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06. August 2017

Inhaltsverzeichnis























Erste vollautomatische Drohne
Die zivile Luftfahrtbehörde Israels (CAAI) hat der Firma Airobotics aus Petah Tikwa die Genehmigung erteilt, die weltweit erste vollautomatische kommerzielle Drohne ohne Pilot fliegen zu lassen. Das System nutzt Computersoftware und künstliche Intelligenz anstelle
eines menschlichen Drohnenpiloten. Teure Logistik und Ausbildung könne eingespart werden. Nach 10.000 Flugstunden hätten die automatisierten Drohnen alle Tests erfolgreich bestanden. Die Drohne könne programmiert werden, Sicherheitskontrollen durchzuführen, bei Steinbrüchen Ressourcen zu finden und die Mengen des bearbeiteten Materials zu überprüfen, um Verschwendung und Verlust zu vermeiden. Alle Missionen, inklusive Start und Landung, geschehen vollautomatisch und vorprogrammiert in höchst komplexen industriellen Umfeldern. (airobotics, airobotics, youtube, youtube) TS

12.000 Liter Milch pro Jahr
Israelische Kühe sind noch immer Weltspitze. Sie produzieren mittlerweile im Schnitt 11.970 Liter Milch pro Jahr, sagt das israelische Landwirtschaftsministerium. Die Tendenz geht zum Großbetrieb. Im Jahr 2016 gab es 774 Milchviehbetriebe im Vergleich zu 1.026 im Jahr 2006.
Dennoch hat sich die durchschnittliche Milchviehproduktion im gleichen Zeitraum um 71% erhöht. Auch der Verbrauch steigt: Die Nachfrage nach Milch und Milchprodukten stieg um 3,5% im Jahr 2016. Fasst man alle Milchgetränke, Joghurt, Käse und Pudding zusammen, so verbrauchen die Israelis durchschnittlich 178 Liter Milch pro Jahr pro Kopf. Zum Vergleich: Den deutschen Rekord hält zurzeit Thüringen mit einer Jahresmilchleistung von durchschnittlich 9.685 kg je Kuh. In Baden-Württemberg und Bayern belief sich die durchschnittliche Milchmenge je Tier nur auf 7.225 kg beziehungsweise 7.736 kg. Den Milchleistungsweltrekord hält übrigens eine Kuh aus Wisconsin (USA) mit 35.144 kg Milch in 365 Tagen. (israelhayom, agrarheute, schweizerbauer) DC

Israelische Solar-Akazie im französischen Nevers
In Nevers, der zentralfranzösischen Stadt am Ufer der Loire, wurde ein Solarbaum mit riesigen quadratischen Blättern aufgestellt, der Sonnenlicht in Elektrizität umwandelt. Es ist in Europa der erste Solarbaum der
Firma Sologic aus Binjamina. Inspiriert durch den Akazienbaum in der israelischen Wüste und der afrikanischen Savanne, liefert der futuristisch anmutende "eTree" alles, was man für eine kreative Pause braucht: Hier können Passanten ihre Telefone aufladen, im Internet surfen, gekühltes Trinkwasser genießen oder einfach nur am Tag im Schatten und in der Nacht unter milder Beleuchtung ausruhen. (ToI) DC

Forschungs-Satellit zur Beobachtung von Klimaveränderungen
Am 2. August um 4:58 Uhr schickte Israel vom Raumfahrtzentrum Guayana bei Kourou seinen ersten Umweltbeobachtungs-Satelliten VENµS mit der Trägerrakete "VEGA" ins All. Der Name ist die Abkürzung für "Vegetations- und Umweltbeobachtung mit neuem Mikro-Satelliten". Bei dem Projekt der Israel
Foto CSG/ESA/CNES/ARIANESPACE
Space Agency (ISA) und der französischen Raumfahrtagentur CNES handelt es sich laut Ben-Gurion-Universität im Negev um den ersten wissenschaftlichen Beobachtungssatellit Israels. Der Satellit wird landwirtschaftliche Flächen und andere Naturräume beobachten und Daten über deren Zustand, ihre Belaubung, Aufforstung, Landwirtschaft, die Qualität von Wasserquellen und vieles mehr aufzeichnen. Ofir Akunis, Minister für Wissenschaft, Technologie und Raumfahrt, sagte: "Israel ist weltweit bekannt für seinen Mut und seine Innovationskraft - Elemente, die auch die technologische Entwicklung von VENµS kennzeichnen. Wir sind sehr stolz, dieses langerwartete Projekt der besten Ingenieure und Wissenschaftler Israels unter Federführung der israelischen und der französischen Raumfahrtagenturen Früchte tragen zu sehen." Der von Israel Aerospace Industries (IAI) gebaute Satellit wiegt 265 kg und hat innerhalb von 2 Tagen in einer Höhe von 720 km eine geostationäre Umlaufbahn erreicht. Der Satellit wird die Erde in jedem 48-Stunden-Zyklus 29 mal umkreisen und soll 4,5 Jahre in seiner Umlaufbahn verbleiben. (audiatur, oleantimes, haaretz) TS

Aknestudie mit zweifachem Behandlungsverfahren
Das Biotechnologie-Unternehmen Sol-Gel aus Nes Ziona hat positive Zwischenergebnisse seiner klinischen Phase-II-Studien für seine Aknebehandlung namens Twin bekanntgegeben. Twin kombiniert zwei bekannte Aknemittel mit einer einzigartigen Molekular-Umhüllungsmethode, die das Eindringen in die Haut erleichtert. Sol-Gels Molekülverpackung wurde bereits erfolgreich in einer Reihe von Schutzcremeprodukten eingesetzt. Die aktuelle Studie wird an 726 Patienten in 36 medizinischen Zentren in den USA durchgeführt. (globes, sol-gel) TS

Alzheimer - Früherkennung über das Auge
Das Team des israelischen Augenexperten und Netzhautforschers Dr. Yigal Rotenstreich vom Sheba Medical Center bei Ramat Gan hat entdeckt, dass die Alzheimerkrankheit schon in einem sehr frühen Stadium eine Retina-Veränderung hervorruft. Die Netzhaut ist leicht zugänglich für eine nicht-invasive Bildgebung und könnte eine Erkennung der Krankheit zu einem Zeitpunkt ermöglichen, wo klinische Symptome noch nicht offensichtlich sind, glauben die Forscher. (ToI) DC

Eye-Control-Kommunikation für "Locked-in"-Patienten
Das Locked-in-Syndrom (Eingeschlossensein-Syndrom) bezeichnet einen Zustand, in dem ein Mensch zwar bei Bewusstsein, jedoch körperlich fast vollständig gelähmt und unfähig ist, sich sprachlich oder durch Bewegungen
verständlich zu machen. Kommunikation nach außen ergibt sich nur durch die vertikale Augenbeweglichkeit. Wenn auch diese verloren gegangen ist, durch eine Messung der Pupillenerweiterung. Eye-Control ist eine kompakte und erschwingliche Erfindung, die es Eingeschlossenen ermöglicht, die Augen zu benutzen, um Wörter und Aussagen zu buchstabieren. Einer der Gründer der Firma EyeControl, Shay Rishoni, ist selber betroffen. Er leidet an ALS im fortgeschrittenen Zustand. Auf der Firmenhomepage steht: "Shay ist ein Mann von vielen Talenten und hat große Erfahrung in verschiedenen Bereichen: ein ehemaliger Militäroberst (Rev.), Pilot, ein Senior Executive für viele Jahre (Flying Cargo), ein Triathlet, ein Iron Man und CEO einer Sportveranstaltungs-Produktionsfirma. Auf dem Höhepunkt des Lebens entwickelte Shay ALS und schloss sich dem Kampf an, um die Entdeckung einer Heilung für die Krankheit zu beschleunigen. Trotz der Lähmung und künstlicher Beatmung verwaltet Shay die sehr erfolgreiche Organisation Prize4Life." (eyecontrol, youtube) DC

Obst auf seine Frische hin prüfen
Das Start-up AclarTech aus Ness Ziona hat die App AclaroMeter entwickelt. Mit ihrer Smartphone-Kamera und dem israelischen SCIO-Molekularscanner prüft sie den Reifegrad, die Frische und die Qualität von Obst und Gemüse. Sie hilft bei der Vermeidung von Produktverschwendung und könnte damit den weltweiten Lebensmittelmarkt revolutionieren. Bauern können so am besten "messen", wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, Früchte zu pflücken. (ToI) TS




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Älteste Kopie der biblischen Klagelieder vorgestellt
Dem Oberrabbiner David Lau und dem stellvertretenden Finanzminister Jitzhak Cohen wurde bei einem Besuch in den Laboren der Antikenbehörde die älteste erhaltene Kopie der biblischen "Klagelieder" gezeigt. Diese Kopie ist etwa 2.000 Jahre alt und wurde in den Qumranhöhlen am
Toten Meer gefunden, wo man auch andere Dokumente aus der Zeit des Herodes und des Zweiten Tempels gefunden hat, darunter Psalmen und Abschriften anderer biblischer Bücher, mit Tinte auf Pergament oder Papyros geschrieben. Die Klagelieder wurden offenbar in der Zeit von "Hillel dem Alten" kopiert, einem berühmten pharisäischen Rabbiner und Zeitgenossen des Jesus von Nazareth. (INN) TS



Israel ist bei Touristen so beliebt wie nie zuvor
Neuer Besucherrekord: in diesem Juli sind 2.180.738 Menschen über den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv ein- und ausgereist, so viele wie nie zuvor. Mitte Juli hatte die israelische Tourismusbehörde bekanntgegeben, dass in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im
Halbjahresvergleich die meisten Touristen in der Geschichte Israels gezählt wurden. Zwischen Januar und Juni besuchten 1,74 Mio. Touristen Israel, eine Steigerung von 26% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen aus dem Tourismussektor hätten in dieser Zeit NIS 9,4 Mrd. (EUR 2,3 Mrd.) betragen. Für wachsende Besucherzahlen aus Ländern der Europäischen Union sorgt auch das Open-Skies-Abkommen mit der EU, dem Israel vor fünf Jahren beigetreten ist. Es erlaubt allen Fluggesellschaften aus der EU, Flüge nach Israel anzubieten. Im Gegenzug dürfen israelische Fluggesellschaften entsprechend Ziele in der EU bedienen. Das hat zu gesunkenen Flugpreisen und neuen Flugverbindungen geführt. (FAZ) KR

Neue Flugverbindungen von Ryanair nach Israel
Ryanair, Europas größte Billigfluggesellschaft, startet eine tägliche Verbindung zwischen Tel Aviv und Rom. Die Strecke wird ab dem 29. Oktober mit Preisen ab EUR 17 für beide Richtungen bestehen. Rynair bietet ansonsten
bereits auch Billigflüge nach Tel Aviv von Karlsruhe, Krakau, Danzig und Paphos auf Zypern aus an. Ryanair hat angekündigt, demnächst 22 neue Flugverbindungen nach Israel zu bedienen, die meisten davon in die südlichste israelische Stadt Eilat, in deren Nähe gerade ein neuer internationaler Flughafen gebaut wird. Von Herbst an will Ryanair Eilat von Deutschland aus anfliegen - von Baden-Baden, Berlin und Hahn. (globes, ryanair) TS

Rekordsommer
In Italien lässt "Luzifer" die Temperaturen in Florenz auf 50 Grad steigen und in Rom versuchen 10.000 Polizisten, Touristen von einem abkühlenden Bad in den zahlreichen öffentlichen Brunnen abzuhalten. In Israel wurde der heißeste Monat Juli seit über 100 Jahren gemessen, auch ohne Luzifer. Nur die Augustmonate von 2010 und 2015 waren noch heißer, so das meteorologische Amt Israels. Im Juli wurde Israel von drei Hitzewellen heimgesucht, aber auch an übrigen Tagen waren die Temperaturen um 2 Grad höher als "normal". (Haaretz) TS Abkühlung im "Tal der Quellen" bei Beth Schean



Nanotinte für gedruckte Schaltkreise geht nach Japan
Die israelische Firma PV Nano Cell aus Migdal Haemek hat ein japanisches Patent für seine Tinte aus Silber-Nanopartikeln erhalten, mit der sich elektrische Schaltkreise drucken lassen. (pvnanocell, youtube) TS

Wasser wird billiger
Die israelische Wasserbehörde hat die Gebühren für die ersten 3,5 Kubikmeter Wasser pro Person pro Verbrauchshaushalt um 14,5% gesenkt. Bauern erhalten sogar eine Vergünstigung um 20%. Die Preissenkung um 30% in den vergangenen vier Jahren, zusammen mit der Reform der Wassergesellschaft, ermöglicht es, den Wassersektor effizienter zu managen und gleichzeitig die Kosten für Wasser- und Abwasserservice zu senken. (Globes) TS

Mehr USA-Exporte
Das israelische Exportinstitut meldet, dass sich die israelischen Exporte in die USA im ersten Quartal 2017 auf USD 3,1 Mrd. beliefen - eine Zunahme von 5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Exporte bei medizinischen Gerätschaften stiegen um 23% auf USD 650 Mio. (Israelhayom) TS

Tower verdoppelt Marktwert auf USD 2,6 Mrd.
Der Aktienkurs der Tower Semiconductor AG (TSEM) aus Tel Aviv stieg im vergangenen Jahr um 10% pro Woche. Die Firma erzielte im ersten Quartal einen Gewinn von USD 45,5 Mio. - fast 60% mehr als im Vorjahresquartal. Darüber hinaus erwirtschaftete das Unternehmen USD 82 Mio. an positivem Cashflow aus laufenden Aktivitäten und USD 42 Mio. Free Cashflow ohne Investitionen in Anlagen und Vermögenswerten. In den letzten Quartalen hat Tower Semiconductor damit die Prognosen sowohl des Managements als auch der Analysten übertroffen. (globes) DC

Brexit positiv für Israel
Die britische Botschaft in Tel Aviv veröffentlichte zum ersten Mal Zahlen, wonach die Zahl israelischer Unternehmen im Vereinigten Königreich seit der Brexit-Entscheidung deutlich gestiegen ist. Von Juni 2016 bis
Mai 2017 betraten 32 neue israelische Unternehmen den britischen Markt, darunter acht Finanzdienstleister und sieben Softwarebetriebe. Die anderen arbeiten in Werbung, Infrastruktur, Handel, Technik und Tourismus. Sie schufen 888 neue Arbeitsplätze. Dies ist ein weiterer Anstieg gegenüber dem Vorjahr, in dem 25 israelische Unternehmen 787 Arbeitsplätze geschaffen haben. Barry Grossman, Commercial Attaché der britischen Botschaft in Israel: "Die Leute haben verstanden, dass das Referendum mehr Chancen geschaffen hat. Wir wollen so schnell wie möglich ein Freihandelsabkommen zwischen Israel und Großbritannien erreichen." (bicom) DC

Jaguar investiert in israelische Autotechnik
Der größte britische Autobauer, Jaguar Land Rover, ist laut Bloomberg einer von 5 Investoren, die einen israelischen Risikokapitalfonds von USD 40 Mio. sponsern, der auf Mobilitätsstarts ausgerichtet ist. Der Fonds
konzentriert sich insbesondere auf Start-ups, die an Selbstfahrtechnologie arbeiten. Dazu passt die Nachricht aus dem Sunday Telegraf vom Frühjahr, Jaguar wolle in England zusätzlich 5.000 Mitarbeiter einstellen. Das Unternehmen sei vor allem an Elektronik-Ingenieuren und IT-Spezialisten interessiert, da die Branche die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen vorantreibe. Die britische Regierung will Großbritannien nach dem Brexit-Votum zum Innovationsstandort für Elektrofahrzeuge ausbauen. In Israel wimmelt es zurzeit an Autoherstellern und Lieferanten auf der Suche nach Hightech-Innovationen. (bloomberg, bild) DC

Erster israelischer Whiskey wird in Schottland versteigert
100 Flaschen von Israels erstem Single Malt Whisky, hergestellt von der Milk & Honey Distillery in Tel Aviv, werden bei einem schottischen Auktionshaus versteigert. Der Whisky ist koscher, zertifiziert durch das Tel Aviv
Rabbinat. Der "goldene Mondschein" ist drei Jahre gealtert und erfüllt die Standards des schottischen Whiskys. Die Flaschen stammen aus dem ersten Fass der Tel Aviver Destillerie, die im Januar 2014 von den M & H-Destillatoren Tomer Goren und Jim Swan gefüllt wurde. Swan spezialisierte sich auf die Reifung von Whisky in warmen Klimazonen. Der Milch-Honig-Malz-Whisky ist in einem 225-Liter-Fass aus amerikanischer Eiche gealtert und wurde dann für weitere sieben Monate in einem ehemaligen Bourbon-Fass destilliert. Das Endprodukt enthält Hinweise auf gemälzte Gerste, Zimt, Pfeffer, Zitrone und Marzipan. Die M & H Distillery befindet sich in einem ehemaligen Industriegebiet von Tel Aviv mit einem öffentlich zugänglichen Besucherzentrum. Sie will ab 2019 ihren Whisky kommerziell verkaufen. (ToI, whiskeyauctioneer, mh-distillery) TS



Präsident trifft Exodus-Passagiere
In seiner Jerusalemer Residenz empfing der israelische Präsident Reuven Rivlin zwölf der 4.554 Holocaustüberlebenden vom Schiff Exodus, 70 Jahre nach dessen berühmter Reise ins Land Israel. Alle Passagiere wurden 1947 von den Briten deportiert, aber viele sind in den neuen Staat Israel zurückgekehrt. Die Abweisung der Exodus war "ikonisch", so Präsident Rivlin, und führte zum "Teilungsbeschluss" der UNO im November 1947. (jewishpress) TS

Gebet für israelische Sicherheitskräfte
Die Worte "israelische Polizeibeamte" wurden dem traditionellen Gebet für die IDF-Soldaten hinzugefügt, das in Synagogen auf der ganzen Welt rezitiert wird. Israel Polizei-Rabbi Rahamim Berachyahu erhielt die
Genehmigung, auch die Polizei hinzuzufügen. Das gegenwärtige Gebet wurde von dem ehemaligen IDF-Chefrabbiner Shlomo Goren geschrieben und blieb unverändert bis zur Zweiten Intifada. Damals wurden "alle Sicherheitskräfte" hinzugefügt. Rabbi Berachyahu erklärte, dass Polizisten die israelischen Bürger jeden Tag des Jahres schützen, an der Spitze der israelischen Sicherheit stehen, sich in gefährlichen Gebieten aufhalten - und manchmal ihr Leben opfern, um Zivilisten zu retten. Die überwiegende Mehrheit der Terroropfer seit dem Beginn der gegenwärtigen Gewaltwelle ab 2015 waren neben IDF-Soldaten auch Polizei- und Grenzschutzbeamte. (Israelnational) TS

Führerscheine braucht man nicht mehr neu machen
Israels Transportministerium hat bekanntgegeben, dass Neueinwanderern und Rückkehrern mit mindestens fünf Jahren gültiger Fahrerlaubnis sofort ein israelischer Führerschein übergeben wird. Bislang mussten alle Fahrer Unterricht nehmen und einen Praxistest bestehen, um einen israelischen Führerschein zu erhalten. (NBN) TS

Netanjahu auf der Anklagebank...
Jetzt im politischen Sommerloch vergeht kein Tag, an dem die israelischen Medien, allen voran die Zeitung Haaretz, nicht neue Vorwürfe gegen ihren Ministerpräsidenten entdecken. Bei der Polizei laufen Untersuchungen gegen Benjamin Netanjahu mit Akten mit den Nummern 1000, 2000 und 3000 wegen vermeintlicher Korruption und Bestechung, ohne bisher gerichtsfähige Anklagepunkte gefunden zu haben. Dann wurde Jair, der Sohn Netanjahus, in den Sozialen Netzwerken zerrissen, weil er die Hinterlassenschaften der Hündin Kaiya nicht aufgesammelt und einer empörten
pflichtbewussten Nachbarin "den Finger" gezeigt hat. Jetzt wird Netanjahu vorgeworfen, die Zufahrtsstraße zu seiner offiziellen Residenz "annektieren" zu wollen, weil seine Sicherheitsleute dort "ohne Baugenehmigung" ein riesiges Zelt errichtet hatten, um darin Anlieger und Besucher Netanjahus kontrollieren zu können. Alle bisherigen Versuche, Netanjahu mit solchen Vorwürfen zu stürzen, sind gescheitert. Netanjahu sagt immer wieder: "Es wird nichts sein, weil nichts war." Die Gegner des Premiers wissen, dass er demokratisch gewählt ist, haben aber weder die Geduld und die Kraft, ihn mit politischen Mitteln per Wahlen aus dem Amt zu vertreiben. (Haaretz) TS



Netanjahu stoppte Duell der Maulhelden
Ein jordanischer und ein israelischer Abgeordneter wollten sich prügeln. Das "Duell" sollte auf der Allenby-Brücke über dem Jordan, also der Grenze zwischen Israel und Jordanien
stattfinden. Oren Hazan von der Likud-Partei und Yahya Mohammad Alsaud, jordanischer Abgeordnete, sind beide skandalumwitterte "Troublemaker". Hazan stand im Verdacht, in Bulgarien Kasinos betrieben und mit Prostituierten gehandelt zu haben. Zuletzt machte er Schlagzeilen, als er beim Empfang des amerikanischen Präsidenten auf dem Roten Teppich ein Selfie von sich und Trump machte. Alsaud hat 2013 im Jordanischen Parlament Schüsse aus einem Kalaschnikow-Maschinengewehr abgegeben und gegen die Frauenquote im Abgeordnetenhaus gehetzt. Zuletzt haben beide schlimmste Beleidigungen per Facebook ausgetauscht. Die Diskussion schaukelte sich immer höher, bis sich die parlamentarischen Rabauken zu einem Duell verabredeten. In der Nacht zum Mittwoch fuhren beide, der eine von Jerusalem und der andere von Amman aus, zur Allenby-Brücke. Die Presse war informiert, so dass auch beide Regierungen Bescheid wussten. Der so alarmierte Netanjahu wollte keine zusätzlichen Spannungen mit Jordanien und "befahl" seinem Parteigenossen, umzukehren. Auf der anderen Seite der Brücke gab Alsaud per Facebook noch ein gefilmtes Statement ab, nachdem die Polizei ihn vor Erreichen des Grenzgebiets gestoppt hatte. Das Duell fand nicht statt. (JPost, spon) TS

Zwei-Staaten-Lösung verliert bei Israelis an Zustimmung
Nur eine knappe Mehrheit der Israelis und Palästinenser unterstützt die Zwei-Staaten-Lösung. Auf der israelischen Seite verliert die Idee an Zustimmung. Das besagt eine Umfrage der Online-Zeitung Times of Israel. Die Abkehr von der Zwei-Staaten-Lösung habe laut den
Verantwortlichen der Umfrage nicht mit Ideologie, sondern mit Misstrauen zu tun. Nach der Umfrage befürworten 53% der Israelis und 52% der Palästinenser eine Lösung, die eine Etablierung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels vorsieht. Im vergangenen Jahr waren es auf der israelischen Seite noch 55 %, auf der palästinensischen nur 44 %. Eine Mehrheit der jüdischen Israelis, nämlich 61%, unterstützt die Idee einer israelisch-palästinensischen Konföderation, in der Menschen leben können, wo sie wollen, und mit jeweils eigenen Parlamenten für beide Seiten und einer Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Wirtschaft. Auch ein Viertel der Palästinenser kann mit dieser Idee etwas anfangen. Ein Drittel der jüdischen Israelis, welche die Zwei-Staaten-Lösung ablehnen, würde ihre Meinung ändern, wenn die Palästinenser die heiligen Stätten der Juden im Westjordanland anerkennen. Auch eine Mehrheit der Palästinenser, die sich gegen eine friedliche Lösung ausgesprochen haben, würden ihren Standpunkt überdenken, wenn Israel alle "politischen Häftlinge" freiließe. (haolam) KR

Hintergrund: 10 Jahre Hamas-Herrschaft
Über 10 Jahre Hamas-Herrschaft in Gaza informiert ein Blog der Botschaft Israels. In der aktuell veröffentlichten "Faktensammlung" wird in 20 Punkten eine Situationsbeschreibung, die auch als PDF-Datei runterzuladen ist, vorgenommen. (Botschaft, audiatur, Israelnetz) KR




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Neue Lunge vom "Apartheidstaat"
Palästinensische Politiker, die Israel als Todfeind betrachten und seinen Boykott fordern, lassen sich selbst oder ihre Angehörigen im jüdischen Staat ärztlich versorgen. Sie profitieren davon, dass sein medizinisches Personal ethische Grundsätze selbstverständlich über alles stellt. An ihrem Hass auf den angeblichen Apartheidstaat ändert sich gleichwohl nichts. Saeb Erekat, Fatah-Politiker und Chefunterhändler in israelisch-palästinensischen Verhandlungen, leidet unter einer schweren Lungenfibrose. Diagnostiziert wurde die Krankheit vor einem Jahr, seitdem hat sich Erekats Gesundheitszustand stetig verschlechtert. Weil Medikamente nicht mehr helfen, wurde dem 62-Jährigen zu einer Lungentransplantation geraten. Nun steht er auf der israelischen Warteliste und hofft auf einen Spender. Für den Fall, dass sich bald einer findet, sind die Ärzte optimistisch, dass Erekat wieder gesund wird. (mena) TS



Amnesty International fordert von Hamas Freilassung israelischer Geiseln
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) setzt sich für die Freilassung zweier

israelischer Geiseln im Gazastreifen ein. Die Organisation hat Aktivisten dazu aufgerufen, Anführer der Terrororganisation Hamas zu kontaktieren, um diese unter Druck zu setzen. Dafür veröffentlichte sie Kontaktdaten, E-Mail-Adressen und Faxnummern von hochrangigen Hamas-Vertretern wie Anführer Ismail Hanije und Mitgründer Mahmud al-Sahar. Die Terrorgruppe solle die Geiseln Avraham Mengistu und Hischam al-Sajed freilassen. Laut Times of Israel ist es das erste Mal, dass Amnesty International die Hamas, die den Küstenstreifen kontrolliert, öffentlich angreift. Die beiden Männer sind auf eigene Faust nach Gaza gelangt. In dem Brief von Amnesty International steht, dass sich der äthiopische Jude Mengistu seit September 2014 in dem Küstenstreifen befindet und der Beduine Sajed seit 20. April 2015. Der Brief ist überschrieben mit: "Dringende Aktion: Israelische Bürger seit mehr als zwei Jahren entführt". In dem Schreiben betonte die Organisation, dass die beiden Betroffenen "ernsthafte Störungen der seelischen Gesundheit" erlitten haben. AI befürchtet, dass "die zwei Männer von dem militärischen Arm der Hamas, den ,Issadin-al-Kassam-Brigaden', als Geiseln für einen potentiellen Gefangenenaustausch festgehalten werden". (Israelnetz) KR

Jüdin ermordet "um palästinensische Gefangene freizupressen"
Die Leiche der schwangeren Michal Halimi, 29, wurde von der Polizei gefunden, nachdem ihr arabischer Liebhaber gestanden hatte, sie in Holon erwürgt und

ihren Kopf mit Steinen zerschmettert zu haben, um "palästinensische Gefangene freizulassen". Seit Mai galt sie als vermisst. Halimi war verheiratet und pflegte eine Beziehung mit Muhammad Harouf aus der palästinensischen Stadt Nablus, in dessen Wohnung sie auch wohnte. Noch ist unklar, wer der Vater des ungeborenen Kindes ist. Die israelische NGO Yad L'Achim bezichtigte die Polizei der Fahrlässigkeit bei ihrer Untersuchung des Mordfalles und warnte vor Liebesbeziehungen jüdischer Frauen mit Palästinensern, weil die immer wieder mit politisch motivierten Morden endeten. Harouf wurde wegen Mordes vor dem Jerusalemer Magistratsgericht angeklagt. (JPost) TS

Terror in Javne
Der 43-jährige stellvertretende Leiter eines Supermarkts in Javne wurde von dem 19-jährigen Palästinenser Ismail Ibrahim Ismail Abu Aram aus der Stadt Jatta bei Hebron im Westjordanland mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Der versuchte Mord wurde mit Überwachungskameras gefilmt. Der Terrorist konnte bei seiner Flucht von Passanten gestellt und nur leicht


verletzt der Polizei übergeben werden. Der "mutmaßliche" Täter war wohl ein "einsamer Wolf" ohne Verbindungen zu extremistischen Organisationen. Israelische Sicherheitskräfte durchsuchten das Haus von Abu Aram in Jatta und beschlagnahmten Gegenstände aus seinem Besitz. Voraussichtlich wird sein Haus nicht zerstört, weil diese Maßnahme zur Abschreckung nur im Falle eines vollendeten Mordes durchgeführt wird. Palästinenser aus Jatta haben schon mehrere tödliche Terroranschläge durchgeführt, darunter den auf dem Sarona-Markt, bei dem vier Israelis ermordet und Dutzende verletzt wurden. Anders als in Hamburg-Barmbek, wo auch ein Palästinenser mordete, heißt es in Israel nicht, dass die Täter "psychisch instabil" seien oder sich "spontan radikalisiert" hätten. Israel bezeichnet sie als "Terroristen". Die NGO "Camera" beklagt, dass die Medien im Falle der "einsamen Wölfe" wie in Javne oder Hamburg nicht hinterfragen, wer und was die Täter zu solchen Mordtaten anstiftet, wie etwa die Verherrlichung von Massenmördern als Helden bei der palästinensischen Autonomiebehörde oder Sommercamps der Hamas, wo schon Kleinkinder trainiert werden, Juden zu ermorden. (youtube, Ynet, Ynet, camera) TS

Mauer um Rachelsgrab wird erhöht
Die Schutzmauer rund um das Grab der Erzmutter Rachel bei Bethlehem wird mit einem Maschendrahtzaun weiter erhöht, nachdem die von jüdischen Pilgern und Touristen vielbesuchte Heilige Stätte immer wieder mit Molotowcocktails und Rohrbomben angegriffen worden ist. Es hat früher dort Tote und Verletzte gegeben, weshalb das Grab immer stärker befestigt wurde. Israelische Pilger fahren auf einer eingezäunten und ummauerten Straße in gepanzerten Bussen dorthin. Soldaten patrouillieren Tag und Nacht rund um die Grabstätte. (Israelnational) TS


Palästinensische Kinder bitten israelische Soldaten um Hilfe
Medien verbreiten oft ein Bild, als ob israelische Soldaten arabische Kinder quälen würden. Aber die

Realität sieht anders aus: Immer wieder laufen arabische Kinder furchtlos auf die Soldaten zu, denn sie haben keinerlei Angst vor den israelischen Truppen. Von den Erwachsenen aufgestachelt, schlagen Palästinenserkinder sogar israelischen Soldaten ins Gesicht und werfen Steine auf Militärfahrzeuge. Dabei wissen alle Beteiligten, dass den Kindern dabei nichts passiert. Die Palästinenser würden das jedoch nie zugeben. Die Geschichte vom israelischen "Kindermörder" ist einfach zu nützlich. Die Kinder selbst sind oft noch völlig arglos: Ein gutes Beispiel ist ein Vorkommnis Anfang Juli in Hebron, als ein palästinensisches Kind von einem Dach fiel. Zwei seiner Spielkameraden holten Hilfe, aber sie liefen nicht zu ihren Eltern, wie man erwarten würde. Stattdessen rannten sie zum nächsten israelischen Armeestützpunkt, da sie wussten, dass die Soldaten die Fähigkeit und Bereitschaft haben, zu helfen. (Israelheute) KR

"Von Einseitigkeit geprägt"
Der Trubel rund um die von Arte nicht gezeigte Antisemitismus-Doku ist gerade erst abgeklungen, da hat der deutsch-französische Kulturkanal schon wieder

Ärger. Der Zentralrat der Juden kritisiert eine Reportage des Senders vom 22. Juli. Unter dem Titel "Gaza: Ist das ein Leben?" wurde knapp 15 Minuten lang aus dem Gaza-Streifen berichtet. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat sich in einem Brief an Arte gewandt und schreibt darin, dass der Bericht von "Einseitigkeit geprägt" sei und "wesentliche Informationen" unterschlage. Israel werde "als Aggressor dargestellt" und "allein für die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage im Gaza-Streifen verantwortlich gemacht". Die Reportage strotze vor "Auslassungen und Falschinformationen", kritisiert Schuster. Zudem werde der israelischen Seite keine Möglichkeit gegeben, um Stellung zu beziehen. Schuster fordert Arte dazu auf, die Reportage in dieser Form nicht mehr zu zeigen. Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. hat einen offenen Brief mit vielen Unterzeichnern an Arte gerichtet. (dwdl, audiatur, jfda) KR

"Märtyrergehälter" im Überblick...








"Verräterische Sprache. Von Jerusalem bis Barmbek: Warum fällt es uns so schwer, Terror beim Namen zu nennen?" Diese Frage stellte Felix Dachsel in der ZEIT. Auf dem Tempelberg gab es "Zusammenstöße", als handle es sich um Autos auf einer vielbefahrenen Straßenkreuzung. Dachsel kritisierte auch Außenminister Sigmar Gabriel, der äquidistant und diplomatisch ausgewogen die "Parteien" in Jerusalem aufrief, die Lage "nicht weiter anzuheizen". Gabriel ignorierte, dass alles mit einem Mord an zwei drusisch-israelischen Polizisten durch israelische Araber begann und seinen vorläufigen Höhepunkt mit einem Meuchelmord an einer israelischen Familie in Halamish fand. Inzwischen gab es auch noch einen Mordversuch in einem israelischen Supermarkt in Javne, verübt durch einen illegal nach Israel eingereisten Palästinenser aus Jatta bei Hebron. Von dort waren schon mehrere Mörder an Israelis hergekommen. Sind das alles wirklich "Widerstandskämpfer" - oder wurden sie aufgestachelt, im Namen Islam mit dem Ruf "Allahu Akbar" zu morden. Bei dem Mörder von Hamburg hieß es ganz schnell, dass der Palästinenser "psychisch instabil" war. Offenbar gibt es unter den Moslems in Syrien, Irak, Jemen, Ägypten Tausende "psychisch instabile" Menschen, die seit Osama bin Laden und dem Ausbruch der "Arabischen Frühlings" Hunderttausende Morde verübten. Denn das Wort "Terror" mag kaum jemand in den Mund zu nehmen und es ist in manchen Redaktionen sogar "tabu". Sprache ist ein ungeheuerliches Mittel, Wirklichkeiten wegzudiskutieren oder sie gar nicht erst zu sehen. (Zeit) TS



Riff Cohen bei "Pop-Kultur" in Berlin
23.08.17, 20.40 - 21.30 Uhr, Palais
Französisch, Hebräisch, Algerisch-Tunesisch: Die israelische Sängerin Riff Cohen begeistert mit ihrem Musikmix über 5 Millionen Fans auf YouTube. Die erfolgreiche Schauspielerin und studierte Musikologin verbindet innige Poesie, musikalische Ironie und dramatischen Charme mit heißen nordafrikanischen Rhythmen. Während des internationalen Festivals "Pop-Kultur" auf dem Gelände der Kulturbrauerei in Berlin spielt und singt Riff Cohen erstmals in Deutschland neue Stücke. (pop-kultur) DC


Itamar Borochov Quartett in Rostock
18.08.17, 19.30 Uhr, Rostock Klostergarten
Tief verwurzelt in der Tradition des Jazz sucht der im israelischen Jaffa aufgewachsenen Trompeter und Komponist Itamar Borochov nach seinen persönlichen Wurzeln in arabischen und pan-afrikanischen Musiktraditionen. Hieraus resultierten Kollaborationen mit dem großen jüdisch-marokkanischen Liturgiker Rabbi Haim Louk, Auftritte mit und Kompositionen für das New Jerusalem Orchestra und Aufnahmen mit dem israelischen Rockstar Dudu Tassa. (seemorejazz) DC








7 Medaillen bei den "Weltspielen"
Israel beendete die World Games in Polen mit einer Silber- und sechs Bronze-Medaillen, nachdem Nili Block das Frauen-60-Kilogramm-Muaythai-Event mit dem dritten Platz in
Wroclaw (Breslau), Polen, am Sonntag beendet hatte. Die 23-Jährige schlug Antje van der Molen aus Peru mit 30-27 und ergänzte damit ihre Erfolge der letzten Jahre. Block hält den IFMA Muaythai-Weltmeisterschaftstitel aus dem Jahr 2016. Die World Games finden seit 1981 statt. Sie sind eine internationale Multisport-Veranstaltung, die für Sport oder Disziplinen oder Events im Sport gedacht ist, die bei den Olympischen Spielen nicht bestritten werden. Israel schickte 18 Athleten in sieben verschiedenen Sportarten nach Wroclaw: Wasserski, Muaythai, Ju-Jitsu, Kickboxen, Akrobatische Gymnastik, Rhythmische Gymnastik und Tanzsport. Israels erste zwei Medaillen bei den diesjährigen Weltspielen wurden von der Turnerin Linoy Ashram gewonnen, der ihren erfolgreichen Sommer fortsetzte. Ashram dominierte die Rhythmische-Gymnastik-Wettkämpfe der Maccabiah Anfang dieses Monats und räumte alle fünf Goldmedaillen ab, nachdem sie zuvor zwei Medaillen bei den Europameisterschaften gewonnen hatte. Sie gewann zudem nun eine Silber- und eine Bronzemedaille bei den World Games. Israels dritte Medaille wurde von dem akademischen Gymnastikteam der Männer mit Lidar Dana, Yannay Kalfa, Efi Efraim Sach und Daniel Uralevitch im Gruppen-Allround-Finale gewonnen. Kickboxer Itai Gershon und Wasserskifahrer Guy Firer gewannen ebenso Bronze-Medaillen wie Evyatar Paperni, der in der Ne-Waza Ju-Jitsu-Konkurrenz einmal Bronze mitnehmen konnte. (JPost) DC

Hapoel Beer Sheva und Maccabi Tel Aviv qualifizieren sich
Zwei israelischeTeams haben sich für die Play-Off-Runde der Champions League bzw. der Europa League qualifiziert und klopfen somit an das Tor der begehrten Gruppenphasen. Meister Hapoel Beer Sheva setzte sich
in der 3. Qualifikationsrunde der Champions League trotz einer 1:3-Niederlage beim bulgarischen Vertreter Rasgrad durch, da die Mannschaft aus Israel das Hinspiel mit 2:0 gewinnen konnte und sich damit aufgrund des auswärts erzielten Tores knapp qualifizieren konnte. In den beiden Play Off-Spielen trifft Hapoel in wenigen Tagen nun auf NK Maribor aus Slowenien. Maccabi Tel Aviv gelang mit sechs Siegen in sechs Qualifikationsspielen der Sprung in die Play Offs der Europa League. Nach KF Tirana aus Albanien (2:0 und 3:0) und KR Reykjavik aus Island (3:1 und 2:0) konnte auch der griechische Verein Panionios Athen die Blau-Gelben aus Tel Aviv nicht aufhalten. Beide Spiele gingen mit 1:0 an Maccabi. Das Team von Trainer Jordi Cruyff trifft nun auf die österreichische Mannschaft SCR Altach. Ausgeschieden sind dagegen Beitar Jerusalem und Bnei Yehuda Tel Aviv. Trotz eines überraschenden 1:0-Auswärtssieges bei der russischen Spitzenmannschaft Zenit St. Petersburg reichte es für den amtierenden israelischen Pokalsieger aus Tel Aviv aufgrund der 0:2-Hinspiel-Niederlage nicht zum Weiterkommen. Bereits eine Runde zuvor hatte sich Beitar Jerusalem der bulgarischen Mannschaft Botev Plovdiv geschlagen geben müssen. (kicker, kicker, maccabi) TK

Wegen Israel-Spiel droht Iranern Sperre
Zwei iranische Fußballspieler sind am Donnerstag für ihren griechischen Klub Panionios Athen gegen die israelische Mannschaft Maccabi Tel Aviv in der dritten Runde der Europa League aufgelaufen. Das Spiel endete
1:0 für Maccabi. Wie der britische Sender BBC berichtet, droht den Spielern Masoud Shojaei und Ehsan Hajsafi deshalb jetzt eine Sperre für die iranische Nationalmannschaft. Der Iran erkennt Israel nicht als Staat an und verbietet seinen Sportlern, bei internationalen Veranstaltungen gegen israelische Sportler anzutreten. Ein Offizieller des iranischen Sportministeriums drückte bereits sein Missfallen aus und kündigte Konsequenzen für die beiden Sportler an. (maccabi, israelnetz) TS

Linoy Ashram: 5-fache Gymnasti- Goldmedaillengewinnerin bei der Maccabiade 2017

(Instagram, Wikipedia)



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