HIER klicken für Online Version


18. September 2017

Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Israelis revolutionieren Sensoren für den Alltag
  • Speed, Solutions und Talente für Philips
  • "Von der Beweglichkeit der Israelis lernen"
  • BalanceTutor jetzt auch im Profifußball
TOURISMUS
  • Aufwärtstrend hält an
  • Tourismus aus Polen um 60% gestiegen
  • Palästinenser scheiterten bei der UNO-Welttourismusorganisation
WIRTSCHAFT
  • Coca-Cola in Gaza endlich startklar?
  • Tausende Tonnen Güter täglich nach Gaza
  • Kåre Schultz neuer Chef bei Teva
  • Neue virtuelle Währung für Diamanten
  • Israelische Firma entwirft Radarsystem für Mexiko-Mauer
  • FinTech - Achse Frankfurt - Tel Aviv
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • 30 Jahre Amcha Israel: Wenn die Erinnerungen krankmachen
  • Wo nur Männer für Scheidungen zuständig sind
  • Venedig-Sieger Ziad Doueiri in Beirut festgenommen
  • Jury-Preis in Venedig an "Foxtrot"
  • BDS gegen Kulturfest in London
  • Israelische Delegation auf dem Weg nach Florida
  • Christen retten zerstörte Honigfarm in Samaria
  • Punkbands beweisen: Shofar ist nicht nur für die hohen Feiertage
  • Israeltag in Magdeburg
POLITIK
  • Saudischer Kronprinz bei Netanjahu?
  • Rivlin "bei der Stasi" und mit Merkel zusammengetroffen
  • Landwirtschaft: Israel unterstützt Kolumbien
  • Geheimdienst verhindert Anschläge
  • Israel sanktioniert Amnesty wegen Boykott-Aufruf
  • Afrika-Israel-Gipfel auf unbestimmte Zeit verschoben
  • Neuer Nuntius für Israel, Jerusalem und Palästina
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Deutsche Gründlichkeit hätte tödlich enden können
  • Sohn plante Terroranschlag
  • Jerusalem: Einzige Gedenkstätte für 9/11 außerhalb der USA
  • Teurer Grenzübergang von Gaza nach Ägypten
  • Positionen der Bundestagskandidaten und Parteien zu Israel

SPORT
  • Goldmedaille für israelische Paralympics- Tischtennisspielerin
  • Giro d'Italia startet 2018 in Israel
  • Früheres Top-Talent Ninis schließt sich Maccabi Petah Tikva an












Israelis revolutionieren Sensoren für den Alltag
Das Startup Vayyar Imaging aus dem Industriezentrum beim Ben Gurion Airport entwickelte zunächst eine Nutzanwendung von Hochfrequenz-Technologie (HF), um Brustkrebs zu erkennen. Bei Brustkrebs konnte Vayyar zwischen normalem Gewebe und einem Tumor unterscheiden. HF-Signale können von menschlichem
Gewebe bis zu Betonwänden fast jede Substanz durchdringen. Vayyars Gründer erkannten, dass die gleiche Technologie in nahezu unbegrenzten Anwendungen eingesetzt werden könnte - von smarten Häusern bis hin zu selbstfahrenden Autos und bis zum Melken von Kühen. Jetzt entwickelte die Firma einen multiplen Daumen-Sensor mit 24 eingebauten HF-Antennen. Weil Objekte aus unterschiedlichen Materialien die HF-Signale mit unterschiedlichen Raten aufnehmen, gehen einige Signale direkt durch ein Objekt, während andere auf unverwechselbare Stärken zurückspringen. Vayyar nutzt dann seine Antennen, um diese Reflexionen in ein 3D-Bild zu verwandeln. Während Vayyar präzise 3D-Bilder erzeugt, ist ein Sensor keine Kamera, so dass Vayyar keine Person identifizieren kann. Da kann ein Supermarkt das Konsumentenverhalten verfolgen und gleichzeitig die Privatsphäre der Käufer schützen. (vayyar, israel21c) TS

Speed, Solutions und Talente für Philips
Warum Philips sich für Startups aus Tel Aviv interessiert und wie der Konzern Innovation vorantreibt, erzählt Stefano Folli, CEO Philips Italy, Israel and Greece. In Israel gibt es insgesamt rund 7.000 Start-ups, 700 bis
900 werden jährlich neu gegründet, ebenso viele scheitern pro Jahr. Und das in einem Land, dessen Fläche der des deutschen Bundeslands Hessen und dessen Einwohnerzahl mit 8,5 Millionen der der Schweiz entspricht. Coca-Cola finanziert gemeinsam mit Turner und Mercedes-Benz das Programm "The Bridge", das junge Startups mit reifen Märkten zusammenbringt. Porsche baut hier einen Innovation Hub auf. Procter & Gamble betreibt bereits seit 2012 das P&G Israel House of Innovation, um Ideen und Trends aufzuspüren und Innovation mit israelischen Start-ups voranzutreiben. Im Global Startup Ecosystem Report 2017 rangiert Tel Aviv auf Platz 6 der wichtigsten Startup-Städte weltweit - nach dem Silicon Valley, New York, London, Beijing und Boston. (Horizont) KR

"Von der Beweglichkeit der Israelis lernen"
Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) hat auf ihrer Israel-Reise vor allem die Gründerszene besucht. Da kann sich Hamburg viel abgucken. Fegebank stellt dabei heraus, dass die Israelis Abstände auf der Landkarte in ihren Köpfen verkürzen. Es gibt dort keinen großen Binnenmarkt, die wichtigsten Handelspartner sind die USA, China und Europa. Entsprechend blickt das Land wirtschaftlich sehr stark nach außen, und wer ein Startup gründet, verdient sein
Gespräche mit Internet-Unternehmern können in Tel Aviv auch schon mal am Strand stattfinden
Geld vom ersten Tag an in Englisch. Die Israelis sind sehr gut darin, Startups den Weg zu Kapital zu ebnen. Das Land wird von ausländischem Wagniskapital geflutet und auch der Staat selbst fördert seit mehr als zwei Jahrzehnten sehr systematisch Unternehmensgründungen. Die Israelis sind stark darin, Wissenschaft und Wirtschaft miteinander zu verbinden, sodass aus guten Ideen auch gute Produkte werden. (welt) TS

BalanceTutor jetzt auch im Profifußball
Das High-Tech-Laufband der Firma MediTouch aus Netanya wirkt wie eine Mini-Achterbahn: Das Laufband stürzt nach links, dann nach rechts; es stoppt und beginnt unvorhersehbar. Stürze werden durch ein Gurtsystem abgefangen. BalanceTutor kann Spielern
helfen, ihr Gleichgewicht und ihre Geschicklichkeit zu verbessern, besonders nach einer Verletzung. Das System nutzt dabei ein patentiertes 4D-Laufband, zahlreiche Power- und Bewegungssensoren und optionale Motivationsvideospiele. Diese Rehabilitationstechnologie wird seit November 2016 von Real Sociedad in Spanien mit Erfolg eingesetzt. Im Profifußball wird in jedem 2. Spiel ein Teilnehmer verletzt, erklärt der Sportmediziner des Teams, José Manuel Gonzales de Suso, der mit dem Team arbeitet. Das sind rund 900 Tage Krankheit pro Team im Jahr. Die traditionelle Rehabilitation beruht auf einer selbstinitiierten "proaktiven Ausbildung", erklärt Prof. Itshak Melzer, Leiter der Recanati-Schule für Gemeinschaftsgesundheitsberufe an der Ben-Gurion-Universität Negev und Direktor des Schwartz-Bewegungsanalyse- und Rehabilitationslabors. Die "Roboter-Vorrichtung des BalanceTutor" trainiert dagegen Reaktionen, die im Spiel Korrekturverletzungen auslösen, mit dem Trainingsschwerpunkt auf das Unerwartete. Melzer entwickelte BalanceTutor an der Ben-Gurion-Universität mit Prof. Amir Shapiro, Direktor des Robotik-Labors in der Fachhochschule für Maschinenbau. Shapiro hatte ein persönliches Interesse an dem Produkt: Als er 31 Jahre alt war, rutschte er in seinem Garten aus und brach seine Wirbelsäule. "Ich habe vier Schrauben und eine Metallplatte, die meinen Kopf mit meinem Körper verbindet, sehr passend für einen Professor für Robotik", scherzt er. BalanceTutors ursprüngliche Zielgruppe waren Senioren und Einzelpersonen, die einen Schlaganfall erlitten hatten. Aber wie es oft bei Produkten geschieht, die in der akademischen Forschung beginnen: "sobald das Produkt kommerzialisiert wurde, wurden neue Chancen eröffnet, auch für den Sport", sagte Zafrir Levi, Vice President Business Development bei BGN Technologies, dem Technologie-Kommerzialisierungsunternehmen der Universität. (i21c) DC




Ihre Anzeige hier...

Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Tourismus im Aufwind- Anstieg allein aus Polen um 60%
2,3 Millionen Touristen besuchten Israel von Januar-August 2017. Das sind 24% mehr als die 1,8 Millionen in der entsprechenden Periode des Vorjahres. 253.800 Touristen besuchten Israel allein im August - eine Steigerung um 20%. Darunter waren 57.200 Touristen
Foto: Sahm
aus den USA, 33% mehr als im August 2016. Tourismusminister Yariv Levin: "Die von mir eingeführte innovative Marketing-Politik beweist sich weiterhin als richtig und beschert uns neue Rekorde." Das israelische Tourismusministerium schätzt, dass der Tourismus in diesem Jahr USD 3,4 Mrd. eingebracht hat. Die Touristenzahlen aus Polen stiegen allein um 60%. Auch die Innovationsökosysteme Polens und Israels sind immer besser vernetzt: Mehr als 100 Vertreter junger technologischer Unternehmen, Venture Capital Fonds und Business Dachorganisationen aus Polen besuchten am 7. September Tel Aviv. (Tachles, globes, botschaftPolen) DC TS

Palästinenser scheiterten bei der UNO-Welttourismusorganisation
Die United Nations World Tourism Organisation (UNWTO) hat einen Antrag der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) abgelehnt, "Palästina" als Mitgliedsstaat aufzunehmen. Die UNWTO gab
bekannt, dass sie ihre Entscheidung über die Frage für weitere zwei Jahre verschieben würde. Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums warnte die "UNWTO" vor "Schaden", falls sie den Antrag der Palästinenser auf Mitgliedschaft akzeptiere. Die Palästinenser haben in den vergangenen Jahren versucht, Zugang zu internationalen Gremien zu erhalten, um einseitig Anerkennung ihrer Staatlichkeit zu erlangen und damit Friedensverhandlungen mit Israel zu umgehen. Darüber hinaus haben die Palästinenser eine diplomatische Kampagne gegen Israel inszeniert und UN-Foren als Plattform für Angriffe auf die Legitimität des jüdischen Staates genutzt. Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) war das einzige UN-Gremium, das "Palästina" akzeptiert hat. Sie ist seitdem eine virulent anti-israelische Organisation. (united, tachles, honestreporting) TS



Tausende Tonnen Güter täglich nach Gaza
16.715 Tonnen Güter in 524 Lkw wurden am 9. September am Grenzübergang Kerem Shalom nach Gaza durchgelassen. Per Twitter veröffentlicht Cogat täglich die Zahl der Menschen, Güter und Krankenwagen, die mit israelischer Koordination über die Grenze nach Israel wechseln dürfen oder nach Gaza gebracht werden. (cogat, Cogat) DC

Kåre Schultz neuer Chef bei Teva
Kåre Schultz wird neuer Chef bei Teva. Das israelische Pharmaunternehmen gehört zu den führenden Herstellern von Arzneimitteln weltweit und gilt als Weltmarktführer bei Generika. Teva ist in über 70 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2016 global knapp USD 22 Mrd. Umsatz
mit rund 57.000 Beschäftigten, davon rund 3.100 in Deutschland. Abschreibungen auf Firmenwerte in den USA hatten bei Teva im zweiten Quartal für einen Nettoverlust von USD 6 Mrd. gesorgt. Teva stand mehrere Monate ohne festen Chef da. Der vorherige Konzernlenker Erez Vigodman hatte das Unternehmen im Februar verlassen. Seitdem wurde Teva von Interimschef Yitzhak Peterburg geführt, der bis zum Eintreffen von Schultz auch weiterhin die Geschäfte leiten wird. Der 56-jährige Schultz steht seit 2015 an der Spitze des dänischen Pharmaunternehmens Lundbeck, davor war er beim Insulinspezialisten Novo Nordisk fürs Tagesgeschäft zuständig. Während die Lundbeck-Aktie nach Bekanntgabe der Personalie am Montag im frühen Handel um 12 Prozent einbrach, stieg das Teva-Papier an der israelischen Börse um mehr als 8 Prozent. Der Softwarehersteller Amdocs Ltd. kauft das Land in Ra'anana, auf dem Teva seinen Hauptsitz bauen wollte, für NIS 200 Mio. Der Verkauf ist der erste Teil der Bemühungen von Teva, seine USD 35 Mrd. Schulden zu bedienen. Teva hat in Deutschland seinen Hauptsitz in Ulm, wo das gesamte Generikageschäft gebündelt wurde. Weitere deutsche Standorte sind Blaubeuren und Berlin. (focus, globes, Tachles) DC

Neue virtuelle Währung für Diamanten
Der Diamantenhandel soll in Zukunft seine eigene, virtuelle Währung erhalten. Wie die Diamantenbörse "Israel Diamond Exchange" (IDE) in Ramat Gan verkündet, sei sie derzeit dabei, die sogenannte "Carats.IO"-Währung zu lancieren. Der "Carats.IO" soll sich im Diamantenhandel
Foto: Sahm
etablieren und vor allem neue Investoren anlocken, sagt IDE-Vorsitzender Yoram Dvash: "Wir versuchen bereits seit Jahren, den Handel mit Diamanten zu vereinfachen, sind bisher jedoch gescheitert." Deshalb habe man sich für diesen Ansatz entschieden. Die Währung wird während der nächsten drei Monate in der Schweiz gehandelt und ausbezahlt. Eine "Carats.IO" soll dem Wert von einem US-Dollar entsprechen. (ynet) TS

Israelische Firma entwirft Radarsystem für Mexiko-Mauer
Ein Tochterunternehmen der israelischen Flugzeugbaufirma "Israel Aerospace Industries" (IAI) hat eine Ausschreibung der Zoll- und Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten gewonnen. Dabei geht es um den Bau
der von US-Präsident Donald Trump geplanten Mauer zwischen Mexiko und den USA. "Elta North America" ist eine von vier Firmen, die einen Prototyp für ein intelligentes Radarsystem entwerfen werden. Dieses soll beim Mauerbau integriert werden. Das Unternehmen werde für die Produktion von einer speziellen Radaranlage, die es in ähnlicher Weise bereits an das israelische Verteidigungsministerium und internationale Kunden verkauft, bis zu USD 500.000 Förderung erhalten. (ToI, Ynet, Israelnetz) TS

FinTech-Achse Frankfurt-Tel Aviv
Moderne Technologien im Bereich der Finanzdienstleistungen vernetzen sich mit künftigen Geldgebern. Israel ist klein, deshalb müssen Startups von Anfang an überseeische Märkte einplanen. In der
Finanztechnologie sind die stärksten Ökosysteme in diesem Sektor - London und Frankfurt. Eine ideale Mischung entsteht, wenn israelisches Out-of-the-Box-Denken mit deutscher Aufmerksamkeit zum Detail gemixt werden, sagen die Accelerator Frankfurt Gründer, Ram Shoham und Maria Pennanen. Shoham aus Israel und Pennanen aus Finnland gründeten den Accelerator Frankfurt bewusst in der Bankenstadt. "Wenn Sie ein Produkt an eine große Bank verkaufen wollen, müssen Sie dort sein, wo die Banken sind", sagt Shoham. Deutschland ist weniger risikobereit: Accelerator Frankfurt war der erste Geschäftsbeschleuniger in Frankfurt und auch jetzt gibt es nur einen weiteren in der Stadt. Im Gegensatz dazu hat Israel mehr als 260. "Wir nehmen eine Beratungsgebühr, wenn Sie einen Investor, und eine kleine Kommission, wenn Sie einen Kunden durch uns bekommen", erklärt Pennanen. "Wenn es uns nicht gelingt, werden wir nicht bezahlt. In gewisser Weise sind wir im selben Boot wie die Startups." Der Beschleuniger startet sein drittes Vier-Monats-Programm mit einer Fintech-Roadshow in Frankfurt vom 26. bis 27. September in Zusammenarbeit mit dem Israel Export Institute und der israelischen Botschaft in Berlin. (i21c, finance) DC

Coca-Cola in Gaza endlich startklar?
Palästinensische Großverdiener hatten seit Jahren in die teure Manufaktur investiert, um die erste Niederlassung des Getränkeriesen Coca-Cola in Gaza zu unterstützen. Dazu gehören der Milliardär Munib Masri, bekannt als der reichste palästinensische und palästinensisch-amerikanische Geschäftsmann, und Zahi Khouri, Leiter der Palästinensischen National Beverage Company (PNBC),
der palästinensischen Tochtergesellschaft von Coca-Cola. Sie betreibt bereits in Ramallah, Tulkarem und Jericho Fabriken. Den Transfer der Ausrüstung koordinierte Israel mit Hilfe von Cogat. Die letzten 9 Trucks mit Ausrüstung für das neue Werk kamen in der letzten Woche über die Grenze. Die neue Coca-Cola-Fabrik schafft angeblich 15.000 Flaschen pro Stunde. Es ist nicht der erste ausländische Getränkehersteller, der in Gaza investiert: Eine 7-Up-Fabrik ist seit 1962 in Gaza tätig und produziert dort seit 1997 auch Pepsi-Cola. (ToI, Cogat) DC



30 Jahre Amcha Israel: Wenn Erinnerungen krank machen
Vor 30 Jahren hat der Niederländer und Holocaust-Überlebende Manfred Klafter die Organisation AMCHA gegründet, die derzeit rund 20.000 Menschen in Tel Aviv und an anderen Orten betreut, erklärte der Chef von
AMCHA Deutschland, Lukas Welz: "AMCHA hat 15 Zentren in Israel und einige davon liegen direkt im Umfeld des Gaza-Streifens, also Aschdod, Ashkelon und Sderot. Die Holocaust-Überlebenden, die dort leben, leiden unter einer doppelten Belastung, unter den vergangenen Traumata und den akuten Traumatisierungen durch Raketen-Angriffe. Menschen, die einen Raketen-Angriff erlebt haben, können in das AMCHA-Zentrum kommen und Hilfe erfahren." 400 Psychologen der Hilfsorganisation kümmern sich um Holocaust-Überlebende. Die älteste Aktivistin ist die 90-jährige Psychologin Giselle Cychowicz, die in Jerusalem noch immer ihre Patientinnen trifft - wie Deborah. Beide, Psychologin und Patientin, haben das Vernichtungslager Auschwitz überlebt. "Sie schläft die meiste Zeit, geht nie aus. Sie spricht ausschließlich über ihre Erlebnisse während des Holocaust. Die Erinnerungen suchen dich heim, ohne dass du verstehst, woher und warum sie gerade jetzt kommen." (df) KR

Wo nur Männer für Scheidungen zuständig sind
Das ultraorthodoxe Establishment spricht von "einer feministischen und antireligiösen Rakete". Die Frauenrechts-Organisation Mavoi Satum (Sackgasse) freut sich indes über einen "historischen Fortschritt
im Verhältnis von Religion und Staat": Israels Höchster Gerichtshof wies nach jahrelangen Debatten den Staat an, fortan auch Frauen in hochrangigen Posten in den rabbinischen Gerichtshöfen einzustellen. Batya Kahana-Dror, die Direktorin der Organisation Mavoi Satum, forderte, sich um den Posten der Direktorin der rabbinischen Gerichtshöfe bewerben zu können. Bislang war das für Frauen unmöglich. Die Richter befanden Mitte August, die von öffentlicher Hand finanzierte Verwaltung der Gerichte müsse sich an die Gesetze halten, die eine Diskriminierung von Frauen verbieten. "In einer Zeit, in der Frauen ehrenhafte Rollen im öffentlichen Dienst spielen, ist es undenkbar, dass ihnen eine adäquate Vertretung in den rabbinischen Gerichtshöfen verweigert wird", hieß es im Urteil. (welt) KR

Venedig-Sieger Ziad Doueiri in Beirut festgenommen
Weil er einen seiner Filme teilweise in Israel drehte, ist der französisch-libanesische Regisseur Ziad Doueiri am Flughafen von Beirut festgenommen worden. Der 54-Jährige kam vom Filmfestival in Venedig. Er musste
vor einem Militärgericht erscheinen, eine Anklage wurde nicht erhoben. "Sie haben mich zwei Stunden lang festgehalten und meine französischen und libanesischen Pässe eingezogen", sagte Doueiri. Er erhielt seine Ausweise zurück. Nach einer mehrstündigen Anhörung vor dem Militärtribunal hob der Filmemacher vor Journalisten demonstrativ seine Pässe hoch. Sein Anwalt Nadschib Lian sagte, der Fall sei "definitiv abgeschlossen". Ein Justizbeamter sagte AFP, Doueiri sei "unter der Bedingung freigelassen worden, dass er den Behörden seinen Aufenthaltsort nennt". Es sei zudem noch möglich, dass sich ein Militärgericht mit der "Straftat der zuvor nicht genehmigten Einreise in ein verfeindetes Land" befasse. (stol) KR

Jury-Preis in Venedig an "Foxtrot"
Der Große Preis der Jury der Filmfestspiele Venedig ging an "Foxtrot" des Regisseurs Samuel Maoz, ein israelisches Drama rund um den Tod eines jungen Soldaten. Es handelt sich um eine israelisch-französisch-deutsche
Koproduktion. Der Film setzt sich kritisch mit der israelischen Armee auseinander und polarisiert. Kulturministerin Miri Regev monierte, dass "israelische Künstler einen Beitrag zur Hetze der jungen Generation gegen die moralischste Armee der Welt leisten, indem sie unter dem Deckmantel der Kunst Lügen verbreiten". Artechock, die vom Kulturreferat München herausgegebene Programmzeitung, ist ungewohnt scharf: "Ob sich das irgendwer ansehen möchte? Der Film ist nicht schön, nicht unterhaltsam, und er ist auch nicht klug. Und wenn es weder das eine, noch das andere ist, noch das Dritte, warum dann überhaupt einen solchen Film machen? Mit deutschem Fördergeld wurde ,Foxtrott' aber üppig finanziert - offenbar waren die Kommissionen in diesem Fall überzeugt. Ein künstlerisch konsequenter Film mit vielen Stärken, politisch aber ein erzkonservativer letztlich auch antiisraelischer Film aus Israel. Ich kann nicht sagen, dass ich ihn irgendwie mag, eigentlich stündlich weniger, aber er ist schon qualitativ gut - immerhin weckt er starken Widerstand." (mdr, artechock, Israelnetz, ToI, Tachles) TS KR

BDS gegen Kulturfest in London
In London fand das Tel Aviv Festival TLV in LDN statt. Bei der "Feier der Tel Aviver Kultur" gab es Konzerte israelischer Künstler und ein Israelisches Essen- und Trink-Festival. Vor dem israelischen Essensstand versammelten sich Dutzende Aktivisten der BDS-Bewegung und demonstrierten mit palästinensischen Fahnen für die "Befreiung Palästinas". Spitzenkoch Shaul Ben Aderet aus Tel Aviv nahm ein Tablett mit süßem israelischen
Nachtisch und wandte sich an die Demonstranten. "Lasst die Politik beiseite und nehmt einen Nachtisch", sagte er und reichte ihnen das Tablett. Einige konnten dem Angebot nicht widerstehen, andere wiederum hielten sich an ihren strengen Boykott gegen Israel und verweigerten das Geschenk. Ein Besucher des Festivals, Golan Koresh, ärgerte sich über die Demonstranten und schimpfte: "Ihr seid ein Witz. Dieser ganze Bullshit ist doch nur ein Trend. Niemanden interessieren die Bomben, die auf Syrien fallen. Ihr benutzt doch nur jede Gelegenheit, Juden zu hassen. Ihr redet vom Völkermord gegen die Palästinenser? Das ist ein Witz! Die Bevölkerung hat sich verdreifacht!" Tausende Londoner waren an diesem Wochenende einer lebendigen israelischen Kultur ausgesetzt und sahen die Vielfalt und den Reichtum, den das Land zu bieten hat, betonte Gilad Erdan, Chef des Strategic Affairs Ministeriums. BDS-Organisatoren waren empört, dass ihre Petitionen und Plakate in der Stadt nicht beachtet wurden. Darin wurden die Behörden aufgefordert, das Festival zu stornieren. Trotz der kurzen Konfrontation ging das Festival wie geplant weiter. (tlvinldn, roundhouse, israelheute, ynet, JPost, Israelnetz) TS KR

Israelische Delegation auf dem Weg nach Florida
Eine Delegation der "Israelischen Rettungskoalition" (Israel Rescue Coalition, RCA) der Stiftung "Israelife" ist nach Florida geflogen, um Jüdischen Gemeinden und dort lebenden Israelis wie auch der Bevölkerung zur Seite zu
stehen, nachdem der Hurrikan Irma über Florida hinwegfegt ist. Die Delegation besteht aus freiwilligen Helfern von Rettungsorganisationen und der Organisation Ichud Hazala. Die Freiwilligen wollen den Menschen bis zum Eintreffen der amerikanischen Rettungsdienste beistehen. Die Stiftung "Israelife" hat bereits viel Erfahrung bei der Hilfe in Katastrophengebieten gesammelt. Im Jahr 2015 schickte die Stiftung eine Rettungsgruppe zu dem von einem Erdbeben erschütterten Nepal. Dort bauten sie ein Feldkrankenhaus auf und gaben der Bevölkerung und den sich dort aufhaltenden Touristen medizinische Versorgung. Bereits vor zwei Wochen entsandte die Stiftung eine Delegation nach Texas, um der Bevölkerung nach den Überschwemmungen zur Seite zu stehen. (Israelheute, Israelrescue, Israel21c) TS

Christen retten zerstörte Honigfarm in Samaria
Yael Farbstein aus Kedumim erfüllte sich den Traum, die Prophezeiung vom "Land, in dem Milch und Honig fließt", umzusetzen. Sie gründete vor sechs Jahren eine Bienenfarm in ihrer Heimatstadt in Samarien. Die Imkerin gewann den ersten Preis für ihren Wildblumen-Honig in
North Carolina. Dessen Nektar wird aus wilden Blumen wie Rosmarin, Lupinen und Löwenzahn gewonnen. Im vergangenen Monat drangen arabische Vandalen in ihre Dvash Kedumim Honigfabrik ein, stahlen die Ausrüstung und verursachten umfangreiche Schäden. Sie entwendeten auch alle Gläser des preisgekrönten Honigs, die Produktion einer ganzen Saison, und zerstörten die Bienenstöcke auf den Feldern. Die Bienen verendeten jämmerlich in der sengenden Sommerhitze. In einer beispiellosen Reaktion haben mehrere hundert christliche Zionisten aus der ganzen Welt mehr als USD 15.000 gespendet, um Farbsteins Bienenfarm wieder aufzubauen. Die Bienenstöcke sollen ersetzt werden. Ebenso soll eine verbesserte Sicherheitsausrüstung angeschafft werden. "Die Bemühungen dieser Christen senden eine starke Botschaft: Die Bibel und ihre Botschaft zu einem Land, wo Milch und Honig fließt, ist stärker als Terrorismus und kann BDS schlagen", sagte Rabbi Tuly Weisz, Gründer von Israel365. Die Attacke passierte kurz vor Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahrsfest. Juden auf der ganzen Welt tunken dabei Apfelstücke in Honig, um sich ein süßes Jahr zu wünschen. (JPost, breaking, jewish, fokus-jerusalem) TS

Punkbands beweisen: Shofar ist nicht nur für die hohen Feiertage
Schmekel - eine transgender jüdische Punkband mit Sitz in Brooklyn - eröffnete 2011 ihr Album mit "I'm Sorry, It's Yom Kippur". Der Schofar, der traditionell aus einem Widderhorn gefertigt ist, ist an den Hohen Feiertagen
zu hören. Der Klang fordert auf, nach innen zu schauen und um Vergebung für Fehler zu bitten, die im vergangenen Jahr gemacht wurden. Aber andere traditionelle Verwendungen in der jüdischen Praxis beinhalten alles von Beerdigungen und Exkommunikations-Zeremonien bis hin zur Warnung vor drohender Gefahr. In den letzten Jahren integrieren jüdische Punkbands immer häufiger den Klang des Widderhorns in ihre Musik. Die Bands benutzen das alte Horn als eine Möglichkeit, sowohl das Chaos, als auch die Tradition zu ehren - aber immer als ein markantes jüdisches Symbol, das die Assoziationen mit den hohen Feiertagen oder dem Jüdischen im Allgemeinen beschwört. "Mit einem Schofar wird der Zuhörer zu einer musikalischen Welt eingeladen, die zeitgenössisch ist, aber auch im Diskurs mit Tradition und Identität", sagte Eliahu Adelman, ein in Israel ansässiger Musikwissenschaftler. (Michael Croland ToI) DC

Israeltag in Magdeburg
An der Hochschule Magdeburg-Stendal fand der Schülerprojekttag "Israel - anders kennen lernen" statt. Gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt und der Landeszentrale für Politische Bildung organisierte die israelische Botschaft in Berlin den Israeltag, der 300 Schülern die Möglichkeit gab, die Vielfalt Israels kennenzulernen. In Workshops zu Themen wie "Israel - Die einzige Demokratie im Nahen Osten", "Vielfalt der Religionen" und der Nahkampftechnik Krav Maga konnten die Teilnehmer Einblicke in die israelische
Gesellschaft und Kultur erlangen, die ihnen vorher meist unbekannt waren. Im Rahmen des Projekttages fand die Unterzeichnung der "Gemeinsamen Absichtserklärung zwischen Yad Vashem - Internationale Holocaust-Gedenkstätte und dem Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt" durch Richelle Budd Caplan für Yad Vashem und Minister Marco Tullner für das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt statt. Am Nachmittag beantworteten der Schirmherr des Projekttages, Ministerpräsident Reiner Haseloff, und Botschaftsrat Rogel Rachman die Fragen der Schüler in einer ausgedehnten Fishbowl-Diskussion. (Botschaft) TS



Saudischer Kronprinz bei Netanjahu?
Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed Bin Salman hat Israel einen heimlichen Besuch abgestattet, obgleich der jüdische Staat und Saudi-Arabien keine offiziellen diplomatischen Beziehungen pflegen. Gerüchte über den
Besuch lösten in der arabischen Welt einen Sturm der Entrüstung aus. Die arabischsprachige Sendung von Israel Radio berichtete, dass ein "saudischer Fürst" sich mit Israelis getroffen hätte, um über einen regionalen Frieden zu sprechen. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten und das Außenministerium verweigerten jeden Kommentar zu den Nachrichten. Katarische Medien und andere angeschlossene Nachrichtensender nutzten die Berichte, um die saudische Königsfamilie anzugreifen. Die Saudis konterten, dass ein hochrangiger Beamter aus Katar Jerusalem besucht habe, um mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zu besprechen. (JPost, honest, Tachles) TS

Rivlin "bei der Stasi" und mit Merkel zusammengetroffen
Staatspräsident Reuven Rivlin ist in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammengekommen. Nach dem Treffen erklärte der Staatspräsident auf seiner Facebook-Seite: "Bei meinem Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel habe ich ihr für die langjährige Verpflichtung Deutschlands zur Sicherheit Israels gedankt. Ich habe die Bundeskanzlerin über die große Bedrohung aufgeklärt, die Israel in der Etablierung Irans im Nahen Osten sieht. Ich habe gesagt, dass das Ziel, das sich die Welt mit der Niederschlagung des sogenannten Islamischen Staates gesetzt hat, wichtig und angemessen sei. Ich habe
versprochen, dass Israel mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln helfen wird, um das zu verwirklichen. Wir werden die Freundschaft zwischen uns zum Wohle beider Völker weiter vertiefen." Am Abend besuchte der Staatspräsident das Archiv der Stasi. Der Bundesbeauftragte Roland Jahn führte Rivlin durch einen Karteiraum der Postkontrolle sowie einen Magazinraum mit Stasi-Akten. "Der Blick ins Stasi-Unterlagen-Archiv hilft uns, den Maßstab der Menschenrechte auch für die Gegenwart zu setzen. Es ist ein Monument der Überwachung in der SED-Diktatur", sagte Jahn. (Botschaft) TS

Landwirtschaft: Israel unterstützt Kolumbien
Israel und Kolumbien arbeiten bei der Förderung der Landwirtschaft und Bewässerung zusammen. Nach Beendigung des Konflikts mit der Farc-Guerilla geht Kolumbien von einer Steigerung des Tourismusaufkommens aus. Bei seinem ersten Besuch in Kolumbien, Teil einer Tour durch Lateinamerika, die auch Argentinien und Mexiko umfasst, traf Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos. (latina) KR

Geheimdienst verhindert Anschläge
Seit Jahresanfang ist es dem israelischen Geheimdienst gelungen, 200 Terrorattacken, darunter auch Selbstmordattentate, zu verhindern. Allein seit dem 14. Juli, als 3 Araber zwei israelische Polizisten an einem der Tore zum Tempelberg erschossen hatten und so die "Tempelbergunruhen" auslösten, konnten nach Angaben von Nadav Argaman, dem Schin-Beth-Chef, 70 Anschläge verhindert werden. Geheimdienste und Polizei kooperieren, um Terror während der bevorstehenden hohen jüdischen Feiertage zu unterbinden. Argaman warnte vor einer weiteren Annäherung der Hamas an Iran. (Tower, ToI, Ynet) TS

Israel sanktioniert Amnesty wegen Boykott-Aufruf
Als Reaktion auf eine Amnesty-International-Kampagne, die Regierungen und Unternehmen aufforderte, Waren aus israelischen Siedlungen zu boykottieren, hat das israelische
Finanzministerium Sanktionen beschlossen. Spenden von Israelis an die Menschenrechtsorganisation können künftig nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden. Es ist das erste Mal, dass die Regierung das so genannte Anti-Boykott-Gesetz anwendet, das Organisationen und Einzelpersonen, die zum Boykott von Israel oder der Siedlungen aufrufen, bestraft. Das umstrittene Gesetz wurde im Jahr 2011 verabschiedet. Amnesty Internationals israelisches Büro wurde erst im Oktober für die Steuerbefreiung berechtigt. Die meisten israelischen Menschenrechtsorganisationen qualifizieren sich nicht für diesen Status. (Amnesty, Haaretz) TS

Afrika-Israel-Gipfel auf unbestimmte Zeit verschoben
Gastgeber Togo hat einen für Ende Oktober geplanten Afrika-Israel-Gipfel abgesagt. Wie das israelische Außenministerium bekanntgab, wurde der Kongress auf unbestimmte Zeit verschoben. Präsident Faure Gnassingbé habe mitgeteilt, für die Vorbereitungen
bräuchte er mehr Zeit. An dem Kongress wollten Dutzende afrikanische Staaten teilnehmen. Die Tagung sollte die Beziehungen zwischen Afrika und Israel weiter voranbringen. Südafrika, die Palästinenser und arabische Staaten hatten Druck auf Togo ausgeübt, die Veranstaltung abzusagen. Hanan Ashrawi, Mitglied des PLO Exekutiv-Komitees: "Im Namen der palästinensischen Führung und des Volkes begrüßen wir die Entscheidung, den Afrika-Israel-Gipfel abzubrechen, der im nächsten Monat in Togos Hauptstadt Lomé stattfinden sollte. Wir sind erfreut über Südafrika und die arabisch-afrikanischen Nationen, darunter Algerien, Mauretanien, Marokko und Tunesien, und die internationalen Solidaritätsgruppen, die mutig die Kündigung des Gipfels befürworteten und sich weigerten, dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zu gestatten, auf dem afrikanischen Kontinent Fuß fassen und so Straflosigkeit für die militärische Besetzung und den anhaltenden rechtswidrigen Unilateralismus Israels und die Verletzung des Völkerrechts zu fördern." Ashrawi und die PLO gelten eigentlich als die "Friedenspartner" Israels. (dci, tachles, mfa, israelnetz, medialine) TS

Neuer Nuntius für Israel, Jerusalem und Palästina
Papst Franziskus hat den Erzbischof Leopoldo Girelli, Titular-Erzbishof von Capri, zum neuen Apostolischen Nuntius für Israel und zum apostolischen Delegaten in Jerusalem und Palästina ernannt. Girelli, 64, aus Bergamo, ist 1987 dem diplomatischen Dienst des Vatikan beigetreten und hat als Nuntius (päpstlicher Botschafter) in Indonesien, Ost-Timor, Brunei, Singapur und Vietnam gedient. (lpj) TS




Anzeige...




Deutsche Gründlichkeit hätte tödlich enden können
Das Auswärtige Amt in Berlin kann einem bedrohten Menschen im Ausland kein Asyl gewähren. Für eine Einreisegenehmigung nach Deutschland ist ein Reisepass mit mindestens 6 Monaten Gültigkeit vorgeschrieben. Diese starren Vorschriften hätten der iranischen Buchautorin und Journalistin Neda Amin fast das Leben gekostet. Sie ist aus Teheran geflohen, um Verhaftung, Vergewaltigung und Todesstrafe zu entgehen. Die 33-Jährige erzählte bei einer

An ihrer Halskette trägt Neda Amin einen Davidstern (Foto: Sahm)
Pressekonferenz in Jerusalem, was ihr die Iraner wegen ihrer regimekritischen Bücher gedroht hatten: "Erst schneiden wir Dir das rechte Bein ab, dann den linken Arm und dann den Kopf." In Istanbul erhielt sie Asyl, doch als die Türken erfuhren, dass sie für die israelische Online-Zeitung "Times of Israel" arbeite, erklärten ihr türkische Geheimdienstleute: "Wir mögen die Israelis nicht und auch nicht die Juden." Sie müsse die Türkei innerhalb von 30 Tagen verlassen. Sonst werde sie zurück nach Iran deportiert. In Todesangst wandte sich Amin an europäische Konsulate in Istanbul. Der deutsche Konsul habe zurückgerufen und ihr erklärt, dass sie "Geduld" haben müsse, zumal ihr Pass nur noch zwei Monate gültig sei. Amin hatte aber keine "Geduld", da die Türken sie nach Iran abschieben wollten, wo sie der sichere Tod erwartete. Für Amin kamen die deutschen bürokratischen Regeln einem Todesurteil gleich. Denn ohne schriftliche und abgestempelte Einreisegenehmigung hätten die Türken ihr den Flug nach Deutschland verweigert. Amin bat daraufhin die Israelis um Hilfe. Die israelische Journalistenvereinigung und ihre Arbeitgeber bei der "Times of Israel" wandten sich an Innenminister Arieh Derri. "Ohne viel nachzudenken" habe er augenblicklich eine Aufenthaltsgenehmigung für Amin unterschrieben. Doch die Türken ließen sie trotz der gültigen Papiere das Flugzeug nach Tel Aviv zunächst nicht besteigen, weil sie eine "Ausreisegenehmigung der türkischen Polizei" benötigte. "Lächerlich. Erst sagen sie, ich müsse das Land innerhalb von 30 Tagen verlassen, und dann verlangen sie eine polizeiliche Genehmigung, um auszureisen", kommentierte Amin. Wenige Tage später begleitete sie ein israelischer Konsularbeamter bis zum Flugzeug, das sie sicher nach Israel brachte.

Sohn plante Terroranschlag
Ein palästinensisches Ehepaar hatte in Erfahrung gebracht, dass ihr Teenager-Sohn einen Terroranschlag gegen israelische Soldaten plante. Anstatt ihn einen

Märtyrer werden zu lassen, übergaben sie ihn an die israelischen Sicherheitskräfte. Die Nachrichtenagentur Tazpit berichtete, dass sich die Eltern Sorgen um ihren Sohn machten, nachdem sie einen Abschiedsbrief gefunden hatten. Sie nahmen Kontakt mit der israelischen Armee auf, der es gelang, den Sohn in der Nähe einer Militäranlage in Samaria ausfindig zu machen. Er trug ein großes Messer bei sich. Die ständige Propaganda in palästinensischen Schulen und in den vom Regime kontrollierten Medien versucht, junge Araber zu ermuntern, spontane Angriffe sogenannter "einsamer Wölfe" gegen Israelis auszuführen. (israelheute) TS

Jerusalem: Einzige Gedenkstätte für 9/11 außerhalb der USA
Das einzige Denkmal für die Opfer von 9/11 außerhalb der USA steht in Jerusalem. Es listet die Namen der 2.996 Todesopfer der islamistischen Terrorangriffe von El Kaida in New York City und Washington, D.C., am 11. September 2001 auf. Über 6.000 andere wurden verwundet. Es entstand ein Schaden von über USD 10 Mrd. Jedes Jahr findet in Israel eine

Zeremonie zum Gedenken an diesen Tag statt. In diesem Jahr nahmen US-Botschafter David Friedmann und Oppositionschef Jitzhak Herzog sowie Angehörige der Opfer teil. Unter den Todesopfern waren auch 5 Israelis. Gekommen waren auch amerikanische Polizisten, die in Israel infolge von 9/11 einen Kurs in Terrorbekämpfung absolvieren. Nach einer Gedenkfeier wurden die Namen aller Todesopfer des bislang schlimmsten Terroranschlags in der Menschheitsgeschichte verlesen. (worldisrael, ToI, united) TS

Teurer Grenzübergang von Gaza nach Ägypten
Die Hamas missbraucht ihre Kontrolle über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten und "bietet" eine schnelle Abwicklung der Formalitäten für USD 3.000. Für viele Bewohner von Gaza ist dies ein halbes Jahresgehalt. (Cogat) DC


Positionen der Bundestagskandidaten und Parteien zu Israel
Am kommenden Sonntag ist Bundestagswahl und damit geht auch die Politikerbefragung "Wahlprüfsteine Deutschland - Israel" in die letzte Woche. Inzwischen konnten ca. 150 Antworten von Kandidierenden der
Zentrale Parteistellungnahmen
CDU, CSU, SPD, DIE LINKE, GRÜNE, FDP und AfD veröffentlicht werden (darunter auch einige Spitzenpolitiker) und täglich kommen neue dazu. Zudem liegen zentrale Parteistellungnahmen zu den Wahlprüfsteinen vor, wobei allerdings DIE LINKE und AfD trotz Anfrage bislang als Parteien noch nicht offiziell Stellung zu den Fragen zu Israel, Antisemitismus und Nahostpolitik genommen haben. Alle veröffentlichten Antworten sind fortlaufend aktualisiert auf der Projekt-Website Politikerbefragung.de zu finden. Noch vor der Bundestagswahl ist zudem eine Gesamtauswertung der Antworten auf die Multiple-Choice-Fragen geplant. (Israelnetz, Politikerbefragung, JPost) JG






Am Mittwoch beginnt das Jüdische Neujahrsfest Rosh HaShana. Die Vorbereitungen für diesen Hohen Feiertag, der 10 Tage später von dem Fastentag Yom Kipur, dem Versöhnungstag, gefolgt wird, laufen im ganzen Land auf Hochtouren. Aber auch auf außenpolitischer Ebene ist der Reisemarathon von Premierminister Netanjahu noch nicht beendet. Nach seiner historischen Reise durch Südamerika, trifft er am Montag am Rande der UN Vollversammlung mit Präsident Trump zusammen. Einmal mehr steht
das Thema Iran auf der Tagesordnung, ins besondere seit Iran zunehmend versucht Positionen an Israels Nordgrenze einzunehmen. Letzteres wird auch das Schwerpunktthema von Netanjahus Rede vor der Vollversammlung sein. Israel hat bereits angedeutet, dass man keine Iranische Präsenz an seiner Nordgrenze zulassen wird. Und das große Thema in Deutschland sind natürlich die Bundestagswahlen, die nicht zuletzt aufgrund der AfD auch von Juden und Israelis mit einiger Sorge beobachtet werden. Um so mehr ist auf eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu hoffen, weshalb auch wir unsere Leser dazu aufrufen von Ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Wer spätestens nach dem Einmarsch von Höcke mit uniformierten Parteisoldaten (HC) und den jüngsten Ausfällen von AfD-Vize Gauland bezüglich der Wehrmacht (Zeit) die AfD immer noch als eine Alternative für Deutschland sieht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Die Deutschen Soldaten der Wehrmacht und der Waffen-SS haben nicht für ihr Vaterland, sondern für das Weitermorden in Auschwitz gekämpft. Sie wurden an der Ostfront auch Zeugen der feigen Massenerschießungen von Juden durch die Einsatzgruppen unmittelbar hinter der Front, ohne sich dem entgegenzustellen. Da gibt es nichts worauf man stolz sein könnte, wie Volker Beck und andere zu Recht festgestellt haben. Jeder, der die AfD mit Vertretern wie Gauland oder Höcke ("Wir brauchen nichts anderes als eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad") in den Bundestag wählt, unterstützt auch diese die deutschen Verbrechen verharmlosende Gesinnung. Das ist beschämend und muss allen aufrechten Demokraten eine Warnung sein. Wir müssen alles dafür tun, Neonazis und Rechtspopulisten auf allen Ebenen zu bekämpfen. Hierbei sollte man sich nicht durch die oberflächlich vorgeschobene Israelsolidarität blenden lassen. (TimesofIsrael, FB) SSt





Dämonisiert und delegitimiert:
Die Darstellung Israels in deutschen Medien
Vortrag von Alexander Feuerherdt am19. September 2017, 19.00 Uhr, Haus der Kirche, Bastionstr. 6 in Düsseldorf.
Die Posse von Arte und dem WDR rund um die Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt - der Hass auf Juden in Europa" hat es einmal mehr gezeigt: Sobald unumwunden benannt wird, dass der Antisemitismus
nicht nur bei Neonazis ein Zuhause hat - sondern auch bei Islamisten, linken Organisationen und der bürgerlichen Mitte - und die sogenannte "Israelkritik" eine seiner modernen Erscheinungsformen ist, setzt das große Abwehren und Relativieren ein. Dann distanziert sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen plötzlich geräuschvoll von seiner eigenen Sendung und stellt einen "Faktencheck" online, der seinem Namen nichts als Hohn spricht. Auch andere große Medien tragen regelmäßig zur Dämonisierung und Delegitimierung des jüdischen Staates bei. Kein anderer Staat der Welt wird, wie die Sprachwissenschaftlerin Monika Schwarz-Friesel analysiert hat, hierzulande so oft und so heftig medial unter Beschuss genommen wie Israel. Warum das so ist, welche Medien dazu in besonderem Maße beitragen und wie die negative Darstellung des jüdischen Staates in deutschen Medien oft aussieht, wird Alex Feuerherdt in seinem Vortrag erörtern. (GCJZ DÜSSELDORF) SST





Goldmedaille für israelische Paralympics- Tischtennisspielerin
Karmit Dor, 24, gewann die Top-Medaille in der Tschechischen Open-Meisterschaft, an der 150 Athleten teilnahmen, und soll nun mit der regulären israelischen Nationalmannschaft in der Europameisterschaft spielen. Dor überwand Karolina Peck aus Polen in der Damen-Singles-Klasse 10 in einem engen Match (4-11, 12-10, 11-5, 9-11, 13-11). "Es war ein schwieriges Spiel. Karolina ist ein starker Spieler", sagte Dor. "Die ganze Zeit
habe ich versucht, zuerst anzugreifen; das war meine Strategie, ich habe nie aufgegeben." Im Anschluss wurde Dor von Israels Nationaltrainer eingeladen, bei der regulären Europameisterschaft in Luxemburg vom 13.-17. September teilzunehmen. Tischtennis ist eine der schnellsten und spannendsten Sportarten bei den Paralympics und seit 1960 dort vertreten. Die Klassen eins bis fünf starten im Rollstuhl, die Klassen sechs bis zehn spielen stehend, in Klasse elf starten Sportler mit geistiger Behinderung. (i21c) DC

Giro d'Italia startet 2018 in Israel
Die lokalen Veranstalter teilten mit, dass der Start des traditionsreichen Radsport-Klassikers 2018 in Israel am kommenden Montag offiziell bekanntgegeben werde. An der Pressekonferenz in Jerusalem sollen unter anderem
die Sportminister Italiens und Israels sowie die früheren Giro-Sieger Alberto Contador und Ivan Basso teilnehmen. "Zum ersten Mal in seiner 101-jährigen Geschichte wird dieses weltbekannte Radrennen außerhalb Europas starten", hieß es in der Mitteilung. Der Giro werde für drei Tage in Israel Station machen. Die Route soll an bekannten Stätten des Heiligen Landes entlangführen, wird aber erst am Montag offiziell bekanntgegeben. (handelsblatt, ynet, sport1) KR

Früheres Top-Talent Ninis schließt sich Maccabi Petah Tikva an
Der einst als Top-Talent gehandelte griechische Spielmacher Sotiris Ninis (Foto) wechselt von Belgien nach Israel. Der 27-Jährige stand seit Januar in Diensten des Erstligisten KV Mechelen, wo sein Vertrag nun aufgelöst wurde. Ninis hat bis Saisonende bei Maccabi Petah Tikva unterschrieben. Der 33-fache Nationalspieler feierte sein Profi-Debüt für Panathinaikos schon mit 16 Jahren. Für Griechenland lief der in Albanien geborene Rechtsfuß erstmals mit 18 Jahren auf und ist nach wie vor der jüngste Torschütze der Verbandsgeschichte. (transfermarkt) KR





Rosh Hashanah Robot Party Shana Tova from Technion 2017


The Maccabeats - Book of Good Life

What Makes Rosh Hashanah Beautiful


Rosh Hashanah: Can't Stop the Feeling - Justin Timberlake, celebrating the new year and the joy of being Jewish

Don't Let Go - Fountainheads Rosh Hashanah

Rosh Hashanah: Can't Stop the Feeling

Rosh Hashanah Greetings 2017 - Adon Olam!



DRINGEND Helfer / Praktikanten - im Idealfall in Frankfurt - gesucht...
Wir suchen immer wieder nach zuverlässigen ehrenamtlichen Helfern und Redakteuren für die ILI News, aber auch für unsere Facebook Gruppe. Bei Interesse, schickt bitte eine E-Mail an ili@il-israel.org. Wir freuen uns darauf, von Euch zu hören!

OHNE SIE GEHT ES NICHT - Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen...
BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE ARBEIT GROSSZÜGIG UND HELFEN SIE DAMIT ISRAEL UND DIE WAHRNEHMUNG ISRAELS IN DEUTSCHLAND ZU KORRIGIEREN!!! Selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg. DANKE!
SPENDENKONTO ILI: Inhaber: ILI - I Like Israel e.V., Santander Bank, IBAN DE90500333001507866200, BIC SCFBDE33XXX oder gerne auch über PayPal! Weitere Infos auch unter: Spenden



ILI fördern und Buch erhalten...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied (Jahres Abo) und erhalten das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Auflage), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.

ILI AKTION AKTUELLER DENN JE: JETZT ZUM SONDERPREIS VON NUR EUR 10,- BESTELLEN!
Bestellen Sie jetzt Ihre Ausgabe des ursprünglich 2006 von Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski herausgegebenen Sammelbandes "Neu-alter Judenhass", der sich mit dem Antisemitismus im islamischen und christlich-westlichen Kulturkreis befasst und heute aktueller ist, denn je. 31 Autorinnen und Autoren äußern sich zu verschiedenen Aspekten des neu-alten Judenhasses (deutsche Medien und Nahostkonflikt, islamischer Antisemitismus, politische Perspektiven): unter ihnen jüdische und nicht-jüdische Deutsche. Deutsche arabischer, islamischer und türkischer Abstammung, Israelis, US-Staatsbürger und Österreicher, Christen, Juden, Muslime

und Menschen mit anderer oder ohne Glaubenszugehörigkeit. Politiker, Experten, Wissenschaftler und Repräsentanten engagierter Institutionen und Vereinigungen. Der Sammelband gibt unterschiedliche Positionen zu einer Problematik wieder, die heute aktueller ist denn je. In einem Punkt stimmen die Autorinnen und Autoren überein: Es besteht Anlass zum Handeln gegen den neu-alten Antisemitismus - in ganz Europa, vor allem in Deutschland, und auch in Nahost. Gebundene Ausgabe: 424 Seiten, Verlag für Berlin-Brandenburg; Auflage: 2 (2006), ISBN: 3866501633, UVP EUR 24,90 -Aktionspreis: € 10,-. Hier bestellen: ili@il-israel.org, Stichwort Buchaktion. (HC)

Feedback erwünscht...
Wir sind ständig bemüht, unsere Arbeit - allen voran die ILI News zu optimieren und das Feedback unserer Leser zu berücksichtigen. Schreiben Sie uns. Sagen Sie uns was Ihnen gefällt, aber auch, was wir besser machen könnten: ili@il-israel.org




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org




Herzlichen Dank allen Veranstaltern, Mitwirkenden und Besuchern beim Israeltag 2017!
Hier eine Auswahl an Berichten, Fotos und Videos aus den unterschiedlichen Städten:
Israeltag Dokumentation 2017
Wir freuen uns schon auf 2018 - dann heißt es 70 Jahre Staat Israel! Der Termin für den Israeltag 2018 wird in Kürze bekanntgegeben. Sie können uns jederzeit gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org
#ISRAELTAG2017




















Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org





Kalia: Isaels größte Dattelplantage

Schöne Plätze in Israel

Klavier und Sängerin auf der Straße

The Maccabeats - Despacito - דספסיטו (Amram Adar ft. Itzik Shamli Cover)



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2018 ist
der nächste Israeltag -
genaues Datum folgt in Kürze!

ILI-News:
Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2017 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
i-like-israel.de ILI-Blog Facebook Twitter www.Israelkongress.de ili@il-israel.org