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23. Oktober 2017



Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Laserfarbe, die sich selbst kühlt, wenn sie der heißen Sonne ausgesetzt ist
  • Papierflieger mit Fernsteuerung
  • Israelische Technologie macht Sex mit Männern überflüssig
ARCHÄOLOGIE
  • Odeon neben der Klagemauer
TOURISMUS
  • Tel Avivs beste Restaurants
  • Schwarzer Himmel über Ramon Krater
  • Museen zum Anfassen und Mitmachen
WIRTSCHAFT
  • Zypern will seine Energieisolation beenden
  • Canadian Solar kooperiert mit Menora für Solarprojekt
  • Mit Hilfe aus Britannien fit für den Weltmarkt
  • Chinesischer E- Commerce - Gigant investiert in Tel Aviv
  • World Economic Forum (WEF) setzt Israel auf den 3. Platz innovativer Länder
  • Fundstück: Japaner übernehmen Neuroderm für USD 1,1 Mrd.
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • Präsident empfing Königin
  • Deutscher restauriert Bauhäuser in Tel Aviv
  • Deutsche Bahai im israelischen Haifa
  • Israels Geldscheine werden bunter und weiblicher
POLITIK
  • Deutschland wird Israel 3 weitere U-Boote liefern
  • Israeli in Ausschuss der UNO-Weltraumbehörde gewählt
  • Russland stimmt zu, Iran, Hisbollah-Truppen von der Grenze fernzuhalten
  • Sebastian Kurz freut sich auf Zusammenarbeit mit Netanjahu
  • Meretz-Vorsitzende Gal'on gibt Knessetsitz ab
  • Israel-Reise: Malu Dreyer will Freundschaft betonen
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Neues von der Hamas
  • Der UN-Club der Schande
  • Europäische Länder fordern von Israel Kompensation
  • Menschenrechtsorganisation musste Falschdarstellung löschen
  • Knesset-Delegation bei Konferenz erniedrigt
  • Palästinenser weihen Saddam Hussein Denkmal ein
  • Israel - um Gottes Willen!
KOMMENTAR DER WOCHE
  • Ein heißer Winter für die Knesset
ANKÜNDIGUNGEN
  • Trio Tatran on Tour
  • 4 Konzerte mit Lola Marsh aus Tel Aviv
  • Profeti della Quinta bei Jüdischen Kulturtagen in Halle
  • Miriam Rimon in Frankfurt
SPORT
  • Israelische Judokas dürfen in Abu Dhabi nicht unter ihrer Landesflagge auftreten
  • Israelischer Rennfahrer gewinnt NASCAR-Europameisterschaft












Laserfarbe, die sich selbst kühlt, wenn sie der heißen Sonne ausgesetzt ist
SolCold, ein Startup aus Herzliya, hat eine geniale Methode entwickelt, Hitze von Oberflächen "abzutanken". Das Team von SolCold schuf eine spezielle Farbe aus zwei Schichten: eine äußere Schicht, die einige der Sonnenstrahlen herausfiltert, und eine innere Schicht, die die Umwandlung von Wärme in Licht bewirkt und sich dabei unter der Umgebungstemperatur abkühlt. "Es ist, als würde man eine Eisschicht auf dem Dach plazieren, die dicker wird, je mehr Sonne es gibt", sagt Gründer Yaron Shenhav. (siliconwadi) DC

Papierkunstflieger mit Fernsteuerung
PowerUp-Dart von Shai Goitein ist der ultimative Konvertierungskit für Papierflugzeuge: "Falten Sie ein kleines Papierflugzeug, befestigen Sie das DART, installieren Sie die Fernbedienungs-App auf Ihrem Mobiltelefon und fliegen Sie mit beeindruckender Genauigkeit durch Ihren Hinterhof, Ihr Büro oder Ihren Park. Machen Sie coole Tricks mit einem tollen Papierflieger, den Sie selbst falten." Es handelt sich bereits um den dritten Ableger der Papierflugzeugadaption. Während die erste Version nur das Steuern und grundlegende Fliegen ermöglichte und die zweite eine Kamera integrierte, wird es nun möglich sein, Kunstflüge durchzuführen. Dazu zählt dann das ganze
Repertoire von Loopings und Fassrollen bis zu jeder Art von Überschlag und Drehung. Das Projekt wurde auf Kickstarter mit einer Mindesteinlage von USD 25 präsentiert und hat inzwischen USD 1.303.912 eingebracht. Nach Angaben des Erfinders begann die Produktion Anfang Oktober. Der Versand beginnt Mitte November, um die Lieferung bis Weihnachten sicherzustellen. (gadgetrausch, siliconwadi) DC

Israelische Technologie macht Sex mit Männern überflüssig
Gute Aussichten für Feministinnen und Lesbierinnen: Mit künstlichen Spermien können gleichgeschlechtliche weibliche Paare mit der genetischen Information beider Partnerinnen Nachkommen produzieren. Bald werden Männer nicht mehr benötigt, um Babys zu zeugen, weil Forscher künstliche Spermien aus somatischen Zellen herstellen können. Die Möglichkeit solcher Zeugungsmöglichkeiten durch künstliche Samenzellen wurde im Online-Rambam Maimonides Medical Journal
Dr. Raanan Tal
des Rambam Medical Center in Haifa vorgestellt. Bei der Herstellung von künstlichen Spermatozoen werden genetisch verwandte Samenzellen aus Zellen entwickelt, die nicht Keim (Gamete oder Sex) Zellen sind. Der Prozess wird im Labor statt in den Hoden durchgeführt. Mit künstlichen Spermien könnte eine Frau diese Spermatozoen benutzen, um ihre eigenen Eier zu befruchten, erläuterten Dr. Valentin Shabataev von der Abteilung für Urologie des Krankenhauses und Dr. Raanan Tal von der Abteilung für Neuro-Urologie. Derzeit können Urologen genetisch bedingte künstliche Spermien noch nicht bei Menschen einsetzen. Da jedoch bedeutende Schritte zur Manipulation von Zellen unternommen wurden, könnte dies bald machbar werden. (Rambam, JPost) TS




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Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Odeon neben der Klagemauer
Neben einem weiteren Teilstück der Klagemauer haben Archäologen der israelischen Antikenbehörde ein kleines Theater freigelegt, ein Odeon. "Es ist das erste römische Theater,
das in der Altstadt von Jerusalem entdeckt wurde", sagt Ausgrabungsleiter Joe Uziel. Auf solch kleinen Bühnen wurde im römischen Reich meistens Musik gespielt. Es könnte sich bei dem Fund aber auch um einen Versammlungsort für den Stadtrat gehandelt haben, um ein Bouleuterion. Der Rundbogen vor der Theaterbühne ist nie fertig gestellt worden. Unter der Bühne zieht sich ein einstmals abgedeckter Abwasserkanal von knapp einem Meter Breite durch den Fußboden. Geröll und Gestein lassen Zuschauerreihen vermuten, die an den sehr gut erhaltenen Steinen der von Herodes errichteten westlichen Umfassungsmauer des Tempelberges enden. Die jüngste, im abgetragenen Schutt gefundene Münze stammt aus dem Jahr 380 n.Chr. (ToI, Israelnetz, faz, fokus) KR



Tel Avivs beste Restaurants
Haaretz und Tripadvisor haben die besten Restaurants von Tel Aviv aufgelistet. Es gibt da alles, von Sushi bis zu typisch orientalischen Gerichten. Haaretz hat zudem die besten Streetfood-Lokale aufgelistet, zum Beispiel wo es die saftigsten Hamburger oder die leckersten Burekas gibt. (Haaretz, Tripadvisor) TS

Schwarzer Himmel über Ramon Krater
Die International Dark Sky Association (IDA) hat den Ramon Krater in Israel zum "International Dark Sky Park" ernannt. Das Naturreservat in der Negev-Wüste ist damit der erste Ort in der Region, der diese Auszeichnung erhält. Die Anerkennung als Sternenpark dient dem Schutz des Nachthimmels und wurde bisher an 55 Naturschutzgebiete in 15 Ländern verliehen. Ziel der IDA ist es, die weltweite Lichtverschmutzung zu bekämpfen und nächtliche Dunkelheit als wichtige Ressource zu erhalten. (darksky) TS

Museen zum Anfassen und Mitmachen
In Israel gibt es sechs Museen zu unterschiedlichen Geschichtsperioden und Kulturen, in denen die Besucher sich in der Originaltracht etwa der Kreuzfahrer oder aus biblischer Zeit verkleiden können und aufgerufen sind, alte Bräuche mitzumachen. Besonders vergnüglich und geeignet für Familien mit Kindern. (audiatur) TS








Zypern will seine Energieisolation beenden
Gemeinsam mit dem EU-Partner Griechenland soll ein Unterwasser-Stromkabel verlegt werden, das die Insel zusätzlich mit Israel verbinden würde. Damit soll das Potential der großen Gasreserven im östlichen Mittelmeer genutzt werden. Zypern ist das einzige EU-Land ohne Verbindungsleitungen zu anderen Staaten. Nikosia und Athen haben sich bei der Finanzierung des geplanten EuroAsia-Kabels geeinigt. Israel wird das Abkommen wohl kommenden Monat unterzeichnen, so ein Projektmitarbeiter. Das 1.520 Kilometer lange
Unterwasserkabel, das Israel mit der zyprischen West- und Südküste sowie mit der griechischen Insel Kreta verbinden soll, würde eine Kapazität von 2.000 MW haben und es ermöglichen, Elektrizität in beide Richtungen zu transportieren. Die geschätzten Kosten liegen bei ungefähr EUR 3,5 Mrd. Im April hatten Italien, Israel, Griechenland und Zypern angekündigt, die längste Unterwasser-Gaspipeline der Welt zu bauen - ebenfalls, um die Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer zu nutzen. (euractiv, euroasia) TS KR

Canadian Solar kooperiert mit Menora für Solarprojekt
Über die Zusammenarbeit mit Menora Mivtachim soll künftig von kanadischer Seite in Solarkraftwerke in Israel investiert werden. Die Canadian Solar Inc. wird hierzu mit der Versicherungs- und Finanzgruppe Menora Mivtachim ein Joint Venture gründen, um in die Entwicklung und Finanzierung, den Bau und den Besitz von Solarkraftwerken in Israel zu investieren. (it-times) KR

Mit Hilfe aus Britannien fit für den Weltmarkt
Die britische Supermarktkette Tesco PLC und das Finanzdienstleistungsunternehmen Barclays haben gemeinsam mit Jerusalem Venture Partners (JVP) einen Startbeschleuniger für Unternehmer gestartet. Weitere Partner sind die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte und Microsoft. Der neue "Wirtschafts-Beschleuniger", der als JVP Play bezeichnet wird, soll gezielt kleinen Unternehmen und Einzelhändlern helfen, ihre Produkte für globale Märkte maßzuschneidern. (siliconwadi) DC

Chinesischer E-Commerce-Gigant investiert in Tel Aviv
Die Alibaba Group Holding AG gab bekannt, dass sie USD 15 Mrd. für die Einrichtung von Forschungseinrichtungen ausgeben wird, um in schnell wachsenden Bereichen wie Einzelhandel, Cloud-Technologie und Logistik besser
mithalten zu können. Der kühne Investitionsplan schließt ein Forschungslabor in Tel Aviv Israel als Teil seiner neuen globalen Alibaba Akademie ein, mit dem Ziel, technologische Zusammenarbeit weltweit zu erhöhen, Spitzentechnologie voranzubringen und die Technologielücke zwischen den Ländern zu verringern. (siliconwadi) DC

World Economic Forum (WEF) setzt Israel auf den 3. Platz innovativer Länder
Das schiere Tempo des technologischen Wandels in den vergangenen Jahren schafft beispiellose Herausforderungen. Die Art der Innovation hat sich im letzten Jahrzehnt stark verändert. Wo früher die Innovation größtenteils auf Firmen- oder
Universitätslabore beschränkt war, wird sie nun von verschiedenen Quellen angetrieben. Der Global Competitivenes Index des Weltwirtschaftsforums vergleicht 137 Volkswirtschaften anhand von zwölf Säulen der Wettbewerbsfähigkeit, von denen die 12. "Innovation" ist. Die Schweiz führt seit sechs Jahren, aber die Wirtschaft Israels steht hier schon auf Platz drei, denn sie verfügt über qualitativ hochwertige wissenschaftliche Forschungseinrichtungen, starke Ausgaben für den Privatsektor sowie über eine exzellente Zusammenarbeit von Forschung und Entwicklung. (Weforum) DC

Fundstück: Japaner übernehmen Neuroderm für USD 1,1 Mrd.
Eine "neue" Nachricht bei der Wochenzeitung "The Algemeiner Journal" aus Brooklyn - im ILI- Newsletter haben wir schon direkt nach dem Deal im Juli darüber berichtet. (ILI, algemeiner) TS








Präsident empfing Königin
Israels Staatspräsident Reuven Rivlin hat die israelische Schönheitskönigin Rotem Rabi empfangen. Die 22-Jährige ist in Jerusalem geboren. Sie dient als Sanitäterin bei der Luftwaffe und wohnt in Pisgat Zeev, einer "Siedlung" bei Jerusalem. Sie fliegt zum Wettbewerb für den Titel "Miss World" am 18.11. nach China, wo etwa 100 hübsche Konkurrentinnen teilnehmen werden. Sie hatte mit einem Brief um eine Audienz beim Präsidenten gebeten, um von ihm "Ratschläge" zu erhalten. Rivlins Tipp: "Rede aus dem Herzen und lese nicht vom Papier ab." (israeltoday) TS

Deutscher restauriert Bauhäuser in Tel Aviv
In Tel Aviv gibt es weltweit die größte Ansammlung von Gebäuden im Bauhaus-Stil. Der Schwabe Norbert Hoepfer saniert als Experte für Putzarbeiten seit rund zehn Jahren einige davon - und kämpft dabei auch gegen
das Klima. Rund 4.000 Gebäude im Bauhaus-Stil gibt es in Tel Aviv. Seit 2003 sind sie als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Die Häuser entstanden ab den 1930er Jahren, als jüdische Architekten vor den Nationalsozialisten aus Deutschland in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina flohen. Flachdächer, Glasfassaden, Rundungen - die Ideen des Bauhauses waren damals revolutionär. Die Gebäude sollten günstig sein. Es galt der Leitspruch: Form folgt der Funktion. "Die haben alles über Bord geworfen, was man sich in 8000 Jahren an Gebäudetechnologien angeeignet hat", sagt Hoepfer. "Ästhetisch gefällt mir Bauhaus." Hoepfer lobt beispielsweise die hohen Decken. Doch in Tel Aviv, der "Weißen Stadt", sind viele dieser Häuser in kümmerlichem Zustand, mit fleckigen Fassaden, Rissen und marodem Putz. "Stahlbeton: Nach 60 Jahren geht es ihm an den Kragen, nach 100 Jahren ist der Ofen aus", sagt der Restaurator. Das feuchtheiße Klima und die salzige Meeresluft nagen am Baumaterial. (NOZ) KR

Deutsche Bahai im israelischen Haifa
Die 18-jährige Frankfurterin Clara-Lisa Wiebers ist als Freiwillige für ein Jahr im religiösen Zentrum der Bahai im israelischen Haifa. Die junge Frau gehört selbst der Religion an, deren Anhänger an einen Gott glauben.
Bahai sehen die Gleichberechtigung aller Menschen, Frieden und Bildung als zentrale Gebote für die Entwicklung hin zur Einheit der Menschheit an. Die Gartenanlage am Karmel-Berg mit ihren 19 Terrassen gehört zum UNESCO-Welterbe. Mehr als 650 Freiwillige betreiben die Anlage. Wiebers kontrolliert und informiert vor allem Besucher am Eingang. Die Religion hat ihren Ursprung Mitte des 19. Jahrhunderts im Iran. Die Religionsgründer Bab (arabisch für Pforte) und Baha Ullah (Pracht Gottes) waren Muslime. Ihre Anhänger wurden als Abtrünnige vom Islam verfolgt, der Bab hingerichtet. Bis heute können Bahai ihre Religion im Iran nicht offen leben. Die Grabstätte des Bab befindet sich in einem Tempel im Zentrum der Gärten. (Israelnetz) KR

Israels Geldscheine werden bunter und weiblicher
Die beliebten israelischen Dichterinnen Lea Goldberg und Rachel Bluwstein werden neue Geldscheine schmücken, die demnächst eingeführt werden sollen. Wie es heißt, sollen das die letzten Papiergeldscheine werden, ehe in Israel digitales Geld eingeführt wird, also nur noch Bezahlung mit Kreditkarten, per Computerzahlung oder Smartphones. Bargeld werde dann "überflüssig". (ynet) TS



Deutschland wird Israel 3 weitere U-Boote liefern
Gemäß israelischen Medienberichten habe die Bundesrepublik die Lieferung von drei weiteren U-Booten der Kieler Thyssenwerften an Israel vertraglich zugesichert. Das Geschäft habe einen Umfang von etwa
EUR 2 Mrd. Deutsche wie israelische Stellen bestätigten das Abkommen, verweigerten aber jeden Kommentar. Die Deutschen fügten einen Passus ein, jederzeit von dem Vertrag zurücktreten zu können, falls sich kriminelle Machenschaften unter den israelischen Vermittlern des Geschäfts bewahrheiten sollten. Die israelische Polizei ermittelt gegen hochrangige israelische Beamte wegen Korruption und Bestechung. Zum Vergleich: Die Deutsche Bundeswehr verfügt zurzeit über kein einziges funktionstüchtiges U- Boot, denn in den vergangenen Jahren wurde aus Kostengründen auf die Bestellung von Ersatzteilen verzichtet. Der Sachstand laut Marinebericht in Deutschland: U31: noch in der Werft, bis Dezember 2017. Funktionsnachweise geplant; U32: liegt nicht fahrbereit in Eckernförde und wartet auf die Instandsetzung; U33: in der Instandsetzung bis Ende Februar 2018; U 34: liegt in Eckernförde, soll Mitte Januar 2018 in die Werft; U35: Werftuntersuchung nach Havarie; U36: Garantiewerftliegezeit bis Mai 2018. (Spiegel, Jerusalemonline, augengeradeaus, Haaretz, ToI) TS

Israeli in Ausschuss der UNO-Weltraumbehörde gewählt
Trotz Opposition anti-israelischer Vertreter wurde Keren Shahar nach einer Abstimmung im Vierten Ausschuss der UNO-Generalversammlung zur stellvertretenden Vorsitzenden im UN-Ausschuss für die friedliche Nutzung des Weltraums (COPUOS) gewählt. Shahar leitet
die Abteilung Verträge im israelischen Außenministerium. Sie wurde von der Regionalgruppe Westeuropäische und Andere (WEOG) für die Position ausgewählt. Neben Israel wurden auch Vertreter von Brasilien, Mexiko, Polen, Südafrika und Indonesien gewählt. COPUOS ist von den Vereinten Nationen beauftragt, die Erforschung und Nutzung des Weltraums zugunsten der gesamten Menschheit zu regeln, die internationale Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung des Weltraums zu überprüfen, die Weltraumforschung zu fördern und rechtliche Probleme zu untersuchen, die sich aus der Erforschung des Weltraums ergeben. Israel ist 2015 der Organisation mit 84 Mitgliedsstaaten beigetreten. (united, ToI) TS

Russland stimmt zu, Iran und Hisbollah-Truppen von der Grenze fernzuhalten
Ein israelischer Offizieller sagte, falls sich der Iran in Syrien ausdehnt, "werden wir Assads Palast bombardieren". Ministerpräsident Netanjahu erklärte gegenüber dem russischen Verteidigungsminister: "Israel wird keine iranische Präsenz in Syrien zulassen." Moskau
stimmt einer neuen Pufferzone an Israels Grenze zu Syrien nach dem harten Austausch zwischen dem jüdischen Staat und Damaskus zu. Der russische Verteidigungsminister Sergei Shoigu teilte Israel mit, dass Moskau bereit sei, eine Pufferzone entlang der israelisch-syrischen Grenze zu erweitern, wo iranische und Hisbollah-Truppen nicht einmarschieren dürfen. Die Erklärung, von der die Zeitung Asharq Al-Awsat durch einen israelischen Diplomaten in London erfahren hatte, besagt, dass Russland die Forderung Israels nach einer 40 Kilometer langen Pufferzone abgelehnt habe, aber bereit sei, eine 10 bis 15 Kilometer tiefe Sperrzone einzurichten. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat öffentlich ein Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und Russland in Syrien kritisiert und erklärt, es enthalte keine Vorkehrungen, um die iranische Expansion in diesem Gebiet zu stoppen. Verteidigungsminister Avigdor Liberman traf Shoigu im Militärhauptquartier in Tel Aviv: "Wir werden uns nicht in die inneren Angelegenheiten Syriens einmischen, aber auch nicht zulassen, dass Iran und die Hisbollah Syrien in einen Vorposten gegen Israel verwandeln." (JPost, Tachles) TS

Sebastian Kurz freut sich auf Zusammenarbeit mit Netanjahu
Sebastian Kurz in seinem ersten Interview nach der Wahl: " Ich habe mit Bibi Netanjahu aus Israel telefoniert, mit Theresa May aus Großbritannien, mit den Spitzen in Brüssel, Präsident Juncker und Präsident Tusk
und vielen anderen Regierungschefs (---) Ich bin froh, dass ich in den letzten Jahren einfach mit vielen europäischen Partnern als Außenminister gut zusammenarbeiten durfte, und wenn die sich jetzt mit uns freuen, dann ist das natürlich schön, insbesondere, wenn Bibi Netanjahu, der israelische Ministerpräsident, auch mir sagt, dass er sich darauf freut, dass wir die Zusammenarbeit zwischen Österreich und Israel weiter intensivieren, dann sind das Dinge, auf die ich mich schon freue." (youtube) Bei der israelisch-deutschen Freundschaftsgruppe in der Knesset ist man sich noch unsicher, wie man mit Abgeordneten rechtspopulistischer Parteien - die demokratisch gewählt wurden und so auch einen bedeutsamen Anteil der Bevölkerung darstellen - umgehen soll, wie Nachman Shai im Interview mit der Jüdischen Allgemeinen sagt; etwas was ihm Sorgen bereitet - und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich. (JA) DC SSt

Meretz-Vorsitzende Gal'on gibt Knessetsitz ab
Die Vorsitzende der linksgerichteten Partei Meretz, Sehava Gal'on, 61, tritt als Knesset-Abgeordnete zurück. Sie wolle sich auf die Aufgaben als Parteivorsitzende konzentrieren und will sich für Parteireformen stark machen. Gal'on
wird geliebt und verachtet. Mal gilt sie als selbsthassende Jüdin, abgehoben von der garstigen Wirklichkeit in Nahost, oder gar als "Kollaborateur mit dem Feind". Andere sehen in ihr als einzige Verfechterin der Zwei-Staaten-Lösung in der Knesset eine Inspiration für Frieden. Ihr Nachfolger in der Knesset wird der derzeitige Generalsekretär Mosche Ras. (Israelnetz, huffingtonpost) TS

Israel-Reise: Malu Dreyer will Freundschaft betonen
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) will mit ihrer letzten Reise als Bundesratspräsidentin die deutsch-israelische Freundschaft bekräftigen. "Es ist immer wichtig, dass Repräsentanten des deutschen Staates deutlich machen, dass man die Freundschaft und die Partnerschaft mit Israel auch immer pflegt", sagte Dreyer der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Das sei Staatsräson. Bei der Reise von Samstag bis Mittwoch unter dem Motto "Freundschaft leben - Partnerschaft pflegen" ist unter anderem ein Treffen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und ein Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geplant. (t-online, rlp, facebook) KR




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Neues von der Hamas
Der Gaza-Chef der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas, Jahia al-Sinwar, hat am 19. Oktober 2017 bei einem Treffen mit Jugendlichen in Gaza das Ziel der Zerstörung Israels mit deutlichen Worten bekräftigt: "Es geht nicht darum, ob wir Israel anerkennen oder nicht, sondern um die Frage, wann wir es auslöschen und seine Existenz beenden." So viel zum Thema Palästinensische Einheitsregierung und "Friedenspartner" für Israel. (TapferimNirgendwo, Merkur, ynet, ToI) SSt


Der UN-Club der Schande
Die Vereinten Nationen rutschen immer weiter in ihre selbstgemachte Krise: Ein Tyrann jetzt UN-

Botschafter für Gesundheit für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Schurkenstaaten im UN Menschenrechtsrat, in dem auch Deutschland noch bis 2018 Mitglied ist: Am Montag hat die UN-Generalversammlung 15 neue Mitglieder in den UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) gewählt. Darunter: Katar, Pakistan, Afghanistan, Demokratische Republik Kongo und Angola. Die neuen Mitglieder leisten damit anderen Regimen wie Saudi-Arabien und Venezuela Gesellschaft. Und als nächstes folgte die Inthronisierung von Simbabwes Diktator Robert Mugabe, dessen Regentschaft von so vielen Menschenrechtsverletzungen begleitet war, dass sein Land Simbabwe aus dem Commonwealth ausgeschlossen wurde und er in die EU ironischerweise nur noch zu Veranstaltungen der Vereinten Nationen einreisen darf. Erst vergangene Woche hatten die USA ihren begründeten Ausstieg aus der Unesco bekannt gegeben. Den Menschenrechtsrat kritisieren sie ähnlich scharf. Bleibt abzuwarten, wie man auf die jüngsten Entwicklungen reagieren wird. (Bild, Bild) SSt

Europäische Länder fordern von Israel Kompensation
Acht europäische Länder haben von Israel gefordert, Frankreich, Belgien, Italien, Spanien, Schweden,

Luxemburg und Irland für zerstörtes Baumaterial zu entschädigen, das im Westjordanland für den Aufbau von Schulen gedacht war. Die Länder beschwerten sich auch über die Konfiszierung von Solarmodulen der Europäischen Union. Die Gebäude und die Materialien waren für die beduinische Gemeinde in der Zone C im Westjordanland vorgesehen. Israel hat in diesen Gebieten die Verwaltungshoheit und muss für jeden Neubau eine Genehmigung erteilen. Ohne israelische Bevollmächtigung waren die Gebäude illegal errichtet worden. "Die Praxis von Zwangsmaßnahmen wie Zerstörung und Beschlagnahmung von humanitärem Material und Infrastruktur, die für Schulen bestimmt waren, steht der humanitären Hilfe im Weg", schreiben die Länder, ohne zu respektieren, dass allein Israel in diesen Gebieten die Hoheit hat und dass selbst humanitäre Hilfe nicht ohne Genehmigung errichtet werden kann. Keines dieser Länder würde es akzeptieren, wenn Israel auf Bahnhofsvorplätzen oder in öffentlichen Parks "humanitäre Einrichtungen" ohne Genehmigung aufstellen würde. Eigentlich müsste Israel die EU auffordern, die Kosten für die Zerstörung der Schulen, Häuser oder Klo-Häuschen zu erstatten. (Fokus, Israelnetz, Haaretz, Tachles) TS

Menschenrechtsorganisation musste Falschdarstellung löschen
NGO Monitor warnte europäische Geldgeber und zwang eine palästinensische NGO, einen hetzerischen Bericht über einen Terrorangriff zurückzuziehen. Am 26. September ermordete ein Palästinenser drei

israelische Sicherheitsbeamte außerhalb des israelischen Viertels Har Adar. Der Angreifer wurde getötet. Eine von der Europäischen Union finanzierte NGO, das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte (PCHR), beschrieb diesen Terrorangriff auf seiner Website folgendermaßen: "Die israelischen Streitkräfte töteten Nemer Mahmoud Jamal (37) aus dem Dorf Beit Sorik nordwestlich des besetzten Jerusalem, beim Zugang zur Har Adar-Siedlung. Sie eröffneten das Feuer. Außerdem wurden drei israelische Soldaten getötet und ein vierter verwundet." NGO Monitor informierte die Geldgeber von PCHR - die Regierungen von Schweden, der Schweiz und Dänemark -, dass solche Verzerrungen mit einer Menschenrechtsberichterstattung unvereinbar sind. Tatsächlich war Jamal gekommen und hatte drei Sicherheitsleute erschossen, ehe er selber neutralisiert werden konnte. NGO-Monitor erhielt eine Antwort vom Schweizer Botschafter in Israel, wonach die verfälschende Darstellung von der Website des PCHR entfernt worden sei und die Schweizer Regierung "alle Vorwürfe gegen ihre Partnerorganisationen sorgfältig erforsche und erforderlichenfalls Maßnahmen ergreife". (ngo) TS

Knesset-Delegation verließ Konferenzsaal
Bei der 137. Versammlung der Interparlamentarischen Union in St. Petersburg, Russland, verließ eine Knesset-Delegation die Plenarsitzung, nachdem die Organisation eine Reihe von antiisraelischen Vorschlägen

verabschiedet hatte, darunter Aufrufe zur Freilassung der verurteilten Mörder Marwan Barghouti und Ahmad Saadat. Israel wurde wegen Verwaltungshaft von Mitgliedern des Palästinensischen Nationalrats, der die Hamas vertrat, getadelt. Es wurde nicht erwähnt, dass unschuldige israelische Zivilisten von der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden, die nicht einmal das Internationale Rote Kreuz besuchen darf. Die Knesset-Delegation mit Nachman Shai (Zionistisches Lager), Sharren Haskel (Likud), Yoseph Yonah (Zionistisches Lager), Haim Jelin (Yesh Atid) und Knessetsekretärin Yardena Meller-Horowitz wurde ausgebuht und verließ unter Protest den Saal. Delegationsleiter Shai sagte: "Ich dachte naiv, dass die Organisation wie die ganze Welt in der Bekämpfung des Terrors vereint ist, da Terror jedes Land überall und zu jeder Zeit gefährdet. Sie wollen verurteilte Mörder aus dem Gefängnis entlassen? Ich dachte, du willst den Terror bekämpfen. Aber die Realität ist anders." Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI und Honestly Concerned, fragt sich warum die verbündeten "Freunde" Israels an dieser Stelle nicht zusammen mit den Israelis den Saal verlassen haben. (worldisrael, HC) TS

Palästinenser weihen Saddam Hussein Denkmal ein
In Qalqiliya (West Bank) ist ein Denkmal für den Irakischen Diktator Saddam Hussein eingeweiht worden. Das Denkmal trägt die

Inschrift "Saddam Hussein - Der Meister der Märtyrer in unserem Zeitalter", wie auch den Spruch "Arabisches Palästina vom Fluß bis zum Meer". Der Distriktgouverneur erinnerte in seiner Einweihungsrede vor einem Publikum von lokalen Würdenträgern an Saddam Hussein, als "ein Emblem von Heldentum, Ehre, Originalität und Trotz, wie der Märtyrer (der verstorbene PLO-Führer) Yasser Arafat." (Memri, Algemeiner) SSt

Israel - um Gottes Willen!
Sacha Stawski, Vorsitzender von Honestly Concerned und ILI - I Like Israel, wie auch Veranstalter des Deutschen Israelkongresses im Gespräch mit Christian Seebauer: HIER (Israel-Trail) TS









Ein heißer Winter für die Knesset
Einen Monat lang lähmten die Herbstfeiertage die Arbeit des Parlaments in Israel. Jetzt kann der Winter beginnen mit Regen und angenehm kühleren Temperaturen. Doch in der Knesset, so übereinstimmend Reporter und Beobachter, werde es "heißer" zugehen als in der
einschläfernden Sommerhitze. Einige höchst umstrittene Gesetzesvorlagen stehen schon auf der Tagesordnung. Darunter die Absicht, speziell der NGO "Breaking The Silence" zu verbieten, Spenden in Millionenhöhe von ausländischen Regierungen zu generieren. Die Organisation BtS versucht mit anonymen Aussagen weltweit die Moral und den Ruf der israelischen Armee zu untergraben. Einzelnen Soldaten werden schlimmste Kriegsverbrechen angelastet, die keiner gerichtlich verfolgen kann, weil die medialen Anklagen anonym und diffus sind. Ausländische Regierungen mischen sich so über NGOs massiv und gezielt in "innere Angelegenheiten" Israels ein und versuchen dabei die Verteidigungskraft Israels zu treffen. Ständige Kriegsdrohungen, Beschuss aus Syrien oder dem Gazastreifen und täglicher Terror werden dann durch gezielte Propaganda begleitet. Da die meisten Anschläge dank der so verunglimpften Sicherheitskräfte verhindert werden können, geraten kaum Nachrichten über die tägliche Bedrohung in die Medien. Spannend wird auch die erneute Debatte um das "Nationsgesetz", bei dem es um die Frage geht, wie Israel sich definiert, als demokratischer, weltlicher oder als "jüdischer" Staat. Interessant wird es weiter wegen der personellen Änderungen bei den linken Parteien werden. Die wollen und müssen sich neu positionieren, um bei Neuwahlen überhaupt wieder eine Chance zu haben. Und über allem schweben drei Ermittlungsverfahren gegen Ministerpräsident Netanjahu und seine Ehefrau Sarah. Doch solange die Polizei und die Staatsanwaltschaft keine gerichtsfähigen Beweise für Korruption oder Hinterziehung durch den Ministerpräsidenten erbracht hat, bleiben die Rufe nach seinem Rücktritt nur ein Traum der Opposition, den politisch starken, erfolgreichen und zugleich verhassten Premierminister mit rechtlichen und eben nicht mit politischen Mitteln loszuwerden. Und während politisch gesehen die Temperaturen weiter ansteigen, können sich Touristen über Idealtemperaturen bei spätherbstlichen Strandbesuchen, wie aber auch bei Ausflüge durchs ganze Land erfreuen... TS



Trio Tatran on Tour
Samstag, 28. Oktober 2017, Mautnerschloss Jazzkeller in Burghausen
Dienstag, 31. Oktober 2017, Das Bett in Frankfurt a.M.
Mittwoch, 1. November 2017, im Forum in Bielefeld

Tatran in Haifa
Freitag, 3. November 2017, Jazzclub Birdland in Hamburg
Samstag, 4. November 2017, Auster Club in Berlin
Die Band Tatran mit Tamuz Dekel (Gitarre), Dan Mayo (Schlagzeug) und Offir Benjaminov (Bass) spielt elektronische Musik, in der sich Einflüsse des modernen Jazz, Rock und Post-Rock, Folk, Avantgarde und der Klassik wiederfinden. Ihre außergewöhnlichen Melodien, ihr hochmodernes virtuoses Spiel und der lebendige Sound in Kombination mit genialen Improvisationen sind faszinierend. (Tatran) DC

4 Konzerte mit Lola Marsh aus Tel Aviv
Montag, 23. Oktober 2017, Heimathafen Neukölln in Berlin
Donnerstag, 26. Oktober 2017, Knust in Hamburg
Freitag, 27. Oktober 2017, Stadtgarten in Köln
Samstag, 28. Oktober 2017, Manic Street Parade in München
Das Duo Lola Marsh aus Tel Aviv gibt Konzerte in Berlin, Hamburg, Köln und München. Ihre Musik ist ein lebendiger und beschwingter Folk-Pop, in dem Leichtigkeit und Melancholie perfekt miteinander harmonieren. (Heimathafen) DC


Profeti della Quinta bei Jüdischen Kulturtagen in Halle
Profeti della Quinta ist ein männliches Vokalensemble, das sich auf die Musik der Renaissance und des Barock spezialisiert hat. Das von Elam Rotem in der Region Galiläa in Israel gegründete männliche Vokalensemble umfasst Countertenor, Tenor und Bass-Sänger, die entweder
a-cappella oder zusammen mit historischen Instrumenten wie Theorbe und Cembalo spielen. Im Mittelpunkt des Konzerts am 26.10.2017 um 19.30 Uhr in der Ulrichskirche steht italienisch-jüdische Vokalmusik der Renaissance. Es ist dem italienisch-jüdischen Komponisten Salamone Rossi gewidmet. (jüdischeKulturHalle) DC

Miriam Rimon in Frankfurt
Miriam Rimon stammt ursprünglich aus Tel Aviv. Nach einem Studium in Kunst und Geschichte in Israel zog sie 1977 nach Italien, wo sie am Caravaggio Institut of Art Skulptur Ceramik und Glasswork und in Milano Modelism
& Fashionstyle studierte. Anschließend lernte sie in Chicago Japanese Art. Ihr Schwerpunkt liegt bei Malerei auf Seide. Zudem entwirft sie Schals, Krawatten und Kleidung. Nach Ausstellungen in Italien, Israel und den USA ist dies nun ihre erste in Deutschland. Die Vernissage findet am Samstag, 28. Oktober, ab 17 Uhr statt. Die Ausstellung ist Montag bis Samstag von 16 bis 20 Uhr (oder nach Vereinbarung) geöffnet bis zum 4. November im Atelier Katharinasaart, Gründenseestr.19, 60386 Frankfurt. TS








Israelische Judokas dürfen in Abu Dhabi nicht unter ihrer Landesflagge antreten
Israelische Judokas dürfen bei dem Judo Grand Slam zwischen dem 26. und 28. Oktober in Abu Dhabi nicht unter israelischer Flagge antreten. Sollte einer der zwölf Athleten der Auswahl eine Goldmedaille gewinnen, würde auch nicht die Nationalhymne gespielt werden. Im Team
ist Ori Sasson, der bei Olympia in Rio Bronze gewann. Der Vorsitzende des Israelischen Judoverbands, Mosche Ponte, wurde zudem informiert, dass auf den Anzügen der Sportler nicht die blau-weiße Flagge sein darf. Auf der Anzeigentafel werde während des Wettbewerbs nicht ISR für Israel stehen, sondern IJF für die "International Judo Federation". Kultur- und Sportministerin Miri Regev wollte eine Krisensitzung abhalten und bat Premier Benjamin Netanjahu um Hilfe. (JPost, Ynet, Israelnetz) KR

Israelischer Rennfahrer gewinnt NASCAR-Europameisterschaft
Der israelische Rennfahrer Alon Day gewann die europäische Whelen Euro Series von NASCAR. "Ich kann es noch nicht ganz begreifen. Das gesamte Team ist ekstatisch, dieses Gefühl ist unschlagbar." Alon Day wurde offiziell zum Champion der NASCAR-Europameisterschaft 2017 gekürt, als er beim letzten Rennen die Ziellinie im belgischen Zolder-Kurs überquerte. (Ynet) TS

Fundstück: Das "palästinensische" Fußballteam von 1939
Zu Beginn des Videos sieht man den Spieler rechts mit dem Maccabi-Emblem auf dem Trikot. Im Jahr 1939 wurde das Fußballteam "Palestine" weltweit durch jüdische Spieler repräsentiert, wie Bethhalevy, Lieberman, Ginsberg, Menahem, Makhlis, Shulamson, Reznik usw. (twitter, youtube) DC



Die neue ILI Website ist Online
Ab sofort ist die neue ILI Website Online. Siehe www.i-like-israel.de.
Klar werden hier und da noch kleine Korrekturen vorgenommen, aber schaut doch mal vorbei und schreibt uns an office@il-israel.org, wie sie Euch gefällt. (ILI) SSt


OHNE SIE GEHT ES NICHT...
Das Jahr 5778 (gemäß Jüdischem Kalender) hat gerade erst begonnen und doch ist unser Kalender und unsere Aufgabenliste länger als je zuvor. Gerade erst wurde die AfD mit rund 13% in den Bundestag gewählt. Die damit verbundenen Herausforderungen sind noch nicht absehbar. Die nächsten Israeltage im Jubiläumsjahr 2018, wie auch der 5. Israelkongress mit selbigem Schwerpunkt wollen geplant werden. Und so vieles mehr. Ohne Sie werden wir diese Aufgaben als gemeinnütziger Verein, der zu 100% auf Spenden angewiesen ist kaum bewältigen. In diesem
Sinne appellieren wir an Ihre Großzügigkeit. Selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg. DANKE!
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Herzlichen Dank allen Veranstaltern, Mitwirkenden und Besuchern beim Israeltag 2017!
Hier eine Auswahl an Berichten, Fotos und Videos aus den unterschiedlichen Städten:
Israeltag Dokumentation 2017
Wir freuen uns schon auf 2018 - dann heißt es 70 Jahre Staat Israel! Der Termin für den Israeltag 2018 wird in Kürze bekanntgegeben.
Sie können uns jederzeit gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org
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Papierflieger mit Fernsteuerung

Zu Fuß und ohne Geld durch Israel!

Kampfsport gegen Demonstranten (HC)

Vielfalt Israels: Sefardische Simchat Torah Feier (FB)

Vielfalt Israels: Sukkot in Mea Shearim (Jerusalem) (FB)

Pay for slay: in the Palestinian territories funding of terrorism isn't just custom, it's actually law

Australien vs. Palästina 1939

View of Ashkelon from the air. 4k Mavic

The United Nations and Israel



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Chagallfenster im Hadassa Krankenhaus (Fotos: Shlomi Livne)



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2018 ist
der nächste Israeltag -
genaues Datum folgt in Kürze!

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