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12. Juni 2017

Inhaltsverzeichnis
























Bakterien machen den Unterschied
Eine Ernährungsstudie des Weizmann-Instituts in Israel wies nach, dass Weißmehl aus Weizen zu Unrecht als ungesünder als Vollkornweizenmehl gilt. Aufgrund seiner "leeren" Kalorien gilt bei Ernährungsratgebern Weißbrot
als reiner Dickmacher. Vollkorn enthalte mehr Ballaststoffe und Mineralien, lasse so weniger schnell den Blutzuckerspiegel ansteigen und sei deshalb gesünder. Die Studie zeige, dass unterschiedlich verarbeiteter Weizen verschieden auf die menschliche Darmflora wirkt. Bei einem Teil der Probanden ließ Weißbrot den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und bei anderen war es das Vollkornbrot. "Menschen reagieren einfach verschieden, sogar auf das identische Essen", lautet eine Erklärung des Koautors Eran Elinav. Die Ursachen für die unterschiedlichen Reaktionen dürften an den im Darm lebenden Bakterien liegen, denn Menschen mit ähnlichem Mikrobiom reagierten auch ähnlich auf das jeweilige Brot. (abzonline) KR

Wirksame Hilfe für "Sichelfüßchen"
Der Sichelfuß ist die häufigste Fußfehlstellung bei Neugeborenen: Hierbei ist der Vorderfuß nach innen gedreht - dadurch hat der Fuß die Form einer Sichel - im Extremfall ist es ein
Klumpfuss. Dr. Izak Daizade begegnete Tausenden von Säuglingen, die mit solchen fehlerhaften Füßen geboren wurden. Nach siebenjähriger Forschung entwickelte er eine Klammer, die innerhalb von sechs Wochen diese Säuglingsfußdeformation behebt, ohne Kinder und Eltern zu stressen. Daizade wechselte nach seinem Studium in Teheran (Iran) zur Orthopädischen Chirurgie am Beilinson Hospital in Israel und wurde dort über mehr als 30 Jahre zu einem der führenden Forscher. Seit 2007 entwickelt und patentiert Daizade innovative orthopädische Produkte weltweit. Zusammen mit seinem Sohn Eilon startete Dr. Daizade die UNFO Med, um innovative Behandlungen für Neugeborene mit angeborenen Fußdeformitäten zu entwickeln. "UNFO" wird jetzt in Israel, Italien, Afrika, der Ukraine und Südkorea verkauft. (ynet) DC

Erfolgreiche Versuche mit Stammzellentherapie gegen Altersblindheit
Die Makuladegeneration verursacht 32% der Neuerblindungen bei über Fünfzigjährigen. Prof. Reubinoff und Prof. Eyal Banin vom Zentrum für Netzhautentzündungserkrankungen in der Hadassah-Abteilung für Ophthalmologie, haben bei fünf
Patienten Transplantationen mit Netzhautpigmentzellen aus Embryo-Stammzellen durchgeführt. Die Sehmöglichkeit der Alten ist stabil geblieben und hat sich nicht verschlechtert, wie es ohne die Transplantation der Fall wäre", erklärt Prof. Reubinoff. Die transplantierten Zellen wurden erfolgreich in die Netzhaut absorbiert. Die Forscher mussten zuvor eine Kultur aus den embryonalen Stammzellen entwickeln, die nur die Pigmentzellen der Netzhaut enthalten und beweisen, dass diese Zellen bei Experimenten bei Mäusen und Ratten sicher und wirksam waren. Prof. Benjamin Reubinoff, Direktor des Hadassah-Zentrums für embryonale Stammzellforschung und Experte für Geburtshilfe und Gynäkologie, gründete eine Firma namens Cellcure, die sich auf die Entwicklung embryonaler Stammzelltransplantation bei Patienten mit unheilbaren Krankheiten im Nervensystem und den Augen konzentriert. (ynet) DC

Ausgezeichneter Schnelltest für Salmonellen, E.coli und Listerien
Die rechtzeitige Erkennung und Zählung von gesundheitsgefährdenden Bakterien wie E.coli, Listerien und Salmonellen ist bei schnellverderblichen Lebensmitteln ein großes Problem. Herkömmliche Schnelltests dauern 18-32 Stunden. Bis dahin ist die Frischware schon längst beim Verbraucher. Die Firma Yarok aus Jerusalem
wurde deshalb für ihr mikrobiologisches Prüfsystem von der UN-Organisation für industrielle Entwicklung mit dem Preis für "innovative Ideen und Technologie im Bereich Agribusiness" ausgezeichnet: Das Yarok-System-Kit für Fluoreszenzmikroskopie ist in der Anwendung einfach, sicher und kostengünstig, braucht kaum länger als 45 Minuten und kann deshalb unmittelbar in der Produktionsstätte angewandt werden. (i21c) DC

Israels Armee testet Brille für den Cyberkrieg
Oberstleutnant Li Ofri testet eine HoloLens-Brille von Microsoft, in der die echte mit der virtuellen Welt kombiniert wird. In Ramat Gan trägt der Oberstleutnant eine helmartige Brille auf dem Kopf und tippt mit seinen Fingern in die Luft. Nur er sieht die virtuelle Landschaft in der Nähe der israelischen Stadt Lod. Panzer und Soldaten setzen sich in Bewegung - wie bei einem Computer-Spiel. Doch dies ist kein Spiel. Der 24-jährige Software-Entwickler arbeitet für die israelische Armee
Israels Armee testet HoloLens-Brille
auf einem Militärstützpunkt in einem Vorort von Tel Aviv. Ofri erforscht mit seinem zehnköpfigen Team die Verbindung von echter und virtueller Welt in der Kriegsführung. Für die Strategieentwicklung, für die Behandlung von Verletzten, für die Reparatur von Maschinen und für den Einsatz. Seit Sommer vergangenen Jahres testet die israelische Armee zwei HoloLens-Brillen, Preis umgerechnet je rund EUR 2.800. Eine Drohne hat vorher die Landschaft bei Lod aufgenommen, der Computer erzeugt für den Träger der Spezial-Brille die virtuelle Realität in der echten Umgebung. Ganze Einheiten von Soldaten bewegen sich durch einen Fingertipp. So lässt sich klären, wie viel Zeit ein Mensch von einem Punkt zum anderen braucht, wie sichtbar er in einem Versteck ist und wo er entlanglaufen kann. (Handelsblatt) TS




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4.000 Jahre altes Haus nahe Jerusalem
Dr. Steven Ortiz vom Tandy Institute for Archaeology hat auf Tel Gezer in den judäischen Bergen ein 4.000 Jahre altes, 140 m² großes Haus freigelegt. Gezer wird in syrischen und ägyptischen Quellen erwähnt sowie im biblischen Buch Josua. Die Stadt gehörte dem Stamm Levi. Die Ägypter hatten die strategisch wichtige Stadt Gezer dem König Salomon übergeben, als Mitgift bei dessen Hochzeit mit einer Pharaonentochter. (worldisrael) TS



Campen in Israel
Der Reise-Journalist Aron Kamphausen hat immer wieder neue Israel-Tipps für den kleinen Geldbeutel. Aktuell stellt er "kostenlose 114 Campingplätze in einer Übersicht" vor. Ein kleiner Ratgeber für Rucksacktouristen, zusammengestellt von einem begeisterten Israelwanderer - von der (günstigen) Anreise über Ausrüstung und Packlisten bis hin zur Nutzung von GPS in Israel wird alles beschrieben. (israelabenteuer) DC







Porsche investiert in Israel
Porsche hat einen zweistelligen Millionenbetrag in die israelischen Venture-Capital-Fonds Magma und Grove investiert und richtet ein Innovation Office in Tel Aviv ein. Damit will sich der Stuttgarter Sportwagenhersteller einen Zugang zur Start-up-Szene in Israel sichern. "Israel
ist ein Top-Markt für IT-Experten und Ingenieure. Pro Kopf gibt es dort mehr Start-ups als in jedem anderen Land der Welt. Dieses Talent und technologische Know-How gepaart mit dem tiefen Fachwissen unserer Mitarbeiter ist der ideale Nährboden für zukunftsweisende Geschäftsmodelle", sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT bei Porsche. (springerprofessional) KR

Der erste Malt-Whisky aus Israel
Das limitierte M & H-Single-Malt ist der erste echt israelische Whisky. Das erste Fass des Single-Malt wurde im Januar 2014 in einem Kibbuz-Lager im nördlichen Sharon-Gebiet destilliert, durfte dann für 31 Monate in einem amerikanischen Eichenfass altern und wurde anschließend in einem Ex-Bourbon-Fass im M & H-Fassraum in Tel Aviv für weitere sieben Monate gelagert. Insgesamt werden jetzt im Sommer 391 Flaschen verkauft. (jns, whiskeywash) DC



Pride Parade
Zu dem traditionellen LGBT-Marsch in Tel Aviv kamen 200.000 Menschen. Die Parade begann im Gan Meir und endete mit einer großen Party am Strand. Das Event stand unter dem Motto »Bisexualiy Visible«. Schon die ganze Woche feierten Schwule, Lesben, Transsexuelle
und andere bei der Pride Week in Tel Aviv - mit Partys, einem Filmfestival und einem Drag-Queen-Rennen in Stillettos vor dem Dizengoff-Center. Die Pride Week ist für die Stadt Tel Aviv ein wichtiger Tourismusfaktor. Laut Angaben der Times of Israel reisten im vergangenen Jahr 30.000 Menschen aus dem Ausland nach Israel, um an den Feiern teilzunehmen. (JA, Flickr) KR

Israelische Krankenschwester stillt palästinensisches Baby
Auf der Straße 60 war es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. In dem Auto befand sich ein Ehepaar aus Hebron mit ihrem erst 9 Monate alten Baby. Der Vater war auf der Stelle tot, die Mutter war schwer verletzt und mit
ihrem Baby in das Hadassah-Krankenhaus in Ein Karem gebracht. Im Krankenhaus versuchte man, dem nur leicht verletzten Baby ohne Erfolg die Flasche zu geben. Nach etwa sieben Stunden, in denen sich das Baby weigerte, aus der Flasche zu trinken, begann die Krankenschwester Ola Ostrovsky ihre Schicht. Eine Tante des Babys fragte sie, ob sie vielleicht jemanden finden könne, der das Baby stillt. Die Krankenschwester ist selber Mutter eines Babys und erklärte sich zur Überraschung der Tanten sofort bereit, das Baby zu stillen. So kam es, dass die Krankenschwester zwischen ihren Behandlungen der Kinder auf ihrer Station das Baby stillte. Die Tanten sagten, dass sie sich sicher waren, dass eine Jüdin niemals ein unbekanntes palästinensisches Baby stillen würde. Krankenschwester Ola sagte, dass es für sie als stillende Mutter eine Selbstverständlichkeit gewesen sei, zu helfen. Die Mutter befindet sich noch im künstlichen Koma. Das Baby wird bald aus dem Krankenhaus entlassen und bei seinen Großeltern untergebracht, wo eine Tante das Stillen übernimmt. (Israelheute, ynet, mopo) KR

Tunesien und Libanon verbieten "Wonder Woman"
Nach Libanon hat auch ein Gericht in Tunesien den US-Film "Wonder Woman" verboten. Eine nationalistische tunesische Partei hatte gegen die Verbreitung des Films geklagt und bekam Recht. Die Partei wirft der israelischen Schauspielerin Gal Gadot (32), Hauptdarstellerin der
Comicverfilmung, vor, sie sei an israelischen Angriffen auf den Gazastreifen beteiligt gewesen. Die frühere "Miss Israel" Gadot leistete 2 Jahre Wehrdienst. In Tunesien sollte der Film mit Gadot als Amazonenprinzessin am Mittwoch anlaufen. Das nordafrikanische Land unterhält keine diplomatischen Beziehungen mit Israel. Zuvor hatte bereits das libanesische Innenministerium den Film verboten. Mit Einnahmen von USD 100,5 Mio. (EUR 89,1 Mio.) eroberte der Film die Spitze der Kinocharts in den USA und Kanada. "Wonder Woman" dreht sich um die Heldin Diana Prince von der Insel der Amazonen, wo Frauen regieren und wo es keine Männer gibt. Weltweit spielte "Wonder Woman" USD 223 Mio. (EUR 198 Mio.) ein. (suedtirol, musikexpress) KR



Wie tief kann er noch sinken?
Der Wasserstand des See Genezareth ist so niedrig wie seit 97 Jahren nicht mehr. Das größte Reservoir für Süßwasser ist mangels Regen im Winter auf den Stand von 1920 gesunken. Die nächste Regenzeit beginnt erst
im November. Im Mai 2017 sank der Spiegel um 15 cm, was einer Wassermenge von 9 Mio. Kubikmetern entspricht. Die Dürre dauert nun schon 4 Jahre an. Trotz des Zulaufs von Schmelzwasser durch den Jordan sinkt der Spiegel im Sommer täglich um 1 cm pro Tag aufgrund der großen Hitze in der Jordansenke, etwa 214 m unter dem Meeresspiegel. Nach Angaben des Sprechers der Wasserbehörde, Uri Schor, werde der See bis zur Regenzeit um einen weiteren Meter absinken. Nicht nur die Strände werden leiden, es wird auch eine Versalzung des Wassers befürchtet. (ynet) TS

Feiern und Gedenken
Mit zahllosen Feiern und Veranstaltungen wurde der Wiedervereinigung Jerusalems und des 6-Tage-Krieges von 1967 gedacht. Hinzu kam auch noch eine Gedenkfeier für die Toten der Altalena auf dem Friedhof von Nachlat Jitzhak im Beisein von Staatspräsident Reuven Rivlin. Vor der Küste von Tel Aviv ließ der damalige Premierminister David Ben Gurion im Juni 1948, knapp einen Monat nach der Staatsgründung, ein Schiff mit Waffen für die jüdische Untergrundorganisation Irgun (Etzel) bombardieren und versenken. Was wie ein "Bürgerkrieg" wirkte, war ein konstituierender Akt, denn damit war klar, dass es in Israel nur noch eine Armee und keine bewaffneten Milizen geben dürfe. Kaum gedacht wurde des ersten Libanonkrieges, der am 6. Juni 1982, vor 35 Jahren, ausgebrochen war und erst im Mai 2000 endete, als unter Ehud Barak die israelischen Truppen endgültig aus Südlibanon abgezogen wurden. (wikipedia) TS
Gedenkstein für die Altalena am Strand von Tel Aviv (Foto: Sahm)

Sprecher von "Breaking the Silence": "Kriegsverbrecher" oder Lügner
Dean Issacharoff, Sprecher der israelischen Organisation "Breaking the Silence" ("Schweigen brechen"), droht ein Gerichtsverfahren. Justizministerin Ayelet Shaked hat den Rechtsberater der Regierung, aufgefordert, eine gerichtliche Untersuchung Issacharoffs zu veranlassen.
Issacharoff hatte sich selbst öffentlich als "Kriegsverbrecher" dargestellt. Bei einer Veranstaltung erzählte der Sprecher, er habe als Offizier in Hebron (2011 und 2015) von seinem Kommandanten den Befehl erhalten, einen unbewaffneten Palästinenser zu verhaften. Er sei dabei auf Befehl äußerst brutal vorgegangen, habe den Palästinenser am Nacken gepackt und ihm dabei mit den Knien ins Gesicht und in die Brust gedrückt, bis der Mann blutete und ohnmächtig wurde. Sollte er gelogen haben, um israelische Soldaten als Kriegsverbrecher zu verunglimpfen, könnte er wegen Verleumdung angeklagt werden. Andere Soldaten der Nahal-Einheit bestritten die Darstellung und nannten Issacharoff einen "Lügner". Sein Kommandeur, Reservekapitän Omri Sayner, schrieb auf Facebook: "Ich werde dir nicht gestatten, meinen Namen und den meiner Soldaten zu diskreditieren und Lügen zu verbreiten." Die Affäre stellte die Ernennung seines Vaters Jeremy Issacharoff zum neuen Botschafter in Berlin in Frage. (Fokus, world) DC




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Arte sendet Antisemitismus-Doku nicht
Bereits seit einem Monat ist bekannt, dass Arte eine fertige Dokumentation über wachsenden

Antisemitismus in Europa nicht zeigen will (DWDL.de berichtete). Grund dafür sind angebliche Formfehler, so entspreche der Film nicht dem in Auftrag gegebenen Projekt. Nun hat sich der Zentralrat der Juden in die Sache eingeschaltet und in einem Brief an Arte-Präsident Peter Boudgoust gefordert, der Film solle freigegeben werden. Er wolle die Doku nicht journalistisch bewerten, schreibt Zentralratspräsident Josef Schuster, dennoch könne er die formalen Gründe nicht nachvollziehen. Schuster weiter: der wachsende Antisemitismus sei höchst relevant. Die Doku gehöre auch zum Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender. Arte selbst wies das zurück. Dass die formalen Gründe nun, vor allem in den sozialen Netzwerken, lächerlich gemacht werden, kann der Arte-Programmdirektor nicht verstehen. Produzent Joachim Schröder, der die Doku gemeinsam mit Sophie Hafner verantwortet, hat sowohl in Deutschland und Frankreich, aber auch in Israel und Gaza gedreht. Letzteres ist für die Arte-Verantwortlichen offenbar ein Problem. Die Macher sehen hinter der Begründung des angeblich verfehlten Themas nur eine Ausrede: Schröder vermutet, Le Diberder hätte Angst, mit der Doku Muslime zu provozieren. (dwdl, dlf, arte, wdr, faz, bild) Auch Charlotte Knobloch, MdB Dr. Thomas Feist und MdB Michaela Engelmeier veröffentlichten Briefe, bzw. Stellungnahmen zu der Nicht-Veröffentlichung dieser wichtigen Dokumentation. KR

Antisemitismus auf Arte
Während sich der deutsch-französische Sender Arte weigert, eine Dokumentation über Antisemitismus in Europa zu zeigen, sendet der Sender eine

anti-israelische Dokumentation, die vor Einseitigkeit nur so strotzt. Der kurze Film "Was ist die grüne Linie" beginnt mit den Worten: "Nach dem Unabhängigkeitskrieg 1949 zeichnen Israel, Ägypten, Jordanien und Syrien unter Vermittlung der UNO die neue Linie Israels mit grüner Tinte." Nicht erwähnt wird, dass Israel angegriffen wurde und dass es die erklärte Absicht der Angreifer war, Israel als Land und Volk zu vernichten. Die Gründungscharta der Hamas enthält heute die Forderung nach der Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes. All das interessiert arte nicht. Israel wird als Aggressor gezeigt. Der Film geht weiter mit diesen Worten: "Sechstagekrieg, 1967. Israel erobert den Gaza-Streifen, die Sinai-Halbinsel, die Golan-Höhen, das Westjordanland." Dabei wird eine Karte eingeblendet, in der Israel in Rot dargestellt wird und die gefährlich wirkende Farbe sich unter dramatischer Musik über Ägypten, Syrien, Jordanien und den Libanon legt. Juden werden hier als die blutrote Gefahr dargestellt, die alles verschlingt. (tapfer) KR

T-Shirt mit Kampfruf
Das Sears-Kaufhaus hat sich verpflichtet, anti-israelische Kleidung aus seinem Online-Shop zu entfernen. Sweatshirts und T-Shirts mit dem Slogan "Free Palestine" und mit einer Faust in den Farben der

palästinensischen Flagge konnten Online bestellt werden. Einige Hemden zeigten auch die Karte Israels unter dem Slogan "Freies Palästina". Darunter, in der Beschreibung, erhalten die Kunden die Empfehlung, "eine Aussage über den arabisch-israelischen Konflikt mit diesem mächtigen Design zu machen." Ein Sears-Vertreter sagte dem World Jewish Congress (WJC), dass sich das Unternehmen verpflichtet habe, die Hemden zurückzuziehen, die Sears.com über einen Drittanbieter erhalten habe. "Wir verkaufen keine Gegenstände, die mit Politik verbunden sind", sagte der Vertreter dem WJC. Das Leipziger Einzelhandelsunternehmen SpreadShirt hat Kunden ermöglicht, maßgeschneiderte Bekleidung zu entwerfen und zu bestellen. Das anti-israelische T-Shirt ist seit Oktober 2016 im Angebot. SpreadShirt erklärte: "Wir schätzen die Freiheit der Meinungsfreiheit." Der Sears-Vertreter sagte, dass das Unternehmen Dutzende Beschwerden erhalten hatte. (united, Spreadshirt, spreadshirt) Entgegen Sears und Walmart, die beide sämtliche "Free Palestine" Bekleidung aus ihrem Sortiment entfernt haben, verkauft Amazon diese Ware auch weiterhin. (TimesofIsrael) TS

London: CNN arrangierte muslimische Friedensdemo
Direkt neben einem BBC-Reporter, nur wenige Meter vom Tatort an der London Bridge entfernt, dirigierten Kollegen von CNN und ein Fotoreporter sieben

muslimische Frauen mit Kindern und vier Männern hinter eine Polizeiabsperrung in die beste Kameraposition. In den Händen hielten sie gedruckte "Aufrufe zu Liebe", die ihnen die CNN Journalistin in die Hand gedrückt hatte. Alles war perfekt in Szene gesetzt. Im Web sorgte diese gestellte Friedensdemo für heftige Reaktionen. (krone, achgut) TS

"In Our Hands" - Dokudrama zum Kampf um Jerusalem ist ein Hit
Das Christian Broadcasting Network Dokudrama über die Eroberung Jerusalems hat in den US-Kinos schon am ersten Tag USD 1,6 Mio. eingespielt. Der Film über die "Geschichte von Brüdern in Waffen - In unseren Händen: Die Schlacht um Jerusalem" erzählt die Geschichte der 55. Fallschirmjägerbrigade. Mit Tagebüchern, Radiosendungen, Interviews aus erster Hand und historischen Reenactments konzentriert sich dieses exklusive Dokudrama auf die Soldaten, die für Jerusalem kämpften und der Welt mitteilten: "Der Tempelberg ist in unseren Händen." (jpost) Die Deutschlandpremiere des Films wird am 25. Juni in Frankfurt stattfinden. Mehr Infos von der B'nai B'rith Frankfurt Schönstädt Loge. DC


Abbas beruft Mörder ins PLO Zentralkomitee
Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas hat den im Gefängnis sitzenden Mörder Karim Younes in das Zentralkomitee der PLO berufen, deren höchstes Beschlussgremium. Younes, ein israelischer Araber

aus Nazareth, hatte 1980 den Soldaten Avraham Bromberg zusammen mit seinem Cousin entführt und ermordet. Dafür wurde er zu lebenslänglicher Haft verurteilt. 2012 begnadigte ihn Präsident Shimon Peres und verwandelte die lebenslange Strafe in 40 Jahre Haft. Younes war einer der Anführer eines Hungerstreiks, den der Häftling Marwan Bargouti (fünfmal lebenslänglich) ausgerufen hatte. Die Berufung von Younes durch Abbas wird in Israel scharf kritisiert, da es zeige, dass für Abbas Mörder von Israelis "Märtyrer" und verehrenswerte Helden sind. Aus dem Ayalon-Gefängnis rief Younes zur Fortsetzung des "Widerstandes" bis zum Sieg auf. Innerhalb einer Woche wurden 44 "Märtyrer" geehrt, die insgesamt 440 Israelis ermordet haben. (Samidoun, palwatch) TS







Während alle Welt in Richtung London und Washington schaute und sich für das Schicksal von Theresa May und Donald Trump interessierte, wurde in Israel gefeiert. 200.000 Menschen kamen zu der großen
LGBT-Gay-Parade in Tel Aviv, während in Jerusalem weiter der Wiedervereinigung vor 50 Jahren gedacht wurde. Die berühmte "Woche des Hebräischen Buches", früher ein landesweites Kulturereignis, wurde mangels Finanzierung auf Tel Aviv, Jerusalem und Rischon Lezion beschränkt. Eine Umfrage ergab, dass 29% der Erwachsenen in Israel gar keine Bücher mehr lesen. Das Israel-Festival mit zahlreichen Theateraufführungen litt unter einem Skandal. Kulturministerin Miri Regev, eine Brigadegeneralin a.D., drohte bei der Eröffnungsfeier unter Buhrufen mit einer Streichung der Regierungssubventionen, falls bei Vorstellungen die Schauspieler völlig nackt auf die Bühne treten. Politisch bedeutsam in dieser Woche waren der sehr willkommene Besuch der amerikanischen UN-Botschafterin Nikki Haley, die sich gegen die unfaire Behandlung Israels in den Vereinten Nationen stemmt, und der bevorstehende Besuch des indischen Präsidenten, nachdem Premierminister Netanjahu gerade erst von einem weiteren erfolgreichen Besuch in Afrika zurückgekehrt ist. TS







Israel mit Remis gegen Moldau
Israels Fußball-Nationalmannschaft hat eine Niederlage bei der Generalprobe für das WM-Qualifikationsspiel am Sonntag gegen Albanien gerade noch abgewendet. In Netanja kam das Team von Trainer Elisha Levy gegen
die Auswahl der Republik Moldau nur mit Glück zu einem 1:1. Unter Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) brachte Radu Ginsari den Außenseiter in Führung, der vom früheren Düsseldorfer Bundesligaprofi Igor Dobrowolski betreut wird. Der frühere Berliner Ben Sahar bewahrte Israel schließlich vom Elfmeterpunkt vor einer Niederlage (90.+5). Auf Seiten der Israelis, die in der Gruppe G mit 9 Punkten Dritter hinter den Ex-Weltmeistern Spanien und Italien (je 13) sind, standen Almog Cohen vom FC Ingolstadt und Taleb Tawatha von Eintracht Frankfurt in der Startelf. Moldau ist in der Qualifikations-Gruppe D mit einem Punkt abgeschlagen Tabellenletzter. (eurosport) KR



Länderbericht Israel von Gisela Dachs
Der von Gisela Dachs für die Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebene "Länderbericht Israel" überzeugt durch seinen umfassenden Blick auf Geschichte, Gesellschaft und Kultur des Landes, der sowohl verschiedene Perspektiven als auch kritische Aspekte ermöglicht. Bemerkenswert ist dabei der Versuch,
die konkreten Lebenswirklichkeiten der Israelis in den Vordergrund zu stellen. Denn all zu oft wird über Israel und den Nahostkonflikt gesprochen, ohne dabei die Realitäten der Menschen zu kennen. Die einfühlsame Einführung der Herausgeberin widmet sich daher zunächst dem Alltag und Leben in Israel, das, obwohl ein von Kriegen und Krisen gebeuteltes Land, dennoch glückliche Bewohner hat, wie diverse Umfragen immer wieder zeigen.
Die elf großen Themenblöcke werden durch ein Kapitel zur Ideengeschichte des Zionismus vor und nach 1948 eingeleitet. Über Israel und die Schoah schreibt Yehuda Bauer im Kapitel "Nationales Gedächtnis". Er zeigt darin auch, wie die einzelnen Parteien mit dem Vermächtnis der Schoah umgehen, sowie die Gedenkrituale des Staates rund um den Jom haSchoah. "Das Problem, wie mit der Schoah umzugehen sei, ist in Israel ein fortwährend und leidenschaftlich diskutiertes Thema", summiert Bauer. Besonders erwähnt sei noch die gute Bebilderung des Bandes, die sich wohltuend von den sonst üblichen Klischees abhebt. Diese Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung kostet nur 4,50 Euro. Definitiv ein Muss für jeden, der sich für Israel interessiert!
Gisela Dachs (Hrsg.), Länderbericht Israel, Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe (Bd. 10000), 2016, Euro 4,50, Bestellen (hagalil) TS



Licht und Musik im Juni
Rod Stewart tritt am 14. Juni im Park Hayarkon in Tel Aviv auf, Indie-Rock bietet die alternative Dänische Rockband Mew im Jerusalem-Theater am 15. Juni, Tom Jones ist am 28. Juni in der Menorah (Yad Eliyahu) Arena zu hören. Daddy Yankee wird am 29. Juni 2017 im Reggaeton Live Park in Tel Aviv sein. Das Jerusalem-Festival des Lichts läuft vom 28. Juni bis zum 6. Juli. (rodstewart, tom jones, mews, daddyyanky, jerusalemlight) DC



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Auch im Juni findet in einigen Städten noch der Israeltag statt, so in Mering (18.06.) und Reichenbach (18.06.). Eine Übersicht aller Orte und Termine, soweit sie uns mitgeteilt wurden, gibt es HIER.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2017 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org
Seit dem 11. Mai wird bundesweit gefeiert...
Hier eine kleine Auswahl an verbleibenden Terminen:
18. Juni - Reichenbach
13. August - Hannover
Außerdem: Israeltag in Mering

Unter dem Motto "Land, Menschen und Kultur begegnen, kennenlernen, feiern" findet am 18. Juni 2017 ab 14 Uhr (St. Afra Wasserhaus, Karlsbader Weg 11, 81451 Mering) der mittlerweile dritte Israeltag in Mering statt, der unter anderem von Annemarie und Günter Wurm mit ins Leben gerufen wurde.
Und viele weitere Termine HIER...















Ausgrabungen in Gezer

Trailer zu "Schlacht um Jerusalem"



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Einige Impressionen von der Protestkundgebung gegen die KOPI-Palästinakonferenz in Frankfurt vom 9.6.2017


Der Tempelberg heute...

Der Tempelberg damals: Unkraut und Vernachlässigung unter jordanischer Kontrolle




Feierliche Kabinettssitzung im Kotel-Tunnel




Shalom
Thomas
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Thomas@il-israel.org



Der nächste Israeltag
findet rund um den 11. Mai 2017 statt!


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