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26. November 2017



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Spritze gegen Speck
  • Strom aus Hühnermist
  • Silicon Wadi
  • Daimler forscht in Israel
  • Science, Technologie, Engineering und Mathematik (STEM) für den Südsudan
ARCHÄOLOGIE
  • Warum in der Eisenzeit Häuser nach Osten ausgerichtet waren
  • Farbiger 1.500 Jahre alter Mosaikboden mit Inschrift in Ashdod
TOURISMUS
  • Zugvögel in Israel
WIRTSCHAFT
  • Israels Abfallwirtschaft: Ausbaupläne bieten neue Geschäftsmöglichkeiten
  • Britische Wirtschaftsführer in Israel
  • British Airways will israelische Startups für Airline-Technologien
  • Iron Dome für die Falklandinseln
  • Holländer investieren EUR 1,8 Mio. in israelisches Cannabis-Projekt
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Gal Gadot wollte mit der Schauspielerei aufhören
  • Nick Cave in Tel Aviv gegen Israel-Boykott
  • Ringo Starr besucht Israel
POLITIK
  • Israel arbeitet mit Saudi-Arabien zusammen
  • Gedenkfeier für Sadats Rede in der Knesset
  • Verteidigungsminister auf Milliardensuche
  • Neues Labor verhindert Sprengstoffschmuggel
  • Gestohlene Thorarollen in Hebron entdeckt
  • Verriet Trump israelische Geheimnisse?
  • "Kopftuchverbot" in Israel
  • Auswertung der Politikerbefragung zu Israel und Antisemitismus
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Kehrtwende der Heinrich-Böll-Stiftung
  • Polizeischüler soll gegen Israel und Schwule gehetzt haben
  • Hisbollah bewaffnet die Hamas in Gaza
  • Erstmals bestätigt: Israel behandelt auch syrische Rebellen
  • Palästinenser brechen mit den USA
  • Terror-Opfer stirbt nach sechs Jahren im Koma
SPORT
  • Atletico Madrid verkauft Anteile nach Israel
  • Israel Cycling Academy will Erfolg - und dem Frieden dienen














Spritze gegen Speck
Ein medizinisches Startup in Jerusalem entwickelte eine Injektion, die die Fettzellen buchstäblich schmelzen lässt. "Es gibt heute keine Medikamente gegen Fettleibigkeit, die gut funktionieren und die Welt gesünder machen", sagt der CEO von Raziel Therapeutics, Alon Bloomenfeld. Die World Adhesity Federation prognostiziert, dass es bis 2025
2,7 Milliarden übergewichtige und adipöse Erwachsene geben wird. Selbst Entwicklungsländer wie Ägypten werden voraussichtlich im gleichen Zeitraum auf ähnliche Fettleibigkeitslevel wie in den USA springen, wenn sich nichts ändert. Raziels Medikamente wirken, indem sie Wärme erzeugen, um einen Teil der freien Fettsäuren zu verbrauchen, die von den Fettzellen im Körper produziert werden, was wiederum das Fettgewebe reduziert. Die Ergebnisse aus Raziels erster US-amerikanischer Studie zeigten eine 30-50%ige Verringerung des subkutanen Fettgewebes an der behandelten Stelle nach einer einzigen Injektion. (Israel21c) TS

Strom aus Hühnermist
Die behandelten Exkremente von Truthähnen, Hühnern und anderem Geflügel können als Brennstoff für die Wärme- und Stromerzeugung genutzt werden, so eine Studie der Ben-Gurion-Universität des Negev (BGU) in
Israel. Die Exkremente werden in brennbaren festen Biomassebrennstoff umgewandelt und könnten so ungefähr 10 Prozent der Kohle ersetzen, die für die Elektrizitätserzeugung verwendet wird. "Die umweltverträgliche Entsorgung von Geflügelexkrementen ist zu einem bedeutenden Problem geworden", so die Forscher der BGU. "Die Umwandlung von Geflügelmüll in festen Brennstoff, eine weniger ressourcenintensive, erneuerbare Energiequelle, ist eine umweltfreundliche Alternative, die auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert". (Indiatoday, hindu, fnp, israel21c) TS

Silicon Wadi
Was macht ein kleines Land wie Israel anders, dass hier so viele innovative Firmen gedeihen? 5.400 Startups entstanden in den vergangenen Jahren. Auch deutsche Unternehmen schauen sich in den High-Tech-Hotspots Tel Aviv und Jerusalem um. Ziv Aviram, Gründer und Vorstandschef des Autozulieferers Mobileye: "In der
israelischen Kultur ist erwünscht, dass man verschiedene Dinge ausprobiert. Man verliert das Gesicht nicht, wenn man scheitert." Mobileye ist nicht gescheitert, sondern nach der Übernahme für USD 15,3 Mrd. durch Intel im März zum Vorzeigeunternehmen geworden. In Jerusalem wurde von Mobileye in den vergangenen acht Jahren vieles ausprobiert und einiges verworfen, ehe man die 360-Grad-Erfassung mit acht Kameras hinbekommen hat und damit eine Voraussetzung für autonomes Fahren. (SZ) TS

Daimler forscht in Israel
"Israel ist das Land mit dem weltweit viertgrößten Talentpool." Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche reiste nach Tel Aviv, um das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum des Konzerns einzuweihen. Laut
Stuttgarter Zeitung schließt sich Daimler damit "mehr als 300 multinationalen Unternehmen an, welche von der IT-Kompetenz und dem Start-up-Geist in Israel profitieren wollen". 25 Mitarbeiter sind im neuen Zentrum von Daimler in Tel Aviv angestellt. Laut Zetsche gehört Israel zu den führenden Ländern bei Innovationen wie Digitalisierung und Mobilitätsdienstleistungen. "Das Land verfügt über einen der vier größten Talentpools der Welt." Zetsche reiht das Land, das mit 8,5 Mio. Menschen weniger Einwohner hat als Baden-Württemberg, damit direkt hinter die USA, China und Indien ein. (livenet) TS

Science, Technologie, Engineering und Mathematik (STEM) für den Südsudan
Die israelische Hilfsorganisation IsraAid will zusammen mit der Universität von Juba, der Mark Gelfand Family Stiftung und der UNESCO in den nächsten drei Jahren im Südsudan für über 10.000 Jugendliche berufliche Bildung anbieten. (ToI) EL








Warum in der Eisenzeit Häuser nach Osten ausgerichtet waren
Mit Blick auf Ausgrabungsergebnisse von Siedlungen aus der Eisenzeit bemerkte Avraham Faust, Professor für Archäologie an der Bar-Ilan-Universität, ein seltsames Muster: Die meisten Häuser waren nach Osten orientiert.
Nur eines von 29 bei der Ausgrabung identifizierten Tore wurde nach Westen gebaut. Avraham Faust sammelte und untersuchte weitere archäologische Dokumentationen von eisenzeitlichen Siedlungen und wandte sich auch der Bibel zu, um nach möglichen Anzeichen dafür zu suchen, warum die alten Israeliten ihre nach Osten orientierten Häuser bevorzugt hätten. Anscheinend betrachteten die alten Israeliten den Osten als günstig. West dagegen bedeutete Chaos, Unordnung und Gefahr in der israelitischen Kosmologie. Es gab auch praktische Überlegungen wie Winde und Regen, die in Israel meist vom Mittelmeer, also vom Westen herkommen. (biblical) TS

Farbiger 1.500 Jahre alter Mosaikboden mit Inschrift in Ashdod
Im Süden der israelischen Stadt Ashdod wurde ein farbiges Mosaik, vermutlich der Fußboden einer Kirche oder eines Klosters, gefunden. Es enthält eine Inschrift mit dem Baujahr nach dem georgischen Kalender. Dies ist der erste georgische Sakralbau, der jemals an der
israelischen Küste bei Ashdod entdeckt wurde. Die dritte Ausgrabungssaison wurde von Dr. Alexander Fantalkin von der Archäologie- und Altorientalischen Abteilung der Universität Tel Aviv in Zusammenarbeit mit Prof. Angelika Berlejung von der Universität Leipzig geleitet. Die antike Stadt Ashdod-Yam war als Azotus Paralios bekannt. Die Madaba-Karte aus dem 6. Jahrhundert zeigt sie mit öffentlichen Gebäuden, darunter Kirchen, und einer von Kolonnaden flankierte Straße. Das entdeckte Mosaik mit einer vierzeiligen Gedenkinschrift auf Griechisch erwähnt Bischof Prokop, den Tag, an dem die Kirche eingeweiht wurde, und das Jahr ihrer Erbauung: "[Durch die Gnade Gottes (oder Christus)], diese Arbeit wurde von der Stiftung unter Procopius, unserem heiligsten und heiligsten Bischof, im Monat Dios der 3. Indiktion, Jahr 292, ausgeführt". Laut Dr. Leah Di Segni von der Hebräischen Universität Jerusalem entspricht das Datum nach dem georgischen Kalender dem Jahr 539 n.Chr. "Dies ist die früheste Verwendung des georgischen Kalenders im Land Israel." (Israelnetz) TS








Zugvögel in Israel
Auf dem Höhepunkt der Wintermigration von Europa nach Afrika haben sich Zehntausende Zugvögel dafür entschieden, in den Wintermonaten im Norden Israels zu bleiben, anstatt ihre Reise fortzusetzen. Gemäß einem wachsenden Trend in den letzten Jahren bleiben etwa
40.000 Graue Kraniche diesen Winter beim Hula-See. Mit Hunderten von Vogelarten, die jedes Jahr diese Gegend passieren, ist das Hula-Tal im Norden Israels einer der besten Orte, an denen Vögel beobachtet werden können. Im Hula-Tal wurden in den 1950er Jahren die Sümpfe ausgetrocknet. Vier Jahrzehnte später wurde das Tal wieder geflutet, als der KKL-JNF feststellte, dass die Entwässerung das lokale Ökosystem beschädigt hatte. Bauern pflanzten Mais und Erdnüsse in den frisch befeuchteten Boden - genau die Feldfrüchte, die Kraniche gern essen. Um den Lebensunterhalt der Bauern zu sichern, füttert die Regierung die Kraniche mit bis zu acht Tonnen Mais pro Tag. Mit einer Lage am Nexus von drei Kontinenten und einer klimatischen Vielfalt von trockener Wüste im Süden bis zu einer kühleren Gebirgsregion im Norden zieht Israel jährlich 500 Millionen Vögel aus 550 Arten an. Der gesamte Kontinent von Nordamerika, 1.000 Mal so groß wie Israel, sieht kaum doppelt so viele Arten. (Spiegel, ToI) TS








Israels Abfallwirtschaft: Ausbaupläne bieten neue Geschäftsmöglichkeiten
Die israelische Abfallwirtschaft macht Fortschritte. Allerdings musste die Vorgabe, bis 2020 eine Recyclingquote von 50% der städtischen Abfälle zu erreichen, auf 35% gesenkt werden. Auf der anderen
Seite gibt es Ausbaupläne für die Abfallwirtschaft, unter anderem bei der Energiegewinnung aus Abfällen, meldet Germany Trade & Invest. Die anfallende Abfallmenge geht nicht zurück, anders als in einigen anderen Industrieländern. Sowohl bei der Mülltrennung als auch bei der Wiederaufbereitung von Abfällen gibt es große Defizite. Im Jahr 2015 lag die Recyclingquote bei Abfällen bei nur 20%. Eine der wichtigsten Aufgaben im Bereich städtischen Mülls ist daher auch die Durchsetzung der Mülltrennung. Allein 2018 sollen nach Plänen des Umweltschutzministeriums zehn Transfer- und Behandlungsanlagen für Abfälle entstehen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Energiegewinnung aus Abfällen. (recycling) KR

Britische Wirtschaftsführer in Israel
Eine Investitions- und Technologiedelegation von 36 britischen Führungskräften hat Israel besucht. Auf die Frage, welche Art von Unternehmen sie treffen wollen, antwortete Hugo Bieber, 34, Chief Executive von UKIB
(UK Israel Business Hub): "Künstliche Intelligenz, ,Internet of Soil', Automobiltechnik, Big Data, Marketing-Technologie, Drohnen, digitale Gesundheit, Fintech, Robotik und Cybersicherheit." Die Delegation hatte Treffen mit insgesamt 41 in Israel ansässigen Unternehmen und Risikokapitalfirmen. UKIB wird vom stellvertretenden Vorsitzenden des Court of Directors der Bank of England, Bradley Fried, geleitet. Der 1950 gegründete UKIB ist ein Business Connector für israelische Unternehmen in Großbritannien und vermittelt als eine bilaterale Handelskammer zwischen beiden Ländern. (calcalistech, UKIB) EL

British Airways will israelische Startups für Airline-Technologien
British Airways hat ein neues Investitionsprogramm in Höhe von GBP 4,5 Mrd. aufgelegt und kontaktiert israelische Startups für Technologien, die die Fluggesellschaft auf dem neuesten Stand halten sollen. Der Plan sieht die Anschaffung von 72 neuen Flugzeugen und die Modernisierung von 128 bestehenden Flugzeugen mit modernsten technologisch ausgerüsteten Sitzen und Hochgeschwindigkeitsinternetverbindungen für Passagiere vor. (ToI) EL

Iron Dome für die Falklandinseln
Das Britische Verteidigungsministerium meldet den Kauf des Iron-Dome-Systems: "Wir haben einen Vertrag über GBP 78 Mio. beschlossen, um das Hauptcomputersystem bereitzustellen und unsere Verteidigung der Falklandinseln
auszubauen." Der Auftrag für die israelische Herstellerfirma Rafael ist Teil eines Verteidigungspakets in Höhe von GBP 250 Mio. für die Falklandinseln, das 2015 vom britischen Verteidigungsministerium angekündigt wurde. Iron Dome hat sich bewährt: Es hat im letzten Jahrzehnt mehr als 1.200 Kurzstreckenraketen aus Gaza abgeschossen. Das sogenannte Sky-Sabre-System wurde geordert, nachdem Frankreich einen Vertrag über den Verkauf von fünf Super-Etendard-Kampfflugzeugen nach Argentinien unterzeichnet hatte. (globes) EL

Holländer investieren EUR 1,8 Mio. in israelisches Cannabis-Projekt
Die israelischen Ministerien für Gesundheit und Finanzen haben empfohlen, den Export von medizinischem Cannabis aus Israel zuzulassen. Barney's Farm, eine große niederländische Farm für den Anbau von
Cannabissamen, die den Barney's Coffee Shop in Amsterdam betreibt, wird EUR 1,8 Mio. in Medivies Venture investieren, das sich in einem Kibbuz befindet. Neben einer Farm zum Anbau von Cannabis gehört eine Apotheke für die Verpackung und die Abgabe von Cannabis zu dem Projekt. Der Aktienkurs von Medivie sprang nach der Ankündigung hoch und erhöhte seine Marktkapitalisierung auf NIS 26 Mio. (globes) EL








Gal Gadot wollte mit der Schauspielerei aufhören
In einem Interview mit Sunday Today enthüllte Gal Gadot, dass sie ihren Schauspiel-Job ursprünglich an den Nagel hängen wollte: "Ich war so knapp davor, wie man nur sein kann." Vor ihrer Film-Karriere war sie als Model tätig,
2004 wurde sie zur "Miss Israel" gekürt. Bei ihren ersten Jobs vor der Kamera war es dann um die schöne Israelin geschehen: "Plötzlich verliebte ich mich in den Beruf. Aber es war nie so, dass ich mit dem Traum aufgewachsen bin, Schauspielerin zu werden." Nach ihren ersten Jobs musste sie einige Niederlagen einstecken. Schließlich klappte es aber doch noch und sie ergatterte die beliebte "Wonder Woman"-Hauptrolle. (heute) KR

Nick Cave in Tel Aviv gegen Israel-Boykott
Nick Cave spielte am 19. November seinen ersten von zwei geplanten Gigs in Tel Aviv. Im Vorfeld wurde der Sänger dafür lautstark von einigen Musikern wie Roger Waters kritisiert, die Teil der so genannten
BDS-Kampagne sind. Die Bewegung ist in der Vergangenheit häufig aufgrund ihrer Radikalität in die Schlagzeilen geraten. So wurden Radiohead wochenlang mit öffentlichen Aufrufen zum Streichen ihres Konzerts in Tel Aviv konfrontiert. Sänger Thom Yorke bezog dabei mehrmals Stellung, die britische Band absolvierte schließlich in Israel den geplanten Auftritt und demonstrierte ihre Meinungsfreiheit mit dem längsten Konzert, das sie seit elf Jahren gegeben haben. Nun hat sich auch Nick Cave vor dem zweiten Auftritt in Tel Aviv zu den Protesten geäußert. "Brian Eno hat mich vor drei Jahren dazu aufgefordert, eine Anti-Israel-Liste zu unterzeichnen", so der Sänger. "Ich habe mich aber intuitiv dagegen entschieden, denn diese Liste stinkt wirklich zum Himmel." Cave war zuletzt vor fast 20 Jahren in Israel aufgetreten. Cave: "Nun ist allerdings der Zeitpunkt gekommen, dass ich mich wie ein Feigling gefühlt hätte, wenn ich nicht in Tel Aviv aufgetreten wäre. (.) Es gibt zwei Gründe, warum ich hier Konzerte spiele. Ich liebe das Land und die Israelis - und ich möchte so ein Zeichen setzen! Ich kann nicht akzeptieren, dass Künstler zensiert und mundtot gemacht werden." (rollingstone) KR

Ringo Starr besucht Israel
Ex-Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr (77) wird im Mai/Juni 2018 nach Israel kommen, wo er in Tel Aviv ein einziges Konzert geben will. Sein Schlagzeugstil hatte die Musik der Beatles entscheidend mitgeprägt. Im Februar 2010 bekam Ringo Starr nach John Lennon und George Harrison einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Er trat
immer wieder mit Paul McCartney auf, so auch 2014 bei den Grammy Awards oder bei einem Konzert in Los Angeles, wo sie die Songs "With a Little Help from My Friends" und "Hey Jude" spielten. Die Musikzeitschrift Rolling Stone listete Ringo Starr im Jahr 2016 auf Rang 14 der 100 besten Schlagzeuger aller Zeiten. Nachdem die Band sich aufgelöst hatte, startete er eine Solo-Karriere, in deren Verlauf er 19 Alben herausgab. (Tachles) TS




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Israel arbeitet mit Saudi-Arabien zusammen
Angesichts der Bedrohung durch den Iran arbeiten israelische und saudische Geheimdienste zusammen. Das hat der israelische Energieminister Juval Steinitz am Sonntag gegenüber dem Armeeradio bestätigt. Bislang galt eine derartige Zusammenarbeit als offenes Geheimnis. Der Likud-Politiker sprach von weiteren Kooperationen mit arabischen und muslimischen Ländern. In der Regel seien es diese Länder und nicht Israel, die diese Zusammenarbeit geheim halten wollten, ergänzte der 59-Jährige. (israelnetz) KR

Gedenkfeier für Sadats Rede in der Knesset
"Bedauerlicherweise muss ich noch einen ,palästinensischen Sadat' finden mit dem Willen, den Konflikt zu beenden, der den Staat Israel mit allen Grenzen anerkennt und unser Recht unterstützt, in Frieden und Sicherheit zu leben." Premierminister Benjamin Netanjahu hat
im Knesset-Plenum zum 40. Jahrestag des Besuchs des ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat in Jerusalem gesprochen. "Ich habe mich mit dem ägyptischen Botschafter in Israel, Hazem Khairat, und seinem Team getroffen. Er übergab mir Grüße vom ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi und Außenminister Shukri, und ich gratulierte ihm zu dieser wichtigen Gelegenheit. Der Frieden zwischen Israel und Ägypten ist robust, es ist ein strategischer Frieden, der beiden Ländern zugutekommt." Weiter sagte er: "Ich erinnere mich an die ungeheure Begeisterung, die mich und alle Bürger Israels und viele in der Welt ergriffen hat. Sadats Ankunft, seine Landung in Israel und dann seine Ankunft in der Knesset waren wie die Aufregung, die ich hatte, als ich die erste Person auf dem Mond landen sah. Es war etwas von diesem ersten Durchbruch, dem Durchbrechen der Routine, der Wahrnehmung der Zukunft. In diesen 40 Minuten, die er im Flugzeug verbrachte, die Entfernung zwischen Ägypten und Israel, änderte er die Geschichte. Es war viel kürzer als die vierzig Jahre, in denen unser Volk in der Sinai-Wüste wanderte, aber nicht weniger dramatisch. Zwei alte Nationen, deren Wege sich in der Antike kreuzten; zwei benachbarte Nationen, die seit einer Generation einen umfassenden Krieg geführt hatten, überwanden die Reste der Feindseligkeit und boten einander eine Hand des Friedens an." (mfa, worldisraelnews) TS

Verteidigungsminister auf Milliardensuche
Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman sucht für die kommenden drei Jahre weitere NIS 4,8 Mrd. (etwa EUR 1,2 Mrd.), um für die wachsenden Gefahren aus Syrien und Iran an der Nordgrenze Israels besser gerüstet zu sein. "Es existiert eine fundamentale Veränderung in der Sicherheitssituation in der Region", sagte der Minister. "Das erfordert ein größeres Verteidigungsbudget." Israels
primäres Ziel sei die Verhinderung des nächsten Krieges. Laut Lieberman gebe es drei neue Situationen, die bei der Verabschiedung des Budgets noch nicht existiert hätten: Die massive russische Präsenz in Syrien, in die Region eingeführte Präzisionswaffen sowie eine dramatische Dynamik der iranischen Militärindustrie, die nicht nur für Israel, sondern auch für die Staaten der Arabischen Liga Grund zur Besorgnis sei. Allgemein bezeichnete Lieberman die Lage als "fragil und brisant". (worldnews, Tachles) TS

Neues Labor verhindert Sprengstoffschmuggel
Israel hat unlängst den Schmuggel von mehreren Tonnen Sprengstoff in den Gazastreifen verhindert. Ein Lastwagen, der angeblich Motoröl geladen hatte, wollte den Grenzübergang Kerem Schalom passieren. Doch die
Wachleute schöpften Verdacht und übergaben Proben der Ladung an das Labor, das für solche Fälle vom Verteidigungsministerium eingerichtet wurde. Die Untersuchung ergab, dass das Öl nicht für Automotoren bestimmt war. Vielmehr handelte es sich um gefährliche Stoffe, mit denen man eine große Menge Sprengsätze hätte herstellen können. (Ynet, ToI, JPost, Haaretz, Israelnetz) TS

Gestohlene Thorarollen in Hebron entdeckt
Erst wurden fünf Torarollen in Zentralisrael aus der Beit-David-Synagoge in Jaffa entwendet. Bereits vier Tage später entdeckte sie die palästinensische Polizei in Hebron und übergab sie an ihre israelischen Kollegen. Die Behörde für die Koordination israelischer Regierungsaktivitäten in den besetzten Gebieten (COGAT) twitterte: Der Erfolg sei möglich gewesen "dank einer Koordination zwischen dem Verbindungsbüro für den Bezirk Hebron, der israelischen Polizei und der Polizei der PA". Die israelische Polizei bezeichnete
Die gestohlenen Tora-Rollen
den guten Ausgang als Ergebnis der "positiven Verbindung" mit ihren Kollegen von der PA. Diese helfen, Verbrechen zu ahnden, die in Israel verübt wurden, aber ihren Ursprung im Westjordanland haben. Auch Fälle von Mord, Drogenverstößen und Diebstahl gehörten dazu. (algemeiner, Israelnetz) TS

Verriet Trump israelische Geheimnisse?
Die Washington Post enthüllte, dass Präsident Trump während eines Treffens im Oval Office geheime, sensible Geheimdienstinformationen mit zwei hochrangigen russischen Gesandten, Sergey Kislyak und Außenminister Sergey Lavrov, geteilt habe. Die von Israel gesammelten Informationen
wiesen auf einen Plan des Islamischen Staates (IS) hin, Passagierflugzeuge zu sprengen, indem Sprengstoff in elektronische Geräte eingepflanzt wird. Die Enthüllung des Komplotts führte zu einem viermonatigen US-amerikanischen und britischen Verbot der Verwendung elektronischer Geräte bei Flügen aus zehn muslimischen Ländern. Die Enthüllung erzürnte israelische Beamte, da das Wissen mit dem Weißen Haus unter der Bedingung geteilt wurde, dass es vertraulich bleibe. Vanity Fair berichtete. "In einer dunklen Nacht am Ende des letzten Winters, nur einen Monat nach der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten, flogen zwei israelische Sikorsky CH-53 Hubschrauber tief über Jordanien und dann, unter dem Radar bleibend, drehten sie nach Norden in Richtung des Euphrat. An Bord waren Sayeret-Matkal-Kommandos, die Elite-Anti-Terror-Truppe des jüdischen Staates, zusammen mit Mitgliedern der technologischen Einheit des Mossad, ihrer Auslands-Spionage-Agentur. Ihr Ziel: Eine ISIS-Zelle, die gerade eine neue tödliche Waffe schuf, von Ibrahim al-Asiri, saudischer Staatsbürger und Al-Kaidas Meisterbombenbauer im Jemen, erfunden. Die IDF-Elitetruppen sicherten das Gebiet, während die Mossad-Techies ein Versteck abhörten, das von der verdeckten ISIS-Zelle benutzt wurde. Eine Quelle sagte, der eigentliche Raum, in dem sich die ISIS-Zelle treffen würde, sei mit einem kleinen Mikrophon versehen worden, das nie bemerkt wurde. Ein anderer behauptete, dass ein Telefonanschluss genial manipuliert worden war, so dass jedes an einem bestimmten Ort gesprochene Wort mitgehört werden würde." "Trump hat uns verraten", zitierte das Magazin einen hochrangigen israelischen Militärbeamten. Die Trump-Administration hat bestritten, dass der Präsident die Geheimdienstinformationen durchsickern ließ. (worldisraelnews, ynet) TS

"Kopftuchverbot" in Israel
Die Polizei hat eine Untersuchung zu Bildern von Präsident Reuven Rivlin mit einer arabischen Keffiyeh eröffnet, die Online veröffentlicht wurden als Protest gegen seine Entscheidung, dem verurteilten IDF-Soldaten Elor Azaria keine Begnadigung zu gewähren. Azaria hatte einem am
Boden liegenden schwer verletzten palästinensischen Messerstecher einen Todesschuss gegeben. Rivlins Entscheidung wurde von hochrangigen Regierungsbeamten, darunter Verteidigungsminister Avigdor Liberman und Kulturministerin Miri Regev, scharf kritisiert. Das Foto erinnert an eine ähnliche diffamierende Fotomontage des Premierministers Yitzhak Rabin kurz vor seiner Ermordung. (ToI, ToI) TS

Auswertung der Politikerbefragung zu Israel und Antisemitismus
Die "Wahlprüfsteine 2017 Deutschland-Israel" waren die bislang breiteste und ausführlichste Politikerbefragung in Deutschland zu Themen
rund um Israel, Antisemitismus und Nahostpolitik. Die dabei erhaltenen Politikerantworten und Parteistellungnahmen sind weiterhin von Interesse und insbesondere mit Blick auf die Positionierungen von Abgeordneten und ihren Parteien relevant. Die Initiative 27. Januar e.V. und Honestly Concerned e.V. haben eine Dokumentation zu ihrem gemeinsamen Projekt veröffentlicht, die zu weitergehender Auswertung der Antworten einlädt. Insgesamt konnten unter www.politikerbefragung.de bis zur Bundestagswahl 2017 die Antworten von mehr als 300 Kandidatinnen und Kandidaten aus fast 2/3 aller Wahlkreise veröffentlicht werden, wobei 110 dieser Kandidierenden in den neuen Bundestag gewählt wurden und mit ihren Antworten in einer zusätzlichen Übersicht zu finden sind. Fünf der sieben angefragten Parteien gaben zudem zentrale Parteistellungnahmen ab (CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen), lediglich DIE LINKE und die AfD nahmen trotz Nachfrage nicht zu den Themen der Wahlprüfsteine Stellung. (Pressemitteilung, HC) JG




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Kehrtwende der Heinrich-Böll-Stiftung
Die Heinrich-Böll-Stiftung (HBS), mit über EUR 50 Mio.Steuergeldern finanzierte parteinahe Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen, hat sich offenbar entschieden, Konferenzen unter Beteiligung von Terroristen der Hamas und der PFLP, die in der letzten Novemberwoche in Gaza, Ramallah und Beirut aus Anlass von "30

Jahren Intifada" stattfinden, nicht zu unterstützen. Das teilte die Vorsitzende des Stiftungsbüros in Israel, Kerstin Müller, über ihren privaten Twitteraccount mit. Die Veranstaltungen sollen vom 24. bis 26. November in Ramallah und Gaza sowie vom 28. bis zum 30. November in Beirut stattfinden. Ausrichter ist das Institute for Palestine Studies (IPS). Zu den Rednern gehören unter anderem die Hamasführer Ghasi Hamad und Hasan Yusuf sowie Juni al-Jaro, ein früherer Kommandant der marxistisch-leninistischen Terrororganisation PFLP, allesamt Befürworter des Terrors gegen jüdische Zivilisten. Deren Einladung sei in Deutschland erst am Montag publik geworden, als Aras-Nathan Keul, Präsidiumsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, darüber auf Twitter informiert habe. (HC, tagesspiegel, audiatur) Die Probleme bei der Heinrich Böll Stiftung in Ramallah gehen jedoch weit über die Unterstützung von Veranstaltungen mit Terroristen hinaus und stehen sicherlich auch in Zusammenhang mit den dort beschäftigten Personen, die mittlerweile durchaus als "Widerholungstäter" bezeichnet werden können, wie Honestly Concerned anhand einer Analyse der HBS Broschüre"Perspectives #12 - 50 Year of Occupation, 50 Years of Resilience " verdeutlicht. (HC). TS

Polizeischüler soll gegen Israel und Schwule gehetzt haben
Neue Vorwürfe gegen einen Schüler der Berliner Polizeiakademie. Wie die ZEIT berichtet, soll ein

angehender Polizist Israel als "Terrorregime" bezeichnet und gegen eine liberale Moschee gehetzt haben. Laut dem Zeitungsbericht soll der junge Mann bei Facebook über die Eröffnung der Moschee geschrieben haben: "Schwule, Transen, und Lesbische Muslime? Burka und Niqab Verbot? Sollen doch lieber ne neue Religion aufmachen so wie Scientology, aber unsere Religion nicht in den Dreck ziehen." Außerdem soll er ein Werbevideo der Terrororganisation Hamas geteilt haben. Laut ZEIT sei der Polizeiakademie der Fall nicht bekannt. Der Zeitung gegenüber habe der Schüler gesagt, dass das Video, das bewaffnete Kämpfer zeige, keine Sympathiebekundung für die Hamas sei. Gegen Homosexuelle habe er auch nichts, nur zum Islam passten sie nicht. Es handle sich hierbei um seine private Meinung, als Polizist im Dienst würde er sich so nie äußern. Laut Bericht seien die fraglichen Inhalte inzwischen nicht mehr öffentlich einsehbar. (bild, bz) KR

Hisbollah bewaffnet die Hamas in Gaza
Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah räumte ein, dass die libanesische Hisbollahmiliz Terrorgruppen in Gaza bewaffnet, während er darauf besteht, dass

die Hisbollah keine Terrororganisation sei. In einer Fernsehansprache sagte Nasrallah, dass die Behauptungen arabischer Außenminister während eines Treffens der Arabischen Liga am Sonntag, dass die Hisbollah in den Terrorismus verwickelt sei, "dumm" und "völlig unbegründet" seien. Die Arabische Liga erklärte die Hisbollah zur Terrororganisation und beschuldigte sie, den jemenitischen Houthi-Rebellen ballistische Raketen zu schicken; die Hisbollah sei vor einer Woche für den Raketenangriff auf Riad verantwortlich gewesen. "Ich leugne kategorisch jede Rolle irgendeines Mitglieds der Hisbollah beim Starten dieser Rakete", sagte Nasrallah. Man habe keine ballistischen Raketen, fortschrittliche Waffen "oder sogar eine Pistole" nach Jemen, Bahrain oder Kuwait geschickt. "Wir haben niemals Langstreckenraketen in einen arabischen Staat verlegt, aber wir haben Waffen an die Widerstandskräfte im Gazastreifen und an Kämpfer in Syrien übertragen." (worldisraelnews) TS

Erstmals bestätigt: Israel behandelt auch syrische Rebellen
Drei syrische Rebellen, die letzte Woche durch Chemiewaffen verwundet worden waren, wurden zur Behandlung nach Israel geschickt. Das ist

der erste bestätigte Fall von Rebellen, die in einem israelischen Hospital behandelt werden. "Die Truppen des syrischen Regimes beschossen einen strategischen Stützpunkt, der von der Gruppe Bardaya Hill kontrolliert wurde, und drei der Rebellen, die infolge der Gase fast erstickten, wurden zur Behandlung nach Israel geschickt", so Omar al Golany, Sprecher des Revolutionären Kommandorats in Quneitra. "Hubschrauber des Assad-Regimes haben auf dem Hügel Sprengtrommeln mit giftigen Gasen abgeworfen." Al Golany sagte, es handle sich um Chlor. Laut einer anderen Quelle in Israel wurden syrische Verletzte, die bei einem chemischen Angriff verletzt wurden, in das Ziv Medical Center in Safed gebracht. Der Angriff war Teil einer andauernden Offensive der syrischen Regierung und ihrer Hisbollah-Verbündeten, um ein Gebiet um Mazra'at Beit Jinn in der Nähe des Hermon zurückzuerobern. Eine andere Quelle bestätigte, dass Syrer, die unter den Auswirkungen chemischer Waffen litten, in Israel behandelt werden wollten. Mehr als 3.000 Syrer sind in den letzten vier Jahren in Israel medizinisch versorgt worden, viele davon im Ziv Medical Center. Dessen Website erwähnt aber niemanden, der an Gas- oder chemischen Verletzungen gelitten hat. Laut einem Bericht von Human Rights Watch (HRW) ist die syrische Regierung des "weitverbreiteten und systematischen Einsatzes chemischer Waffen" schuldig. Dazu gehört "die Verwendung von mit Helikoptern abgeworfener, mit Chlor gefüllter Munition". HRW merkte an, dass die Chemiewaffen-Konvention Chlor wegen seiner zivilen Verwendung nicht verbiete, aber "die Konvention verbietet ihre Verwendung als Waffe". (Zeit, JPost) TS

Palästinenser brechen mit den USA
Die Palästinenser machten ihre Drohung wahr, die Beziehungen zu den USA abzubrechen, nachdem Washington die Schließung der PLO-Mission in der amerikanischen Hauptstadt angeordnet hatte. Der

Schritt der Palästinenser, alle Verbindungen zu den USA einzufrieren, kommt "als Reaktion auf einige inakzeptable US-Maßnahmen", sagte der Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Nabil Abu Rudeineh. Er bezog sich auf die palästinensische Entscheidung, jede Kommunikation mit den USA zu unterbrechen. Abu Rudeineh betonte, dass "die palästinensische Entscheidung mit Herausforderungen konfrontiert sein wird, aber die kommende Periode ist kritisch und eine Gelegenheit, die palästinensisch-amerikanischen Beziehungen zu korrigieren." Abu Rudeineh sprach in Madrid, wo Abbas zu einem offiziellen Besuch ist. Die US-Entscheidung folgte dem palästinensischen Schritt, beim Internationalen Strafgerichtshof (ICC) eine Petition einzureichen, um Israelis wegen angeblicher Verbrechen gegen Palästinenser strafrechtlich zu verfolgen. Washington sagt, dass die palästinensische Aktion ihr gesetzliches Mandat verletzt hat. Außenminister Rex Tillerson stellte fest, dass die Palästinenser diese Linie im September überschritten, als Abbas das Gericht aufforderte, Israelis zu ermitteln und strafrechtlich zu verfolgen. Das Kappen der Beziehungen birgt große Risiken für die Palästinenser. Es könnte die US-Hilfe gefährden. Das Büro des israelischen Premierministers erklärte dazu: "Wir respektieren die Entscheidung und freuen uns darauf, weiterhin mit den USA zusammenzuarbeiten, um Frieden und Sicherheit in der Region zu fördern." (Zeit, n-tv) TS

Terror-Opfer stirbt nach sechs Jahren im Koma
Nach sechs Jahren im Koma ist ein Terror-Opfer an seinen Verletzungen gestorben. Die damals 14-jährige Israelin Hodaja Asulin wurde am 23. März 2011 bei

einem Bombenanschlag an einer Bushaltestelle in Jerusalem schwer verletzt. Seither war sie nicht mehr aus ihrem Koma erwacht. Bei dem Terrorakt kam auch die 59-jährige Britin Mary Jean Gardener ums Leben. Sie arbeitete als Bibelübersetzerin und studierte Hebräisch an der Hebräischen Universität Jerusalem. 39 Menschen wurden verwundet. Ermittlungen hatten ergeben, dass eine Bombe in einem Beutel nahe der Haltestelle platziert war. Etwa um 15 Uhr explodierte die Vorrichtung. Zu dem Anschlag, den auch die Palästinensische Autonomiebehörde verurteilte, bekannte sich niemand. Anfänglich wurden zwei Mitglieder des Islamischen Dschihad verhört. Derzeit müssen sich vier Hamas-Mitglieder vor einem Militärgericht für die Tat verantworten. Hodaja wurde in all den Jahren zuhause von ihren Eltern betreut. In den vergangenen zwei Wochen habe sich ihr Gesundheitszustand stark verschlechtert, berichtete ihr Onkel Rafi Asulin. Daher kam sie in das Hadassa-Krankenhaus in Jerusalem. "Die ganzen sechseinhalb Jahr haben wir darum gekämpft, dass die Familie wieder ganz wird, aber letzten Endes ist Hodaja gestorben", sagte Asulin weiter. "Ihr Tod ist sehr schmerzhaft für ihre Eltern. Wir haben Hodaja zutiefst geliebt." (ToI, israelnetz) TS








Atletico Madrid verkauft Anteile nach Israel
Der renommierte spanische Fußballclub Atletico Madrid hat 15 Prozent seiner Anteile für EUR 50 Mio. an eine israelische Investorengruppe verkauft. Dieses Geschäft ist lohnender als das vorige mit einem chinesischen Unternehmen. Die Quantum Pacific Group helfe "der Stärkung der Marke Atletico Madrid in den kommenden Jahren", teilte der zehnmalige Meister mit. (fehmarn) KR

Israel Cycling Academy will Erfolg - und dem Frieden dienen
Mit einem rund erneuerten und deutlich verbesserten Aufgebot geht der israelische Zweitdivisionär Israel Cycling Academy in die Saison 2018, in der die Italien-Rundfahrt als großes Ziel ansteht. Das Team wird mit ziemlicher Sicherheit am Giro teilnehmen, der am 4. Mai in seiner 101. Auflage in Jerusalem startet und danach
über zwei weitere Etappen durch Israel führt. Der Kader wurde vergrößert: Prominenteste der neun Neuverpflichtungen sind der Belgier Ben Hermans (BMC), der Spanier Ruben Plaza (Orica-Scott), der Italiener Kristian Sbaragli (Dimension Data) sowie der Norweger Sondre Holst Enger (von Ag2R). Zwar bilden die Israelis mit fünf Fahrern das größte Kontingent, doch setzt das Management auf Internationalität, denn die insgesamt 24 Fahrer stammen aus 16 verschiedenen Nationen von allen fünf Kontinenten und bekennen sich zu drei verschiedenen Religionen. Mit dem Türkischen Zeitfahrmeister Ahmet Örkenist ist auch ein muslimischer Fahrer dabei. Für ihr Bemühen um die Völkerverständigung erhielt der Leiter der "Cycling Academy" von Chemi Peres, dem Sohn des früheren Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträgers Shimon Peres, die Auszeichnung "Ambassador for Peace" (Botschafter für den Frieden). (radsport) KR



Es lohnt sich aktiv zu werden - Gemeinsam sind wir stark
Zu oft fühlen sich Einzelne resigniert und geradezu deprimiert, wenn sie einseitige Berichterstattung über Israel, über BDS, über die Unterstützung von diversen antiisraelischen oder antisemitischen Aktivitäten durch große Stiftungen, oder Organisationen, etc. lesen. Zu oft denkt man, was kann ich da schon dagegen unternehmen. Zu oft, lehnt man sich zurück und meint von einem Tsunami negativer Strömung niedergemacht zu werden. Doch dem muß nicht so sein. Der Aktivismus eines jeden Einzelnen kann sehr viel bewegen - ins besondere wenn die Aktivitäten durch größere bereits existierende Netzwerke, wie z.B. Honestly Concerned, unterstützt werden.
Allein in den letzten Wochen, konnten Aktivisten eine Reihe von bedeutenden und ermutigenden Erfolgen erzielen, die einen großen Beitrag dazu leisten, der - leider ebenfalls immer größer werdenden Welle von Antizionismus und Antisemitismus - etwas entgegenzusetzen. Hier einige Beispiele, wo der Einsatz von Freunden Israels - z.T. unterstützt durch einzelne offizielle Vertreter, zu denen, dank eines immer größer werdenden Netzwerks mit unterschiedlichen Kontakten und Kompetenzen, Verbindungen bestehen - konkrete Ergebnisse erzielt werden konnten: Tom Buhrows, Intendant des WDR, hat einer Aktivistin, die u.a. auch eine Online Protestpetition zum Thema (Change) gestartet hatte, in einer persönlichen Email mitgeteilt, dass es ihm wichtig ist mitzuteilen, dass die Unterstützung des WDR für ein Roger Waters Konzert beendet seien. (FB, Mena) An der Freien Universität in Berlin wurde der Vortrag einer amerikanische Kulturwissenschaftlerin, deren akademischer Output vor allem aus Hetze gegen Israel besteht, abgesagt (HC). Die Heinrich Böll Stiftung hat sich von zwei Konferenzen unter Beteiligung von Terroristen der Hamas und der PFLP zurückgezogen (siehe oben). Die Verleihung eines Medienpreises an den ehemaligen RBB-Radiomoderator Ken Jebsen, der mit seiner antisemitischen Hetze seit Jahren in verschwörungstheoretischen Kreisen unterwegs ist, wird nicht wie geplant im Berliner Kino Babylon stattfinden (TAZ). Eine rechtsradikale Facebookgruppe ist in die Medienaufmerksamkeit gerückt worden, nach einem Shitstorm über einen - im Rahmen derselben Affäre - zwischenzeitlich gekündigten Bäckereimitarbeiter, der mit einer Fotomontage Anne Franks auf einer Pizzaschachtel verhöhnt hatte. Auch untersucht die Staatsanwaltschaft diesen Fall. Firma Dr. Oetker ist ebenfalls aktiv geworden. (Beobachternews, Tagesspiegel) Auf der Facebook-Seite der "Tagesschau" hetzten Antisemiten unter einem Beitrag zu Israel gegen den jüdischen Staat. Selbst nach Beschwerden passierte lange: nichts - zumindest so lange nicht, bis die Proteste lauter wurden und anfingen Schlagzeilen zu machen (Welt). Und nicht zuletzt ist es dem Einsatz und den lauten Stimmen von Freunden zu verdanken, dass sich die Stadt Frankfurt eindeutig gegen Israel-Boykotteure und Antisemiten gestellt hat (FR); ein Beispiel, dem München und Berlin folgen. Genauso ist zu bezweifeln, dass der Dringliche Entschließungsantrag des Hessischen Landtages betreffend keiner indirekten Anwendung diskriminierender und antisemitischer kuwaitischer Gesetze in Deutschland auf den Weg gebracht worden wäre, wenn es keine lauthalsen und fortdauernden Proteste nach dem Skandalurteil eines Frankfurter Richters gegeben hätte (FR, HC) Auch auf Seiten der Gegner Israels erkennt man, wie wichtig und einflußreich unser Eingreifen ist, was hoffentlich viele weitere ermutigen sollte, sich weiter zu engagieren (JPGD, NRhZ). In diesem Sinne, danke an alle, die sich tagtäglich engagieren - egal auf welche Weise. Zusammen sind wir stark. SSt








Zum Gedenktag der Vertreibung
Am 23. Juni 2014 hat das israelische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das den 30. November als jährlichen landesweiten Gedenktag der Vertreibung von 850.000 Juden aus den arabischen Ländern und dem Iran im 20. Jahrhundert festlegt. Anlässlich des offiziellen
Gedenktages findet am 7. Dezember 2017 um 19 Uhr im Kino Babylon Berlin ein Konzert des israelischen Musikers Yair Dalal statt. Im Rahmen dessen wird, nach einer Einführung von Tilman Tarach in das Thema, der Film "The Forgotten Refugees" gezeigt, dessen Filmmusik von Yair Dalal komponiert wurde. Gezeigt wird die deutsche Fassung, teilweise Englisch mit deutscher Untertitelung. Begleitet durch ausführliche Zeugnisse überlebender Juden zeigt die Dokumentation Archivmaterial zur Geschichte der Zerstörung jüdischer Gemeinden in den arabischen Staaten Irak, Ägypten, Syrien, Jemen, Marokko und Libyen sowie Irans von einer Millionen Menschen 1945 zu wenigen tausend heute. Eine Anmeldung mit vollständigem Namen aller Gäste ist bis zum 05.12. per Email erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei. Einlasskontrolle ab 18 Uhr. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit. (botschaft) EL





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Tausende Pelikane besuchen Israel

Briten auf der "Jagd" nach israelischem Knowhow



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Alltag in Israel
(nachrichten) KR


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