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04. Dezember 2017



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Stammzellen reparieren durchtrennte Rückenmarkstränge
  • Wider Erwarten: Alternativmedizin kann In Vitro-Erfolg senken
  • Von Schwämmen lernen, wie man Glas ohne Hitze formt
  • Waze für Motorrad-Fahrzeiten optimiert
  • Der Blavatnik Award 2018 geht an drei israelische Forscher
ARCHÄOLOGIE
  • Konstantins Mörtel bestätigt Alter von Jesu Grab
  • Idumäer-Palast oder Tempel entdeckt
TOURISMUS
  • Neuer Wanderweg durch das Westjordanland
  • Israel - Ein Trail- und Falafel-Paradies
WIRTSCHAFT
  • Sodastream verkauft nun auch Sekt zum Selbersprudeln
  • Alibaba kauft in Israel Visualead
  • Weltweit begehrt: Innovative Technik für Katastrophenmedizin
  • Deutsche Mittelständler und die israelische Startup-Szene
  • Superbrands Gala - der Oskar der Marken
  • Gericht verbietet Uber in Israel
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Je t'aime, Ronit Elkabetz
  • Israelische Designer-Kleidung für Serena Williams Brautparty
  • Mehr Bewerber als Plätze: Junge Israelis sind begeisterte Rettungssanitäter
  • Ärzte des Rambam Medical Center in Haifa behandeln Kinder in Georgien
  • Hebräische Universität verleiht Ehrendoktorwürde an Bartholomäus I.
  • Der Zionist aus Bangladesch
  • Keine Auftritte von Pink-Floyd-Legende Roger Waters bei ARD
POLITIK
  • Ägypten drängt Autonomiebehörde zu Verhandlungen mit Israel
  • Erdgas könnte den geopolitischen Status Israels verändern
  • Israel und NATO unterzeichnen Abkommen
  • Förderung der deutsch-israelischen Beziehungen in NRW
  • "Moin Hamburg, Shalom Israel"
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Keine Terroristen mehr im EU-Parlament
  • Israel sperrt Schweizer Diplomaten aus
  • Darmstadt verweigert Palästina-Ausstellung
  • Weitere illegale Siedlungsposten zerstört
  • Spannungen zwischen Israel und Jordanien
  • Spektakuläre Ausstellung der Qumran-Bibel-Rollen in Frankfurt geplatzt
  • Solidarität mit Israel! Aktiv gegen Antisemitismus und Antizionismus!
SPORT
  • "Israelische Borussen" in Tel Aviv
  • Ringer MUSS verlieren
  • Zum Ärger Israels: Giro d'Italia verwies auf "West-Jerusalem"
  • Israel lädt Papst zum Auftakt des Giro d'Italia in Jerusalem ein

ANKÜNDIGUNGEN
  • Israelis helfen Flüchtlingen in Frankfurt
  • BDS & Co. Boykottkampagnen gegen Israel und ihre Hintergründe













Stammzellen reparieren durchtrennte Rückenmarkstränge
Wirbelsäulenverletzungen können zu irreversiblen Lähmungen führen, wenn Nervenzellen beschädigt werden, die für die Kommunikation zwischen anderen Nerven verantwortlich sind. Forscher unter der Leitung von Prof. Shulamit Levenberg, der Dekanin der Fakultät für Biomedizinische Technik am Technion in Haifa, und
Prof. Daniel Offen von der medizinischen Fakultät in Tel Aviv entwickelten eine Methode zur Reparatur des geschädigten Rückenmarks. Zuerst isolierte man reife Stammzellen aus dem Mund, weil diese relativ einfach zu entnehmen sind. Die zweite Stufe war das von Levenberg entwickelte Tissue Engineering. Dabei wurden die Stammzellen auf ein dreidimensionales Gerüst gelegt, eine Art Skelett aus organischen Materialien, auf dem sich das Gewebe entwickeln kann. Dieses Gerüst leitet die Wachstumsrichtung und verleiht dem Gewebe die richtige Balance zwischen Flexibilität und Steifheit. Die dritte Phase nutzt Prof. Offens Forschungen: die Zellen werden mit Wachstumsfaktoren infundiert, die sie dazu bringen, Proteine abzusondern, die eine erneute Produktion von Neuronen unterstützen. In der vierten Phase werden die Gewebeteile implantiert. Rund 60 Tage später ist das Gerüst abgebaut und verschwindet. Die Implantation führt zu einer allmählichen Wiederherstellung des durchtrennten Rückenmarks, einem erneuten Wachstum der Neuronen und Zellen und der Vorbeugung von Narbengewebe. Die Auswirkungen eines vollständig durchtrennten Rückenmarks sind noch nie zuvor umgekehrt worden. Der Prozess stellte die Koordination, die motorischen Fähigkeiten und die Gehfähigkeit bei 42% der Testratten innerhalb von drei Wochen wieder her. (sagol.tau, haaretz) EL

Wider Erwarten: Alternativmedizin kann In-vitro-Erfolg senken
Über 4% aller in Israel geborenen Babys werden durch In-vitro-Fertilisation (IVF) gezeugt. Forscher am Jerusalemer Shaare Zedek Medical Center, der Hadassah Brain School für öffentliche Gesundheit und Gemeinschaftsmedizin der Hebräischen Universität und des Assuta Medical Center in Tel Aviv untersuchten nun die Ergebnisse von IVF-Verfahren. In den letzten zehn Jahren hat sich der
Prozentsatz der Patienten, die sich für eine komplementäre oder alternative Therapie entscheiden, signifikant erhöht. Nun hat sich herausgestellt, dass komplementäre Medizintechniken die Erfolgsraten der In-vitro-Fertilisation senken. 400 Frauen im Alter von 18 bis 44 Jahren, die sich einer IVF unterzogen, wurden befragt, ob sie sich während des Verfahrens einer komplementärmedizinischen Behandlung - Akupunktur oder Kräutern - unterzogen hatten. 133 der Frauen bejahten dies. "Wir untersuchten die Qualität der Embryonen vor ihrer Einführung in die Gebärmutter und die Erfolgsrate der Behandlungen bei Frauen aus beiden Gruppen [mit und ohne komplementäre Medizin]. Patienten mit Komplementärmedizin zeigten eine Abnahme der Qualität der Embryonen und der Gebärmutterschleimhaut, was die Erfolgsrate von IVF-Behandlungen beeinträchtigte", sagte Professorin Talia Eldar-Geva, Vorsitzende der israelischen Gesellschaft für Fruchtbarkeitsforschung. Die Forscher empfahlen den Patienten, ihren Ärzten vollständige Informationen über "unkonventionelle" Behandlungen zur Verfügung zu stellen und sie darüber zu informieren, da sich solche Behandlungen wider Erwarten negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken können. (JPost) EL

Von Schwämmen lernen, wie man Glas ohne Hitze formt
Die Technologie zum Formen von Glas erfordert Erhitzen auf extrem hohe Temperaturen. Wie bilden einige Meeresorganismen in kaltem Wasser ihre eigenen mikroskopisch feinen "Skelette" aus Glas, die sie vor ihrer Umwelt schützen? Meeresorganismen gehen "weit über die Fähigkeiten der menschlichen Technologie hinaus",
so Prof. Emil Zolotoyabko vom Technion - Israel Institute of Technology. Mit Dr. Igor Zlotnikov von der TU Dresden versucht er mit Nano-Tomographie und fokussierter Röntgenbeugung an der Europäischen Synchrotronstrahlungsquelle in Grenoble (Frankreich) die Mechanismen der Natur zu verstehen und bei Raumtemperaturen im Labor nachzuahmen. Ziel ist es, kristalline Materialien auf Nanoebene für die Elektronik der nächsten Generation zu entwickeln. (i21c) EL

Waze für Motorrad-Fahrzeiten optimiert
Die israelische Verkehrs- und Navigations-App Waze hat eine spezielle Einstellung für Motorradfahrer geschaffen. Bisher wurden Fahrtzeiten für Autofahrer und für Taxis berechnet, die auch Strecken nur für öffentlichen Verkehr benutzen dürfen. Jetzt werden auch Motorräder-Fahrtzeiten errechnet. Sie können sich an Staus vorbeischlängeln und durch Straßen fahren, die für Autos zu eng sind. (globes) TS

Der Blavatnik Award 2018 geht an drei israelische Forscher
Die mit USD 100.000 dotierten Wissenschaftspreise der Blavatnik Family Foundation werden von der New York Academy of Sciences verwaltet. Sie werden in Zusammenarbeit mit der Israelischen Akademie der Wissenschaften erstmals in Israel vergeben. Preisträger sind Dr. Oded Rechavi, Dozent an der
Abteilung für Neurobiologie an der Universität Tel Aviv, für seine "bahnbrechende Arbeit zur Aufdeckung neuer Erbmechanismen" für Merkmale und Krankheiten; Dr. Charles Diesendruck, Assistenzprofessor für Chemie an der Fakultät für Chemie der Fakultät Chemie von Technion, dessen Arbeit "außergewöhnlich vielversprechend auf dem wachsenden Gebiet der Mechanochemie" ist, wo mechanische Kraft verwendet wird, um chemische Reaktionen oder Veränderungen voranzutreiben, und Professorin Anat Levin, eine außerordentliche Professorin an der Andrew & Erna Viterbi Fakultät für Elektrotechnik am Technion für ihre "bahnbrechenden Beiträge zum aufkommenden Gebiet der Computerfotografie". Die Blavatnik-Preise für junge Wissenschaftler werden seit 2007 an vielversprechende junge Wissenschaftler und Ingenieure unter 42 Jahren vergeben. Die israelischen Wissenschaftler werden am 4. Februar 2018 bei einer feierlichen Zeremonie in Jerusalem geehrt. (nocamels) EL








Konstantins Mörtel bestätigt Alter von Jesu Grab
Chemische Tests des Mörtels zwischen dem Urfelsen aus Kalkstein und der abdeckenden Marmorplatte auf dem "Grab Jesu" in der Jerusalemer Grabeskirche ergaben eine ungefähre Datierung von 345 n. Chr. Das berichtete National Geographic. So wurde bestätigt, dass es
sich um jene Stätte handelt, die Kundschafter des Kaisers Konstantin "entdeckt" und mit einer Marmorplatte überdeckt haben, um sie zu kennzeichnen. Die turbulente Geschichte der Kirche, die im Jahre 1006 völlig entkernt worden war, hatte bei Historikern Skepsis aufkommen lassen, ob das heutige traditionelle "Grab Jesu" tatsächlich der ursprüngliche Standort war. Der Mörteltest stützt die Theorie, dass sich der Standort seit seiner "Entdeckung" unter Konstantin nicht geändert habe. Vor 2.000 Jahren war es jüdische Sitte, die Toten erst in einer Höhle verwesen zu lassen und dann nach sechs Monaten ihre Knochen einzusammeln und in sogenannte Ossuarien, steinerne Grabkästen zu legen. Auf die Kästen wurde meist der Name des Verblichenen eingeritzt. Laut Neuem Testament wäre Jesus im Jahr 30 oder 33 gekreuzigt worden. Hunderte Jahre später sandte der christliche Kaiser Konstantin (272-337 n. Chr.) Gesandte nach Jerusalem, um Jesu Grab zu suchen. Sie wurden auf einen etwa 200 Jahre zuvor errichteten römischen Tempel hingewiesen, den sie zerstörten. Darunter fand man eine Höhle mit einem in den Felsen gehauenen "Begräbnisregal" im Stil der Zeit. Das Edicule - "Grab Jesu" - wurde später darüber errichtet. Ein Geheimnis um das Grab war der Ursprung und das Datum der bei den neuesten Renovierungsarbeiten freigelegten Marmorplatte gewesen. Die chemische Untersuchung des Mörtels ergab jetzt eine klare Datierung. Das ursprüngliche "Bestattungsregal" aus Kalkstein wurde genau wie die Kalksteinwände intakt gefunden. (Haaretz, NationalGeographic) TS

Idumäer-Palast oder Tempel entdeckt
Ein beeindruckendes 2.200 Jahre altes Bauwerk bei Horvat 'Amuda mitten in einem militärischen Übungsplatz wurde von der israelischen Antikenbehörde und der Hebräischen Universität Jerusalem ausgegraben. Das Gebäude war vermutlich während der Hasmonäischen Eroberungen zerstört worden. Die Struktur gleicht einem Idumäischen Palast oder Tempel. Zwei steinerne Weihrauchaltäre wurden in einem der Räume entdeckt. Einer von ihnen,
der das geschnitzte Bild eines Stieres trägt, steht an der Fassade eines Tempels, der mit großen Säulen geschmückt war. Auf dem Gelände befinden sich außerdem zahlreiche unterirdische Räume, die als Steinbrüche oder rituelle Bäder (miqvaot), Ölpressen und Taubenschläge genutzt wurden. Versteckte Tunnel aus der Zeit der jüdischen Revolten gegen die Römer wurden ebenfalls entdeckt; in einem fand sich sogar ein intakter Kochtopf aus der Zeit der Bar-Kochba-Revolte (132-135 n. Chr.). Die Entdeckung wurde mit Hilfe von kameragestützten Drohnen möglich - eine Technologie, die in den letzten Jahren Teil der Werkzeugkiste der Archäologen geworden ist. Im Rahmen eines umfangreichen archäologischen Forschungsprojektes des Gebiets zwischen Bet Guvrin und Maresha im Norden und Moshav Amatzia im Süden fotografierten die Drohnenkameras die archäologischen Funde von oben und enthüllten dadurch die Umrisse der Fundamente im Boden. Während der hellenistischen Periode war Horvat 'Amuda eine der landwirtschaftlichen Satellitensiedlungen von Maresha, die inzwischen die Hauptstadt des Idumäischen Bezirks geworden war (heute ist es ein Teil des Bet-Guvrin-Maresha-Nationalparks). Zuvor, im fünften Jahrhundert v. Chr., ließen sich dort die Idumäer - ein Volk aus dem südlichen Jordanien, nieder. Nachdem das Gebiet im Jahre 112 v. Chr. von den Hasmonäern erobert worden war, konvertierten die Idumäer und verschmolzen mit der judäischen Bevölkerung. (haaretz, Krone, ToI) TS








Neuer Wanderweg durch das Westjordanland
Die israelische Regierung finanziert einen Wanderweg durch das Westjordanland und die Golanhöhen. Die neue Route des Fernwanderwegs Israel Trail solle auch durch die
Altstadt von Jerusalem oder durch Schilo im Norden des Westjordanlands führen, "zwei Orte voller jüdischer Geschichte", sagte Tourismusminister Jariv Levin am Sonntag. Der Israel Trail wurde 1995 eröffnet und verläuft bisher innerhalb der international anerkannten Grenzen Israels. 2012 wurde er vom "National Geographic" zu einem der 20 schönsten Fernwanderwege der Welt gekürt. Israel versucht seit einigen Jahren, vermehrt ausländische Touristen auch ins Westjordanland zu bringen. Dazu wurden historische und religiöse Stätten ausgebaut, etwa das Grabmal der Patriarchen in Hebron, in dem nach biblischer Überlieferung unter anderem Abraham und Isaak begraben sind. (Standard) KR

Israel - Ein Trail- und Falafel-Paradies
John Oldale, Marketing Manager von Marin Bikes, packte den Freestyle-Mountainbiker Matt Jones ein und erkundete mit ihm die Trails von Israel. Er berichtet: Als Matt und ich in Tel Aviv landeten, wussten wir selbst nicht, was uns denn nun erwarten würde. Unsere erste
Anlaufstelle waren die Demo Days im Ben Shemen Forest, ungefähr auf halbem Weg zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Es war ein Riesen-Spektakel mit vielen Fans. Nach einem langen, aber spaßigen Tag machte ich mich mit Matt auf, um Sightseeing in Jerusalem zu machen. Am besten beschreibt man Jerusalem mit "Disneyland für Religion". Matt und ich waren sprachlos von der Schönheit der Stadt. Aber dann haben wir Falafel entdeckt... Aus Zufall gelangten wir in eine der hinteren Gassen, was sich dann letztendlich als jemandes Wohnzimmer entpuppte. Tatsache war, dass die Besitzer hier ein blühendes Falafel-Geschäft führten. Von da an aßen wir täglich Falafel. (Dirtmountainbike, wideopen) KR








Sodastream verkauft nun auch Sekt zum Selbersprudeln
Mit seiner "Sprudeln-statt-Schleppen"-Philosophie ärgerte Sodastream bislang vor allem die Mineralwasser-Industrie und globale Getränkeriesen wie Coca-Cola und Co. Jetzt greift die israelische Wassersprudler-Marke auch die Sekthersteller an und lanciert in der Vorweihnachtszeit - kein Witz - unter dem Namen "Sparkling Gold" den ersten Sekt zum Selbersprudeln. (Horizont) SSt

Alibaba kauft in Israel Visualead
Das chinesische E-Commerce-Unternehmen Alibaba Group Holding Ltd. will das QR-Code-Startup Visualead Ltd. aus Israel zu kaufen. Der Deal sei USD 10 Mio. wert. Visualead entwickelt eine Software, die personalisierte QR-Codes erstellt, die Benutzer mit ihren Smartphones scannen
können. Die Codes von Visualead unterscheiden sich von den typischen Schwarz-Weiß-Codes durch die Einbeziehung farbiger Designs. In der E-Commerce-Branche dienen QR-Codes als optische Etiketten, die Produktinformationen enthalten, Produktverfolgung ermöglichen und vor Fälschungen schützen. 2015 investierte Alibaba in die Firma Jerusalem Venture Partners. Im Oktober gab das Unternehmen bekannt, ein Labor in Tel Aviv als Teil eines weltweiten Forschungs- und Entwicklungsvorhabens im Wert von USD 15 Mrd. zu eröffnen. (Cacalistech, ToI) TS

Weltweit begehrt: Innovative Technik für Katastrophenmedizin
Eine Delegation israelischer Medizinprodukte- und Gesundheitsforscher stellt seine Produkte auf der internationalen Medizinmesse MEDICA 2017 in Düsseldorf vor. Der israelische Pavillon wurde vom Institut für Export und internationale Zusammenarbeit und dem Ministerium
für Wirtschaft und Industrie eingerichtet. "Katastrophen, plötzliche katastrophale Ereignisse wie Erdbeben, komplexe und andauernde Notlagen wie ein gewaltsamer Konflikt sind oft unberechenbar", sagt Angela Rabinovich, Direktorin der Abteilung Life Science am Israel Export Institute. In Notfällen, sagte sie, "sind die Ressourcen oft begrenzt und die Zeit ist von entscheidender Bedeutung, daher werden innovative Technologien für Notfallmedizin und Trauma-Versorgung als am wirksamsten angesehen." (toi) EL

Deutsche Mittelständler und die israelische Startup-Szene
Eine neue Studie der Bertelsmannstiftung zeigt, welche Wirtschaftssektoren Israels ein besonderes Potential haben, das deutsche Mittelständler bisher noch nicht ausschöpfen, und gibt fünf praktische
Handlungsempfehlungen, wie dies künftig gelingen kann. Die Studie basiert auf rund 60 Interviews insbesondere mit Vertretern deutscher Mittelständler und multinationaler Unternehmen. "Israelischer Gründergeist und deutsches langfristiges Denken ergänzen sich in besonderer Weise, um erfolgreich innovative Produkte zu entwickeln und damit die Wettbewerbsfähigkeit beider Länder auch in Zukunft zu sichern." (Bertelsmann) EL

Superbrands Gala - der Oskar der Marken
Eine Reihe Markenzeichen wurden in Tel Aviv gewürdigt. Unter anderen Coca-Cola, Bamba und Super-Pharm in der Kategorie Konsumgüter; iPhone, Twitter und Facebook in der Kategorie Medien; und der Mossad und die IDF unter öffentlichen Institutionen. Die Gewinner des persönlichen Branding-Erfolgs waren der Hollywood-Star Gal Gadot
und der israelische Präsident Reuven Rivlin. Die israelische Schmuckmarke H. Stern belegte beim jährlichen Superbrands-Wettbewerb zum 9. Mal den ersten Platz in der Kategorie "Schmuck und Modeaccessoires". Superbrands Israel ist Teil der globalen Organisation, die vor 26 Jahren in Großbritannien gegründet wurde. Superbrands ist in 70 Ländern aktiv. (Jpost) EL

Gericht verbietet Uber in Israel
Der Fahrdienst-Vermittler Uber darf nicht mehr in Israel operieren. Dies hat ein Gericht in Tel Aviv entschieden. Innerhalb von zwei Tagen müsse Uber seine Dienste in Israel einstellen, sagte der zuständige Richter laut der Jerusalem Post. Der Taxifahrerverband und die
Taxi-App Gett hatten gegen Uber geklagt. Auch das Transportministerium war laut Medienberichten wegen mangelnder Sicherheit gegen Uber vorgegangen. Uber wurde zudem vorgeworfen, die Regeln im Personentransport nicht zu befolgen. Den Fahrern würde es an entsprechenden Beförderungslizenzen und Versicherungen mangeln. Uber hatte seit vergangenem Jahr den nächtlichen Service UberNight im Großraum Tel Aviv angeboten. Seit einigen Wochen gab es den Dienst auch rund um die Uhr und an allen sieben Tagen der Woche. Am jüdischen Ruhetag Sabbat kommt der öffentliche Nahverkehr nahezu komplett zum Erliegen. Uber teilte mit, man werde dem Urteil Folge leisten und die Services UberNight und UberDay in Tel Aviv vorerst einstellen. (n-tv, persoenlich, it-times) KR








Je t'aime, Ronit Elkabetz
Ronit Elkabetz (1964-2016) war eine israelische Schauspielerin und Filmemacherin. Nun eröffnet das Design Museum Holon eine Retrospektive der besonderen Art: ausgestellt wird der Kleiderschrank der schon mit 51 Jahren an Krebs verstorbenen Schönheit. Mit 26 begann
die Tochter marokkanischer Einwanderer ihre Karriere als Schauspielerin. Sie besetzte Filmrollen, die in Israel spielen oder sich mit israelischen Thematiken befassen, und wurde so zum Idol. Ronit Elkabetz' Kleidungsstücke spiegeln ihre leidenschaftliche Liebe zur Mode wieder und stellen gleichzeitig die Macht von Kleidung und Verkleidung ins Zentrum. Kleider, die sie zu verschiedenen Anlässen oder in Filmen trug, sind mithilfe von Videokunst und Soundinstallationen inszeniert. Kuratiert wurde die Ausstellung von der Modeforscherin Yaara Keydar sowie Elkabetz' Bruder Shlomi Elkabetz. Das Design Museum in Holon wurde 2010 gegründet und ist in einem ikonischen Bau von Ron Arad untergebracht. (form) KR

Israelische Designer-Kleidung für Serena Williams Brautparty
Galia Lahavs Studio in Tel Aviv fertigte sechs cremefarbene Kleider und verschiffte sie zur Hochzeit des Tennisstars Serena Williams nach New Orleans. Lahav ist weltweit bekannt für ihre üppigen Kreationen, für die "Illusion-Rücken" und die betörend eleganten Spielereien mit italienischer Spitze. (i21c, lahav) EL

Mehr Bewerber als Plätze: Junge Israelis sind begeisterte Rettungssanitäter
Sechzig Prozent der ehrenamtlichen Mitarbeiter von Magen David Adom, Israels nationalem Notfallnetzwerk, sind Teenager. Das ist der höchste Prozentsatz von jungen Sanitätshelfern weltweit. 1993 begann ein
formales Jugendprogramm für 15- bis 18-Jährige als Option für die Erfüllung der obligatorischen 60-stündigen ehrenamtlichen Arbeit, die jeder Schüler in Israel absolviert. Wenn die Jugendlichen den Trainingskurs einfach bestehen, haben sie die Anforderung erfüllt. Aber dabei bleibt es oft nicht: Jedes Jahr entscheiden sich etwa 3.000 Teenager für weitere freiwillige Einsätze - mehr, als Plätze zur Verfügung stehen. Nicht nur die israelische Jugend verlangt lautstark nach Freiwilligenarbeit mit MDA. In den letzten 25 Jahren sind 6.500 Jugendliche für sechs Wochen nach Israel gekommen, um mit MDA-Einheiten im ganzen Land zu trainieren und Freiwilligenarbeit zu leisten. "Wir führen jährlich 10 Kurse durch und arbeiten mit jüdischen Jugendbewegungen in 20 Ländern zusammen", sagt Uriel Goldberg (25), Koordinator des Mocha Yochai Porat Overseas Programms. "Der August-Kurs hatte 70 Freiwillige." (i21c) EL

Ärzte des Rambam Medical Center in Haifa behandeln Kinder in Georgien
Zweimal im Jahr sind Kinderchirurgen, Anästhesisten und Intensivmediziner aus dem Ruth-Kinderkrankenhaus in den vergangenen fünf Jahren nach Tiflis gereist, um in Georgiens Hauptstadt junge Menschen mit schwerwiegenden angeborenen Fehlern operativ zu behandeln, wie die Jerusalem Post berichtet. Die Hilfe
wird benötigt, weil die Ärzte vor Ort nicht das Fachwissen haben, um die Kinder zu behandeln, erklärte Dr. Ran Steinberg, Leiter der Abteilung für Kinderchirurgie am Kinderkrankenhaus Ruth Rappaport in Rambam. Teammitglied Dr. Arkadi Vachian, Leiter der Abteilung für minimal-invasive Chirurgie im Kinderkrankenhaus von Rambam, ist in Tiflis geboren und aufgewachsen und kam vor vielen Jahren als junger Arzt nach Israel. (JPost, FokusJerusalem) EL

Hebräische Universität verleiht Ehrendoktorwürde an Bartholomäus I.
Die Hebräische Universität Jerusalem wird am 6. Dezember die Ehrendoktorwürde an Bartholomäus I., den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, verleihen. Die Veranstaltung wird von einer breiten Palette von religiösen Führern, Botschaftern und Würdenträgern besucht werden. Bartholomäus I., im Volksmund als "Grüner Papst" bekannt, ist seit 1991 der wichtigste spirituelle Führer der rund 300 Mio. orthodoxen Christen der Welt. Seitdem verfolgt er eine Vision von
spiritueller Wiederbelebung, orthodoxer Einheit und christlicher Versöhnung, interreligiösem Verständnis und Koexistenz sowie Umweltbewusstsein und -schutz. Unter seiner Ägide hat das Ökumenische Patriarchat den interreligiösen Dialog mit der muslimischen Welt und mit der weltweiten jüdischen Gemeinschaft vorangebracht. Er initiierte und unterstützte internationale Friedenskonferenzen und Symposien, die sich mit Themen wie Rassismus und Fundamentalismus befassten, und bemühte sich um Zusammenarbeit und um gegenseitige Toleranz und Respekt unter katholischen, muslimischen, jüdischen und orthodoxen christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten und rund um das Mittelmeer. (pm) TS

Der Zionist aus Bangladesch
Dr. Shadman Zaman (25) war in seiner Schulzeit von klassischem Antisemitismus umgeben. "Selbst in unseren Schulbüchern heißt es ,Juden sind der Spiegel Satans' und ,Zionisten beherrschen die Welt'. Aber zum Glück war mein Zuhause anders." Für Zaman war Alan Dershowitz Buch "The Case for Israel" der Auslöser. Nachdem
er es im Alter von 12 Jahren gelesen hatte, entwickelte Zaman einen Durst nach zionistischen Büchern, die sein Großvater für ihn ins Land schmuggelte. Als junger Erwachsener versuchte er neben 22 anderen gleichgesinnten Bangladeschis, ein Komitee zu gründen, um die Beziehungen zwischen Bangladesch und Israel zu fördern. Die Bemühungen scheiterten. Einige aus der Gruppe wurden inhaftiert und andere von islamistischen Extremisten getötet. Zaman zog auf Wunsch seiner Eltern, die um sein Leben fürchteten, nach Großbritannien und reiste später zum ersten Mal nach Israel. Der junge Arzt hat bereits 37 Morddrohungen erhalten und kann nicht mehr zurück nach Bangladesch, da ihm dort eine Anklage wegen Hochverrat droht. Dr. Zaman möchte selbst Jude werden und in Israel leben. "Angesichts der wachsenden antisemitischen Aktivitäten in der Welt wärmt ein Treffen mit einem Mann wie Shadman Zaman das Herz", sagte der Vizevorsitzende der Zionistischen Weltorganisation (WZO) Yaakov Hagoel. (Jpost) EL

Keine Auftritte von Pink-Floyd-Legende Roger Waters bei den Öffentlich Rechtlichen
Roger Waters BDS-Aktivitäten sollen nicht mehr durch Gebührengelder finanziert werden. Mit der Aufkündigung der Zusammenarbeit reagierte der WDR auf eine Petition, die die Kölnerin Malca Goldstein-Wolf an Intendant Tom
Buhrow gerichtet hatte. Auch NDR, SWR, BR und rbb wollen seine Konzerte nicht mehr unter ihren Logos präsentieren. Bei Konzerten hatte Waters auch Ballons in Schweineform steigen lassen, versehen mit Kruzifix und Davidstern. (ZEIT, WELT) In einem Offenen Brief werden auch die Veranstaltungsorte, in diesem Fall die SAP-Arena Mannheim, aufgefordert zu überdenken, in wie weit sie Waters Antisemitismus in ihren Hallen direkt oder indirekt unterstützen wollen. (MichaelFriedman) In einer Petition in England wird gefordert den im Londoner Hyde Park geplanten Auftritt von Waters zu unterbinden. (Change) KR SSt




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Ägypten drängt Autonomiebehörde zu Verhandlungen mit Israel
Israel Hayom berichtete, dass Ägypten und andere moderate arabische Staaten der Region den Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, unter Druck setzen, wieder an den Verhandlungstisch mit Israel zurückzukehren. Ein hoher ägyptischer Beamter sagte, dass sein Land, Jordanien, Saudi Arabien, Staaten des Persischen Golfs und Israel daran interessiert seien, eine Front zu erstellen, die sich gegen die gemeinsamen Terrorbedrohungen in der Region einsetzt. (israelheute) KR

Erdgas könnte den geopolitischen Status Israels verändern
"Über viele Jahrzehnte nutzten die Araber die Tatsache, dass sie Europa mit Öl und Erdgas versorgen, um Druck auf Israel auszuüben." Doch Israels Entdeckung riesiger Erdgasfelder im Mittelmeer könnte das Land zu einem bedeutenden Exporteur machen, seinen geopolitischen Status verändern, ihm Energieunabhängigkeit und größeren Einfluss weltweit verleihen, so Energieminister Yuval Steinitz (Likud). (jpost) EL

Israel und NATO unterzeichnen Abkommen
Israel und die NATO haben ein neues Abkommen zum Austausch von Geheimdienstinformationen unterzeichnet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Informationen zum wachsenden Einfluss terroristischer Gruppen in Nordafrika und anderen Ländern der Region. Zur Stärkung der
Zusammenarbeit will Israels Premierminister Benjamin Netanjahu Anfang Dezember NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel treffen. Israel will den NATO-Staaten vor allem bei "urbaner Kriegsführung" helfen. Israel hat mit Terroranschlägen in Städten und urbaner Kampfführung viel Erfahrung gesammelt. (besacenter, israelnetz) TS

Förderung der deutsch-israelischen Beziehungen in NRW
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet empfing den israelischen Botschafter Jeremy Issacharoff. "Im kommenden Jahr feiert Israel den 70. Jahrestag seiner Staatsgründung", sagte
Ministerpräsident Laschet. "Wir in Nordrhein-Westfalen nehmen dieses Jubiläum gerne zum Anlass, unsere freundschaftlichen Beziehungen zu Israel in vielfältiger Weise zu würdigen und noch weiter auszubauen." Die im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten zur Förderung des deutsch-israelischen Jugendaustauschs vorgesehenen Mittel wurden im Haushaltsentwurf 2018 nahezu verdoppelt. ILI kommentierte das Statement des Ministerpräsidenten zur Förderung der Beziehungen mit Israel bei Twitter: "Eine gute Möglichkeit für 2018 sind dabei die Israeltage - auch in vielen Orten u. Städten in NRW". Dieser Tweet wurde dann auch von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen geteilt. (landNRW, twitter) EL JG

"Moin Hamburg, Shalom Israel"
Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff diskutierten über die Chancen einer vertieften Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Israel. Anfang September war Fegebank nach Israel gereist. Im Mittelpunkt der Reise stand die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Existenzgründungen. (Hamburg) EL




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Keine Terroristen mehr im EU-Parlament
Das Europaparlament hat den Vorschlag seines Präsidenten Antonio Tajani angenommen, allen Menschen, Gruppen und Institutionen, die an Terroranschlägen beteiligt sind, systematisch den

Zutritt zu verwehren. Die Entscheidung erfolgte als Reaktion auf eine Beschwerde mehrerer Europaabgeordneter und Pro-Israel-Gruppen. Im September war die palästinensische Terroristin Leila Khaled, ein hochrangiges Mitglied der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP), eingeladen worden, im Europaparlament auf einer Konferenz zu sprechen, die von zwei linksradikalen spanischen Europaabgeordneten veranstaltet wurde. Sie nutzte die Gelegenheit, um extremistische Gewaltanwendung zu loben und Juden zu dämonisieren. Sie glorifizierte den Terrorismus und trivialisierte den Holocaust. "Sehen Sie die Ähnlichkeit zwischen den Handlungen der Nazis und den Handlungen der Zionisten im Gazastreifen nicht? Während die Nazis in Nürnberg gerichtet wurden, sind die Zionisten nie vor Gericht gestellt worden", erklärte sie. Leila Khaled war 1969 an der Entführung eines amerikanischen Flugzeugs beteiligt und nahm 1970 an der gescheiterten Entführung einer EL-AL-Maschine teil. Israelische Sicherheitskräfte verhinderten den Versuch und überwältigten Khaled. Der Flug wurde nach London umgeleitet, wo Khaled den britischen Behörden übergeben wurde. Kaum einen Monat später wurde sie mit einer weiteren Flugzeugentführung freigepresst. (ejpress, mena-watch) TS

Israel sperrt Schweizer Diplomaten aus
Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman ärgerte sich über das traute Bild eines Vertreters des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und eines Hamas-Vertreters in staatsmännischer Pose. Offizielle Vertreter der Eidgenossenschaft erhalten von den israelischen

Auf Augenhöhe. Julien Thöni (l.) und Jahia Sinwar. Bild: www.hamas.ps
Behörden bis auf Weiteres keinen Zugang mehr nach Gaza. Da Bern die Hamas nicht als Terrororganisation betrachtet, lässt man sich als Vertreter der Schweiz ohne Bedenken mit dem Gaza-Chef der Hamas, Jahia Sinwar, fotografieren: Blumenstrauss und Getränke auf dem Beistelltisch, zwei Palästinafahnen (die Schweizer Flagge scheint vergessen worden zu sein). Die Hamas versucht dem Eindruck entgegenzuwirken, die Hamas sei international isoliert. Bevor der Gaza-Bann für Schweizer Diplomaten aufgehoben wird, wolle Lieberman im Gespräch mit Vertretern der Schweiz klären, was Berns Vertreter im Gaza-Streifen, der von der Hamas kontrolliert wird, vorhaben. Sinwar, der Gastgeber der Schweizer Delegation in Gaza, war früher dadurch aufgefallen, dass er palästinensische Kollaborateure eigenhändig umbrachte. Ab 1989 verbrachte er 22 Jahre als verurteilter Mörder in israelischer Gefangenschaft. Aus dem Gefängnis wurde er vor sechs Jahren freigepresst, als Teil der "Gegenleistung" für die Freilassung des Soldaten Gilad Shalit, der im Sommer 2006 von der Hamas in den Gazastreifen entführt worden war. (Baz) TS

Darmstadt verweigert Palästina-Ausstellung
Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch weigert sich, eine Palästina-Ausstellung mit dem Titel "Frieden ist möglich - auch in Palästina" in den Räumen des Rathauses zu "beherbergen". Die Ausstellung, angelehnt an die umstrittene Nakba-Ausstellung, zeige nicht die "palästinensische Perspektive", sondern verfolge ein "einseitiges Bild" und eine "anti-israelische Agenda". Das findet der Bürgermeister "problematisch" und könne deshalb die städtischen Räume der "Wissenschaftsstadt Darmstadt" nicht zur Verfügung stellen. (pm) TS


Weitere illegale Siedlungsposten zerstört
Im Westjordanland haben israelische Sicherheitskräfte illegale Siedlungsposten eingerissen, die auf palästinensischem Privatland errichtet wurden. Unter dem massiven Protest der Bewohner wurden zunächst mehrere Gebäude in Netiv Ha'avot evakuiert. Rund 100 Polizisten und Soldaten seien auf Hunderte Demonstranten getroffen. (ToI, deutschlandfunk) KR


Spannungen zwischen Israel und Jordanien
Der jordanische Minister für Wasser und Bewässerung, Hazem al-Naser, hat einen Brief an Israel geschickt, in dem er um eine offizielle Antwort auf die Frage ersucht, ob der jüdische Staat noch immer ein gemeinsames

Abkommen über den Bau einer Wasserleitung vom Roten Meer zum Toten Meer betreibt. Anfang November teilte Israel mit, dass das Wasserprojekt nicht vorankommen werde, solange Botschafterin Einat Schlein und ihre Mitarbeiter nicht zu ihren Posten in Amman zurückzukehren dürften. Jordanien fordert einen Gerichtsprozess gegen den israelischen Sicherheitsmann Ziv Moyal, der nach einer Terrorattacke einen jordanischen Attentäter und einen weiteren unbeteiligten Jordanier erschossen hatte. Der Sicherheitsmann wurde öffentlich im Beisein der Botschafterin von Premierminister Netanjahu empfangen. Der Premier erklärte, dass man dem Sicherheitsbeamten keinen Prozess machen werde. Jetzt will Israel einen neuen Botschafter nach Amman schicken. Ohne eine israelische Botschaft wollten die Jordanier die Gespräche angeblich telefonisch fortsetzen, aber Israel hat auf persönlichen Treffen bestanden, die erst stattfinden werden, wenn die Botschaft wiedereröffnet wird, berichtete Israels Kanal 10. Das USD 10 Mrd. Projekt sieht den Bau einer 220 km langen Pipeline vor, die Wasser vom Roten Meer zum Toten Meer - das niedrigste Gewässer auf Erde - transportiert, um von Israelis, Jordaniern und Palästinensern genutzt zu werden und das schwindende Tote Meer aufzufüllen. Dem Plan zufolge wird eine Wasserentsalzungsanlage in der jordanischen Stadt Aqaba neben Eilat ihre Sole (sehr salzhaltiges Wasser aus der Entsalzung) nach Norden zum Toten Meer pumpen. Damit wird ein anderes Problem gelöst: Da die Entsalzung sowohl das südliche Israel als auch Jordanien mit dringend benötigtem Wasser für Landwirtschaft und Verbrauch versorgt, muss die Sole anderswohin gehen als in das Rote Meer, in dem empfindliche Korallen leben. (ToI) TS

Spektakuläre Ausstellung der Qumran-Bibel-Rollen in Frankfurt geplatzt
Um zu verhindern, dass die Palästinensische Autonomiebehörde oder Jordanien Ansprüche auf die Qumran-Rollen geltend machen, hatte Israel

eine rechtsverbindliche Rückgabezusicherung von der Bundesregierung gefordert. Aber die konnte diese Garantie nicht geben, erklärt der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein (CDU), weil aus Sicht des Außenministeriums und der Bundesbeauftragten für Kultur die Besitzverhältnisse ungeklärt sind. Die Vorbereitungen liefen seit Jahren und waren weit fortgeschritten. Jürgen Schefzyk, Direktor des Frankfurter Bibelmuseums: "Etwas Einmaliges stand dem Museum bevor, das löst große Freude, Energie und Kreativität aus." Doch nun ist der Traum geplatzt, die Qumran-Schriftrollen 2019 in Frankfurt auszustellen. Die etwa 2.000 Jahre alten Rollen sind mit die ältesten bekannten Bibelmanuskripte und überwiegend auf Hebräisch verfasst. Sie bleiben vorerst in Israel. Denn die Rollen sind in israelischem Besitz. Gefunden wurden sie aber vor rund 60 Jahren am nördlichen Ufer des Toten Meers im Westjordanland, damals unter jordanischer Kontrolle. Seit 1967 hält Israel das Gebiet besetzt. (Hessenschau, UweBecker, JPost, EKHN, VolkerBeck, FAZ) TS

Solidarität mit Israel! Aktiv gegen Antisemitismus und Antizionismus!
In einer bemerkenswerten Erklärung bekennen sich Die Jungen Liberalen NRW ausdrücklich zum Existenzrecht des Staates Israel. "Dieses Existenzrecht ist für uns nicht

nur auf dem Papier existent, sondern es muss mit Leben gefüllt werden. Israel sollte nicht nur wegen der historischen Verantwortung Deutschlands Ansprech- und Verhandlungspartner Nr. 1 im Nahen Osten für uns sein, sondern auch wegen der besonderen Verantwortung Deutschlands in unserer außenpolitischen Rolle als Ankerpunkt zur Sicherung von Frieden, Freiheit und Menschenrechten weltweit.", so die Julis. So fordern sie die ALDE Fraktion im EU-Parlament dazu auf die EU Richtlinie zur "besonderen Kennzeichnung israelischer Produkte" aus "besetzten" Gebieten zurückzunehmen. Sie fordern die FDP-NRW auf, im Landtag darauf hinzuwirken, "dass die Organisation BDS (Boycott, Desinvestions, Sanctions), ein Zusammenschluss antisemitischer, antizionistischer und islamistischer Kreise aus dem links-, rechtsextremistischen und islamistischen Milieu, scharf sanktioniert wird. Darüber hinaus muss die Präventionsarbeit gegenüber Antisemitismus auch in den Schulen und den Integrationskursen von Flüchtlingen besser gelingen, z.B. über klar definierte Unterrichtsinhalte in Fächern wie Politik/Sozialwissenschaften und Geschichte und/oder verpflichtende Fahrten zu Holocaust-Gedenkstätten." Als junge Liberale empfinden sie die jährlichen Al-Quds-Demonstrationen als Affront. Sie fordern, im Rahmen des geltenden Versammlungsrechts gegen diese vorzugehen. Um die Kooperationen gerade mit der israelischen Zivilbevölkerung auszubauen und auch unser Interesse an der Demokratie Israels zum Ausdruck zu bringen, streben sie an, dass innerhalb der liberalen ALDE Familie auch ein enger Austausch von der FDP mit dem israelischen Pendant Jesh Atid vorangetrieben wird. Sie fordern die Bundes-FDP dazu auf engagiert für die Rechte Israels einzustehen und auch durch die klare Sprache der Solidarität das deutsch-israelische Verhältnis zu verbessern. Dazu fordern sie konkret folgende Maßnahmen: "Deutschland muss im Rahmen seiner UN Mitgliedschaft und den deutsch-israelischen Regierungskonsultationen darauf hinwirken, dass Deutschland Israels Siedlungspolitik in Samaria und Judäa als rechtmäßig und legal im Rahmen der Oslo Verträge ("Land gegen Frieden") akzeptiert und solange begleitet, bis ein neuer Vertrag Gültigkeit erlangt, der gleichermaßen von Israel und den rechtmäßigen Verhandlungsführern der palästinensischen Seite ausgearbeitet wurde, der dann auch eine andere Gebiets- und Territorialpolitik beinhalten kann. Darüber hinaus muss Deutschland darauf hinwirken, dass die zutiefst verletzende und dem Friedensprozess schädliche UN Resolution 242 zur Geißelung israelischer Siedlungsaktivitäten in Samaria und Judäa zurückgenommen wird. Israel ist und muss weiterhin ein aktiv eingebundener und durch die UN gleichmäßig zu fördernder und nicht mehr zu diskriminierender Faktor im Nahen Osten sein." So fordern sie auch Aktivitäten bzw. die Zahlungen an die UN zu überdenken und neu auszuloten. Sie fordern die FDP auf offen den gegenwärtigen Iran-Deal anzuprangern, "der zu einer massiven Destabilisierung im Nahen Osten und zu einem beginnenden Wettrüsten geführt hat, der dem Frieden in der Region nicht zuträglich ist. Sollten sich weitere Anzeichen verdichten, dass der Iran nicht nur eine zivile Nutzung der Atomenergie anstrebt, sondern auch eine Bellizistische, müssen sofort Sanktions- und Boykottmaßnahmen greifen, die klar zeigen, dass gegenwärtige Verträge lediglich einen Vertrauensvorschuss bilden und bei Verletzung entsprechende Konsequenzen gezogen werden, damit die Sicherheit sunnitisch-muslimischer Staaten und von Israel gewährleistet sind". Auch sollte Deutschland die Militärkooperationen mit Israel weiter ausbauen, "denn von Israel lernen, heißt Freiheit in Sicherheit zu gewährleisten". Genauso in Bezug auf eine stärkere Vernetzung zwischen dem BND und dem Mossad einerseits, wie auch der verstärkten Zusammenarbeit in den Bereichen Terrorismusbekämpfung und Cyber Kriminalität zwischen BKA und SchinBet (israel. Inlandsgeheimdienst), sowie "mit der EU und der NATO sowie der israelischen Regierung privilegierte Partnerschaften auszuloten, die langfristig auch zu einer Mitgliedschaft Israels in den entsprechenden Organisationen münden können". Ein weiterer Schritt für dauerhaften Frieden muß, so die Julis, sein, "dass jegliche Hilfszahlungen in die "palästinensischen" Gebiete eingestellt werden, wo nicht klar geregelt ist, dass diese Zahlungen auch tatsächlich die Situation der Zivilbevölkerung verbessern", jegliche Kooperationen mit der Hamas sei abzubrechen ("Free Gaza from Hamas") und dafür Sorge getragen werden, dass eine zivilgesellschaftliche Opposition entsteht, die dazu beiträgt, dass auch langfristig demokratische Strukturen in der palästinensischen Autonomiebehörde etabliert werden können. Zudem muss die UNRWA als eigenständige Organisation für palästinensische Flüchtlinge aufgelöst und in den UNHCR überführt werden". (Julis-NRW) SSt








"Israelische Borussen" in Tel Aviv
Die Kneipe "Habarbanel" liegt am Ende einer typisch israelischen Seitenstraße, nahe der Altstadt von Tel Aviv-Jaffa. Doch wer dort die Treppe hinaufsteigt, entdeckt Unerwartetes: Schwarz-gelbe Banner hängen an den Wänden der urigen Bar. Es gibt Bier und Pizza. Männer
und Frauen sitzen hier, tragen Schals und Trikots von Borussia Dortmund. Sie kommentieren das Champions-League-Spiel des BVB bei Tottenham Hotspur, als hätten sie es jahrelang in einer Bar in Dortmund gelernt. Die Geschichte des Fanclubs begann im Internet. Der Deutsch-Israeli Adam Lahav (29) gründete 2011 gemeinsam mit einem Freund die Facebookseite "Israelische Borussen". Daraus wuchs ein ganzer Fanclub. Die Liebe zur schwarz-gelben Borussia bekam auch Lahav als Kind von der Familie seiner deutschen Mutter mit. (rp-online) KR

Ringer MUSS verlieren
Bei der U23-Ringer-WM in Bydgoszcz (Polen) musste der iranische Freistil-Ringer und Goldmedaillen-Anwärter Ali-Resa Karimi (23) offenbar auf Anweisung seiner Trainer das Achtelfinale verlieren. Der Hintergrund: Bei einem
Sieg hätte er gegen einen israelischen Gegner antreten müssen. "Ich hatte so hart trainiert und so fest an den WM-Titel geglaubt. Dann aber kamen die Anweisungen und es war wie ein Eimer kaltes Wasser auf all meine Träume", sagte Karimi der Nachrichtenagentur ISNA. Für den Iraner ist es das zweite Mal, dass er wegen der iranischen Anti-Israel-Politik auf einen eventuellen WM-Titel verzichten musste. Nun fordert Karimi die vom iranischen Ringerverband vorgesehene WM-Prämie von 60 Goldmünzen (ca. EUR 16.000) ein. Im Iran dürfen Sportler wegen der politischen Feindschaft mit Israel nicht gegen israelische Athleten oder Mannschaften antreten. Diese Politik sorgt im Land immer wieder für heftige Diskussionen. (bild) KR

Zum Ärger Israels: Giro d'Italia verwies auf "West-Jerusalem"
Der Giro, einer der drei großen Wettkämpfe des Radsports, wird im kommenden Mai in Jerusalem starten. Israel betrachtet die gesamte Stadt, einschließlich des Ostteils Jerusalems, als ewige Hauptstadt. Nachdem Israel damit gedroht hatte, die Veranstaltung des berühmten Radrennens abzusagen, entfernten die Organisatoren von Giro d'Italia den Begriff "West-Jerusalem" von ihrer Website. Nun steht dort jeweils "Jerusalem". In einer gemeinsamen Erklärung sagten darauf Sportminister Miri Regev und Tourismusminister Yariv Levin, sie seien "zufrieden". Das Rennen wird in der Nähe der Altstadt stattfinden. Die Route ist zu einem heiklen Thema geworden, weil Israels
Kontrolle über Ostjerusalem nicht international anerkannt ist. Nach Konsultationen mit dem italienischen Außenministerium hieß es, das Rennen werde nicht durch "besetztes Gebiet" führen. In einer Erklärung kritisierte die palästinensische Kampagne für den akademischen und kulturellen Boykott gegen Israel die Giro-Organisatoren, "dem illegalen israelischen Einfluss über das besetzte Ostjerusalem Anerkennung zu verleihen". Die Gruppe drängte auch Papst Franziskus, eine israelische Einladung zur Eröffnung der Veranstaltung in Jerusalem abzulehnen. (ynet) TS

Israel lädt Papst zum Auftakt des Giro d'Italia in Jerusalem ein
Israel hat den Papst zum Auftakt des 101. Giro d'Italia im kommenden Mai eingeladen. Die Einladung des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu wurde Franziskus von Sylvan Adams, Ehrenpräsident des israelischen Komitees für den Giro, eingereicht. Dies sagte
Renndirektor Mauro Vegni der Gazzetta dello Sport. "Die Tatsache, dass der Giro in Jerusalem beginnt und in Rom zu Ende geht, verleiht dem Rennen eine besonders symbolische Bedeutung", hieß es im Schreiben Netanjahus, der jetzt auf eine Antwort des Vatikans wartet. Papst Franziskus hatte im April 2013 bereits das rosafarbene Führungstrikot der 97. Giro-Ausgabe im Vatikan gesegnet. Das dreitägige Gastspiel der Italien-Rundfahrt im Nahen Osten umfasst am 4. Mai 2018 ein Einzelzeitfahren über gut zehn Kilometer in Jerusalem. Danach folgen zwei Flachetappen von Haifa nach Tel Aviv (167 km) und von Be'er Sheva nach Eilat (226 km). (freenet) KR



Auch wenn sich jüdische und andere Verbände eindeutig in ihrer Ablehnung gegenüber der AfD positioniert haben, wird unter Israelfreunden immer wieder darüber diskutiert, was von den angeblich pro-Israelischen
Postitionen der AfD zu halten ist und wie man sich dieser (rechtsradikalen) Partei gegenüber verhalten soll. Einen guten Beitrag zu dieser Diskussion leisten die von Wolfgang Gedeon (MdL, Baden-Württemberg) eingebrachten Resolutionsanträge zum derzeit in Hannover stattfindenden Bundesparteitag der AfD, die entgegen einer Vielzahl von nicht bearbeiteten Anträgen, eine erste Hürde überstanden haben, in dem sie aufgrund ihrer "Wichtigkeit" an Bundesfachausschüsse weitergereicht wurden. Hierin werden u.a. wirtschaftliche Sanktionen und Boykottmaßnahmen gegenüber Israel gefordert. Die "Zionisten" [!] erhöhen laut Antrag "die Kriegsgefahr im Nahen Osten und damit auf der ganzen Welt". Im Übrigen sei man der Ansicht, "dass nicht israelische Politiker und Medien festlegen können, ob unsere Kritik an Israel legitim ist und geäußert werden darf". Eine weitere Resolution Gedeons befaßt sich mit Antisemitismus, "den er zwar als eine "Einstellung, die Juden pauschal verunglimpft", ablehnt. Das sollte aber aus Gedeons Sicht nicht für den sogenannten "sekundären Antisemitismus" gelten. Experten verstehen darunter unter anderem die Forderung nach einem "Schlussstrich" unter die NS-Aufarbeitung und die Leugnung des Holocaust. Nein, die AfD sollte für keinen Demokraten als "Alternative" in Betracht gezogen werden, weder aus "Protestgründen", noch sonst - erst recht nicht von Juden oder Israelfreunden! (HC, WolfgangGedeon, Handelsblatt) SSt








Israelis helfen Flüchtlingen in Frankfurt
Dienstag, 5.12.2017, 19:00 - 22:00 Uhr, Saalbau Dornbusch, Eschersheimer Landstraße 248, 60320 Frankfurt am Main. Gespräch mit israelischen Arabern, die im Auftrag der Organisation IsraAID Flüchtlinge in
Deutschland unterstützen. Seit einem Jahr betreut das Ehepaar Natheem und Taherr Ganayem arabische Flüchtlinge in Frankfurt. Im Gespräch mit Prof. Doron Kiesel werden sie ihre Arbeit schildern. Die Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Jüdischen Gemeinde und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Frankfurt. Für DIG-Mitglieder ist der Eintritt frei. (FB) SSt

BDS & Co. Boykottkampagnen gegen Israel und ihre Hintergründe
Dienstag, 30. Januar 2018, 19:00 - 21:00 Uhr, Cafee Koz, Mertonstrasse 26-28, 60325 Frankfurt am Main. In seinem Vortrag wird Alex Feuerherdt die zweifelhaften Hintergründe und Auswirkungen dieser Boykott- und
Delegitimierungskampagnen analysieren, einen Überblick über ihre Akteure geben und erörtern, welche Rolle und welches Gewicht den NGOs dabei zukommt. Zudem wird er prüfen, welche Ziele die gegen den jüdischen Staat gerichteten "Lawfare"-Bestrebungen haben und welches Verständnis von den Menschenrechten ihnen zugrunde liegt. (FB) SSt





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Schwämme schützen sich durch Glasstrukturen

Video zum 70.ten Geburtstag Israels - 70 Jahre und kein bisschen leiser (FB)

Bei einer iranischen Militärparade... (FB) ;)

An Arab Muslim in the Israeli Army

"Algeria, where are your Jews?" - Hillel Neuer at U.N.



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Am 30. November beging Israel den Gedenktag für 850.000 jüdische Flüchtlinge aus den arabischen Ländern. Diese und weitere Bilder zum Thema finden Sie HIER



Shalom
Thomas
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