donald Trump hat Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Eine historische, eine richtige, eine gute Entscheidung. Israel ist
ein souveräner Staat, die einzige Demokratie im Nahen Osten und das einzige Land in der Region, das die Rechte seiner Bürger achtet und verteidigt. Es gibt keinen Grund, dass Israel als nahezu einziges Land der Welt seine Hauptstadt nicht frei wählen dürfte. Das Argument der Kritiker lautet seit Jahrzehnten: Jerusalem als Hauptstadt Israels macht eine Zwei-Staaten-Lösung schwieriger. Das ist historischer Unfug. Eine Zwei-Staaten-Lösung ist die letzten fünf Jahrzehnte gescheitert, OBWOHL Jerusalem als Hauptstadt nicht anerkannt war, ein enormes, eigentlich untragbares Befriedungs-Zugeständnis an die Araber. Gescheitert ist die Zwei-Staaten-Lösung auch daran, dass die Palästinenser-Führung jedes noch so große Zugeständnis ausgeschlagen hat, inklusive einer geteilten Hauptstadt Jerusalem. Eine Zwei-Staaten-Lösung ist eine Fata Morgana. Statt Israel noch weitere fünf Jahrzehnte vorzuschreiben, auf seine Hauptstadt zu verzichten, sollte man der Palästinenser-Führung jeden Tag klar sagen, auf Terror und Hass-Rhetorik zu verzichten. Trump tut das Richtige. Das Richtige ist manchmal riskant. Richtig bleibt es trotzdem. (Bild) TS

Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt - Wählerumfrage
Eine Online-Umfrage der Tageszeitung Die Welt zur Frage: Sollte Deutschland Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen? kam zu folgendem Ergebnis: "Nein" sagten 82 % der Grünen-Wähler, 80 % der SPD-Wähler, 78 % der Linken-Wähler, 67 % der Wähler in der Union und 51 % der FDP-Wähler. AfD-Anhänger befürworteten dagegen mehrheitlich eine Anerkennung (56 %). "Alle Altersgruppen lehnen eine Anerkennung mehrheitlich ab, am deutlichsten jedoch die Menschen über 65 Jahren, die zu 70 Prozent eine Anerkennung zurückweisen", so Die Welt. (WELT) EL
BDS- Aktivistin aus Bremen bei antiisraelischer "Wareninspektion"

Erdogan hetzt gegen Israel
Die Bekräftigung völlig unumstrittener Positionen ist ein bewährtes Mittel der Diplomatie, wenn ein Konsenspapier her muss, ohne dass es einen Konsens gibt. Auf diese Methode besannen sich die 57 Staaten der Organisation
für Islamische Zusammenarbeit (OIC) bei ihrem Treffen am Mittwoch in Istanbul: Unter der Leitung der Gastgeberin Türkei wurde eine 23 Punkte umfassende Abschlusserklärung verabschiedet, in der die kürzliche Jerusalem-Entscheidung der USA kritisiert wurde. Die islamische Welt erkenne Ost-Jerusalem als Hauptstadt der Palästinenser an, hieß es darin - was vor allem von der türkischen Seite als historischer Durchbruch verkauft wurde. Allerdings steht dieses Bekenntnis schon seit Jahrzehnten in der Satzung der OIC. Noch während die Delegierten zusammensaßen, zeigte sich zudem, dass nicht alle islamischen Länder an einem Strang ziehen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte als derzeitiger Ratsvorsitzender das OIC-Sondertreffen einberufen, um Donald Trump eine gemeinsame Antwort der islamischen Welt zu geben. Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und seine Ankündigung, die US-Botschaft von Tel Aviv dorthin zu verlegen, war zwar in vielen muslimischen Nationen kritisiert worden, allerdings in unterschiedlicher Schärfe. Viele Staaten wollen es sich nicht mit den USA verderben. Erdogan zog gegen Israel vom Leder. "Das Schicksal Jerusalems kann nicht einem Land überlassen werden, das sich von Blut ernährt und seine Grenzen erweitert, indem es Kinder, Zivilisten und Frauen brutal ermordet." (diepresse) KR

Israel nahm Hamas-Führer im Westjordanland fest
Israel hat einen der ranghöchsten Anführer der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas im Westjordanland festgenommen. Hassan Youssef sei in seinem Haus bei Ramallah in Haft genommen worden, bestätigte eine israelische Militärsprecherin in Tel Aviv.
Nach palästinensischen Medienberichten wurden bei Razzien weitere Hamas-Führer im Westjordanland festgenommen. Als Reaktion auf die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch die USA hatte der Hamas-Führer Ismail Haniyeh zu einem neuen Aufstand (Intifada) aufgerufen. Er forderte auch Anschläge im Westjordanland. Die EU, die USA und Israel stufen die Hamas als Terrororganisation ein. Am Dienstag waren im Gazastreifen zwei Mitglieder der Palästinenserorganisation Islamischer Jihad bei der vorzeitigen Explosion ihrer eigenen Rakete getötet worden. Zunächst wurde behauptet, dass sie durch eine israelische Rakete getötet worden seien, bis der Islamische Dschihad einen "Arbeitsunfall" bestätigte. (suedtirolnews) KR




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Unerquickliche Berichterstattung
Nach der Trump-Rede, Jerusalem als

Hauptstadt Israels anzuerkennen, häuften sich die faktischen und interpretativen Fehler in der Berichterstattung. Den Vogel hat Radio Vatikan abgeschossen, indem es behauptete, dass Trump die Botschaft "von Tel Aviv nach Israel" verlegen wolle. Also liegt Tel Aviv nicht in Israel. Andere bezeichnen in der Folge von dpa-Meldungen Ost-Jerusalem als "arabisch" oder "arabisch geprägt". Fakt ist, dass Ost-Jerusalem nur 19 Jahre lang unter - völkerrechtlich nicht anerkannter - jordanischer Kontrolle stand, also "arabisch" war. Vor 1948 war es britisch und davor 400 Jahre lang türkisch/osmanisch. Besonders peinlich ist auch, wenn ein Pressesprecher des Max-Planck-Instituts das Völkerrecht falsch zitiert und Trumps Rede scheinbar nicht einmal gelesen hat. (rv, audiatur) TS

Feldwebel suspendiert
Die israelische Armee hat einen Kommandeur vom Dienst suspendiert, der einem Palästinenser in Hebron Äpfel gestohlen hatte. Der Händler hatte seinen Stand verlassen und sich wegen einer gewaltsamen Demonstration gegen die Jerusalem-Erklärung von US-Präsident Donald Trump in einem Laden versteckt. Der Kommandeur bot die Äpfel anderen Soldaten an. Ein Video davon wurde im Internet verbreitet. Daraufhin wurde der Feldwebel suspendiert und erhält eine zusätzliche Strafe. (Israelnetz, forward) TS


Brandstifter muss ins Gefängnis
Mehr als zwei Jahre nach dem Brandanschlag auf die Brotvermehrungskirche hat das Bezirksgericht Nazareth den Haupttäter am Montag zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Zudem erhielt der 22-jährige jüdische Extremist Jinon Reuveni zwei Jahre auf

Bewährung und muss umgerechnet rund EUR 12.000 Schadenersatz zahlen. Im Juni 2015 hatten Reuveni und mehrere andere Juden die Pilgerkirche in Tabgha in Brand gesteckt. In zwei Räumen und an der Inneneinrichtung entstand schwerer Sachschaden. Die Feuerwehr kam gerade rechtzeitig, um zu verhindern, dass die Flammen auf das Hauptschiff mit seiner hölzernen Decke übergriffen. Zwei Menschen erlitten Rauchverletzungen. Nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes Schabak gehören Reuveni und seine Freunde einer ideologischen Gruppe an. Diese wolle "die Regierung auswechseln und die Erlösung näher bringen". Dies sei aus ihrer Sicht unter anderem durch Angriffe auf christliche Ziele in Israel möglich. Bilder verschiedener Überwachungskameras hatten die Ermittler auf Reuvenis Spur gebracht. Sie zeigten einen Subaru, der nahe der Kirche zur Zeit des Brandanschlags zu sehen war. Zudem wurde das Fahrzeug an einer Tankstelle im Raum Latrun gesichtet. Der Hauptangeklagte füllte eine Flasche mit Treibstoff, die später am Tatort entdeckt wurde. (Israeltoday, haaretz, israelnetz) TS

Weihnachtsfeiern in Nazareth abgesagt
Der Bürgermeister von Nazareth, Ali Salam, hat alle öffentlichen Weihnachtsfeiern in seiner Stadt abgesagt. "Das ist eine natürliche Reaktion auf die Anerkennung

Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Trump." Bürgermeister Salam ist wie 70 % der Bewohner der Stadt ein Moslem. Bei einer Pressekonferenz verkündete er, dass alle Gesangsvorstellungen im Freien storniert worden seien, nicht aber die Gottesdienste. Berichte, wonach der Weihnachtsmarkt abgesagt sei, wurden später von der Stadtverwaltung dementiert. Da gäbe es wirtschaftliche Interessen, wenn Tausende Touristen und Pilger in die Heimatstadt Jesu kommen. (JPost, ToI, Ynet, united) TS

30 Jahre Hamas in Gaza...









"Biking has no borders "
Radeln ohne Grenzen: Alle 24 Mitglieder des nationalen Radsport-Teams der Israel Cycling Academy tragen dieselbe schwarz-blau-weiße Uniform, die von dem israelischen Popstar Ivri Lider entworfen wurde. Die Teamkollegen von 2018 kommen aus 16 Ländern: fünf Juden, ein Muslim, ein Druse und 18 Christen. (i21c) EL

DFB-Junioren gewinnen Turnier in Israel - Besuch von Gedenkstätte
Die deutschen U18-Junioren haben ein Turnier in Israel gewonnen. In Ramat Gan reichte der Mannschaft des Deutschen Fußball-Bundes am Donnerstag ein 0:0 gegen Gastgeber Israel, um das Nationenturnier auf dem ersten
Platz punktgleich mit Israel abzuschließen. Im ersten Spiel hatte sich die Auswahl von Trainer Guido Streichsbier 5:0 gegen Serbien durchgesetzt. Im Rahmen des Turniers besuchte eine Delegation des DFB mit den Vizepräsidenten Ronny Zimmermann und Hans-Dieter Drewitz an der Spitze gemeinsam mit der israelischen U18-Auswahl die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Zum Abschluss des etwa eineinhalbstündigen Rundgangs legten die Kapitäne beider Nachwuchsmannschaften jeweils einen Blumenkranz am Mahnmal nieder. "Wir wollen unseren Fußballern nicht nur Fähigkeiten vermitteln, die ihnen auf dem Rasen weiterhelfen, sondern den jungen Menschen auch Werte mitgeben, für die sie mit Überzeugung eintreten", sagte Zimmermann. "Der Besuch einer solchen Gedenkstätte vergegenwärtigt auf unbeschreibliche Art und Weise, wie wichtig es ist, gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus zu kämpfen." (europeonline) KR








Das unnormale Leben in Israel geht ganz normal weiter. Hier und dort Terroranschläge, die meist vereitelt werden können, und Raketen vom Gazastreifen, die oft schon im palästinensischen Gebiet, etwa in Schulen, explodieren oder abgefangen werden können, wenn sie doch mal in Richtung Israel fliegen. Die Jerusalemer Stadtverwaltung verteilt kostenlos Weihnachtsbäume an Christen und hängt Weihnachtsbeleuchtung auf, während die muslimische Führung in den ehemals christlichen Städten Nazareth und Bethlehem bemüht ist, den Christen die Festfreude zu verderben, aus Protest gegeben die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump. Die Touristen und Pilger strömen in größeren Zahlen als jemals zuvor, um bei angesagten 20 Grad und ohne Regen Weihnachten zu feiern. Die große Vorzeigefirma Teva ist in Finanznöte geraten und will 1.700 Mitarbeiter entlassen. Die Gewerkschaft wollte einen Generalstreik ausrufen, hat aber schnell verstanden, dass eine Kollektivbestrafung aller Israelis durch die Lähmung aller öffentlichen Verkehrsmittel schnell zu einem Bumerang werden könnte. Schlagzeilen machen auch die seit Jahren andauernden polizeilichen Ermittlungen wegen Korruption bei führenden Politikern. Doch noch gilt Netanjahus Spruch: "Es wird nichts geben, weil nichts war."






Katzenportraits aus Tel Aviv - ein Kalender
Katzen gehören zum Stadtbild in Israel. Früher brauchte man sie, um Ungeziefer und Schlangen fernzuhalten. Viele dieser Katzen sind Streuner. In Tel Aviv werden sie oft versorgt von freiwilligen Helfern und von Tierärzten wie Dr. Eyal Blum. Da
entstehen schnell hohe Kosten. Der Fotograf Frank Schimke-Zacharias produziert mit den "mobilen Patienten" jedes Jahr einen Katzenkalender. Der Erlös geht an Dr. Blum. Die gekappte Ohrspitze dieser Straßenkatzen ist übrigens in Tel Aviv ein Zeichen dafür, dass die Tiere kastriert sind und tiermedizinisch untersucht wurden. Der Kalender (A4 Hochformat, EUR 17,50 inkl.Versand) kann Online bestellt werden (SHOP).






Chanuaka Sameach Wünsche von Präsident Rivlin - חנוכה שמח מהנשיא

The Maccabeats - Candles on the Sill - Hanukkah

Y-Studs - Rise Up - Hanukkah





Ab sofort ist die neue ILI Website Online. Siehe www.i-like-israel.de.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!



Das Jahr geht zu Ende, die Kassen sind leer, aber die Rechnungen stapeln sich...
Gerade jetzt zum Ende des Jahres sind die Zeiten besonders schwierig und wir sind auf die Hilfe eines jeden Einzelnen angewiesen. Es wird weiterhin immer mehr von uns gefordert, was aber auch bedeutet, dass uns weniger Zeit bleibt, um mögliche Spender anzusprechen und neue Fördermitglieder zu gewinnen. Ein trauriger Teufelskreis, denn ohne Spenden können wir nicht überleben. Und auch wenn wir so kostengünstig arbeiten, wie irgendwie möglich, gibt es doch unvermeidbare Kosten. In diesem Sinne möchten wir noch einmal an Ihre Großzügigkeit appellieren, uns zu helfen diese Kosten abzudecken. Jede Spende zählt! ILI ist ein gemeinnütziger Verein und selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg. Weitere Infos auch unter: Spenden. DANKE!
SPENDENKONTO: ILI - I Like Israel e.V., Santander Bank, IBAN DE90500333001507866200, BIC SCFBDE33XXX oder gerne auch über PayPal!




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Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Die ersten hundert neuen Fördermitglieder (Jahres Abo) erhalten den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm mit Bildern aus Jerusalem, der historischen Vergoldung des Kuppel des Felsendoms und Bildern der symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt. ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.




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Ivri Lider, Israelischer Popstar - der neueste Hit

So you think anti-Zionism is different than anti-Semitism?

VIDEO: phoenix Runde: ,Islamische Welt in Aufruhr - Wem gehört Jerusalem?

Masked Palestinians Exitting Red Crescent Society Ambulance



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Palästinensischer Jesus



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



In der Woche vom 14. bis 20. Mai 2018 findet die Mehrzahl der Israeltage 2018 statt. Seien auch Sie mit dabei!

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