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15. Mai 2017

Inhaltsverzeichnis






















Gemeinsame Forschung in Dresden und Rehovot
In Rehovot wurde das Weizmann-Helmholtz Laboratory for Laser Matter Interaction (WHELMI) gegründet. In diesem gemeinsamen Projekt des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und des israelischen Weizmann Institute of Science sollen hochintensive Laser entwickelt werden. Die Vereinbarung zur Kooperation wurde am 26. April unterzeichnet. WHELMI ist das erste Labor, das die Helmholtz-Gemeinschaft auf dem Campus eines ausländischen Partners etabliert. "Mit WHELMI geben wir ein Modellbeispiel für
In dieser Kammer trifft der ultrakurze Lichtstrahl des DRACO-Lasers auf den Elektronenstrahl aus dem Teilchenbeschleuniger ELBE. Auf diese Weise lässt sich brillante Röntgenstrahlung erzeugen. Foto: HZDR/Frank Bierstedt.
eine langfristige Zusammenarbeit zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und einem international herausragenden Partner", sagt der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Otmar D. Wiestler. "Ich bin davon überzeugt, dass wir durch die Kombination der jeweiligen Stärken große Fortschritte sowohl für die Laser-Forschung als auch für angrenzende wissenschaftliche Zweige, zum Beispiel die Krebs-Forschung, erzielen werden." Die größte deutsche Forschungsorganisation unterstützt das Projekt deshalb in den kommenden fünf Jahren mit EUR 1,25 Mio. aus ihrem Impuls- und Vernetzungsfonds. Den gleichen Betrag steuert das HZDR bei, weitere EUR 2,5 Mio. fließen vom Weizmann-Institut in das gemeinsame Labor. (hzdr) DC

Wo Wissenschaftler Stars sind
Im ehrwürdigen Helmholtz-Institut ist man begeistert über Israel: Sechs Nobelpreise in Chemie und zwei in Wirtschaft gingen nach Israel; zudem drei Turing-Awards, eine Art Nobelpreis der Informatik, und eine Fields-Medaille für exzellente mathematische Leistungen. Wie
ernst Forschung genommen wird, beweist schon eine simple Zahl: 4,25% des Bruttoinlandsprodukts fließen in die Forschung (OECD, 2015). Zusammen mit Südkorea ist das weltweit spitze; in Deutschland sind es knapp 3%. Auch das deutsche Uni-Gründer-Stipendien-Programm EXIST, finanziert vom Bundeswirtschaftsministerium, hat ein Auge auf kreative Israelis geworfen und wirbt gezielt Absolventen israelischer Universitäten an. Lisa Breford, Projektleiterin mit Sitz an der TU Berlin: "Einfach zu sagen Komm wir machen das mal eben, ist verbreiteter als bei uns. Das macht das Umsetzen von Ideen wahrscheinlicher. Und wenn etwas nicht klappt, wird das viel stärker als bei uns beantwortet mit: Gut, dann versuchen wir etwas Anderes." Einer der ersten EXIST-Stipendiaten, Ran Oren, der 2016 ins Gründerzentrum der Humboldt-Universität Berlin zog, hat noch eine weitere Theorie, wieso die Start-up-Kultur in Israel so ausgeprägt ist: "Wir kennen unsichere Verhältnisse. Wir leben in ihnen". (Helmholtz) DC

Aaron Ciechanover erklärt das Protein-Recycling
Der menschliche Körper hat seine eigenen Sanitärabteilungen, in denen Zellen Proteine abbauen und recyceln. In der "Symphonie des Lebens" spielt ein komplexes Orchester ohne Dirigenten. Wie
Medizin-Chemie funktioniert, erklärt der israelische Biochemiker Aaron Ciechanover, der 2004 zusammen mit zwei Kollegen den Nobelpreis für Chemie erhalten hat. Ciechanover erkannte, wie Zellen überflüssige Proteine zerstören und wiederaufbereiten. Dabei heftet sich das Molekül Ubiquitin an das zu zerstörende Molekül, das zum Proteasom transportiert und dort in kleine Peptide und Aminosäuren zerlegt wird. Das Ubiquitin wird danach weiterverwendet. Hierzu gibt es ein neues unterhaltsames Video des Wissenschaft-Stars. (youtube) DC

Wissenschaftler in Bewegung
Aaron Ciechanover, Dan Shechtman und Ada Yonath rappen, um für ihren Beruf zu werben. Alle drei tragen den Nobelpreis in Chemie - Aaron Ciechanover wurde er 2004 verliehen, Ada Yonath 2009, Dan Shechtman 2011. Die beiden Herren sind am Technion in Haifa tätig, Ada Yonath am Weizmann-Institut für Wissenschaften in Rehovot. Keiner von ihnen ist unter 70. (youtube) DC

Sicherheitspapier gibt Alarm bei Diebstahl
Vladimir Manov von Sdema Group hat ein dünnes unsichtbares Netzwerk entwickelt, das als Sicherheits-Sensor für Papierdokumente fungiert. "Tagit" funktioniert auch, wenn das Papier zerrissen, gefaltet oder zerknüllt
ist. Sobald das präparierte Papier aus dem als Schutzgebiet definierten Bereich genommen wird, gibt das System eine Warnung aus. Das Papier ist von normalem Druckerpapier nicht zu unterscheiden. Sdema Group hat 40 Mitarbeiter in Tel Aviv und Herzliya. Die Firma kombiniert einzigartige Methoden der Risikobewertung und -analyse mit langjähriger Erfahrung in der Sicherung von Regierungs- und Gewerbeflächen, für Transportsicherheit und die Bereitstellung von VIP-Schutz auf der ganzen Welt. Das Leistungsspektrum von Sdema umfasst auch die Bereitstellung von Informationssicherheitsdiensten, einschließlich des Marktforschungsschutzes gegen Cyber-Terrorismus, und bietet direkten Zugang zu den modernsten HLS-Technologien. (globes) DC

Hilft Cannabis-Wirkstoff gegen Demenz?
Geringe Dosen des Cannabis-Wirkstoffes verbessern nach Forscherangaben die nachlassende Gehirnleistung von alten Mäusen. Untersuchungen hätten gezeigt, dass der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) den
Alterungsprozess des Gehirns von Mäusen verändert. Das berichten Bonner Forscher im Wissenschaftsjournal "Nature Medicine". In einer klinischen Studie wollen sie jetzt untersuchen, ob THC auch die Gehirnfunktion von älteren Menschen mit einer beginnenden Alzheimer-Demenz oder einer milden Altersdemenz normalisieren kann. Zur Übertragbarkeit auf Menschen gebe es bereits Hinweise aus Israel: Bewohner eines Altersheims mit Appetitlosigkeit und Schlafstörungen hatten Cannabis bekommen. "Viele darunter waren daraufhin auch geistig wesentlich reger", sagte Zimmer. Dank der Ergebnisse und Erfahrungen wird in Israel Cannabis für geriatrische Patienten unter klinisch kontrollierten Bedingungen erforscht. (ntv) KR

Schmetterling entdeckt
Den Schmetterling Melitaea acentria entdeckte ein Evolutionsbiologe aus St. Petersburg auf den Golanhöhen. Der Falter flatterte über den Berg Hermon. Immer wieder hatten Besucher das Insekt fotografiert, doch wissenschaftlich registriert und erforscht war diese Art noch nicht. Der wunderschöne Melitaea acentria ist nach 109 Jahren der erste in Israel neu entdeckte Schmetterling. (JA) KR




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Wüstensee nach Shimon Peres benannt
Der alte Park in Dimona wurde dank einer Spende vom JNF (Jüdischer Nationalfonds) Holland neugestaltet. Es entstand ein beeindruckender künstlicher See, umgeben von viel Grün, einem großen Amphitheater, einem
Science-Games-Garten und Spielmöglichkeiten für Kinder. Dieser See wurde nun nach Shimon Peres benannt. Der Shimon-Peres-See, der sich über eine Fläche von zweieinhalb Hektar ausbreitet, umfasst einen prächtigen Klang- und Lichtbrunnen, eine grüne Uferlandschaft und einen Science-Games-Garten für pädagogische Aktivitäten. Die älteren Bäume, die vor über 50 Jahren vom KKL-JNF gepflanzt wurden, vermischen sich auf wunderschöne Weise mit den Parklandschaften. (fokus-jerusalem) DC

Mit Ryanair von Bremen in den Süden Israels
Ryanair stockt seinen Winterflugplan ab Bremen auf. Die irische Billigfluggesellschaft steuert ab November den Flughafen Eilat (Owda) im Süden Israels an. Außerdem gibt es neue Routen nach Fes (Marokko) und nach Malaga. Damit können Fluggäste in den Wintermonaten unter
zehn Ryanair-Zielen vom Flughafen Bremen wählen. Der Flughafen Eilat (Owda) liegt im südlichen Teil der Negevwüste in Israel. Das Rote Meer ist nicht weit entfernt, auch die ägyptische Grenze ist schnell erreichbar. Die Strecke wird ab November zweimal wöchentlich bedient. (kreiszeitung, weserkurier, urlaubspiraten) KR







YL Ventures generiert USD 75 Mio. für Innovation
Der neue Fonds YLV III will in wachstumsstarke Sektoren investieren, darunter Cybersicherheit, Enterprise Software, autonome Fahrzeuge, Drohnen-Technologien und VR / AR. Der Fonds wurde von fast allen YLV II-Investoren signifikant überzeichnet und schloss 25%
über seinem Ziel von USD 60 Mio. ab. Der Silicon Valley Managing Partner Yoav Andrew Leitersdorf erklärt das große Interesse an YLV III mit steigenden Cybernutzungsausgaben, die voraussichtlich bis 2021 in die Milliarden gehen werden und mit der grundlegenden Domänenkompetenz und Erfahrung in Cybersicherheit, die junge israelische Unternehmer besitzen, die meistens schon in der Wehrdienstzeit eine IDF-Geheimdienst-Schulung absolvierten: "Wir können diese Kompetenz nutzen, um in neue Sektoren zu expandieren, die künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Computer Vision, große Daten und Robotik nutzen - weil wir extrem selektiv bleiben, können wir Ideen schnell umsetzen und bieten so eine Menge Wert für Investoren. " (israeldefense) DC

33 neue Doppelstockwagen für Israel
Der Bombardier-Konzern baut weitere 33 Doppelstockwagen für Israel Railways. Die Fahrzeuge werden in den Werken Bautzen und Görlitz gebaut. Ein Teil der Endmontage findet
vor Ort in Israel statt. Hier rollen dann insgesamt 462 Doppelstockwagen von Bombardier. Der Konzern bezifferte den neuen Auftrag auf rund EUR 56 Mio. Die Lieferung soll bis Februar 2019 abgeschlossen sein. Die Wagen bekommen auf beiden Ebenen Teppichböden und leistungsstarke Klimaanlagen. (SZ) KR

Molekulardiagnostik nach Südostasien verkauft
Das israelische Molekulardiagnostik-Unternehmen GeneSort wurde von Hong Kong Investment Fund AID Partners für USD 23 Mio. erworben. GeneSort ist spezialisiert auf die genetische Analyse von tiefem Gewebe. Es erkennt spezifische genetische Mutationen im Zusammenhang mit verschiedenen Arten von Krebs. Onkologen können GeneSorts diagnostische Ergebnisse verwenden, um Behandlungen an die spezifischen genetischen Mutationen des Patienten anzupassen. (nocamels) DC

Stingray kauft Co. Yokee Music
Der kanadische Business-to-Business-Multiplattform-Musikanbieter Stingray Digital Group Inc. hat die israelische Yokee Music Ltd. erworben. Yokee ist der Anbieter von drei Social-Music-Apps, die regelmäßig in den Top 10 der Musik-Kategorie in 100 Ländern eingestuft sind: Yokee, Yokee Guitar und Yokee Piano. Gemeinsam haben die Apps in vier Jahren über 80 Mio. Downloads erreicht. Nach Schätzungen lag die Akquisition bei Dutzenden von Mio. Dollar. (nocamels) DC

Zurückhaltung auf dem privaten Markt
Private-Equity-Unternehmen investierten im ersten Quartal 2017 USD 316 Mio. in israelische Startups. Die vierteljährliche Investition liegt damit um 45% unter dem letzten Quartal 2016, aber 22% über dem Investment
von USD 260 Mio. im ersten Quartal 2016. Omer Ben-Zvi, Partner der Anwaltskanzlei Shibolet & Co erklärte, der Quartals-Dollarbetrag-Umfang sei relativ niedrig, aber dieser Faktor neige dazu, stark von einem oder zwei großen Deals beeinflusst zu werden, die es dieses Quartal nicht gab. In Q1 / 2017 wurden die Kapitalerlöse gleichmäßig aufgeteilt (50/50) zwischen Equity-Transaktionen und Buyout-Deals, ähnlich wie Q4 / 2016 und Q1 / 2016. Die Zahl der Eigenkapitalgeschäfte lag leicht über dem Quartalsdurchschnitt der beiden vorangegangenen Jahre. Derzeit gibt es 39 aktive israelische Private-Equity-Management-Unternehmen, die von IVC Research Center überwacht werden, mit insgesamt USD 12,12 Mrd. unter Management und geschätzten USD 1,2 Mrd., die für neue Investitionen verfügbar sind. (nocamels, ivc) DC



50 Jahre vereintes #Jerusalem
Dieser Account twittert in Echtzeit über den Sechstagekrieg 1967 und die Geschichte Jerusalems: #Juni67 (twitter) DC

Drohnen für den Frieden
Asaf Brimer verließ 2008 die israelische Luftwaffe. Vor 4 Jahren gründete er "Moona, ein Raum für Veränderung", eine gemeinnützige Institution in Galiläa, die durch gemeinsame Entwicklung von Raumfahrttechnologien
Brücken zwischen israelischen Juden und arabischer Jugend bauen will: "Die Idee ist, jungen Erwachsenen praktische Fähigkeiten für die Industrie zu geben und ihnen Mentoren an die Seite zu stellen. Wir trainieren hier auch Lehrer über einen Zeitraum von einem Jahr und schicken sie dann zurück zu ihren Schulen, damit sie vor Ort arbeiten und eine lokale Gemeinschaft aufbauen, um Technologiestudien und Unternehmertum zu fördern." Moona schafft auch gemeinsame Unterhaltungsräume und kulturelle Veranstaltungen für Juden und Araber. In Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat des Dorfes Majd al Kurum entwickelt Moona Projekte für Drohnen, Roboter, 3D-Druck und Software- und Hardware-Entwicklung. (ToI) KR

Israel beim Eurovision Song Contest 2017
Imri Ziv, Israels Vertreter im Eurovision Song Contest (ESC) 2017 in Kiew, hat das Finale erreicht (Endergebnis nach Redaktionsschluss). Eine Gruppe Israelis, die mit der BDS-Bewegung verbunden ist, hat ihn schon aufgegeben: "Wir sind eine Gruppe von israelischen Bürgern. In dieser Woche werden die Europäer (und auch die Australier) eine Chance bekommen, Israel zu erzählen, was wir von der Unterdrückung und Enteignung der Palästinenser halten und die Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen im Hungerstreik ausdrücken. Im Eurovision Song Contest sollten wir dem Song of Israeli Apartheid Zero Points geben!". Das Publikum des ESC konnte BDS nicht für sich einnehmen: Imri Ziv trifft beim ESC auf begeisterte Hörer, die sich für Boykott nicht interessieren. Das Finale des ESC wird Israels öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Fernsehsender ausnahmsweise noch einmal senden. (ESC, JPost, ToI) KR DC
"The secret of my life
Is never givin' up
Now I'm close to you
Walking through the stars
Brings me to the start
When I won with you..."

Neue Miss Israel gekürt
Die 19 Jahre alte Rotem Rabi aus Jerusalem ist zur Schönheitskönigin für das Jahr 2017 gekrönt worden. Sie war Sanitäterin bei der israelischen Luftwaffe. Gemäß den Regeln darf sie nie verheiratet gewesen sein und keine Kinder haben. Sie wird Israel im Dezember in China beim Wettbewerb für die Schönheitskönigin der Welt repräsentieren. Nach eigenen Angaben will sie den Hunger in der Welt bekämpfen und Frieden bringen. (JPost) TS



Bassem Eid: Palästinenser brauchen Unterstützung, aber nicht den selbstgerechten BDS
In einem Kommentar hinterfragt der Palästinensische Menschenrechtsaktivist Bassem Eid die Motivation von BDS und anderer propalästinensischen Aktivisten. Sein Fazit: "...Jene BDS-Bewegung, die von sich behauptet, dass sie unser Freund sei, ist entschlossen, Israel für all
unsere Probleme verantwortlich zu machen, und weigert sich, die wahren Streitpunkte anzuerkennen. Stattdessen engagieren sie sich in einem eigennützigen Narrativ, das darauf abzielt, als Helden zu erscheinen, die angeblich den Palästinensern helfen. Wenn sie wirklich unsere Freunde wären, würden sie ihre Augen öffnen und uns helfen, die realen Streitthemen anzugehen. Wenn sogenannte propalästinensische Aktivisten wirklich Palästinensern helfen wollten, dann sollten sie Freiheit, Menschenrechte, Demokratie und Gerechtigkeit für die Palästinenser fordern. Sie sollten fordern, dass die Aufwiegelung von Palästinensern beendet wird. Sie sollten Israel unterstützen, Jobs in der Westbank für Palästinenser zu schaffen. Sie sollten Palästinensern helfen, die Ökonomie zu entwickeln, und sicherstellen, dass das Geld nicht dazu benutzt wird, die terroristische Herrschaft reich zu machen oder die Waffenlager der Terroristen zu vergrößern. Sie sollten Palästinenser ermutigen, in Frieden mit Juden zu leben. Falls und wenn diese Unternehmung begonnen wird, kann eine dauerhafte Lösung erreicht werden. Bis dahin ist es Zeitverschwendung, von ihr zu reden." (HC) SSt

Öffentlich-rechtliche Sender in Israel abgeschaltet
Am Dienstagabend wurde es selbst altgedienten Berichterstattern zu viel: Mit Tränen in den Augen gaben sie die Anordnung bekannt, alle Sender der Israelischen Rundfunkanstalt (IBA) sofort zu schließen. Der
Konkursverwalter der Regierung hatte dies anderthalb Stunden vor der Nachrichtensendung beschlossen. Die Abendsendung, die seit 1968 Israelis vor der Mattscheibe miteinander verband, endete mit einem spontanen Auftritt, bei dem alle Angestellten weinend die Nationalhymne sangen. Manche wähnen darin einen Schwanengesang der Demokratie in Israel, behauptet Gil Yaron in der "Welt". (Welt, israelheute, HC, HC) KR

Deutsch-Israelischer Cyberdialog
In der vergangenen Woche kam im Auswärtigen Amt in Berlin erstmals eine israelische Delegation mit einer deutschen Delegation zum Dialog über Fragen der Cyberaußenpolitik und der Cybersicherheitspolitik zusammen. (Auswärtiges Amt) JG
Foto: photothek / Auswärtiges Amt

Israelischer Armeesprecher gegen B'Tselem
Auf seiner Facebookseite reagierte der Sprecher der Israelischen Armee, Brigadegeneral Moti Almoz, auf ein Video der Organisation B'Tselem. Darin sind drei israelische Soldaten während eines Vorfalls nahe der Siedlung Yitzhar zu sehen sind. Almoz schrieb: "An alle, die unseren Ruf schlechtmachen, wir reagieren nicht immer, denn manchmal wollen Sie eine Gratiskampagne
bekommen, auch mithilfe von Provokation und der Entscheidung, dass ein Video wichtiger ist als die Wahrheit. Die Befehlshaber der Armee und die Soldaten tun alles, was möglich ist, um die Bürger Israels zu beschützen und werden dies auch in der Zukunft tun. Es besteht ein großer Unterschied zwischen dem Filmen eines Ereignisses, während es noch geschieht und der Inszenierung eines Vorfalls durch das Mitbringen einer Kamera." Der Offizier im Video habe gehandelt, wie von ihm erwartet. Der Vorfall ereignete sich vor drei Monaten. Drei Palästinenser hatten sich der Siedlung Yitzhar genähert. Einer war Aktivist von B'Tselem und hatte eine Kamera dabei. Einer der drei Soldaten forderte die Palästinenser auf, sich zu entfernen. Einer Untersuchung der israelischen Armee zufolge weigerten sich die drei Palästinenser, trotz mehrfacher Aufforderung der Soldaten, den Ort zu verlassen. Die Untersuchung brachte zu Tage, dass einer von ihnen einem Soldaten auf das Bein trat, woraufhin der Offizier ihn festnahm. Nachdem B'Tselem sich entschieden hatte, 5 Minuten des Videos in einem Film über die Aktivitäten ihrer Organisation in einem Kino in Tel Aviv zu veröffentlichen, entschloss die Armee, sich öffentlich hinter den Offizier zu stellen und B'Tselem aufs Schärfste zu kritisieren. (Israelheute, Youtube) KR




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"Du bist ein Lügner!" - Israelische Soldaten zu "Breaking The Silence"
Nach Angaben der Organisation "Reservists On Duty" wurde die hebräische Originalversion eines Videos,

in dem Breaking The Silence kritisiert wird, eine Million Mal angeklickt, die englische Version hat innerhalb weniger Tage bereits über 10.000 Facebook-User erreicht. "Organisationen, die die BDS-Bewegung unterstützen, wie etwa ,Students For Justice For Palestine', verwenden die Erfahrungsberichte von Breaking The Silence, um ihre Agenda der Dämonisierung Israels voranzubringen und um zu versuchen, Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen den blutigen Terrorismus zu beschneiden", stellte der Geschäftsführer der Reservists On Duty, Amit Deri, fest. Das Video konzentriert sich auf die Behauptung des Breaking-The-Silence-Aktivisten Dean Issacharoff, der bei einer Kundgebung angab, von seinem befehlshabenden Offizier gezwungen worden zu sein, einen palästinensischen Häftling zu fesseln und zusammenzuschlagen, während seine Soldaten dabei zusahen. "Ich packte ihn am Nacken und begann, ihm das Knie ins Gesicht und in die Brust zu rammen, bis er blutete und bewusstlos war", behauptete Issacharoff. Untergebene, Kameraden und Vorgesetzte aus Issacharoffs Armeezeit bestreiten seine Darstellung nachdrücklich. Einige von ihnen sehen in dem Video direkt in die Kamera und sagen an Issacharoff gerichtet: "Du bist ein Lügner". Ein weiterer sagt: "Deine Soldaten haben Dir vertraut und Du hast Ihnen ins Gesicht gespuckt." (audiatur) KR

Protestkundgebung gegen umstrittene Israel-Konferenz
Gegen die geplante KOPI-Palästinakonferenz in Frankfurt soll es eine Protestkundgebung mit prominenten Rednern geben. Organisator Sacha Stawski erklärt im Gespräch mit der Frankfurter Neuen Presse, um was es ihm dabei geht.... Die Kundgebung findet am 9. Juni 2017, um 18.30 Uhr vor dem Ökohaus "Ka eins" in der Kasseler Str. 1, in 60486 Frankfurt am Main, statt. (FNP, FB, HC) TS


Steinmeiers Verneigung vor einem Mörder
Mena-Watch berichtet in einem Beitrag über den Besuch von Bundespräsident Steinmeier am Grab von Jassir Arafat, einschließlich der zunehmend in Vergessenheit gehenden Geschichte dieses Terroristen:

"Der deutsche Bundespräsident kennt die Geschichte Arafats. Er weiß ganz genau, wer der Mann war, an dessen Grab er in Ramallah einen Kranz niedergelegt hat. Frank-Walter Steinmeier weiß, vor wem er sich verneigt hat. Er weiß, wem er in Ausübung seines Amtes die letzte Ehre erwiesen hat. Die deutsche Öffentlichkeit ist empörungswillig. Eine unpassende Bemerkung über ein Dekolleté gemacht, einmal "süße Maus" gesagt und der öffentliche Aufschrei kennt kein Halten mehr. Das Schweigen über die Verneigung des Präsidenten vor dem Grab des Judenmörders ist ohrenbetäubend." Auch Gideon Boess fragt in einem Twitter Posting "Welche Werte teilt Deutschland eigentlich mit Arafat, dass eine Würdigung Arafats durch den Bundespräsidenten nötig war?", während Volker Beck in einem Facebook-Posting über den Besuch in Ramallah mit dem Hinweis berichtet "wir sprachen nicht mit der Opposition, nicht mit NGOs, nicht mit Intellektuellen, sondern allein mit Abbas und seiner Regierung". (Mena-Watch, Twitter, FB, UweBecker, IsraelHeute, tw_24, Israelnetz) SSt

Hass-Welle gegen Mirko Reeh wegen Israel-Kochbuch
Starkoch Mirko Reeh wollte nur ein Kochbuch über sein Lieblingsland Israel

machen. Jetzt schlägt ihm Hass entgegen. "Kindermörder", "Eselficker" usw. ist zu lesen, Fotos von Kampf-Panzern und -Helikoptern werden gepostet. Mehr als 500 Kommentare, teils unterste Schublade. Reeh: "Ich bin entsetzt, dass Leute mein Buch benutzen, um eine politische Diskussion vom Zaun zu brechen. Es ist doch nur ein Kochbuch." Der Star-Koch hat die Polizei eingeschaltet: "Ich werde nicht Herr der Lage. Es ist furchtbar. Da muss sich jetzt der Staatsschutz kümmern." Und den Post einfach löschen? Er: "Warum? Ich habe nichts falsch gemacht. Ich habe mein Kochbuch gepostet. Diese Verrückten, die Hass schüren, DIE sollten sich bei Facebook abmelden." (Bild, Amazon) SSt

Palästina: Pizza-Witze streng verboten!
Die israelische Abteilung des internationalen Konsortiums "Pizza Hut" postete auf Facebook den heimlich aufgenommenen Film der Gefängnisbehörde, in dem der wegen fünffachen Mordes zu lebenslänglicher Haft verurteilte Palästinenserführer Marwan Barghuti beim Naschen zu sehen ist: Er wurde gefilmt,

wie er auf der Toilette heimlich Kekse und einen Tortit Schokoriegel der israelischen Firma Strauss aß. Barghuti hatte den Hungerstreik palästinensischer Häftlinge ausgerufen. Die Pizza-Firma empfahl: "Barghuti, wenn Du schon den Hungerstreik brichst, dann nicht lieber mit einer Pizza?" Unter den humorbefreiten Palästinensern gab es einen Aufschrei der Empörung. Sie bezichtigten israelische Journalisten, den Film veröffentlicht zu haben. Die palästinensische Journalistenvereinigung rief zu deren Boykott auf. Die internationale Muttergesellschaft von Pizza Hut ruderte erschrocken zurück: "Pizza Hut International entschuldigt sich für jegliche Beleidigung, die durch die Veröffentlichung von Pizza Hut Israel auf ihrer Facebook Seite verursacht worden ist. Das war völlig unpassend und entspricht nicht den Werten unserer Marke." Sie befürchtet einen weltweiten Boykott, den die Palästinenser schon betreiben. Die Gattin Barghutis hat sich mit einem offenen Brief an Papst Franziskus gewandt: "Wir sind eine ganze gefangene Nation und die palästinensischen Gefangenen sind die dramatische Reflexion dieser langen und schrecklichen Gefangenschaft. Wie kann die Welt im Angesicht einer solchen Ungerechtigkeit schweigen?" Mehr noch: Die israelische Filiale wurde gezwungen, die Reklame sofort wieder zu löschen. Alle Beziehungen zu der verantwortlichen Werbeagentur seien gekappt worden, erklärte die eingeschüchterte Firmenleitung. "Wir bedauern aufrichtig jeden Schmerz, den diese Veröffentlichung verursacht haben könnte", schrieb die israelische Abteilung von Pizza Hut. Anders als Pizza Hut will die Firma Strauss auf die unverhoffte kostenlose Reklame für ihre Tortit Riegel nicht reagieren, wie der Sprecher Gil Messing sagte. Gleichwohl will die Zeitung Jedijot Achronot herausgefunden haben, dass die "Tortit-Riegel" einen "reißenden Absatz" gefunden hätten und bei vielen Kiosks "ausverkauft" seien. Die mit Mandel-Creme bedeckten Tortit Riegel seien vor allem bei orthodoxen Juden populär, weil sie keine Milch enthalten und deshalb nach einem Fleischgericht unbedenklich genossen werden können. (worldisraelnews, JPost, Spiegel, independent, bbc, dailymail) TS







Man stelle sich nur mal vor, der Sprecher der Tagesschau würde nicht nur mit dem Papier rascheln oder unter einer Magenverstimmung leiden, sondern mit nur zweistündiger Vorwarnung verkünden: "Dies ist die letzte Tagesschau-Sendung. Der Bundestag hat beschlossen, sämtliche öffentlich-rechtlichen
Sender, Fernsehen wie Radio, abzuschalten." Betroffen wären die ARD, aber auch NDR, BR, Hessischer Rundfunk und alle anderen Sender, Fernsehen wie Radio. Plötzlich wären Tatort und andere Kultsendungen abgeschaltet und alle bekannten Mediengesichter sowie die bekannten Stimmen "weg vom Fenster", also in die Arbeitslosigkeit entlassen. In Deutschland wäre das ein unvorstellbares Erdbeben. Genau das ist in Israel am Dienstagabend um 20 Uhr geschehen. Anstelle der "Öffentlich-Rechtlichen" sei eine neue Regierungsbehörde als Ersatz geplant, damit die Regierung die Medienschaffenden besser kontrollieren könne. Während die dpa jeden potentiellen palästinensischen Selbstmordattentäter, der mit einem Messer auf israelische Polizisten in der Absicht losgeht, als "Märtyrer" zu sterben, innerhalb weniger Minute in alle Welt hinausposaunt mit dem Tenor "Israelis erschießen Palästinenser", benötigte die Nachrichtenagentur mit Monopolstellung in Deutschland ganze 20 Stunden, um über die "Schließung eines Radiosenders in Israel" zu berichten. Das Schlüsselwort "öffentlich-rechtliche Sender" tauchte in der dpa-Meldung nicht auf. Kein Wunder, dass sich niemand für diese vermeintlich belanglose Nachricht interessierte und sie kaum abgedruckt wurde. TS







Bronzemedaille bei Gymnastik-EM
Israels Alex Shatilow gewann die Bronzemedaille in der europäischen Herren-Gymnastik-Meisterschaft in Rumänien. Es ist die siebte europäische Medaille für Shatilow. Der 20-jährige Israeli Artem Dolgopyat qualifizierte sich ebenfalls für das Finale und belegte den vierten Platz. (Ynet) DC

FIFA verschiebt Entscheidung
Der Weltfußballverband (FIFA) hat bei seinem Kongress in Bahrain eine Entscheidung über israelische Fußballmannschaften im Westjordanland auf das kommende Jahr verschoben. Eine solche Entscheidung wäre derzeit verfrüht, hieß es. Der Palästinensische
Fußballverband hatte beklagt, die Israelis agierten auf fremdem Verbandsgebiet; dies verstoße gegen FIFA-Regeln. Israel sieht in dem Vorstoß einen Versuch, Sport zu politisieren. Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" kritisierte die Verschiebung. Auf diese Weise fänden weiter Spiele auf "gestohlenem Land" statt. (Israelnetz, Haaretz) TS



Einige herausragende Israeltage haben bereits stattgefunden, doch auch weiterhin stehen noch viele Israeltage aus. So werden die Städteinformationen auch immer noch ständig ONLINE weiter aktualisiert und vor allem auch durch Berichte und Fotos aus den einzelnen Städten ergänzt... Sollten noch Informationen fehlen oder Interesse bestehen sich kurzfristig mit einem Israeltag anzuschließen, bitte kurzfristig unter israeltag@il-israel.org melden. In jedem Fall, freuen wir uns auf Ihre Berichte und Fotos! Erste Impressionen sind bereits auch bei Facebook und Twitter unter dem Hashtag #Israeltag2017 zu finden.



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In einigen Städten wurde der Israeltag 2017 bereits gefeiert, viele weitere Städte folgen noch, beispielsweise Stuttgart (17.05.), Bremen (18.05.), Frankfurt am Main (23.5.), München (24.5.), Düsseldorf (24.5.), Köln (07.06.) und Hannover (13.08.). Eine Übersicht aller Orte und Termine, soweit sie uns mitgeteilt wurden, gibt es HIER.
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2017 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org
Rund um den 11. Mai wird gefeiert... Hier eine kleine Auswahl an Terminen:
17 Mai - Stuttgart
17. Mai - Annaberg-Buchholz
18. Mai - Bremen
23. Mai - Frankfurt
24. Mai - München
24. Mai - Düsseldorf
27. Mai - Kempten
7. Juni - Köln
13. August - Hannover
Und viele weitere Termine HIER...
















Imri Ziv

Kindergarten Graduation Ceremony in the Gaza Strip

Menschenrechtler Bassem Eid über BDS und Israel



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Foto der Woche vom Berliner Israeltag 2017... (FB)




Bilder von 1948, als Israel gegründet wurde




Shalom
Thomas
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Der nächste Israeltag
findet rund um den 11. Mai 2017 statt!


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