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30. Oktober 2017



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Ein Enzym aus Spermien kann bösartigen Krebs zerstören
  • Israelisches Startup entwickelt App zur Vorbeugung vorzeitiger Ejakulation
  • Künstliche Bauchspeicheldrüse kann Insulin produzieren
  • Die Eiweißraketen aus dem Kibbuz
  • HZB startet Forschungsschule HI-SCORE in Kooperation mit Israel
ARCHÄOLOGIE
  • Überreste menschengroßer Statuen gefunden
TOURISMUS
  • Wird in Eilat ein Unterwasserhotel des Architekten Daniel Libeskind gebaut?
  • Six Senses startet Resort in der Wüste
  • Koordinierte Technologie für individuelle Reiseerlebnisse
  • Preisgekrönter Architekt entwirft Herzliya Marina Hotel
WIRTSCHAFT
  • Intel Capital investiert in Big-Data-Startups aus Israel
  • "Hometalk" aus Israel mit weltweit über 100.000 Tutorials für Heimwerker
  • Israels Smart Farming boomt
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Momente, die fast jedes Paar schon erlebt hat
  • Shalva-Band geht auf Welttournee
  • Christian Berkel auf Spurensuche
  • Stuttgarter Model macht Karriere in Israel
  • Schwäbisch-israelische Nationalpark-Kooperation
  • Netanjahu wurde 68
  • Ägypter wurde posthum als Gerechter unter den Völkern geehrt
  • Semesterbeginn für über 300.000 Studierende an Israels Hochschulen
POLITIK
  • Niederlande - Neuer Außenminister pro Israel
  • Dreyer beendet Nahost-Besuch
  • Oberstes Gericht: Geschäfte in Tel Aviv können am Shabbat geöffnet bleiben
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Palästinenser und Jordanier üben in Israel den Notfall
  • Kooperation zwischen Israelis und Palästinensern unerwünscht
  • 130 israelische Firmen auf "schwarzer Liste" der UNO-Menschenrechtsorganisation
  • Kolumbianischer Popstar mit "IDF-Soldatin" löst palästinensischen Hass aus
  • Judenhass auf Facebook? Die "Tagesschau" versagt


SPORT
  • Judoverband verschweigt Herkunft der israelischen Teilnehmer
  • FIFA lehnt Palästinensischen Antrag ab













Ein Enzym aus Spermien kann bösartigen Krebs zerstören
Unter Leitung von Prof. Uri Nir haben Forscher der Fakultät für Lebenswissenschaften an der Universität Bar-Ilan in Ramat Gan ein Enzym identifiziert, das die Verbreitung von metastatischen Krebszellen verhindert. Das Enzym namens FerT findet sich im gesunden Organismus nur in
Samenzellen. Es wurde eine synthetische Verbindung geschaffen, die oral oder durch Injektion verabreicht werden kann. Die Verbindung tritt dann in die Mitochondrien der bösartigen Krebszellen ein und hemmt nicht nur ihre Aktivität, sondern bewirkt einen vollständigen Zusammenbruch des gesamten Mitochondrien-Kraftwerks, was zur Zellzerstörung führt. (nature) DC

Israelisches Startup entwickelt App zur Vorbeugung vorzeitiger Ejakulation
Virility Medical vom Technologie-Inkubator NGT3 aus Nazareth hat eine klinische Studie mit einem von einer Smartphone-Anwendung gesteuerten Patch zwischen Anus und Hodensack erfolgreich abgeschlossen. Die Anwendung "sendet einen
niederfrequenten elektrischen Strom, der die für die Ejakulation verantwortlichen Muskeln kontrahiert und verzögert", sagte Virility Medical letzte Woche in einer Stellungnahme. Die erfolgreiche Versuchsreihe wurde von Dr. Arik Shechter und Prof. Ilan Grünwald in der Abteilung für sexuelle Dysfunktion im Rambam Medical Center in Haifa geleitet. Im Gegensatz zu vielen chemischen Mitteln ist das ferngesteuerte Patch nebenwirkungsfrei. (nocamels) DC

Künstliche Bauchspeicheldrüse kann Insulin produzieren
Wissenschaftlern der Technischen Universität (TU) Dresden ist es weltweit erstmals gelungen, Rhesusaffen ein künstliches Organ mit Schweinezellen einzupflanzen.
Den Angaben zufolge ersetzt das fünf Zentimeter kleine Gerät im Affen die Insulin-produzierende Bauchspeicheldrüse. Herzstück des Systems ist ein Bioreaktor, der die Insulinproduktion übernimmt, wenn der Zuckerspiegel im Blut steigt. Der Bioreaktor wurde in Kooperation mit dem israelischen Unternehmen Beta-O2 Technologies entwickelt. In die kleine Kammer werden insulinproduzierende Spenderzellen eingeschlossen und durch Sauerstoff am Leben erhalten. Rundherum ist eine Membran. Ähnlich dem Prinzip einer Regenjacke kommt Insulin nach draußen, die Immunzellen aber nicht von außen an die fremden Zellen heran. (aerztezeitung, heilpraxis) KR

Die Eiweißraketen aus dem Kibbuz
In Giv'at Brenner bei Rechovot südlich von Tel Aviv, dem größten Kibbuz Israels, ist der Sitz von Equinom, einem Technologieunternehmen
für Saatgutzucht, das hochwertige Präzisionszuchtmethoden für eiweißhaltige Nutzpflanzen entwickelt. Mit Hilfe von DNA-Sequenzierung, Big-Data-Verarbeitung und proprietären Algorithmen entwickelt Equinom in einem exakten Zuchtprozess neue Sorten mit erheblich höherem Eiweißanteil und besseren Ernteeigenschaften. Fortissimo Capital, ein führender israelischer Private-Equity-Fonds, investierte aktuell USD 4 Mio. in Equinom, um die weitere Entwicklung von Spezialkulturen für die Lebensmittelindustrie zu fördern.
  • Sesam
Sesam wird hauptsächlich in Entwicklungsländern wie Tansania angebaut, wo die reifen Pflanzen von Hand geerntet werden. Equinom hat es sich zum Ziel gesetzt, Sesamsorten mit hohem Ertrag zu entwickeln, die für auch die mechanische Ernte geeignet sind und verbesserte diätetische Eigenschaften haben
  • Erbsen
Derzeit ist Soja die häufigste Quelle für pflanzliches Eiweiß und nimmt 77% des Marktanteils der pflanzlichen Eiweißzutaten ein. Soja hat jedoch einige erhebliche Nachteile: Es enthält Allergene und Anti-Ernährungs-
Faktoren und ist geschmacklich nicht neutral. Erbsenprotein, das bereits in Backwaren und Snacks verwendet wird, hat hohe Nährwerte und enthält keine Allergene. Equinom hat Erbsen mit einem erhöhten Eiweißgehalt (bis zu 30% mehr), einem neutralen Geschmack und anderen ernährungsphysiologischen Vorteilen (Aminosäurezahl von 1 im Vergleich zu nur 0,81 bei bestehenden Sorten) gezüchtet.
  • Andenhirse
Quinoa wird zu einem globalen Rohstoff dank seiner Proteinqualitäten und -mengen, die höher sind als bei dem meisten Getreide. Die Produktion von Quinoa ist jedoch aufgrund der erforderlichen Wachstumsbedingungen auf Südamerika beschränkt, insbesondere auf die Küstenregionen der Anden. Equinom hat Hochertragssorten geschaffen, die an heißere Klimazonen angepasst sind, um eine Kultivierung in Massenmengen über die Anden hinaus zu ermöglichen.
  • Kichererbse
Während die derzeitigen Sorten von Kichererbsensamen einen variablen Proteingehalt von 17-22% aufweisen, hat Equinom in Kichererbsen bereits bis zu 30% Protein erreicht.
(pehub, siliconwadi, JA) DC


HZB startet Forschungsschule HI-SCORE in Kooperation mit Israel
Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) baut die internationale Forschungsschule HI-SCORE zum Thema Solarenergie auf. Dafür kooperiert das HZB mit dem
Weizmann-Institut in Rehovot, dem Technion in Haifa und drei israelischen Universitäten sowie den Universitäten in Berlin und Potsdam. Das Projekt wird als "Helmholtz International Research School" von der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. "Mit der Internationalen Forschungsschule HI-SCORE übernimmt das HZB noch mehr Verantwortung bei der Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs im Bereich Solarenergie", sagt Prof. Dr. Roel van de Krol, Sprecher von HI-SCORE. Vier Studierende arbeiten im Rahmen eines Pilotprojekts bereits am HZB. Nun können ca. 30 weitere Plätze in Israel und Deutschland besetzt werden. "Alle HI-SCORE Promovierenden werden in beiden Ländern forschen und dabei von Verantwortlichen am HZB sowie den israelischen Partnern binational betreut. Dabei sammeln sie Auslandserfahrung und bereiten sich auf eine internationale Karriere vor", so van de Krol. (idw) KR








Überreste menschengroßer Statuen gefunden
Nie zuvor haben Archäologen in Israel Überreste menschengroßer Statuen gefunden. Einem deutsch-israelischen Team der Theologin Prof. Dr. Angelika Berlejung von der Universität Leipzig und von Prof. Dr. Alexander Fantalkin von der Universität Tel Aviv ist
dies nun im Sommer nahe der israelischen Küstenstadt Aschdod gelungen. Als die Wissenschaftler die bronzenen Augenumrisse einer lebensgroßen Statue im Sand entdeckten, war das eine Sensation. Aufgrund ihrer Größe vermutet Berlejung, dass die Bronzeaugen und deren Augäpfel aus Muscheln zu einer Gottes- oder Königsfigur aus Holz beziehungsweise Stein gehörten. Das Team fand zudem Goldfragmente und Plättchen von Fayence sowie hochwertige Keramikware aus der Eisenzeit (8. bis 7. Jahrhundert v.Chr.). "Luxusgüter dieser Art lassen darauf schließen, dass wir da an einem Ort gegraben haben, der von der gut situierten Elite der Siedlung bewohnt war - etwa ein Tempel oder ein Palast", so Berlejung. Darauf deute auch das Vorderteil eines Löwenkopfes hin, das als Schmuck an einem Gefäß oder an der Wand eines Bauwerks angebracht war. (idw) KR



Wird in Eilat ein Unterwasserhotel des Architekten Daniel Libeskind gebaut?
Mit seinen sonnigen Stränden, einem atemberaubenden Korallenriff, heißem Klima, luxuriösen Unterkünften und zahlreichen Wassersportaktivitäten ist Eilat eines der besten Urlaubsziele Israels. Nun wurde von der Gemeinde Eilat ein futuristisches Unterwasserhotel des Architekten Daniel Libeskind genehmigt. Die Basis des Hotels wäre gegenüber dem Kisovsky-Strand und neben der Mall Hayam (Mall of the Sea) - genau an der Stelle eines verlassenen Unterwasser-Restaurants, das früher dort
betrieben wurde. Doch dieses Hotel soll viel größer sein als das Restaurant und Meereswissenschaftler warnen, dass der Bau das Korallenriff schwer beschädigen könnte. Das Hotel soll scheinbar auf dem Wasser schwimmen und 15 Meter tief ins Rote Meer reichen, mit Zimmern, die wie Kapseln aussehen und vom Korallenriff umgeben sind. Der Strand, an dem das Hotel gebaut werden soll, ist derzeit noch ein öffentlicher Strand. Die einzige Unterwasserstruktur in der Region ist das beliebte Unterwasserobservatorium Coral Beach. Im Gegensatz zum zukünftigen Unterwasserhotel ist dieses Observatorium für die Öffentlichkeit geöffnet. Es erhielt vor mehr als 40 Jahren ihre Baugenehmigung und arbeitet derzeit in einem Naturschutzgebiet. Die Entwickler des geplanten Unterwasser-Hotels sind die Brüder Tzahi und Chen Neumann der Alon Group. Der Bau des Hotels soll angeblich USD 57 Mio. kosten mit zwischen 82 und 106 Zimmern auf einer Fläche von 25.000 Quadratmetern. (nocamels) DC

Six Senses startet Resort in der Wüste
Mitten in der israelischen Negev Wüste eröffnet bald das Six Senses Shaharut. Das Gebäude fügt sich in die Wüsten-Topografie ein. Wie in allen Six-Senses-Häusern gibt es einen eigenen Bio-Garten, aus dem die meisten Zutaten saisonal frisch geerntet werden. Zudem bietet das
Six Senses Spa Shaharut Treatment-Rooms für Einzel- wie Doppelbehandlungen, getrennte Saunen für Damen und Herren sowie Hamams. In der Anlage gibt es auch Kamel-Stallungen mit eigener Aufzuchtstation. Von hier aus starten die Ausritte, immer am frühen Morgen oder bei einsetzender Dämmerung. In einem Amphitheater, dessen Form die Natur so vorgegeben hat, findet sich das Cinema Paradiso, und im Herzen des Resorts lädt ein Beduinenzelt zum Dinner. Hier wird die jahrhundertealte Technik des Sandkochens praktiziert. (tophotel) KR

Koordinierte Technologie für individuelle Reiseerlebnisse
Israel ist derzeit die Heimat von mehr als 300 Reisetechnologie-Startups, die sich in allen Reisesektoren vom Tourismus bis zur Gastfreundschaft bewegen. "Travel Tech" ist eine boomende Branche. Es bietet Individual-
Reisenden die Möglichkeit, ihre Fahrten auf ihre persönlichen Wünsche abzustimmen, und eröffnet kleinen lokalen Unternehmen die Chance, durch ein personalisiertes Reiseerlebnis mit Reisegiganten zu konkurrieren. Itai Green hat mit ITTS nun eine Gemeinschaft von über 250 israelischen Reise-Tech-Unternehmern zusammengebracht. Während die Reisetechnologie eine der wettbewerbsfähigsten Industrien Israels ist, will das ITTS die interne Zusammenarbeit zwischen israelischen Startups verstärken und sie gleichzeitig mit internationalen Investoren verbinden. Green hat deshalb eine israelische Reise-Tech-Ökosystem-Karte entwickelt, die alle lokalen Reiseunternehmen listet und überprüft. (nocamels) DC

Preisgekrönter Architekt entwirft Herzliya Marina Hotel
David Rockwell, ein berühmter amerikanischer Architekt mit jüdischen Wurzeln, wurde ausgewählt, ein neues Luxushotel im Herzliya Pituach Marina zu entwerfen. Rockwell ist ein internationaler Architekt, der viele Designs in verschiedenen Bereichen geschaffen hat - von Luxushotels über berühmte Restaurants bis hin zu Bühnenbildern am Broadway. Er gewann sogar einen Tony für das Bühnenbild des Musicals She Loves Me. Das Hotel wird etwa 180 Zimmer umfassen und voraussichtlich in drei bis vier Jahren fertig gestellt sein. (Ynet) TS








Intel Capital investiert in Big-Data-Startups aus Israel
Intel Capital, der Investment-Arm des Prozessor-Giganten, kündigte die jüngste Investitionstranche für 2017 an, die rund USD 60 Mio. in 15 Startups umfasst, die an der Lösung verschiedener Probleme im größeren
Bereich von Big Data arbeiten. Zwei der 15 Startups sind aus Israel (Tel Aviv): Alcide und Intezer. Alcide ist eine Netzwerksicherheitsplattform für jede Kombination von Container-, VM- und Bare-Metal-Rechenzentren, die von mehreren Orchestrierungssystemen betrieben werden und auf Cyberangriffe abzielen. Alcide befindet sich noch im Stealth-Modus. Intezer entwickelt Cybersicherheitslösungen für Konzepte des biologischen Immunsystems, die einen "DNA-Ansatz für Codes" anwenden. Es ist die weltweit erste "Code Genome Database", die Milliarden kleiner Fragmente von schädlicher und vertrauenswürdiger Software abbildet. (techcrunch, siliconwadi) DC

"Hometalk" aus Israel mit weltweit über 100.000 Tutorials für Heimwerker
Hometalk ist für die Online-Heimwerker-Community das, was Uber für den Transport und Airbnb für die Gastfreundschaft ist. Wer etwas rund um sein Haus tun möchte, kann von Menschen lernen, die Teil der allgemeinen Online-Community von Hometalk sind, und gleichzeitig Feedback und Unterstützung erhalten. Wer sein Video auf der Hometalk-Website veröffentlicht, erreicht 16 Millionen Besucher. Hometalk startete als Nebenprojekt von Networx, einem erfolgreichen Lead-Generations-Marktplatz, der Hausbesitzer und Bauunternehmer miteinander verbindet.
Die Gründer von Networx, Yaron Ben-Shaul, Miriam Illions und Celeste Kumelos erkannten, dass es auf dem Markt keine zugänglichen Online-Informationen für Heimwerker gab. Im August 2017 berichtete Forbes, dass Hometalk mehr als 100.000 benutzergenerierte Do-It-Yourself-Tutorials hatte. "Worauf wir am meisten stolz sind, ist das Netzwerk und die Gemeinschaft, die wir organisch geschaffen haben", sagt Hometalk-CEO Daniel Eskapa. Das in Israel gegründete Unternehmen mit Sitz in Jerusalem und einem Büro in New York wurde 2016 von den Lesern von The Next Web zur Nummer 1 der am schnellsten wachsenden Unternehmen im Bereich Technik ernannt. Die geschätzten Einnahmen aus programmatischer Werbung werden für 2017 im Bereich von USD 15 bis 20 Mio. liegen. (nocamels) DC

Israels Smart Farming boomt
Laut der Organisation Start-Up Nation Central nimmt israelisches Smart Farming einen überproportionalen Anteil am globalen Investment ein. Israels Industrie für Agrartechnologie bzw. Agritech wächst rasant. Der Bericht von Start-Up Nation Central, einer Nonprofit-Organisation,
die Unternehmen, Regierungen und Organisationen auf der ganzen Welt mit innovativen Lösungen in Israel vernetzt, hebt das Smart Farming besonders hervor als eine Branche, die dreimal schneller als andere Agritech-Teilbereiche wächst. Das israelische Agritech-Segment, das sich speziell mit Smart Farming befasst, hat im ersten Halbjahr 2017 7% des globalen Investments für derartige Technologien erhalten. (fruchthandel) KR








Momente, die fast jedes Paar schon erlebt hat
Yehuda Devir und seine Frau Maya sind seit acht Jahren zusammen. Ihre Beziehung hat dem Künstler viel Inspiration geliefert für seine Comic-Illustrationen,
die unter dem Titel "One of Those Days" erscheinen. Sie zeigen auf humorvoll-liebenswerte Weise das tägliche Leben des Paares. Der Künstler lebt mit seiner Frau in Tel Aviv, oft arbeiten sie gemeinsam an der Comic-Reihe. Sie hilft ihm bei der Entwicklung des Konzepts, gestaltet den Bildaufbau und sucht die Farben aus. Yehuda illustriert dann das komplette Bild. Auf Instagram hat sein Account inzwischen über 869.000 Follower. (huffingtonpost) KR

Shalva-Band geht auf Welttournee
Acht Musiker mit Behinderung bilden die Band Shalva. Sie wird Israel im Oktober und November auf drei verschiedenen Kontinenten vertreten. Unter den Künstlern sind Autisten, Menschen mit Down-Syndrom
und körperlichen Einschränkungen. Die vor über zehn Jahren gegründete Band gilt als weltweite Inspiration für Inklusion und macht Mut, an das Potenzial jedes einzelnen Menschen zu glauben. Der Fokus der Band liegt nicht allein auf dem Musikalischen, sondern auch auf der Förderung von Feinmotorik, sozialer Kompetenz und Kommunikation. (JPost, Israelnetz) KR

Christian Berkel auf Spurensuche
Vor wenigen Wochen reiste der Schauspieler für die neue HISTORY-Eigenproduktion "Guardians of Heritage - Hüter der Geschichte" nach Israel und Polen, um Menschen zu treffen, die sich für den Erhalt von Kultur und Geschichte einsetzen. In Jerusalem und Lodz sowie im ehemaligen
Vernichtungslager Chelmno (Kulmhof) erfuhr er, welche tragende Rolle kulturelles Erbe spielt und welche Lehren man aus der Vergangenheit ziehen kann. Berkels Mutter war Jüdin, seine Großmutter stammte aus Lodz. HISTORY strahlt die dreiteilige Dokumentation ab 26. November 2017 immer sonntags um 21.50 Uhr als TV-Weltpremiere aus. Die Dokumentation von Produzent und Autor Emanuel Rotstein (Director Production HISTORY Deutschland) widmet sich dem hochaktuellen Thema der Kulturzerstörung und geht an Schauplätzen rund um den Globus der Frage nach, wie die Menschen ihre kulturelle Identität erhalten können. Neben Christian Berkel waren für HISTORY auch Hannes Jaenicke, Ulrike Folkerts, Clemens Schick, Aglaia Szyszkowitz und Esther Schweins im Einsatz. Zu weiteren Drehorten der aktuellen HISTORY-Dokumentation zählten Jordanien, Kambodscha, die USA, Kanada, Bosnien und Herzegowina sowie Spanien. In der Jerusalemer Altstadt besuchte Christian Berkel - geführt von Journalist Ulrich Sahm - die Grabeskirche, das arabische Viertel sowie die Klagemauer. (presseportal) KR

Stuttgarter Model macht Karriere in Israel
Sie ist in Stuttgart geboren und aufgewachsen. Jetzt macht Mirjam Roth (22) Karriere als Top-Model in Israel. Mit 18 Jahren ging sie in den Schüleraustausch nach Israel. Nach dem Abi half sie dort Alzheimer-Patienten. Das Geld war knapp, da riet ihr jemand, es als Model zu probieren. Heute lacht Mirjams Gesicht von Zeitschriften-Titeln und Werbeplakaten. Mirjam lebt jetzt in Tel Aviv, hat einen Israeli geheiratet: "Ich kann heute hundertprozentig sagen, dass Israel mein Zuhause ist." (bild) KR

Schwäbisch-israelische Nationalpark-Kooperation
Der Nationalpark Schwarzwald will künftig mit dem Mount Carmel National Park in Israel zusammenarbeiten. Der baden-württembergische Umweltminister Frank Untersteller hat gemeinsam mit dem Generaldirektor der israelischen Natur- und Parkbehörde, Shaul Goldstein, und Nationalparkdirektor Thomas Waldenspuhl in Stuttgart eine Absichtserklärung unterzeichnet. (Schwarzwald, SZ, Fokus) TS

Netanjahu wurde 68
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in seinem Amtssitz in Jerusalem seinen 68. Geburtstag gefeiert. Sein Sohn Jair überraschte während seiner Glückwünsche mit den Worten: "Ich werde niemals in die Politik gehen!" Nach diesen Worten applaudierte Jairs Mutter Sarah
begeistert, während sein Vater den Eindruck erweckte, vielleicht ein wenig enttäuscht zu sein. Zu der Feier waren neben der Familie auch alle Knessetabgeordneten und Regierungsminister der Likud-Partei sowie die Mitarbeiter seines Büros eingeladen. Sohn Jair sagte zu seinem Vater: "Meine persönlichen Glückwünsche habe ich Dir schon am Shabbat, Deinem Geburtstag, gesagt. Jetzt möchte ich noch sagen, dass ich Dich bewundere, dass Du Dich für das Wohl des Staates Israel und des Volkes Israel aufopferst. Und als jemand, der niemals in die Politik gehen wird, danke ich Dir für dieses Opfer!" (Israelnetz) TS

Ägypter wurde posthum als Gerechter unter den Völkern geehrt
Dr. Mohamed Helmy wurde 2013 als Gerechter unter den Völkern geehrt. Doch erst jetzt wurden Familienmitglieder gefunden, die sich bereit erklärten, die Medaille und das Zertifikat des israelischen Botschafters in Berlin zu akzeptieren. Am 25. Oktober 2017 überreichte Israels Botschafter in Deutschland S.E. Jeremy Issacharoff dem Neffen von Dr. Helmy, Dr. Nasser Kotby, im Namen von
Yad Vashem, dem Staat Israel und dem jüdischen Volk die Medaille und Ehrenurkunde. Dr. Mohamed Helmy ist der erste Araber, der diese höchste Auszeichnung erhielt. Die Direktorin der Abteilung Gerechte unter den Völkern in Yad Vashem, Irena Steinfeldt: "Obwohl er vom Nazi-Regime ins Visier genommen wurde, riskierte Dr. Helmy sein Leben, um seinen jüdischen Freunden zu helfen." Die Geschichte von Dr. Helmy ist auch auf der arabischen Website von Yad Vashem verfügbar. (yadvashem, lr-online, Twitter, Haaretz) TS

Semesterbeginn für über 300.000 Studierende an Israels Hochschulen





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Niederlande - Neuer Außenminister pro Israel
In den Niederlanden siegten die Rechtsliberalen im März bei der Wahl 2017 vor den Rechtspopulisten. Die erfolglosen Sozialdemokraten waren unter Spitzenkandidaten Lodewijk Asscher auf ein Viertel ihrer bisherigen Mandate zurückgefallen. Jetzt, 6 Monate später, steht das Kabinett. Spannend für Israel werden die Gewichtungen in der niederländischen Außenpolitik:
Halbe Zijlstra, Volkspartij voor Vrijheid en Democratie (VVD)
Außenminister wird Halbe Zijlstra (VVD). Zijlstra gilt als sehr "israelfreundlich", aber Sigrid Kaag, Ministerin für Außenhandel und Entwicklungshilfe, als 100% propalästinensisch. Zijlstra war 2015 auch einer der wenigen niederländischen Politiker, die sich eindeutig gegen den Atomdeal Barack Obamas mit dem Iran aussprachen. Kaag hingegen ist mit dem palästinensischen Generaldelegierten in der Schweiz verheiratet und gilt als ein Sprachrohr der Palästinenser. (merkur, volkskrant, nrc.nlnieuws, haaretz) DC

Dreyer beendet Nahost-Besuch
Zum Abschluss einer viertägigen Nahostreise ist Bundesratspräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag mit dem israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin und Parlamentspräsident Juli-Joel Edelstein
zusammengetroffen. Bereits am Sonntag hatte Dreyer bei einem Treffen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die "unverbrüchliche Freundschaft" Deutschlands mit Israel zugesichert. Zudem traf Dreyer in Ramallah den palästinensischen Ministerpräsidenten Rami Hamdallah. Vor dem Rückflug besuchte die Delegation noch die Bildungs- und Begegnungsstätte Givat Haviva, die sich für die jüdisch-arabische Verständigung einsetzt. (welt) KR

Oberstes Gericht: Geschäfte in Tel Aviv können am Shabbat geöffnet bleiben
Die aus ihrem Amt scheidende Präsidentin des Obersten Gerichts Miriam Naor hat während ihrer Abschiedszeremonie ihr letztes Urteil verlesen: Die Geschäfte in Tel Aviv können am Shabbat weiterhin geöffnet bleiben. Bei dem Abschied des Präsidenten des Obersten Gerichts in Israel ist es Tradition, den scheidenden Richter einen letzten Urteilsspruch verlesen zu lassen, bei dem es sich um einen
Die scheidende und die neue Präsidentin des Obersten Gerichts: Miriam Naor (rechts) und Esther Hayut
wichtigen Fall handelt und der auch der Weltanschauung des Richters entspricht. Bei dem Urteilsspruch ging es darum, ob Geschäfte in Tel Aviv am Shabbat geöffnet bleiben können. Das hatte eine Gruppe von Eigentümern kleinerer Geschäfte gefordert. Das Oberste Gericht hatte schon vor einiger Zeit entschieden, dass es sich hierbei um eine Angelegenheit der Stadt handele und nicht der Regierung. Da die Stadt Tel Aviv sich für die am Shabbat offenen Geschäfte aussprach, bedeutet das heutige Urteil, dass die Geschäfte weiterhin auch am Shabbat geöffnet sein können. Miriam Naor erkärte: "Meine Entscheidung soll keine Entscheidung von Werten sein und auch keine nichtreligiöse oder religiöse Anschauung darstellen. Das Urteil reflektiert in meinen Augen die korrekte Auslegung des Gesetzes." Weiter sagte sie: "Jedem sollte die Möglichkeit gegeben werden, seinen Shabbat auf seine Art zu gestalten. Ein Zusammenleben bedeutet nicht alles oder nichts. Toleranz der anderen Meinung gegenüber und die gegenseitige Achtung. Leben und leben lassen." Innenminister Arie Deri (religiöse Shas-Partei) war unzufrieden mit dem Urteil. Es habe sich um eine wahre Revolution gehandelt. (JPost, Israelheute) TS




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Palästinenser und Jordanier üben in Israel den Notfall
Notfallteams aus verschiedenen Ländern haben in Israel an einer Brand- und Katastrophenübung

teilgenommen. Darunter waren auch Einheiten aus Jordanien und den Palästinensischen Autonomiegebieten. Der Einsatz lief unter dem Motto "Waldbrände im Nahen Osten". Doch es ging nicht nur um Waldbrände. Auch die Bekämpfung von Großbränden allgemein und Übungen zum Einsatz bei Erdbeben standen auf dem Programm. An dem zweitägigen Training beteiligten sich zudem Teams aus Spanien, Kroatien, Italien und Frankreich. Die Einheiten probten den Austausch verschiedener Techniken und lernten vor allem zusammenzuarbeiten. Simuliert wurde unter anderem ein massiver Waldbrand, der sich über Israel, die Autonomiegebiete und Jordanien erstreckt. Auch die Rettung und Bergung verschütteter Personen nach einem Erdbeben wurden geübt. Finanziert wurde die Übung von der EU. (Israelnetz, tower, ToI) TS

Kooperation zwischen Israelis und Palästinensern unerwünscht
Ein libanesischer Filmemacher darf sein neuestes Werk in Ramallah nicht zeigen. Er hat Teile seines letzten Films in einem Land gedreht, das man in der Region

nicht mag. Es ist die klassische cineastische Eskalation: Yasir, der Vorarbeiter, wird nass, weil Toni, der Automechaniker, die Blumen auf seinem Balkon giesst. Ein Wort gibt das andere. Man redet, beleidigt und prügelt und landet schliesslich vor Gericht, wo die Sache jene faszinierend absurde Dimension erhält, die mit der Ursache des Problems nicht mehr das Geringste zu tun hat. Besonders reizvoll: Die Geschichte spielt in Beirut. Yasir ist palästinensischer Flüchtling, Toni libanesischer Christ. Die "Beleidigung" des libanesischen Filmemachers Ziad Doueiri, die den Kleinkrieg zwischen Yasir und Toni nachzeichnet, stand auf dem Programm des Filmfestivals von Ramallah. Zu sehen allerdings war Doueiris Film nicht. Die Festivalleitung hatte ihn nach Protesten der Boykottbewegung BDS aus dem Programm genommen. Ihr Kampfmittel ist die Aufforderung zum Boykott. Koexistenz gibt es für BDS unter heutigen Konditionen nicht, deshalb wird rigoros alles abgelehnt, was zur "Normalisierung" führen könnte. Doueiris Sünde: Er hat vor fünf Jahren Teile seines Films "Die Attacke" in Israel gedreht, unentschuldbar in den Augen von BDS. Zusammenarbeiten, Barrieren überwinden, sich kennenlernen, Vorurteile abbauen: So etwas geht gar nicht - jedenfalls nicht für BDS. BDS tadelt und die Macher von Ramallah kuschen. Und das Volk bekommt nichts zu sehen. (NZZ, freebeacon) TS

130 israelische Firmen auf "schwarzer Liste" der UNO-Menschenrechtsorganisation
130 israelische Unternehmen und 60 internationale Konzerne wie Motorola und HP stehen auf der "Schwarzen Liste" des UN-Hochkommissars für Menschenrechte. Sie sind in der Westbank, in

Zeid bin Ra'ad al-Hussein
Ostjerusalem und im Jordantal tätig. Die Liste umfasst prominente Unternehmen wie Bezeq, Hot, Ahava, Cellcom, Bank Hapoalim und andere. Der Bezeq-CEO betrachtet das als "anti-israelische Propaganda". Auch 60 internationale Unternehmen haben Warnschreiben des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Zeid bin Ra'ad al-Hussein, erhalten, in dem sie auf ihre bevorstehende Aufnahme in eine schwarze Liste wegen "Verletzung des Völkerrechts und der UN-Resolutionen" hingewiesen werden. Die Unternehmen sind in verschiedenen Sektoren tätig, einige davon in der Lebensmittelherstellung, andere in Dienstleistungen, Pharmazeutika und sogar Hightech. Manche dieser Firmen beliefern ungestört auch die palästinensischen Autonomiegebiete. (Haaretz, Ynet) TS

Kolumbianischer Popstar mit "IDF-Soldatin" löst palästinensischen Hass aus
Der kolumbianische Popstar Maluma mit einer IDF-Soldatin - so wird dieses Bild sogar auch bei der pro-israelischen Webseite Israel World News beschrieben.

Das ist jedoch falsch. Die Israeli trägt auf ihrer Mütze und an der Uniform die Zeichen der Polizei. Sie ist keine Soldatin, trotz ihrer olivgrünen Uniform. Das Bild des kolumbianischen Sängers Maluma auf Instagram wurde mit hasserfüllten Kommentaren von pro-palästinensischen Nutzern überflutet, erhielt aber auch mehr als 1,3 Mio. Likes. Malumas Welttournee brachte ihn im Oktober nach Israel. (WorldIsraelNews) TS

Judenhass auf Facebook? Die "Tagesschau" versagt
Auf der Facebook-Seite der "Tagesschau" hetzten Antisemiten unter einem Beitrag zu Israel gegen den jüdischen Staat. Selbst nach Beschwerden passierte lange nichts. Muslime und Muslimhasser, Anhänger von AfD und Antifa sind auf dieser Seite geeint in ihrem Hass auf den jüdischen Staat - und die Juden. Über Malca Goldstein-Wolf, die in einem Kommentar

Israels Recht auf Selbstverteidigung betont, schrieb Martin Späth: "Woher kommt der Name? Sagt alles! Deutschland soll wohl für tausend Jahre büßen und eure unfriedliche Politik stützen - auch finanziell." Einige der judenfeindlichen Kommentare sind inzwischen gelöscht worden. Der Ton ist Facebook-üblich, das Zusammentreffen so disparater Judenhasser ungewöhnlich, der Ort ein Skandal: nämlich die Facebook-Seite der von allen Bürgern über ihre "Demokratieabgabe" finanzierte "Tagesschau". Überschrieben ist der am 23. Oktober veröffentlichte Bericht, der hier so viel Hass auslöste: "Milliarden-Deal mit Israel". Es geht um den Verkauf dreier deutscher U-Boote an Israel. Trotz der üppig mit Personal ausgestatteten "Tagesschau"-Seite, bleiben die Postings unmoderiert und offen für jeden Judenfeind. Auch nachdem sich Frau Goldstein-Wolf beschwert hat, tut sich zwölf Stunden lang nichts. Erst die Nachfrage der WELT brachte eine Reaktion: Am Tag nach der Veröffentlichung des Artikels über das U-Boot-Geschäft habe es "rund 17.000 Kommentare bei Facebook" gegeben. "In dieser Flut sind uns die israelfeindlichen und herabsetzenden Inhalte leider durchgegangen", so Kai Gniffke zu, Erster Chefredakteur von "ARD aktuell". Merkwürdig. Denn die Stellungnahme von Frau Goldstein-Wolf, der die meisten rassistischen und antisemitischen Kommentare galten, war als "Top-Kommentar" ganz oben auf der Kommentarleiste zu sehen. Zur Krönung dieser Affäre wurde Frau Goldstein-Wolf dann noch von Facebook dafür gesperrt, dass die die antisemitischen Beiträge als solches bezeichnet hatte. Eine Entschuldigung folgte erst Tage später. (Welt, TapferimNirgendwo, Tagesschau, Malca Goldstein-Wolf) SSt








Am Donnerstag gibt es ein einzigartiges 100-jähriges Jubiläum. Für die einen ist es ein Grund zum Feiern, für die anderen ein Anlass, über den eigenen vermeintlichen Untergang zu klagen und die Feiernden mit gezielten Provokationen zu stören. Gemeint ist ein historischer Brief vom damaligen britischen Außenminister Lord Arthur James Earl of Balfour an den jüdischen Lord Lionel Walter Rothschild. Der Brief, auch Balfour-Deklaration genannt, trägt das Datum 2. November 1917. Erstmals hat die damalige Weltmacht Großbritannien die Juden als Nation anerkannt, was konkret bedeutete, dass ihnen
eine "nationale Heimstätte" zustehe. Wie viele andere kuriose und bis heute umstrittene Maßnahmen der Briten damals, darunter die Schaffung von künstlichen Staaten wie Irak, Syrien und Jordanien, war auch die Balfour-Deklaration ein politisches Kriegsentgelt. Der Chemiker und Zionistenführer Chaim Weizman hatte das rauchlose Schießpulver Kordit entwickelt. Damit konnten die Briten den Ersten Weltkrieg gegen die Deutschen gewinnen. Denn wenn sie ein deutsches Kriegsschiff beschossen, verriet hinter dem Horizont keine Rauchwolke den Standort des eigenen Kriegsschiffes. Anstatt sich mit Geld auszahlen zu lassen, wünschte Weizman den teilweise von ihm selber ausformulierten Brief der Balfour-Deklaration, der 1922 auch vom Völkerbund anerkannt worden ist. Damit war die beabsichtigte Gründung eines jüdischen Staates in Palästina völkerrechtlich anerkannt. Für die Araber und insbesondere für die erst 1968 urkundlich entstandenen arabischen Palästinenser war und ist bis heute die Balfour-Deklaration ein Dorn im Auge. Denn für sie gilt Israel als "illegal", weshalb sie heute versuchen, durch Klagen diesen 100 Jahre alten Brief rückgängig zu machen, also von den Briten für "ungültig" erklären zu lassen. Wie problematisch das ist, zeigt die Zustimmung sogar von angeblich so geschichtsbewussten Europäern für eine UNESCO-Resolution, die den Juden jede Verbindung zum Jerusalemer Tempel und Tempelberg absprach. Was dabei vergessen wird, ist dass wenn es keinen Tempel in Jerusalem gab, es auch keinen Jesus und in der Folge kein Christentum gegeben haben kann. Die beabsichtigte Abschaffung Israels und des Judentums ist so auch ein Schritt zur Abschaffung Europas. TS



Ron Segal in Bremen
Am Samstag, 4. November, 17.00 Uhr ist der israelische Autor Ron Segal im Rahmen des Festivals globale° zu Gast in Bremen. Er spricht hier u.a. über seinen Roman "Jeder Tag wie heute". Kleines Haus, Goetheplatz 1-3, 28195 Bremen (Spielplan) DC

"And My Heart Almost Stood Still"
Theaterstück von Ari Teperberg, ein unterbrochenes Solo, inspiriert durch Beethovens 9. Sinfonie und einen Brief von Helen Keller. 27. und 28. Oktober sowie 11. November im Theater Westflügel in Leipzig und am 4. und 5. November im Acud Berlin. (westflügel, acud) DC

Der Trompeter Avishai Cohen ist mit seinem Quartett auf Tour
6. November 2017, Elbphilharmonie in Hamburg
7. November 2017, Theater Stübchen in Kassel
8. November 2017, Jazzclub Q4 in Rheinfelden
9. November 2017, Feuerwache in Mannheim
10. November 2017, Staatsoper in Nürnberg
12. November 2017, Jazzclub Domicil in Dortmund
(AvishaiCohenmusic) DC


Efrat Natan und Nahum Tevet in der Villa Stuck in München
Vom 26. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018 zeigt das Museum Villa Stuck in München eine Ausstellung mit Werken von Efrat Natan und Nahum Tevet aus Tel Aviv. Während die Künstlerin Efrat Natan (geb. 1947 im Kibbuz Kfar Ruppin) biografische Erinnerungen zu einer poetischen Formensprache verdichtet, untersucht Nahum Tevet (geb. 1946 im Kibbuz Messilot) in oft monumentalen Rauminstallationen Inhalte moderner Kunst sowie persönlicher Erfahrungen. In der Ausstellung werden Frühwerke und Dokumente von ersten gemeinsamen Aktionen zusammen mit jüngeren Arbeiten präsentiert. (villastuck) DC

25. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
An vielen Orten in Thüringen wird noch bis zum 18. November ein reiches Programm aus Konzerten, Tanz- und Theateraufführungen, Lesungen, Diskussionen u.v.m. geboten. Auch aus Israel sind einige Beiträge dabei, wie z.B. der Film "Cupkakes" (29.10. Kino Mon Ami in Weimar) von Eytan Fox. (kulturtage) DC








Judoverband verschweigt Herkunft der israelischen Teilnehmer
Tal Flicker musste aufgrund des Verbots israelischer Symbole unter der Hymne und Flagge des Judo-Verbandes seine Goldmedaille beim Judo Grand Slam in Abu Dhabi in Empfang nehmen. Nachdem er seine Goldmedaille erhalten hatte, schien Flicker die "Hatikvah" zu singen, als die Hymne der International Judo Federation (IJF) im Hintergrund spielte. Vor dem Turnier schrieb Flicker auf Facebook, dass auch ohne die Flagge "jeder auf der Welt weiß, woher wir kommen und welches Land wir vertreten. Ich bin stolz, Israeli zu sein." Den israelischen Teilnehmern war es auch untersagt, israelische Symbole auf ihrer
Turnierkleidung zu tragen, und sie wurden als Vertreter der Internationalen Judo Föderation aufgeführt. Das Verbot israelischer Symbole kam trotz der Forderung des IJF vor dem Turnier, dass die israelischen Athleten "absolut gleich behandelt" werden müssen. Es gab dazu keinen Kommentar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie erkennen den jüdischen Staat nicht an und pflegen auch keine diplomatischen Beziehungen mit Israel. Bei dem Turnier gab es neben der Goldmedaille noch vier weitere (Bronze-)Medaillen für die israelischen Sportler, die aber auch im offiziellen Medaillenspiegel auf der Website des Internationalen Judo-Verbandes allesamt unter dessen Namen und Flagge und nicht für Israel genannt werden. Die Sportschau spricht von einem Verstoß des Verbandes gegen seine eigenen Statuten und von einer "Diskriminierung mit Ansage" seitens der Veranstalter des Grand Slams in Abu Dhabi. (ToI, tapfer, Haaretz, Sportschau) TS JG

FIFA lehnt Palästinensischen Antrag ab
Der Fußball-Weltverband FIFA wird sich im Konflikt zwischen Israel und Palästina vorerst zurückhalten und die betroffenen Verbände nicht sanktionieren. Dies bestätigte Präsident Gianni Infantino nach einer Council-Sitzung am Freitag. "Eine Einmischung der FIFA könnte die Situation
verschlimmern, was nicht im Interesse des Fußballs wäre. Die Angelegenheit ist damit vorerst vom Tisch", sagte Infantino. Der Verband hat es abgelehnt sich in eine als "politisch" gewertete Affäre einzumischen. Der Vorsitzende des Israelischen Fußballverbandes Ofer Eini begrüßte die Entscheidung und wertete sie als "bedeutende Errungenschaft" für Israel. (YouTube, WELT, TimesofIsrael, FIFA) SSt





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2018 heißt es 70 Jahre Staat Israel!
Der primäre Termin für den 2018 wird der 15. Mai 2018 sein.
Doch haben wir uns, aufgrund der extrem hohen Anzahl an Veranstaltungen, die wir in diesem Jubiläumsjahr erwarten, entschieden, der Schwerpunkt auf eine ILI-WOCHE zu setzen; eine Woche in der die Mehrheit der quer durch Deutschland stattfindenden Israeltage ereignen werden. Dies wird die Woche vom 14. bis 20. Mai 2018 sein.
Wir hoffen, dass auch Sie Teil der am Israeltag 2018 partizipierenden Städte sein werden. Noch ist genug Zeit sich Gedanken über die Planungen für das kommende Jahr zu machen, doch man sollte sich nicht täuschen. Die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt! Das ILI-Team ist gerne behilflich mit Material und Ideen. Das Handbuch für 2018 liegt in Kürze bereit für Sie zum Abruf!
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org
#ISRAELTAG2017
Israeltag Dokumentation 2017
















Dr. Mohamed Helmy wurde in Berlin zum "Gerechten unter den Völkern" geehrt

Israeli judoka Tal Flicker has message to the world.

Palestinian Build Monument to Saddam Hussein.

Virility Medical

Sehenswert in Haifa

Das erste offizielle Musikvideo der Shalva Band

How to Deal with Sexual Assault: A Lesson from Former Israeli PM Golda Meir

Nuseir Yassin's videoWATCH: Germany probes Kuwait Airlines for rejecting Israeli passengers

DIG 27.09.17: Das Israelbild in Deutschen Medien



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.





Shalom
Thomas
ILI News
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