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12. November 2017



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Schlafmangel führt zu Sehbehinderung und Gedächtnisverlust
  • Umweltunternehmer nimmt Kampf gegen Meer von Plastik auf
  • Baby-MRT ohne Anästhesie
ARCHÄOLOGIE
  • Schlüsselrolle von Frauen im frühen Christentum
TOURISMUS
  • Schon 3 Millionen in 2017: Israel feiert Tourismusrekord
WIRTSCHAFT
  • Steuereinnahmen in Rekordhöhe
  • NanoCarrier (Japan) vermarktet VBL-Krebstherapie für USD 100 Mio.
  • Wirtschaftspartner Israel - Deutschland
  • Die feminine Revolution
  • Zweitstärkste Währung der Welt
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • "Israel ist in meinem Herzen" und der Davidstern auf seinem Anzug
  • Der "erste jüdische Maler"
  • "Jüdischer Nobelpreis" für Natalie Portman
  • Ein Knabberspaß für Israel
POLITIK
  • Sicherheit für Drusen im Grenzgebiet zu Syrien
  • Erstmals üben deutsche Eurofighter in Israel
  • "Hitler, Castro und Saddam Hussein treffen sich in einer Bar"
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • 5-jähriger beim Schmuggeln erwischt
  • In der Folterhölle der PA
  • Das "Terroristische Gehaltsprogramm" der PA
  • Zur Geschichte der Vertreibung der Juden aus Ägypten
KOMMENTAR DER WOCHE
  • "Antisemitismus ist Gotteslästerung"

ANKÜNDIGUNGEN
  • "Café Nagler" kehrt zurück
  • Frankfurt: Wizo Bazar 2017













Schlafmangel führt zu Sehbehinderung und Gedächtnisverlust
Eine Studie von Forschern der israelischen Universität Tel Aviv (TAU) in Zusammenarbeit mit der Universität von Kalifornien-Los Angeles (UCLA) und der University of Wisconsin-Madison, zeigt, dass Schlafmangel dazu führt, die Nervenaktivität im Temporallappen des Gehirns zu verlangsamen, was Sehbehinderung und Gedächtnisverlust auslöst. Während der gesamten Studie protokollierten die Forscher die Gehirnaktivität von 12 Epilepsiepatienten. Die Patienten wurden eine ganze Nacht wachgehalten, um
Dr. Yuval Nir
die Untersuchung zu beschleunigen. "Wenn wir unter Schlaflosigkeit leiden, unterbricht ein lokales Eindringen schlafähnlicher Wellen die normale Gehirnaktivität, während wir Aufgaben ausführen", sagt der Leiter der Studie Yuval Nir von der TAU-Sackler-Fakultät für Medizin und der Sagol School of Neuroscience. (algemeiner) DC

Umweltunternehmer nimmt Kampf gegen Meer von Plastik auf
Ein kilometerweites Plastikmeer wurde vor kurzem in der Karibik entdeckt. Die Lösung für dieses Umweltproblem fand Yuval Tamir, der Umweltunternehmer im Kibbutz Barkai nördlich von Tel Aviv. Tamir war selbst durch jahrelange Arbeiten in verseuchten Gewässern
gesundheitlich schwer geschädigt. Jetzt hat der ehemalige Marinetaucher eine patentierte Technik zum effizienteren Recycling des Mülls entwickelt. Das 2013 gegründete Unternehmen Infimer Technologies kann pro Stunde rund 700 kg Abfall verarbeiten und dafür 454 kg Infimer produzieren. "Infimer ist ein Verbundmaterial, das sich an jede Art von Polymer binden kann. So können wir alle Kunststoffe zusammen recyceln. Sobald der Müll die Fabrik erreicht, wird er entweder in Mineralien (Glas, Sand und Stein) oder in organisches Material aufgeteilt, das aus Pappe und faulem Gemüse stammt. Das organische Material kann in Rohöl und von dort in Kunststoff umgewandelt werden, der mit jedem anderen Kunststoff kompatibel ist." (fokusjerusalem, jpost) DC

Baby-MRT ohne Anästhesie
Das erste Magnetresonanzgerät (MRT) der Welt, speziell für die Untersuchung von Frühgeborenen und älteren Kindern entwickelt, wurde bei sechs Patienten im Shaare Zedek Medical Center in Jerusalem erfolgreich getestet. Das "Embrace-System" wurde vor kurzem auf der Neugeborenen-Intensivstation des Krankenhauses installiert. Die Babys schlafen bequem. Während des Scans werden sie mit einer weichen Klammer gehalten und müssen nicht anästhesiert werden. (Jpost) DC








Schlüsselrolle von Frauen im frühen Christentum
Ein freigelegtes Mosaik im westlichen Galiläa spricht für den relativ hohen Status von Frauen in der frühen Kirche. Eine griechischsprachige Inschrift erinnert an eine "Sausann" (oder Shoshana) als Spenderin im 5. Jahrhundert für den Bau einer Dorfkirche. Es ist eine von sieben Inschriften, darunter ein massiver 5 Meter langer Text, die während der Ausgrabungen in drei byzantinischen Kirchen von dem Archäologen Mordechai Aviam vom Kinneret College und dem Historiker Jacob Ashkenazi gefunden wurden. Ungewöhnlich in einer patriarchalischen Gesellschaft wird die Spenderin Sausann unabhängig von Ehegatten oder männlichen Wächtern in der Inschrift lobend erwähnt. Man nimmt an, dass es sich bei dieser Sausann um eine angesehene Frau gehandelt hat, vielleicht in den Fußstapfen ihrer mutmaßlichen Namensgeberin, der weiblichen Schülerin Susannah, die zu den in Lukas 8,3 genannten Frauen gehörte, die Jesus "aus ihren Ressourcen" versorgten. (TOI) KR








Schon 3 Millionen in 2017: Israel feiert Tourismusrekord
Damit hat das rumänische Paar in seinem Israel-Urlaub nicht gerechnet: Als persönlicher Reiseführer für Ioana Isac und Mihai Georgescu bot sich der israelische Premierminister Netanjahu an. So feierte Israel einen neuen Besucherrekord: Plötzlich steht der israelische
Premierminister Benjamin Netanjahu vor ihnen. Im Museum der Davidszitadelle in Jerusalem bietet er ihnen eine kleine touristische Tour. Ioana Isac war der dreimillionste Tourist in diesem Jahr in Israel. Der israelische Tourismusminister Jariv Levin hatte die beiden Rumänen bereits am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv mit einer kleinen Zeremonie empfangen. Ein roter Teppich, Ballons und Blumen warteten auf die Gäste in der Ankunftshalle. Neben einer Urkunde erhielten die Touristen ein Hotel-Upgrade, einen Helikopterflug, einen Besuch am Toten Meer, eine Limousinenfahrt und ein Dinner vom israelischen Chefkoch Nir Zuk geschenkt. 3 Mio. Touristen in einem Jahr sind ein Rekord für Israel. Bis Ende November 2016 zählte das Tourismusministerium 2.651.400 Touristen. Aus Rumänien sind die Zahlen von 2016 auf 2017 um 22.990 Menschen gestiegen. Insgesamt waren es 63.000 rumänische Touristen. Die meisten Israel-Besucher kommen aus den USA, Russland, Frankreich, Deutschland und Großbritannien. (tachles, Israelnetz) TS








Steuereinnahmen in Rekordhöhe
Die staatlichen Steuereinnahmen erreichten im Oktober mit NIS 30,1 Mrd. den zweiten Monat in Folge einen Rekord. Der Zuwachs erfolgte auf Grund unerwarteter Einnahmen von NIS 11-12 Mrd. aus dem Steuerabschlag für
Dividendenerträge, die der Staat den kontrollierenden Aktionären in privaten Unternehmen gewährt. Diese Aktionäre dürfen 25% Steuern auf Einkünfte zahlen, die als Dividenden klassifiziert sind, verglichen mit 30-33% zuvor. Die Steuererträge aus Dividenden beliefen sich auf NIS 17,5 Mrd. gegenüber einer ursprünglichen Prognose von NIS 6,5 Mrd. Der Staat erhielt außerdem NIS 4,1 Mrd. unerwartete einmalige Steuereinnahmen aus Kapitalgewinnen von israelischen Aktionären des Unternehmens Mobileye, das für USD 15,3 Mrd. an Intel verkauft wurde. (globes) DC

NanoCarrier (Japan) vermarktet VBL-Krebstherapie für USD 100 Mio.
Das israelische Unternehmen VBL Therapeutics, das Behandlungen für Hirntumoren (Gliblastom) und Eierstockkrebs entwickelt, hat eine Vereinbarung mit NanoCarrier unterzeichnet, um seine Technologie in
Japan zu vermarkten. Als Gegenleistung für die Gewährung von Vermarktungsrechten für ihr Medikament an NanoCarrier erhält VBL einen Vorschuss in Höhe von USD 15 Mio. Die Gesamtzahlung beträgt bis zu USD 100 Mio. VBL wird außerdem mehr als 10% Umsatzbeteiligungen erhalten. Japan ist nach den USA der zweitgrößte Pharmamarkt der Welt. (globes) DC

Wirtschaftspartner Israel - Deutschland
Israel ist zu einem beliebten Reiseziel der Deutschen geworden, auch für Geschäftsleute. Für Israel ist Deutschland mit einem Handelsvolumen von rund USD 6,8 Mrd. nach China und den USA der drittgrößte Wirtschaftspartner weltweit und der wichtigste innerhalb
der Europäischen Union. "Wir sehen wie Deutschland seit einigen Jahren dabei ist, die Industrie zu modernisieren, sie nach vorne zu bringen. Dass man sich stärker auf Hightech, Technologie und Innovation konzentriert", berichtet Aviram Givoni. Der Publizist und Analyst ist als strategischer Berater für israelische und internationale Unternehmen und Organisationen weltweit tätig und reist auch häufig nach Deutschland, um hier Projekte anzustoßen und zu begleiten. Auch in Baden-Württemberg ist der 42-Jährige engagiert, der für Zeitungen, Radiosender und TV-Sender arbeitete und Sprecher von Israels führendem Wirtschaftsmagazin "Globes" war - als erster und bisher einziger in einer solchen Position. Mit dem "Accelerator-Programm B-WIP" (Baden-Württemberg Israel Partnership Accelerator) startete im Juli dieses Jahres die Zusammenarbeit von "Start-up Mannheim" und der "mg: mannheimer gründungszentren" mit Tel Aviv. Für Deutschland ist Israel im Nahen Osten nach Saudi-Arabien der bedeutendste Handelspartner. Besonders Fahrzeuge sowie Erzeugnisse der chemischen Industrie, Maschinen und optische Instrumente sowie Mess-, Prüf- und Präzisionstechnik werden aus Deutschland importiert. (bnn) KR

Die feminine Revolution
Stark, klug und erfolgreich: Der israelische Fortschritt wird auch durch weibliche CEOs präsentiert. Israels führendes Wirtschaftsmagazin Globes zeigt in seiner neuesten Ausgabe die führenden weiblichen Köpfe der Startup-Nation. (Globes) DC

Zweitstärkste Währung der Welt
Laut einem Bericht der Deutschen Bank ist der Schekel nach dem chinesischen Yuan derzeit die zweitstärkste Währung der Welt. Der strategische Devisenanalyst der Deutschen Bank, Dr. Gautam Kalani, berichtete, dass
der Schekel in den letzten 12 Monaten gegenüber den Währungen der wichtigsten Handelspartner Israels wie dem US-Dollar, dem britischen Pfund, dem Euro und dem Yen um 6,1 Prozent gestiegen ist. Wer sein Geld in Euro verdient, muss erhebliche Einbußen hinnehmen. Vor drei Jahren gab es NIS 5,50 für einen Euro, heute nur noch zwischen NIS 3,80 oder NIS 4,10. (algemeiner) DC








"Israel ist in meinem Herzen" und der Davidstern auf seinem Anzug
Der britische Sänger Boy George hat Vorwürfe wegen seines Konzertes in Tel Aviv zurückgewiesen. Kritiker fragten ihn via Twitter, ob er auch im früheren Apartheid-Regime in Südafrika gespielt hätte. Der Künstler wies die Kritik vehement zurück. Er trat im "Star of David Outfit" auf und erklärte: "Israel ist in meinem Herzen. Das ist eine völlig andere Rechnung." (sussexfriends, Israelnetz) KR

Der "erste jüdische Maler"
Im 19. Jahrhundert brach er viele Tabus und künstlerisch hinterließ er Spuren, die bis ins heutige Israel reichen. Viele Werke sind dem Kunstraub der Nazis zum Opfer gefallen. Die Erben Oppenheims verkauften die ihnen verbliebenen Teile des Nachlasses 1958 an das Israel-Museum in Jerusalem. "Moritz Daniel Oppenheim - The first Jewish painter" von Isabel Gathof lief jetzt auf dem Jewish International Film Festival in Australien. (SBS, Wiki) DC

"Jüdischer Nobelpreis" für Natalie Portman
Die Hollywood-Schauspielerin Natalie Portman (36) ist mit dem Genesis-Preis 2018 ausgezeichnet worden. Die in Israel geborene Schauspielerin und Regisseurin habe mit ihrer "charismatischen Bildschirmpräsenz die Herzen
von Millionen berührt", hieß es am Dienstag in einer Mitteilung der Genesis-Stiftung. Die Oscar-Preisträgerin und Mutter zweier Kinder sei sozial engagiert und verkörpere die wichtigsten Werte des jüdischen Volkes: "Beharrlichkeit und harte Arbeit, das Streben nach Spitzenleistungen, intellektuelle Neugier und der Herzenswunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen." In dem Zusammenhang wurden ihr Einsatz für Gleichberechtigung und Tierschutz sowie ihr Kampf gegen Armut genannt. Die Auszeichnung, die im Juni verliehen werden soll, ist mit einem Preisgeld von einer Million Dollar verbunden und wird auch "jüdischer Nobelpreis" genannt. Sie wird an Menschen vergeben, die durch ihre Leistung andere Menschen inspirieren und sich für das jüdische Volk engagieren. Das Geld soll auf ihren Wunsch dem Kampf für Frauenrechte zugutekommen. Portman wurde 1981 in Jerusalem geboren, ihre Eltern zogen in die USA, als sie noch klein war. Sie äußerte sich "zutiefst berührt" über die Auszeichnung. "Ich bin stolz auf meine israelischen Wurzeln und mein jüdisches Erbe - sie sind entscheidende Bestandteile meiner Identität." (stern) KR

Ein Knabberspaß für Israel
Efraim Saadon ist am 21. Oktober, kurz vor seinem 94. Geburtstag, verstorben. Im Alter von 92 Jahren verriet Saadon, der 40 Jahre lang für die heute von Nestlé kontrollierte Lebensmittelfirma Osem arbeitete, dass er 1975
den "Bissli"-Snack "erfunden" hatte, ein Favorit unter den israelischen Knabberspezialitäten. Saadon war ein Produktionsmanager bei der Osem-Fabrik in Bnei Brak, wo Pasta-Produkte hergestellt wurden. "Sie brachten eine neue Bratmaschine in die Fabrik, die ungeeignet war für die existierende Produktionslinie", erinnerte sich Saadon. Bei dem Versuch, die Maschine anders zu nutzen, entstand "Bissli". Er warf gewürzte Stücke Pasta in den Bräter und siehe, es schmeckte wunderbar. Heute ist "Bissli" ein Renner in der ganzen Welt. Saadon kam 1924 im libyschen Benghazi zur Welt. Seine Familienmitglieder waren Textilhändler, deren Wurzeln bis zur Vertreibung aus Spanien 1492 zurückreichten. Saadon und seine Mutter gehörten zu den Tausenden von Juden, die von den mit Nazideutschland kooperierenden Italienern aus Libyen ins Konzentrationslager Jadu im westlichen Libyen deportiert worden sind, wo Hunderte von Menschen an Krankheiten starben. "Wir reisten drei Tage lang 1200 Kilometer in Lastwagen wie Schafe", sagte er. "Das Leiden war unbeschreiblich." Nach dem Krieg ging er nach Italien und 1949 machte er Alija nach Israel. Weil er Italienisch sprach, wurde er zur Arbeit bei Osem geschickt, die in Italien hergestellte Maschinen gekauft hatte. (tachles.) TS




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Sicherheit für Drusen im Grenzgebiet zu Syrien
Nach einem Attentat im syrischen Drusendorf Hadar brach eine Gruppe Drusen in den israelischen Golanhöhen nahe der syrischen Grenze durch den Trennungszaun, um das drusische Dorf zu erreichen, wo ein Jihadist am Tag zuvor neun Menschen getötet hatte. Israelische Truppen
jagten der Gruppe von etwa 10 drusischen Männern nach und brachten sie zurück. Obwohl sie den Zaun durchbrachen, blieben die Männer auf israelischem Gebiet und kamen nie nach Syrien, sagt die israelische Armee. Der nationale Sicherheitsberater Meir Ben-Shabbat traf sich mit dem Leiter der drusischen Community Israels, Mowafaq Tarif, und versicherte ihm, dass Israel es den Dschihadisten nicht erlauben würde, das syrische Dorf zu übernehmen. "Die IDF fordert alle Zivilisten auf, sich dem Zaun nicht zu nähern oder ihn zu überqueren. Die Ereignisse werden überwacht und unterliegen der Kontrolle der Sicherheitskräfte", sagte das Militär. Premierminister Benjamin Netanjahu, zu einem Staatsbesuch in London, gab eine Erklärung zur Unterstützung der Drusen heraus: "Wir werden unsere Grenzen, unsere südliche Grenze und unsere nördliche Grenze schützen. Und wir erkennen die Freundschaft, die wir gegenüber unseren Brüdern empfinden, den Drusen." (ToI, JPost) DC

Erstmals üben deutsche Eurofighter in Israel
Die deutsche Luftwaffe beteiligt sich mit sechs Eurofighter-Kampfjets und rund 125 Soldaten erstmals an dem israelischen Luftwaffenmanöver "Blue Flag", der größten internationalen Luftkampfübung Israels, bei der extreme Kampf-Szenarien simuliert werden sollen. Nach Angaben der israelischen Luftwaffe sind neben Deutschland auch Frankreich und Indien Newcomer bei "Blue Flag". Insgesamt sind sieben Nationen vertreten. (iaf, augengeradeaus, kn-online) DC

"Hitler, Castro und Saddam Hussein treffen sich in einer Bar"
Kein Witz: Palästinenser benennen ihre Kinder oft nach berühmten Persönlichkeiten. "Hitler" Abu Hamad ist nicht stolz, den Namen eines Mannes zu tragen, der für das Abschlachten von Millionen verantwortlich ist. "Ich
hasse, was er getan hat", sagt der ruhige, höfliche 41-jährige Schullehrer aus Hebron. Aber es gibt auch umgekehrte Fälle: Ein 21-jähriger Warenausträger namens "Benjamin Netanyahu" hat ohne Ende Probleme, wenn er Waren in arabische Gebiete liefert. In Hebron gibt es auch einen Carter Abu Isneyna, benannt nach dem ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter. Er drängt Eltern, ihre Kinder nicht nach berühmten Leuten zu benennen, denn: "Sein Name könnte Yasser Arafat sein und er möchte Balletttänzer werden." (ToI) DC




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5-jähriger beim Schmuggeln erwischt
Ein 5-jähriger ist beim Schmuggeln von 10 Handys und 3 SIM Karten in ein Hochsicherheitsgefängnis erwischt worden. Die Gegenstände, die in seiner Unterhose versteckt waren, sollten an Palästinensische Terroristen gehen. Der Junge, der seinen Vater besuchen sollte, fiel den Wärtern aufgrund seines seltsamen Ganges auf und wurde daraufhin durchsucht. Sein Vater sitzt eine 12-jährige Haftstrafe für die Planung von Terroranschlägen und für die Herstellung von Sprengstoff ab. (ynet, TimesofIsrael) SSt


In der Folterhölle der PA
Sie schlugen ihn mit Stöcken, bis er bewusstlos war. Seine Peiniger hängten ihn mit den Füßen an der Decke auf. Nächtelang musste er barfuß durch

ein Salzwasserbecken mit Glassplittern stapfen. Sieben Monate lang durchlebte der Student Walid (Name geändert) in einer Folterzelle des palästinensischen Geheimdienstes Mukhabarat die Hölle. Jetzt, fast 20 Jahre später entschied ein Gericht in Jerusalem, dass die Palästinensische Autonomiebehörde Walid und viele andere Betroffene widerrechtlich entführt und gefoltert hat und sie nun finanziell entschädigen muss. Dabei könnte es um Beträge in bis zu dreistelliger Millionenhöhe gehen, sagt Barak Kedem. Der israelische Anwalt vertritt seit 15 Jahren 52 palästinensische Folteropfer der Autonomiebehörde. Das Foltern hat bis heute nicht aufgehört. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International kommt in ihrem Jahresbericht 2016/2017 zu dem Schluss, dass "Folter und andere Misshandlungen im Westjordanland weit verbreitet" seien. Selbst Kinder gehörten zu den Opfern. Sicherheitsdienste hielten Verhaftete "lange Zeit ohne Gerichtsverfahren fest oder ignorierten in Dutzenden Fällen rechtskräftige Urteile, Menschen auf freien Fuß zu setzen". Die sechs palästinensischen Sicherheitsdienste im Westjordanland werden seit Jahren zumindest indirekt durch EU-Gelder mitfinanziert. Die Polizei wird von der EU-Mission EUPOL COPPS ausgebildet. (welt, Sahm) KR

Das "Terroristische Gehaltsprogramm" der PA
"Man stelle sich Terroristen vor, die in Europa Hunderte Menschen getötet haben und in den USA großzügige Belohnungen für ihre Verbrechen erhalten haben. Und

stellen Sie sich weiter vor, dass dieses Blutgeld indirekt von westlichen Steuerzahlern finanziert wird." Daniel Schwammenthal, Direktor des AJC Transatlantic Institute, weist im US-amerikanischen Nachrichtenmagazin Newsweek darauf hin, dass die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) - die finanziell von der Großzügigkeit der USA und Europas abhängig ist - jährlich 7% ihres Budgets für Terroristen ausgibt. Jedes Jahr zahlt es USD 140 Mio. an Terroristen, die in israelischen Gefängnissen sind oder waren, und weitere USD 175 Mio. an Familien von Terroristen. "Je grausamer das Verbrechen ist, desto mehr Geld erhält der Terrorist. Dieses terroristische Gehaltsprogramm ist kein kleines Detail im arabisch-israelischen Konflikt, sondern eine Manifestation seiner eigentlichen Ursache - der palästinensischen Ablehnung der Legitimität eines jüdischen Staates." Dieses Geld wäre besser in humanitärer Hilfe angelegt. (Newsweek) DC

Zur Geschichte der Vertreibung der Juden aus Ägypten
Viele Israelis stammen aus dem Nahen und Mittleren Osten. Ein neues Video zur Vertreibung und Verfolgung jüdischer Menschen in Ägypten zeigt beeindruckende und bedrückende Bilder über die Auslöschung einer großen Kultur der Diaspora. (Youtube) DC









"Antisemitismus ist Gotteslästerung"
Die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) hat eine bemerkenswert gute Broschüre herausgegeben: ANTISEMITISMUS UND WAS WIR DAGEGEN TUN KÖNNEN / VORURTEILE / AUSGRENZUNGEN / PROJEKTIONEN. Sie wird Kirchen und Gemeinden dringend empfohlen. Mit klaren Beispielen werden da fast alle Vorurteile gegen Juden von den Anfängen der christlichen Tradition bis hin zum heutigen politischen Diskurs angeführt. Heute wird Israel oft mit den Nazis gleichgesetzt. Den Israelis werden dabei Vorurteile anhängt, mit denen zuvor die Juden durch die Jahrhunderte erst ausgegrenzt und dann verfolgt wurden, wobei der Völkermord der Nazis an den Juden den Höhepunkt bildete. Die EKD macht an Beispielen klar, wo antijüdische Verleumdungen zu modernen Verschwörungstheorien werden: Bis heute sitzt in den Köpfen vieler Menschen das Bild, dass die Juden Jesus ermordet hätten. Der mittelalterliche Mythos von den Juden "als Mörder christlicher Kinder" lebt heute dort weiter, wo im Internet Israelis mit teilweise gefälschten Bildern aus Syrien oder Irak als Mörder palästinensischer Kinder dargestellt werden. Die EKD übt auch Kritik an Medien, die gedankenlos israelische "Vergeltung" als Ausführung der Befehle eines vermeintlichen "biblischen Rachegottes" mit dem falsch verstandenen Vers "Auge um Auge" ausschmücken. Dieser Vers entspreche der modernen Regelung des Schadensersatzes und habe nichts mit Rache zu tun, erklärt die Broschüre. Sehr deutlich positioniert man sich auch gegen Israelhass: Der heute verbreitete Antizionismus sei in Wirklichkeit identisch mit Antisemitismus, wenn etwa in Deutschland vor Synagogen gegen Israels Politik demonstriert wird. Die Aussagen dieser Broschüre sind umso erstaunlicher, als sich die EKD ansonsten bis heute in zahllosen Publikationen und Pressemitteilungen genau dieser Vorurteile bedient, die hier erstmals als Antisemitismus bloßgestellt werden. Dazu gehört auch der scharfe anti-israelische Kurs, den sonst Reiseführer der EKD oder Programme von Bischofsreisen nach "Palästina" immer wieder präsentieren. TS



"Café Nagler" kehrt zurück
"Café Nagler", Dokumentarfilm, Regie: Mor Kaplansky, Israel/Deutschland 2015, Hebräisch mit deutschen Untertiteln, 59 Minuten. "Wenn es in der Familie der jungen israelischen Filmemacherin Mor Kaplansky etwas zu feiern gibt, kommt das edle Besteck aus dem Berliner Café Nagler auf den Tisch. Familienlegenden ranken sich um das Café am Moritzplatz. Doch als Mor in Berlin ankommt, um die Geschichte des Cafés zu erkunden, findet sie nur einen verwilderten Park vor.". Filmvorführung und Gespräch am 27. November 2017, 19.00 Uhr W. M. Blumenthal Akademie, Saal (gegenüber dem Jüdischen Museum), Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (Anmeldung erforderlich, nähere Informationen auf der Internetseite des JMB)

Frankfurt: Wizo Bazar 2017







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2018 heißt es 70 Jahre Staat Israel!
Der primäre Termin für den 2018 wird der 15. Mai 2018 sein. Doch haben wir uns aufgrund der extrem hohen Anzahl an Veranstaltungen, die wir in diesem Jubiläumsjahr erwarten, entschieden, den Schwerpunkt auf eine ILI-WOCHE zu setzen: eine Woche, in der möglichst die meisten der Israeltage in Deutschland stattfinden.
Diese ILI-Woche wird vom 14. bis 20. Mai 2018 sein.
Wir hoffen, dass auch Sie Teil der am Israeltag 2018 partizipierenden Städte sein werden. Noch ist genug Zeit, sich Gedanken über die Planungen für das kommende Jahr zu machen, doch man sollte sich nicht täuschen - die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt! Das ILI-Team ist gerne behilflich mit Material und Ideen. Das digitale Handbuch für den Israeltag 2018 steht in Kürze für Sie zur Bestellung bereit. Teilen Sie uns bitte auch geplante Termine für Israeltage 2018 mit.
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org














"Blue Flag" Übung

Deutsche Kampfjets fliegen erstmals über Israel

BR: Der ewige Antisemit

Jewish Persecution Syria

Jewish Life and Persecution in Morocco

Lord Balfour Reads the Balfour Declaration 100 Years on.



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Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



In der Woche vom 14. bis 20. Mai 2018 findet
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