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28. August 2017

Inhaltsverzeichnis

MEDIZIN, WISSENSCHAFT & TECHNOLOGIE
  • Komprimierte Genome des Menschen
  • Krankheitsursache: Minimaler Gendefekt
  • Cannabis als Alternative zur Chemo?
  • Mobile Lesehilfe für Blinde
  • Krabben-Invasion im Norden Israels
  • Neue Drohne erfolgreich getestet
ARCHÄOLOGIE
  • Inschrift entdeckt nahe Damaskustor in Jerusalem
TOURISMUS
  • Flüge nach Buenos Aires
  • EL AL Israel Airlines stellt Winterflugplan vor
WIRTSCHAFT
  • 3 Israelis unter Forbes 100 reichsten Tech-Milliardären
  • Israelische Drohnen über Reykjavík
  • TAHAL baut Infrastruktur in Sambia aus
  • Hilfe in Hungergebieten in Südsudan
  • Heinz Ketchup aus israelischen Shops verbannt
  • Medizinisches Cannabis - Goldrausch im Kibbutz?
  • Tel Aviver Startup-Guide ab Dezember im Handel
  • Kursverfall bei Teva abgebremst?
  • Klein Tel Aviv in Bremen
KULTUR & GESELLSCHAFT
  • "Hightech" für Israels Landwirtschaft
  • Miss Libanon verliert Krone
  • Nach Pöbelei: HU zeigt Anti-Israel-Aktivisten an
  • Einsamer Affe entdeckte große Liebe: ein Huhn
  • Heimlicher Umzug eines Eukalyptus-Baumes
  • Zum Tode von Miriam Magall
POLITIK
  • Premierminister Netanjahu traf russischen Präsidenten Putin
  • Sudan sucht Kontakt zu Israel
  • Schweizer Bund stoppt Unterstützung für palästinensische NGO
  • Jetzt mitmachen - "Wahlprüfsteine 2017 Deutschland - Israel"
WAS NICHT IN DER SZ STEHT
  • Frankfurter Magistrat beschließt Vorgehen gegen antisemitische BDS Bewegung
  • Hamas-Kommandant von Selbstmordattentäter getötet
  • Israel-Geschäft in Schorndorf wurde beschossen
  • Palästinenser verklagt wegen Enteignung von Privatland

ANKÜNDIGUNGEN
  • LAZUZ in Berlin
SPORT
  • Ex-Wolfsburg-Coach McLaren Berater bei Maccabi Tel Aviv
  • Gruppenphase der UEFA Europa League mit israelischen Teams
  • Deutsche Basketball-Nationalmannschaft zur EM nach Israel












Komprimierte Genome des Menschen
Eine Abbildung der Genome der meisten Menschen würde die Kapazitäten aller Computersysteme der Welt sprengen. Die bloße Größe der genomischen Daten, so Rafael Feitelberg, CEO von Geneformics in Petah Tikvah,
entspricht 200 bis 300 Gigabyte Rohdaten. Ein analysiertes Genom verlangt einen vollen Terabyte Speicherplatz. Geneformics arbeitet "an der Bereitstellung der Werkzeuge und Infrastruktur, um genomische Daten durch Kompression zugänglich zu machen", sagte Feitelberg. Ärzte würden in der Lage sein, maßgeschneiderte Medikamente für Patienten zu entwickeln, um sicherzustellen, dass die Droge gezielt das Problem ohne Nebenwirkungen behandelt. Geneformics entstand am Weizmann Institute of Science in Rehovot, auf der Grundlage der Datenkompressionsarbeit des Biologen Eran Segal. Am Projekt beteiligt ist Dov Moran, der Erfinder des DiskOnKey, dem USB-Flash-Laufwerk. Wie die Dekomprimierung funktioniert, sei ein Geschäftsgeheimnis, sagte Feitelberg. (ToI, geneformics, news-medical) TS

Krankheitsursache: Minimaler Gendefekt
Ein 3-jähriges Mädchen war gesund, bis sie plötzlich ein leichtes Hinken entwickelte. Sie konnte bald nicht mehr sprechen und verlor ihre kognitiven Fähigkeiten. Sie wurde mehreren medizinischen Zentren in Israel vorgestellt, ohne dass man die Ursache finden konnte. Damals, vor 5 Jahren, entwickelte Prof. Orly Elpeleg bei Hadassah eine tiefsequenzierende Technologie, die mit etwa 2.400 Patienten die größte genetische Kartierungsdatenbank
Prof. Dr. Orly Elpeleg
in Israel ansammelte. Mit der neuen Sequenztechnologie durchsuchten Hadassahs Genetiker die Datenbank nach Defekten, die denen des Mädchens ähnlich waren. Die Daten stimmten mit einem 9-jährigen Jungen in Russland überein. Hadassahs pädiatrischer Neurologe Dr. Simon Edvardson flog nach Rußland, untersuchte den Jungen, nahm genetische Proben und bestätigte, dass die Ergebnisse identisch waren. "So haben wir eine neue Krankheit identifiziert", sagte Elpeleg. Beim Datencheck fanden die Forscher mehrere Kinder auf der ganzen Welt mit einem identischen genetischen Defekt und dem gleichen Krankheitsverlauf. In Zusammenarbeit mit Dr. George-Lucian Moldovan vom Pennsylvania State University College of Medicine wurde der Krankheitsmechanismus erforscht: eine Produktion überschüssiger RNA, die Gehirnzellen überschwemmt und vergiftet. Kinder aus Kanada, Frankreich, Israel, Russland und den USA wurden untersucht. "Es ist das erste Mal, dass ein Überschuss an ribosomaler RNA mit einer Krankheit beim Menschen verknüpft ist", sagt Elpeleg. Die Wissenschaft sei noch nicht in der Lage, das Gen zu reparieren, aber "es kann möglich sein, die Mutation frühzeitig zu identifizieren und Wege zu finden, die Verschlechterung zu verhindern." (nocamels, fokusjerusalem) DC

Cannabis als Alternative zur Chemo?
Chemotherapie kann unangenehme Nebenwirkungen haben. Der Biologe Dr. David Meiri vom Technion in Haifa untersucht jetzt die chemische Zusammensetzung verschiedener Cannabis-Stämme, um einen natürlichen Ersatz für die Chemo zu finden. Zurzeit wird Cannabis
verwendet, um Nebenwirkungen zu reduzieren. Studien haben ergeben, dass Cannabis durch Chemotherapie verursachtes Erbrechen und Übelkeit verhindert. Bei der Beobachtung dieses Phänomens erkannten die Wissenschaftler, dass Cannabis offenbar auch die Krebszellen selbst aktiv reduziert, in dem es die Fähigkeit der Krebszellen "Selbstmord zu begehen" erneuert. Der Mechanismus ähnelt der Chemotherapie. Eines der definierenden Eigenschaften von Krebszellen ist ihre Unfähigkeit, wie normale Zellen zu "sterben". Der natürliche Prozess der Selbstzerstörung, die Apoptose, tritt nicht auf. Dadurch verbreiten sich die Krebszellen und dringen in andere Teile des Körpers ein. Meiri ist optimistisch: "Wir reden über sehr niedrige Dosierungen, Milligramme Extrakt, die die Zellen töten. Dies ist eine ähnliche Dosierung, wie das, was derzeit für die Chemotherapie verabreicht wird, und ist klein genug, um normale, gesunde Zellen nicht zu töten." Cannabis-Stämme haben unterschiedliche Kombinationen dieser Verbindungen und können so sehr unterschiedliche Wirkungen auf den Körper haben. Meiri hat es geschafft, die genaue Zusammensetzung von Verbindungen wie Cannabinoiden und Terpenen in jedem einzelnen der in Israel angebauten Stämme zu identifizieren. Die Diskussionen über Cannabis konzentrieren sich sonst oft nur auf die beiden prominentesten Cannabinoide: THC und Cannabidiol (CBD). THC ist eine psychoaktive Verbindung, während CBD nicht psychoaktiv ist. Beide haben sich medizinisch bewährt, von der Reduzierung epileptischer Anfälle bis hin zur Minimierung von Gewalt und Angst bei autistischen Patienten. (nocamels) DC

Mobile Lesehilfe für Blinde
Die Mobileye-Gründer Prof. Amon Shashua und Ziv Aviram haben eine fingergroße, batteriebetriebene Lesehilfe für Blinde entwickelt. MyEye wird an der Seite einer Brille befestigt. Die optische Zeichenlesetechnologie und die künstliche Vision-Software reagieren auf die Bewegungen des Nutzers und lesen so gedruckten Text aus Zeitungen, Restaurantmenüs, Büchern, Produktetiketten, Geldnoten und mobilen Texten vor. Der Benutzer muss nur auf ein Stück Text zeigen, um das Gerät zu aktivieren. Das USD 4.226 teure Gerät besteht aus einer Kopfeinheit, einer

Basiseinheit und einem Ladegerät. Die Kopfeinheit verfügt über eine intelligente Kamera und einen Lautsprecher, der an der Brille befestigt ist. Über den Bügel, der parallel zum Brillengestell von der Kamera zum Ohr reicht, gelangt das Audiosignal in den Gehörgang, so dass es nur der Benutzer hören kann. MyEye von OrCam kann auch Gesichter wiedererkennen, so dass seine Benutzer wissen können, wer sie anspricht. Zur Speicherung neuer Kontakte muss der Benutzer in Richtung einer Person "schauen" und den Namen angeben, während er eine Basiseinheit und MyEye hält, die die Person in ihren Kontakten "speichert". In Deutschland wird das komplette System für EUR 4.190 über den "Blinden Hilfsmittel Vertrieb Dresden" angeboten. Der Reader allein kostet EUR 3.190. (nocamels, bhvd, audiatur) DC

Krabben-Invasion im Norden Israels
Forscher verfolgten die Ausbreitung der Schwimmkrabbe (Matuta Victor) von den indischen und pazifischen Ozeanen bis zum Mittelmeer, wohin sie durch den Suezkanal gelangt sind. Vor 5 Jahren wurden sie
erstmals in der Haifa-Bucht gesichtet. Die Rehabilitierung der Strände vor Haifa ist einer der Gründe für die schnelle Ausbreitung der invasiven Schwimmkrabbe, schreibt die Zeitung Haaretz. Der schwarze Sand, importiert aus der Türkei, sollte die Klippen vor Erosion schützen, schuf aber auch eine ideale Umgebung für die Fortpflanzung der Invasoren aus Ostasien. Die bedrohen nun das Ökosystem und gefährden die Population lokaler Kreaturen. "Wir haben für die Matuta-Victor-Krabben Bedingungen wie im Club Med geschaffen", sagte Dr. Bella Galil vom Steinhardt Museum für Naturkunde an der Universität Tel Aviv. Sie reproduzieren sich rasch und erreichten inzwischen auch Antalya in der Türkei, 1.500 Kilometer von Haifa entfernt. Die rasche Bevölkerungszunahme verschärfte den Konkurrenzkampf um Nahrung. Die Forscher dokumentierten Kämpfe unter Krabben: Sie schlagen mit ihren Beinen und Zangen zu und versuchen, rivalisierende Krabben auf den Rücken zu drehen. Dies sei bei Krabben nirgendwo anders beobachtet worden. Noch haben die Israelis kein Mittel gefunden, sich vor dieser Invasion aus Ostasien zu schützen. (haaretz) TS

Neue Drohne erfolgreich getestet
Kochav ("Stern"), die Elbit Hermes 900 Drohne, ist eine verbesserte Version ihres Vorgängers Elbit Hermes 450. Der Kochav ist 9 Meter lang und hat eine Spannweite von 16 Metern. Die Drohne erreicht eine
Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und kann bis zu 30 Stunden non-stop fliegen. Die Enthüllung der neuen Drohne der israelischen Luftwaffe erfolgte, nachdem die Hisbollah-Miliz im Libanon und die Hamas-Terrorgruppen Drohnentechnologie in ihre Arsenale integriert haben. Die Hisbollah hat angekündigt, dass sie Drohnen gegen eine islamische Oppositionsgruppe an der libanesisch-syrischen Grenze benutze. Anfang des Monats hat eine kleine Drohne aus Gaza den israelischen Luftraum infiltriert. (Breaking) TS




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Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org




Inschrift nahe Damaskustor in Jerusalem entdeckt
Auf einem Mosaikboden nahe dem Damaskustor in Jerusalem wurde eine griechische Inschrift mit dem Namen des byzantinischen Kaisers Justinian gefunden. Das 1,14 Meter mal 80 Zentimeter große Mosaik befand sich rund einen Meter unter der Erde. Das Gebäude diente vermutlich als Pilgerherberge. Dr. Leah Di Segni von der Hebräischen Universität entschlüsselte die Inschrift: "In der Zeit unseres frömmsten Kaisers Flavius Justinian gründete dieses ganze Gebäude auch Konstantin, der göttlichste Priester und Abt, gebaut und errichtet in der 14. Indikation". Di Segni erklärte: "Indikation" ist eine alte Methode, die Jahre für die Besteuerung zu zählen. So kann
Fotos: Assaf Peretz, Israel Antiquities Authority
das Mosaik auf das Jahr 550/551 AD datiert werden. Kaiser Flavius Justinian war einer der bedeutendsten und charismatischsten Herrscher der byzantinischen Zeit. Unter seiner Führung war das römische Reich am stärksten. Der genannte Abt Konstantin hat die größte Kirche Jerusalems im Süden der Stadt errichtet, die sogenannte Nea. Sie wurde teilweise um 1970 im heutigen Jüdischen Viertel freigelegt. (ToI, Israelnetz, standard) TS KR



Flüge nach Buenos Aires
Die argentinischen und israelischen nationalen Luftfahrtunternehmen unterzeichneten eine Vereinbarung, um ab September Flüge zwischen Buenos Aires und Tel Aviv zu beginnen. Derzeit wird ein Besuch von Premierminister Benjamin Netanjahu in Argentinien als
Teil eines Besuchs in den lateinamerikanischen Ländern geplant. Möglicherweise werde er den ersten Flug während seines Besuchs bekannt geben. Es wird jedoch nicht der erste EL AL Flug nach Argentinien sein, wie israelische Medien erinnern. Im 19. Mai 1960 flog eine israelische Delegation mit dem Minister ohne Portfolio Abba Eban von Tel Aviv nach Buenos Aires, um an der 150. Jubiläumsfeier der argentinischen Unabhängigkeit teilzunehmen. Am 20. Mai 1960 wurde der Nazi-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann zur EL AL Maschine gebracht, verkleidet als EL AL Besatzungsmitglied. Am 22. Mai landete Eichmann in Israel. Er wurde 1961 wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt und im darauffolgenden Jahr gehängt. (ToI, welt) TS KR

EL AL stellt Winterflugplan vor
Israels nationale Fluggesellschaft EL AL bietet mit dem neuen Winterflugplan 2017/2018 je 7 Verbindungen pro Woche von München und Wien nach Tel Aviv an. Von Frankfurt geht es bis zu 9 Mal wöchentlich in die israelische Mittelmeermetropole. Ab Berlin-Schönefeld
bedient die preisgünstige EL-AL-Marke UP die Strecke mit 10 Flügen pro Woche. Der Winterflugplan ist vom 29. Oktober 2017 bis zum 24. März 2018 gültig. Ab Tel Aviv Ben Gurion stehen Reisenden mit EL AL dann Verbindungen zu 36 Flughäfen weltweit zur Verfügung, darunter zu Zielen in Asien, Afrika und Amerika. Ab München geht es zwischen dem 3. September und 4. Oktober 2017 für EUR 65 nach Tel Aviv. Ab Frankfurt ist das Angebot zwischen dem 17. und 28. September 2017 ab EUR 70 buchbar. (austrian) KR

And the Winner is ... TWO CITIES. ONE BREAK.
In der nächsten Vollversammlung der Vereinten Nationen wird der Gewinner des Tourismus-Film-Wettbewerbs verkündet, zu dem die UN-Tourismus-Organisation (UN World Tourism Organisation) aufgerufen hat. Für "Zwei Städte, eine Pause" wird ein ganzes Urlaubspaket mit
diversen Vergünstigungen angeboten. Der Werbefilm des israelischen Tourismus-Ministeriums zeigt diesmal keine Landschaften, Museen oder leckeres Essen. Der Zuschauer wird in 30 Sekunden an der Hand des Models Shir Elmaliach durch Tel Aviv und Jerusalem geführt. Das Video hat bereits einige Preise in Europa gewonnen. Während der Tour de France wurde es sogar im Fernsehkanal "Eurosport" gesendet. Um beim Wettbewerb der UN zu gewinnen, muss sich das israelische Video gegen nicht weniger als 61 Länder durchsetzen. Hier geht's zum Wettbewerb. (go-israel, ynet) DC



3 Israelis unter Forbes 100 reichsten Tech-Milliardären
Drei Israelis - Teddy Sagi, Gil Shwed und Adam Neumann - sind auf der aktuellen Jahresliste des Forbes Magazin mit den 100 reichsten Hightech-Milliardären in der Welt. Teddy Sagi, auf Platz 69, gründete 1999 Playtech und hat es zu einem USD 700 Mio. Betrieb ausgebaut. Sagi verkaufte im Jahr 2016 12%-Anteile von Playtech für fast USD 400 Mio. Er besitzt immer noch etwa 21% des Unternehmens.
Teddy Sagi, der Gründer und Besitzer von Online-Glücksspiel-Software-Anbieter Playtech
Shwed, Gründer des Cybersecurity-Software-Riesen Check Point, ist der 85. auf der Tech-Liste, mit einem geschätzten Netto-Wert von USD 2,9 Mrd. Shwed, Erfinder der modernen Firewall, gründete 1993 Check Point mit Shlomo Kramer und Marius Nacht. Neumann ist CEO des kommunalen Arbeitsraum-Riesen WeWork. Er hat einen geschätzten Netto-Wert von USD 6 Mrd. und ist der 93. auf der Tech-Liste. WeWork, 2010 gegründet, vermietet Büros in über 40 Städten auf der ganzen Welt und bietet Vergünstigungen wie Arcade-Räume und Bierfässer. An der Spitze der Tech-Liste stehen Microsoft-Gründer Bill Gates (USD 85,4 Mrd.), Jeff Bezos, Gründer von Amazon.com (USD 81,7 Mrd.) und Facebook-CEO Mark Zuckerberg (USD 69,6 Mrd.). (IsraelHayom) TS

Israelische Drohnen über Reykjavík
Das israelische Technologieunternehmen Flytrex hat in Island die weltweit erste kommerzielle Nahrungsmittellieferungsroute mit unbemannten Luftfahrzeugen geschaffen. In Zusammenarbeit mit dem On-Demand-Waren-Service AHA hat der Service in der
Flytrex-Drohne in Reykjavik, Island.
Hauptstadt Reykjavík begonnen, erklärte der isländische Firmenchef Maron Kristófersson: "Wir fühlen, dass die Zusammenarbeit mit Flytrex uns an die Spitze der Konkurrenz stellen wird, was wir unseren Händlern und unseren Kunden bieten können." Die Küstenstadt ist durch eine große Bucht und mehrere kleinere Flüsse unterteilt, die den Transport von Waren zeitaufwendig und umständlich machen. Mehrere Restaurants und Supermärkte abonnierten die Angebote der AHA. Die von AHA verwendeten Drohnen sind modifizierte Matrice 600 Modelle mit sechs Propellern. Sie können mehrere Kilo schwere Trageboxen heben, die von der chinesischen Firma DJI produziert wurden. Bisher hat AHA dank der Drohnen eine Reduzierung der Lieferkosten um 60% gegenüber Land- und Meeresalternativen gemeldet. Die Transportzeit sei um 20 Minuten während der Stoßzeiten verringert. Der Stadtrat hatte 2015 einen totalen Boykott Israels gefordert, sodass dieses Projekt auch politische Bedeutung hat. (ToI) TS

TAHAL baut Infrastruktur in Sambia aus
TAHAL wurde 1952 in Israel gegründet, um Trockengebiete landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Jetzt ist TAHAL der Nationale Berater für die Wasser- und Abwasserbehörde und hat Dependancen von den Niederlanden bis zur Türkei. Inzwischen von Kardan NV
kontrolliert, baut es seine Tätigkeit in Afrika aus. Eine Vereinbarung mit der Regierung von Sambia für ein Landwirtschafts- und Wasserprojekt soll die Infrastruktur für eine landwirtschaftliche Siedlung mit etwa 14.000 Hektar erschließen. Dazu gehören Hunderte Familienbetriebe und Gewerbebetriebe, mit Strom- und Wasserinfrastruktur, Straßen, Gewächshäusern und Geflügelhäusern. Das Projekt umfasst auch die Planung und den Bau eines Logistik-, Verpackungs- und Vermarktungszentrums, die Lagerung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Kühlanlagen, landwirtschaftlichen Maschinen und Laboratorien. Das Dreijahresprojekt wird auf USD 176 Mio. geschätzt. Die Hälfte davon soll TAHAL übernehmen. (globes) DC

Hilfe in Hungergebieten in Südsudan
Israel hat Nahrungsmittelhilfe und Versorgung an ein Dorf in einem stark von Dürre betroffenen Gebiet des Südsudan geliefert. Sechs Tonnen Nahrung wurden in das Dorf von israelischen humanitären Hilfsorganisationen und Regierungsvertretern geliefert, darunter auch Israels
Botschafter im Südsudan Hanan Goder. Die Hilfe wurde von der israelischen Botschaft in der südsudanesischen Hauptstadt Juba und der Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit des Außenministeriums erleichtert. Die Unfähigkeit der Hilfsorganisationen, von Dürre bedrohte Gebiete in dieser afrikanischen Nation zu erreichen, wurde als einer der größten Faktoren identifiziert, die zur Nahrungsmittelknappheit beitragen. (algemeiner) TS

Heinz Ketchup aus israelischen Shops verbannt
In Israel hat das Gesundheitsministerium Heinz Ketchup verbannt, da ungesund. Die Firma dürfe das Produkt nur noch verkaufen, wenn sie es nicht "Ketchup" nennt, sondern "Tomatenwürzmittel". Denn Heinz gab an, dass sich 61% Tomaten in dem Ketchup befinden. Allerdings liegt der Tomatenanteil nur bei 21%. Die restlichen Zutaten sind Zucker, Essig, Salz und Gewürze. Wegen des hohen Zuckeranteils gebe es die Risiken, dass man an Diabetes, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder einer Herzkrankheit erkranken könnte, warnen die Experten. (heute) KR
Foto: Sahm

Medizinisches Cannabis - Goldrausch im Kibbutz?
Bisher war das Geschäft mit medizinischem Marihuana nicht besonders lukrativ. Nun versuchen Dutzende Kibbuzim und Hunderte lokale Firmen, sich der neuen medizinischen Marihuana-Industrie Israels anzuschließen. Denn der Export ist Teil eines größeren Regierungsplans,
um Israel zu einem weltweit führenden Unternehmen im medizinischen Cannabis zu machen. Yuval Landschaft, Direktor der israelischen medizinischen Cannabis-Agentur sagte, dass weit über 700 Unternehmen die offizielle Erlaubnis beantragt hätten, medizinischen Cannabis anzubauen und zu vermarkten. Grundsätzlich soll der Export in allen möglichen Formen erlaubt sein, also sowohl inhalierbare Produkte, wie auch Tabletten und Öle. Mit diesem Schritt könnte unter anderem Deutschland ein Kunde israelischer Importe werden. In Deutschland wurde vor einigen Monaten medizinischer Cannabis in eingeschränktem Umfang legalisiert. Die Verfügbarkeit ist jedoch mangels Produzenten nicht sichergestellt. (shareribs, jta) DC KR

Tel Aviver Startup-Guide ab Dezember im Handel
Nach 15 erfolgreichen Startup-Guides für 12 europäische Metropolen von Stockholm über Berlin bis Paris und Madrid ist nun endlich einer für Tel Aviv in Arbeit. Verantwortlich ist Sissel Hansen, ein Unternehmer, der nach Dänemark gezogen ist. Hansen fand nirgendwo alle relevanten
Informationen und entschied sich, selbst einen Führer für Unternehmer, Geschäftsreisende, Investoren und Vertreter internationaler Unternehmen zu schreiben. Erez Gavish und Natan Leibzon sind für die lokale Ausgabe verantwortlich. Nominierungen wurden bis zum 26. August entgegengenommen. Der Verkauf des Guides erfolgt ab 15. Dezember. (tlvstarters, entwickler) DC

Kursverfall bei Teva abgebremst?
Nach einer Kürzung der Dividende um 75% brach die Aktie des weltgrößten Generikaherstellers Anfang August in sich zusammen und bewegt sich nun auf einem Kursniveau, das man zuletzt 2004 gesehen hatte. Teva
selbst ist jetzt weniger als USD 18 Mrd. wert. Es heißt, der Erwerb von Actavis mit der begleitenden Verschuldung sei der Hauptgrund für den Verlust. Weitere Ursachen dürften der Preisverfall durch die Nachahmer-Konkurrenz für sein Multiple-Sklerose-Mittel Copaxone und die Kritik aus den USA an der Preisgestaltung sein. Das jetzige Wochenplus von 2% könnte das Ende des freien Falls andeuten. Die öffentlichen Vermögenswerte in Israel werden auf etwa NIS 3,5 Billionen geschätzt, was bedeutet, dass auch wenn die Israelis vollständig dem Marktwert von Teva ausgesetzt wären, der Verlust in der Größenordnung von 1,5% ihres Portfolios liegen würde. Unangenehm, aber nicht so schrecklich, sagt Haaretz. (wallstreet, globes, haaretz, deraktionär) DC

Klein Tel Aviv in Bremen
Immer häufiger kommen engagierte israelische Kleinunternehmer nach Deutschland. Nachdem Technikfreaks, Künstler, Musiker und Startups sich etabliert haben, wird nun auch die Gourmetszene belebt. So hat sich vor zwei Jahren Roni Levy, eine Backkünstlerin aus Israel, mitten in Bremen niedergelassen. Früher war sie für die kulinarische Begleitung von Hochzeitsfeiern in Tel Aviv bekannt und nun bereitet sie zusammen mit Josra aus Damaskus Streetfood von der Levante in der kleinen, feinen Bäckerei "Delicous". Saatar, Hummus, Tahini, Pita, Bourekas und Sambousak werden hier zusammen mit Sylter Brot und der besten Walnusstorte Bremens verkauft. Neuerdings auch mit Mittagstisch. Von der ILI-Redaktion getestet. (Delicous) DC



"Hightech" für Israels Landwirtschaft
In Schulbüchern für die Erste Klasse lernen Israels Kinder, was "echtes Hightech" in der Landwirtschaft bedeutet. Nicht Kunstdünger, Tröpfchenbewässerung oder andere moderne Methoden garantieren eine üppige Ernte nach dem Pflügen und Aussäen. Vielmehr sind Israels Bauern damit beschäftigt, im Herbst für Regen zu beten. Die Autorin des "wissenschaftlichen" Schulbuches, Dr. Sarah Kliachko, ist eine diplomierte Biochemikerin. Sie wurde zu ihren "göttlichen" Einsichten von der Zeitung Haaretz interviewt. (Haaretz) TS

Miss Libanon verliert Krone
Amanda Hanna muss die Miss-Libanon-Krone wieder abgeben. Der Grund: Sie hat Israel besucht. Die schwedisch-libanesische Schönheitskönigin Amanda Hanna hat Anfang August die Krone bei den schwedischen Wahlen zur "Miss Lebanon Emigrant 2017" gewonnen. Nur
eine Woche nach ihrem Sieg muss sie den Titel wieder abgeben - denn einer der Wettbewerbs-Organisatoren hat in ihrem Reisepass den Stempel eines Israelbesuchs entdeckt. Hanna hatte mit ihrem schwedischen Pass eine Studienreise in das Nachbarland des Libanon unternommen. Im Libanon gilt der Kontakt mit Israelis als illegal und kann sogar mit Gefängnis bestraft werden. "Nachdem wir unsere Entscheidung dem libanesischen Minister für Tourismus mitgeteilt hatten, hat er entschieden, dass Hanna ihr Titel aberkannt werden soll, da ihr Besuch in Israel die Gesetze unseres Landes verletzt", teilte das "Festival of Lebanese Emigrants" mit. Amanda Hanna zeigt sich trotz des Verlustes positiv gestimmt: "Es war eine der besten Wochen meines Lebens, in der ich im Libanon herumgekommen bin und wundervolle Orte besucht habe. Ich bin unglaublich froh, mitgemacht zu haben", schrieb sie auf Facebook. (independent, ToI, united, JPost, Israelnetz) TS

Nach Pöbelei: HU zeigt Anti-Israel-Aktivisten an
Die Humboldt-Universität (HU) hat gegen mehrere Anti-Israel-Aktivisten Anzeige erstattet. "Die Humboldt-Universität hat am 27. Juni schriftlich Anzeige erstattet, in Verbindung mit der Online-Anzeige der Deutsch-
Israelischen Gesellschaft vom 26. Juni", so HU-Sprecher Hans-Christoph Keller. Hintergrund ist ein Vorfall bei einer Veranstaltung mit einer israelischen Politikerin und einer Holocaust-Überlebenden im Juni. Mehrere israelfeindliche Störer unterbrachen den Vortrag mit Rufen wie "Das Blut des Gaza-Streifens klebt an ihrer Hand" und "Kindermörder". Die Veranstaltung hatte die Hochschulgruppe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) organisiert. Auf Videos ist der Zwischenfall dokumentiert. Zu sehen sind unter anderem zwei Frauen, die zwischen den Sitzbänken im Hörsaal in einen Streit geraten. Eine der Frauen soll die BDS-Aktivistin Stavit S. sein. Viele Experten werfen dem BDS vor, Judenhass zu schüren. Die Organisation wolle Israel als Staat unabhängig von der Politik der Regierung dämonisieren und diskreditieren, sagte der israelisch-arabische Islam-Experte Ahmad Mansour. (mopo) KR

Einsamer Affe entdeckte große Liebe: ein Huhn
Die vierjährige indonesische Macaque namens Niv entschied sich für ein Huhn, nachdem sie Probleme hatte, einen Partner im Ramat Gan Safari-Park zu finden. Die einsame Äffin stillt an dem Hühnchen die mütterlichen Triebe. "Es scheint, dass Niv, die vier Jahre alt ist und die sexuelle Reife erreicht hat, Schwierigkeiten hat, einen Partner zu finden", sagte die Zoo-Sprecherin Mor Porat. "Das erklärt wahrscheinlich den mütterlichen Instinkt." Der Vogel hat keinen Namen und könnte leicht
durch die Stäbe des Gitters entkommen, wählt aber die Nähe von Niv. "Diese Art von Beziehungen sind selten", sagte Porat. "Manchmal töten Macaquen und essen Hühner, die ihre Käfige betreten oder sie spielen mit ihnen, bis sie sterben." Um ein tragisches Ende zu vermeiden, trennten die Zoo-Betreuer Niv und den gefiederten Begleiter von den anderen Macaquen. Porat sagte, das Huhn "scheint sehr glücklich zu sein, eine Leihmutter gefunden zu haben. Nachts schlafen sie zusammen." Scheinbar unwahrscheinliche Tierfreundschaften kommen öfters vor, wenn verschiedene Arten durch Menschen zusammengebracht werden, so ein Bär, Löwe und Tiger, die untrennbar für das Leben wurden, nachdem man sie in einem Tierzentrum zusammengelegt hat. (ToI) TS

Heimlicher Umzug eines Eukalyptus-Baumes
Ein Jahr lang dauerten die streng geheim gehaltenen Vorbereitungen für den Umzug eines 130 Jahre alten riesigen Eukalyptus-Baums. Der Stamm hat einen Umfang von mehr als 1,5 Metern. Der Baum stand nahe der Pinchas Lavon Straße. An seiner Stelle soll das Wohnviertel Kirjat Schalom erweitert werden. Anderswo in Tel Aviv werden Hunderte Bäume gefällt. Der Abtransport des Eukalyptus wurde jetzt veröffentlicht durch den Architekten Guy Nadri. (haaretz) TS

Zum Tode von Miriam Magall
"Mit großem Entsetzen haben wir heute erfahren, dass unsere Freundin und Autorin Dr. Miriam Magall verstorben ist." Das schrieb ihr Verlag Edition AV. Magall wurde 1942 in Treuburg geboren. Ihre Mutter ist kurz nach ihrer Geburt gestorben, ihr Vater wurde wenige Tage nach ihrer Geburt von den Nationalsozialisten ermordet. Miriam wuchs als "verstecktes Kind" bei dem früheren Dienstmädchen
ihrer Eltern auf und erfuhr erst mit ihrer Volljährigkeit von ihrer jüdischen Abstammung und der Geschichte ihrer Eltern. Magall zog nach ihrem Studium nach Israel; sie lebte bis 1988 in Tel Aviv und arbeitete als Dolmetscherin. 1988 zog Magall nach Heidelberg und München, 2010 nach Berlin. Unter dem Pseudonym Rachel Kochawi schrieb sie Romane - u.a. "Das Brot der Armut", in dem sie ihre Kindheit als "verstecktes Kind" beschrieb. Als Miriam Magall schrieb sie Sachliteratur gegen den Antisemitismus. Sie hat Dutzende Bücher übersetzt und sogar mehrere Kochbücher verfasst. Sie ist im jüdischen Krankenhaus in Berlin verstorben. (JA, editioni) TS



Premierminister Netanjahu traf russischen Präsidenten Putin
Premierminister Benjamin Netanjahu ist im russischen Sotchi mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammengekommen. Netanjahu erklärte nach dem Treffen: "Ich habe hier heute in Sotchi am Schwarzen Meer für etwa drei Stunden mit Präsident Wladimir Putin
gesprochen. Der größte Teil des Gesprächs drehte sich um den Versuch Irans, in Syrien Fuß zu fassen, an Orten, wo der sogenannte Islamische Staat besiegt ist und die er verlässt. Der Sieg über den Islamischen Staat ist uns willkommen. Doch der Einzug Irans ist es nicht. Er ist für uns eine Bedrohung, und meiner Meinung nach ist er eine Bedrohung für die Region und die Welt. Ich habe Präsident Putin unsere Position in dieser Angelegenheit sehr deutlich übermittelt, und die Tatsache, dass dies für uns nicht zu akzeptieren ist. Ich kann über vorangegangene Treffen mit Präsident Putin sagen, dass solche Gespräche der Sicherheit Israels und israelischen Interessen gedient haben und ich glaube, auch russischen Interessen." (fr, sputnik, ToI, JPost) TS

Sudan sucht Kontakt zu Israel
Der Investitionsminister des Sudan, Mubarak al-Fadil al-Mahdi, hat sich dafür ausgesprochen, Beziehungen zu Israel aufzunehmen. Das ostafrikanische Land würde davon profitieren. "Man kann mit Israel einverstanden
sein oder nicht, aber sie haben eine Demokratie. Sie belangen ihre Führer und schicken sie ins Gefängnis, und sie haben Transparenz", sagte Al-Mahdi laut Haaretz. Für seinen Vorstoß nimmt sich Al-Mahdi Araber zum Vorbild. "Die Palästinenser haben die Beziehungen normalisiert, sogar die Hamas redet mit Israel." Auch arabische Staaten hätten "eine Art von Beziehung", ergänzte Al-Mahdi. Zugleich schrieb Al-Mahdi den Palästinensern "einen erheblichen Teil" der Verantwortung für den Konflikt mit Israel zu. "Sie haben ihr Land an Israel verkauft." Arabische Staaten hätten 1947 den Fehler gemacht, den UN-Teilungsplan nicht zu akzeptieren. Palästinenser hätten nichts dafür erhalten, dass arabische Staaten kaum Beziehungen zu Israel haben. Jordanien und Ägypten sind derzeit die einzigen arabischen Länder mit offiziellen Beziehungen zu Israel. Der Sudan hatte lange enge Beziehungen zum Iran. Das Land diente als Lager für Waffenschmuggel in den Gazastreifen. Anfang Januar 2016 brach Sudan die Beziehungen zum Iran aufgrund eines Anschlags auf die saudische Botschaft in Teheran ab. (Haaretz, Israelnetz, Tachles) TS

Schweizer Bund stoppt Unterstützung für palästinensische NGO
Die Schweiz hat die Zahlung von Hilfsgeldern an eine in den Palästinensergebieten aktive NGO vorerst gestoppt. Der Vorwurf: Diese unterstütze eine Organisation, die sich zu wenig vom Terrorismus distanziere. Suspendiert wurde die Unterstützung für das Human Rights and International
Humanitarian Law Secretariat mit Sitz in Ramallah. Die Organisation erhält Gelder aus der Schweiz, Dänemark, den Niederlanden und Schweden. Sie gibt an, die Anwendung von Menschenrechten und Humanitärem Völkerrecht in den "von Israel besetzten Palästinensergebieten" zu fördern. Von den Hilfsgeldern profitiert unter anderen das Women Affairs Technical Committee (WATC). Im Mai 2017 eröffnete WATC ein Jugendzentrum für Mädchen in der Stadt Burqa bei Nablus. Das Zentrum wurde nach Dalal Mughrabi benannt, einer Terroristin, die im Jahr 1978 37 Zivilisten, darunter 12 Kinder, ermordete. Nach der Einfrierung der WATC-Finanzierung steht die Frage im Raum, ob die eidgenössische Regierung die Teilnahme am "problematischen Mechanismus des Secretariats" und anderer Rahmen neu überprüfen werde. Die Zahlung von USD 36.000 sei für die Dauer der Untersuchung gestoppt worden, so das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). (Blick, tachles, ngo, tachles) KR TS

Jetzt mitmachen - "Wahlprüfsteine 2017 Deutschland - Israel"

Vor der Bundestagswahl am 24. September findet eine bundesweite Politikerbefragung zu Themen der deutsch-israelischen Beziehungen, des Antisemitismus und der Nahostpolitik statt. Projektträger ist die Initiative 27. Januar e.V. in Kooperation mit Honestly Concerned e.V. Wer als Unterstützer bei diesem Projekt mitmachen möchte, kann bei sich vor Ort im jeweiligen Wahlkreis auf die Kandidierenden der befragten Parteien (CDU, CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD) zugehen und auf die Wahlprüfsteine hinweisen. Die Beantwortung der Fragen durch die Politiker wie auch die Registrierung von Unterstützern wird direkt über die Website www.politikerbefragung.de erbeten. (Pressemitteilung) JG




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Frankfurter Magistrat beschließt Vorgehen gegen antisemitische BDS Bewegung
Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat die Vorlage von Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker für

ein entschiedenes Vorgehen gegen die antisemitische BDS Bewegung in Frankfurt beschlossen. Seit über zehn Jahren versucht die BDS-Bewegung (Boycott, Divestment, Sanctions), den Staat Israel international zu isolieren und ruft in vielen Ländern zunehmend zu Boykottmaßnahmen auf. Von selbsternannter ,Kaufhauspolizei', die israelische Waren in Geschäften brandmarkt und damit auch Händler einschüchtert, über die Einschüchterung von Künstlern, die in Israel auftreten oder dies möchten, bis hin zur Störung von Veranstaltungen reicht weltweit ein Ausschnitt verschiedenster BDS-Aktivitäten. Die BDS-Bewegung nutzt mit ihren Botschaften die gleiche Sprache, die einst Nationalsozialisten gebrauchten, um auszudrücken: ,Kauft nicht bei Juden!'. Die BDS-Kampagne wählt mit ihrer tief in das Fundament der Legitimation des jüdischen Staates reichenden Kritik an Israel den Umweg über den Antizionismus, um beim Antisemitismus anzukommen. Die BDS-Bewegung ist damit eine zutiefst antisemitische Bewegung und soll in der Stadt Frankfurt keinen Raum haben. Die Stadt Frankfurt bekennt sich zu der tief empfundenen Freundschaft zu Israel und setzt sich für eine friedliche Lösung des Konfliktes zwischen Israel und den Palästinensern ein", erklärte Bürgermeister Becker. Nach Beschluss des Magistrats sollen in Frankfurt keinerlei Räumlichkeiten oder Flächen für BDS-Aktivitäten zur Verfügung gestellt werden und auch Zuschüsse sollen Vereinen oder Organisationen verwehrt werden, die die antisemitischen Aktivitäten von BDS unterstützen. Dies soll für städtische Räumlichkeiten und Räume von städtischen Gesellschaften gelten. Gleichzeitig appelliert der Magistrat auch an private Vermieter in der Stadt, ebenso zu verfahren. Die Vorlage des Magistrats geht nun zur abschließenden Behandlung in die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung. (UweBecker, JA, i24, JPost, Frankfurt) SSt

Hamas-Kommandant von Selbstmordattentäter getötet
Hamas-Kommandant Nidal al-Jaafari, 28, wurde bei einem ISIS-Selbstmordattentat bei der Rafah-Kreuzung getötet. Die Hamas-Sicherheitskräfte versuchten, zwei

Salafisten-Terroristen in der Nähe des Grenzübergangs Rafah nach Ägypten zu stoppen. Gemäß dem Gaza-Innenministerium hielten die Hamas-Kräfte zwei Personen für eine Sicherheitskontrolle auf, die sich dem Grenzübergang näherten, als einer von ihnen die Explosion auslöste. Der getötete Kommandeur war Mitglied der Izz ad-Din al-Qassam Brigaden und diente bei den Sicherheitskräften der Hamas. (Ynet) TS

Israel-Geschäft in Schorndorf wurde beschossen
Im Schaufenster des Geschäfts Beit Shalom in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) klaffen zwei große Löcher. Als die Projektile in der Nacht auf den 10. August hier eingeschlagen sind, hatten sie eine so

große Wucht, dass sie das vierfach verglaste Schaufenster und im Innern einen Vorhang glatt durchschlagen haben. Franz Laslo, Inhaber des Ladens, hält einen eckigen Metallsplitter in die Höhe: "Das war keine handelsübliche Schusswaffe." Unter einem der Löcher liegt ein "I Love Israel"-Aufkleber im Regal. Laslo verkauft seit 12 Jahren Sabbat-Leuchter, israelischen Wein, Granatapfelsaft, Nüsse aus Libanon, arabischen Kaffee und Hummus. Warum ist gerade sein Laden zur Zielscheibe geworden? "Ich will nicht spekulieren", sagt Laslo. "Das könnte alles gewesen sein: Rechte, Islamisten oder nur ein Dumme-Jungen-Streich." Der Vorfall müsse nicht zwingend ein Anschlag mit politischem Hintergrund sein: Bedroht worden sei er im Vorfeld nicht. "Und wir sind schließlich keine israelische Institution oder Juden - wir verkaufen einfach nur Produkte aus dem Orient." Laut Polizeisprecher wurden die im Laden gesicherten Spuren zum Landeskriminalamt geschickt. "Dort sollen jetzt Spezialisten herausfinden, um was für eine Abschussvorrichtung es sich gehandelt hat." (Stuttgarter) KR

Palästinenser verklagt wegen Enteignung von Privatland
Das Oberste Gericht Israels hat fast ausnahmslos Alternativen verworfen, wenn palästinensische Grundbesitzer oder Menschenrechtsorganisation wegen unerlaubter Enteignung ihres Landes durch Israelis für den Bau einer Siedlung im Westjordanland oder einer

Die umstrittene Zufahrt von Rawabi Foto: Sahm
Zufahrtsstraße geklagt hatten. Die Richter akzeptierten weder Landtausch, noch finanzielle Kompensation oder Zwangsenteignungen. Wie im Falle der Siedlung Amona zu Jahresbeginn mussten die israelischen Siedler eigenhändig ihre Häuser zerstören. Wenn die sich weigerten, wurde der Staat Israel gerufen, mit Bulldozern das fremde Privatland von unerlaubten Bauten zu befreien. Jetzt hat die israelische NGO Regavim den Spieß umgedreht, indem sie beim Obersten Gericht wegen der Erweiterung der engen zweispurigen Zufahrtsstraße zu der von den Palästinensern errichteten Reißbrettstadt Rawabi nahe Ramallah geklagt hat. Die Straße werde auf Kosten von palästinensischem Privatland oder auf Staatsland erweitert. "Regavim" forderte einen vorläufigen Baustopp, weil die Landbesitzer enteignet worden seien. Angesichts früherer Fälle befahl das Gericht dem Unternehmen, zu beweisen, dass Rawabi Eigentumsrechte an den privaten Grundstücken hat, auf denen sie den Weg in die Stadt gepflastert hat. (regavim, facebook, Israelnetz) TS







Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat innerhalb eines Jahres schon 5 Mal den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Diesmal fand das Treffen in Sotchi statt statt, wo Putin seinen Urlaub verbringt. Bei diesen ungewöhnlich häufigen Treffen geht es nach israelischen Angaben vor allem um Iran. Während iranische Sprecher prophezeien, dass der Staat Israel innerhalb von 25 Jahren "verschwunden" sein werde, sorgt sich Israel um den Vormarsch des Iran in Syrien und Irak in Gegenden, in denen IS und andere Terrorgruppen geschlagen worden sind. Iran will auch einen Landkorridor zum Mittelmeer schaffen, was ihm ermöglichen würde, die Hisbollah und andere Terrorgruppen beliebig aufzurüsten. Es gibt Zweifel, ob Russland überhaupt ein Interesse daran hat, Iran zu bremsen. Gleichwohl gibt es gemeinsame russisch-israelische Interessen, vor allem im Luftraum über Syrien, wo Kampfflugzeuge beider Länder aktiv sind. Dank der direkten Gespräche konnte eine Kollision bisher verhindert werden. TS



LAZUZ in Berlin
Am 29. und 30. August zeigt das Duo "LAZUZ" ("sich bewegen") im Rahmen des Circus Festivals Berlin auf dem Tempelhofer Feld eine spannungsreiche Performance: der virtuose Jongleur Ron Beeri und der Akrobat Itamar Glucksmann erzählen darin eine Geschichte der Kommunikation eines Jongleurs, der von seiner Welt der fliegenden Gegenstände besessen ist, mit einem Akrobaten, der sich scheinbar planlos dazwischen bewegt. Durch das spielerische Aufeinanderprallen der Gegensätze entsteht nach anfänglicher komischer Irritation eine atemberaubende gegenseitige Steigerung. (berlin-circus) DC







Ex-Wolfsburg-Coach McLaren Berater bei Maccabi Tel Aviv
Der ehemalige Wolfsburger Bundesliga-Trainer und Ex-Teammanager der englischen Fußball-Nationalmannschaft, Steve McClaren, ist vom israelischen Traditionsklub Maccabi Tel Aviv in beratender Funktion für den Trainerstab
verpflichtet worden. Das gab der Klub bekannt. Chefcoach bei Maccabi ist Jordi Cruyff, Sohn von Oranje-Legende Johan Cruyff, Vize-Weltmeister von 1974. Jordi Cruyff und McLaren kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Manchester United. McLaren war damals Assistent von Teammanager-Ikone Sir Alex Ferguson, Cruyff stand Ende der 90er Jahre im Kader der Red Devils. "Es ist mir eine große Freude, mit Jodi zusammenzuarbeiten", sagte McLaren. (welt) KR

Gruppenphase der UEFA Europa League mit israelischen Teams
Die Auslosung für die Gruppenphase der UEFA Europa League hat ergeben, dass Maccabi Tel Aviv in der Gruppe A gegen FC Villareal, FC Astana und Slavia Prag spielen wird. Hapoel Beer-Sheva ist in Gruppe G mit Viktoria Pilsen, Steaua Bukarest und FC Lugano. (uefa, ran) JG

Deutsche Basketball-Nationalmannschaft zur EM nach Israel
Am 31. August beginnt die Basketball-Europameisterschaft 2017, bei der Israel eines der vier Gastgeberländer mit Tel Aviv als Austragungsort der Gruppe B ist. In dieser Gruppe ist das deutsche Team, das am 3. September dann auch direkt gegen Israel spielt. Bundestrainer Chris Fleming über den Gruppengegner und das Gastgeberland Israel: "Der Heimvorteil wird natürlich helfen, denn Basketball spielt eine große Rolle dort. Tel Aviv gefällt mir sehr gut, die Stadt und die Leute sind sehr nett." (botschaft, fiba, dbb) JG



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Krabbeninvasion aus Ostasien

Eine Brille für Blinde

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