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03. Juli 2017

Inhaltsverzeichnis























Genmutation für ein langes Leben
In einer Studie an männlichen amerikanischen Juden über 100, haben Forscher der Universität Haifa eine genetische Mutation entdeckt, die das Wachstumshormonrezeptor-Gen beeinflusst. Männer mit dieser Mutation leben im Durchschnitt 10 Jahre länger. Die Ergebnisse sind ungewöhnlich, denn Menschen, die mit der Mutation geboren wurden, waren auch etwa drei Zentimeter größer als der Durchschnitt ihrer Alterskohorte. In der Natur
gelte sonst die Regel, dass kleinere Formen der gleichen Art länger leben als große, erklärte der Forschungsleiter, Prof. Gil Atzmon: "So leben Ponys länger als gewöhnliche Pferde, und kleine Hunde leben länger als die größeren." Im vorliegenden Fall ermöglicht die Mutation im Rezeptor jedoch, dass die Zellen weniger Wachstumshormon absorbieren, aber wenn das Hormon im Rezeptor absorbiert wird, erhöht sich die Protein-Expression. "Wir wussten in der Vergangenheit, dass die mit dem Wachstumshormon verbundenen genetischen Wege auch mit Langlebigkeit verbunden waren; jetzt haben wir eine spezifische Mutation gefunden, deren Anwesenheit oder Abwesenheit direkt mit ihr zusammenhängt. Unser gegenwärtiges Ziel ist es, den Mechanismus der Mutation vollständig zu verstehen, um Langlebigkeit unter Beibehaltung der Lebensqualität zu erreichen." (jpost) DC

Herzmonitor für das Handgelenk
CardiacSense, ein Startup aus Caesarea, hat für Patienten mit chronischen Herzrhythmusstörungen einen Smartphone Herzmonitor entwickelt, der fast so exakt wie ein EKG-Rechner ist. Es ist das weltweit erste klinisch bewährte tragbare Gerät dieser Art. (cardiacsense) DC

Wie Medikamente länger wirken
Wenn ein Medikament schon im Magen abgebaut wird, kommt die Medizin oft nicht im Organismus an. Üblicherweise werden Tabletten entsprechend beschichtet, oder der Wirkstoff wird in eine Kapsel
eingesetzt, die sich erst im Darm auflöst. Wissenschaftler von Teva Pharmaceuticals aus Petach Tikva, einem der weltweit größten Pharmaunternehmen, entwickelten nun eine neue Methode: Sie verzögern den Medikamentenstoffwechsel dadurch, dass sie einen Teil der Wasserstoffatome in einem Medikament durch das schwerere Isotopendeuterium ersetzen. Deuterium ist ein Isotop von Wasserstoff, der ein zusätzliches Neutron hat. Das zusätzliche Neutron verdoppelt das Atomgewicht. Dadurch wird der Bruch der chemischen Bindungen innerhalb des Medikaments erschwert. Dies ist wichtig, weil der erste Schritt zur Metabolisierung (Verdauung) eines Medikaments die Bindung zwischen Wasserstoff und anderen Atomen bricht. Je stärker die Bindung ist, desto länger bleibt die Droge intakt und verlängert ihre Wirkung. Man braucht also weniger Wirkstoff für den gleichen Effekt. Auf dieser Grundlage entwickelte Tesla nun Austedo, ein nebenwirkungsarmes Medikament für Patienten mit Huntington-Krankheit, das aktuell für den amerikanischen Markt zugelassen wurde. (quartzmedia) DC

Sicherheitspreis 2017 übergeben
Präsident Reuven Rivlin und Verteidigungsminister Avigdor Liberman präsentierten den israelischen Verteidigungspreis. Im 60. Jahr der Zeremonie wurden die Preise für Projekte und Aktivitäten vergeben, die zur Sicherheit des Staates Israel beigetragen haben. Präsident Rivlin sagte den Siegern: "Die israelische Öffentlichkeit weiß nicht, wie viel sie Ihnen schuldet. Diejenigen, die in unserer Region leben, wissen, dass wir agiler, schärfer und anspruchsvoller sein müssen um diejenigen zu besiegen, die uns schaden wollen. " Ein Preis wurde an das Projekt "Arrow-3 Missile
Defense System" vergeben, ein Team bestehend aus Israels Missile Defense Organization (IMDO) im Verteidigungsministerium und einer Kombination aus Verteidigungsindustrien - Israel Aerospace Industries (IAI), dem primären Auftragnehmer, Rafael und IMI- und die Israel-Luftwaffe. Die Arrow-3-Interceptor-Fähigkeiten ermöglichen längere Reichweiten, größere Höhen und präzisere ballistische Raketenlenkung. Die kombinierten Abfangmöglichkeiten von Arrow-2 und Arrow-3 werden die Möglichkeiten ballistischer Raketen, die den Staat Israel bedrohen, deutlich reduzieren. Ein zweiter Preis wird an ein Projekt verliehen, das vom Büro des Premierministers und der Abteilung Intelligenz entwickelt und umgesetzt wurde. Das Projekt befasst sich erfolgreich mit einer Vielzahl von Bedrohungen und sein Beitrag zur Sicherheit des Staates Israel ist einzigartig. Bisher wurden 168 Rüstungsprojekte ausgezeichnet, darunter der Merkava III Panzer und die "Eisenkappe", das Uzi-Schnellfeuergewehr, das Kfir-Kampfflugzeug, die Popeye Rakete. Dieser Text, übersetzt aus einer Regierungsveröffentlichung, musste der Militärzensur vorgelegt werden und wurde unverändert freigegeben. (pm, libertad) TS

Menschen leiden weniger, wenn sie berührt werden
Pavel Goldstein kam während der Geburt seiner Tochter auf die Idee: "Meine Frau hatte starke Wehen ", erinnert sich der Psychologe von der Universität Haifa. "Ich hielt ihre Hand und das schien die Beschwerden bereits zu lindern." Unter Laborbedingungen fand Goldstein später
heraus, dass sich Atmung und Herzschlag zweier Menschen, die einander berühren, automatisch synchronisieren und Schmerzen dann weniger wahrgenommen werden. Die schmerzlindernde Wirkung der Berührung lässt sich sogar noch steigern. Sie fällt umso stärker aus, je ausgeprägter die Empathie füreinander ist. "Die Folgen sind mit der Einnahme von Schmerzmitteln vergleichbar." Berührung ist die erste Sprache. Babys spüren von Anfang an die beruhigende Wirkung und behagliche Wärme, wenn sie angefasst werden. Sie wachsen schneller, sind weniger schmerzempfindlich und besser vor Infektionen geschützt, wenn sie immer wieder liebevoll berührt werden. Gefäße bleiben elastischer, Herzinfarkte sind seltener und die Mobilität im Alter wird erst später eingeschränkt. Selbst Kinobesucher gleichen Herzrhythmen und Atemzüge an, beim Singen und Tanzen geschieht das sowieso, aber auch zwei Fußgänger fallen nebeneinander in den gleichen Schritt und in Konferenzen nehmen Kollegen die gleiche Sitzhaltung ein. Umgekehrt ist Einsamkeit und Ablehnung sogar körperlich schmerzhaft. "Ausgrenzung tut physisch weh", sagt Naomi Eisenberger von der University of California in Los Angeles. Sie spricht von "sozialen Schmerzen", die entstehen, wenn jemand aus einer Gruppe ausgeschlossen wird. Paare, Freunde und Kollegen sollten deshalb die hauseigene Schmerzapotheke öfter nutzen, fordert Goldstein. (süddeutsche) DC




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Wie unter David und Salomon Textilien gefärbt wurden
Eine Studie der Israel Antiquities Authority, der Universität Tel Aviv und der Bar-Ilan Universität hat Farbstoffe zum Färben von Textilien aus der Zeit von David und Salomon in Timna im Süden Israels erbracht. Der Fund liefert den frühesten
Beweis für einen pflanzenbasierten Farbstoff in Israel. Die Metallarbeiter in Timna vor 3.000 Jahren waren offenbar berechtigt, bunte Kleidung als Zeichen ihres hohen Status zu tragen. Ausgrabungen, die seit 2013 im Timna-Tal durchgeführt wurden und von Dr. Erez Ben-Yosef von der Universität Tel Aviv geleitet wurden, haben Bruchstücke alter Textilien hervorgebracht, die dank der extremen klimatischen Bedingungen der Region erhalten blieben. Die Stoffe mit einem rot-blauen Bandmuster aus Färberkrapp (Rubia tinctorum) und Indigotin datieren auf die frühe Eisenzeit (12. - 10. Jh. v.Chr.), die Zeit der biblischen Könige David und Salomo. Dies sind die frühesten Beispiele für pflanzliche Farbstoffe im Land und in der Levante (östliches Mittelmeer). Die Farbstoffe wurden in den Laboren der Bar-Ilan Universität mit Hilfe von HPLC (Advanced Analytical Equipment) identifiziert. "Der Kontext, in dem die Textilien gefunden wurden, deutet darauf hin, dass die Metallarbeiter, die für den Betrieb der Schmelzöfen verantwortlich sind, Mitglieder der hohen Schicht waren. Die Aufgabe, Stein in Kupfer zu verwandeln, verlangte beträchtliche Geschicklichkeit. Es war ein spezialisiertes Handwerk der alten Welt und die Metallarbeiter hatten angeblich einen hohen sozialen Status. Deshalb trugen sie unverwechselbare, farbige Kleidungsstücke. Die Erkenntnisse sind eine echte Neuerung, da sie der bisherigen Forschung widersprechen, wonach die Öfen im Herzen der Wüste von Sklaven betrieben wurden." (JPost) TS

Säulenkapitell von "Salomons Tor" am Tempel gefunden
Das Kapitell einer sorgfältig geschmückten Säule aus der Zeit des zweiten Tempels wurde beim "Sieb-Projekt" im Abraum des Tempelbergs entdeckt, den Moslems 1999 beim Ausheben mit Bulldozern eines riesigen Zugangs zur Moschee in den früheren "Ställen Salomons" auf eine
Müllhalde geschüttet hatten. Das Kapitell zeigt, dass die Säule an der Spitze einen Umfang von 75 cm hatte. Damit ist klar, dass sie zu einer Doppelkolonnade gehörte, die den Tempel umgab. In seinem Buch "Der Krieg der Juden" beschreibt der römisch-jüdische Historiker Josephus die Säulen, die den Tempel umgaben: "Alle Säulen waren doppelt, und die Säulen, die zu ihnen gehörten, waren 25 Ellen hoch. Sie strahlten eine natürliche Pracht aus mit hervorragender Politur und Harmonie der Verbindungen." Dr. Gabriel Barkay, Direktor des Tempelberg Sieb Projekts, sagte: "Dies ist ein Kapitell im dorischen Stil, eines der Merkmale in der Zeit der Hasmonäischen Dynastie. Die Säule war offenbar Teil der östlichen Kolonnade, die Josephus und sogar das Neue Testament "Salomons Tor" nannten. Eine solche Säule ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Unermesslichkeit der Strukturen auf dem Tempelberg in der Zweiten Tempelära und passt gut zu der Erzählung des Josephus. Der hatte beschrieben, was er mit eigenen Augen gesehen hat." Barkay erklärte, dass die Säule 12,5 m hoch gewesen sein musste. "Die Säulen wurden in zwei parallelen Reihen errichtet und waren mit Zedernsperren überzogen, die die Überdachung stützten. Man kann sich vorstellen, dass die Pilger am Tempelberg für die drei großen Festivals ankamen, überrascht von der ungeheuren Struktur wurden, die ihnen dort präsentiert wurde. Die Säulen um den Platz boten Schatten für Tausende Besucher, die gleichzeitig auf dem Berg waren ", sagte Barkay. Wegen Geldmangel drohte den Siebprojekt kürzlich fast das Aus. Da Ausgrabungen auf dem Tempelberg von den Moslems verboten werden, ist der Abraum die einzige Originalquelle von Funden im Erdreich jenes Gebietes, wo einst die Tempel des Salomon und des Herodes standen. (Giveback, Israelhayom) TS








Fünf neue Nationalparks für Israel
In Israel sollen fünf weitere Gebiete zu Nationalparks erklärt werden. Ein Schutzgebiet soll das Naturreservat Katzir im Wadi Ara im Norden Israels werden, das für seinen Pistazien- und Eichenwald bekannt ist. Auch das
Lahav-Naturreservat in der nördlichen Negev-Wüste mit seinen Orchideen wird Schutzgebiet. Insgesamt sind rund ein Fünftel der Fläche Israels als Naturreservate und -parks deklariert. Die israelische Natur- und Parkbehörde hat auch den Ramon-Krater in den Status eines Nationalparks erhoben. Der Ramon-Krater ist der größte der fünf sogenannten Erosionskrater in der Negev-Wüste. Durch die Bildung von hartem Kalkstein und weichem Sandstein und deren Erosion sind über einen langen Zeitraum hinweg besondere Erhebungen entstanden. Auf diese Weise sind unterschiedliche Gesteinsschichten, versteinerte Bäume und Fossilien sichtbar. Diese Naturerscheinung ist so einzigartig, dass sich dafür der hebräische Begriff "Machtesch" (Krater) in der Fachwelt eingebürgert hat. Mit dem Ausbau zum "Ramon-Farben-Nationalpark", der bis vor kurzem als Mine genutzt wurde, soll in dem Krater ein geologischer Garten entstehen. Das Gebiet ist schon jetzt touristisch erschlossen: In Mitzpe Ramon nördlich des Kraters ist ein Informationszentrum für Touristen eingerichtet. Der Krater ist außerdem Teil des Fernwanderwegs "Israel National Trail". (Haaretz, Israelnetz, df) KR TS

Familienfreundliche Strände
Der Nachrichtendienst Israel21c stellt die acht familienfreundlichsten Strände Israels vor. Sie müssen sauber, sicher, leicht erreichbar sein mit Toiletten und Ständen, um etwas einkaufen zu können. Unter den präsentierten Stränden sind Palmachim, Habonim, Ein Bokek und Achziv. (Israel21c) TS

Israelisch grillen
"Mangal" nennt man in Israel den einfachen Holzkohlegrill, der im Freien eingesetzt wird, in Parks, am Strand und auf Terrassen. Die Zutaten, ob Fleisch oder vegetarisch sollten gut mariniert werden. Wie man das auf "israelisch" tut, hat die Webseite "Israel Forever" gesammelt. Sehr zu empfehlen sind die exotisch gewürzten Hühnerflügelchen. (Israelforever) TS







SPD-Abgeordnete kippen Drohnen-Deal mit Israel
Abgeordnete der SPD haben laut Haaretz ein Abkommen über das Leasing von 3 bis 5 Heron-Drohnen von Israel zum Preis von EUR 580 Mio. an die Bundeswehr gekippt. Die SPD-Abgeordneten hätten erfahren, dass die
ferngelenkten "unbewaffneten" Drohnen durchaus auch "bewaffnet" werden könnten und deshalb ihr Veto eingelegt. Algemeiner berichtet: "Die deutschen Gesetzgeber besuchten vor kurzem einen israelischen Industriekomplex, in dem die Heron-2-Drohnen stationiert sind, und entdeckten, dass die Drohnen bereits mit Waffensystemen ausgestattet und bereit sind, mit dem Flugbetrieb zu beginnen. SPD-Mitglieder informierten die deutsche Verteidigungsministerin, dass sie das Geschäft nicht zulassen würden, weil die Drohnen bewaffnet waren." Israel hofft, dass das Geschäft nach den Wahlen in Deutschland dennoch zustande kommt. Die Bundeswehr hat in der Vergangenheit schon israelische Drohnen gemietet und in Afghanistan mit Erfolg eingesetzt. Zur Information der SPD-Abgeordneten sei hier erwähnt, dass jegliches Fortbewegungsgerät "bewaffnet" werden kann. In Jerusalem sind schon mit Sprengstoff ausgestattete Fahrräder und sogar ein Kühlschrank explodiert und haben Menschen umgebracht. Auch jedes Segelflugzeug, Auto, Lastwagen und sogar Kinderwagen können als mörderische Waffe verwendet werden. Übrigens ist jeder Panzer, Kampfflugzeug und jeder Soldat der Bundeswehr "bewaffnet". (Haaretz, algemeiner, FokusJerusalem) TS

Der Mossad als Startup-Investor
Der israelische Auslandgeheimdienst wirbt mit einem Video dafür, interessante Startups auf dem Gebiet der innovativen Spitzentechnologie über einen eigens dafür gegründeten Fonds finanziell zu unterstützen. Bereits im
Februar war der Mossad mit einem Rekrutierungsstand an der jährlichen Tel Aviver CyberTech-Konferenz aus seinem Schattendasein herausgetreten. In einem zweiten Schritt wurde nun offiziell bekanntgegeben, dass er einen Technologie-Innovationsfonds namens Libertad Ventures gegründet hat, der interessante Startups mit einem einmaligen Kapitalzuschuss bis zu NIS 2 Mio. ausstattet. Der Mossad will als Gegenleistung die marktreifen Technologien ohne Bezahlung von Lizenzgebühren nutzen. Von Interesse seien Hochgeschwindigkeitsverschlüsselung, Robotik, automatisches Profiling, das Sichten und Katalogisieren von Dokumenten und Datenfilterung. Libertad Ventures sei gegründet worden sei, um die technologische Überlegenheit des Mossad durch Zusammenarbeit mit innovativen privaten Startups aufrechtzuerhalten. Auf der Webseite libertad.gov.il sieht man ein amüsantes Video, das im besten James-Bond-Stil mit einer attraktiven, technologisch bis an die Zähne bewaffneten Brünette für die Anliegen des Fonds wirbt. (libertad, audiatur, tachles, JPost) TS

Israelis forsten Kenia auf
David Ben Gurions Traum, die kahlen Hügel Israels mit Bäumen zu füllen, wird sich bald auch auf die abgelegenen Wüsten Kenias erstrecken. Kenianische Regierungsbeamte und Keren Keyemet L'Yisrael / Jüdischer Nationalfonds
haben ein Memorandum unterzeichnet, um Wissen und Fachwissen über das Pflanzen von Wäldern auszutauschen. "Trockene Länder sind Heimat von 2,5 Milliarden Menschen, oder 30 Prozent der Weltbevölkerung und decken 40% der Land Oberfläche", sagte Professor Judi Wakhungu, Kenias Kabinettssekretär für Umwelt und natürliche Ressourcen. "Sie sind auch die Heimat der am meisten entfremdeten und marginalisierten Menschen in der Welt." Über 80% von Kenias Land gilt als trocken oder halbtrocken. Abholzung, illegale Holzgewinnung und Holzkohleproduktion bedroht viele von Kenias Hochlandwäldern und kostet das Land mehr als USD 68 Mio. pro Jahr. Kenia will israelische Technologie für die Verbesserung der Bodenerhaltung, der Erfassung des Regenabflusses, der Überwachung des Niederschlags, der Erstellung von Waldgrundrichtlinien und der Einbeziehung der Öffentlichkeit mit der Waldbewahrung bringen will. (ToI, KKL) TS

EU - Gelder für israelische Grippeimpfstoffforschung
Die Europäische Investitionsbank EIB hat für das israelische Biotech BiondVax ein EUR 20-Mio.-Darlehen bereitgestellt, um die Phase-III-Studien für einen
Universal-Grippe-Impfstoff zu finanzieren. Das Unternehmen ist schon seit Jahren auf den Test vorbereitet, konnte aber mangels Geldern nicht angefangen. BiondVax entwickelt einen Impfstoff, der für viele Jahre Schutz gegen Influenza bieten wird. Die Unterstützung war Teil der Horizon 2020-Initiative, dem EU-Forschungsprogramm, an dem auch Israel beteiligt ist. Das Darlehen wird im Rahmen der InnovFin-Infektionskrankheiten gewährt, die für die Budgetierung von Hochrisiko-Infektionskrankheiten entwickelt wurden. (globes) DC



Netanjahu bei Kohl-Verabschiedung
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ist mit seiner Frau Sarah zu zur Abschiedszeremonie für den verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Kohl nach Straßburg geflogen. Links vom Orchester, das Beethovens Ode "Freude schöner Götterfunken" spielte, saßen in der ersten Reihe
neben dem Ehepaar Netanjahu der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy und der frühere italienische Premierminister Silvio Berlusconi. Letzterer schlief während der meisten Reden, unter anderem vom EU-Vorsitzenden, Ex-Präsident Clinton und Bundeskanzlerin Merkel. Nach der Zeremonie wurde Netanjahu gefilmt, wie er ausführlich mit Bundespräsident Frank Walter Steinmeier sprach. In einer Szene ist Netanjahu zu sehen, wie er mit geschlossenen Augen sehr ernsthaft auf Steinmeier einredet. Minuten später wirken Steinmeier und das Ehepaar Netanjahu gelockert und lachen miteinander. Netanjahu hatte auch die deutsche Bundeskanzlerin begrüßt und den französischen Präsidenten. Macron und Netanjahu verabredeten ein Treffen in zwei Wochen im Pariser Palais Elysée. Laut Agenturberichten war Netanjahu eingeladen worden, auch eine Rede zu halten. Doch das hatte der israelische Premier ausgeschlagen, weil die Zeremonie am Shabbat stattfand. (Fokus-Jerusalem, Ynet, Twitter, TimesofIsrael) TS

Edith-Stein-Preis 2017 geht an Israel-Studienprogramm
Der Verein Studium in Israel und die Dormitio-Abtei in Jerusalem erhalten den Edith-Stein-Preis 2017. Beide ermöglichten Studierenden der evangelischen und katholischen Theologie unter dem Motto "Wiederentdecken des christlich-jüdischen Dialogs" ein
Jahr lang in Jerusalem zu studieren, erklärte die Jury zur Begründung. Dadurch könnten sie sich mit dem Land der Bibel vertraut machen, das interreligiöse Miteinander in Israel und Palästina erleben und "im christlich-jüdischen Dialog nach Jahrhunderten der Judenfeindschaft den Reichtum jüdischer Theologie und Kultur wieder entdecken", teilte der Edith-Stein-Kreis mit. Die Auszeichnung besteht aus einer Medaille mit der Inschrift "Unsere Menschenliebe ist das Maß unserer Gottesliebe" und einem Preisgeld von EUR 5.000. Der Edith-Stein-Preis erinnert an das Wirken der Heiligen Edith Stein, die von 1913 bis 1915 in Göttingen lebte, vom Judentum zum Katholizismus konvertierte und 1942 im KZ Auschwitz durch die Nationalsozialisten ermordet wurde. Die Auszeichnung wird am 19. November um 18:00 Uhr im Alten Rathaus in Göttingen verliehen. (Domradio, Studium, Dormitio, Edithstein) TS

Pop-Diva Mariah Carey macht Reklame für Israel
Die fünffache Grammy Award Gewinnerin und Pop-Diva Mariah Carey kam nach Israel, um ihre neue Linie von Beauty-Produkten in Zusammenarbeit mit Premier Cosmetics (früher Ahava, hergestellt aus Mineralien des Toten Meeres) zu fördern. "Wir können meine Beziehung
zu Israel eine Liebesbeziehung nennen", sagte sie in Tel Aviv. "Ich bin so glücklich, wieder im Heiligen Land zu sein. Es ist schön hier. " Carey erhielt Berichten zufolge USD 1,4 Mio., um als Gesicht für die israelische Kosmetikmarke zu erscheinen. Zu möglichen Attacken der Anti-Israel-BDS-Bewegung sagte sie: "Ich bin kein politischer Mensch. Es ist mir egal, was andere Leute über verschiedene politische Dinge sagen, die sich nicht auf mein Leben beziehen. Ich glaube nicht, dass es meine Aufgabe ist, wie eine politische Figur zu handeln. Das ist nicht, wer ich bin." Careys 6-jährige Zwillinge, Monroe und Marokkaner, begleiteten sie während des Besuchs in Israel, wo sie zum ersten Mal das Tote Meer besuchte. Im August 2015 trat Carey im Live Park Amphitheater in Rishon LeZion auf. Während jenes Besuchs traf sie den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu und seiner Frau Sara und besuchte die Westmauer. (algemeiner) TS

Journalist Ronen Bergman gewinnt Sokolow Preis
Dr. Ronen Bergman erhielt die 2017 Sokolow-Auszeichnung für mutige journalistische Recherchen, die in Jedioth Ahronoth veröffentlicht wurden. Drei weitere Empfänger sind die Journalisten Yoel Marcus, Nadav Eyal und Itai Anghel. Der mit USD 5.0000 dotierte Preis wird von
Ronen Bergman
der Gemeinde Tel Aviv-Jaffa verliehen. Itai Anghel ist ein Reporter für Channel 2. Nadav Eyal ist internationaler Korrespondent von Channel 10 und schreibt auch Kommentare für Jedioth Ahronoth. Die Richter des Journalistenpreises waren die Journalistin Ilana Dayan neben Prof. Amal Jamal, dem Armee-Radio-Kommandanten Yaron Dekel, Dr. Oren Meyers und der Journalist Shaul Amsterdamski. (Ynet) TS

Waldkindergarten-Trend in Israel
Ein Kindergarten ohne Toiletten, ohne Fenster und ohne Spielzeug. Was sich nach misslichen Umständen anhört, ist in Israel ein neuer Trend: Naturkindergärten sind auf dem Vormarsch und begeistern die Kleinen und deren
Eltern. Der "Regenbogen-Kindergarten" in Mizpe Ramon ist in Israel der erste seiner Art. An jedem Wochentag spielen die Kinder hier im Freien, egal ob unter praller Sonne oder im Regen. "Die Kinder treffen hier auf das echte Leben", sagt Ron Meltzer, der den Kindergarten leitet. "Zeit in der Natur zu verbringen, ohne iPhone oder Computer, ist wie ein Geschenk." Meltzer ist bestrebt, seine kleinen Schützlinge zur Selbstständigkeit zu erziehen. Die Kinder lernen, die Natur zu respektieren und Eigenverantwortung zu übernehmen. Seitdem das israelische Fernsehen dem "Regenbogen-Kindergarten" einen Beitrag widmete, ist der Freiluft-Kindergarten zum Vorbild geworden. Viele Eltern und Pädagogen besuchen den Ort, um mehr über den Naturkindergarten und dessen Konzept zu erfahren. Die Nachfrage steigt und es wird erwartet, dass während der nächsten Jahre mehr Kindergärten dieser Art in Israel eröffnen werden. (ToI) TS

Wie Israel zur Start-up-Nation wurde
Die ökonomische und technologische Entwicklung Israels seit der Staatsgründung 1948 ist beeindruckend. Mit seinen nur 8,4 Mio. Einwohnern hat sich das Land zu einem führenden Hochtechnologiestandort entwickelt. In Sachen Cyber-Security zählt Israel mit mehr als 300
Firmen zu den Weltmarktführern, Tel Aviv und das Silicon Wadi gelten weltweit als bedeutendes und dynamisches Ökosystem für Start-ups. Der Erfolg Israels als Start-up-Nation hat viele Gründe: Neben einer langfristigen Innovationsförderungspolitik in der Privat- und Finanzwirtschaft sowie in den Hochschulen spielen insbesondere die enge Vernetzung von Staat, Wirtschaft, Militär und Zivilgesellschaft eine entscheidende Rolle. Und natürlich dürfen die besonderen historischen, geografischen und kulturellen Rahmenbedingungen des Landes nicht außer Acht gelassen werden. Dazu zählt als Besonderheit auch die qualifizierte Zuwanderung, z.B. von Wissenschaftlern und Ingenieuren nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Eine neue Phase wird mit dem Programm "Digital Israel" eingeleitet, das verschiedene Initiativen bündelt und auf eine breitere Basis stellt. Verschiedene Schwerpunktsetzungen sollen dazu beitragen, dass neben der Förderung von Wirtschaft und Wissenschaft stärker soziale und gesamtgesellschaftliche Aspekte in den Vordergrund rücken. Dies geschieht durch die Verbesserung des Breitbandzugangs und der digitalen Verwaltungsangebote sowie durch Investitionen in Bildungsprogramme. (bertelsmann) TS

Stellvertretender PM von Aserbaidschan in Haifa behandelt
Abid Sharifov, stellvertretender Ministerpräsident Aserbaidschans, bekam im Rambam Medical Center einen Herzschrittmacher. Sharifovs Behandlung in Israel wurde von Dr. Roman Barak aus dem Horev Medical Center in
Haifa arrangiert, der schon in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, Patienten aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel zu bringen. Das überwiegend muslimische Aserbaidschan ist einer der wichtigsten Handelspartner Israels. Es kauft Waffensysteme und versorgt den jüdischen Staat mit dem Löwenanteil seines Öls. (ToI) DC



Historische Rede vor dem russischen Parlament
Der Knessetvorsitzende Yuli Edelstein hat vor dem russischen Parlament eine historische Rede gehalten, "in der Sprache, wegen der ich verhaftet worden bin". Er hob an auf Hebräisch begrüßte die Abgeordneten mit einem Schalom Aleichem und ging dann zum Russischen über. Genau 30 Jahre zuvor war Edelstein festgenommen und zu 3 Jahren Haft in einem sowjetischen Arbeitslager verurteilt worden, weil er im Rahmen seiner zionistischen Aktivitäten es gewagt hatte, die Hebräische Sprache zu lehren.
"Ich wurde eingekerkert, weil ich die Sprache des Abraham, dem Gründer der jüdischen Religion, verbreitete, in der ihm gesagt worden war: "Ziehe hinaus in das Land, das ich Dir zeigen werde." Während seines Aufenthaltes in Moskau besuchte er das Haus, in dem er verhaftet worden ist, das Gerichtsgebäude und die frisch getünchte Zelle 138 im Butyrka Gefängnis, wo er festgehalten worden war. Für Edelstein hatte sich so "ein Kreis geschlossen". Zwischen Russland und Israel gibt es heute enge Beziehungen. 1990 sind eine Million Russen nach Israel eingewandert. (Knesset, ToI, Israelheute, JPost) TS

Israel reagiert auf Angriffe aus Syrien
Mehrfach explodierten Granaten aus Syrien im israelisch kontrollierten Gebiet der Golanhöhen. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu warnte den Iran, Israel nicht zu provozieren und eine militärische Präsenz in Syrien aufzubauen und die Hisbollah im Libanon mit fortgeschrittenen Waffen über Syrien und den Libanon zu bewaffnen. Sein Kommentar kam bei der Kabinettssitzung am Tag, nachdem die IDF auf Mörserfeuer aus Syrien reagierte, indem sie syrische Armeeziele über die Grenze angriff. Dabei wurden syrische Regierungspanzer zerstört. "Unsere Politik ist klar. Wir werden keine Art von Nieselregen, nicht von Mörsern, Raketen oder Querschlägern des syrischen Bürgerkriegs akzeptieren. Wir reagieren mit Gewalt auf jeden Angriff auf unser Territorium und gegen unsere Bürger." Israel hat sich seit 2011 nicht in den Bürgerkrieg im Nachbarland

eingemischt. Die Familie Assad, Hafes und der Sohn Baschar, haben seit 1973 Ruhe an der Grenze garantiert. Gerüchteweise unterstützt Israel gewisse "gemäßigte" Rebellengruppen. Mit den jüngsten Vergeltungsschlägen stelle sich Israel auf die Seite der Gegner Assads, so die Vorwürfe aus der arabischen Welt. Grundsätzlich greift Israel auch im Gazastreifen Stellungen der "Regierungstruppen" an, selbst wenn Raketenbeschuss von Splittergruppen vorausgegangen ist. In Israel fragen Kommentatoren, ob diese "verbündeten" Rebellen Israel nun gezielt beschießen, um es in den Krieg gegen die Regierung Assads zu ziehen. Eine offene "Einmischung" gab es nur, indem Israel bisher über 600 Schwerverletzte aufnahm und mit Kosten von etwa EUR 80 Mio. in seinen Hospitälern behandelte. (JPost) TS

Israels UN-Botschafter beschwert sich bei UNO über Hisbollah
Der israelische UNO-Botschafter Danny Danon beschwerte sich in einem offiziellen Brief an Sacha Sergio Llorenty Soliz, dem Vorsitzenden des UNO-Sicherheitsrates und an den UNO-Generalsekretär, über Verstöße der libanesischen Hisbollah-Miliz gegen die UNO-Resolutionen 1701 und 1559. "Die Hisbollah, eine international benannte terroristische Organisation, setzt ihre militärische Infrastruktur in den Dörfern des südlichen Libanons unvermindert fort." In den vergangenen Monaten
hätte die Hisbollah Beobachtungsposten unter dem Deckmantel der landwirtschaftlichen NGO "Green Without Borders" in der Nähe der Blauen Linie errichtet. Beigefügt sind die genauen Koordinaten der Posten und ein Bild. Diese Verstöße gegen das UNO-Mandat entlang der Grenze führen zu Spannungen und sogar zu Kriegsbefürchtungen. (mfa, Haaretz, JPost, JPost) TS

UNO feiert "Wiedervereinigung Jerusalems"
"Jerusalem ist und bleibt immer unsere ungeteilte und ewige Hauptstadt", erklärte Botschafter Dany Danon während eines besonderen Jubiläumsereignisses bei den Vereinten Nationen. Israel veranstaltete ein besonderes Ereignis bei den Vereinten Nationen (UN) und feierte
den 50. Jahrestag von Jerusalems Befreiung und Wiedervereinigung während des 1967 Sechs-Tage-Kriegs. Botschafter und Diplomaten aus der ganzen Welt schlossen sich Hunderten von Teilnehmern aus der pro-Israel-Gemeinde für die besondere Aufführung der israelischen Diva Sarit Hadad an. "Heute Abend sagen wir laut und klar hier in der UNO, dass Jerusalem das Herz und die Seele des jüdischen Volkes ist", sagte Botschafter Danon. "Ich bin so stolz, Jerusalem zu feiern und bei diesem spannenden Ereignis in der UNO zu singen. Dies ist eine besondere Aufführung, die eine wichtige Botschaft schickt ", sagte Hadad. (JPost, united) TS

Israel verweigert UNESCO Zutritt nach Hebron
Israel hat einer Delegation der UNESCO den Zutritt nach Hebron verweigert. Ziel des geplanten Besuches war es, die Altstadt von Hebron als gefährdetes Palästinensisches Welterbe einzutragen. Die Altstadt von Hebron ist eine von mehr als 35 Stätten, die während des Treffens
des Welterbekomitees der UNESCO in Krakau, Polen, in die Welterbe-Liste aufgenommen werden soll. Die Palästinenser baten um eine schnelle Beratung darüber, da die Altstadt, wie sie sagen, von Zerstörung bedroht sei. Der israelische UNESCO Botschafter Carmel Shama Cohen begrüsste die Entscheidung, der UNESCO-Delegation den Zutritt nach Hebron zu verweigern: "Israel wird keine politischen Aktionen der Palästinenser unter dem Deckmantel der Kultur zulassen." Israel stünde vor einer weiteren palästinensischen Front im Krieg um Religion und Kultur, den sie Israel aufzwingen wollten. (JPost, Israelheute) TS

Deutsches Geld schürt Israel-Hass
Das Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) hat palästinensische Schulbücher untersucht. Das Fazit: Sie sind einseitig, abwertend und mit deutschem Geld subventioniert. Palästinensische Schulbücher stacheln
laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zu Hass und Gewalt gegen Israel auf. Untersucht wurden 15 Schulbücher der Fächer Geschichte und Nationale Erziehung der Klassenstufen eins bis neun, die sowohl im Westjordanland als auch im Gazastreifen an staatlichen-palästinensischen sowie von dem UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) geführten Schulen verwendet werden. Die in den Schulbüchern vermittelten Inhalte über die Juden und Israel seien einer Verständigung von Israelis und Palästinensern nicht zuträglich, lautet das Fazit von Studienautor David Labude. Vielmehr beförderten sie die Entstehung eines geistigen Klimas der Gewalt. Der Vorstand des Mideast Freedom Forums, Jörg Rensmann, appellierte an die deutsche und europäische Politik, Einfluss zu nehmen und Veränderungen in den Schulbüchern zu erwirken. Deutschland sei nach den USA, der Europäischen Union, Saudi-Arabien und Großbritannien der fünftgrößte Geldgeber der UNWRA. Diese Gelder und die Entwicklungsgelder an die Palästinensische Autonomiebehörde sollten deshalb weitaus verpflichtender und transparenter an Bedingungen geknüpft werden. (MFFB, FAZ, INN, taz, tagesspiegel) TS

Europäisches Parlament: Delegitimierung Israels ist Antisemitismus
Das Europäische Parlament hat beschlossen, die Definition für Antisemitismus der Internationalen Allianz für Holocaust-Gedenken (IHRA) anzunehmen. Demnach wird die Delegitimierung des Staates Israel als eine Form des Antisemitismus angesehen. In dem Beschluss des Parlaments werden die 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union dazu aufgerufen, diese Definition
Bild: Logo Europäisches Parlament (Creative Commons)
anzunehmen. Bis jetzt hätten nur Österreich, Rumänien und Großbritannien diese offiziell übernommen. Weiter wurden die Mitgliedstaaten aufgefordert, Schritte zum Schutz der jüdischen Bevölkerung und zum Kampf gegen Verbrechen und dem Hass gegen Juden einzuleiten. Auch sollen sie den Internationalen Gedenktag an den Holocaust offiziell begehen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begrüßte den Entschluss des Europäischen Parlaments. (Israelheute) TS

Israelische Kritik am "Al-Quds-Marsch" in Berlin
Der Parteivorsitzende von "Jesch Atid", Jair Lapid, hat sich in einem Brief an Berlins Regierenden Bürgermeister, Michael Müller (SPD), über die Genehmigung des "Al-Quds-Marschs" in der Hauptstadt beschwert: "Ihre Entscheidung, angesichts dieser Aufhetzung und des Hasses zu schweigen, ist ein gravierender Fehler. Die
Verherrlichung von Terrorismus in Ihrer Stadt zu erlauben, wird die Extremisten nicht beschwichtigen, es wird sie ermutigen." In Berlin nahmen rund 600 Teilnehmer am anti-israelischen Marsch zum "Al-Quds-Tag" teil. Angemeldet waren 2.000 Teilnehmer. Bei der Gegendemonstration fanden sich einige Hundert Menschen. Laut "Die Welt" gab es von der Polizei harte Auflagen für die Demonstration. Symbole und Fahnen der Hisbollah sowie Plakate, die zur Vernichtung Israels oder der Juden aufrufen, waren nicht gestattet. Dennoch behängten die Demonstranten auf dem Berliner Adenauerplatz eine Bronze-Statue von Konrad Adenauer mit einem Schild, das sagt: "Nichts ist antisemitischer als Zionismus". Weiter warnt Lapid, dass derjenige, der bereit ist, Bilder von Nasrallah auf den Straßen von Berlin zu zeigen, auch "bereit ist, auf den Straßen von Berlin zu morden". Die Menschen, die in Berlin zum ,Al-Quds-Tag' marschiert sind, seien nicht nur Feinde von Israel, sondern auch Deutschlands. (Israelnetz, HC, JPost) TS



Facebook straft Kritiker von WDR und Arte
Facebook hat die Seite von Gerd Buurmann zeitweilig gesperrt, weil er eine durchaus ironische Kritik am "Faktencheck" des WDR veröffentlicht hat. Da heißt es, dass A.H. kein Antisemit gewesen sein konnte, weil nicht nachgewiesen sei, dass er jemals einen Juden umgebracht habe. Die Parodie des "Faktenchecks" geht noch weiter mit der Feststellung, dass A.H. Widerstandskämpfer gewesen sei, denn nur er habe einen erfolgreichen Anschlag auf das Leben des Führers der Nationalsozialisten geschafft. (audiatur, tapfer, prikk) TS

"Diesen Ungeist finanzieren wir alle" - der WDR und der Antisemitismus
Die Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt - der Hass auf Juden in Europa" wurde zu einer Medien-Affäre ersten Ranges. Es geht nicht nur um den Versuch des WDR, einen in Auftrag gegebenen Film über
Antisemitismus verschwinden zu lassen und zu diskreditieren, sondern längst auch um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und seinen Abschied von der Meinungsfreiheit. Die Diskussion über den Film bei "Maischberger" fand ohne die Filmemacher statt, sie wurden nicht eingeladen. Jetzt spricht Joachim Schröder, einer der beiden Autoren, auf Achgut-Pogo Klartext und erzählt die ganze Geschichte... (YouTube, AchGut) SSt

Faktencheck des WDR "Faktenchecks"





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ZDF löscht tendenziöses Video
Ein Video des ZDF über die "Nakba" erregte im Mai wegen Einseitigkeit die Gemüter. Das SPD-Bundestagsmitglied Michaela Engelmeier reichte eine

Programmbeschwerde bei dem Sender ein und hatte damit Erfolg. Engelmeier ist Mitglied der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe. Sie bezeichnete das unter anderem auf der Facebook-Seite von "ZDF heute" erschienene Video als "überaus tendenziös". Das Video könne außerdem durch die Verkürzung der hochkomplexen Sachlage und durch seine Darstellungsweise "durchaus dazu dienen, anti-israelische Ressentiments zu schüren", war sich Engelmeier sicher. Der zuständige Intendant habe auf die Beschwerde reagiert und tatsächlich hat das ZDF Konsequenzen gezogen und den entsprechenden Videobeitrag aus den sozialen Medien gelöscht. Auch seien die Mitarbeiter "für einen sorgfältigen Umgang mit dem Thema sensibilisiert" worden. Engelmeier dankte dem ZDF und lobte den Sender für die Selbstreflexionsfähigkeit seiner Mitarbeiter. (Israelnetz, Engelmeier) SSt

Israel schränkt Religionsfreiheit der Moslems ein...
"In den letzten 24 Stunden" besuchten nach Angaben arabischer Medien 38 Juden den Tempelberg. Das ist natürlich entsetzlich. Wie können Juden es wagen friedlich ihren heiligsten Ort besuchen? Das ist eindeutig eine Verletzung der Rechte der Muslime. Nach Angaben derselben besuchten nach Angaben der islamischen Waqf, die eifersüchtig jeden Juden zählt, rund 300.000 Muslime denselben Ort. Trotzdem beschweren sich die Muslime über Einschränkungen ihrer freien Religionsausübung. (paltoday, heplev) TS

Fotos: 38 Juden und 300.000 Muslime

Autonomiebehörde verhindert medizinische Behandlungen
Die Palästinensische Autonomiebehörde verweigerte Hunderten Gazabewohnern die Ausreise zu

lebensnotwendigen medizinischen Behandlungen in Israel, dem Westjordanland oder Jordanien. Mehr als 90% der 1.600 Anträge, die für Patienten mit Herzerkrankungen und Krebs eingereicht wurden, sind von der PA nicht genehmigt worden. Selbst Kinder mit Krankheiten, die nicht in Gaza behandelt werden können, durften nicht ausreisen. Von den rund 120 Anträgen, die täglich an die PA gestellt wurden, wurden nur etwa zehn genehmigt. Im vergangenen Jahr hat das Gesundheitsministerium der PA über 2.000 Anfragen monatlich genehmigt. Im April sank die Anzahl der Zulassungen unter 2.000 und im Mai wurde es auf nur ein paar Dutzend reduziert. 2015 berichtete ap, dass Tausende Bewohner von Gaza in israelischen Krankenhäusern jährlich behandelt würden. 2014 wurde die 13-jährige Tochter des Hamas-Führers Ismail Haniyeh nach Tel Avivs Ichilov-Krankenhaus nach Komplikationen aus einem früheren Verfahren verlegt. Zuvor wurde Haniyehs Schwiegermutter für Krebs in einem israelischen Krankenhaus behandelt. Im Jahr 2013 wurde eine kritisch-kranke Enkelin von Haniyeh in ein israelisches Krankenhaus eingeliefert, aber die Ärzte konnten sie nicht retten. Israelische Ärzte haben auch Yahya Sinwar, den neugewählten Führer der Hamas in Gaza, behandelt. Sinwar wurde in Israel wegen mehreren Mordfällen eingesperrt. Als er unter schweren Kopfschmerzen litt, wurde in einem israelischen Krankenhaus ein Hirntumor diagnostiziert und in der Notfallchirurgie behandelt. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas wird beschuldigt für den Tod dreier Babys verantwortlich zu sein, weil ihnen die Einreise nach Israel verweigert wurde. Die Palästinensische Autonomiebehörde ist derzeit sehr hart, da sie die Hamas zwingen will, die Kontrolle über die Küstenenklave abzutreten. (Tower, fokusJerusalem, Israelnetz) TS

FAZ: "Israelische Luftwaffe greift wieder syrische Ziele an"
Die FAZ verdreht die Ereignisse unter der obigen Schlagzeile. "Seit Jahren unterstützt Israel syrische Rebellen, doch nun greift Israels Luftwaffe direkt Armee-Einheiten des Regimes um Assad an. Die Reaktion aus Damaskus folgt prompt", heißt es dort in einem von dpa übernommenem Bericht. Es geht weiter mit einer Darstellung der getroffenen Ziele auf der syrischen

Seite. Dann erst kommt der entscheidende Satz (im Konjunktiv): "Wiederum seien zuvor fehlgeleitete Geschosse auf israelischem Gebiet niedergegangen, die bei Kämpfen in Syrien abgefeuert worden seien." Schüsse von der syrischen Seite auf israelisch kontrolliertes Gebiet sind offenbar kein "Angriff". Wenn aber Israel darauf reagiert, heißt es bei der FAZ "Angriff". Das nennt sich auch "doppelter Standard" und ist ein Merkmal von Antisemitismus. Stehen dpa und die FAZ etwa in syrischen Diensten? Auch der letzte Satz erwähnt beiläufig "Beschuss aus Syrien", wobei zuvor Mörsergranaten aus Syrien in Israel explodiert waren: "Schon am Samstag hatte die israelische Luftwaffe als Reaktion auf Beschuss aus Syrien syrische Ziele angegriffen. Dabei seien mehrere Zivilisten getötet worden, teilte die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana mit." Und wenn die zuerst beschossenen Israelis reagieren, dann wird ihnen von der FAZ auch noch vorgeworfen, die Rebellen in Syrien zu unterstützen. (FAZ, fokusjerusalem) TS

Amazon nimmt Bestseller aus dem Programm
"Die Geschichte des Palästinensischen Volkes: vom Altertum bis Heute" war bei Amazon ein Besteller. Der Autor, Assaf Voll, hat einen Magister in Jüdischen Studien der Universität von Haifa erworben. Unter den technischen Angaben und dem Verkaufspreis von USD 6,21 für die Taschenbuchausgabe stand bei Amazon, dass das Buch die Frucht von mehreren Jahren Forschung in Bibliotheken und Archiven weltweit gewesen sei. Er habe die rund 3000 Jahre des einzigartigen Beitrags der Palästinenser für die Welt und die Menschheit erforscht. Alan Slater wird da als Übersetzer genannt. Jetzt hat Amazon den Verkauf des bedeutsamen Buches gestoppt wegen "Enttäuschung" der Kunden

und Beschwerden wegen "Betrugs". Leider nicht mehr einsehbar sind sogar 248 Kundenbesprechungen des Buches. Voll beschwerte sich, weil es bei Amazon durchaus ähnliche Bücher wie seines gegeben habe, die ebenfalls Bestseller wurden, so ein "Umfassender Wegweiser mit Gründen, die Demokraten (in den USA) zu wählen". Das Buch zur 3.000-jährigen Geschichte der Palästinenser besteht neben dem großartigen Titelblatt aus 132 leeren Seiten... Der Autor spekulierte, dass anti-israelische Aktivisten Druck auf Amazon verübt hätten, das Buch zu entfernen. Die Webseite "Welcome to Palestine" bezeichnet sich selber als die größte Enzyklopädie zu Palästina. Dort stand, dass Amazon das "rassistische Buch" nach einem internationalen Aufruhr entfernt habe. Dieser "kranke Witz" habe bei Amazon immerhin die Nr. 1 bei Geschichtsbüchern über den Nahen Osten erreicht und könne noch beim Autor erworben werden. "Journalisten" der palästinensischen Webseite haben Assaf Voll sogar interviewt. Voll erklärte: "Mein Buch gibt einfache historische Fakten wider. Es gibt keinerlei Hinweise zu einem Palästinensischen Volk im Land Israel." (HC, Haaretz, JPost, welcometopalestine, Jewish, Israelheute, PDF) TS

Israel verurteilt Empfang von Irans Außenminister in Berlin
Israel hat den Empfang des iranischen Außenministers Muhammad Sarif am Dienstag in Berlin kritisiert. "Wir finden es falsch, dass die internationale Gemeinschaft bei ihrer Tagesordnung bleibt, während das iranische

Regime stolz Raketen präsentiert, mit seinen Streitkräften Bürger in Syrien bombardiert, Terror-Organisationen aufrüstet, den Holocaust leugnet und zu Israels Auslöschung aufruft", sagte Israels Botschafter Yaakov Hadas-Handelsman gegenüber der "Bild"-Zeitung. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Finanzminister Wolfgang Schäuble hatten sich mit Sarif getroffen. Gabriel erklärte nach dem Gespräch, der politische Kontakt zwischen beiden Regierungen sei derzeit "so intensiv wie schon lange nicht mehr". Erst am Freitag hatten der Iran und Muslime weltweit den von Teheran ins Leben gerufenen "Al-Quds-Tag" begangen. Die Teilnehmer forderten bei dem jährlichen Marsch die Zerstörung Israels. Das von Sarif geführte Außenministerium hatte laut "Bild"-Zeitung ebenfalls einen Aufruf veröffentlicht. Darin heißt es: "Das zionistische Regime zu bekämpfen obliegt der gesamten muslimischen Welt." (Israelnetz, BILD) SSt







Innenpolitische Querelen überschatten diese Woche. Schlagzeilen machte ein noch nicht endgültiger Beschluss, wonach dem wegen Korruption zu einer Gefängnisstrafe verurteilten ehemaligen Ministerpräsidenten Ehud Olmert ein Drittel seiner Haftzeit erlassen werden soll. Da er
kürzlich mit Hilfe seines Anwalts geheime Dokumente für sein Buch aus dem Gefängnis geschmuggelt habe, war unklar, ob ihm "tadelloses Verhalten" bescheinigt werden konnte. Dann erreichte der innerjüdische Machtstreit um Gebetsrechte an der Kotel, dem wichtigsten jüdischen "Heiligtum" neue Höhepunkte. Seit 1967 hatten allein ultraorthodoxe Rabbiner dort das Sagen. Ein über Jahre ausgearbeiteter Kompromiss, für Reformjuden und andere Gruppierungen eine separate Stelle zum Beten einzurichten, wurde nach Drohungen orthodoxer Koalitionspartner wieder storniert. Vor allem amerikanische Juden fühlen sich "ausgeschlossen". Falsch sind jedenfalls Behauptungen, wonach die orthodoxen Rabbiner ein "Monopol" in religiösen Angelegenheiten haben. Denn bei den Christen und Moslems haben deren konservative Geistliche jeweils genauso ein "Monopol". Und dann geht noch der Streit weiter um die geschlossene hämaontologische Kinderabteilung im Jerusalemer Hadassah-Hospital und die Forderung von Schwerbehinderten nach mehr Geldern vom Staat. Mit solchen und ähnlichen Themen füllen in Israel die Medien das berühmte "Sommerloch", bei äußerst unangenehmen Temperaturen von 44 Grad in Eilat und 36 Grad in Jerusalem, während es in Tel Aviv "gerade mal" 33 Grad sind. TS







Israels Olympiade, die "Maccabiah"
Die Eröffnungszeremonie der 20. Maccabiade findet statt am 6. Juli im Teddy-Stadium in Jerusalem mit Beteiligung von 30.000 Juden aus
aller Welt. Es folgen, neben den sportlichen Wettbewerben auch zahlreiche Ereignisse für das allgemeine Publikum, darunter ein Kabbalat Shabbat am "alten Bahnhof" in Jerusalem, eine Straßenparty in der Ben Jehuda Street, ein Nachtlauf durch Jerusalem und vieles mehr in Haifa, Tel Aviv und anderswo im ganzen Land. (maccabiah, facebook, instagram) TS

Deutsche Mannschaft reist zur Makkabiade nach Israel
Vor rund einem Jahr absolvierte die Eishockey-Auswahl von Makkabi Deutschland ihr erstes Spiel im Haie-Trainingszentrum gegen eine Kölner Hobbymannschaft. Nun steht die Abreise bevor - nach Jerusalem. Dort wird das Team erstmals an der internationalen Makkabiade
teilnehmen und dabei in der Pais Arena von Jerusalem spielen, die bei Basketballspielen ein Fassungsvermögen von 11.600 Zuschauern hat. "Ich hoffe, dass wir gegen Israel eine Chance haben", sagt David Jeitner, der Organisator der Eishockey-Abteilung des jüdischen Sportverbandes. An der 20. Maccabiah werden im Eishockey-Turnier der Herren fünf Mannschaften teilnehmen. Neben Deutschland sind das Kanada, die USA, Russland und Israel. "Wir werden dabei beispielsweise auf zahlreiche NCAA-Spieler aus Amerika treffen", beschreibt Jeitner die Schwere der Aufgabe. Die Makkabiade gibt es auch auf nationaler und kontinentaler Ebener. 2015 waren die European Maccabi Games in Berlin. Die "große", sprich weltweite Makkabiade findet alle vier Jahre in Israel statt. (hockeyweb, JA) KR

Yachtrennen vor Herzliya - Aliya auf Amerikanisch
Neun weiße Jachten fuhren vorbei an Herzlijas felsigem Pier. In den Booten waren etwa 100 Absolventen der weltweit führenden internationalen Universitäten auf dem 10. jährlichen Ivy League Yacht Race. Die Veranstaltung wurde vom Pennsylvania Penn
Club in Israel gehostet. Organisator Dov Hoch, ein Absolvent der University of Pennsylvania: "Von den Leute in den Ivy-Ligen sind wahrscheinlich etwa 5.000 von uns, und wir stehen an der Spitze der Wirtschaft, der Venture Capital Community und der Tech-Community in Israel. 60% sind amerikanische Einwanderer und der Rest Israelis, die ins Ausland gezogen sind, um zu studieren. Die meisten Teilnehmer stammen aus traditionellen Ivy League Schulen - den ersten acht Universitäten in den Vereinigten Staaten - andere von der University of Oxford und der New York University. Columbia University hat mit etwa 2.000 die größte Anzahl von Absolventen in Israel, gefolgt von Harvard, mit etwa 1.500. Außer Spitzenleuten in Israels Geschäfts- und Technologiebereich finden sich einige der besten Politiker Israels unter den Ivy League-Alumni, darunter der ehemalige Botschafter der USA Michael Oren, der Botschafter in Kolumbien, der aktuelle Botschafter in USA, Ron Dermer und Tel Avivs Bürgermeister Ron Huldai. Veranstaltungen wie dieses Yacht-Rennen helfen neuen Immigranten aus den USA, Kontakte zu knüpfen, sich während der Armeezeit zu vernetzen und später Arbeitsmöglichkeiten zu finden. Die Sieger der Ivy League Yacht Race stammten übrigens von der University of Oxford - nicht wirklich Ivy, aber das war auch egal. (ToI) DC



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Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren und den Mitwirkenden und Besuchern vor Ort! Eine Dokumentation zum Israeltag 2017 wird in Kürze auf unserer Website veröffentlicht werden. Das Datum für den Israeltag im Jubiläumsjahr 2018 werden wir ebenfalls in Kürze bekannt geben.
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Mossad eyes civilian sphere to garner cutting edge tech

"Es ist eine Schande, dass Antisemitismus noch existiert" - Claus Strunz im Gespräch mit dem israelischen Botschafter

Israel is still floating a plan for Gaza island. And now there's a video.

Newe Zedek in Tel Aviv

Natürliche Kindergärten

Gefärbte Textilien vor 3000 Jahren



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Gal Gadot - "Wonder Woman" - mit ihrem Ehemann. (People)







Shalom
Thomas
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