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23. April 2017

Inhaltsverzeichnis



















Flex eröffnet neues Design-Zentrum in Haifa
Flex Ltd. (USA), zweitgrößter globaler Anbieter von Elektronikherstellungsdienstleistungen, eröffnet ein neues Designzentrum in Haifa. Das Zentrum übernimmt den gesamten Produktionsbereich: von der ersten Design-Skizze über die Herstellung bis zum Versand der Ware. Damit erreicht Flex sein Ziel, ein End-to-End-Anbieter von Produktionsdienstleistungen zu werden. "Das Design-Zentrum in Haifa steigert das Niveau in Israel", so Michele Monico, Vize-Präsident für Design & Engineering für die EMEA-Region. (ToI) KR

Nie wieder Augentropfen vergessen
Das Glaukom (Grüner Star) ist eine der häufigsten Erblindungsursachen in den westlichen Industrienationen. In Europa und den USA sind nahezu 2 % aller Menschen über 40 Jahre am Glaukom erkrankt. In Deutschland
leben etwa 5 Millionen Menschen mit einem Glaukomrisiko und rund 800.000 Menschen sind bereits manifest erkrankt. Die Behandlung des Grünen Stars erfolgt mit Augentropfen. Die Augentropftherapie muss zeitlebens regelmäßig durchgeführt werden. Eximore, ein Start-up des High-Tech Village Givat Ram Campus in Jerusalem, hat einen kleinen Chip entwickelt, der Glaukom-Medikamente über 6 Monate kontrolliert freigibt. Der Wirkstoff wird in einen sehr kleinen "Film" gelegt, der in die Tränenkanäle integriert ist. Das System sendet einen vorab geplanten Befehl an den Chip, um den Wirkstoff freizugeben. (youtube, israelnews) DC

Diabetestherapie digital managen
GlucoMe aus Yarkona hat eine "Digitale Diabetes-Klinik" entwickelt, die Diabetiker überwacht und Behandlungsprogramme empfiehlt. Die Plattform nutzt einen intelligenten Glukosemonitor, einen Insulin-Pen-Monitor, eine mobile App und ein Cloud-basiertes Managementsystem. Das Versuchsstadium ist erfolgreich abgeschlossen. Das System ist für Europa genehmigt und wird bei der Medica 2017 vom 13. - 16. November in Düsseldorf in Halle 16 G 40 vorgestellt. (ToI) DC

Von Petah Tikva nach Brünn und zurück an einem Tag
Das Knochenmarkregister von Ezer Mizion hat schon das Leben von über 2.000 Patienten rund um den Globus gerettet. Die Hilfsorganisation erhielt einen Anruf des Schneider-Kinderhospitals aus Petah Tikva bei Tel Aviv: Ein sechsjähriges Kind brauche so schnell wie möglich
eine Knochenmark-Transplantation. Sofort begann die Suche nach einem Spender: Gibt es eine genetische Übereinstimmung? Unter den 800.000 Registrierten auf der Datenbank, der auch mehrere hunderttausend ehemalige Soldaten angehören, da viele IDF - Mitglieder freiwillig Knochenmark spenden, wurde eine hervorragende DNA-Übereinstimmung gefunden. Die potentielle Spenderin wurde kontaktiert, sie wollte gerne spenden, aber es gab ein Problem: Die nächste Stufe der Prüfung mußte so schnell wie möglich durchgeführt werden und sie war in Brünn in der Tschechischen Republik. Freiwillige, die in der "Linked to Life" WhatsApp-Gruppe verbunden sind, brachten daraufhin das Musterkit über verschiedene Stationen von Tel Aviv nach Brünn und wieder zurück in weniger als 24 Stunden. Ezer Mizion (Hebräisch: , "Hilfe aus Zion"), gegründet 1979, ist eine israelische Gesundheitsförderungsorganisation, die eine breite Palette von medizinischen und sozialen Unterstützungsdiensten für Israels Kranke, Behinderte und ältere Menschen anbietet. Einer der wichtigsten Dienste von Ezer Mizion ist das von Moti und Bracha Ziser gegründete weltweit größte jüdische Knochenmark-Spenderregister. Es ist bekannt für seine Programme für spezielle Bedürfnisse von Kindern, Krebspatienten und Terroropfern. Ezer Mizion ist weltweit vernetzt und hat Niederlassungen in ganz Israel mit über 10.000 Freiwilligen landesweit. Alle Dienstleistungen sind kostenfrei. (Ezer, fokus-jerusalem) DC

Forscher gür Wasseraufbereitung ausgezeichnet
Der Saarbrücker Professor für Energie-Materialien, Volker Presser, und sein Team erhalten gemeinsam mit israelischen Kollegen den diesjährigen ARCHES-Preis der Minerva-Stiftung. Presser, der auch den Programmbereich Energie-Materialien am INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien leitet, arbeitet seit rund fünf Jahren mit dem Materialforscher Matthew Suss zusammen, der am Israel
Matthew Suss
Institute of Technology in Haifa (Technion) an ähnlichen Fragestellungen forscht wie Volker Pressers Gruppe. Der mit insgesamt EUR 200.000 dotierte Preis geht je zur Hälfte ins Saarland und nach Israel. Ein Schwerpunkt von Volker Presser und seinen Mitarbeitern ist die so genannte kapazitive Deionisierung. Dahinter verbirgt sich die Entsalzung und Aufbereitung von Wasser mit physikalischen Mitteln. Anders als mit chemischen Methoden kann Wasser umweltfreundlich entsalzt werden, indem die positiv und negativ geladenen Teilchen im Salzwasser, die Ionen, voneinander getrennt werden. (idw, juraforum, presser) TS

Israelische Schüler sorgen für neuronale Google-Übersetzungen
Google hat im März damit angefangen, sein Übersetzungsprogramm Google Translate zu verbessern, indem es die Technik der neuronalen Übersetzung eingeführt hat. Hierbei werden ganze Sätze und nicht, wie bisher, Einzelworte übersetzt. Damit sollen die Übersetzungen leichter zu verstehen sein und vor allem näher an der Zielsprache liegen. Nach Hindi, Türkisch und Japanisch kamen jetzt auch Hebräisch und Arabisch hinzu. Maßgeblich dazu beigetragen haben Google zufolge israelische Schüler. Adele Raemer lebt im Kibbutz Nirim, direkt an der Grenze zu Gaza. Sie ist eine Google-zertifizierte Innovatorin, Leiterin einer Google Educator
Wörtlich steht da auf Hebräisch: "Ich sterbe für Dich"
Group und Bloggerin. Raemer hatte die Idee, die Translate Community von Google, in der Nutzer Vorschläge für bessere Übersetzungen machen, als Tool im Englischunterricht einzusetzen. Schnell stellte sie fest, dass diese Methode die Schüler motivierte und diese in ihrem Eifer kaum zu bremsen waren. In Kooperation mit dem Bildungsministerium und dem Education Team von Google entwickelte sie einen Wettbewerb für Englischklassen in Israel. Im Frühjahr nahmen 51 Klassen aus dem ganzen Land an dem Wettbewerb teil. Nach dem erfolgreichen Pilotprogramm wurde der Wettbewerb ausgebaut, und schließlich nahmen 150 Klassen an einem drei Monate dauernden Wettbewerb für Hebräisch-Englisch und Arabisch-Englisch teil. Insgesamt 3.500 arabische und jüdische Schülerinnen und Schüler übersetzten und bewerteten mehr als vier Millionen Wörter und Wendungen. (botschaft, google) TS




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Die jüdische Pyramide von Adullam
Auf einem Hügel in der Nähe von Hirbet Madras im Adullam Grove Nature Reserve liegt eine alte jüdische Pyramide. Sie ist aus riesigen Quadersteinen gebaut. "Die Basisseiten der Pyramide sind 10 m lang. Sie ist etwa 3 m hoch", sagt die Archäologin Dr. Orit Peleg-Barkat von der Hebräischen Universität. "Die Pyramide wurde in der Nähe einer jüdischen Siedlung in der Zeit des Zweiten Tempels gebaut. Es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen jüdischen Friedhof handelt." Unter der Pyramide wurde eine Grabhöhle gefunden. Nach der
Gründung des Reiches von Alexander dem Großen fand ein reger Kulturaustausch statt: "Die altägyptische Kultur hatte Einfluss auf die hellenistische Kultur, und diese wiederum beeinflusste die in ihrem Territorium lebenden Juden. Die Pyramide wurde an der Grenze zwischen jüdischen Gemeinden und Edomiten errichtet. Man geht davon aus, dass die Juden die Geometrie der Pyramide, aber nicht die religiösen Ideen übernahmen", sagt Prof. Boaz Zissu von der Bar-Ilan-Universität. In alten jüdischen Quellen wird das Denkmal oberhalb der Grabhöhle "Nefesh" genannt. In Israel gibt es ähnliche Pyramiden, darunter das Grab von Sacharja im Kidron-Tal in Jerusalem. (Ynet) TS KR

53 Namen in der Bibel bestätigt
Von Hunderten Namen in der hebräischen Bibel, dem sogenannten Alten Testament, sind jetzt 53 archäologisch bestätigt worden. Das berichtet die Fachzeitschrift Biblical Archaeology Review (BAR). 2017 wurden noch 3 Namen der Liste hinzugefügt. Die meisten "bekannten" Namen stammen von Herrschern und Königen, doch sind darunter auch weniger bekannte in der Bibel erwähnte Figuren, wie Berater, deren Siegel mit Namensinschrift bei Ausgrabungen gefunden wurden und einwandfrei der biblischen Erzählung zugeordnet werden konnten. Es geht hier um zeitgenössische "Beweise", die allesamt über 2.000 Jahre alt sind. Für viele berühmte biblische Personen hat man noch keinen archäologischen Nachweis gefunden, darunter Adam und Eva, Abraham oder König Salomon. (biblical, tabelle) TS



Deutscher Tourismus nach Israel auf dem Vormarsch
Vor einem Jahr konnte die Welle der Terroranschläge in Israel deutsche Touristen noch davon abhalten, den jüdischen Staat zu besuchen. Aber seitdem auch in Europa gehäuft Anschläge stattfinden, nehmen die Sicherheitsbedenken der deutschen Touristen ab. Nach
Angaben des israelischen Tourismusbüros in Berlin konnte im Herbst 2016 im Vergleich zum Jahr 2015 ein Anstieg des Tourismus aus dem deutschsprachigen Raum um 13% und ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren verzeichnet werden. Zum Jahresbeginn 2017 setzt sich der Trend fort - auch mit wiederholten Besuchern, die etwa 40% des deutschen Tourismus ausmachen. "Es gibt eine Zunahme des Interesses in der Öffentlichkeit und ich sehe, dass es auch eine andere Einstellung zu Gefühlen gegenüber Israel gibt", sagte Gerd Müller, Geschäftsführer des auf Israel spezialisierten Reisebüros Diesenhaus. "Vorher haben wir mit den Menschen viel über die Sicherheitslage gesprochen, und jetzt, als ich sie besuchte und an Reisemessen teilnahm, mussten wir nicht darüber reden." Eli Nahmias, Direktor für Tourismus in der Jerusalemer Entwicklungsbehörde, sagte, dass 90% der Deutschen nach Jerusalem kommen. "Der durchschnittliche Tourist nimmt Israel als professionell und sicher wahr, im Gegensatz zu dem zunehmend terrorismusreichen Europa. Nach einem Sicherheitsvorfall kehren wir zurück zur Routine und die Touristen können ihren Besuch ohne Unterbrechung fortsetzen", so Nahmias. (JPost) TS

150 km neue Fahrradwege
In deutschen Städten fast eine Selbstverständlichkeit, sind Fahrradwege in Israel bislang eher unbekannt. Bis 2019 sollen im Großraum Tel Aviv neue Fahrradwege die großen Städte Israels miteinander verbinden. Das Projekt des Verkehrsministeriums soll NIS 620 Mio. kosten. (Ynet) TS

1.000 Kilometer durch Israel
Einen ganz und gar nicht alltäglichen Trip wagen Marc und Tom Glintschnig aus Bodensdorf: Das Brüderpaar wandert 1.000 Kilometer durch Israel. Mithilfe von anderen Wanderern und Beduinen konnte auch die Wüste
überwunden werden. Seit 8. März sind Marc (34) und Tom (29) unterwegs. Insgesamt geht es 1.000 Kilometer und 20.000 Höhenmeter von Eilat am Roten Meer über Jerusalem und Tel Aviv nach Norden zum Berg Hermon an der Grenze zu Syrien. Gefährlich wurde es nur bei der 400-Kilometer-Wanderung durch die Negev-Wüste. Mittels Mietwagen hatten Marc und Tom zuvor sieben Depots mit Wasser und Essen angelegt. "Zwei Depots wurden aber gestohlen, zum Glück haben andere mit uns Wasser und das Essen geteilt, sonst wäre es lebensbedrohlich gewesen." Generell sei die Gastfreundlichkeit sehr groß. "Das findet man sonst nur selten. Wir werden bestimmt wiederkommen!" (krone) KR

Wie das Land dem Toten Meer neues Leben einhaucht
Totes Meer - der Name ist ziemlich irreführend. An Wochenenden ist es inzwischen schwierig, hier dem Trubel zu entgehen. Die Hotels am tiefsten Punkt der Erde erfreuen sich der höchsten Auslastung in
Israel - rekordverdächtige 80%, und zwar das ganze Jahr über. Ein Grund ist die ganzjährige Sonnengarantie. Im Schnitt regnet es nur 30 Mal im Jahr und dann auch nur kurz. Anwohner bedauern diesen Regenmangel. Deutlich unterrepräsentiert sind deutsche Besucher. Vor 50 Jahren, als noch deutsche Krankenkassen Kurfahrten ans Tote Meer finanzierten, stellten die Bundesbürger die größte Gästegruppe. Der nördliche Teil des Toten Meeres leidet unter fortschreitender Austrocknung; um etwa 40 Meter ist der Wasserspiegel inzwischen abgesunken. Allerdings wendet die israelische Regierung seit der Jahrtausendwende hohe Millionenbeträge auf, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Wasserparks, Restaurants, Nachtklubs und ein neues Shoppingcenter werden das touristische Angebot bald ergänzen. Die Hotellerie soll ihre Kapazitäten um weitere 3.500 Betten ausbauen. (welt) KR

Von Tel Aviv nach New York und zurück für USD 550
Ab Juni will Islands Low-Cost-Fluggesellschaft WOW Air für rund USD 260 - USD 280 pro Strecke vier Flüge pro Woche von Tel Aviv mit Zwischenstopp in Reykjavik zu neun Städten in den USA und Kanada anbieten. (jpost, INN) DC







Währungsreserven auf Rekordniveau
Die natürlichen Gasvorkommen Israels kurbeln nicht nur die Energieversorgung an, sondern befördern auch kontinuierlich einen Devisenaufschwung. So lagen die Devisenreserven Ende März 2017 bei knapp über USD 103 Mrd. - ein Anstieg von USD 1,271 Mrd. über dem Niveau des Vormonats. Im März 2016 waren es noch USD 94,780 Mrd. Die Reserven stellen nun 32,4% des BIP. (boi) DC

Israelische IT-Firma kauft US-Unternehmen für USD 102 Mio.
Sapiens International Corporation aus Holon, ein weltweit führender Anbieter von Softwarelösungen für die Versicherungsbranche, hat StoneRiver Inc. aus Denver, Colorado, für rund USD 102 Mio. gekauft. StoneRiver bedient derzeit mehr als 200 US-Versicherungskunden
und hat ein Team von rund 500 Versicherungsfachleuten. Sapiens ist mit rund 1.900 Mitarbeitern ein weltweit führender Anbieter von Softwarelösungen für die Versicherungsbranche mit einer wachsenden Präsenz im Finanzdienstleistungssektor. Das Unternehmen verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Bereitstellung von Softwarelösungen für mehr als 200 Finanzdienstleistungsorganisationen und betreibt Tochtergesellschaften in Nordamerika, Großbritannien, EMEA und Asien-Pazifik. (sapiens) DC

Start-up-Messe fördert Ultra-Orthodoxe Hi-Tech-Spezialisten
Bei der zweiten jährlichen Messe für Haredi Start-ups von KamaTech erhielten die 8 besten Unternehmen (aus 450 Bewerbern) je ein Stipendium von NIS 20.000. Darunter war Doctorpedia, das Patienten ermöglicht, Live-Online-Konsultationen mit Ärzten zu führen; Muzy, ein Start-up,
das musikalisches Lernen demokratisieren will; ShareRate, die einen neuen Ansatz für die Risikoverwicklung im offenen Kreditmarkt entwickelt und Triso, die eine hochmoderne Plattform für die automatische Analyse und Auswertung anatomischer Bilder bereitstellt. KamaTech wurde 2013 vom Bnei-Brak-Geschäftsmann Moshe Friedman gegründet. Er will Haredi-Unternehmer mit dem Hightech- und Start-up-Ökosystem in Israel vernetzen, ihnen Ausbildungsplätze in führenden Start-up-Unternehmen anbieten und die Betreuung durch erfahrene Experten ermöglichen. Als KamaTech begann, gab es nur 5 Haredi Start-ups. Heute gibt es über 600, die Tausende Ultra-Orthodoxe Hi-Tech-Spezialisten beschäftigen. (ToI) DC



UNO sucht israelische Ärztinnen für Friedensmissionen
Die Vereinten Nationen suchen Ärzte für ihre Friedensmissionen. Geeignete Kandidaten für leitende Positionen hofft die Organisation in Israel zu finden. Im kommenden Monat soll eine Gesandtschaft zu einem
Seminar ins Land reisen. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Medizinerinnen. Derzeit machen Frauen 10% der Schlüsselfiguren im medizinischen Bereich der Friedensmissionen aus. Die geplante Reise organisiert der israelische UN-Botschafter Danny Danon. Die medizinische Direktorin der UN, Jillann Farmer, soll die Gesandtschaft anführen. In dem Seminar werden die Kandidaten erfahren, welche Posten es gibt und wie die Aufnahmeverfahren ablaufen. Voraussetzungen für eine Bewerbung sind ein medizinischer Doktortitel, mindestens fünf Jahre Berufserfahrung sowie Englisch- oder Französischkenntnisse. Zu den bevorzugten Spezialgebieten gehören Notfallmedizin, Traumabehandlung, Kindermedizin und Psychiatrie. Im November hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Feldkrankenhaus der israelischen Armee als das fortschrittlichste seiner Art ausgezeichnet. (Israelnetz) TS

Schüler bauten Satellit
Ein winziger Satellit, von israelischen Schülern gebaut, wurde vom Kennedy Space Center der NASA in Cape Canaveral im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts ins All geschossen. Der Duchifat-2
(Wiedehopf) ist einer von 28 Nanosatelliten aus 23 Ländern, die am Thermo-Forschungsprogramm der Europäischen Union teilnehmen, aber der einzige, der von Gymnasiasten gebaut wurde. Über 80 Schüler der Klassen 9-12 an Schulen in Herzliya, Ofakim, Yeruham, der Westbank-Siedlung von Ofra und der Beduinenstadt Hura haben dazu beigetragen, Duchifat-2 zu bauen. Der Satellit wiegt nur 1,8 kg, ist 20 cm hoch und 10 cm breit. Er hat keine Motoren, sondern verwendet das Erdmagnetfeld, um sich im Weltall zu positionieren. Eine Atlas-V-Versorgungsrakete mit der Nutzlast von Satelliten zusammen mit drei Tonnen Nachschub für die Internationale Raumstation sollte nach etwa zwei Tagen ihr Ziel erreichen. Die Astronauten der Raumstation werden Duchifat-2 und die anderen Nanosatelliten in etwa sechs Wochen im Weltraum aussetzen. Der israelische Satellit wird die Plasmadichte in der unteren Thermosphäre untersuchen, eine Schicht der Atmosphäre, die bei etwa 85 km Höhe beginnt und bis etwa 300 km reicht. Signale vom Satelliten werden im Herzliya Science Center empfangen, wo die Schüler die Daten analysieren werden. Es ist der zweite Satellit israelischer Gymnasiasten. Duchifat-1 war ein Radio-Satellit, der 2014 gebaut wurde, um Reisende in Gebieten ohne Handyempfang zu finden. (ToI, Israelnetz) TS

Araber und Juden glücklich in Israel - aber nicht zusammen
Israelische Juden und Araber sind glücklich, in Israel zu leben, wollen aber nicht zusammenwohnen. Weltliche und ultraorthodoxe Juden bevorzugen separate Wohnviertel. Ashkenasische und sephardische Juden, also Juden aus Europa und dem Orient, leben
problemlos in gemeinsamen Ortschaften, gleichgültig ob sie "rechts" oder "links" sind. Das ergab eine Umfrage für den zweiten Pluralismus-Index des "Jewish People Policy Institute" (JPPI). Der Index stellt fest, dass mehr als 90% der jüdischen Israelis und fast 80% der arabischen Israelis "komfortabel" oder "sehr komfortabel" als Angabe machen. Doch beide Volksgruppen äußerten die Meinung, dass es "nicht weise" sei, gemeinschaftlich im gleichen Ort zu leben. Die weltlichen und ultra-orthodoxen Juden glauben nicht, dass sie in gemeinsamen Vierteln leben sollten. Aber etwa die Hälfte der Orthodoxen behaupten, dass es ihnen nichts ausmache, mit weltlichen Juden im gleichen Viertel zu leben. "Vollständig säkulare" Juden stören sich jedoch an religiösen Nachbarn. Die Umfrage ergab, dass 90% der Christen unter den arabischen Bürgern Israels ein Zusammenleben mit Moslems oder Juden in gemeinsamen Vierteln ablehnen, während sich die Moslems da toleranter äußerten. Abschließend wurde nach der Rede- und Meinungsfreiheit gefragt. Eine Mehrheit der Araber und fast die Hälfte der jüdischen Israelis sind sich einig, dass es in Israel zu viel Rede-Freiheit gebe. (jppi, Israelnetz) TS

Partnerschaft Leipzig - Herzliya ist Herzenssache
Bei der regulären Mitgliederversammlung des Städtepartnerschaftsvereins Leipzig - Herzliya wurde der Leipziger Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Andreas Stolle, der den Verein die letzten vier Jahre geführt hat und nicht wieder antrat. Feist, der sich bereits in der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe des Bundestages und im Kuratorium der Leipziger Ephraim-Carlebach-Stiftung engagiert und Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Leipzig war, nahm das Wahlergebnis mit Freude auf. (thomasfeist) TS



Netanjahu traf US-Verteidigungsminister James Mattis
Der israelische Premierminister sagte bei dem Treffen mit US-Verteidigungsminister James Mattis in Jerusalem: "Wir haben gemeinsame Werte und gemeinsame Bedrohungen." Zudem traf sich Präsident Reuven Rivlin mit Mattis, zusammen mit Verteidigungsminister Avigdor
Liberman. Der Präsident dankte der US-Regierung für ihre feste Unterstützung Israels sowohl in der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart. Mattis sprach von seinem Stolz, als erstes Mitglied der neuen US-Regierung Israel zu besuchen. Er sagte: "Wir sind der Verteidigung Israels verpflichtet, wir unterstützen die innere Sicherheit Israels und die externe Sicherheit. Jetzt, in der Woche vor dem Holocaust-Gedenktag ist es wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass, wenn gute Leute nicht zusammenstehen und zusammenarbeiten über alle religiösen und alle ethnischen Linien hinweg, dann schlechte Menschen dominieren werden." (JPost) TS

Fackeln am Unabhängigkeitstag
Am Vorabend des 69. Unabhängigkeitstages am 1. Mai werden traditionell auf dem Herzl-Berg neben dem Grab des Theodor Herzl bei einer großen offiziellen Zeremonie Fackeln entzündet. In diesem Jahr steht das Fest im Zeichen der 50 Jahre seit der Wiedervereinigung
Jerusalems, der "ewigen Hauptstadt" Israels und des jüdischen Volkes. Ministerin Miri Regev verkündete die Namen der 14 Entzünder der Fackeln. Zwei Vertreter jüdischer Gemeinden aus der Diaspora, darunter Rabbi Marvin Heir, der als Rabbiner bei der Inauguration von Präsident Trump gesprochen hat, werden erstmals eine "Fackel für das jüdische Volk" entzünden. Zudem werden gemeinsam der Knessetvorsitzende und der Bürgermeister Jerusalems eine Fackel zu Ehren Jerusalems entzünden. Die üblichen 12 Fackeln (gemäß der 12 Stämme des Volkes Israel) werden unter anderem das Fußball-Idol Uri Malmilian, der Sänger Jehoram Gaon, der arabische Chirurg Prof. Ahmad Id vom Hadassah-Hospital, der aus Irak stammende Schriftsteller Eli Amir und andere verdiente Persönlichkeiten "zu Ehren Israels" entzünden. (ToI, Israelnetz) TS

Präsident besuchte Bischöfe zu Ostern
Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat den christlichen Kirchen seine Wünsche zum Osterfest übermittelt. Bei einem Besuch im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem begrüßte er die Oberhäupter der Kirchen und versicherte, Israel trete für die Freiheit der
Religion und den Schutz der Heiligen Stätten ein. Gerade in diesen Tagen könnten alle Christen und die Juden gemeinsam ihren Glauben feiern. Zugleich äußerte sich Rivlin besorgt, dass während der Feiertage "eine Rückkehr des Bösen" zu verzeichnen sei. Ausdrücklich verwies er auf die jüngsten Anschläge in Ägypten sowie die anhaltenden Kämpfe in Syrien. Gerade die Juden wüssten, was es heiße, in Angst zu leben und unter Terrorismus zu leiden. Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, Leiter des Lateinischen Patriarchats, dankte dem Präsidenten für seine Solidarität mit den Christen. "Wir danken Ihnen für Ihre Sensibilität gegenüber der christlichen Präsenz in der Heiligen Stadt und in Israel allgemein." Diese habe er bei verschiedenen Anlässen und mit klaren Worten geäußert, etwa bei Besuchen in dem durch einen Brandanschlag israelischer Extremisten beschädigten Benediktinerkloster in Tabgha. Zugleich unterstrich Pizzaballa die Bedeutung der christlichen Gemeinden für Jerusalem. Der Griechisch-Orthodoxe Patriarch Theophilos III. beklagte in seinem Grußwort den jüngsten Anschlag in unmittelbarer Nähe des Katharinenklosters auf dem Sinai. Ebenso anwesend waren andere Jerusalemer Kirchenoberhäupter und Bischof Munib Younan, Präsident des Lutherischen Weltbundes. (rv) KR

Präsident erhält Übersetzung vatikanischer Dokumente
Präsident Reuven Rivlin erhielt die neue Publikation in Hebräisch von "In unserer Zeit" ("Nostra Aetate"). Professor Dina Porat vom Kantor-Zentrum für das Studium des
zeitgenössischen europäischen Judentums an der Universität Tel Aviv sammelte Dokumente und Forschungsarbeiten über die Beziehung zwischen der katholischen Kirche und dem jüdischen Volk bis 1965, als der Vatikan mit "Nostra Aetate" die Anklage des Gottesmordes vom jüdischen Volk entfernte. Der Präsident erwähnte ein Treffen im Jahre 1904 des Führers der zionistischen Bewegung, Theodor Herzl, mit Papst Pius X. Der Papst verweigerte den Juden, in das Land Israel zurückzukehren, und sagte: "Die Juden haben Jesus nicht akzeptiert und deshalb können wir das jüdische Volk nicht akzeptieren". Der Präsident stellte fest: "Wir sind seit dem Treffen von Papst Pius und Herzl weit gegangen." Professor Dina Porat sagte: "Dieses Dokument war ein theologisches Erdbeben. Es war der Beginn einer neuen Ära, in der seit 1965 bis heute bis zur letzten Deklaration des heutigen Papstes im Jahr 2015 die Dokumente in dieser Zeit mit einem Wunsch nach Annäherung, mit einem Dialog mit dem jüdischen Volk erfüllt sind. Und dieser Wunsch ist bis jetzt in Israel nicht bekannt. Die Öffentlichkeit kennt diese Entwicklungen nicht." Rabbi Rosen kommentierte: "Diese Übersetzung ist historisch einzigartig. In der menschlichen Geschichte gibt es nichts Vergleichbares. Natürlich gibt es Haltungen, die sich im Laufe der Menschheitsgeschichte verändert haben." Aber nichts sei vergleichbar mit der Erklärung der katholischen Kirche, wonach die einstigen Gottesmörder nun der "geliebte ältere Bruder" seien. (gpoeng) TS

Terrorattacke beim Katharinenkloster im Sinai
Terroristen des «Islamischen Staats» (IS) töteten bei einem Feuerüberfall auf einen ägyptischen Kontrollpunkt nahe beim berühmten Kloster von St. Katharina auf der Sinai-Halbinsel einen Polizisten und verwundeten vier
weitere. Die islamistische Organisation hat die Verantwortung für die Tat übernommen. Die Schützen griffen die Polizeistation von einem nahegelegenen Hügel außerhalb des Klosters in einer bergigen Gegend im Süden des Sinais aus an. Nach einem Feuerwechsel traten die Terroristen die Flucht an, wobei einige der Angreifer Verletzungen erlitten. Am gleichen Tag hatte Israel beschlossen, den Grenzübergang in den Sinai für israelische Reisende weiterhin geschlossen zu halten aufgrund eines «Situationsberichts» der Anti-Terror-Einheit seines Nationalen Sicherheitsrates. Der Angriff auf das Kloster aus dem 6. Jahrhundert erfolgte eine Woche, nachdem IS-Selbstmordattentäter bei zwei Anschlägen auf Kirchen in Ägypten am Palmsonntag 45 Kopten ermordet hatten. Der IS hat weitere Attentate gegen Christen in Ägypten angekündigt. Über 10% der 90 Mio. zählenden Bevölkerung des Landes gehören der koptischen Minderheit an. Der Angriff auf das Katharinenkloster erfolgte wenige Tage vor einem geplanten Ägyptenbesuch von Papst Franziskus. Der Sprecher des Klosters, Vater Ghrighorius, sagte der Zeitung Masry el-Youm, die Mönche seien in Sicherheit. (Tachles, SZ, Haaretz) TS




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Krebs-Patientin schmuggelte Sprengstoff von Gaza nach Israel
Zwei Schwestern aus dem Gazastreifen haben in Medizinverpackungen Sprengstoff nach Israel geschmuggelt. Der Inlandsgeheimdienst hat das jedoch aufgedeckt. Die Frauen hätten eine Einreiseerlaubnis für Krebskranke genutzt, um in Israel behandelt zu werden. Für das Verteidigungsministerium ist der Vorfall ein

weiterer Beleg dafür, "dass Terrorgruppen im Gazastreifen weiterhin humanitäre Kanäle ausnutzen, um Terror in das israelische Kernland zu exportieren". Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte, Fälle wie dieser seien der Grund, warum Palästinenser aus dem Gazastreifen keine Arbeitserlaubnis für Israel erhalten, wie mancher Politiker es fordert. 2016 erhielten nach Angaben der Armee mehr als 30.000 Palästinenser aus dem Gazastreifen medizinische Hilfe in Israel. Am gleichen Tag gelangten 29.300 Tonnen Güter mit 843 Lastkraftwagen über den Kerem-Schalom-Warenübergang in den Gazastreifen. (Israelnetz, JPost, Ynet, Cogat) TS KR

Die letzten Juden des Jemen
Laut Radio Israel erklärte der jemenitische Informationsminister Moammar al-Iryani, seine Regierung habe keine Informationen über das

Schicksal der letzten noch im Lande lebenden Juden. Vermutlich halten sich noch etwa 50 Juden im Jemen auf, 40 von ihnen auf einem Grundstück nahe der US-Botschaft in Sanaa. Bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs im Jemen stand dieses Grundstück unter dem Schutz der Regierung. Seit 2015 untersteht Sanaa der Kontrolle der von Iran unterstützten Houthi-Rebellen. Die betreiben eine ethnische Säuberung und wollen sich auch des letzten Restes einer in dem Land einst blühenden jüdischen Gemeinschaft entledigen. Trotz des kriegsähnlichen Zustands im Jemen haben die letzten Juden sich stets geweigert, das Land zu verlassen. Minister al-Iryani sagte in Paris einem israelischen Radioreporter, die Houthis würden die winzige jüdische Restgruppe als Feinde betrachten. Im März 2016 traf die vorläufig letzte Gruppe jemenitischer Juden, insgesamt 17 Menschen, im Rahmen einer geheimen Operation in Israel ein. In den Jahren 1949 und 1950 wurde der Großteil der jüdischen Gemeinde des Jemen, rund 49.000 Personen, nach Israel geflogen. (Tachles) TS

Skandal wegen Artikel in der New York Times
Marwan Barghouti hat in der New York Times in einem Artikel den Hungerstreik der palästinensischen Gefangenen gerechtfertigt. In der gedruckten Ausgabe der wichtigsten amerikanischen Zeitung wurde

Barghouti nur "Politiker und Parlamentarier" genannt, ohne zu erwähnen, dass er im israelischen Gefängnis eine 5-malige lebenslängliche Haftstrafe wegen Mordes absitzt. Barghouti gilt bei vielen Palästinensern als Favorit für die Nachfolge von Mahmoud Abbas. Israels Ministerpräsident meinte, das Versäumnis der NYT könne verglichen werden mit einer Beschreibung von Syriens Präsident Bashar Assad als "Kinderarzt". Auch andere israelische Politiker protestierten. Derweil wurde Barghouti in ein anderes Gefängnis verlegt und sitzt in Isolierhaft. Der frühere Vertraute Arafats hatte im Jahr 2000 die blutige Intifada geplant, vorbereitet und ausgelöst. Noch wird geprüft, wie Barghouti den Artikel aus dem Gefängnis herausschmuggeln konnte. (NYT, JPost, ToI, usahm, tachles, JPost) TS

Tagesschau verbreitet falsche Informationen
"Marwan Barghouti. Der 57-Jährige sitzt selbst in einem israelischen Gefängnis eine mehrfach lebenslange Haftstrafe ab. Ein israelisches Gericht

hatte ihn im Jahr 2004 wegen seiner Rolle in der Zweiten Intifada verurteilt." So berichtete die Tagesschau. Tatsache ist, dass der bekannte palästinensische Politiker wegen fünffachen Mordes verurteilt worden ist. Dabei konnte ihm nachgewiesen werden, die Morde selber beauftragt zu haben. In 37 weiteren Fällen konnte die Anklage ihm nicht eine direkte Verantwortung für die Morde nachweisen. "Wegen seiner Rolle in der Zweiten Intifada" ist kein Strafbestand, wegen dem er gemäß israelischer Gesetzgebung hätte verurteilt werden können. (Tagesschau, Haaretz, mfa) TS

ZDF berichtet falsch
Der Leiter der Bayern-Vertretung in Israel, Godel Rosenberg, hat sich bei dem Redakteur Steffens und der ZDF-Redaktion über eine verfälschende Berichterstattung beschwert: "In der gestrigen Sendung

lautete eine Frage, ,wie heißt der See in Palästina, auf dem man durch den hohen Salzgehalt in Rückenlage vor sich hintreiben kann'. In dieser Frage steckt ein grober Fehler: Der See ist das ,Tote Meer', das aber nicht in Palästina liegt. Das Gewässer teilen sich Israel und Jordanien. Es gibt kein Palästina als Staat und es hat ein Palästina als Staat auch noch nie gegeben. Ein Blick in ein Erdkunde-Schul-Lexikon oder eine Frage an Google hätte Ihnen diesen peinlichen Missgriff erspart. Der Zuschauer hat Anspruch, vom ZDF korrekt informiert zu werden." (Bayern) TS

"Giftgas-Angriff auf Israel wäre Assads Selbstmord"
Bei seinem Besuch in Israel erklärte US-Verteidigungsminister James Mattis bei einer Pressekonferenz in Tel Aviv, dass Syrien noch chemische Waffen besitze. In einem Interview mit der Jerusalem Post erklärte daraufhin der führende Sicherheitsexperte und Vier-Sterne-General a.D. John R. Allen,

dass Syrien "praktisch einen Regime-Selbstmord" begehen würde, falls es gegen Israel Giftgas einsetzen sollte. Der ehemalige General war der Sondergesandte der Obama-Regierung bei der Bekämpfung von ISIS und bei der Suche nach Sicherheitslösungen für den israelisch-palästinensischen Konflikt, US-Kommandeur in Afghanistan und ist derzeit ein Vorsitzender für Sicherheit und Strategie bei der Brookings Institution. "Würde Assad Giftgas einsetzen, um Israel und die israelische Bevölkerung mit chemischen Waffen auszulöschen, wäre es praktisch ein selbstmörderischer Akt für sein Regime. Die US-Antwort würde in ungeheurem, noch nie dagewesenem Ausmaß erfolgen." (united) TS







Die religiösen Feiertage, das Pessach-Fest und das christliche Ostern, sind überstanden, aber die Feiertagsschwemme reißt nicht ab. Jom haScho'a 2017 beginnt am Abend vom Sonntag, 23. April, und endet am Abend vom Montag, 24. April. Zur Eröffnungszeremonie am Vorabend des Jom haScho'a (Holocaustgedenktag) werden üblicherweise sechs Fackeln entzündet, die symbolisch für die sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust stehen. Der Morgen beginnt
mit Gedenkveranstaltungen in Jad Vaschem. Im gesamten Land heulen um 10 Uhr für zwei Minuten die Sirenen. Der öffentliche Nahverkehr und auch alle anderen Fahrzeuge halten an, die Passanten bleiben schweigend stehen. Der Gedenktag ist in Israel eine Gelegenheit, über die materielle Not der letzten Überlebenden der Nazi-Vernichtungslager zu diskutieren. Wer bis 1953 keine Ansprüche angemeldet hat, wie Tausende Einwanderer aus der Sowjetunion, geht leer aus und wird seinem armseligen Schicksal überlassen. Dann folgen in Wochenfrist der Heldengedenktag und unmittelbar darauf, am 1. Mai, der 69. Unabhängigkeitstag Israels. Israel hat sich als moderner, demokratischer Rechtsstaat etabliert und feiert viele Erfolge mit seinen bedeutsamen Erfindungen. Dennoch gibt es immer noch Organisationen, Vereinigungen und sogar Staaten, die Israels pures Existenzrecht infrage stellen und den jüdischen Staat auslöschen wollen. Und bis heute gibt es weltweit immer noch etwa 2 Millionen Juden weniger als vor dem Holocaust. TS







BWB-Camp im August 2017 erstmals in Israel
Das europäische "Basketball Without Borders"-Camp 2017 wird im August in Israel stattfinden. Erstmalig treffen dort Nachwuchstalente des 2000er Jahrgangs aus
ganz Europa aufeinander, um gemeinsam mit Profis der NBA und FIBA zu trainieren. Die 16. Ausgabe des BWB-Camps findet vom 13. bis 16. August 2017 im israelischen Netanya statt. Neben Trainingseinheiten und Leistungstests lernen die Jugendlichen den interkulturellen Austausch sowie gesunde Ernährung, aktiven Lebensstil und Werte wie Teamwork, Disziplin und Respekt. Seit 2001 nahmen insgesamt 2.720 Teilnehmer aus 134 Ländern an 49 verschiedenen BWB-Camps teil. Davon wurden 43 im NBA Draft gewählt, darunter auch der Israeli Omri Casspi (Minnesota Timberwolves, Israel, BWB Europa 2005) (basketball, beastwatch) KR



Oskar Schindler und Steven Spielberg
Seit Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" ist der deutsche Geschäftsmann Oskar Schindler ein Symbol für Zivilcourage. Mit Tricks hat er die Nazis überlistet und so mehr als 1.000 Juden das Leben gerettet. Am 28. April wäre der 1908 in Zwittau geborene Schindler 99 Jahre alt geworden. Zu Ehren Schindlers hat Werner Schneider beim Bonner Bernstein-Verlag eine Würdigung des widersprüchlichen Lebemannes, NSDAP-Mitgliedes und eben einzigartigen Judenretters verfasst. Schneider liefert pikante Details. So hatte sich Schindler 1939 eine
polnische Soldatenuniform besorgt, die in Berlin nachgeschneidert wurde und mit der sich deutsche Wehrmachtssoldaten verkleideten, als sie vor Ausbruch des 2. Weltkriegs den polnischen Sender Gleiwitz überfielen. Beschrieben ist in dem Buch auch, wie Schindler in Israel als "Gerechter der Völker" geehrt, von seinen geretteten Juden über Wasser gehalten wird und 1974 völlig verarmt in Hildesheim im Hospital stirbt. Sein Grab in Jerusalem auf dem Zionsberg ist bis heute eine Touristenattraktion. (bernstein) TS

Israel kocht vegetarisch
Nach dem ersten Kochbuch von Tom Franz "So schmeckt Israel" erscheint nun "Israel kocht vegetarisch - die schönsten Rezepte aus meiner neuen Heimat". Weit mehr als die Hälfte der in Israel lebenden Bevölkerung ist jüdisch, aber auch andere Religionen und Kulturen finden in Israel eine Heimat, was die dortige Esskultur stark beeinflusst. Die Küche ist geprägt von einer großen Vielfalt, vor allem an Obst und Gemüse. Diese Bandbreite
macht sich Tom Franz in seinem neuen Kochbuch zunutze, indem er eine Vielzahl von Gerichten selbst entwickelte. Diese sind teilweise aus einer Tradition entstanden und zum Teil inspiriert von Streetfood. Viele Anregungen holte sich der gebürtige Rheinländer auch von talentierten Chefköchen. Im ersten Kapitel gibt es Rezepte rund ums Sharing - Gerichte zum Teilen, wie zum Beispiel israelische Fritten mit Milch-Aioli und Madbucha, gefolgt von vielen gesunden Rezeptideen für kleine Mahlzeiten, Vorspeisen und Salate. Im Kapitel für Hauptspeisen finden sich libanesisch geprägte Gerichte und spezielle Rezepte für den Schabbat: Hummus mit Pilzragout oder ein gemischter Gemüsetopf auf Couscous. Für Naschkatzen gibt es: Weintraubenkuchen, Kardamomtrüffel oder Tahini-Eis im Kadaifi-Nest. Der gelernte Jurist entschied sich 2004, seine Heimat nach Tel Aviv zu verlegen, und machte seine Leidenschaft, das Kochen, zum Beruf. 2013 gewann der Deutsche den MasterChef-Wettbewerb, eine der populärsten TV-Kochshows in Israel. (amazon, essen) KR



"Prophet, Rabbi und Journalist - Die Bibel und die aktuelle Lage in Nahost"
Vortragsabend mit Johannes Gerloff am Samstag, 6. Mai 2017, um 19.30 Uhr in der Stadthalle (Wilhelm-Frey-Halle) in Widdern. Johannes Gerloff ist weltweit zu Vorträgen und Seminaren unterwegs. Inhaltlich geht er dabei auf die aktuelle Lage im Nahen Osten und deren historische,
gesellschaftliche und politische Hintergründe ein. Außerdem beleuchtet er biblisch-theologische Fragen im Blick auf die christlich-jüdischen Beziehungen und heilsgeschichtliche Entwicklungen. Gerloff hat mehrere Bücher publiziert, die auch ins Tschechische, Holländische, Ungarische, Norwegische und Englische übersetzt wurden. Seit Februar 2016 ist er mitverantwortlich für das Fernsehmagazin "Fokus Jerusalem" (www.fokus-jerusalem.tv), das wöchentlich über Bibel-TV ausgestrahlt wird. (kirche-widdern) DC

March of Life
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23.04. Tübingen: http://bitly.com/mdl-tuebingen
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Im Mai ist es soweit - der Staat Israel feiert seinen 69. Geburtstag und wir feiern mit! In einer Vielzahl von Städten und Orten wird es Infostände und Veranstaltungen geben. Die Termine und Orte zum Israeltag 2017 sind fortlaufend ergänzt und aktualisiert auf der ILI-Website zu finden: Orte und Termine

Falls Ihr Israeltag noch nicht in der Übersicht genannt ist, schreiben Sie uns bitte - wir nehmen den Termin dann gerne mit auf. Auch für Fragen und Informationen rund um den Israeltag 2017 können Sie uns gerne kontaktieren.

Kontakt zu ILI für den Israeltag 2017: Israeltag@il-israel.org

Schirmherren des bundesweiten Israeltags sind S.E. Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel, und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland (Schirmherren-Grußworte).
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Ein palästinensischer Sanitäter und ein israelischer Soldat behandeln gemeinsam einen Verletzten




Spielplatz für die Kinder von Sderot (der bunte Wurm im Hintergrund ist ein großer bombensicherer-Zylinder)



Shalom
Thomas
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Der nächste Israeltag
findet rund um den 11. Mai 2017 statt!


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