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01. Mai 2017

Inhaltsverzeichnis
























Wenn der Schuh drückt
Invertex, ein Startup aus Tel Aviv, will den Schuhkauf digitalisieren und verwendet dazu Berechnungen auf Grundlage einer 3D-Imaging-Technologie. Das Geschäftsmodell der Entwickler der App lautet schlicht:
"Wenn die Schuhe wirklich passen, kann der Laden auch mehr verkaufen." Die App-Software hilft auch beim Online-Shopping, um die Füße per Smartphone zu scannen. "Viele Leute kaufen ihre Schuhe Online und die Schuh Rückkehr Raten sind verrückt", sagte Invertex CEO David Bleicher. Schuhhersteller und Einzelhändler von Nike, Foot Locker und DSW buchen im Durchschnitt ein Drittel ihrer Schuhe als Retour auf ihre Kosten. Nun hat das Unternehmen eine Crowdfinanzierung von USD 2 Mio erhalten. OurCrowd First General Partner, Eduardo Shoval, ein serieller Unternehmer und Mitbegründer von sieben Startups, hat sich dem Invertex Board angeschlossen. OurCrowd First wurde in den vergangenen zwei Jahren mit dem Einsatz von 19 Hightech-Portfolio-Investitionen Israels aktivster Frühphasenfonds genannt. Diese Finanzspritze soll dem Unternehmen helfen, im Schuhmarkt der USA Fuß zu fassen. (ToI, fashionunited) DC

IVF-Babys haben ein höheres Krebsrisiko
Babys, von Müttern nach Fruchtbarkeitsbehandlungen geboren, haben ein erhöhtes Risiko, verschiedene Arten pädiatrischer Krebsarten und Tumore zu entwickeln. Forscher an der Ben-Gurion-Universität des Negev (BGU) empfehlen Follow-up-Checks bei den Babys. Die BGU-Studie wurde in der März-Ausgabe des American Journal of Obstetrics & Gynäkologie veröffentlicht. Es war eine bevölkerungsbasierte Analyse von Babys zwischen 1991 und 2013 am Soroka University Medical Center in Beer-Shewa. (ToI) KR

Medizinische Hilfe für palästinensische Kinder
Viele Kinder aus dem Gaza-Streifen und Judäa und Samaria mit Herzstörungen, Krebs oder angeborenen Leiden werden in Krankenhäusern in Israel behandelt. Medizinische Transfers nach Israel funktionieren schnell,
manchmal innerhalb von ein paar Stunden in der Nacht. Gesundheitskoordinatorin Dalia Bassa: "Wenn es um Kinder geht, denken wir nicht zweimal". Der palästinensische pädiatrische Kardiologe aus Hebron, Dr. Ibrahim abu-Zaira, arbeitet im Krankenhaus von Hadassah Ein Kerem in Jerusalem und behandelt palästinensische Kinder. Einzigartig ist, dass er ein tragbares Echokardiogramm-Gerät besitzt, mit dem er Kinder zu Hause diagnostizieren kann: in Nablus, Hebron und Ramallah. Wenn er entdeckt, dass eine Operation oder ein Katheter erforderlich ist, transportiert er diese Kinder mit Hilfe von Dalia Bassa aus Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde nach Israel zum Hadassah-Krankenhaus: "Wenn es ein Kind mit Herzinsuffizienz oder für die Chirurgie gibt, rufe ich sofort Dalia an und sie kümmert sich um die Transportvereinbarungen. Es gibt eine ausgezeichnete Koordination zwischen allen Beteiligten." (Cogat) DC




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Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Perlmutt-Menorah im alten Caesarea
Eine 1.500-jährige Perlmutt-Tablette mit einer sechsfach verzweigten Menora, die wahrscheinlich Teil einer Schachtel mit einer Torah-Rolle war, wurde vor kurzem in der antiken römischen Stadt Caesarea an der Küste Israels gefunden. Das Artefakt ist das erste seiner Art aus dem kostbaren Material. Es gehörte zu einer Auswahl von Entdeckungen, die von der Israelischen Antiquitätenbehörde unter neuen Ausgrabungen gemacht wurden. Sie wurden im Rahmen
der Wiederherstellung des alten Hafens der Presse vorgestellt. Es wurde in der Nähe von eines Augustus Caesar gewidmeten Tempel aus der römischen Zeit gefunden. König Herodes hatte ihn im ersten Jahrhundert v.d.Z. gebaut. Caesarea mitsamt dem alten Hafen, dem größten im Römischen Reich, byzantinischen und Kreuzfahrerbauten soll für NIS 100 Mio. (USD 27 Mio.) restauriert werden. Im Jahr 2030 werden in Caesarea und in dem bis dahin fertig gestellten Besucherzentrum etwa 3 Millionen Touristen erwartet. (ToI, JPost, Caesarea) KR



Rettungs-App für Badeunfälle
Lior Fadida, Volontär von United Hatzalah, einer großen gemeinnützigen ehrenamtlichen Rettungsorganisation, entwickelte eine App für die schnelle Navigation zu Notfällen entlang der Strände von Haifa. Die offizielle Badesaison für die Strände begann am 24. April.
"EMS-Teams hatten oft lange Wanderungen zu Fuß zum Standort des Verunglückten. Sie haben kostbare Zeit verschwendet, die bei der Behandlung besser genutzt werden kann, wenn sie vor ihrem Aufbruch den genauen Ort des Vorfalls kennen." sagte Naftali Rotenberg, Leiter der Karmel-Abteilung der United Hatzalah. Die App ist einfach und touristenfreundlich, denn sie zeigt alle beliebten Orte entlang der Strände in der Region Haifa. Bewachte Strände werden in blau dargestellt, Strände, die off-Limits sind, rot und Restaurants werden in orange angezeigt. Wenn Helfer oder Touristen diese Orte antippen, führt sie der Responder auf den Parkplatz, der am nächsten liegt und navigiert sie über Waze. (uwi) DC







Autonomiebehörde bezahlt israelischen Strom nicht mehr
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) übernimmt ab sofort nicht mehr die Kosten für Strom, den Israel in den Gazastreifen liefert. Das hat sie dem Koordinator für die Regierungsaktivitäten in den Palästinensergebieten (COGAT), Joav Mordechai, mitgeteilt. Laut COGAT geht es um zehn Fernleitungen, die 30% des Strombedarfs in Gaza decken. Die Kosten betragen rund EUR 10 Mio. pro Monat. Hinzu kämen EUR 12,6 Mio. für den Treibstoff, den das Kraftwerk in dem Küstenstreifen benötigt. Eine Spende
von Katar zur Finanzierung des Öls für das Kraftwerk ist ausgegeben. Während die Autonomiebehörde Druck auf die Hamas ausüben will, ihr wieder die Vollmacht im Gazastreifen zu übergeben, müssen sich die Menschen in Gaza mit 4 Stunden Strom pro Tag begnügen. Als Druckmittel hat Abbas auch noch die Gehälter aller Bediensteten im Gazastreifen um 30% gekürzt. Niemand weiß, wie dieser inner-palästinensische Kraftakt ausgehen wird. Die Stromkrise in Gaza ist die Schuld der Hamas-Terroristen, erklärte Mordechai gegenüber der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma'an: "Die Führer der Hamas genießen Strom 24/7. Im Gegensatz dazu bekommen die Menschen in Gaza nur vier Stunden Strom pro Tag. Zudem nutzt die Hamas die Gelder aus den Stromrechnungen für persönliche Interessen und jede Art militärischer Ausrüstung". (israelnetz, nationalnews, ToI) TS

Hilfe für palästinensische Bauern
Cogat arbeitet an der Entwicklung der Landwirtschaft in Judäa und Samaria durch die Unterstützung der lokalen Landwirte bei der Ausfuhr ihrer Erzeugnisse. Diese Bio-Tomaten werden von den palästinensischen Landwirten im Jordantal angebaut und nach Israel exportiert. (cogat) DC

Zur geplanten Steuerreform in Israel
Anfang dieses Monats kündigte Finanzminister Moshe Kahlon ein Paket von Steuervergünstigungen und Leistungen an, um das Nettoeinkommen der ärmeren Bürger zu erhöhen. Sowohl Kahlon als auch Premierminister Benjamin Netanyahu haben versprochen, höhere Steuereinnahmen, wie aus dem Mobileye-Deal zu
Der Erfinder von Mobileye
nutzen, um Steuern für die Bürger zu senken. Außerdem will man auf die Entwicklung in den USA reagieren. US-Präsident Donald Trump will Unternehmenssteuern senken. Auf der korporativen Seite würde der oberste US-Grenzsteuersatz von 35% auf 15% fallen. Kleine Unternehmen, die für die persönlichen Einkommen ihrer Besitzer verantwortlich sind, hätten dann auch statt des Spitzensteuersatzes von 39,6% einen Körperschaftssteuersatz von 15%. Das würde vermehrt Startups aus Israel in die USA locken. "Bei einem niedrigen Steuersatz von 15% würden israelische Tech-Unternehmen, deren Hauptmärkte in den USA sind, in die USA integriert werden", sagte Sharon Shulman, der Steuerverwaltungspartner von EY Israel. Bisher war der US-Steuersatz höher als in Israel - ein durchschnittlicher US-Satz von 35% gegenüber dem israelischen Satz von bis zu 25%. In Israel tritt voraussichtlich bis zum 1. Januar 2018 ein neuer Steuerplan in Kraft. Das sogenannte "Innovation Box"-Angebot, unterstützt von den Finanz- und Wirtschaftsministerien, wird die Einkommensteuer auf 6% für Unternehmen mit einem konsolidierten Umsatz von über USD 2,6 Mrd. und auf 12% für kleinere Unternehmen reduzieren. Dies entspricht einem aktuellen Körperschaftssteuersatz im Bereich von 16% bis 25%. Der Verrechnungssteuersatz für Dividenden wird auf 4% gesenkt, verglichen mit einer Rate von rund 20%-25% heute. Israel wird laut Shulman nicht in der Lage sein, auf einem Körperschaftssteuersatz von 24% zu bleiben, wenn die USA wirklich ihre Rate auf 15% reduzieren. (ToI, hamodia) DC



Israel zeigt Fürsorge in der UNO
Der World Jewish Congress präsentiert gemeinsam mit Israels Ständiger Mission bis zum 12. Mai bei den Vereinten Nationen die vierte Tranche der Ausstellung "Bildung ohne Grenzen" mit Fotografien von Shahar Azran im UN-Hauptquartier in New York. Die Initiative "Bildung
ohne Grenzen" ist eine Partnerschaft des israelischen Bildungsministeriums, der SASA Setton Kav Or und World ORT. In 35 Krankenhäusern in ganz Israel können Kinder ihr Lernpensum mit computergestützten Anwendungen und anderen Aktivitäten trotz längerer Abwesenheit von der Schule verfolgen. Das Programm steht allen Kindern in Israel offen, unabhängig von ihrem Hintergrund. Es wird sogar Flüchtlingen aus Syrien angeboten. Nach den Richtlinien des Bildungsministeriums hat jedes Kind, das sich länger als drei Tage in Israel aufhält, Anspruch auf kostenfreie Bildung. "In Israel ist Bildung nicht nur ein Privileg, sondern ein menschliches und zivilrechtliches Recht, zu dem alle Kindern ausnahmslos berechtigt sind. Hunderte von Tausenden von Kindern, in Israel, darunter auch syrische Flüchtlinge und Palästinenser, haben bereits von dieser wichtigen Initiative profitiert", sagte Robert Singer, CEO des Jüdischen Weltkongresses. (WJC, gallery) TS

"Ein Tag wie kein anderer" startet in Deutschland
Asaf Polonskys neuer Film "Ein Tag wie kein anderer": Nach dem Tod seines 25-jährigen Sohnes trauert Eyal (Shai Avivi) traditionsgemäß eine Woche lang, um den Verlust zu verarbeiten. Als er das jüdische Trauerritual Shiva absolviert hat, soll er sich auf Drängen seiner Frau Vicky (Evgenia Dodina), die möglichst schnell zum gewohnten Alltag zurückkehren möchte, wieder seiner täglichen Routine widmen. Anstatt zu machen, was er schon immer tat, freundet sich mit seinem jungen Nachbarn Zooler
(Tomer Kapon) an. Die beiden verbringen einen unvergesslichen Tag miteinander, an dem sich eine skurrile Situation an die nächste reiht. Während eines Rausches erkennt Eyal, dass es noch so viel mehr im Leben gibt, das es zu entdecken gilt. Gemeinsam mit Zooler findet er einen Weg, seine Trauer zu bewältigen...2016 wurde der Film bei der Weltpremiere auf dem Festival in Cannes minutenlang mit Standing Ovations gefeiert und im selben Jahr auf dem International Filmfestival Jerusalem mit fünf Hauptpreisen ausgezeichnet. Israel setzte ihn auf die Liste für die Oscars 2017. (filmstarts) KR

Fauda, Hatufim, Shtisel
Fauda hat bereits die erste Staffel zur erfolgreichsten TV-Serie in Israel bestanden. Seit Dezember 2016 ist sie ein weltweiter Netflix-Hit. Dieser Zeitgeist-Volltreffer ist der bisherige Höhepunkt der jüngsten Erfolgsgeschichte Israels: Israel ist zu einem der begehrtesten Ideengeber für Film-und Fernsehformate geworden. Genau
gesagt, hält der jüdische Staat Platz drei auf Hollywoods Liste der TV-Importe - nach Großbritannien und den Niederlanden. Den Durchbruch markierte Gideon Raffs gefeierte Serie Hatufim (Prisoners of War), die seit 2011 als Homeland die TV-und Streaming-Welt im Sturm eroberte und mehrere Golden Globes abräumte. Ungefähr zeitgleich glänzten Helen Mirren und Jessica Chastain in dem Agententhriller The Debt, dem Remake von HaHov mit Gila Almagor. Friends-Miterfinderin Marta Kauffman ist gerade dabei, die israelische Serie Shtisel zu amerikanisieren. Der Blick in die Köpfe und Herzen orthodoxer Juden soll dann Emmis heißen und in Brooklyn spielen statt in Jerusalem. Amazon ist mit an Bord, und die Hauptrolle soll Natalie Portman spielen. Saturday Night Live-Star Amy Poehler hat sich derweil die Rechte an der Komödie über gelangweilte Mädchen im Militärdienst, Zero Motivation, gesichert. (JA) KR

"Shalom Italia"-Ein Film von Tamar Tal Anati
In Tamar Tal Anatis neuem Film, der jetzt in deutschen Kinos anläuft, wird die Geschichte dreier Brüder (73, 82 und 84 Jahre alt) gezeigt, die sich auf die Suche nach jener Höhle in den toskanischen Wäldern begeben, in der sie sich als Kinder vor den Nazis versteckten. Sie suchen nicht nur einen geographischen Ort, sondern wollen auch eine gemeinsame Basis für ihre Erinnerungen finden und die einander widersprechenden Versionen ihrer Geschichten übereinbringen. Die Monate, in denen die Familie
im Wald untertauchte und in unmittelbarer Todesgefahr fast ohne Nahrung und Wasser um ihr Überleben kämpfte, haben die Brüder jeweils unterschiedlich geprägt: Emmanuel hat sein Trauma verdrängt und noch nie darüber gesprochen. Andrea verklärt seine Erinnerungen und behauptet, die Zeit in der Höhle genossen zu haben. Und weil Ruben zu klein war, um sich überhaupt an etwas zu erinnern, muss er sich auf die Geschichten seiner Brüder verlassen. Tamar Tal Anati, geboren 1980 in Tel Aviv, ist Fotografin und Dokumentarfilmerin. 2005 machte sie ihren Abschluss an der Camera Obscura School of Arts und gewann mit ihrem Abschlussfilm "The Iron Lady and the Photohouse" über Miriam Weissenstein mehrere Preise. (ShalomItalia) KR

Pro und Contra BDS in Rock- und Popmusik
Pink-Floyd-Musiker Roger Waters und zahlreiche weitere Künstler haben einen offenen Brief an Radiohead geschrieben: Die Briten sollen ein Konzert in Tel Aviv absagen. In einem offenen Brief riefen die Künstler die britische Rockband auf, ihren politischen Positionen
treu zu bleiben und sich wegen der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern einem Boykott anzuschließen. Der Brief wurde neben Pink-Floyd-Musiker Roger Waters auch vom südafrikanischen Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu unterzeichnet. «Da sich Radiohead für die Freiheit der Tibeter einsetzt, fragen wir uns, warum die Band sich weigert, ein anderes Volk unter ausländischer Besatzung zu verteidigen», heißt es in dem Brief. Eine Absage des Konzerts in Israel «wäre ein kleiner Schritt, um dabei zu helfen, Druck auf Israel auszuüben, seine Verletzung der Menschenrechte und des Völkerrechts zu beenden». Die Rolling Stones, Paul McCartney, Elton John und Bon Jovi, gaben dagegen Konzerte in Israel. Kritiker des Boykotts verweisen darauf, dass viele prominente Musiker bereits in Diktaturen aufgetreten seien. Radiohead will am 19. Juli in Tel Aviv ihr erstes Konzert in Israel seit dem Jahr 2000 geben. Es wird der Abschluss einer Tournee, die kürzlich auch zum Coachella-Festival in Kalifornien führte. (bazonline) TS



Schutz für UN-Truppen
Die UNO nutzt israelische Beobachtungsballons und unbemannte Luftfahrzeuge, um ihre Friedenstruppen in der Zentralafrikanischen Republik zu schützen. Der israelische UN-Botschafter Danny Danon sagte: "Israel steht an der Spitze der Sicherheitsinnovation und des technologischen Fortschritts. Wir sind froh, dass Beamte in der U.N. den israelischen Vorteil verstanden haben, und wir arbeiten daran, diese Zusammenarbeit zu erweitern." (israelhayom) DC

US-Senat warnt UNO: "Hört auf, Israel zu diskriminieren"
In einem Brief an UN-Generalsekretär Antonio Guterres mit den Unterschriften aller 100 Senatoren, fordert der US- Senat, dass die UNO-Gremien, einschließlich des Menschenrechtsrats, " ungerechtfertigte Angriffe gegen Israel" stoppen. Die Senatoren fordern die UNO auf, das gewohnheitsmäßige Israel-Bashing zu einzustellen und die Diskriminierung von Israel in den Vereinten Nationen zu beenden. Sie erinnern daran, dass die USA der wichtigste Geldgeber der UNO sind. (ynet) DC

Ulrich Sahm im Fernsehen
Bei Fokus Jerusalem hat Ulrich Sahm die komplizierten Verhältnisse erklärt, warum die Zwei-Staaten-Lösung nicht der einzige Weg sein kann und wieso es bei den Palästinensern zur Zeit niemanden gibt, der einen für alle Parteien bindenden Friedensvertrag mit Israel unterzeichnen könnte. (ab 5. Min bibeltv) TS

Der Lohn der bösen Tat
Im März 2017 wurde der palästinensische National Fonds (PNF) vom israelischen Verteidigungsminister Avigdor Lieberman als terroristische Organisation bezeichnet. Die PNF verwendet ihre Mittel, um inhaftierte Terroristen direkt zu unterstützen und Terror zu belohnen, indem sie Tausende NIS monatlich zahlen. (cogat) DC

Welle mysteriöser Cyberattacken trifft Israel
Die israelische Behörde für Cyber-Sicherheit hat innerhalb von wenigen Tagen Internet-Attacken gegen 120 Personen und Institutionen im Inland festgestellt. Die Angriffe seien abgewehrt worden, teilte die Behörde
im Büro von Regierungschef Benjamin Netanyahu mit. Angaben zum mutmaßlichen Urheber und zu den konkreten Zielen der Attacken wurden nicht gemacht. Haaretz berichtete, dass die Hacker angeblich vom iranischen Geheimdienst gesponsert worden seien. Die Abwehr von Cyber-Kriminalität spielt in Israel eine große Rolle. Rund 400 israelische Unternehmen sind auf diesen Tätigkeitsbereich spezialisiert. Allerdings werden in Israel auch besonders viele Angriffe festgestellt. Im November wurden die abendlichen Nachrichtensendungen zweier Sender gehackt. Anstelle der geplanten Nachrichten liefen Informationen über eine Serie von Bränden, die als Strafe Gottes gegen Israel dargestellt wurden. Im Januar 2012 wurden die Internet-Auftritte der israelischen Börse und der Fluggesellschaft El Al gestört. (Krone, Haaretz) KR TS




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Deutschland mischt sich in Israels Innenpolitik ein
Die deutsche Regierung zahlt israelischen, palästinensischen und europäischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die im arabisch-israelischen Konflikt politisch aktiv sind, direkt

und indirekt Millionen Euro. Dazu gehören Gruppen, die Terrorismus verherrlichen, BDS (Boykott, Veräußerung und Sanktionen) Kampagnen gegen Israel fördern und Beziehungen zur PFLP-Terrororganisation pflegen. Große Summen erhält "Schweigen brechen", um Soldaten der "Kriegsverbrechen" zu überführen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung fördert die NGO PASSIA. Diese bezeichnete die Welle der Messerstecher im Oktober 2015 einen "Jugendaufstand". Baha Alayan, der 3 Menschen in einem Bus ermordete, nannte die NGO einen "palästinensischen Märtyrer". Deutschland finanziert so eine Vielzahl von Organisationen, die ausdrücklich Krieg gegen Israel führen. Millionenbeträge werden über politische Stiftungen und kirchliche Organisationen ausgezahlt. Offiziell wird die Finanzhilfe geleistet, um "Armut zu bekämpfen, Frieden zu schaffen, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte zu fördern". (NGO-Monitor, factsheet, report, df, cicero) TS

Palästinenser beuten Kinder aus, um Israel zu bekämpfen
Der palästinensische Lehrplan für die Klassen 1 bis 4 "ist noch drastischer als die vorherigen". So eine Studie des Institute for Monitoring Peace and Cultural

Tolerance in School Education (IMPACT-se) der Hebrew University of Jerusalem. "Die Schüler lernen, Märtyrer zu werden. Der Lehrplan dämonisiert und leugnet die Existenz Israels und konzentriert sich auf eine ,Rückkehr' zu einem ausschließlich palästinensischen Heimatland." Es hat eine lange Tradition bei Islamisten, in ihrem Krieg gegen Israel Kinder an die Waffen zu schicken. Viele Millionen ausländischer Hilfsgelder, die verletzten Kindern helfen sollten, "wurden stattdessen von den Familien von Hamas-Mitgliedern in Anspruch genommen, die ihre Kinder in dem Programm anmeldeten". Eine Reform der Anti-Israel-Indoktrinierung der palästinensischen Kinder wird nicht einfach zu erreichen sein. Berichten zufolge reagierten Palästinenser mit Drohungen auf Meldungen, wonach das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) Lehrplanänderungen erwäge, um die bisherige Anstiftung zu Terror gelöscht werden sollte. (audiatur) KR

UNIFIL bestreitet Vorkenntnisse der Hisbollah-Tournee
Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri besuchten die Grenze zu Israel. Er äußerte Protest gegen eine provokative Pressetour der Hisbollah kurz davor. UNIFIL, die "Friedensbeobachter" entlang der Grenze, behaupteten, dass die libanesische Regierung für die Anwesenheit von bewaffneten Terroristen in der Region verantwortlich sei. UNIFIL lenkte so von ihrer Verantwortung ab, keine bewaffneten

Mitglieder der Hisbollah-Miliz im Grenzgebiet zuzulassen. Ein Sprecher der UNIFIL behauptete gar, keine Kenntnis von der Anwesenheit bewaffneter Hisbollah-Militanter an der Grenze zu Israel gehabt zu haben. UNIFIL erklärte: "Kurz bevor die Journalisten-Delegation in die Gegend kam, warnte die libanesische Armee, dass es eine Pressetour entlang der Blue Line geben würde. Die Anwesenheit bewaffneter Männern bei dieser Tour ist eine Verletzung der Resolution 1701." Nach dem Libanonkrieg von 2006 wurde das Mandat der UNIFIL erweitert, um genau solche Zwischenfälle zu verhindern und Ruhe entlang der Grenze zu Israel zu "garantieren". In Deutschland propagiert vor allem der 1999 aus dem Amt des israelischen Botschafters in Deutschland unehrenhaft entlassene Avi Primor eine Stationierung "internationaler Truppen", um die Sicherheit Israels zu schützen. (ynet) TS

Konzentrationslager?
Papst Franziskus hat Flüchtlingslager mit Konzentrationslagern verglichen, offensichtlich aus persönlicher Betroffenheit, aber auch aus eigener Anschauung heraus. In einer später veröffentlichten

Klarstellung des Vatikans hieß es, der Papst habe nicht deutsche Vernichtungslager, nationalsozialistische Massenmorde, Shoah und dergleichen verharmlosen wollen. Schon gar nicht in einem Gottesdienst, wo ein Sohn eines NS-Opfers quasi neben ihm stand. In einem Kommentar von Radio Vatican hieß es weiter: In der ihm eigenen Art hat er eine drastische Sprache gewählt, um die Phänomene dieser Lager zu beschreiben und die emotionale Wucht, die diese erzeugen. Wir tun hier ja so, als ob alles in Ordnung wäre, solange die Flüchtlinge in der Türkei und in Griechenland bleiben und bloß nicht zu uns kommen. Kaum jemand fragt nach, wie es in diesen Lagern ohne Perspektive, voller Gewalt, ohne Ausgang, wie in einem Druckkessel zugeht. (rv) TS

Wenn die Alliierten rechtzeitig eingegriffen hätten
Premierminister Benjamin Netanjahu fragte am israelischen Holocaustgedenktag (einen Tag vor dem Besuch von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel), was wohl geschehen wäre, wenn die Alliierten schon 1942 eingegriffen und den Holocaust gestoppt hätten. 2 Millionen Juden waren schon tot, aber 4 Millionen hätten überlebt. In der UNO waren in lange verschlossenen Archiven Dokumente gefunden worden, die bewiesen, dass die Briten, Amerikaner und Russen schon 1942 über den laufenden Massenmord der Nazis unterrichtet waren, 2 Jahre früher als bisher angenommen. Gleichwohl weigerten


Dan Plesch, Direktor des Centre for International Studies and Diplomacy at SOAS, University of London, Autor von "Human Rights After Hitler"
sie sich, jüdische Flüchtlinge aufzunehmen oder das Abschlachten der unschuldigen Menschen zu stoppen. Dan Plesch hat die Dokumente in seinem Buch "Menschenrechte nach Hitler" enthüllt. Während die Amerikaner um ihre Geschäftsbeziehungen mit Deutschland bangten, behaupteten die Briten, schon ein "volles Haus" zu haben. Palästina sperrten sie zudem, um die Araber nicht zu verärgern. (Independent, hansard, ToI, Stern) TS

Folter von Palästinensern, ein Menschenrecht?
Der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel wollte die "israelische Zivilgesellschaft" kennenlernen, und traf sich auch mit B'Tselem, die aus ideologischen Gründen palästinensische Zivilisten ans Messer liefert und so in den Tod treibt: Das Nachrichtenmagazin Uvda in Kanal 2 zeigte den linken israelischen Aktivisten Ezra Nawi, der zusammen mit Nasser

Ezra Nawi mit Gefängniswärtern auf dem Weg zum Gericht in Jerusalem
Nawaja, einem palästinensischen Mitarbeiter von B'Tselem, ein Komplott gegen einen Araber schmiedete, der im Westjordanland privaten Grundbesitz an Juden verkaufen wollte. Sie lockten den Palästinenser in eine Falle, wo er von den Sicherheitskräften der Palästinensischen Autonomiebehörde gefangen genommen werden sollte. "Bestenfalls werden diese Palästinenser nur schwer gefoltert, im schlimmsten Fall werden sie getötet", prahlte Nawi vor einer versteckten Kamera. Der Fall hat Ende 2015 eine heiße Debatte in Israel ausgelöst. "Wir beobachten, wie Menschen im Volk den moralischen Kompass verlieren, den Staat Israel verraten und dies alles hinter der Behauptung verstecken, man verteidige Menschenrechte", sagte der Knessetabgeordnete Bezalel Smotrich. "Nawi ist kein Einzelfall." Aktuell (Bericht vom 27.4.2017) wurde ein offizielles Dokument der Polizei der Palästinensischen Autonomiebehörde in den Prozess gegen Nawi eingeführt. Das Polizeipapier soll eine direkte Verbindung zwischen Nawi und der Ermordung des arabischen Landbesitzers Abu Halil nachweisen, der wegen Landverkaufs an Juden zu Tode gefoltert wurde. (audiatur, israelnetz) DC

Merkel pflichtet Gabriel bei
Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt Außenminister Sigmar Gabriel wegen seines Treffens umstrittener Organisationen in Israel in Schutz: "Es muss möglich sein, in einem demokratischen Land auch kritische

Nichtregierungsorganisationen zu treffen, ohne dass das solche Folgen hat." Auch bei ihren Reisen stünden regelmäßig Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft auf dem Programm. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hatte den Empfang des deutschen Außenministers am Dienstag wegen seines Treffens von Organisationen wie "Breaking the Silence" platzen lassen. Merkel betonte: "Der Vorfall ändert ja nichts an der überragenden Bedeutung unserer Beziehungen zu Israel." (Zeit, Krone) TS







Gabriel will nur das Beste. Die Kirchen und die Karnevalsvereine auch
Der verpatzte "Antrittsbesuch" von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat viele gute, richtige, falsche und verfälschende Kommentare in der deutschen Presse zur Folge gehabt. Falsch ist zum Beispiel die Behauptung deutscher Kommentatoren, dass Netanjahus Ausladung etwas mit der Siedlungspolitik zu
tun habe. Netanjahu konnte des geplante Treffen Gabriels mit "Schweigen Brechen" nicht hinnehmen, weil die Organisation mit "unlauteren" Mitteln, anonymen "Zeugenaussagen", ohne Angaben über Ort und Zeitpunkt vermeintliche Kriegsverbrechen "aufdeckt" und in der Welt eine vom Ausland finanzierte Kampagne durchführt, israelische Soldaten zu kriminalisieren und als "Kriegsverbrecher" vor Gericht zu zerren. Bei Achgut entdeckten wir den nachfolgenden Kommentar von Annette Heinisch, einer Rechtsanwältin in Uelzen: (Leicht gekürzt) "Bravourös schlug sich unser neuer Außenminister in Israel. Bei seinem Antrittsbesuch schaffte er es, nicht antreten zu können. Theoretisch - sollte man jedenfalls meinen - heißt Antrittsbesuch, dass man sich als neuer Außenminister bei seinem Kollegen vorstellt. So geschehen in den USA und China. Nicht aber in Israel. Da muss man sich mit regierungskritischen Nichtregierungsorganisationen treffen. Aber nicht mit irgendwelchen, sondern exakt mit den Gruppierungen, die zuvor schon für einen diplomatischen Eklat sorgten. Als Diplomat gehört nun eigentlich Diplomatie zur Stellenbeschreibung. Nicht so Gabriel: Wenn man eskalieren kann, wenn es eine Möglichkeit des Affronts gibt, nutzen wir die. Zwar hatte die israelische Seite darauf hingewiesen, dass so ein Verhalten unklug wäre, aber weichgespült, wie unsere Politiker nun einmal sind, denken sie nicht ernsthaft, dass jemand rote Linien für rote Linien hält und dementsprechend handelt. Bei uns kann jeder jedem auf der Nase herumtanzen - und das ist dann gut so! Gabriel war schon zuvor aufgefallen als "Radio Eriwan"-Vertreter. Er ist natürlich kein Antisemit, aber man muss doch ... wir wissen alle, was dann kommt: Israel kritisieren dürfen. Woher weiß Gabriel, was das Beste für Israel ist? Kann mir bitte mal jemand erklären, warum das so sein soll? Warum soll ich Israel kritisieren? Wie käme ich dazu, mir das anzumaßen? Weil am "deutschen Wesen die Welt genesen soll"? Nein danke, das finde ich nun nicht. Gabriel schon, denn er äußerte, dass die Zwei-Staaten-Lösung die einzige Option sei. Da haben wir es wieder, die "Alternativlosigkeit". Dumm nur, dass andere, zum Beispiel die Palästinenser, Anhänger der Ein-Staaten-Lösung sind und zwar ohne Israel. Dies könnte natürlich auch der Grund sein, weshalb diese tolle Lösung seit Jahrzehnten nicht funktioniert. Aber nur weil etwas nicht funktioniert, heißt es ja nicht, dass man es nicht propagiert. Zudem, sagt er, sei diese Lösung auch das Beste für Israel. Woher weiß er, was das Beste für Israel ist? ... Das Schöne ist: Israels Probleme sind glücklicherweise nicht unsere Probleme. Unser Problem ist es aber, wenn wir keine guten Beziehungen zu Israel haben. Dafür danken wir nun unserem Chefdiplomaten Gabriel, dem Nichtregierungsorganisationen wichtiger sind als Regierungen. (achgut) TS







Weltrekord bei Marathon auf einem Bein
Der israelische Läufer Eitan Hermon, der im Krieg 2006 im Libanon ein Bein verlor, brach den Weltrekord für Single-Bein-Amputiertenläufer auf dem jährlichen Wiener Marathon. Hermon lief den Marathon in zwei Stunden, 56 Minuten und 53 Sekunden - und brach den vorigen
Rekord von 2:57:06. "Ich habe es endlich geschafft", sagte Hermon, "und es fühlt sich großartig an." Das rechte Bein des Athleten wurde amputiert, nachdem es von einem Sprengsatz verletzt worden war. Kultur und Sportministerin Miri Regev sprach mit Hermon. Sie begrüßte seine Leistung und sagte, dass es eine besonders starke Botschaft am Vorabend des israelischen Holocaust-Gedenktages sei, dass "wir ein starkes und standhaftes Volk sind und dass wir nicht zerstört werden können". (I24news) TS

Judo-Europameisterschaft 2018 in Israel
Nach dem Protokoll wurde am 23. April 2017 die offizielle Fahnen-Übergabe-Zeremonie durchgeführt. Der Präsident der israelischen Judo-Vereinigung, Moshe PONTE, drückte nach der offiziellen Zeremonie seine Gedanken aus: "Ich könnte drei Gründe auflisten, warum es für uns wichtig
ist, die Europameisterschaft im nächsten Jahr zu veranstalten. Erstmals werden wir eine Senior Europameisterschaft veranstalten. Im vergangenen Jahr haben wir eine tolle U23 Europameisterschaft veranstaltet, die jeder genossen hat. Alle Leute und alle Länder sagten, es sei eine großartige Meisterschaft gewesen. Drittens, weil Israel sein 70-jähriges Jubiläum als Land feiern wird. Darüber hinaus ist Judo die erste Sportart in Israel. In jedem Haus gibt es ein oder zwei Kinder, die an Judo teilnehmen und alle Familien kommen, um Judo zu sehen. Sie lieben Judo, und so werden sie Partner während der Veranstaltung sein." (eju) TS



Leben in Israel mit drei Single-Töchtern
Mira Magén gehört neben Zeruya Shalev zu den bedeutendsten Autorinnen Israels. Sie stellt in ihrem achten Roman das Leben von Frauen in den Mittelpunkt. Die Mutter von drei Töchtern in den Endsiebzigern und Besitzerin eines alten Hauses in Jerusalem führt ein Doppelleben. Am Tage sitzt sie im Rollstuhl und wird von einer Rumänin versorgt. Nachts verlässt sie das Haus, um sich in einer Bar zu amüsieren und kehrt betrunken zurück. Im oberen Stockwerk ihres Hauses wohnen auch ihre drei unverheirateten Töchter. Sie sind Akademikerinnen und beruflich erfolgreich. Eine hat eine Tochter, von dessen
Erzeuger sie nichts weiß. Die andere ist Ärztin und lässt sich künstlich befruchten. Die jüngste ist Software-Ingenieurin und geht für ein Jahr in die USA. Der Roman besticht durch eine nüchterne, präzise Sprache, den Bezug auf religiöse Traditionen und die Darstellung der unterschiedlichen Lebensarten im Lande. Der Einblick in das Leben der Mutter und der beiden älteren Töchter beschränkt sich auf wenige Lebenssituationen voller Spannung und Intensität. (nwz) KR

Tali Sharot: "Die Meinung der Anderen"
Im Siedler Verlag erscheint das Buch von Tali Sharot: "Die Meinung der Anderen, wie sie unser Denken und Handeln bestimmt - und wie wir sie beeinflussen". Es geht um die Frage, warum unser Gehirn will, dass wir uns immer der Mehrheit anpassen - auch wenn es uns zum Verhängnis wird? Wie sehr ist unser Denken und Handeln von der Meinung der Anderen abhängig? Viel mehr, als wir glauben, zeigt Tali Sharot. Anhand neuester Erkenntnisse der Psychologie, Verhaltensökonomie und Neurowissenschaft und vieler Beispiele aus Beruf und Alltag - von der
Namenswahl über das Teamverhalten bis zu den Online-Ratings der Sozialen Netzwerke - macht die Autorin anschaulich, wie stark wir dazu neigen, unsere eigenen Präferenzen den Wünschen der Anderen anzupassen - selbst wenn es uns schadet. Tali Sharot promovierte in Psychologie und Neurowissenschaft und ist Professorin am Institut für experimentelle Psychologie der Universität London. (random) KR



2 besondere Tage im Israelischen Kalender
Am Sonntag abend beginnt Jom haZikaron in Israel, der Gedenktag für die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus. Er findet genau eine Woche nach dem Holocaust Gedenktag (Yom HaShoah) statt und nachdem Israel ein so junges und kleines Land ist, gehen den Menschen die Verluste sehr nahe und dieser Tag ist sehr festlich. Unterhaltungsplätze sind
geschlossen, Fahnen auf halbmast gesetzt und es gibt viele Zeremonien in den Zentren der Gemeinden und bei den Gedenkstätten in Jerusalem und Israel. Einzigartig für Israel ist, dass an den Gedenktag direkt der Yom Haatzmaut anschließt, Israels Unabhängigkeitstag. Es ist oftmals Brauch im Judentum, sich an den Schmerz gemeinsam mit der Freude zu erinnern. Sie erkennen die direkte Verbindung zwischen ihrem Verlust und der Unabhängigkeit und Souveränität, die sie heute so sehr schätzen, an. Yom Hazikaron findet am vierten Tag des hebräischen Monats Iyar statt. Dieses Jahr wird vom Abend des 30. Aprils bis zum Abend des 1. Mais gefeiert. Alle lokalen Medien konzentrieren sich auf den Trauertag und zwei Sirenen läuten während dieser 24 Stunden und die Leute halten respektvoll inne. (itraveljerusalem) SSt

"Strategic challenges for Israel in the Middle East and the Policies of the United States and Europe"
Mittwoch, 3. Mai 2017 von 19-21 Uhr in der Humboldt Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 2097
Speaker: Michael Doran, Senior Fellow at the Hudson Institute in Washington, DC.
Chair: Michael Spaney, Executive Director Mideast Freedom Forum Berlin, Board Member DIG Berlin and Potsdam
The event is a cooperation of the Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) and the German-Israeli Friendship Association (DIG) (FB) SSt


Zum Israeltag: "Das Israelbild in den Medien der DDR". Podiumsdiskussion.
Sonntag, 7. Mai 17:00 - 19:00 Uhr im Ariowitsch-Haus e.V. - Zentrum Jüdischer Kultur, Hinrichsenstraße 14 in 04105 Leipzig (FB) SSt

Sonderbehandlung für Israel?
Dienstag, 16. Mai 18:00 - 20:00 Uhr im Rathaus Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, Raum 022. Berichterstattung über Israel ist mitunter unsachlich, UN-Gremien treffen einseitige Entscheidungen zum Nahostkonflikt. Wann überschreitet Israelkritik die Grenze zum Antisemitismus? Die Judaistin und "Israelnetz"-Journalistin Elisabeth Hausen wird an konkreten Beispielen auf diese und andere Fragen eingehen. Zudem beleuchtet sie theologische Aspekte der Thematik. (FB) SSt

Vortrag - Dr. Dan Schueftan"
"Jerusalem - die Idee, die Stadt. Drei Jahrtausende, fünf Jahrzehnte. Die Wirklichkeit, unserer Zeit in der historischen Perspektive."
Sonntag, 21. Mai um 16:00 Uhr im Goethe-Museum, Jacobistraße 2, 40211 Düsseldorf (FB) SSt


Arthur Rubinstein Klavierwettbewerb
32 Teilnehmer aus 16 Ländern nehmen noch bis zum 11. Mai am 15. Internationalen Arthur Rubinstein Klaviermeisterwettbewerb in Tel Aviv teil. Die Veranstaltung ist einer der bedeutendsten Klavierwettbewerbe der Welt und findet seit 1974 alle 3 Jahre statt. "Unter vielen Klavierwettbewerben gehört der Rubinstein-Wettbewerb zu den bedeutendsten der Welt", sagt Jurymitglied Eliso Virsaladze, eine renommierte georgische Pianistin. Der Gewinner wird am 16. Juni beim Ruhrfestival auftreten. (jpost) DC

Guy Mintus
Der aus Israel stammende Pianist Guy Mintus gewann beim Montreux Jazz Festival den 2. Preis und den Publikumspreis des Solo-Klavierwettbewerbs. Er ist tief im Jazz und in den klassischen Traditionen verwurzelt, vermengt sie jedoch gern mit anderen Musikstilen. Nun gibt er - in unterschiedlichen Formationen - Konzerte in Köln, Leipzig, München, Berlin und Frankfurt a.M. (guymintus) DC

"Lara Snow" Punkrock- Konzert in Berlin
Lara Snow - das sind Valery Sherman und Jonatan Harpak, ein Duo aus Tel Aviv, das seine Wurzeln in Punk und Rock hat. LARA SNOW - der Elektropop mit der zarten Stimme. Samstag, den 6. Mai 2017, 20.00 Uhr, Kantine am Berghain, Am Wriezener Bahnhof, 10243 Berlin (berghain) DC

Gitarrist und Komponist Rotem Sivan
Mittwoch, 3. Mai 2017, Birdland in Hamburg; Donnerstag, 4. Mai 2017, Zig Zag Club in Berlin; Freitag, 5. Mai 2017, Moritzbastei in Leipzig; Samstag, 6. Mai 2017, Tonne in Dresden: Der Musiker aus Tel Aviv stellt sein neues Album "Antidote" in Deutschland vor. Das Trio, mit Drummer Hagai Cohen und Bassist Colin Stranahan, versteht es, auf legere und zugleich elegante Art, extrem komplexe musikalische Ideen umzusetzen. Sie verschmelzen gekonnt Jazz mit klassisch-mediterranen Elementen und Folk. Rotem Sivan ist ein Klang-Purist. Lupenrein, kristallklar, transparent - dadurch nimmt man seine melodischen und harmonischen Waghalsigkeiten bestens wahr. (rotemsivan) DC



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Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Entgegen allgemeiner Annahmen, werden wir weder staatlich, parteilich oder durch Organisationen, religiöse Gemeinschaften oder andere Quellen regelmäßig finanziell unterstützt. Wir sind zu
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Der Countdown zum Israeltag rund um den 11. Mai 2017 hat begonnen. "Jede Stadt und jedes Fest setzt andere Akzente und doch vereinen sich alle, um über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg in einem großes bunten überregionalen Netzwerk den 69. Unabhängigkeitstag eines einzigartigen und oft falsch verstandenen Landes als Fest für Jedermann zu feiern", so Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI. In einer Vielzahl von Städten und Orten wird es Infostände und Veranstaltungen geben - manche ein paar Tage früher, manche ein paar Tage später, doch alle als Teil eines Netzwerks zu Ehren Israels. Das bestellte Informationsmaterial sowie kleine Give-Aways für die jeweiligen Städte werden in den kommenden Tagen verschickt. Weiteres Material von ILI und Honestly Concerned kann noch kurzfristig bestellt werden. Bald kann es losgehen...
Ein Übersicht über die teilnehmenden Orte gibt es auf unserer Website (wird ständig aktualisiert): Orte und Termine. Falls Ihr Israeltag noch nicht in der Übersicht genannt ist, schreiben Sie uns bitte!
Eine Last-Minute-Checkliste für den Israeltag:
  • 10 Leute für die "I LIKE ISRAEL..." Statements
  • End-Koordination mit Polizei & Ordnungsamt
  • Poster in Umgebung des Veranstaltungsortes und im umliegenden Einzelhandel anbringen
  • Bühne, Technik, Lautsprecher etc. [CD's mit Israelischer Musik nicht vergessen!]
  • Fotograf / Kameramann: Digitalfotos für die Doku
  • Anfahrt zum Platz für die Materiallieferung klären
  • Helium für Ballons / Vorbereitungen für 18h Ballonstart mit Happy Birthday Song
  • Rednerliste & -folge, Betreuung der Redner/VIPs
  • Programmablauf insgesamt; Moderation
  • Blau-Weiß Deko, Fahnen, Klebeband, Schnüre
  • Erinnerung an Auf- & Abbau (!) Helfer
  • Gesonderte Einladung an Sponsoren
  • Letzte Besprechung / Mail an alle Teilnehmer
  • Papier & Stifte für Geburtstagsgrüße der Besucher
  • Müllsäcke / Platz säubern nach der Veranstaltung,
  • Pressemitteilung an die lokale Presse
  • Verteilen von Flyern und Postern am Israeltag auf und um den Veranstaltungsort
  • Dankbrief an Aussteller / Sponsoren / Polizei / Stadt nach dem Israeltag
Fotos und kurzer Bericht nach dem Israeltag an ILI für eine Dokumentation und Veröffentlichung auf Website (inkl. Kopien von Presseberichten, etc.)
Für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2017 können Sie uns gerne kontaktieren: Israeltag@il-israel.org
Rund um den 11. Mai wird gefeiert... Hier eine kleine Auswahl an Terminen:
7. Mai - Hamburg
8. Mai - Rosenheim
11. Mai - Baden-Baden
17 Mai - Stuttgart

18. Mai - Bremen
23. Mai - Frankfurt
27. Mai - Kempten
7. Juni - Köln
13. August - Hannover
Und viele weitere Termine HIER...
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Anfragen mit Stückzahlen an:
info@il-israel.org












Rundgang durch Jad Vaschem

Rekonstruktion der Farben am Titus-Bogen

Rubinstein Klavierwettbewerb



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.




Gedenktage in Israel





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste Israeltag
findet rund um den 11. Mai 2017 statt!


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