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26. Juni 2017

Inhaltsverzeichnis
























Israelische Kreativität gegen Dürre am Mittelmeer
Durch den massiven Raubbau am Wald und die horrende Wasserverschwendung droht ganz Südeuropa auszutrocknen, warnt der World Wide Fund for Nature (WWF). Der Grundwasserspiegel ist dramatisch gesunken. Israel hat die intelligentesten Sparmethoden entwickelt
und bereitet 80% seiner Abwässer wieder auf und stellt sie der Landwirtschaft zur Verfügung. Damit steht Israel auf Platz eins der Weltrangliste. Platz zwei nimmt mit 20% Spanien ein. Nun reisten 15 Fachingenieure sowie die Vertreter von zehn Firmen nach Spanien, um "unsere Partner mit den neuesten israelischen Technologien vertraut zu machen", sagt Elad Frenkel, Chef von WATEC, einem internationalen Fachkongress in Israel. Israelische Startup-Firmen nutzen in hohem Maße alle vorhandenen Ressourcen, auch technischer Art, wie das 2013 von zwei Jugendlichen gegründete Utilis. Utilis nutzt Satelliten im Weltraum, um lecke Wasserleitungen aufzuspüren. Das Unternehmen hat bereits 15 Mitarbeiter und ist in mehreren Ländern aktiv. (JA) DC

Multiple Sklerose: Strukturveränderungen der Nervenhülle
Bei der Autoimmunkrankheit MS greifen Entzündungs- und Abwehrzellen des Körpers körpereigene Strukturen an. Ein autoimmuner "Irrtum" identifiziert dabei die Hüllschicht von Nervenfasern (Myelinscheiden)
fälschlicherweise als feindliche Substanz. Das führt zu einem Abbau der Hüllschicht und zu einer Schädigung der Nervenfaser. Eine von Prof. Roy Beck von der Universität Tel Aviv und der Sagol School of Neurosciences im Journal der American Chemical Society veröffentlichte Studie stellt jetzt eine Ursache für die strukturelle Instabilität in den Myelin-Membranen dar. "Nach jahrelanger Forschung waren wir erstaunt zu entdecken, dass ein möglicher Auslöser für den Ausbruch der Krankheit in der physischen Struktur der Membran gefunden werden könnte", sagte Beck. Er erklärte, dass die Lipid- und Protein-Bausteine der Myelinscheiden der Membran eine Form geben, die für ihre Funktionsweise entscheidend ist. "Wenn die Grundbausteine gerade sind, wird die Membran flach sein, was die bevorzugte Struktur für das Isolierband eines Neurons ist", sagte Beck. Wenn sie jedoch eine kegelförmigere Form aufweisen, wird die Membran dazu neigen, geschlossene Rundzylinder zu bilden. Diese erzeugen spontane Löcher in der Oberfläche der Scheide und machen sie anfällig für Angriffe. "Für die Forschung nutzten die Wissenschaftler Röntgenlicht, um Hunderte von Membranmodellsystemen zu untersuchen. Sie ahmten Membrane von gesunden und kranken Tiermodellen nach. In Zusammenarbeit mit Prof. Ruth Arnon vom Weizmann Institute of Science in Rehovot, der Co-Entwicklerin des führenden MS-Medikaments Copaxone, und Prof. Yeshayahu Talmon vom Technion-Israel Institute of Technology in Haifa nutzte das Team auch die Elektronenmikroskopie der Physiker und untersuchte damit die nanoskopischen Strukturen der natürlichen Myelinscheiden und der Modellsystemmembranen. "Der nächste Schritt ist, einen Weg zu finden, um das Fortschreiten der Krankheit umzukehren und neue Techniken für die Früherkennung zu finden", sagte Beck. (i21c) DC

Israelische Sicherheit für Europa
10 israelische Verteidigungsunternehmen nahmen an der 52. Internationalen Paris Air Show vom 19. bis 25. Juni in Le Bourget teil, darunter Aeronautics, Rafael Advanced Defense Systems Ltd., Israel Aerospace Industries Ltd.
(IAI), Ashot Ashkelon Industries Ltd., Elbit Systems Ltd., Beit Shemesh Engines, Controp und BlueBird Aero Systems. Bei dieser weltweit größten Luftfahrtshow werden traditionell internationale Milliardengeschäfte abgewickelt. Airbus und Boeing verkauften diesmal 900 Flugzeuge. Aber auch Kampfjets und Hubschrauber wurden vorgestellt. Israels Beitrag sind Verteidigungskonzepte. Auf der Ausstellung präsentierte Rafael Advanced Defense Systems auch "Drone Dome", sein neues Laser-Abfangsystem für die Luftverteidigung gegen feindliche Drohnen (Mikro- und Nano-UAVs). Das System erkennt, identifiziert, verfolgt und neutralisiert feindliche Drohnen, die von terroristischen Elementen in No-Fly-Zonen betrieben werden. Das Drone Dome System verwendet Lasertechnologie. Der Laser verbrennt die Drohnen mitsamt ihren Nutzlasten. Der Leiter der Verteidigungskooperation Brigadegeneral (res.) Michel Ben-Baruch sagte: "Die europäischen Länder stehen vor schwierigen Sicherheitsherausforderungen, darunter mörderische Terroranschläge, Grenzverteidigung, illegale Einwanderung und Untergrabung der persönlichen Sicherheit. Die israelischen Verteidigungsindustrien haben definitiv viel gegen diese Bedrohungen zu bieten." Auch die Weiterentwicklung bekannter Systeme wurden vorgestellt, wie Iron Dome und Davids Sling Raketen- und Raketenabfangsysteme, ein Verteidigungssystem für zivile Flugzeuge gegen schultergefeuerte Raketen, neue Munition, unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs), Cybersysteme und Systeme gegen elektronische Kriegsführung. Die israelischen Verteidigungsexporte nach Europa beliefen sich 2016 auf USD 1,8 Mrd. Das ist rund ein Drittel des israelischen Verteidigungsexports. Die Israelis gehen davon aus, dass der britische Ausstieg aus der Europäischen Union langfristig zu einer Erhöhung ihrer Exporte führt, da die europäischen Länder ihre Verteidigungsbudgets erhöhen. (israeldefense, jpost, flugrevue) DC




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Schulkinder entdecken 900 Jahre alten Schatz
900 Jahre alten Bronze- und Silberschmuck entdeckte eine Gruppe von Kindern in einer archäologischen Stätte nahe Modi'in neben alten Tonöfen (Tabuns), Kochtöpfen, Gläsern, Serviergerichten und einem Tisch in einer alten Küche sowie die Reste von Speisen: Olivenkerne, verkohlte Trauben und Tierknochen. Givat Tittora ist eine archäologische Stätte innerhalb der Stadtgrenzen von Modi'in-Maccabim-Re'ut. Erforscht wurde eine

Kreuzfahrerfestung. Sie gruben im Innenhof der Festung, wo die mittelalterlichen Bewohner gekocht haben. Ausgrabungsleiter Avraham Tendler von der Israelischen Antikenbehörde (IAA) meinte: "Es scheint, dass die Köche nicht sehr vorsichtig mit den Schmuckstücken umgingen, die sie beim Kochen und Backen trugen." Die Kinder werden an den Ausgrabungen beteiligt, um ein Bewusstsein für die Bewahrung des Kulturerbes in ihrer Stadt zu stärken. (Yeshiva, Ynet) TS



Über 2 Millionen Israelis sind geflogen
Seit der Unterzeichnung des Open-Skies-Abkommens vor fünf Jahren ist die Zahl der Fluggäste stark angestiegen: Im Mai 2017 sind 85% mehr Israelis geflogen als im Mai 2012. Zwischen Januar und Mai 2017 sind über 2,2 Mio. Israelis verreist. Auch hier zeigt die Statistik, dass es eine
n Anstieg gegeben hat, und zwar im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 14%. Im Mai 2017 verreisten 517.000 Israelis. Die Statistik erfasste Ferienfreudige, welche über den Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv reisten. In Israel gibt es - anders als bei den meisten anderen Ländern - kaum eine Möglichkeit, nicht mit dem Flugzeug in die Ferien zu gehen. Die beiden einzigen Nachbarländer, welche zu Fuß oder per Auto besucht werden können, sind Jordanien und Ägypten. Reisewarnungen und Sicherheitshinweise halten jedoch viele Israelis von einem Besuch ab. (ynet) TS

Der leuchtende Riese Dundu
Vom 28. Juni bis zum 6. Juli 2017 leuchten die Straßenzüge Jerusalems. Zum neunten Mal präsentiert die Jerusalem Development Authority das jährlich stattfindende "Festival of Lights" in den engen Gassen der Altstadt. Besucher folgen vier bunten und lichtgesäumten
Wegen, vorbei an Lichtinstallationen von israelischen und internationalen Künstlern. Lichtdesigner präsentieren auf einem Kunstmarkt ihre Kreationen und die Künstler in den Straßen verbinden Licht mit Geräuschen, Musik und Bewegung. Beim Testen von Wippen, die bei Benutzung Lichtsignale und Töne produzieren, und bei der Begegnung mit Dundu, dem leuchtenden Riesen (von drei deutschen Künstlern), finden sich die Besucher in einer Welt voller Magie und Licht wieder. Das "Festival of Lights" ist kostenlos und für jeden zugänglich. (light, bz) TS







IAI künftig auch in Berlin
Israel Aerospace Industries (IAI), der weltweit anerkannte Marktführer bei der Bereitstellung hochmoderner Systeme für die Verteidigungs- und Handelsmärkte, hat in diesem Jahr in Le Bourget keine
Produkte präsentiert. Stattdessen hat eine Delegation von Dutzenden von Führungskräften Geschäftssitzungen mit Vertretern von Ländern aus der ganzen Welt geführt. IAI plant nach der erfolgreich beendeten langen wirschaftsjuristischen Auseinandersetzung mit dem amerikanischen Konkurrenten General Atomics um Leasingverträge mit der Bundeswehr die Eröffnung einer Niederlassung in Berlin. Die Auseinandersetzung um den Deal mit IAI wurde auch propagandistisch mit allen Mitteln geführt. Noch im letzten Jahr versuchte selbst NDR-Info mit grüner Unterstützung erfolglos den Deal mit Israel zu verhindern. "Es wird unsere Position in Deutschland und in ganz Europa sein", sagte IAI Executive VP Marketing Eli Alfassi. Die Bundeswehr soll ab 2018 mit israelischen Aufklärungsdrohnen des Typs Heron TP ausgerüstet werden, die auch bewaffnet werden können. Das Leasing des israelischen Heron TP soll laut Angaben der Deutschen Bundeswehr eine Lücke bis 2025 überbrücken. Bis dahin soll die - gemeinsam mit Frankreich, Italien und Spanien entwickelte - Eurodrohne verfügbar sein. "Der bestehende Dialog zwischen israelischen Unternehmen und Verteidigungskonzern in ganz Europa wird wärmer", sagt Amira Ilany von SIBAT. "Geplant sind Partnerschaften bei Raketensystemen, Grenzschutz und Entwicklungen zur ,intelligenten Stadt'. Im vergangenen Monat fanden solche Kontakte zwischen israelischen Unternehmen und Unternehmen aus Finnland und der Tschechischen Republik statt und es war klar, dass die Verteidigungsausgaben in Europa zunehmen." (Jpost, bundeswehr, augengeradeaus) DC

Raketenstart von Handelsschiff
Künftig könnten Container auf Handelsschiffen als Startrampe für militärische Raketen dienen. Der staatliche Konzern Israel Aerospace Industries (IAI) sorgte für Aufsehen bei der "Paris Air Show" mit der Bekanntgabe erfolgreicher Tests. Dabei geht es um das Langstrecken-
Raketensystem LORA mit einer Reichweite bis zu 400 km. Jede Rakete wiegt ca. 1,6 Tonnen, teilte IAI mit. Die Rakete könne aus einem Container auf einem Handelsschiff heraus abgefeuert werden. Containerisierte Waffensysteme sind dem Vernehmen nach nicht ganz neu. In diesem Fall könnte jedoch ein Verkauf kurz bevorstehen. Die Tests seien "der abschließende Teil von verschiedenen Deals", erklärte der Konzern. (hansa) KR



Britney Spears in Tel Aviv - "Toxic" bei EL AL
Megastar Britney Spears (35) gibt am 3. Juli zum ersten Mal in ihrer Karriere ein Konzert in Tel Aviv. Die nationale Fluggesellschaft Israels heißt sie auf besondere Art willkommen - mit einem Video mit Flugbegleitern, die
mit einem leisen Zwinkern den Spears-Hit "Toxic" synchronisieren. Spears wird mit einem EL-AL-Flug aus Hongkong ankommen. Zehntausende ihrer israelischen Fans freuen sich schon auf das Konzert im Hayarkon Park und die Arbeitspartei hat zur Freude der Presse vorsorglich ihre internen Wahlen um einen Tag verschoben - es mangelt an Sicherheitspersonal. (algemeiner, br, bild, noisey) DC

Bar Avni gewinnt Dirigier-Stipendium der Bergischen Symphoniker
Die Bergischen Symphoniker spielten viermal hintereinander unter wechselndem Dirigat die langsame Einleitung von Beethovens 2. Sinfonie. Am Ende stand fest: den Zuschlag erhält Bar Avni. Damit bekommt
die junge israelische Dirigentin in der nächsten Saison die Gelegenheit, die Konzerte der Schulmusiken zu leiten. Bar Avni war schon bei dem Israel Philharmonic Orchestra, war Gastdirigentin bei der "youth series 2014" mit dem Rishon-Le'Zion Symphony Orchestra, hatte eine Assistentenstelle beim Kammerorchester Israel und gewann den America-Israel Cultural Foundation Stipendium-Wettbewerb für Schlagwerk und Dirigieren. 2014 war Avni für ein Konzert in Graz eingeladen und erhielt dort spontan einen Studienplatz. Bis zur Pensionierung ihres Professors studierte sie in Österreich. Danach ging es nach Hamburg zur Hochschule für Musik und Theater. Zurzeit leitet die 28jährige von dort aus das Universitätsorchester der Leuphana Universität Lüneburg. (rp, leuphana, rga-remscheid) DC

The Beauty and the Baker - israelische Romantikserie auf Amazon Prime
Amos Dahari arbeitet als Bäcker im Familienbetrieb und träumt davon, ein erfolgreicher Illustrator zu werden; Supermodel Noa Hollander ist ein reicher Megastar, deren Familie eine Hotelkette besitzt. Sie sind Galaxien auseinander. Die romantisch-komische Serie wird belebt durch die intervenierenden Familienmitglieder auf beiden Seiten und ist in Israel sehr beliebt. Geschrieben wurde der Smash-Hit für Keshet Broadcasting von Big-Brother-Israel-Star Assi Azar. Seine Story wurde inspiriert von "Notting Hill" mit Julia Roberts und Hugh Grant. Nun wurde "der Bäcker und die Schönheit" von Amazon Prime erworben, die ihn in 200 Ländern im hebräischen Original mit Untertiteln starten will. (israelnetz, theculturetrip,) DC

Weitere Juden aus Äthiopien landen in Israel
Sechzig jüdische Neueinwanderer aus Äthiopien landeten auf dem Ben-Gurion International Airport. Sie wurden von jubelnden Familienmitgliedern und Unterstützern begrüßt, die mit israelischen Flaggen tanzten. Die jüngste
äthiopische Aliyah folgt einer Gruppe von 72 äthiopischen Einwanderern am 6. Juni. Sie kamen in Zusammenarbeit der Jüdischen Agentur für Israel und der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ). Zusätzliche Einwanderungsflüge aus Äthiopien werden voraussichtlich in diesem Sommer als Teil des äthiopischen Aliyah-Programms der israelischen Regierung ankommen, das im Oktober 2016 beschlossen wurde. Etwa 9.000 Juden wohnen noch in Äthiopien und warten auf die Zustimmung der israelischen Regierung, um Aliyah zu machen. (algemeiner) TS

Jerusalemer Bürger "leiden" wegen Ramadan
In Jerusalem sind in den vergangenen vier Wochen rund 400 Fahrten von Linienbussen ausgefallen, was zu Verspätungen und Gedränge geführt hat. Wie der israelische Rundfunk meldete, beschäftige die Buskooperative Egged in Jerusalem etwa 500 arabisch-muslimische Busfahrer. Viele von ihnen seien wegen des Fastenmonats Ramadan nicht zur Arbeit erschienen. Egged wurde kritisiert, sich auf den Ramadan nicht eingestellt zu haben und nicht ausreichend jüdische Busfahrer für die Linienfahrten angeheuert zu haben. TS



Deutschland schickt Jäger zum Training nach Israel
"Blaue Flagge" ist ein Manöver, an dem etwa 70 ausländische Flugzeuge und Hunderte Piloten aus neun Ländern teilnehmen. Bei der Ankunft deutscher Kampfjäger sagte ein israelischer Luftwaffenbeamter:
"Das ist ein emotionales Ereignis." Die Vertreter der ausländischen Luftstreitkräfte trafen sich auf der Ovda Airbase im Süden Israels zur Planung der Übung im November. Dies ist das erste Mal, dass so eine große Anzahl fremder Flugzeuge und Luftwaffen an einer Trainingsübung in Israel teilnehmen. Deutschland wird zum ersten Mal Kämpferjets schicken, neben einem Tankflugzeug, Piloten und hochrangigen Beamten von Armee und Luftwaffe. Die israelische Luftwaffe ist sich der geschichtlichen Bedeutung der deutschen Militärflugzeuge bewusst, die Israel besuchen. Neben Deutschland wird Indien Kampfflugzeuge senden. Frankreich kommt mit seinen Rafale-Kampfflugzeugen. Auch Griechenland, Italien, Polen und die Vereinigten Staaten werden teilnehmen. Als Teil der Übung lernen ausländische Besatzungen mit der Bedrohung fortgeschrittener Luft-Luft-Flugzeug-Raketen umzugehen, wobei das sogenannte Red Squadron der Israel Air Force die Rolle des Feindes spielt. Israel und Deutschland haben enge Sicherheitsbeziehungen, einschließlich gemeinsamer Übungen und Besuche leitender Offiziere und Beamter. 2015 führte die Bundeswehr gemeinsame Übungen auf der Tze'elim-Basis mit der IDF als Teil ihrer Ausbildung für städtische Kriegsführung durch. Mehr als 100 deutsche Soldaten kamen mit fünf schweren Militärfahrzeugen. (Haaretz) TS

Gedenken an Terror-Opfer in Israel und Deutschland
Am Damaskustor wurde die Polizistin Hadas Malka, 23, ermordet. Das Bild der lächelnden jungen Frau ging um die Welt. In Israel rührte ihr grausamer Tod durch die Messerstiche eines palästinensischen Terroristen viele Menschen. Tagelang kamen ihre Freunde und ihre Familie in den Medien zu Wort. Das ganze Land nahm Anteil. Tausende nahmen am Begräbnis teil. In Netanja wird ein Kindergarten nach der Polizistin benannt. Wie üblich machten der Staatspräsident Reuven Rivlin und Premierminister Benjamin Netanjahu Beileidsbesuche bei der Familie. Der US-Nahostgesandte Jason Greenblatt und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner besuchten
das Elternhaus der Polizistin und überbrachten einen Brief des US-Präsidenten. Nach dem Anschlag in Manchester hat die britische Queen, 91, die Verletzten im Krankenhaus besucht. Aus gegebenem Anlass fragten wir deshalb in Berlin an, wie deutsche Spitzenpolitiker mit den 12 Todesopfern und 56 Verletzten des Terroranschlags auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin umgegangen sind. Bekannt sind nur die Namen und Bilder der drei ausländischen Opfer, darunter einer israelischen Frau. Alle Übrigen sind gesichtslos und anonym. Hat die Bundeskanzlerin nach dem Terroranschlag in Berlin die Opfer in den Krankenhäusern besucht? Nein! Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte: "Der Bundesregierung ist es von Anfang an sehr wichtig gewesen, dass die Opfer und die Familien der Opfer des Anschlags vom Breitscheidplatz eine möglichst gute Begleitung in einer fürchterlich schwierigen menschlichen Situation bekommen. Diese Begleitung ist durch den Berliner Opferbeauftragten geleistet worden. Es gibt jetzt auch einen Opferbeauftragten der Bundesregierung, den ehemaligen Ministerpräsidenten und SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, der im Rahmen dieser Tätigkeit jetzt schon Ansprechpartner für Betroffene ist und sich mit Betroffenen auch getroffen hat." Am 21. Dezember 2016 hat der damalige Bundespräsident Joachim Gauck verletzte Opfer im Virchow-Klinikum Berlin besucht und im Februar 2017 Angehörige der Opfer im Bundespräsidialamt empfangen, so ein Regierungssprecher. (ToI, JPost, ToI, Ynet) TS

"Mahmud Abbas versucht, Hamas in einen Krieg mit Israel zu ziehen"
Der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hat sich auf der Herzliya-Konferenz zur Stromkrise im Gazastreifen geäußert. Er beschuldigt Mahmud Abbas, bewusst den Druck auf die Hamas in Gaza zu verstärken,
um sie in einen Krieg mit Israel zu treiben. Weiter sagte Lieberman bezüglich der Kürzungen der Stromversorgung im Gazastreifen: "Bei der Krise handelt es sich um eine inner-palästinensische Angelegenheit, die nicht zu einem Ende kommen wird. Mahmud Abbas wird die Stromversorgung des Gazastreifens weiter einschränken und bald auch die Zahlung der Gehälter in Gaza und die Lieferung von Treibstoff in den Gazastreifen einstellen, mit einem doppelten Ziel: Der Hamas Schaden zuzufügen und sie in einen Krieg mit Israel zu treiben. Abbas handelt einseitig, ohne Absprachen mit Israel oder Ägypten." Weiter sagte Lieberman, dass er nicht an einem Krieg interessiert sei. "Nicht im Süden und nicht im Norden. Die Lage im Gazastreifen kann nicht ewig so weitergehen." Eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts könne nur im Rahmen eines "vollen regionalen Abkommens erreicht werden, mit Beteiligung gemäßigter sunnitischer Länder wie Kuwait und Saudi-Arabien. Ein Abkommen mit den Palästinensern wird dann als Nebenprodukt erreicht werden." (israelheute) KR

Jerusalem-Konferenz gegen Hass im Netz
Die "EchoChamber-Konferenz" war eine Kooperation des Simon-Wiesenthal-Zentrums, des deutschen Stiftungsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung und des israelischen Außenministeriums. Israelische und deutsche Experten sprachen auf der Jerusalem-Konferenz gegen den Cyber-Hass. "Es gibt keine Fortschritte im Kampf gegen den Terrorismus, wenn wir uns nicht einig sind, dass es einen Standard gibt, egal, wer die Täter und Ziele sind", sagte Rabbi Abe Cooper, Associate Dekan des Simon-Wiesenthal-
Anlässlich der Konferenz sprach die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner im israelischen Außenministerium
Centers. Wenn man bedenkt, dass "das, was mit den Juden beginnt, nie mit den Juden endet, werden alle Anstrengungen umsonst sein, wenn Israel ständig einem doppelten Standard unterworfen wird." Er bezog sich auf eine aktuelle BBC-Schlagzeile, die palästinensische Täter eines tödlichen Messerangriffs in Jerusalem als Opfer darstellte, während sie den Tod einer israelischen Grenzpolizistin ignorierte. Noam Katz, stellvertretender Generaldirektor des Ministeriums für Medien und Public Affairs, nannte die digitale Revolution eine echte Errungenschaft für die Menschheit, sagte aber: "mit guten Sachen kommt das Böse und es muss eine Wiederbelebung der Autorität durch die Staaten geben. Sie tragen Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Bürger." CDU-Bundesvize Julia Klöckner: "Es ist unsere Chance, die Zukunft zu beeinflussen und ein gutes Beispiel für die Jugendlichen zu sein". Klöckner sprach auch rund eine Stunde mit Ministerpräsident Netanjahu über internationale Sicherheitsfragen. (Rheinzeitung, JPost) DC

"Kein Lohn für Terroristen"
Dschamal Junis ist stolz darauf, dass zwei seiner Söhne seit elf Jahren hinter israelischen Gittern sitzen, verurteilt zu je zwölf und zwanzig Jahren Haft, weil sie bei einem Schussangriff auf einen Checkpoint einen israelischen
Soldaten verletzten. "Die Israelis nennen sie Terroristen, als ob sie selbst Heilige seien", erregt sich der Vater, "aber in meinen Augen sind sie Freiheitskämpfer". Nicht anders hat sie bislang die Palästinenserführung behandelt, die ihnen monatlich NIS 3.500, umgerechnet rund EUR 890, auf das Knastkonto überweist. Das Geld, erzählt Junis, gehe für Einkäufe in der Kantine und für Zigaretten drauf. Das Essen dort sei einfach zu schlecht, jammert die Mutter, die einzige aus der Familie, die beide alle vier Wochen in der Haftanstalt im Negev besuchen darf. Geschätzt wird, dass 4.500 von über 6.000 palästinensischen Inhaftierten in Israel finanziell unterstützt werden. Kritik an dieser Praxis gibt es auch in Europa. Die Palästinenserführung in Ramallah entging ihr bisher, indem sie 2014 den monierten Fonds aus dem Budget der von Geberländern unterstützten Autonomiebehörden herauslöste und in die Verantwortung der finanziell unabhängigen PLO überstellte. (fr) Erst vor ein paar Tagen verteidigten Präsident Abbas und einer seiner engen Vertrauten, Nabil Shaath, nochmals die Zahlungen an Terroristen und deren Familien. (TimesofIsrael, Israelnationalnews) KR

Strache will Botschaft nach Jerusalem verlegen
Die FPÖ hat sich dafür ausgesprochen, die österreichische Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Nach Ansicht von Parteichef Heinz-Christian Strache ist es "total absurd", Jerusalem
nicht als israelische Hauptstadt anzuerkennen, wie mehrere israelische Medien am Donnerstag nach einem Treffen Straches mit einem israelischen Knesset-Abgeordneten berichteten. Strache traf Yehuda Glick von der Regierungspartei Likud in Wien, unter anderem um über "Islam und Islamisierung" zu sprechen, teilte der FPÖ-Abgeordnete David Lasar mit. Wie Strache auf Facebook und Twitter bekannt gab, ging es bei dem Gespräch um die "Beendigung der Ausgrenzung der FPÖ" beziehungsweise um eine "Normalisierung" der diplomatischen Beziehungen. Von israelischer Seite sei auch eine "Freundschaftsbotschaft für eine zukünftige gute Zusammenarbeit mit den Siedlern und dem Likud" überbracht worden. Laut "Jerusalem Post" bat Strache Glick, dem Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einen Brief zu übergeben, in dem der FPÖ-Chef beteuert, sich für die Verlegung der österreichischen Botschaft einzusetzen. (KleineZeitung) KR

Ein nicht unbedeutender Jahrestag: 10 Jahre Hamas-Herrschaft im Gazastreifen
Viele wichtige Hintergrundinformationen HIER. (Israelkompetenzkollektion) SSt



Neues vom WDR-Faktencheck
War Hitler Antisemit?
Der Faktencheck sagt:
"Bisher gibt es keinen Beleg dafür, dass Adolf Hitler mit eigenen Händen einen Juden umgebracht hat.
"
War Hitler im Widerstand?
Der Faktencheck sagt:
"Es ist ein gesicherter historischer Fakt, dass Hitler "Adolf Hitler" getötet hat und somit den einzigen erfolgreichen Anschlag auf den Führer der Nationalsozialisten verübt hat."

Und nun zum Wetter. (tapferimnirgendwo) TS

Der typische WDR Faktencheck sah in der Vergangenheit z.B. so aus. (FB)

Linkssammlung zum "zensierten" Arte/WDR-Film

Ein Jude hat die Titanic versenkt! Wieso, ich dachte, es war ein Eisberg? Ist doch alles das Gleiche: Eisberg, Goldberg, Rosenberg...

Wird Israel-Hass von Deutschland finanziert?
Ja, sagt die BILD: "Deutsche Steuergelder fließen an umstrittene Organisationen". Vier der von Deutschland finanzierten NGOs hat sich die BILD genauer angeschaut. (Bild) SSt

Zitat der Woche
"Wenn Sie die journalistischen Standards, die sie hier anlegen, immer anlegen würden, hätten sie fast nur Testbilder." (Wolffsohn zu WDR-Fernsehdirektor Schönenborn bei Maischberger)

Bildunterschrift der Woche
Jeder weitere Kommentar erübrigt sich. (Nach Protesten wurde die Bildunterschrift von der ARD geändert.) Viele weitere Seiten haben dieses Foto, das eine dpa Meldung in Bezug auf die Doku Ausstrahlung begleitet hat, ebenfalls übernommen, siehe u.a. FreiePresse, Focus, WN. SSt

Zur Erinnerung...
Aus gegebenem Anlass, möchten wir an diesen extrem wichtigen und völlig in Vergessenheit geratenen Antrag der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der in ähnlicher Form von den LINKEN eingereicht wurde, erinnern, der auch genau in dieser Form auch im November 2008 vom Bundestag verabschiedet wurde. Die hierin enthaltenen Forderungen, Versprechen und Empfehlungen betreffen uns heute mehr den je und könnten so einige aktuelle Fragen in Bezug auf den immer stärker grassierenden Antisemitismus liefern. Vor allem, liefert dieser beschlossene Antrag auch Antworten auf viele der heute immer wieder "neu" aufkommenden Fragen, wie z.B. der Frage nach einer "dringend benötigten Antisemitismusdefiniton"; eine Definition, die damals schon längst verabschiedet und von allen akzeptiert wurde. (HC, Bundestag, Bundestag) SSt









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Auswärtiges Amt vergleicht Israel mit China
Der Pressesprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, stellte Israel in eine Reihe mit den autoritär regierten Staaten Russland und China. Anlass für

Schäfers Ausführungen, die er selbst an die Journalisten herantrug, ist ein geplantes Gesetz zum Umgang mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs) der rechtskonservativen Regierung in Ungarn. Dieses Gesetz sieht vor, dass NGOs sich als "finanziert aus dem Ausland" kennzeichnen müssen, wenn sie jährlich mehr als EUR 24.000 aus ausländischen Quellen erhalten. Die israelische Botschaft zeigte sich verwundert über die heftige Kritik aus dem Auswärtigen Amt und erklärte gegenüber BILD: "Israel ist eine lebhafte Demokratie und es gibt keine Beschränkung für Spenden. Aktuell wurde eine Verpflichtung zur Transparenz für Spenden eingeführt, so wie es auch in anderen europäischen Ländern üblich ist. Die israelische Botschaft in Berlin hat das Auswärtige Amt um Aufklärung gebeten." (Bild, JPost, i24, Mena) Siehe passend dazu auch: Ulrich W. Sahm: Wäre "Israelkritik" ein Parteiprogramm, könnte man damit in Deutschland Wahlen gewinnen! (Jüdische Rundschau) SSt

Bürgermeister beklagt sich bei Abbas
In der nord-israelischen Stadt Ma'alot-Tarshiha hat es einen der tödlichsten Terroranschläge in der Geschichte des jüdischen Staates gegeben. 1974 wurden 22 unschuldige Gymnasiasten kaltblütig ermordet, als sie während einer Exkursion in einer Schule in Ma'alot übernachteten. Ebenso wurden sieben weitere Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, umgebracht. Die palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat jetzt ein Denkmal in Jenin zu Ehren des Anführers des Massakers errichtet. Bürgermeister Shlomo Bohbot

schrieb einen Brief an Präsident Mahmud Abbas: "Ich war wütend und schockiert, dass die PA ein Denkmal dem Terroristen und Mörder Khaled Nazzal gewidmet hat. Das Benennen eines öffentlichen Platzes nach einem abscheulichen Mörder untergräbt das Vertrauen, schmerzt die Gefühle und rückt den Frieden in die Ferne. Wenn Sie sich tatsächlich dem wahren Frieden verpflichtet fühlen und die Herzen der israelischen Öffentlichkeit erreichen wollen, erwarte ich, dass Sie das Denkmal entfernen." Kopien des Briefes wurden an US-Präsident Donald Trump, an den amerikanischen Botschafter David Friedman und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu geschickt. (wiki, fokusjerusalem.tv) TS

Verprügeln der Frau sei "natürliche Reaktion auf die israelische Besatzung"
Zuerst nannten sie Terrorismus eine "natürliche Reaktion" auf die Anwesenheit von Juden im

Heiligen Land. Jetzt verteidigen die Vereinten Nationen prügelnde palästinensische Männer: die würden bloß ihre Frustration über Israel an Frau und Tochter auslassen. Bei einer Debatte des UN-Menschenrechtsrates beklagte der Direktor von UN Watch, Hillel Neuer, einen neuen Bericht, wonach Israel für die Gewalt palästinensischer Ehemänner gegenüber ihren Frauen verantwortlich gemacht wird. Die Autorin des Berichts, Dubravka Simonovic, ist die Sonderbeauftragte der Vereinten Nation für Gewalt gegen Frauen. Wegen der israelischen Terrorbekämpfung werde Druck auf die palästinensische Bevölkerung ausgeübt. Doch das erkläre nicht, warum Gewalt gegen Frauen auch in Ländern wie Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten gleichermaßen verbreitet sei. Der Mangel an Beweisen für die Äußerungen von Simonovic seien unentschuldbar. In Predigten muslimischer Geistliche werde häusliche Gewalt völlig ignoriert. Neuer scheint hier einen empfindlichen Nerv getroffen zu haben. Der Vorsitzende der Debatte, UNHRC-Vizepräsident Amr Ahmed Ramadan, erklärte: "Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, kann es aber nicht, weil ich denke, dass sie diesen Rat in Zukunft mehr respektieren sollten." (israelheute) KR

»Sie werden uns nicht zum Schweigen bringen«
Die israelische Knessetabgeordnete Aliza Lavie (Yesh Atid), 52, ist bei einer Veranstaltung an der Berliner Humboldt-Universität zusammen mit der 82-jährigen Holocaust-Überlebenden Deborah Weinstein aufgetreten und niedergeschrien worden. Lavie wollte dort einen Vortrag zum Thema "Leben in Israel - Terror, Vorurteil und Chancen für den Frieden" halten. Aktivisten der

BDS-Bewegung störten ihren Vortrag, nannten sie eine "Kindermörderin" und riefen, an ihren Händen klebe das Blut von Kindern in Gaza. Die Störer zeigten keinerlei Gesprächsbereitschaft, obwohl ihnen der Dialog angeboten wurde, und wurden des Raumes verwiesen. "Sie werden uns nicht zum Schweigen bringen", schrieb die Parlamentarierin anschließend auf Facebook. "Wir werden nicht mehr still sein. Wir werden unser Gesicht nicht mehr verbergen. Heute sind wir stark genug, um entschlossen und beharrlich überall für die Wahrheit einzutreten - in Israel und der Welt." Lavie war zu einem mehrtägigen Besuch in Deutschland, bei dem sie Politiker, Vertreter des jüdischen Lebens und Studenten traf. (berlinerzeitung, tapferimnirgendwo, Jüd.Allg., Pressespiegel) TS

Heuchelei der UNO bei "Schwarzer Liste" für Israel
Rechtsprofessor Eugene Kontorovich von der Northwestern University legte dem UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) einen Bericht vor, der die

geschäftlichen Tätigkeiten in besetzten Gebieten rund um den Globus dokumentiert. Der Bericht unterstreicht die Heuchelei hinter der Entscheidung des Rats, eine Schwarze Liste zu erstellen, die ausschließlich Unternehmen im "Westjordanland" vorstellt. Kontorovich stellte fest, dass rund 44 Unternehmen aus Ländern wie Schweden, der Schweiz, Frankreich und Deutschland in verschiedenen besetzten Gebieten in der ganzen Welt geschäftlich aktiv sind. Der UNO-Rat "habe nie diese Geschäftsaktivitäten verurteilt." Kontorovich warnte davor, dass die Erstellung einer Schwarzen Liste der im "Westjordanland" tätigen Unternehmen Auswirkungen für Unternehmen haben könnte, die in anderen besetzten Gebieten operieren, denn auch wenn "der Rat dies auf Israel beschränken möchte, kennt das Gesetz keine Grenzen." Anne Herzberg, Rechtsberaterin von NGO Monitor, sagte: "Die Aktivitäten in besetzten Gebieten rund um den Globus, die von der UN und NGOs unerwähnt bleiben, demonstrieren die vollkommene Gleichgültigkeit gegenüber Menschenrechten, sofern es nicht um die zwanghafte und politisierte Fixierung der UN auf Israel geht." Erwähnt werden Konzerne wie Siemens, Allianz, Vodafone, Santander, Orange und Renault. (audiatur, ngo) KR







Die öffentliche Diskussion um den zunächst von Arte und WDR zurückgehaltenen Film zu Antisemitismus in Europa hat in der Fernsehgeschichte wohl bisher unbekannte Ausmaße angenommen. Die eigentlichen Fragen gingen dabei unter. Völlig absurd war die Behauptung des WDR, dass es keine Beweise für antisemitische Motive bei dem Massaker auf das Bataclan-Theater gebe, oder für die Pogrome gegen Synagogen in Paris. Haarsträubend war das Argument, das dort auch einzelne Mitglieder einer extremen jüdischen Verteidigungsliga geholfen haben, die verbarrikadierten Juden zu schützen. Jene, die den islamischen oder palästinensischen Antisemitismus leugnen, versuchen, die israelische Besatzung als Grundübel einzubringen, als hätte es nicht schon lange vor dem Beginn der Besatzung 1967 Pogrome wie in Hebron gegeben oder eine Vertreibung aller Juden aus den arabischen Ländern. Allein die Kriege gegen Israel sind der beste Beweis dafür, dass auch nach einem völligen Rückzug Israels aus allen besetzten Gebieten und dem ohnehin schon 2005 geräumten Gazastreifen weder Frieden wäre, noch dem uralten Judenhass in Europa ein Ende gesetzt werden würde. TS







Neue Sportplätze in Jerusalem
In Jerusalem wurde der Kraft Family Sports Campus eingeweiht, der mehrere Plätze - u.a. auch für American Football - bietet. Zu diesem Anlass waren auch ehemalige NFL-Stars in Israel zu Gast. (JPost, ToI) JG



Aleppo: Und wieder versagt der Westen
Vortrag von Thomas von der Osten-Sacken am Dienstag, 27.06.2017, 18 Uhr in Raum C10, Universität Trier, Campus 1. Veranstalter: Referat für Antirassismus und Antifaschismus im AStA der Universität Trier und Rosa Salon. Als Ende Dezember 2016 Aleppo von Terroristen befreit wurde, wie es offiziell in Damaskus, Moskau und Teheran hieß, ging eine jahrelange blutige Belagerung zu Ende, bei der die Weltöffentlichkeit tatenlos zuschaute. Hatten Europa und die USA zu Beginn der Aufstände in
Syrien noch erklärt, sie seien "Freunde Syriens" und das Assad Regime müsse weg, so schauten sie doch dem Gemetzel bald nur tatenlos zu. In Aleppo kamen Fassbomben und Phosphor zum Einsatz, Krankenhäuser und Schulen wurden von der russischen und syrischen Luftwaffe gezielt bombardiert, während die Verteidiger des eingeschlossenen Ostaleppos bald nur noch Hilfe aus Saudi Arabien und der Türkei erhielten. Mit den fatalen Folgen, dass islamistische Organisationen innerhalb der Opposition zusehends die Oberhand gewannen. Aleppo war ein Symbol in Syrien und mit dem Fall des Ostteils der Stadt erlitt die syrische Opposition einen schweren Schlag. Die "Befreiung" allerdings war eine, an deren Spitze der General der iranischen Revolutionsgardisten Quasim Suleymani stand, die Bewohner wurden evakuiert und leben heute in Flüchtlingslagern. An dem Schicksal Aleppos zeigt sich, wie schmählich der Westen in Syrien versagt hat und welche fatalen Folgen dieses Versagen hat. Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer des seit 25 Jahren bestehenden Vereins "Wadi - Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit e.V." und arbeitet als Journalist (u.a. Jungle World, Mena-Watch). (wadi-online, FB) TS



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Ein misslungener Artikel - und dann bedankt sich die NZZ für antisemitischen Beifall






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Abbas' Children - Culture of Hate

Künftige Eisenbahnstrecke Tel Aviv - Jerusalem

Britney-Variante von EL AL

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Religionsfreiheit in Israel

150,000 Muslime beteten am vergangenen Freitag, dem letzten Freitag von Ramadan, auf dem Tempelberg, bei und in der al-Aqsa Moschee.

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Kaffee Aroma: Öffnung bald


Vor dem Rathaus von Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf wurde am Freitag die Fahne des Staates Israel gehisst als Zeichen gegen den Al-Quds-Marsch, der an dem Tag durch den Bezirk zog. Vielen Dank für die Solidarität!



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Thomas
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