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13. August 2017

Inhaltsverzeichnis























Elektrospur von Tel Aviv bis Eilat
ElectRoad-Straßen sollen die Batterien von Elektroautos drahtlos über die Fahrbahn aufladen. Es gibt eine spezielle Fahrspur für Elektrobusse. Das macht
Ladestationen unnötig. Bisher hat das Unternehmen seine Technologie nur auf einer 25-Meter-Strecke auf seinem Gelände in Caesarea bewiesen. ElectRoads technologische Leistung war jedoch gut genug, um einen USD 120.000 Zuschuss vom Verkehrsministerium für die Installation der Technologie auf einem Teil der Busspuren in Tel Aviv zu erhalten. Bis 2018 wird zunächst eine 800 Meter lange Probe-Strecke eingerichtet. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Technik dann entlang der 18 Km langen Straße zwischen Eilat und dem Ramon International Airport eingesetzt werden. (globes) TS

Volcani Institut erhält UNESCO-Forschungspreis
Der Preis der UNESCO für die Erforschung der Lebenswissenschaften geht in diesem Jahr an das Volcani-Forschungsinstitut in Israel. Der "UNESCO-Äquatorialguinea Internationale Preis für die Erforschung
der Lebenswissenschaften" wird jedes Jahr an Einzelpersonen oder Organisationen vergeben, die im Bereich der Lebenswissenschaften für die Verbesserung der Lebensqualität auf der Welt tätig sind. Es ist das erste Mal, dass der Preis nach Israel geht. Das Volcani-Institut ist für die meisten Forschungen im Bereich der Landwirtschaft in Israel verantwortlich. Zahlreiche Entwicklungen des Instituts werden heute auch erfolgreich im Ausland umgesetzt. Dabei geht es um den geschützten Anbau in Treibhäusern, Bewässerung, Landwirtschaft in Dürregebieten, die Behandlung des Agrarprodukts nach der Ernte, den Schutz der Pflanze und die Entwicklung neuer Sorten von Obst und Gemüse. Der Preis wird am 4. Dezember in Djibloho, Äquatorialguinea, verliehen. Der Preis ist mit USD 100.000 dotiert. (UNESCO, Israelheute) TS

Israel ist wichtiger Lebensraum für Delphine
Die Küstengebiete und Strände Israels wurden von der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur (IUCN) als wichtiger Lebensraum für Delfine bezeichnet. Die IUCN ist bekannt für ihre "roten Listen" bedrohter Arten. Israel war einer von 26 Plätzen im Mittelmeerraum, der nach einem jährlichen wissenschaftlichen Prozess der IUCN als wichtig für das marine Säugetierleben bezeichnet wurde. Der Prozess beinhaltete die Einberufung eines Expertengremiums, zu dem auch Vertreter aus allen Mittelmeerländern gehörten. Israel wurde vertreten durch Dr. Aviad Scheinin, Direktor des gemeinnützigen Dolphin and Sea Educational Centers in Ashdod, das von der israelischen Säugetierforschungs- und Assistenzzentrale und dem Morris Kahn Marine Research Center an der Universität Haifa betrieben wird. (algemeiner) DC
Tauchen mit Delfinen vor Eilat

Agrin - Ein Molekül repariert das Herz
Im umgebenden Stützgewebe des Herzens, bekannt als extrazelluläre Matrix (EZM), haben Wissenschaftler vom Weizmann-Institut ein Molekül namens Agrin isoliert, das den Reparaturvorgang des Herzens zu steuern scheint. Bei Labortests hat Agrin Narbengewebe innerhalb eines einzigen Monats geheilt. (weizman, nature, ToI) TS




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Wurde der Geburtsort des Apostels Petrus entdeckt?
Archäologen haben in Israel nach eigenen Angaben womöglich den Heimatort des Apostels Petrus entdeckt. Zusammen mit zwei US-Kollegen sei er bei
Ausgrabungen am See Genezareth vermutlich auf Überreste des antiken römischen Ortes Julias gestoßen, sagte der israelische Archäologe Mordechai Aviam am Montag. Julias wurde nach Angaben des römischen Historikers Flavius Josephus um das Jahr 30 n.d.Z. auf den Ruinen des Fischerdorfes Bethsaida gebaut, das laut Evangelium als Geburtsort von Petrus gilt. Auch zwei weitere Apostel, Petrus' Bruder Andreas und Philippus, sollen in Bethsaida geboren worden sein oder dort gelebt haben. Die Archäologen sind seit Jahren auf der Suche nach dem antiken Julias und konzentrierten sich bislang auf drei Ausgrabungsorte. Die nun freigelegte Stätte unweit der Mündung des Jordans befindet sich einige hundert Meter vom See Genezareth entfernt. Die Archäologen fanden dort laut Aviam zahlreiche Gegenstände aus römischer Zeit, darunter Teile von Töpferware, Geldstücke und Spuren eines öffentlichen Badehauses. Das spreche dafür, "dass dies sich nicht nur ein kleines Dorf, sondern eine Stadt war, bei der es sich um Julias handeln könnte", erläuterte der Archäologe. Weitere Ausgrabungen sollen diese Vermutungen noch bestätigen. (HC, dtoday, revolvy, haaretz) KR

2.000 Jahre alte Fabrik für Steingefäße gefunden
Eine seltene Werkstatt zur Herstellung von Kreide-Gefäßen aus der Römerzeit wird derzeit bei Reina in Galiläa ausgegraben. Ausgräber entdeckten eine kleine Höhle mit Tausenden von Kreidekernen und anderen Produktionsabfällen, darunter Fragmente von Steinbechern und Schüsseln in verschiedenen Stadien
der Herstellung. Die antike Stätte wurde bei Bauarbeiten in einem städtischen Sportzentrum in Reina entdeckt. Dies ist die vierte Werkstatt ihrer Art, die jemals in Israel gefunden worden ist. Weitere Werkstätten wurden im Jerusalemer Gebiet entdeckt. Dr. Yonatan Adler, Dozent an der Ariel University und Direktor der Ausgrabungen im Auftrag der israelischen Antikenbehörde erklärte: "In der alten Zeiten wurden Geschirr, Kochtöpfe und Krüge zur Aufbewahrung von Speisen meist aus Töpferwaren gemacht. Im ersten Jahrhundert benutzten Juden in ganz Judäa und Galiläa auch Geschirr und Lagergefäße aus weichem Kreidestein. Nach dem alten jüdischen Ritualgesetz sind Gefäße aus Töpferwaren schnell unrein und müssen zerbrochen werden. Der Stein dagegen war ein Material, das niemals rituell unrein werden kann. Deshalb begannen die Juden, einen Teil ihres alltäglichen Tafelgeschirrs aus Stein herzustellen." Bei den Ausgrabungen wird eine künstliche Höhle erforscht, aus der die Arbeiter den Rohstoff für die Kreidegefäße abbauten. Meißelzeichen bedecken die Wände, die Decke und den Boden der Höhle. Innerhalb der Höhle und auf dem Boden in der Nähe liegen verstreut Tausende von Steinkernen - Abfälle, die beim Drehen der Kelche und Schüsseln auf einer Drechselmaschine produziert wurden. Hunderte von unfertigen Gefäßen wurden auch gefunden. Die Tatsache, dass Juden zu dieser Zeit Steingefäße aus religiösen Gründen verwendet haben, ist auch in den Talmudischen Quellen und im Neuen Testament gut bezeugt. Das Phänomen wird in der Geschichte der Hochzeit von Kana im Johannesevangelium erwähnt, wo Jesus Wasser in sechs "steinernen Krügen, gemäß der jüdischen Reinheitsgesetze" vorgefunden hätte. Der Fundort der Werkstatt in Reina liegt nicht weit vom modernen Dorf Kafr Kana entfernt, dem biblischen Dorf Kana. Jesus hat bei seinem "Letzten Abendmahl" mit Gewissheit keinen goldenen Kelch verwendet, wie man ihn heute aus Kirchen kennt, sondern eher so einen schlichten, aus Kreidestein gehauenen Becher mit zwei einfachen Griffen. (HC, ToI, israelnetz) TS

Warum Zitronen aus Italien zum jüdischen Laubhüttenfest gehören
Vier Tage Frost im Januar haben fast 80% der Zitronenernte in Kalabrien zerstört, der "Fußspitze" des italienischen "Stiefels". Dieser Frost hat schlimme Folgen für das jüdische Laubhüttenfest (Leviticus 23:40). Denn da wird neben Palm-, Myrten- und Weidenzweigen auch der Etrog verwendet, eine Zitronatzitrone mit dicker Schale. Diese herbe Frucht wird vor allem in Kalabrien angebaut. Deshalb rechnet man in Israel beim diesjährigen Laubhüttenfest im Herbst mit spürbarem Mangel. Prof. Dafna Langgut vom Archäobotanik-Labor der Universität Tel Aviv hat kürzlich eine Studie zur Migration von Zitrusfrüchten im Mittelmeerraum veröffentlicht. Ihr Team überprüfte den Garten eines Palastes aus der persischen Periode von 686 v.d.Z. im Gelände des heutigen Kibbuz Ramat Rachel bei Jerusalem. Die Archäologen entdeckten Zitronen-Pollen im Gips des Putzes an den Wänden. Ebenso wurden auch Spuren von Myrte und Weiden gefunden,
Prof. Dafna Langgut (courtesy)

Pflanzenarten, die bei den Sukkot-Ritualen verwendet werden. Langgut erklärte, dass der Mensch erstmals Zitrusfrüchte im Nordosten Indiens und den östlichen Himalaya-Vorgebirgen gezüchtet habe. Bitter-Orangen, Limetten und Pomelos wurden dann wahrscheinlich erst ab dem 10. Jahrhundert von Muslimen über Sizilien und über die Iberische Halbinsel in den Westen eingeführt. Der hebräische Name des Etrog enthalte einen Hinweis auf seinen Ursprung. Der Name klinge wie "Torring" auf Hindi. Noch näher sei die persische Bezeichnung Toronge, aus dem später "Etronen "wurden. Für perfekte Exemplare entrichten fromme Juden bis zu USD 100 pro Stück. Nachdem die aufgeschnittenen Früchte stundenlang gewässert worden sind, um ihnen die Bitterkeit zu entziehen, kann man aus ihnen eine Marmelade kochen. Der Etrog dient einer israelischen Brauerei sogar als Geschmacksverstärker für ein exotisches Bier. (HC, ToI, haaretz, JA, haaretz) TS

Grabeskirche wird weiter restauriert
Die Restaurierung der Jerusalemer Grabeskirche soll in Kürze fortgesetzt werden. Miteigner Kustos Franceso Patton erklärte gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur KNA, dass über einen Vertrag für eine zweite Bauphase verhandelt werde. "Sobald er unterzeichnet ist,
gehen die Arbeiten weiter." Unter anderem müsse noch der Fußboden in der Grabrotunde erneuert werden. Die einjährigen Arbeiten an der Ädikula, der stark einsturzgefährdeten Kapelle über dem Grab, wurden bereits im März abgeschlossen. Jahrzehntelang hatte es Konflikte zwischen den drei Eignern der Kirche über dem Grab Christi gegeben, die verschiedenen Konfessionen angehören. Da die Franziskaner-Kustodie, das griechisch-orthodoxe und das armenische Patriarchat sich nicht einigen konnten, hatte der israelische Staat durch die Sperrung des Grabes Jesu wegen Baufälligkeit die Arbeiten erzwungen. Dass die Restaurierung überhaupt zustande kam, gilt deshalb als "ökumenische Sensation". (radiovaticana, tagesspiegel) KR



Kulinarische Highlights von Tel Aviv bis Ramla
Bei reisehappen.de gibt es einen Überblick über die kulinarischen Köstlichkeiten Israels, gut bebildert mit Anschriften und Empfehlungen. KR

Mit CNN ins Museum
Mit mehr als 200 Museen hat Israel die meisten Museen pro Kopf in der Welt. CNN stellt die schönsten vor. Für alle, die vor der Augusthitze fliehen und sich mal im Museum abkühlen wollen, gilt allerdings: "Beachten Sie unbedingt die etwas exzentrischen Öffnungszeiten". (CNN-travel) DC

Ein Blick auf TLV aus Neuseeland
"Tel Aviv ist eine kleine Stadt, aber sie bietet viele Attraktionen für jede Art von Mensch", so Dror Shoresh. Er hat Get Real TLV gegründet, einen maßgeschneiderten Reiseführer. Seine Mission ist es, "das volle Spektrum von
dem zu zeigen, was Tel Aviv zu bieten hat, darunter einige der verborgenen, unterirdischen, schwer zu erreichenden beliebten Orte." Stephanie Holmes vom NZ Herald, der auflagenstärksten Tageszeitung in Neuseeland, hat mit ihm Kuli Alma besucht, einen Ort, der mehr ist als nur eine Bar: es ist auch eine Kunstgalerie, ein Nachtclub und ein Laden, in dem man alles von einer Röhre von Pringles bis zu einem neuen T-Shirt kaufen kann. Holmes berichtet, dass Hipster nebeneinander mit konservativen Juden tanzen, während ein Transkellner in Fischnetzstrumpfhosen und zerrissenen Latzhosen, mit Diamanten-Choker und schwarzem Lippenstift die Menge elegant erforscht. "Alles geht in Tel Aviv", sagt Shoresh. "Solange du niemanden verletzt, wird es niemanden kümmern." (nzherald) DC

Der Aufwärtstrend im Israel-Tourismus hält weiter an
Im Zeitraum Januar bis Juli 2017 wurden rund zwei Millionen nach Israel einreisende Touristen registriert, 24% mehr als in der Vergleichsperiode 2016 und 22% mehr als im selben Zeitraum 2015. Im Tourismus-Barometer der World Tourism Organization (UNWTO) mit
den vorläufigen Resultaten für die ersten vier Monate 2017 figuriert Israel mit einer Zunahme von 25% global auf dem zehnten Rang in einer Liste von Staaten mit den dramatischsten Zunahmen der ankommenden Touristen. Auch die Zahlen für den Monat Juli 2017 dürfen sich sehen lassen: Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahres-Juli betrug 17%, und gegenüber Juli 2015 11%. 246.000 Gäste kamen auf dem Luftweg nach Israel und 22.000 als Tagesbesucher. Ein sichtlich zufriedener Tourismusminister Yariv Levin hält fest: "Mein Ministerium fährt mit seiner intensiven Marketingaktivität fort, um die Marke Israel zu verbreiten und weitere Anreize für Fluglinien und neue Direktrouten nach Israel zu schaffen." Diese Revolution im Israeltourismus würde, so Levin, einen "großen Beitrag" für die israelische Wirtschaft leisten. (tachles) TS



Intel-Tochter Mobileye plant den Einsatz von 100 vollautonomen Testwagen
Mobileye, der israelische Spezialist für Fahrassistenzsysteme, plant mit seinem neuen Eigner Intel eine Flotte von Fahrzeugen der Autonomiestufe 4 für Tests in den USA, Israel und Europa aufzubauen. Der
Elektronikriese Intel schloss den Kauf von Mobileye zum Preis von USD 15,3 Mrd. ab und man schmiedet bereits gemeinsame Pläne, die Entwicklung des autonomen Fahrens deutlich voranzutreiben. So sollen nun 100 Testfahrzeuge entstehen, die auf Autonomiestufe 4 fahren können. Beschleunigen, Bremsen und Lenken soll so auf längeren Fahrten auch ohne Dazutun des Menschen hinter dem Steuer möglich sein. Dieser könnte stattdessen etwa ein Buch lesen. Um die Zusammenarbeit zwischen Mobileye und Intel zu verdeutlichen, wird Mobileye-Mitgründer Amnon Shashua ins Mutterhaus wechseln, um dort die Entwicklung des autonomen Fahrens zu leiten. Bekannt ist bereits seit einiger Zeit, dass Mobileye den deutschen Autobauer BMW beim Bau von 40 selbstfahrenden Testfahrzeugen unterstützen wird, die gegen Jahresende erstmals zum Einsatz kommen sollen. (NZZ, ToI) KR

Mexikanische Firma kauft 80% von Netafim für USD 1,5 Mrd.
Israels Tröpfchenbewässerungsfirma Netafim hatte einen Umsatz von USD 855 Mio. im letzten Jahr. Die mexikanische Firma Mexichem, ein Produzent von Plastikrohren, hat sich nun bereit erklärt, die Kontrolle über Israels größte Bewässerungstechnikfirma Netafim, die auf USD 1,895 Mrd. geschätzt wird, in einem Deal zu erwerben. Mexichem wird eine Beteiligung von 80% an der Gesellschaft vom Private-Equity-Fonds Permira kaufen, der einen Anteil von 61,3% an dem israelischen Pionier der Tropfbewässerungssysteme hält, und auch von Kibbutz Magal und Kibbutz Hazerim, die jeweils 6% bzw. 33% der Anteile halten. Mexichem ist ein Hersteller von Produkten und Lösungen für eine Vielzahl von Industriezweigen, von der Petrochemie über Bau, Infrastruktur, Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Transport, Telekommunikation und Energie. Es ist einer der größten Produzenten von Kunststoff-Rohren und Verbindungen weltweit und eines der größten chemischen und petrochemischen Unternehmen in Lateinamerika. Mexichem hat sich verpflichtet, die Aktivitäten von Netafim in Israel für die nächsten 20 Jahren zu halten, einschließlich seiner Produktions- und F & E-Einrichtungen. (ToI, haaretz, jpost) DC
Zuckerrohr mit Tröpfchenbewässerung in Peru

USD 8,6 Mrd. für Waffensysteme aus Israel
Israels vier größte Verteidigungsfirmen - Elbit Systems Ltd. (ESLT), Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI), Rafael Advanced Defense Systems Ltd. und Israel Military Industries Ltd. (IMI) hatten 2016 einen Umsatz von USD 8,6 Mrd. Damit kam Israel im vergangenen Jahr auf Platz acht weltweit laut Ranking der internationalen Buchhaltungsfirma Baker Tilly, basierend auf Zahlen aus den wöchentlich erscheinenden "Defense News" aus den USA. Laut Baker Tilly ist der weltweit führende Anbieter von Verteidigungsprodukten die US-Firma Lockheed Martin mit einem Umsatz von USD 43,4 Mrd. (globes) DC

General auf der Suche nach IT-Talenten
Nadav Zafrir, 47, war Brigadegeneral und leitet mit seiner Firma "Team 8" nun eines der größten israelischen Start-ups. Der Firmenname ist eine Anspielung auf Israels legendäre Cyberverteidigungs-Einheit, die größte IT-Talentschmiede. Das Wirtschaftsmagazin "Forbes" schätzt,
dass ehemalige Soldaten der Einheit "8200" inzwischen rund tausend Unternehmen gegründet haben. Dazu gehören der Navigationssystem-Hersteller Waze, der für USD 1,3 Mrd. an Google verkauft wurde, die Datensicherheitsfirma Check Point und das Finanzunternehmen Cyber Ark. Wer in der Einheit gedient hat und nicht selbst ein Start-up gründet, um den reißen sich die Softwareunternehmen der Welt. "Team 8 ist kein Inkubator, keine Wagniskapitalfirma, kein Accelerator und doch alles davon", sagt Zafrir. "Wir sind ein Hybrid, ein Thinktank und eine Plattform zur Firmengründung im Bereich der Cybersicherheit." Es gehe nicht darum, was die Rekruten schon wissen oder können, sagt Zafrir. "Sondern wie schnell sie begreifen, sich an neue Umgebungen gewöhnen und kreativ sein können." Fünf einzelne Firmen mit klar abgesteckten Geschäftsfeldern sollen innerhalb von fünf Jahren auf den Markt gebracht werden. "Ich will niemanden, der mit einem kleinen Start-up ankommt oder sagt, ich habe eine Lösung gefunden", sagt Zafrir über die Personalgewinnung. "Dem sage ich: Gratulation und viel Glück." Hellhörig werde er dagegen, wenn jemand komme und sage, er habe ein Problem ausfindig gemacht und wolle nach der Lösung suchen. "Am Ende ist es ein Geschäft. Aber wenn wir die Welt durch unsere Produkte ein bisschen besser machen, wäre es doch toll." (faz) DC



Pick & Run - Joggen gegen Müll
Ein Jogger fing eines Tages an, Müll zu sammeln, er suchte Freunde und nun ist es eine echte "Bewegung für saubere Strände". Sie verabreden sich auf Facebook und rennen jeden Freitag ab 17 Uhr über den Strand von Haifa auf der Jagd nach Plastikmüll. Während oben die Jogger mit ihren blauen "Pick & Run"-Shirts bei 30°C über den Strand laufen, sammeln unter Wasser Freiwillige des israelischen Taucherverbands Daten für die Wissenschaft. Treffpunkt: Sunbeach Restaurant. (ARD) DC

Dorf der Hoffnung
"Tikva" bedeutet Hoffnung, und Kfar Tikva ist das Dorf der Hoffnung. Es befindet sich auf einem Hügel in der Jesreel-Ebene am Fuße des Karmelgebirges. Hier leben Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Gegründet wurde das Behindertendorf Kfar Tikva Anfang der
60er-Jahre von Siegfried Hirsch auf dem Gelände des aufgegebenen Kibbuz Givat Zaid. Der Einwanderer aus Königsberg wollte, dass seine Tochter Judith und Kinder anderer Familien "so leben wie wir": so entstand ein Werkdorf für Behinderte, in dem die Bewohner in Werkstätten und in der Landwirtschaft arbeiten. 1964 zogen die ersten Bewohner ins Dorf. Heute leben hier 220 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen. Es ist eine kibbuzähnliche Gemeinschaft. Meist teilt man sich zu zweit oder zu dritt eine kleine Wohnung. In Kfar Tikva wird viel Wert auf einen strukturierten Tagesablauf gelegt und darauf, dass die Mitglieder einer geregelten und sinnstiftenden Arbeit nachgehen. "Über die Arbeit", so erklärt die Sozialpädagogin Jelena, "wird den Bewohnern Selbstwertgefühl vermittelt." Im Dorf gibt es ein Gartenteam, eine Holz- und eine Keramikwerkstatt und eine Bäckerei. In einem größeren Fabrikgebäude werden Kerzen verpackt. Außerdem befinden sich im Dorf eine Tierfarm und eine Hundepension sowie die Winzerei Tulip. (JA) KR

Aus dem Jugenddorf bei Tel Aviv nach Unterfranken zur Feuerwehrschule
Schon seit einigen Jahren gibt es Partnerschaften zwischen Jugenddörfern in Israel und Polizeischulen in Hessen und Sachsen. Nun besuchten 13 Jugendliche aus Nahlat Yehuda bei Tel Aviv nach
einer erfolgreichen Feuerwehr-Grundausbildung in Israel auch die Feuerwehrschule in Würzburg. Etwa 8.500 Mitarbeiter von Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren besuchen pro Jahr an diesem Standort eine Fortbildung oder machen eine Ausbildung in riesigen Hallen am Alten Hafen. Die Jugendlichen besuchten auch das südbayerische Geretsried, die Feuerwehr am Münchner Flughafen und eine Station der Bergwacht. Die Jugendlichen staunten über die grüne deutsche Landschaft, Hochwassereinsätze und die professionelle Ausrüstung ihrer deutschen Kollegen. Einige Jugendliche stammen aus Äthiopien, andere haben Vorfahren aus den USA oder der ehemaligen Sowjetunion. Die Mädchen und Jungen leben in dem Jugenddorf Nahlat Yehuda, das ihnen ein Zuhause und Geborgenheit bietet, weil ihre leiblichen Eltern aufgrund psychischer oder finanzieller Probleme nicht imstande sind, sich um sie zu kümmern. Die Feuerwehr bietet allen eine Heimat. (jüdische allgemeine, Feuerwehrschule, Mainpost) DC

Gute Nachbarschaft - wie Israels Hilfe für Syrien begann
Ein ZAHAL-Kommandeur berichtet: "Dann, um 3 Uhr nachts auf den eiskalten Golanhöhen, sahen wir sie den Zaun entlanglaufen. 25 Kinder gingen an den Händen ihrer Mütter durch die Tore, und es schien wie ein moderner Exodus. Der Satz ,Die Syrer stehen vor der
Grenze' bekam eine neue Bedeutung. Müde und barfuß trafen sie in der Dunkelheit zum ersten Mal Soldaten von ZAHAL (Israelische Verteidigungsstreitkräfte), die in ihrer Kultur so sehr verteufelt worden waren. Es schien unwirklich, eine Mutter zu sehen, die die kleine Hand ihrer Tochter hielt, und fast zusammenbrach. Instinktiv sprang ein Soldat der Golani-Einheit, der dies bemerkte, der Frau entgegen und nahm das Kind in seine Arme. Plötzlich, so schien es, war die Grenze verschwunden: Es war ein Moment der Menschlichkeit zwischen zwei Menschen, ein Moment der Not auf der einen und des Mitgefühls auf der anderen Seite." (Newsletter der Israelischen Botschaft) DC

Arzt wird in Buenos Aires für die Behandlung syrischer Flüchtlinge geehrt
Das Parlament von Buenos Aires hat einen früheren Bürger der Stadt geehrt, der jetzt in Israel lebt. Der Kieferchirurg Alejandro Roisentul erhielt am Dienstag eine Auszeichnung, weil er seit mehreren Jahren in der
nordisraelischen Stadt Zefat (Safed) syrische Patienten behandelt. Dafür erklärte ihn die argentinische Hauptstadt zur "herausragenden Persönlichkeit im Bereich der Menschenrechte". Roisentul sei "ein Israeli, der Syrern Heilung bringt und das Leben rettet, die ihre Nachbarn nicht kennen oder eine verzerrte Ansicht (von ihnen) haben", heißt es auf der Webseite des Stadtparlamentes. Der gebürtige Argentinier sagte bei der Zeremonie: "Ein Junge von 15 Jahren, der kommt, um sich behandeln zu lassen, ist kein Feind." Auch der israelische Botschafter Ilan Sztulman nahm an der Preisverleihung teil. "Roisentul muss heute ein Stern sein", sagte er. "Wir Juden haben einen Glauben, dass man die Welt verbessern muss. Alejandro ist die Personifizierung dieses Konzepts. Er rettet Menschen, egal, wer sie sind." Roisentul wurde 1964 in Buenos Aires geboren. 1986 schloss er sein Studium an der Fakultät für Zahnmedizin ab. Drei Jahre später wanderte er nach Israel aus und absolvierte seinen Wehrdienst. Im Siv-Krankenhaus in Safed hat er bereits viele syrische Bürgerkriegsopfer behandelt. Das Krankenhaus selbst hat seit Februar 2013 mehr als 1.500 Verwundete aus dem Nachbarland aufgenommen. Der frühere Leiter des Krankenhauses, Oscar Embón, der diese Hilfe angeregt hatte, war vor 40 Jahren aus Argentinien eingewandert. Der Spezialist für Urologie war 25, als er im Februar 1973 nach Israel reiste. Ein paar Monate später hatte er im Jom-Kippur-Krieg seine Feuerprobe zu bestehen. "Für einen Arzt gibt es keinen Unterschied zwischen den Menschen", bemerkte der Fachmann, der 2013 das Tabu des Krieges brach, um der Zivilbevölkerung des feindlichen Landes zu helfen. (JPost, clarin-mundo, telefenoticias, israelnetz) KR DC



Israelische Wachhunde für indischen Premier
The Telegraph aus Kalkutta berichtete, dass Indien im vergangenen Jahr mehr als zwei Dutzend "Elite-Sniffer und Angriffshunde" - darunter Labradors, Schäferhunde, belgische Malinos und eine vierte nicht identifizierte
"seltene Rasse" - aus Israel erworben hat, um die Sicherheit von Premierminister Narendra Modi und anderen VIPs zu gewährleisten. "Die neuen vierbeinigen Rekruten der SPG (Special Protection Group) gelten als die besten in der Welt", wurde ein hochrangiger indischer Sicherheitsbeamter zitiert. (algemeiner) DC

Israel-Boykott-Bewegung aussperren
Der Frankfurter Bürgermeister, Stadtkämmerer und Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) will der Israel-Boykott-Bewegung BDS keine städtischen Räume oder
Flächen in Frankfurt am Main überlassen. Er habe eine entsprechende Vorlage in den Frankfurter Magistrat eingebracht, mit der die Stadt Position gegen die BDS-Kampagne beziehen soll, sagte eine Sprecherin der Stadt. Die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) versuche Israel international zu isolieren. Laut Becker sollten zudem Vereinen oder Organisationen Zuschüsse verwehrt werden, "die direkt oder mittelbar die antisemitischen Aktivitäten von BDS unterstützen", erklärte die Sprecherin. (FB-UweBecker, fnp, JPost) TS

Avocado-Fortbildung für Palästinenser und Jordanier
Ein Fortbildungskurs des Internationalen Management-Institutes für Galiläa bringt Palästinenser, Jordanier und Israelis im Moschaw (Gemeinschaftsdorf) Nahalal zusammen. Sie sind allesamt Olivenöl-Produzenten und
gelernte Bauern, die im Institut auf den Export von Avocados umgeschult werden. Der Leiter des Instituts, Joseph Schevel, sagte: "Wir arbeiten seit über 30 Jahren mit Palästinensern zusammen." Das 1987 gegründete Institut bietet Kurse für Menschen aus 170 unterschiedlichen Ländern. Der Avocado-Kurs entstand, weil das Institut einen Mangel an Avocados in Europa feststellte und es für eine gute Idee hielt, auch palästinensische Bauern fortzubilden. Der Export israelischer Avocados nach Europa ist im vergangenen Jahr auf 100.000 Tonnen angewachsen. Damit decke Israel ungefähr ein Drittel der Avocados auf dem europäischen Wintermarkt ab. Der zweiwöchige Fortbildungskurs wurde finanziert vom israelischen Außenministerium und der Europäischen Union. Ein Großteil des Kurses findet virtuell im Internet statt. Für die letzten zwei Tage treffen sich die Teilnehmer in Nahalal und besuchen israelische Avocado-Plantagen. Wegen der Auseinandersetzungen auf dem Tempelberg im Juli habe die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) 20 Teilnehmern trotz gültiger Visa nicht erlaubt, nach Israel zu reisen. (Israel21c, linkedin, Israelnetz) TS




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Terrorpartys in Berlin endlich verbieten!
Seit Jahren nutzen Terrororganisationen wie die Hisbollah Berlin als Rückzugsgebiet. Das "Demokratische Komitee Palästinas" hat in der Vergangenheit auch mehrfach Werbeveranstaltungen für die PFLP in Berlin vorbereit. In einem gemeinsamen Brief schrieben nun fünf Knesset- und sechs Bundestagsabgeordnete an Bundesinnenminister Thomas de Maizière, es könne nicht angehen, "dass Terrororganisationen in Deutschland Veranstaltungen ankündigen, solche Organisationen in Deutschland Unterstützer rekrutieren und die zuständigen Behörden nicht die rechtlichen Möglichkeiten haben, diese Veranstaltungen zu unterbinden". (JA, Tagesspiegel) DC


#HeyTwitter
Shahak Shapira, in Deutschland lebender israelischer Schriftsteller, Musiker und Satiriker sammelte Hass-Tweets, die Twitter über 6 Monate lang trotz Meldung nicht löschte, machte aus 30 von ihnen Schablonen und sprühte sie am Bahnhof Hamburg-Altona auf die Stufen vor Twitters Deutschland-Zentrale. Sprüche wie "Lass mal wieder zusammen Juden vergasen. Die Zeiten damals waren schön", oft inklusive der User-Namen, waren dort zu lesen. Shapira hatte über 300 Tweets gemeldet und darauf genau 9 Antworten von Twitter erhalten. Und in den wenigen Antworten hieß es, die Tweets wären in Ordnung. "Und dann dachte ich: Ok, wenn Twitter mich zwingt, diese Dinge zu sehen, dann müssen sie es auch zu sehen bekommen", so Shapira. (ToI, Youtube, faz, CNN, morgenpost) Und seine doch recht riskante Aktion scheint von Erfolg gekrönt zu sein... (TimesofIsrael) DC


Mit Waffengewalt ins israelische Krankenhaus?
Ein Mann feuerte in der Notfallstation eines Krankenhauses in der Westbank-Stadt Jenin eine Pistole ab, nachdem ihm gesagt wurde, dass sein

verletzter Verwandter nicht zur Behandlung in ein israelisches Krankenhaus verlegt werden könnte. Der Vorfall wurde auf Sicherheitskameras festgehalten und auf Facebook von einer Jenin-News-Website veröffentlicht. Der Film zeigt auch einen zweiten Mann, der einen Stuhl nach einem der medizinischen Mitarbeiter hinter der Theke wirft. Am Schluss wird die ganze Theke umgestürzt. Die Ärzte des al-Razi-Krankenhauses konnten den Patienten - einen palästinensischen Verkehrspolizisten, der bei einem Motorradunfall verletzt wurde - nicht nach Israel verlegen, weil sie nicht die Befugnis hatten, über den Transfer zu entscheiden. Der Vorfall führte nicht zu schweren Verletzungen, zeigt aber wieder einmal die Kluft zwischen dem Niveau der medizinischen Versorgung in der Westbank und dem in israelischen Krankenhäusern. Frei verfügbare Waffen in palästinensischen Gebieten sind für Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde eine ständige Bedrohung. Anfang dieses Monats sagte ein israelischer Militärbeamter, dass die Sicherheitskräfte Dutzende von Waffen beschlagnahmt, Waffenfabriken geschlossen und Waffenhändler in der Westbank verhaftet hätten, um die Flut palästinensischer Gewalt einzudämmen. (ToI) DC

Abbas verhindert medizinische Behandlung in Gaza
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab bekannt, dass die Palästinensische Autonomiebehörde die finanzielle Unterstützung für palästinensische Patienten

in Gaza, die außerhalb des Gaza-Streifens eine Gesundheitsversorgung anstreben, reduziert hat. Die Anzahl der Berechtigungen sei seit Juni 2016 um 80% gesunken. Die palästinensischen Patienten in Gaza benötigen eine Genehmigung und die finanzielle Unterstützung der Palästinensischen Autonomiebehörde, ehe sie eine Erlaubnis der israelischen Behörden zwecks Einreise nach Israel einholen können. Präsident Mahmud Abbas erklärte, weiterhin keine Gelder für das Gesundheitswesen im Gazastreifen unter Hamas-Herrschaft zu genehmigen. Medhat Muhaisen, ein Beamter im Gesundheitsministerium, beklagte die Strafmaßnahmen. "Wir brauchen die Hilfe internationaler Organisationen, um die Palästinensische Autonomiebehörde zu zwingen, die Sanktionen gegen Gaza aufzuheben." Das berichtet die palästinensische Agentur Alray, ausnahmsweise ohne Israel für die Misere zu beschuldigen. Die UN beklagt jedoch die angebliche "Blockade" durch Israel. (Alray) TS

120.000 Kinder in Gaza lernen Hass bei der Hamas
Die nächste Generation wird zum Hass trainiert. Die diesjährigen Sommerlager der Hamas im Gaza-Streifen standen unter dem Motto "Marschieren gen

Jerusalem". Sie wurden von 120.000 Kindern und Jugendlichen besucht. Neben Koranunterricht, Sport- und Technologieaktivitäten, Spielen und Unterhaltungsangeboten boten die Lager auch umfangreiche militärische Indoktrination und Ausbildung an, einschließlich Waffentraining. Der ehemalige Bildungsminister der Hamas, Osama Al-Muzaini, erklärte: "Jerusalem ist der Kompass der palästinensischen Sache und die zentrale Frage des Konflikts mit dem Besatzer." Auch frühere Sommerlager hatten Namen, die auf Jerusalem und Al-Aqsa hinwiesen, wie das Lager "Wir sind die Hüter der Tore". Andere wurden nach palästinensischen Märtyrern benannt, wie das Muhannad-Al-Halabi-Lager. Halabi war der Mörder bei einem Messerangriff auf zwei Israelis in Jerusalems Altstadt im Oktober 2015. (memri) DC
Währenddessen werden Israelische Jugendliche darin geschult Leben zu retten...
(JP) SSt

Neda Amin in Israel gelandet
Die iranische Journalistin Neda Amin, 32, die nach Drohungen des Iran zunächst 2014 in die Türkei geflüchtet war, ist mit fast einwöchiger Verspätung in Israel gelandet. Eigentlich sollte sie schon am

vergangenen Sonntag nach Israel fliegen, nachdem der israelische Innenminister eine Aufenthaltsgenehmigung "für eine Journalistin, die sich in akuter Lebensgefahr befindet", erteilt hatte. Der israelische Journalistenverein hatte den Innenminister um ein Asyl für die verfolgte Journalistin gebeten. Doch Amin war nicht am Flugplatz von Istanbul erschienen. Alle verantwortlichen Stellen schwiegen sich aus. Die stellvertretende israelische Außenministerin Tzipi Hotovely gab an, dass Amin aus "persönlichen Gründen" in Istanbul geblieben war, obwohl Iran Druck auf die Türkei ausgeübt hatte, sie nach Teheran abzuschieben. Dort hätte sie "Gefängnis, Vergewaltigung und am Ende der Tod" erwartet, hatte die Journalistin verlauten lassen. Gleichwohl war angeblich kein EU-Land bereit, ihr Asyl zu gewähren. Einer der Gründe für die iranische Verfolgungsjagd gegen Amin war ihre Tätigkeit für den persischen Dienst des israelischen Online-Nachrichtendienstes "Times of Israel". Nach ihrer Landung in Israel erklärte Amin bei einer Pressekonferenz, dass sie sich nun sicher vor jeglichen Attacken fühle. "Israel ist mein Heim" sagte sie in gebrochenem Englisch. Weiter erzählte sie, dass ihre Großmutter väterlicherseits eine Jüdin gewesen sei. (jerusalemonline, israelheute, ToI) TS

Palästinensische Reiseleiter hetzen gegen Israel in Yad Vashem
Reiseleiter der Palästinensischen Autonomiebehörde nutzen ihre Genehmigung, Touristen in Israel führen zu dürfen, um gegen den israelischen Staat zu hetzen.

"Was die Nazis den Juden vor 70 Jahren angetan haben, ist das, was die Israelis heute mit uns machen", war einer der Sätze, die ein israelischer Reiseleiter ausgerechnet in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem aus dem Mund eines palästinensischen Kollegen gehört hatte, der eine ausländische Touristengruppe durch das Museum führte. Ein israelischer Tourguide mit 28 Jahren Berufserfahrung habe mehr als einmal ausgerechnet in Yad Vashem solche Hetze gehört. So wurde einer Gruppe deutscher Touristen bei ihrer Fahrt nach Massada erklärt, dass die Sicherheitsmauer, an der sie vorbeigefahren waren, gebaut wurde, um den Arabern das Land wegzunehmen und sie in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Nicht ein Wort darüber, dass die Mauer Israel vor palästinensischen Selbstmordanschlägen schützen sollte. Ein arabisch-israelischer Reiseleiter wurde von einem Touristen gefragt, was es mit den Überresten gepanzerter Fahrzeuge an der Autobahn nach Jerusalem auf sich habe. Es seien Überreste eines Unfalls, war die Antwort des Reiseleiters, ohne den Unabhängigkeitskrieg von 1948 zu erwähnen. (Israelheute) KR

Naher Osten: "Chaos ist größte Gefahr für die Christen"
Sie stehen den verschiedenen christlichen Kirchen des Orients vor und leben in einer der kriegerischsten Gegenden der Welt: Im Libanon hat sich diese Woche der katholische Rat der Patriarchen des Orients getroffen. Schwerpunkt des Treffens war die Lage der Christen im Nahen Osten. Der Patriarchenrat hatte sich in den vergangenen Jahren für eine Sensibilisierung in Hinblick auf die schwierige Lage der Christen im Nahen Osten stark gemacht. Dass es jetzt zu einem Treffen des Rates kam, ist insofern eine Sensation, weil in den vergangenen Jahren etliche Patriarchen gar nicht teilnehmen konnten. (rv) TS








Das einzige nennenswerte politische Ereignis in Israel in der vergangenen Woche war eine riesige Solidaritätskundgebung mit Tausenden Likud-Anhängern für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Mehrere polizeiliche Untersuchungen bringen ihn zunehmend in Bedrängnis, aber noch wurde keine Anklage gegen ihn erhoben. Der Premier bezichtigte die "Linken" und die Medien einer "Hetzjagd" gegen ihn und gegen seine Familie, mit der Absicht ihn zu stürzen. Solange aber keine Anklage erhoben wurde, gelte auch für ihn die Unschuldsvermutung. Und wenn es nur darum ginge, ihn zu stürzen, erinnerte Netanjahu seine Gegner daran, dass in einer Demokratie ein Regierungswechsel nur an den Wahlurnen beschlossen werden könne. Trotz der Kronzeugen und Korruptionsvorwürfe hat eine Mehrheit der Bevölkerung immer noch Vertrauen in den Regierungschef, während linke Kritiker ihn als "verletztes Tier" bezeichnen. Uri Avnery schrieb: "Die Geier (Politiker) kreisen schon, um ihm den Todesstoß zu verpassen." TS



Veranstaltungen in Israel
Die Abende in Israel sind lang und der Sommer dicht gefüllt mit Veranstaltungen. Eine kleine Auswahl:
  • Der Tower of David in Jerusalem wird am 16. August von 20 bis 2 Uhr eine Weiße Nacht der Musik, der Kunst und des Designs in Israel veranstalten. Diese Nylon White Night ist das größte Event seiner Art. Sie wird sowohl das Werk von Studenten aus Jerusalems verschiedenen Kunstschulen, darunter Kunst, Musik, Theater, Videokunst, Performancekunst, Architektur, Fotografie, Design, Animation, Tanz und Poesie vorstellen, als auch bekannten Künstlern Israels eine Bühne bieten. Der Eintrittspreis beginnt bei NIS 50.
  • 19. August: Die Sängerin und Songwriterin Regina Spektor gibt ein Konzert in Caesarea.
  • Am 22. August ist der Rapper Sean Paul in Tel Aviv.
  • Am 23. und 24. August ist das Jerusalem Bier Festival
  • Und ebenfalls am 24. August kommt Lil Wayne für eine Performance.
  • Vorschau: Am 27. -30. August ist das Red Sea Jazz Festival in Eilat. Wie in jedem Jahr schon seit 1987. Mehr dazu im nächsten Newsletter. (Tourist-in-Israel) DC








Bronze für Israeli weil Palästinenser fernblieb
Israels Amit Mdah wurde am Dienstag bei der IFMA Youth Muaythai Weltmeisterschaft in Bangkok mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet, weil sein palästinensischer Gegner nicht zum Viertelfinal-Match-Up antrat. Der 16-jährige Mdah aus der Drusen-Ortschaft Kisra-Sumei im westlichen Galiläa sollte gegen Acler Sultan aus Ramallah kämpfen, doch der palästinensische Teenager erschien nicht. Der Chef der palästinensischen Vereinigung von Kickboxing und Muaythai, Muhammad Ahmad Zeidani, sagte der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma'an, dass Sultan seinem israelischen Gegner nicht begegnet sei, "da es noch keine offizielle palästinensische Entscheidung darüber gebe, ob es erlaubt sei, israelische Athleten in jeglichen sportlichen Veranstaltungen zu begegnen." Die israelische Delegation erhielt eine weitere Medaille in Bangkok mit Elad Suman, der sich eine Bronzemedaille in der Kategorie unter 67kg holte. (JPost, Maan) TS
Der Israeli und der Palästinenser

Giro in Israel
Ein Zeitfahren vor den Toren der Altstadt von Jerusalem. So könnte der Giro d'Italia im nächsten Jahr starten. Seit Jahren hätte sich das Radrennteam "Israel Cycling Academy" darum bemüht, den Giro nach Israel zu holen,
berichtet das Portal Cyclingnews. Nun sei es so weit. Von dem israelischen Profi-Team heißt es zu diesem Thema: kein Kommentar. Auch der Ausrichter des Giro, das italienische Unternehmen "RCS Sport", hält sich bedeckt. Gegenüber der ARD hat sich jedoch der israelische Radsportverband geäußert: "Nach unseren Informationen wird der Giro im nächsten Jahr in Jerusalem starten", sagt der Vizevorsitzende des Verbandes, Eyal Hershtik. Laut Cyclingnews soll es nach dem Zeitfahren in Jerusalem zwei weitere Etappen in Israel geben. Sie könnten in den Süden des Landes und nach Tel Aviv führen. Die Belastung für die Fahrer wäre enorm: zum Start des Giro im Mai ist es in Israel bereits sehr heiß. Details zum Streckenverlauf könnten die Veranstalter erst Mitte September bekanntgeben. Für Israel wäre der Giro ein großer Erfolg. 2018 feiert das Land sein 70jähriges Bestehen. (df, shortnews) KR

NBA-Gesandtschaft besucht Netanjahu
Premier Benjamin Netanjahu und Sportministerin Miri Regev haben eine Delegation der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) empfangen, die in Israel das Programm "Basketball ohne Grenzen" vorstellt.
Netanjahu sagte bei dem Treffen in Jerusalem: "Es gibt Fußball, und dann gibt es Basketball, das ist das Spiel der Götter, weil man zum Himmel aufsteigt." Der Besitzer der Toronto Raptors, Larry Tanenbaum, sagte, die Gesandtschaft solle die Wunder und die Menschen dieses Landes erleben. "Wir sind auch hergekommen, um die Macht des Sports kennenzulernen, Menschen zusammenzubringen." (Israelnetz) TS

Dreisprung Medaille nur knapp verfehlt
Die israelische Dreispringerin Hanna Knjasjewa-Minenko, 27, schaffte den 4. Platz bei der Weltmeisterschaft. Mit einem 14,42-Meter-Sprung verfehlte sie knapp die Medaille. 2015 holte die israelische Meisterin Bronze bei den Hallen-Europameisterschaften in Prag und Silber bei den Weltmeisterschaften in Peking sowie 2016 erneut Silber bei den Europameisterschaften in Amsterdam. (ToI) DC



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Unter dem Hashtag #Israeltag2017 sind bei Facebook und Twitter eine Vielzahl von Fotos, Videos und Berichten aus vielen der Städte und Orte zu finden, in denen der Israeltag 2017 stattgefunden hat. Eine Dokumentation auf unserer Website folgt in Kürze, ebenso die Bekanntgabe des Termins für den Israeltag 2018.
Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org
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Ankunft in Israel per Flugzeug (Fotos Sahm)




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Im Mai 2018 ist
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