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10. Juli 2017

Inhaltsverzeichnis
























Building Dialog through Science (BDS)
Mit "Building Dialog Through Science" - oder "BDS" - präsentiert das Weizmann-Institut gemeinsame Forschungsprojekte zwischen Israelis und Forschern
im Ausland. Die vorgestellten Projekte reichen vom SESAME-Synchrotron, einer mittelöstlichen Forschungsstätte mit Sitz in Jordanien, die Life-Sciences-Forscher von Ägypten bis Iran unterstützt, über Zusammenarbeit mit Astrophysikern in Kalifornien bis hin zu weltweiten Kooperationen in Gehirnforschung, Quantenphysik und wissenschaftlicher Archäologie. "Den Dialog durch Wissenschaft zu bauen, anstatt Mauern zu bauen, war schon immer unsere Art, Dinge zu tun", so Dr. Daniel Zajfman, Wissenschaftspräsident des Weizmann-Institutes. "Wenn wir gegen die anderen BDS arbeiten wollen, müssen wir dies mit echten Informationen tun. Dafür haben wir unsere Webseite erstellt. Wenn Wissenschaftler in der Forschung zusammenarbeiten, bringen sie in ihre Länder ein Verständnis von der Art und Weise, wie Menschen auf vielen Ebenen zusammenarbeiten können - über die wissenschaftliche Arbeit- einschließlich der Achtung vor anderen Kulturen und dem Wunsch nach friedlicher Koexistenz. Deshalb glauben wir, dass die Zusammenarbeit zwischen israelischen Wissenschaftlern und Hochschulen und Forschungsinstituten rund um den Globus um jeden Preis bewahrt werden muss." (Israelnationalnews, israelbds) DC

Von Indien über Saudi-Arabien nach Israel - Wissenschaft durchbricht Barrieren
Vishnu Mohan ist in seinem letzten Jahr des Doktoratsstudiums im Labor von Prof. Irit Sagi im Weizmann Institut. Seine Forschung führt ihn in eine neue Richtung bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Mohan, im indischen Alleppey geboren, kam mit 10 nach Saudi-Arabien. "Wenn mir jemand in diesen Jahren gesagt hätte, dass ich an einem Institut in Israel forschen würde, auf der anderen Seite des sprichwörtlichen Zauns, hätte ich es nicht geglaubt. Seitdem habe ich gelernt, dass Konflikte überall in der heutigen
Welt existieren. Aber die Wissenschaft ist ein großer Balsam auf dieser Wunde. Die Wissenschaft bringt Menschen zusammen", sagt Mohan. Israel vergibt ein achtmonatiges Stipendium, das Studenten aus befreundeten Ländern kurzfristige Forschungsprojekte ermöglicht. Nachdem Mohan sein MSc-Studium abgeschlossen hatte, zog er nach Bangalore, wo er am Goethe-Institut Deutsch studierte. Einer seiner ehemaligen Mentoren kooperierte mit Dr. Nachum Vaisman von Ichilov Hospital in Tel Aviv. Vaisman arbeitete an einem Projekt mit Prä-Diabetes und dem mitochondrialen UCP-2-Protein. Mohan schrieb einen Vorschlag zu diesem Projekt, später seine Bewerbungsunterlagen für das israelische Kurzzeitforschungsstipendium und wurde angenommen. Kurz vor Beendigung dieser Forschungszeit ebnete Chen Varol, Direktor des Forschungszentrums für Verdauungstrakt und Leberkrankheiten im Tel Aviv Sourasky Medical Center, den Weg für Mohan zu einer Doktorandenstelle am Weizmann- Institut. (israelbds, fokus-jerusalem) DC

Reha-Forschungszentrum in Jerusalem
Ein Junge, der seine Gliedmaßen durch räuberische Bakterien verlor, lernt im ALYN-Center, einer gemeinnützigen pädiatrischen und jugendlichen Rehabilitationseinrichtung in Jerusalem, mit Hilfe von
Hilfsgeräten zu spielen. Seit 25 Jahren entstanden im hauseigenen biomechanischen Labor individuelle Lösungen für ALYN-Patienten wie ihn. Nun wurde das Labor in ein neues Entwicklungszentrum mit zwei Schwerpunkten integriert: PELE (ein hebräisches Akronym für Lösungen für Patienten von ALYN), das Fall-spezifische Lösungen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen entwirft; und ALYNnovation, wo handelstaugliche "Assistive Produkte" zur allgemeinen Verbesserung der Unabhängigkeit und Lebensqualität für Kinder mit besonderen Bedürfnissen entwickelt werden. Das Ganze ist eine einzigartige Adresse für Produktdesign und Prototyping mit hausinternen Produkttests mit der Zielgruppe. "Die Tatsache, dass beides unter einem Dach ist, bietet auch den Unternehmern einen Mehrwert", sagt Danna Hochstein Mann, Direktorin von ALYNnovation. "Sie können einen Prototyp mit unseren 3D-Druckern herstellen, mit den Kindern in Echtzeit interagieren, um den Prototypen zu testen und ihn anschließend im Labor optimieren." (janglo) DC

Noch zu wenig genutzt: israelische Cyber-Security gegen Hackerangriffe
Am 12. Mai 2017 startete ein großer Cyber-Angriff mit WannaCry, einem Virus, über den 230.000 Computer in 150 Ländern infiziert und Lösegeldzahlungen verlangt wurden. Mit "NotPetya" verbreitete sich nun aktuell ein weiterer Erpressungstrojaner in Europa, in den USA und
anderen Ländern. Die ersten Ziele waren Pharmaunternehmen, die Tschernobyl-Strahlungs-Detektionssysteme in der Ukraine, das Kiewer Verkehrssystem, ein Flughafen und diverse Banken. Getroffen wurde auch der Nahrungsmittelriese Mondelez. Seit Tagen kann keine Milka-Schokolade produziert werden, wie der Tagesspiegel berichtete. Für Beiersdorf (Nivea, Tesa, Eucerin) war die Attacke der folgenschwerste Hackerangriff überhaupt. "Der Angriff wird uns viele Millionen kosten", zitiert der Stern einen nicht genannten Manager des Konzerns. Weltweit sei in den 17 Fabriken des Unternehmens viereinhalb Tage lang nichts mehr gegangen. Angesteckte Computer zeigen einen schwarzen Bildschirm auf dem steht: "Oops, deine wichtigen Dateien sind verschlüsselt ... Deine Dateien sind nicht mehr zugänglich. Vielleicht suchst Du nach einem Weg, um deine Dateien wiederherzustellen, aber verschwende deine Zeit nicht. Niemand kann Deine Dateien ohne unsere Entschlüsselungsdienste wiederherstellen." Die Nachricht enthält auch Anweisungen, wie man USD 300 Lösegeld in Bitcoins zu den Hackern verdrahtet. Unternehmen in der Ukraine sind am härtesten betroffen, Supermärkte, Tankstellen und Banken im Land sowie öffentliche Verkehrsmittel. Weitere virusverseuchte Organisationen sind die britische Werbeagentur WPP, die dänische Reederei Maersk und die russische Ölgesellschaft Rosneft. Amit Serper, Principal Security Researcher beim israelischen Cybersecurity Startup Cyebereason, sagt, dass er eine "Impfung" entdeckt hat, die die NotPetya-Ransomware deaktiviert. Der Prozess verläuft automatisch. Laut Jacob Benadiba, Israels Managing Director für Accenture, investieren nur 17 Prozent der Organisationen in Cyber-Security-Lösungen, die sie schützen würden. Wenn man bezüglich der Cyber-Sicherheit vom Standpunkt eines Hackers her denkt, könne man kritische Assets am besten schützen. (nocamels, n-tv, tagesspiegel) DC




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Wie ein Erdbeben 1546 die Klagemauer freilegte
Vor dem 16. Jahrhundert gab es keine Kotel, also jene West- oder Klagemauer, an der die Juden heute beten. Diese als "heilige Stätte" verwendete Mauer ist Teil der Stützmauern des
Tempelbergs und nicht ein Überrest des Tempels, den zuletzt König Herodes errichtet und 20-19 v.Chr. erweitert hat. Juden beteten bis zum 16. oder 17. Jahrh. nicht an der Westmauer, weil der Zugang durch Wohngebäude blockiert war. Ähnlich ist die Nordmauer auch heute noch unzugänglich. Ishtori Haparchi (1280-1366), Autor eines Geographiebuches zum Heiligen Land, erwähnte keine Westmauer, als er das Jerusalem seiner Zeit beschrieb. Juden würden an der Ostwand und vor den Toren der Südwand beten. All dies änderte sich mittags am Donnerstag, den 14. Januar 1546. Ein schweres Erdbeben traf die Region. Nach Augenzeugen wurden Hunderte Menschen getötet. Ein Erdrutsch staute zwei Tage lang das Wasser des Jordan-Flusses. Ein Tsunami zerschmetterte die Mittelmeerküste von Akko bis Gaza. Die Mittelmeerküstenlinie zog sich zurück, so dass man auf dem Meeresboden mit trocknen Füßen laufen konnte. Als das Meer zurückkam, wurden viele Menschen getötet. In Jerusalem waren der Tempelberg und die ihn umgebenden Quartiere die von diesem Erdbeben am schwersten getroffenen Gebiete. Das Dach des Felsendoms (oder der Al Aqsa, nach einer anderen Quelle) stürzte ein, ebenso wie viele Häuser bei der Westmauer. Nun wies Suleiman der Prächtige seine Ingenieure an, die Ruinen zu beseitigen und einen Abschnitt der westlichen Mauer als jüdischen Gebetsort einzurichten. Bis 1967 war da eine enge Gasse. Auf der einen Seite waren die Häuser des Mughrabi-Viertels, das erstmals im 12. Jahrhundert von muslimischen Einwanderern aus Nordafrika besiedelt wurde. Auf der anderen Seite dieser Gasse war die Stützmauer des Tempelbergs. Dieser Gebetsbereich war nur 28 Meter lang, weniger als 6% der 488 m langen westlichen Stützmauer aus der Zeit des Herodes. In den ersten Jahrhunderten, nachdem Sultan Suleiman es als Gebetsort erkoren hatte, wurde die Westmauer nur selten besucht. Frühe Beschreibungen deuten darauf hin, dass Juden an die Wand kamen, um für die göttliche Hilfe zu beten, wenn sie mit sehr kritischen Problemen konfrontiert waren. Regelmäßige tägliche Gebetsdienste wurden dort erst Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt. (Israelbehind) TS

Unverwüstlicher Zement mit Vesuv-Asche
Ein Geologenteam der Utah University hat das Geheimnis der Nachhaltigkeit römischer Bauten entdeckt. Der Grund ist die Mischung des Zements. Bis zu 2.000 Jahre alte Gebäude sind noch gut erhalten, etwa im Hafen von Caesarea Maritima in Israel, während moderne Zementgebäude zerbröckeln. Dazu schaute der Geologe Prof. Marie Jackson bei Plinius dem Älteren nach. In "Naturalis Historia", schrieb Plinius der Ältere im 1. Jahrhundert über steinerne Prozesse mit Vulkanasche.
Sobald sie in Kontakt mit den Wellen des Meeres kommen und untergetaucht werden, wird die Steinmasse jeden Tag stärker. Proben von römischem Beton aus mehreren Häfen in Italien hätten eine langfristige chemische Belastbarkeit des Betons ergeben, durch das Zusammenspiel von Wasser und Stein, wie Plinius der Ältere geschrieben hatte. Beim Studium der Bohrkerne aus dem Beton römischer Häfen bemerkten Jackson und ihr Team die seltene mineralische Aluminium-Tobermorit-Mischung (Al-Tobermorit). Diese Mineralkristalle in Kalk-Partikeln werden durch eine pozzolanische Reaktion bei etwas erhöhten Temperaturen gebildet. Al-Tobermorit ist jedoch auch im besten modernen Labor nur schwierig herzustellen. "Als Geologen wissen wir, dass sich Felsen ändern", sagte Jackson. Bemerkenswert für die römische Erbauer-Intuition dieser chemischen Prozesse beim Mischen des Betons mit dem stabilisierenden Mineral Al-Tobermorit ist die Standardisierung der Baustoffe für Projekte im ganzen Römischen Reich. Der Hafen von Caesarea Maritima im heutigen Israel wurde nach Kaiser Augustus benannt und von Herodes dem Großen errichtet, der von 37-4 v.d.Z. regierte. Für Herodes war das ein strategisch wichtiges Projekt, denn es gab sonst keinen sicheren Ankerplatz für Handelsschiffe zwischen Alexandria in Ägypten und den Häfen von Syrien und Kleinasien. Nach Herodes wurde die Hafenstadt auch zum Sitz des örtlichen römischen Gouverneurs, darunter Pontius Pilatus. Für den Bau der Stadtbrücken wurde ein genialer dichter "hydraulischer Beton" verwendet, eine Mischung aus Mörtel und vulkanischen Pulvis-Puteolanus-Sand (abgebaut in der Nähe der Bucht von Neapel), Bimsstein und Kalk. "Die Römer versendeten Tausende Tonnen dieser vulkanischen Asche rund um das Mittelmeer, um Häfen von der Küste Italiens bis nach Israel, Alexandria in Ägypten und Pompeiopolis in der Türkei zu bauen", sagte Jackson. Der Archäologe Kenneth G. Holum sagte: "Herodes Männer bauten die Wellenbrecher, indem sie eine Reihe von riesigen Betonblöcken auf den Meeresboden legten und eine Kette künstlicher Inseln bildeten. Die wurden dann durch konventionelles Mauerwerk verbunden." Die Mischung von Meerwasser und der Betonformel sorgte für eine extrem stabile Struktur. Während das Meerwasser modernen Beton beschädigt, spielt der Pulvis Puteolanus im römischen Beton "tatsächlich eine Rolle bei der Stärkung des Betons, sobald Wasser hindurchtritt", sagte Jackson. "Ich denke, die Forschung erfährt eine völlig neue Perspektive dafür, wie Beton gemacht werden kann, der Korrosionsprozesse mit einem vorteilhaften Mineralzement zu fortgesetzter Elastizität führt und vielleicht die Widerstandsfähigkeit im Laufe der Zeit erhöht", sagte Jackson. (ToI) TS

Das früheste Mosaik von Jona und dem Wal
In der aus römischer Zeit stammenden Synagoge in Huqoq in Galiläa ist die älteste Darstellung von Jona und dem Wal gefunden worden. Auf anderen Mosaiken ist der Bau des Turms von Babel und ein griechisch-römischer
Kalender dargestellt. Das kürzlich entdeckte Mosaik zeigt, wie Jonas Beine aus dem Mund eines großen Fisches baumeln, der von einem größeren Fisch verschluckt wird, der von einem dritten, noch größeren Fisch gefressen wird. Laut Angaben des Teams von Spezialisten und Studenten der Universität von North Carolina (UNC) ist dies die erste bekannte Darstellung der Geschichte von Jona in einer alten Synagoge in Israel. UNC-Professor Jodi Magness: "Die Huqoq-Mosaiken sind ungewöhnlich reich und vielfältig. Darüber hinaus zeigen sie Variationen über biblische Geschichten, darunter mündliche Überlieferungen, die unter der örtlichen jüdischen Bevölkerung zirkulierten. Diese Szenen sind in alten Synagogen sehr selten." (ToI) TS








Neuer Flughafen bei Eilat
Das Naturreservat Timna ist weniger als 10 Minuten mit dem Auto vom neuen Flughafen "Ilan und Assaf Ramon" entfernt, der im nächsten Frühjahr nahe Eilat eröffnet werden soll. RyanAir, Monarch, Finnair, SAS und Wizz gehören zu den Fluggesellschaften, die sich für den neuen Flughafen entschieden haben, dessen Turm, Pisten und Terminals im Arava-Tal liegen, in Sichtweite der Edom-Gebirge. Zehntausende Besucher werden im Süden Israels erwartet. Sobald der Ramon Airport eröffnet ist, werden die Eilat- und Ovda-Flughäfen geschlossen werden. (jns) TS







Griechen verkaufen Grund und Boden in Jerusalem
Sie wohnen teils seit Jahrzehnten im Zentrum Jerusalems: Jetzt hat die griechisch-orthodoxe Kirche das Land verkauft, auf dem die Wohnungen der Bürger gebaut sind. Das stiftet Verwirrung und Angst. Die griechisch-orthodoxe Kirche hat 50 Hektar Land im Zentrum Jerusalems an anonyme Investoren verkauft. Das trifft auch mehr als 1.000 Wohneinheiten. Wie die
Die Knesset steht auf einem griechischen Grundstück
"Jerusalem Post" berichtet, befeuert diese Nachricht die Angst der Anwohner vor einer "feindlichen Übernahme". Die Anwohner sind zwar Besitzer ihrer Wohnungen, aber ihnen gehört nicht das Land, das jetzt verkauft wurde. Für 99 Jahre hatte die griechisch-orthodoxe Kirche das Grundstück an den Jüdischen Nationalfonds verpachtet. Noch ist unbekannt, welche Grundstücke betroffen sind. Bekannt ist allerdings, dass das Parlamentsgebäude, der Dienstwohnsitz des Ministerpräsidenten und der Präsidentenpalais auf gepachtetem griechischen Boden stehen. Niemand weiß, was passiert, wenn der Pachtvertrag abläuft. Alle staatlichen Organe arbeiten an der Problemlösung und es wird erwartet, dass die offiziellen Vertreter der griechisch-orthodoxen Kirche kooperieren. (Jpost, Israelnetz) TS

Startups trainieren für Handel mit China
Zvi Shalgo, israelischer Unternehmensberater, Gründer und Leiter der PTL Group in Shanghai, kennt seit 18 Jahren den chinesischen Markt. Er bietet im September erstmalig für israelische Startups ein China Boot Camp an
- eine Woche in Shanghai, die ihnen eine kurze Einführung in die Kultur des bevölkerungsreichsten Landes der Welt gibt. Die Teilnahme am Camp ist kostenlos. Die Unternehmer zahlen nur für ihren Flug und ihren Aufenthalt. Shalgo ist der erste Vorsitzende der israelischen Handelskammer in China. Er sagt: "China ist nicht wie Europa oder die USA, in denen die Gesetze ziemlich klar sind und der Markt anspruchsvoll. Ich kenne kein Land, das so durchgeplant ist und den Geschäftsbereich entsprechend lenkt. Das kann als Belastung gesehen werden oder als Vorteil. Alle fünf Jahre veröffentlicht die Regierung einen Fünfjahresplan, in dem sie deutlich macht, welche Technologien sie sucht. Später unterstützt sie solche Projekte mit aller Kraft. In Demokratien sieht man, dass die Regierung häufig ersetzt wird und die Ziele verändert werden. Sie können nicht die Tatsache übersehen, dass China nicht demokratisch ist, aber Sie sollten das Management der Verwaltung des Landes anerkennen. " (globes, ptl) DC



Neuer "Schimon-Peres-Preis" wird im Oktober vergeben
Wer die deutsch-israelischen Beziehungen positiv gestaltet, hat Aussicht auf eine neue Auszeichnung: Der "Schimon-Peres-Preis" wird im Herbst erstmals vergeben. Das Auswärtige Amt und das Deutsch-Israelische Zukunftsforum sind die Stifter des Preises. Die
Auszeichnung wird zweimal vergeben, einmal für die deutsche und einmal für die israelische Seite. Das Preisgeld beläuft sich auf jeweils EUR 10.000. Die Preisverleihung findet am 10. Oktober in Berlin statt. Bis zum 31. Juli können Bewerbungen abgegeben werden. Die Bewerber müssen zwischen 18 und 45 Jahre alt sein und an Themen gearbeitet haben, die für beide Länder eine Herausforderung darstellen. Dies kann im wissenschaftlichen Bereich sein, aber auch im künstlerischen. Die Jury verlangt, dass die Arbeit zu greifbaren Ergebnissen geführt hat. Auf der Webseite des Zukunftsforums sind weitere Details genannt. Das Deutsch-Israelische Zukunftsforum geht auf eine Idee aus dem Jahr 2005 zurück. Damals haben Deutschland und Israel den 40. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen gefeiert. Die beiden Staatspräsidenten, Horst Köhler und Mosche Katzav, schlugen ein solches Forum vor. 2007 wurde es gegründet mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Israelis zu fördern. (dizf, Israelnetz) TS

Wie in Israel Rassismus bekämpft wird
Die israelische Bäckerei Naaman erlebte einen "shitstorm" auf Facebook, weil sie einen dunklen Schokoladenkuchen "Kushit" nannte. Das ist die biblische Bezeichnung für schwarzhäutige
Menschen aus Afrika. Das Wort gilt heute als "politisch nicht korrekt". Die Kampagne begann am 9. April. Ella Danny Bar David schrieb neben ein Bild des Kuchens: "Ich war sicher, dass sie schon aufgehört haben, diese Art von Kuchen zu machen. Ich kaufe nichts mehr bei Naaman Bakery." Inzwischen hat die Bäckerei den Kuchennamen in allen 27 Filialen geändert. Die Torte heißt jetzt "Fanny's Schokoladenkuchen". Die Anti-Rassimus-Aktivisten feierten auf Facebook ihren Sieg. Die dunkle Torte war nicht der erste Fall von Rassismus in Israel. Im April verhängte ein Richter des Tel Aviv Magistrates eine Geldstrafe in Höhe von NIS 121.000 (ca. EUR 30.000) gegen eine Kellnerin und ein Restaurant in Bat Yam, weil auf der Rechnung ein Paar mit äthiopischem Migrationshintergrund als "Kushim" bezeichnet worden ist. (Jpost, facebook, fokus) TS

Rivlin erlässt Olmert Auflagen nach verkürzter Haft
Der ehemalige israelische Premierminister Ehud Olmert ist vorzeitig, nach anderthalb Jahren, aus der Haft entlassen worden. Ein Gericht hatte ihn wegen Korruption verurteilt. Staatspräsident Reuven Rivlin hat ihm als "Begnadigung" einige Auflagen für die Zeit nach seiner vorzeitigen Entlassung aus dem Gefängnis erlassen. So darf Olmert ins Ausland reisen und muss sich nicht zweimal im Monat bei der Polizei melden. Auch die wöchentlichen Treffen mit einem Sozialarbeiter entfallen. Zwei Auflagen bleiben bestehen, die allerdings vertraulich behandelt werden. (Israelnetz) TS



Es kriselt - Deutsch-Israelische Beziehungen im Umbruch
Deutschlands Außenpolitik ist im Umbruch. Es kriselt und kracht heftig zwischen Deutschland und Israel. Das Verhältnis ist längst nicht mehr »besonders« oder »normal«, sondern zumindest angeknackst. Das wird auf absehbare Zeit so
bleiben, denn noch unbeliebter als in der politischen Klasse ist Israel in der deutschen Gesellschaft. Merkel/Steinmeier-Gabriel liefern der Mehrheit der Deutschen was sie wollen. Ob der neue deutsche Kurs gegenüber den USA und Israel den langfristigen Interessen der Deutschen und Deutschlands dient, wird allerdings von Michael Wolffsohn in einem Beitrag für Jüdische Allgemeine bezweifelt. (Jüd.Allg.) Auch Georg M. Hafner und Esther Schapira gehen in einem Kommentar auf die Deutsch-Israelischen Beziehungen und auf die Frage warum ausgerechnet die Kinder und Kindeskinder derer, die Juden planmäßig auszulöschen versuchten, den Überlebenden und ihren Familien Ratschläge erteilen, wie sie sich anständig verhalten sollen. Mehr HIER. (Jüd.Allg.) SSt

Grab der Patriarchen in Hebron zu palästinensischem Weltkulturerbe erklärt
Die UNESCO hat in Krakau das Grab der Patriarchen und die Altstadt von Hebron zum palästinensischen Weltkulturerbe erklärt. Israel sieht so Tausende Jahre jüdischer Geschichte ignoriert. Die UNESCO hat
zugleich Hebron auf die Liste gefährdeter Stätten gesetzt, "wegen dem israelischen Vorgehen". Der Resolution stimmten 12 Mitgliedsstaaten zu, 3 Länder dagegen und 6 enthielten sich. Israels UNESCO-Botschafter Carmel Schama Hacohen: "Die Polen haben unserer Abmachung eine Absage erteilt und uns verkauft." Die Profiteure seien die arabischen Staaten. Premierminister Netanjahu beschloss als Reaktion auf diese weitere anti-israelische Resolution, die UNESCO-Mitgliedsgebühren um USD 1 Mio. zu kürzen. Hebron und das Grab der Patriarchen ist eine der ältesten Kulturstätten des jüdischen Volkes. 1929 wurde bei Pogromen, zu denen der Jerusalemer Mufti Hadsch Amin el Husseini aufgerufen hatte, nach 3.000 Jahren ununterbrochener Besiedlung die jüdische Gemeinschaft aus Hebron vertrieben. Der Abstimmung ging ein erregter Schlagabtausch zwischen dem israelischen und dem deutschen Botschafter voraus. Der Israeli warf dem Deutschen vor, Anne Frank mit palästinensischen Terroristen, die Juden ermorden, gleichzustellen. Der deutsche Botschafter hatte sich nach einer Schweigeminute für den Holocaust auch für tote Palästinenser erhoben. (Israelnetz, Jpost, ToI, jewishvirtual) TS

UNESCO: Israel ist "Besatzungsmacht" in Jerusalem
Die UNESCO hat in einer Resolution entschieden, dass ganz Jerusalem "israelisch besetzt" sei. Der Sprecher des israelischen Außenamtes erklärte dazu: "Das ist eine weitere absurde und irrelevante UNESCO-Entscheidung, die nur den Feinden der Geschichte und der Wahrheit dient. Jerusalem ist die ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes. Keine UNESCO-Resolution wird diese Realität verändern. Die Entscheidung ist traurig, unnötig und erbärmlich." (mfa) TS

Herzog verliert Vorsitz der Arbeitspartei
Der Vorsitzende der Arbeitspartei Jitzhak Herzog hat die Wahlen zum Parteivorsitz verloren. Der frühere Parteivorsitzende und ehemalige Verteidigungsminister Amir Peretz sowie der neue Parteizugang Avi Gabai erhielten die meisten Stimmen und stehen sich nun am Montag bei der entscheidenden Stichwahl gegenüber. Herzog beglückwünschte die beiden Kandidaten für den Parteivorsitz und sagte: "Die Parteimitglieder haben entschieden und ich akzeptiere ihre Wahl." Vor den Wahlen äußerte sich Herzog besorgt
Der Verlierer und die beiden Sieger
für den Fall, dass er den Parteivorsitz verlieren sollte. Das "Zionistische Lager" könnte auseinanderfallen und die Arbeitspartei zerbrechen. Amir Peretz hatte mit 32,7 % die meisten Stimmen erhalten. Sein Konkurrent in der Stichwahl, Avi Gabai, erhielt rund 27 % der Stimmen. Jitzhak Herzog erhielt nur 16,7 % der Stimmen und muss den Parteivorsitz abgeben. (Israelheute) TS

Brandstifter der Brotvermehrungskirche verurteilt
Die Brotvermehrungskirche am See Genezareth war beim Brandanschlag 2015 schwer beschädigt worden. Jetzt hat ein Gericht in Nazareth den 22-jährigen "radikalgläubigen" Jinon Reuveni in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen. Das Strafmaß soll später verkündet werden. Reuveni war zuvor schon wegen Vandalismus aufgefallen. Ein Mitangeklagter, der 21-jährige Jehuda Asraf, wurde freigesprochen. Er war beschuldigt worden, Reuveni zur Tat angestiftet zu haben. Die katholische Brotvermehrungskirche steht an dem Ort, wo nach dem Matthäus-Evangelium
durch die Brot- und Fischvermehrung die "Speisung der Fünftausend" stattgefunden hat. Am 18. Juni 2015 wurde die Kirche durch Brandstiftung schwer beschädigt. Im vergangenen Februar ist die Kirche wiedereröffnet worden. Die Restaurierung kostete rund EUR 900.000. Der Staat Israel beteiligte sich mit EUR 352.000. Reuveni stammt aus Baladim, einer abgelegenen Siedlung im Westjordanland. Dort kommt es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Israelis und Palästinensern. Laut "Ha'aretz" hatte Reuveni in der Vergangenheit auch versucht, Feuer in Moscheen zu legen. Laut Geheimdienstinformationen sei er im Februar 2015 am Brandanschlag auf die Dormitio-Benediktinerabtei in Jerusalem beteiligt gewesen. Staatsanwalt Avi Pasternak nannte das Urteil gegen Reuveni eine deutliche Absage des Gerichts gegen jüdischen Terrorismus. (israelnetz) TS

Historischer Besuch des indischen Premierministers
Narendra Modi ist der erste indische Premierminister seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 25 Jahren, der Israel drei Tage lang besucht. Für den "historischen Besuch" haben die Israelis viele emotionale Höhepunkte vorbereitet. Neben den Pflichtzeremonien in der Holocaustgedenkstätte Jad Vaschem und dem Grab Theodor Herzls, traf sich Modi mit mehr als 4.000 eingewanderten indischen Juden. Im Volcani-Institut für landwirtschaftliche Forschung wurde ihm ein Strauß mit neu gezüchteten "Modi-Chrysanthemen" überreicht. Ein Höhepunkt
war das Treffen mit dem 10-jährigen Moshe Holtzberg, Überlebender des Mumbai-Massakers von 2008 im Chabad Haus, bei dem seine Eltern ermordet worden waren. Die indische Nanny Sandra Samuel hatte ihm das Leben gerettet und das Kind nach Israel zu seinen Großeltern gebracht. Modi besuchte auch Soldatenfriedhöfe, wo 800 indische Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg begraben liegen. Sie hatten an der Seite der Briten gekämpft und unter General Allenby Jerusalem von den Türken befreit. Heute gibt es sehr enge Beziehungen beider Länder dank umfassender militärischer, wissenschaftlicher und kultureller Kooperation sowie zahlreicher israelischer Entwicklungsprojekte in Indien. (honest, imra) TS






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Präsident von "Pax Christi" in Österreich tritt zurück
Kirchen müssen Antisemitismus bekämpfen - auch dessen neue Erscheinungsformen. Das sagt der

Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer. Da er dies bei "Pax Christi" in Österreich nicht gewährleistet sieht, ist er als Präsident der Organisation zurückgetreten. Die Differenz mit der Organisation, die ihn zum Rücktritt bewogen habe, "entzündet sich bei der Kritik an der Politik Israels bzw. bei der Einschätzung dieser Kritik als antisemitisch". Konkreter Auslöser war der Bericht eines Mitglieds der Israelischen Kultusgemeinde Linz, Anna Mitgutsch, über einen Vortrag, den "Pax Christi" am 26. Mai organisiert hatte. Zu dem Thema "Der Nahostkonflikt und die Rolle der Europäischen Union" sprach Salah Abdel Schafi, Botschafter der Palästinenser in Österreich. Mitgutsch beklagte, sie habe an diesem Abend keine Gelegenheit gehabt, Gegenargumente vorzubringen. Im Saal habe sich "Geschimpfe" breitgemacht. Zudem sei in der Einleitung zu dem Vortrag Israel als "Diktatur" bezeichnet worden. Die Vorsitzende von "Pax Christi" in Oberösterreich, Christine Schacht, gestand, dass die Bezeichnung Israels als "Diktatur" ein Fehler gewesen sei. Dafür entschuldigte sie sich gegenüber der "Kirchenzeitung". Sie wolle sich deswegen auch an die Kultusgemeinde wenden. Den Vorwurf des Antisemitismus weist der Moderator des Abends, Meinrad Schneckenleithner, zurück. Schneckenleithner ist Vizepräsident und designierter Generalsekretär von "Pax Christi" Österreich. "Die Politik des Staates Israel ist kritisiert worden. Das ist nicht antisemitisch. Dass die Besatzung von Palästinensergebieten völkerrechtswidrig und zu beenden ist, muss man sagen dürfen." Wie Bischof Scheuer weiter ausführte, teile er die Sorgen der jüdischen Gemeinden über einen wachsenden Antisemitismus in Europa. Antisemitismus zeige, wie "geschichtsvergessen Menschen sind, dass sie die ganze Katastrophe der Schoah nicht präsent haben". Die Organisation "Pax Christi" versteht sich als "internationale katholische Friedensbewegung". Sie hat zum Boykott von Waren aus den Siedlungsgebieten aufgerufen. Die deutsche Abteilung hatte die Organisation "Free Gaza Movement" unterstützt. Deren Ziel ist es, die sogenannte Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen - obwohl Israel den Warenverkehr nicht unterbindet, sondern lediglich kontrolliert. (Israelnetz, Jpost) TS

Arabische Terrorgruppe will in Friedrichshain feiern
Am 4. Juli vor 41 Jahren verlor Yoni Netanyahu, Bruder von PM Benjamin Netayahu, bei der spektakulären Geiselbefreiung von Entebbe sein Leben. Bei

der Aktion wurden 105 Jüdische und Israelische Geiseln aus den Händen der Terroristen der PFLP in Uganda befreit. Yoni war das einzige Israelische Opfer. Es ist dieselbe palästinensische Terrororganisation PFLP ("Volksfront für die Befreiung Palästinas"), für die am Sonnabend zu einer Benefizveranstaltung mitten in Berlin geladen wurde. Gastgeber war das"Demokratische Komitees Palästinas", die in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Werbeveranstaltungen für die umstrittene Organisation im Gebäude Franz-Mehring-Platz 1 veranstaltet hat. Die marxistisch-leninistische PFLP wird von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Der Vorsitzende der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Volker Beck, forderte deshalb von der Gebäudeverwaltung die Veranstaltung zu untersagen. Beck kritisiert zudem die Passivität der Behörden: "Veranstaltungen zur Unterstützung von Terrororganisationen müssten eigentlich auch die Innenbehörde auf den Plan rufen", sagte er dem Tagesspiegel. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) sieht die Verantwortung indes beim Bundesinnenministerium. Veranstaltungen wie die in Friedrichshain könnten demnach nicht unterbunden werden, weil die PFLP seitens der Bundesbehörde bislang nicht verboten sei - allein die EU-Listung begründe demnach keine polizeilichen Maßnahmen, sagte ein Senatssprecher. Eine Tagesspiegel-Anfrage bei der Hausverwaltung blieb am Freitag unbeantwortet. (Tagesspiegel) SSt

Europäisches Parlament empfängt Terror-unterstützende NGO
Am 6. Juli 2017 wollte die Europäische Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu Palästina (D-PAL) Mitglieder der Organisation Addameer empfangen. Nach palästinensischen Quellen ist Addameer eine offizielle "Affiliate" der

Khalida Jarrar spricht im Namen von Addameer vor einem PFLP-Banner
Volksfront für die Befreiung von Palästina (PFLP), einer terroristischen Gruppe, die in der EU, den USA, Kanada und Israel verboten ist. Die Organisation führt Kampagnen zur Unterstützung palästinensischer Gefangener an, die wegen Sicherheitsdelikten verurteilt wurden und die sie als "politische Gefangene" bezeichnet, während sie den Kontext von Gewalt und Terrorismus ausblendet. Addameer zählt mehrere PFLP-Mitglieder und Tochtergesellschaften in ihren Reihen. Addameers Vizevorsitzende, Khalida Jarrar, wurde am 2. Juli wegen Aufstachelung zum Terrorismus verhaftet. Zu den Rednern gehören Addameer-Mitarbeiter Sumoud Sa'adat, Tochter des Generalsekretärs der PFLP Ahmed Sa'adat, und Dr. Fadwa Barghouti, Frau des prominenten Fatah-Führers Marwan Barghouti. Marwan Barghouti sitzt wegen fünffachen Mordes im israelischen Gefängnis. Die PFLP ist eine marxistisch-leninistische palästinensische Terrorgruppe, die 1967 von George Habash gegründet wurde. Sie war an bewaffneten Flugzeug-Entführungen in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren beteiligt. Sie hat Selbstmordattentate und viele andere Angriffe gegen Zivilisten durchgeführt. 17 EU-Abgeordnete aus Italien, den Niederlanden, Deutschland, Belgien und 11 anderen Ländern äußerten ihre Opposition gegen den Empfang in einem offenen Brief an den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani. "Wir sind völlig entsetzt", schrieben die Unterzeichner, darunter Fulvio Martusciello, Vorsitzender der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu Israel. (ngo, cleveland) TS

Lügen einzugestehen ist nicht leicht...
Es fällt nicht jedem leicht, zuzugeben, dass der Andere Recht hat. Im israelisch-arabischen Konflikt gilt das in besonderem Maße. Seit dem letzten Jahr ist vermehrt zu beobachten, dass in arabischen Medien die Palästinenser selbst für ihr eigenes Leid verantwortlich gemacht werden. Ein Grund ist der

Kinder protestieren vor einer UNRWA-Schule in Rafah im August 2014
neue gemeinsame Feind, der Iran. Jetzt heißt es, nicht Israel ruiniere den Gazastreifen, sondern die Hamas. In der palästinensischen Zeitung AlHadat gestand der palästinensische Autonomiepolitiker Nihad Abu Ghosh, dass die Zahl der palästinensischen Christen drastisch sinke, nicht wegen der israelischen Besatzungsmacht, sondern wegen der IS-Dschihadisten-Kultur unter den Palästinensern. Als Beispiel führt Abu Ghosh die Prediger in der Al-Aksa-Moschee an. Sie rufen dazu auf, von palästinensischen Christen eine Kopfsteuer zu verlangen. Abu Ghosh prognostiziert, dass die palästinensischen Christen verstärkt auswandern, wenn sie von ihren moslemischen Mitbürgern weiter so schlecht behandelt werden. Dadurch nähme allerdings das pluralistische Image des palästinensischen Volkes Schaden. Palästinensische Kirchenführer und christliche Organisationen, darunter das Bethlehem Bible College, das theologische Zentrum Sabeel oder das christliche Versöhnungsprojekt Musallah machen allein die israelische "Besatzungsmacht" für das Leid der palästinensischen Christen verantwortlich. (Israelheute) TS







Angesichts der Gewaltwelle in Hamburg während des G20-Gipfels und der Treffen von Trump, Putin und anderen, ist ein anderes "weltbewegendes" Ereignis im fernen Israel völlig unbeachtet geblieben. Israels
traditionell allmächtige sozialistische Arbeitspartei, jahrelang Alleinherrscher in Israel nach der Staatsgründung, befindet sich weiterhin auf einem absteigenden Ast. Seit 17 Jahren hat die zum "zionistischen Lager" umbenannte Partei keinen echten Einfluss mehr. Allein bei Medien wie der linksgerichteten Zeitung Haaretz oder beim deutschen Außenminister Sigmar Gabriel wird noch so getan, als sei die mehrfache Wiederwahl von Premierminister Benjamin Netanjahu ein "Unfall", ein "Irrtum" oder einfach nur ein "Fehler". Der wenig charismatische Parteivorsitzende Jitzhak Herzog ließ beim Wahlkampf seine Stimme durch einen professionellen Radiosprecher synchronisieren, um "männlicher" zu klingen. Jetzt ist er abgewählt worden. Die Stichwahl zum Nachfolger findet am Montag statt, zwischen Amir Peretz und dem unbekannten Avi Gabai. Mit ihnen dürfte die gute alte Arbeitspartei kaum wieder zu ihrem alten Ruhm zurückkehren, sondern weiter in die Bedeutungslosigkeit absacken. Laut jüngsten Umfragen ist die israelische "SPD" bestenfalls noch die 5.-größte Partei, vergleichbar mit der FDP in Deutschland. TS



Essen: Israelbild in deutschen Schulbüchern
20. Juli 2017, 18:30 Uhr, Universität Essen, Universitätsstr. 2, 45141 Essen.
Die Regionalgruppe Ruhr des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft lädt zu einem

Vortrag mit dem Thema "Das Israelbild in deutschen Schulbüchern" ein. Referent Jörg Rensmann wird anhand von Fallbeispielen aktuelle Schulbücher zur Darstellung Israels und der Geschichte des Nahostkonfliktes analysieren. Wird das Israel der Gegenwart als das dargestellt, was es ist, wird der israelisch-arabische Konflikt in Ursache und Verlauf anhand überprüfbarer Fakten wahrheitsgemäß dargestellt und dabei die Legitimation der israelischen Staatsgründung ohne Wenn und Aber und ohne doppelte Standards nachvollzogen? (ruhrbarone) TS

Köln: Lesung aus Marko Martins Buch "Tel Aviv"
Dienstag, 11. Juli, 19:00 - 21:00 Uhr, Universität zu Köln, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln, Hörsaal XVIII, 19 Uhr.
Marko Martin - freier Schriftsteller und Literaturkritiker - liest aus seinem Buch über Tel Aviv. Als Kenner der israelischen Gegenwartsliteratur hat er Israel seit 1991 Dutzende Male bereist. Er kennt die Metropole Tel Aviv wie seine Westentasche und beschreibt sie treffend. Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln, des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln-Tel Aviv sowie des AStA der Universität zu Köln - Referat für politische Bildung. (FB) SSt








Die 20. Maccabiah hat begonnen!

Die Maccabiah 2017 ist offiziell eröffnet! 10.000 Athleten aus 74 Ländern feiern in Jerusalem. Die Gala-Veranstaltung war eine atemberaubende Multimediashow mit Musik und Tanz vor historischer Kulisse, begleitet von dem andalusischen Orchester aus Jerusalem unter
der Leitung von Tom Cohen. Der erste Gewinner des 20 Maccabiah ist... South Africa! Das Rugby-7-Team aus Südafrika feiert mit 19:12 das erste Gold der Maccabiah.
Für alle, die wissen wollen, wie es weitergeht: Die Maccabiah World Union hat Live-Streams eingerichtet: auf ihrer Website www.maccabiah.com und auf ihrer Facebook-Seite. Zudem gibt es auch einen Stream auf Reshet TV. Viele Fotos, i.B. von den rund 230 Deutschen Delegierten, findet man auf der Facebookseite von Rafael Herlich. (Berichte u.a.: JüdischeAllgemeine, algemeiner, ynet, BILD, FB, FB) DC

Israelis profitieren von deutschem Fachwissen
Die israelische Handballnationalmannschaft soll sich für die Olympischen Spiele 2024 qualifizieren. Zum Programm gehört ein mehrmonatiger Aufenthalt der Nachwuchsspieler in Deutschland. Die jungen Handballer aus Israel trainieren mehrere Monate in Gummersbach bei Köln. Beeindruckt waren die jungen Israelis von der Professionalität im deutschen Sport, die sie aus Israel so nicht kannten. (Israelnetz) TS
Foto: Israelnetz/Elisabeth Hausen

Wimbledon: David Sela kommt in die 3. Runde
Nur 1,75 Meter groß und 66 Kilo leicht - der 32 Jahre alte David "Dudi" Sela besiegte den gleichaltrigen Amerikaner John Isner, der ihn mit 2,05 cm und 107 Kilo wie ein Goliath überragte, in fünf Sätzen mit 6-7, 7-6, 5-7, 7-6, 6-3. Das Ergebnis des Zweitrundenspiels der Gentlemen's Singles in Wimbledon war eine Riesenüberraschung. Isner ist auf Platz 21 in der Welt, während Sela in das Turnier mit Weltranglistenplatz 90 kam. Sela hatte 2 Tage zuvor den Spanier Marcel Granollers in fünf Sätzen geschlagen. (dailymail, fromthegrapevine) DC



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Das Datum für den Israeltag im Jubiläumsjahr 2018 (70 Jahre Staat Israel) werden wir in Kürze bekannt geben. Eine Dokumentation zum Israeltag 2017 wird auf unserer Website veröffentlicht. Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org
Alle Termine HIER... #ISRAELTAG2017















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Grußworte aus Berlin von Bundespräsident F.W. Steinmeier

Einzug der Sportler aus Brasilien

Wasser - und Lichtspiele in Tel Aviv

Hochzeit auf der Makkabiade




Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Täglich geht in Israel die Sonne unter (und wieder auf)




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2018 ist
der nächste Israeltag -
genaues Datum folgt in Kürze!

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