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06. November 2017



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • "Atlas des Lebens"
  • Hirnzellen in Hautzellen verwandeln
  • Falt-Auto "schrumpft" in die Parklücke
  • Workey, die Karriereapp
  • Start-up SeeVoov hat die Reiseplanung neu erfunden
  • Jerusalem plant neues Viertel über der Stadtautobahn
ARCHÄOLOGIE
  • Erste Frau aus den "Minen von König Salomon"
  • Grabmal des biblischen Propheten Nahum in Gefahr
TOURISMUS
  • Tips für individuelle Reisen in Israel.
  • Weeze und Nürnberg feiern Erstflüge nach Israel
  • ILI-Leser hat Direktflug von Bremen nach Eilat ausprobiert
  • Festival der guten Küche
  • "Verborgene Juwelen", die Sie in Haifa besuchen sollten
WIRTSCHAFT
  • Continental zeigt Interesse an Argus Cyber Security in Israel
  • Milliardenschwerer Gasvertrag
  • Konzertpianistin bringt Managern die kreative Panne bei
  • Schafböcke gehen vom Deich in den Kibbuz
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Ehrung für Charles Aznavour
  • Israel lädt den Papst zum Auftakt des Giro d'Italia in Jerusalem ein
  • Die ultimative Hochzeitstorte
  • "Blutige Stunde" - Bar gibt Rabatt für menstruierende Frauen
  • Australier und Neuseeländer erinnern an Sieg in Be'er Scheva
  • "Und jetzt die kommerziellen Anzeigen"
POLITIK
  • Gemeinsam gegen Katastrophen
  • Israelischer Botschafter zu den Beziehungen zwischen Israel und Deutschland
  • Wissenschaftsminister Rhein reist nach Israel
  • Arabische Judo-Beamte entschuldigen sich
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Tunnel unter UNO-Schule in Gaza
  • Vom Ben-Gurion-Flughafen direkt nach Jordanien - Anti-Israel-Aktivist von Amnesty International flog aus Israel raus
  • Israelisch-arabische Anti-BDS-Aktivistin: Israel ist mein Land


SPORT
  • Große Erleichterung in Israels Fußball Welt













"Atlas des Lebens"
Ein internationales Team von 39 Wissenschaftlern unter der Leitung von Forschern aus Oxford und Tel Aviv hat den "Atlas des Lebens" fertiggestellt - die erste globale Übersicht und Karte aller Wirbeltiere auf der Erde. Durch die Verknüpfung dieses Atlas mit bestehenden Karten für Vögel, Säugetiere und Amphibien hat das Team viele neue Bereiche gefunden, in denen die Geschichte des Lebendigen sich in lebenden Spezies spiegelt. (ox.ac.uk) DC

Hirnzellen in Hautzellen verwandeln
Eine auf Mausmodellen basierende Studie von Prof. Carmit Levy vom Department für Humane Molekulargenetik und Biochemie an der Sackler School of Medicine der Tel Aviv University und Dr. Jacob Hanna
vom Weizmann Institute of Science zeigt, dass es möglich ist, die Funktion verschiedener reifer Zellen im Körper neu zu nutzen und neues Gewebe und Organe aus diesen Zellen zu gewinnen. Die Forschung verfolgt die Umwandlung genetisch manipulierter Zellen in Melanozyten, die für die Produktion von Hautpigmenten verantwortlich und für das auditorische System des Körpers unerlässlich sind. "Wenn Zellen sich entwickeln, differenzieren sie sich in verschiedene Organe mit unterschiedlichen Funktionen: Knochen, Darm, Gehirn und so weiter", sagt Prof. Levy. "Unsere Studie beweist zum ersten Mal, dass dieser Prozess nicht irreversibel ist. Wir können die Uhr zurückdrehen und eine reife Zelle, die bereits eine bestimmte Rolle im Körper spielt, in eine Zelle ganz anderer Art verwandeln. Die Anwendungen hiervon sind endlos - von Transplantationen, die lange Wartelisten beseitigen und das übliche Problem der Abstoßung ,fremder' Organe durch das Immunsystem beseitigen würden, bis dahin, dass wir vielleicht eines Tages Taubheit heilen, da Melanozyten essentiell für unser Gehör sind." (tau.ac) DC

Falt-Auto "schrumpft" in die Parklücke
Der in Israel entwickelte City Transformer ist ein smartes Elektroauto, dessen Radstand per Knopfdruck in einen Motorradparkplatz passt. Nach dem Einklappen des Radstandes schrumpft der zweisitzige City Transformer von etwa 1,48 Meter auf nur noch einen Meter. Das klimatisierte Fahrzeug mit Aluminium-Chassis hat 1.000 Teile anstelle der 30.000 Teile in einem normalen Auto, wiegt ohne Batterie, Fahrer und Beifahrer rund 450 kg und fährt bis zu 90 km/h. Das Basismodell soll USD 10.000 kosten. Diese neue Vision für den städtischen Verkehr wurde auf dem fünften jährlichen "International Fuel Choices" und dem "Smart Mobility Summit" vom 31. Oktober bis 1. November in Tel Aviv vorgestellt. (i21c) DC

Workey, die Karriereapp
Jobsuche wird passiver. Die Menschen suchen nicht unbedingt nach einem neuen Arbeitsplatz, sind aber permanent offen für den nächsten Karriereschritt. Dabei kann man nicht zu explizit sein oder das Risiko eingehen, den derzeitigen Arbeitgeber zu verärgern. Das israelische
Workey ist das Geschäftsmodell für den passiven Jobsuchmaschinenmarkt, eine Art "Tinder für die Rekrutierung". Die iOS-App, die bereits in den USA und in Israel eingeführt wurde, hat die Form eines Chatbots, in dem Sie eine Reihe von Fragen zu Ihrem aktuellen Job und zu den von Ihnen gewünschten Möglichkeiten stellen. Es "blättert den Sucher durch verfügbare Stellenangebote, die seinem potentiellen Karrierepfad zugeordnet sind, durch, während auf der anderen Seite professionelle Anwerber das anonymisierte Profil durchsuchen können. Wenn es eine gegenseitige Übereinstimmung gibt, werden die beiden Parteien einander vorgestellt. (techcrunch) DC

Start-up SeeVoov hat die Reiseplanung neu erfunden
Das israelische Start-up SeeVoov bietet ein völlig neues Reiseplanungskonzept. Statt an einem Ort wie London Infomaterial zu lesen, können Sie in SeeVoov Videos über London ansehen, die sorgfältig von einem maschinellen Lernalgorithmus ausgewählt wurden. Sobald Sie einen
interessanten Punkt sehen, den Sie besuchen möchten, drücken Sie einfach den Bildschirm und fügen Sie ihn zu Ihren Points of Interest (PoI) Ihrer bevorstehenden Reise hinzu. Wenn Sie Ihre POIs ausgewählt haben, plant das System die beste Route für Ihre Reise und ermöglicht es Ihnen dann, Flüge, Hotels und andere Reservierungen zu buchen. (siliconwadi.uk) DC

Jerusalem plant neues Viertel über der Stadtautobahn
Jerusalem plant ein neues Wohngebiet und einen High-Tech-Park über dem Begin Highway, der von Süden nach Norden durch die Stadt führt. Das Gebiet soll einen Abschnitt der Hauptverkehrsader zwischen Givat
Mordechai und Givat Shaul überspannen. Das Herzstück der neuen Anlage, die direkt über die Autobahn führt, ist ein großer grüner Park mit Fahrradwegen, Wanderwegen und Cafés. "Um den Platzmangel auszugleichen, haben wir über den Tellerrand hinausgedacht und einen revolutionären Plan entworfen, um aus dem Nichts Parks und Grünflächen zu schaffen", sagte Nir Barkat, der Bürgermeister von Jerusalem. Die Pläne sehen einen 70.000 Quadratmeter großen High-Tech-Park vor, der den Campus von Harvard oder Stanford in den USA nachempfunden ist. Des Weiteren sind 1.830 neue Häuser geplant, von denen die Hälfte kleine Wohnungen für junge Familien sind. Das Gebiet wird auch 250 Einheiten betreutes Wohnen und 13.390 Quadratmeter Gewerbeflächen und offene öffentliche Räume umfassen. (ToI) DC








Erste Frau aus den "Minen von König Salomon"
Das Team des Archäologen Erez Ben-Yosef von der Universität Tel Aviv hat in der Nähe der antiken Kupferminen von Timna in der Negev-Wüste das Skelett einer schwangeren Frau gefunden, die vermutlich vor 3.200 Jahren gestorben ist. Im Bereich des Beckens des
Skeletts sind deutlich kleine Knochen ihres Fötus zu sehen. Es sei das erste Mal, dass die sterblichen Überreste einer Frau an dem Ort entdeckt wurden, sagte Ben-Yosef. "Wir haben die Theorie, dass es sich um eine Ägypterin handelte, die mit dem Kult um die Göttin Hathor zu tun hatte." Bisher wurden in den Gräbern in der Nähe des antiken ägyptischen Tempels in der Nähe der Kupferminen nur sterbliche Überreste von Männern gefunden. An dem Ort, der auch als "Minen von König Salomon" bezeichnet wird, wurde im 13. und 12. Jahrhundert v.d.Z. die ägyptische Göttin Hathor verehrt. Die Kupferminen von Timna wurden in den 1930er-Jahren entdeckt. Forscher stellten zunächst eine Verbindung zum biblischen Königreich Salomos im 10. Jahrhundert v.d.Z. her. In den 1960er-Jahren ergaben die Ergebnisse von Grabungen, dass die Minen bereits bei ägyptischen Arbeiten in der späten Bronzezeit entstanden waren. (JA, algemeiner) DC

Grabmal des biblischen Propheten Nahum ist in Gefahr
Die Spannungen im kurdisch-irakischen Gebiet steigen. Die Gegend in der Nähe des Grabes des Propheten Nahum steht unter Beschuss. Das Grab befindet sich in der altchristlichen Stadt Al-Qosh in einem Komplex, der auch als Synagoge diente und im Laufe der Jahre teilweise
zusammengebrochen ist. Die jüdische Gemeinde in diesem Gebiet im Norden des Irak und in Kurdistan gibt es seit den 1940er und 1950er Jahren nicht mehr. Die kurdischen Juden sind ein Teil der Mizrachim. Nach der Überlieferung siedelten die ersten Juden nach der assyrischen Eroberung des Nordreichs Israel im 8. Jahrhundert v.d.Z. im heutigen Gebiet Kurdistan. Schwerpunkt ihrer Siedlungsgebiete waren der heutige Nordirak und Westiran. Bis zu der Massenauswanderung wegen massiver Verfolgung und Pogromen in den 1940er und 1950er Jahren lebten sie in sich geschlossen und isoliert. Viele der ehemals irakischen Juden leben heute in Israel. (Jpost) DC



Tips für individuelle Reisen in Israel
Tipps für individuelle Israelreisen finden sich immer wieder bei Reisebloggern wie "viel unterwegs", "Fernsuchtblog" etc. Speziell für Israel und ständig aktualisiert ist "Israelabenteuer" von Aron Kamphausen, der das Land buchstäblich erwandert. Er hat eine Fülle von Tips, wie man auch mit wenig Geld einen schönen Urlaub erleben kann. Originell ist auch der Zugblog von "David": Ob Jerusalem, Tel Aviv oder Haifa - hier findet man alle Fahrpläne und Informationen. (zugreiseblog, israelabenteuer, fernsuchtblog, vielunterwegs) DC

Weeze und Nürnberg feiern Erstflüge nach Israel
Mit einem Blumenstrauß und einem herzlichen Willkommen begrüßte der Airport Weeze im Kreis Kleve nahe der Grenze zu den Niederlanden am Montag die Crew des ersten Linienflugs der Ryanair zwischen Israel und Weeze. Ryanair fliegt in der gerade angelaufenen Wintersaison jeweils am Montag und am Freitag eine Verbindung zwischen Weeze und Eilat/Owda. Die Flugzeit beträgt
Foto: Airport Nürnberg
knapp fünf Stunden. Der Erstflug von Weeze war mit mehr als 180 Gästen nahezu ausgebucht. (weeze-airport, rp-online) Dies ist aber nicht die einzige neue Strecke von Deutschland aus nach Israel: Ryanair bietet ab sofort - ebenfalls zweimal pro Woche - Nonstop-Flüge von Bremen nach Eilat (Owda); Germania fliegt - ebenfalls ab sofort - Nonstop von Nürnberg nach Tel Aviv; außerdem ab dem 10. November von Berlin Tegel dreimal pro Woche nach Tel Aviv. Germania fliegt damit insgesamt elf Mal wöchentlich aus Nürnberg, Berlin und anderen deutschen Städten nach Tel Aviv. (Check24, FlugRevue, Check24, Twitter, Airport, Germania) KR JG SSt

ILI-Leser hat Direktflug von Bremen nach Eilat ausprobiert
Vielen Dank aus der Redaktion an Frank Schimke-Zacharias, der uns aus Tel Aviv grüßt. Sein Video vom Landeanflug ist hier auf der ILI-Facebook-Seite zu finden. Er kommentiert: "Von 4 deutschen Flughäfen wird Eilat/Ovda an diesen Tagen angeflogen. Die Flieger trudeln dann fast zeitgleich im Wüstenairport ein. Aber Achtung! Nächste Woche ist schon in Tel Aviv Reiseende, in Ovda wird gebaut! Der Anflug auf Eilat/Ovda ist phantastisch!" (Fotos unten bei den Bildern der Woche). DC

Festival der guten Küche
"Round Tables" von American Express kehrt zum dritten Mal nach Israel zurück. Namhafte Köche aus 11 Ländern wollen bis zum 17. November innovative Gerichte für Feinschmecker servieren. Die Köche kommen aus
Restaurants in Belgien (L'Air du Temps), Dänemark (Geist und Kadeau), Großbritannien (Little Social und The Elephant), Irland (Aniar), Italien (Il Desco), Mexiko (El Sud 777), Peru (Maido), Schottland (Lochbay), Spanien (Xemei, Ricard Camarena und Andreu Genestra), Schweiz (7132 Silver) und den Vereinigten Staaten (Pok Pok). Drei der Restaurants befinden sich auf der Liste der 50 besten Restaurants der Welt, sechs davon mit einem Michelin-Stern und zwei Restaurants mit zwei Michelin-Sternen. Jeder Küchenchef bringt sein Team mit, um eine ganze Woche in der Küche eines führenden Restaurants in Israel zu verbringen. Die gastgebenden Restaurants, die die Menüs für zahlende Gäste umsetzen, sind Coffee Bar, Nithan Thai, Pastel, Chloelys, Quattro, Hotel Montefiore, Blue Rooster, Ya Pan, Garrigue, Ciccheti, Jonathan Food Club, Thai im Har Sinai und Hayarkon 99 im Dan Hotel (mit einem speziellen koscheren Pop-up, dem einzigen koscheren Restaurant an der Round Tables-Route) in Tel Aviv und Mona in Jerusalem. (roundtables, i21c) DC


"Verborgene Juwelen", die Sie in Haifa besuchen sollten

  • Eisenbahnmuseum

  • Die Eisdiele "Eissalon"
  • Die Konditorin Adva Barak Liani und ihr Ehemann Sion wurden von den Italienern, die das Zeug erfanden, professionell geschult und eröffneten ihren Eissalon an den unwahrscheinlichsten Orten - im vierten Stock eines kleinen Einkaufszentrums in der schicken Wohngegend von Denia. Ihr Fokus liegt auf kleinen Chargen von über-köstlichen, handgefertigten Aromen wie Labane und Zaatar sowie Bier, Schokolade für Profis und köstliche Tahini.
  • Weingut Vortman
  • Hinter der Hauptstraße, in einer ruhigen Wohnstraße in der Oberstadt von Haifa, liegt dieses preisgekrönte Boutique-Weingut. Hai Vortman hat einen Teil seines Familienanwesens Carmel Mountain in einen modernen Verkostungsraum mit spektakulärem Blick auf das darunterliegende Mittelmeer umgewandelt.
  • Pnina BaCarmel Spa
  • Nur wenige Gehminuten vom geschäftigen Carmel Center entfernt, in einer ruhigen Wohnstraße von Haifa, die "Liebesgasse" genannt wird, ist ein kleines Templer-Gebäude, das zu einem entspannenden Boutique-Spa und Resort umgebaut wurde. Pnina BaCarmel ist ein Zufluchtsort für müde Seelen, die verwöhnt werden müssen, mit einem Garten, der nur als "magisch" beschrieben werden kann. (Neugierig? Weitere Tipps HIER) DC








    Continental zeigt Interesse an Argus Cyber Security in Israel
    Das israelische Start-up Argus Cyber Security, das von Absolventen der IDF-Nachrichten-Aufklärungseinheit 8200 gegründet wurde, soll für rund USD 400 Mio. an einen Global Player im Automobilmarkt verkauft werden. Argus
    bietet Cybersicherheitslösungen für Fahrzeuge an. Es hat zum Beispiel eine Lösung, die verhindert, dass Hacker in die Systeme eines Autos eindringen und die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen. Einer der Hauptkandidaten für Argus ist laut Angaben der Automobilindustrie die deutsche Firma Continental. Continental, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von USD 40 Mrd. erzielte, hat in den letzten Jahren mehrere Akquisitionen von Start-up-Unternehmen getätigt, die sich auf intelligente Fahrzeugtechnologie spezialisiert haben, und verfügt über einen eigenen Venture-Capital-Fonds. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits an intelligenten Fahrzeug-Sicherheitslösungen zusammen. Prominenter Argus-Kunde ist Daimler, der öffentlich seine enge Zusammenarbeit mit Argus erklärt hat. (globes, reuters, handelsblatt) DC

    Milliardenschwerer Gasvertrag
    Der vierzehnjährige Gaskaufvertrag mit dem privaten Stromproduzenten Dorad ist Milliarden USD wert. Der private Stromproduzent Dorad hat eine Vereinbarung über den Kauf von Gas aus den Gasseen Karish und Tanin
    unterzeichnet, die dem griechischen Energieunternehmen Energean gehören. Der Deal umfasst die Lieferung von sechs BCM (Milliarden Kubikmeter) über vierzehn Jahre, sagte Dorad. Der durchschnittliche Verkaufspreis liegt etwa 20% niedriger als der Preis in Kaufverträgen aus dem Leviathan Reservoir. Energean kaufte die Reservoire Karish und Tanin als Teil der Gasvereinbarung zwischen der israelischen Regierung und den Eigentümern der Reservoirs Leviathan und Tamar, Delek Group Ltd. und Noble Energy, und steht in Konkurrenz zu diesen Reservoirs. (globes) DC

    Konzertpianistin bringt Managern die kreative Panne bei
    Die preisgekrönte israelische Musikerin Orit Wolf war kaum Teenager, als sie eine Panne in einer Live-Aufnahme und einem Konzert in Jerusalem erlebte - 12 Minuten dauerte die Pause. Sie erstarrte: "Mir wurde immer gesagt, die Show müsse weitergehen, aber niemand hat mir gesagt, wie man das macht, wie man aus einem
    Fehler eine Chance macht und improvisiert. Ich fing an, Komposition und Improvisation zu lernen, und es war wie der Kauf einer Versicherungspolice, egal was passiert, ich kann weitermachen und eine schöne Performance machen, auch wenn ich meine Noten nicht habe oder die Musik vergessen habe oder das Klavier wirklich schlecht ist oder das Publikum laut." Während des letzten Jahrzehnts arbeitete sie mit Banken, Versicherungen, Hochschulen und Firmen wie Verint, Matrix, Check Point, Strauss, Coca-Cola, HP, IBM, Bayer, Lilly, FedEx und Netafim zusammen. Ihre Konzertvorträge führten sie in Länder wie Holland, Schweiz, England, Deutschland, Spanien und Österreich. In diesem Herbst ist sie an ihre Alma Mater, die Royal Academy of Music in London, zurückgekehrt, um einen Kurs mit dem Titel "Leadership for Stage Performers" zu unterrichten. "Ich widme mein Leben der Aufgabe, den Menschen Dinge zu zeigen, die sie tun können, um kreativer zu werden und einen unvergesslichen Eindruck zu hinterlassen, was auch immer sie tun." (I21c, oritwolf) DC

    Schafböcke gehen vom Deich in den Kibbuz
    So etwas habe es seit 50 Jahren nicht gegeben, sagt Klaus Gerdes vom Schafzuchtverband Weser-Ems in Oldenburg: 41 Böcke Ostfriesischer Milchschafe werden nach Israel exportiert. Dort findet die Schafsmilch auch besseren Absatz als in Deutschland. In ganz
    Niedersachsen fänden Landwirte bisher keine Molkerei, die Schafmilch abnimmt und etwa zum durchaus auch in Deutschland beliebten Schafskäse verarbeitet. Israelische Landwirte haben sich nun aus verschiedenen Regionen Niedersachsens 41 starke Böcke ausgesucht und in ihre Kibbuzim liefern lassen. Die israelischen Kunden haben die Schafböcke bei einer Auktion in Cloppenburg von zwölf Züchtern erstanden. Sie haben die Tiere über Frankfurt in mit Stroh eingestreuten Luftfrachtkisten nach Tel Aviv bringen lassen und dort erst einmal für eine Woche in die übliche Quarantäne genommen. Die offenbar recht zahmen Böcke hätten die weite Reise gut überstanden und seien auf Milchbetriebe im Norden des Landes verteilt worden, sagt Haim Leibovich, Zuchtberater der Landwirte in Israel: "Schafmilch wird bei uns zu Joghurt und zu verschiedenen Käsesorten verarbeitet, zum Beispiel nach Feta-Art." In Palästina waren Ostfriesische Milchschafe erstmals vor rund 100 Jahren mit einer noch robusteren einheimischen Rasse zum "Assaf-Schaf" vereinigt worden. Mit der Neulieferung aus Weser-Ems solle der Genpool nun weiter verbessert werden, sagt Leibovich. "In den nächsten Jahren sind weitere Importe geplant." (HAZ, sheepfarminginIsrael, Wikipedia) TS








    Ehrung für Charles Aznavour
    Im Rahmen seiner Welt-Tournee "One Night Only" ließ der 93jährige Charles Aznavour mit klarer und beeindruckender Stimme zahllose seiner zeitlosen Chansons auferstehen. Zwei Tage vor dem Konzert übergab der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin dem Sänger zu Ehren der Eltern Aznavours, die während der Nazi-Besetzung Frankreichs in ihrer Wohnung Juden beherbergt und versteckt hatten, die Raoul-Wallenberg-Medaille, benannt nach dem schwedischen Diplomaten, der in der Nazizeit Zehntausende Juden aus Ungarn gerettet hatte. Aznavour, der armenischen Ursprungs ist,
    sagte: "Wir haben so viele Dinge gemeinsam, die Juden und die Armenier, im Unglück, im Glück, in der Arbeit, in der Musik, in den Künsten und in der Leichtigkeit, verschiedene Sprachen zu lernen und für die Menschen in den Ländern, in denen wir aufgenommen wurden, wichtig zu werden." Aznavour, der in Paris geboren wurde, sprach am Donnerstag von seinen armenischen Wurzeln. Seine Eltern flohen nach Frankreich, um den Massakern im Osmanischen Reich zu entkommen, die mehr als 20 Länder als Völkermord anerkannt haben - eine Formulierung, die von der Türkei strikt abgelehnt wird. Aznavour ist bekannt als "Frankreichs Frank Sinatra" mit Hits wie "She", "La Boheme" und "La Mamma". In den über 70 Jahren seiner künstlerischen Karriere verkaufte Charles Aznavour über 100 Mio. Titel und spielte im mehr als 80 Filmen und TV-Shows. (jerusalemonline, jpost, toi, tachles) TS/ DC

    Israel lädt den Papst zum Auftakt des Giro d'Italia in Jerusalem ein
    Israel hat den Papst zum Auftakt des 101. Giro d'Italia im kommenden Mai eingeladen. Die Einladung des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu wurde Franziskus von Sylvan Adams, Ehrenpräsident des israelischen Komitees für den Giro, eingereicht. "Die
    Tatsache, dass der Giro in Jerusalem beginnt und in Rom zu Ende geht, verleiht dem Rennen eine besondere symbolische Bedeutung", hieß es im Schreiben Netanjahu s, der jetzt auf eine Antwort des Vatikans wartet. Papst Franziskus hatte im April 2013 bereits das rosafarbene Führungstrikot der 97. Giro-Ausgabe im Vatikan gesegnet. Das dreitägige Gastspiel der Italien-Rundfahrt im Nahen Osten umfasst im Mai 2018 ein Einzelzeitfahren über gut zehn Kilometer in Jerusalem und zwei Flachetappen von Haifa nach Tel Aviv (167 km) und von Be'er Sheva nach Eilat (226 km). (Ran) KR

    Die ultimative Hochzeitstorte
    Ron Ben-Israel wurde "Manolo Blahnik der Hochzeitstorten" genannt - und es ist leicht zu erkennen, warum. Hier ist einen Blick hinter die Kulissen bei der Herstellung einer seiner erstaunlichen Kuchen. (harpersbazaar) DC

    "Blutige Stunde" - Bar gibt Rabatt für menstruierende Frauen
    Hier ist die neue, lebhafte Schwester von "Happy Hour": "Bloody Hour"! Eine glückliche Stunde für die Tage der Menstruation: Um Solidarität mit menstruierenden Frauen zu zeigen, hat die Anna Loulou Bar in Jaffa beschlossen, ihnen 25% Rabatt auf das gesamte Getränkesortiment zu gewähren.
    Der Rabatt gilt montags, dienstags, mittwochs und samstags. Das Ganze basiert auf Vertrauen. Sie kommen an die Bar und sagen, dass Sie ihre Periode / Flow / Zyklus haben. Die beiden Frauen hinter der Idee in Jaffa sagen, die "blutige Stunde" sei eine Anerkennung. Sie hoffen, dass das Thema der Menstruation offener diskutiert wird, auch von Männern. (bbc) DC

    Australier und Neuseeländer erinnern an Sieg in Be'er Scheva
    Hunderte Australier und Neuseeländer haben eine Schlacht nachgestellt, die sich vor 100 Jahren in der Wüste Negev zutrug: Dank einer List gelang es der 4. leichten Kavalleriebrigade am 31. Oktober 1917, Be'er Scheva zu erobern. Die australischen und neuseeländischen Soldaten machten mehr als 1.000 Gefangene und erbeuteten neun Geschütze. Auf ihrer Seite fielen 63 Männer. In beiden Ländern ist die Schlacht des Australischen und Neuseeländischen Armeecorps (ANZAC) ein Mythos. Premierminister Benjamin Netanjahu, die neuseeländische Generalgouverneurin Patsy Reddy, der australische Premierminister Malcolm Turnbull und ihre Ehegatten nahmen an der Zeremonie teil. (israelinnewzeeland, israelnetz) KR DC

    "Und jetzt die kommerziellen Anzeigen"
    Eine neue Ausstellung präsentiert Werke jüdischer Einwanderer aus Deutschland, die seit den 1930er Jahren die Werbewirtschaft und Konsumkultur Israels prägten. Zwischen 1931 und 1939 kamen 100.000 neue Einwanderer in das vorstaatliche Israel, die meisten von ihnen vor dem Aufstieg des Nationalsozialismus. Im Gegensatz zu den vorherigen vier Wellen der Aliyah waren die Mitglieder dieser fünften Aliyah nicht für den sozialistischen Lebensstil. Sie lebten in Privathäusern in Tel Aviv und im Viertel Rehavia
    in Jerusalem, sprachen Deutsch und veröffentlichten deutschsprachige Zeitungen. Deutsch-jüdische Einwanderer gründeten Nahariya, Heimat einiger der führenden Familien in der israelischen Geschäftswelt: Strauss, Soglowek und Wertheimer. Passenderweise eröffnete der visionäre Industrielle Stef Wertheimer die neue Ausstellung "Und jetzt die kommerziellen Anzeigen", im Jeckes Museum, einem Teil des Tefen Open Museums im Norden Israels. Die Ausstellung zeigt Poster prominenter Grafiker wie der Brüder Gabriel und Maxim Shamir und von Franz Kraus und Otte Wallish. Diese Künstler arbeiteten auch intensiv mit der zionistischen Bewegung und später mit der Regierung: Wallish war verantwortlich für die Kalligraphie und das Design der Schriftrolle für Israels Unabhängigkeitserklärung und entwarf auch die ersten Briefmarken Israels, die Brüder Shamir entwarfen das Wappen des Staates Israel und Kraus schuf das berühmte Plakat "Visit Palestine" von 1936. Die Ausstellung betont ihre Arbeit in der Werbung für Konsumgüter von Unternehmen wie Assis, ATA, Dubek, Elite, Osem, Prigat, Schemen, Strauss, Tnuva, Tempo und mehr. In den frühen 1930er Jahren gab es 15 Werbeagenturen in Tel Aviv und bis Ende der 30er Jahre war ihre Zahl auf 25 gestiegen. Die "Deutschen" gründeten auch die Palestine Publication Association, den Verband der Hebräischen Maler für angewandte Graphik in Eretz Israel, und das Komitee für die Veröffentlichung von Eretz Israel. Die Ausstellung ist kostenlos zugänglich. (i21c, omuseums) DC




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    Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



    Gemeinsam gegen Katastrophen
    Brandbekämpfungs-, Such- und Rettungsteams aus Jordanien, Israel, der Palästinensischen Autonomiebehörde, Italien, Frankreich und Spanien hatten eine gemeinsame Katastrophenübung in Israel. Da Waldbrände und andere große Katastrophen in vielen Teilen der Welt häufiger vorkommen, organisierten die Europäische Kommission und die israelische Regierung diese Woche eine Übung in Israel für mehr als 400 Teilnehmer. (i21c) DC

    Israelischer Botschafter zu den Beziehungen zwischen Israel und Deutschland
    "Etwas, was mich hier in meiner neuen Tätigkeit als Israels Botschafter in Berlin sehr inspiriert hat, ist die enge Verbundenheit von Kanzlerin Merkel mit Israel und ihr Einsatz im Sinne der Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern", so Botschafter
    Jeremy Issacharoff im Interview mit der Jüdischen Allgemeinen. "Es kann vorkommen, dass Regierungen zu verschiedenen Themen unterschiedliche Meinungen haben. Aber ich habe bislang nur erlebt, wie eng und ausgezeichnet die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern ist. Es gibt einen ständigen Austausch zwischen Kanzlerin Merkel und Premierminister Netanjahu. Ich glaube, die Öffentlichkeit nimmt viel eher den seltenen Dissens als die vielfältigen Elemente der Zusammenarbeit und Kooperation - ob zum Beispiel im Sicherheitsbereich, bei der Terrorbekämpfung oder im Cyberbereich - wahr." (JA) DC

    Wissenschaftsminister Rhein reist nach Israel
    Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) begleitet in Israel den Start der ersten Gruppe deutscher und israelischer Nachwuchsforscher im Hessisch-Israelischen Partnership Accelerator (HIPA) für
    Cybersicherheit: "Wir erreichen heute einen neuen Meilenstein in der Kooperation zwischen dem Fraunhofer SIT und der Hebräischen Universität von Jerusalem in Israel. Der Start des ersten Durchgangs des Hessisch-Israelischen Partnership Accelerator für Cybersicherheit ermöglicht jungen Studierenden und Nachwuchsforschern sich auf höchstem Niveau weiterzubilden und Kontakte in die Industrie zu knüpfen." Dies geschieht unter der Anleitung von Spitzenforschern des Darmstädter Fraunhofer-Instituts SIT und der Jerusalemer Hebrew University, die Ende 2015 das Fraunhofer-Projektzentrum für Cybersicherheit in Jerusalem eröffnet haben. Diese Kooperation ist die bislang engste und erfolgreichste im Bereich der Cybersicherheitsforschung zwischen den beiden Ländern. An der Universität Haifa eröffnete Rhein zudem die Ausstellung "Die justizielle Aufarbeitung von NS-Verbrechen in Hessen", in deren Mittelpunkt der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess steht. Die Ausstellung, die von 2014 bis 2016 durch 13 deutsche Städte reiste, wird in Israel erstmals in einer aktualisierten Form und auf Hebräisch gezeigt. (wissenschafthessen, t-online, frankfurt-live) KR/DC

    Arabische Judo-Beamte entschuldigen sich
    Nach der Diskriminierung von israelischen Weltklasse-Athleten bei einem internationalen Turnier äußern Gastgeber in den Vereinigten Arabischen Emiraten Reue. Die israelischen Medaillengewinner sahen sich bei dem Turnier gezwungen, in abzeichenlosen Uniformen
    anzutreten und ihre Medaillen unter einer generischen Judo-Assoziationsflagge ohne das zeremonielle Abspielen ihrer Nationalhymne entgegenzunehmen. Nach einer Erklärung der Internationalen Judo-Föderation entschuldigten sich Mohammad Bin Thaloub Al-Darei, Präsident der Judo-Föderation der Vereinigten Arabischen Emirate, und Aref Al-Awani, ein hochrangiger Emirats-Sportoffizier, bei Moshe Ponte, Leiter der israelischen Judo-Vereinigung, um einen Teil des während des Turniers verursachten Schadens zu reparieren. Berichten zufolge gratulierten die Beamten dem israelischen Team auch zu ihrer Leistung in den VAE. Jetzt fordert Yvonne Bönisch (36), deutsche Olympiasiegerin und Trainerin der israelischen Frauenmannschaft: "Politik hat im Sport nichts verloren! Deshalb sollten sportliche Wettkämpfe in solchen Ländern nicht stattfinden, die einen anderen Staat nicht anerkennen." (Standard, BILD, worldisraelnews) KR/DC




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    Tunnel unter UNO-Schule in Gaza
    Israel hat einen unter einer UNO-Schule im Gazastreifen gebauten Tunnel als "Kriegsverbrechen" verurteilt. "Noch ein terroristischer Tunnel unter einem Schulhof des UNRWA", sagte Israels UNO-Botschafter Danny Danon mit Verweis auf das UNO-Hilfswerk für Flüchtlinge aus Palästina. "So sieht die Herrschaft der Hamas aus, und das ist ein weiterer Beweis für ein doppeltes Kriegsverbrechen, denn diese terroristischen Tunnel werden gebaut, um Israelis anzugreifen, und dabei werden die Kinder des Gazastreifens als menschliche Schutzschilde benutzt", kritisierte Danon am Sonntag. Er forderte eine "strikte Aufsicht", um sicherzustellen, "dass UNO-Einrichtungen nicht benutzt werden, um Terroristen zu schützen". Seit dem Gaza-Krieg 2014 wurden etwa 30 solcher Tunnel entdeckt und zerstört. Im Juni wurde ein Tunnel unter zwei UNRWA-Schulen im Flüchtlingslager Maghasi entdeckt. (honestreporting, blick) KR

    © Karl-Heinz Ritzel


    Vom Ben-Gurion-Flughafen direkt nach Jordanien - Anti-Israel-Aktivist von Amnesty International flog aus Israel raus!
    Raed Jarrar, Advocacy Director für den Nahen Osten und Nordafrika bei Amnesty International USA, wurde am Montag die

    Einreise nach Israel verweigert. Stattdessen wurde er wegen seiner Unterstützung antiisraelischer Aktivitäten direkt nach Jordanien expediert. Israel handelte nach der neuen Richtlinie, die den Zutritt von antiisraelischen Aktivisten ins Land verweigert. Jarrar, der sich als Palästinenser ausgibt, engagiert sich für eine Kampagne von Amnesty International, die Staaten auffordert, israelische Waren, die in Judäa und Samaria produziert werden, zu verbieten. Er landete am Flughafen Ben Gurion als Mitglied einer Gruppe der Interfaith Peace-Builders (IFPB), einer Organisation, die an der Delegitimierung des jüdischen Staates beteiligt ist. Israels Regierung hat vor kurzem ein interministerielles Team gegen antiisraelische Aktivisten eingesetzt, um den Zutritt von Aktivisten der BDS-Bewegung (Boykott, Divestment, Sanktionen) zu verhindern. Dutzende von Organisationen, die unter verschiedenen Deckungen operieren, arbeiten in Israel, um Informationen zu sammeln, die mit der BDS-Bewegung in Verbindung stehen und gegen Israel eingesetzt werden. Der Minister für strategische Angelegenheiten Gilad Erdan, der die Aktion genehmigte, erklärte, dass "jeder, der gegen den Staat Israel handelt, verstehen muss, dass sich die Realität verändert hat", was bedeutet, dass Israel jetzt zurückschlägt. (jewishpress, worldisraelnews) DC

    Israelisch-arabische Anti-BDS-Aktivistin: Israel ist mein Land
    Die israelisch-arabische Aktivistin Dima Tayeh, die kürzlich an der Reise einer israelischen Anti-BDS-Delegation in die USA teilnahm, sagte in einem

    Interview mit dem arabisch-israelischen Fernsehsender Musawa, Israel sei eine Demokratie, kein Apartheidstaat. Weiter stellte Tayeh fest, sie sei stolz auf ihr Land. "Ich wünschte, alle arabischen Länder würden demokratische Systeme wie das von Israel übernehmen", antwortete Tayeh auf die Aussage des Reporters von Musawa TV, der gesagt hatte, Israel behandle seine Minderheiten wie Bürger "vierter, fünfter oder sechster Klasse". Tayeh hatte vor Kurzem an einer sechs Mitglieder zählenden Delegation verschiedener israelischer Minderheiten teilgenommen, die von der Nichtregierungsorganisation Reservists On Duty organisiert worden war, um sich der BDS-Bewegung auf den Campussen der US-Hochschulen entgegen zu stellen. Dima Tayeh: "Israel hat mich nicht angeheuert, um sein Image in der Welt zu verbessern. Ich bin stolz auf mein Land Israel, und als muslimische Araberin repräsentiere ich die in diesem Land lebende muslimische Minderheit und den demokratischen Staat, der seinen Bürgern Rechte einräumt. Wir sind ein untrennbarer Bestandteil dieses Landes, ob es uns gefällt oder nicht und ob es ihnen gefällt oder nicht." (audiatur) KR








    100 Jahre Balfour Erklärung
    Das überragende Thema der vergangenen Woche war das 100. Jubiläum der Balfour-Erklärung, die Anlaß des Besuches von Premierminister Benjamin Netanjahu in London war. "Großbritannien ist stolz, auf dem Weg zur Gründung des Staates Israel eine Pionierrolle eingenommen zu haben." Das hat die britische Regierungschefin Theresa May am Donnerstag bei einem Festdinner im Londoner Lancaster House aus
    Lord Arthur Balfour and the Balfour Declaration (Wikimedia commons)
    diesem Anlass betont. Die Balfour-Erklärung sei "einer der bedeutendsten Briefe der Geschichte". Sie habe einem bedrängten Volk zu einem sicheren Heimatland verholfen. Zugleich habe sie ein Augenmerk auf die Bürger- und Religionsrechte der nichtjüdischen Bevölkerung gelegt. Damit sei sie mit der nötigen Sensibilität verfasst. Großbritannien werde sich daher nicht für die Erklärung entschuldigen: "Absolut nicht!", betonte May laut einer Mitteilung ihres Büros. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte in einem Beitrag für die britische Zeitung "The Guardian" eine Entschuldigung gefordert, ebenso wie eine von Palästinensern initiierte Petition. Nicht anwesend bei den Feierlichkeiten war der Vorsitzende der Labour Partei, Jeremy Corbyn. Er gilt seit vielen Jahren als Schirmherr der palästinensischen Solidaritätsbewegung in Großbritannien. Für seine einseitige Haltung gegenüber Israel und für seine Toleranz gegenüber antisemitischen Positionen innerhalb seiner Partei steht der Labour-Chef schon lange in der Kritik. So ist es auch nicht das erste Mal, dass Corbyn durch seine Abwesenheit bei einer Israel solidarischen Veranstaltung aufgefallen ist. Schon einmal ist eine fadenscheinige Ausrede für sein Fehlen bei einem Event der Labour Friends of Israel, durch sein Erscheinen bei einer anderen zeitgleich stattfindenden Veranstaltung aufgeflogen. Seit seiner Übernahme der Parteiführung vor zwei Jahren gibt es immer wieder Antisemitismus-Skandale bei Labour, so auch jüngst. Im Rahmen der Jahresversammlung der Partei, verlangte ein Redner "Meinungsäusserungsfreiheit", um auch den Holocaust zu leugnen. Andere Aktivisten starteten nach Auskunft eines Parteimitglieds einen "schlecht verkappten Aufruf zur Eliminierung von Juden" aus der Partei, wie der Daily Telegraph berichtete. Es ist davon auszugehen, dass dieses Thema, nicht nur Juden in England, lange über dieses Jubiläum hinaus beschäftigen wird, ähnlich wie in Deutschland die Diskussionen über die richtige Haltung gegenüber Anhängern der AfD noch lange Thema bleiben wird. (Israelnetz, SundayTimes, TimesofIsrael, Audiatur, TAZ, ElderofZiyon) SSt



    Israel bei Interfilm
    Im Rahmen des "Interfilm Kurzfilm Festivals Berlin" sind in diesem Jahr auch Produktionen aus Israel zu sehen. Unter dem Motto "Metropolis: Tel Aviv" laufen am 23. November einige Kurzfilme im Eiszeit Kino und am 25. November im Babylon in Berlin, u.a.:
    • "Eden Rests", Regie: Ofer Kapota, Israel 2013, 6 min, Animation /Documentary: Es war einmal.... Ein kleines Kino in Tel Aviv feiert seine Eröffnung. "Eden" ist das erste Kino der Stadt und Prominente sind zur Eröffnung eingeladen.
    • "Real Estate", Regie: Asaf Korman, Israel 2009, 10 min, Live Action: Menashe und Suzie fahren mit einem Scooter von Tel Aviv nach Jaffa. Sie wollen dort gemeinsam frühstücken, doch dann kommt ein Anruf ihres Vermieters mit schlechten Nachrichten.
    • "10 Weitzman", Regie: Pini Tavger, Israel 2006, 13 min, Live Action: Eine russische Familie immigriert nach Israel. Bei der Ankunft haben sie keine Ahnung, wo sie sind, verstehen weder die Sprache noch das Verhalten der Einheimischen. Aber sie haben einander, und das ist, was zählt.
    • "Bugs", Regie: Gur Bentwich, Israel 1991, 12 min, Live Action: Zwei Nachbarn teilen eine Leidenschaft für den Anbau von Spezialpflanzen auf ihren Balkonen. Als ihre Pflanzen von Schädlingen befallen werden, machen sie sich auf eine Odysee durch Tel Aviv, um Abhilfe zu schaffen. (Weitere Infos hier: interfilm) DC








    Große Erleichterung in Israels Fußball Welt
    Der Weltfußballverband FIFA wird in die Probleme zwischen den israelischen und den palästinensischen Fußballbehörden IFA und PFA nicht eingreifen und betrachtet die Angelegenheit als geschlossen, sagte FIFA-Präsident Gianni
    Infantino: "Die FIFA hat beschlossen, von der Verhängung irgendwelcher Sanktionen oder anderer Maßnahmen gegen IFA oder PFA abzusehen." Der Streit zwischen IFA und PFA dreht sich um sechs in unteren Ligen spielende israelische Teams, deren Heimbasis Westbank-Siedlungen sind, und die ihre Spiele dort austragen. Laut PFA steht dies im Widerspruch zu den FIFA-Statuten, die festhalten, dass Teams eines Mitgliedstaates keine Spiele auf dem Territorium einer anderen Vereinigung ohne deren Erlaubnis austragen können. Eine weitere Beschwerde der PFA betrifft Reisebeschränkungen von Spielern zwischen der Westbank und dem Gazastreifen, sowie gewisse internationale Reisebeschränkungen. In ihrer Verlautbarung gibt die FIFA an, dass die Situation "außergewöhnlich komplex" sei, und jede Einmischung der FIFA könnte die fußballerische Situation in der Region erschweren. (ToI, FIFA, tachles) DC





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    2018 heißt es 70 Jahre Staat Israel!

    Der primäre Termin für den 2018 wird der 15. Mai 2018 sein. Doch haben wir uns aufgrund der extrem hohen Anzahl an Veranstaltungen, die wir in diesem Jubiläumsjahr erwarten, entschieden, den Schwerpunkt auf eine ILI-WOCHE zu setzen: eine Woche, in der möglichst die meisten der Israeltage in Deutschland stattfinden.
    Diese ILI-Woche wird vom 14. bis 20. Mai 2018 sein.

    Wir hoffen, dass auch Sie Teil der am Israeltag 2018 partizipierenden Städte sein werden. Noch ist genug Zeit, sich Gedanken über die Planungen für das kommende Jahr zu machen, doch man sollte sich nicht täuschen - die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt! Das ILI-Team ist gerne behilflich mit Material und Ideen. Das digitale Handbuch für den Israeltag 2018 steht in Kürze für Sie zur Bestellung bereit. Teilen Sie uns bitte auch geplante Termine für Israeltage 2018 mit.

    Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org




    Israeltag Dokumentation 2017
















    UN: Home Security Watch ;-)

    Why Kurdistan Matters

    100 Jahre Balfour-Erklärung!

    U.N. Palestine rapporteur ,unaware' he could address Palestinian human rights violations | UN Watch

    Israel's judo team and Min. Regev sing national anthem at airport.



    Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


    Auf einem Kinderspielplatz in Hadera: Ein DJ-Pult. Man legt sein Smartphone auf, spielt Musik ab - und kann scratchen und mehr. (FB)

    Erstflug Bremen-Eilat
    Exklusive Bilder von Frank Schimke-Zacharias


    Bilder: Amos Ben Gershom, Botschaft "Israel in New Zeeland" Historische Schlacht in Ber Sheva



    Shalom
    Thomas
    ILI News
    Thomas@il-israel.org



    In der Woche vom 14. bis 20. Mai 2018 findet
    die Mehrzahl der Israeltage 2018 statt.
    Seien auch Sie mit dabei!

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