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16. April 2017

Inhaltsverzeichnis


















Israelis stabilisieren Drohnen mit Technologie von Schildläusen
Die Mottenschildlaus "Gewächshaus-Weiße Fliege" (Trialeurodes vaporariorum) ist keine 2 mm lang. Die Flügeladerung ist stark zurückgebildet. Ihre Hinterbeine besitzen jedoch eine starke Sprungmuskulatur. Forscher an der Universität von Tel Aviv prüften nun, wie man mit der Sprungtechnik der Schildlaus den Start von Miniatur-Drohnen stabilisieren könnte. Die Weißfliegen
verwenden eine Vielzahl von Techniken, die ihnen eine außergewöhnliche Stabilität in der Luft bieten, und sie heben ab, ohne mit ihren Flügelstummeln zu flattern. "Die Weißfliegen machen einen mächtigen Sprung, ehe sie ihre Flügel für den Flug einsetzen", sagte Dr. Gal Ribak von der TAU-Abteilung für Zoologie. "Dann, wenn die Insekten sich durch die Luft bewegen, müssen sie die Rotation ihres Körpers stoppen, um sich für den Flug neu zu orientieren. Sie tun das, indem sie die Spitzen ihrer gefalteten Flügel verlängern und hohen Luftwiderstand hinter dem Körper verursachen. Diese aerodynamische Kraft stabilisiert den Start und erst dann breiten die Insekten ihre Flügel aus und fliegen." Das alles geschieht in weniger als 12 Millisekunden. "Die Natur gibt uns Anleitungen, wie man den Start kleiner Roboter-Drohnen mit gefalteten Flügeln stabilisiert", sagte Ribak. "Die Insekten lassen sich nach ihrem Absprung etwas fallen. Aber die Spitzen der gefalteten Flügel sorgen für ausreichenden Luftwiderstand, ähnlich den horizontalen Flächen eines Flugzeughecks." Das Team filmte den Start der Insekten mit Hochgeschwindigkeitskameras in Zeitlupe und extrahierte 3D-Daten. Mit diesen Daten modellierten sie die Aerodynamik und die Rotation der Insekten während des Starts. Das Modell zeigte, dass die Spitzen der gefalteten Flügel das wichtigste Element des Stabilitätsmechanismus waren. "Wir beschnitten die Flügelspitzen einiger Weißfliegen und beobachteten ihren Start erneut", sagte Ribak. "Die Weißfliegen mit abgeschnittenen Flügeln waren unfähig, sich zu stabilisieren, ehe sie ihre Flügel ausbreiteten und damit flatterten." (Wiki, ToI) TS

Ehemaliger Jagdflieger entwickelt Drohne für Ölplattformen
Der ehemalige israelische Jagdflieger Didi Horn hat eine neue Drohne geschaffen, die der Öl- und Gasindustrie eine effizientere und kostengünstigere Überwachung von Ölplattformen und Pipelines auf Hoher See ermöglicht.
SkyX, ein kanadisch-israelisches Startup in Ontario, vermarktet jetzt die Drohnen, die auf Lecks achten und sich selbst koordinieren. SkyOne Craft, die von SkyX entwickelten unbemannten Luftfahrzeuge (UAVs), sind mit Kameras und Sensoren ausgerüstet und können nicht nur Pipelines auf Beschädigungen untersuchen, Mapping und Sicherheitsüberwachung ausführen, sondern auch vertikal landen, autonom fliegen und registrieren, wann sie aufgeladen werden müssen. Die SkyOne fliegt dazu zur nächstgelegenen xStation, wo sie in einer wettergeschützten Kuppel selbstständig auflädt. "Wir glauben, dass unsere Technologie die Kosten deutlich senken und die Effizienz steigern kann - und das hilft dem ganzen Sektor", sagte Horn. (ToI) DC

Bakterien entdecken vergrabene Minen
Etwa 500.000 Menschen auf der ganzen Welt wurden durch Minen verletzt, und jedes Jahr sind es weitere 15.000 bis 20.000 Menschen. Mehr als 100 Millionen Minen sind noch in mehr als 70 Ländern begraben. Die heute verwendeten Technologien bei der Beseitigung von
Credit: Hebrew University
Minenfeldern unterscheiden sich nicht wesentlich von denen, die im Zweiten Weltkrieg verwendet wurden. Räumkommandos gefährden ihr Leben, wenn sie die Minenfelder betreten. Prof. Shimshon Belkin und Alexander Silberman vom Life-Sciences-Institut der Hebräischen Universität von Jerusalem präsentierten ein neuartiges System, das Laserstrahlen und Bakterien kombiniert, um die Lage der Landminen und anderer nicht explodierter Munition zu ermitteln. Das System basiert auf der Beobachtung, dass bei allen Minen kleinere Mengen explosiver Dämpfe auslaufen, die sich im Boden über ihnen ansammeln und so ihre Anwesenheit markieren. Die Forscher entwickelten eine sichere und effiziente Technologie, um nicht-explodierte Munition und Minen zu finden. Dabei werden fluoreszierende Bakterien in Polymerperlen eingeschlossen und von einem laserbasierten Scansystem registriert, um die Position eingegrabener Landminen aus der Ferne zu erkennen. (fokus-jerusalem, JPost, phys) DC

Netzwerk deutscher und israelischer Cyber-Community
Cyber-Bedrohungen treffen nicht nur Nationalstaaten, sie stellen eine internationale Gefahrenlage dar. Eine belastbare Cyber-Sicherheitsarchitektur bedarf demnach transnationaler Kooperation. Vor diesem Hintergrund hat der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. mit seinem israelischen Mitglied Checkmarx aus Ramat Gan ein erstes internationales Chapter in Israel eröffnet. Bei
der Eröffnung unterzeichneten Philipp v. Saldern, Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., und Emmanuel Benzaquen, CEO von Checkmarx, ein Memorandum of Understanding. Schwerpunkte dieser Kooperation liegen unter anderem in den Bereichen Industrie, Wissenschaft und Technologie. An der Eröffnungsfeier nahmen neben Hans-Wilhelm Dünn, Generalsekretär des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., zahlreiche Vertreter der deutschen und israelischen Cyber-Community und Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft teil. (it-dail y) KR

Universität Tel Aviv erforscht Baby-Sterben
Weil einer Säuglingsnahrung für den koscheren Markt das Vitamin B1 fehlte, starben vor mehr als zehn Jahren in Israel drei Babys. In "Remedia Super Soya 1", einem vegetarischen Milchersatz der deutschen Firma Humana, war das lebenswichtige Vitamin B1 entfernt worden. Erst
eine Diskussion der Großmütter im Wartezimmer gab den Hinweis, dass alle Babys die gleiche Sojamilch erhalten hatten. Die Universität Tel Aviv präsentiert die Ergebnisse einer Langzeitstudie dazu, in der die Leistung der geschädigten Kinder mit 30 gleichaltrigen gesunden Kindern verglichen wurde. Aviva Fattal-Valevski, Direktorin der Pädiatrischen-Neurologie-Abteilung im Tel Aviver Sourasky-Krankenhaus, sagte: "Jeder sollte wissen, wie wichtig dieses Vitamin für die Entwicklung von Kindern ist." Im Februar 2013 ist der Chef-Lebensmitteltechnologe von Remedia, der israelischen Partnerfirma von Humana, zu 30 Monaten Gefängnis wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden, weil er das Produkt nicht ordentlich geprüft hatte. Gemäß einem Bericht der "Westfälischen Nachrichten" wurde dem Leiter der Produktentwicklung von Humana, dessen Stellvertreter sowie dem Qualitätsmanagement-Beauftragen und Leiter des Analyselabors gekündigt. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schrieb 2003: In Israel sind auch der Auslandsgeheimdienst Mossad und der inner-israelische Schabak eingeschaltet worden. "Der Umstand, dass es sich um eine koschere Produktion handelt, die allein für Israel hergestellt wird, erregt den Verdacht, dass da jemand absichtlich versucht hat, den Milchersatz für jüdische Säuglinge zu schädigen." (Israelnetz) TS




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Unbekannte Heilige Stätten
Kathisma nennen die Griechen jene Stelle, wo die hochschwangere Maria auf einem Felsen zwischen Jerusalem und Bethlehem "geruht" und einen entsprechenden "Abdruck" hinterlassen hat. Über dieser Heiligen Stätte, dem "Stuhl Marias", wurde im 4. Jahrhundert eine oktogonale Kirche errichtet, um Pilger aus Jerusalem so lange aufzuhalten, dass sie in Bethlehem übernachten müssen. Ulrich Sahm hat die Stelle besucht und bei Fokus Jerusalem darüber erzählt. Die Ruine wurde ausgegraben, aber nicht restauriert. (youtube) TS



Zwei Städte - ein Angebot
Zwei Nächte in Jerusalem und zwei Nächte in Tel Aviv - Israels bekannteste Städte werben für den Kurzurlaub mit den Highlights des Gegensatzes zwischen Antike und Party: Im Angebot sind eine Genusstour mit Israels feinster Cuisine im Sarona-Markt, die Mysterien des
antiken Jaffa im Old-Jaffa-Besucherzentrum und israelische zeitgenössische Kunst im Tel Aviv Museum of Art. Man kann Fast Food in Jerusalems Mahane-Yehuda-Markt genießen und im Israel Museum alles über die Kultur erfahren. Das frische Konzept geht auf: Noch nie waren so viele Touristen im ersten Quartal des Jahres in Israel. Die Tourismusindustrie hat im ersten Quartal an 739.000 Touristen insgesamt EUR 1,031 Mrd. verdient, 2016 waren es im gleichen Zeitraum 24% Touristen und EUR 188 Millionen weniger. Der Anstieg hat 5.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. (citiesbreak, IN) DC

Leichtes Leben in der Weißen Stadt: Trendziel Tel Aviv
Wenn Küchenchef Tomer Agai an das Tel Aviv vor gut zehn Jahren denkt, zieht er ein trostloses Fazit. "Es gab nur Falafel und Schawarma oder Michelin-Restaurants", sagt der Besitzer des "Santa Katarina". Das Lokal liegt
eine Minute entfernt vom Rothschild-Boulevard, der repräsentativen Prachtmeile. Obwohl Mittwoch ist, sind die Straßen voll mit Menschen, ebenso wie die zahlreichen Restaurants. Die Gastronomie-Szene hat sich gewandelt. Die Zeiten, in denen es nur Fast Food oder Fine Dining gab, sind vorbei. Im angesagten "Santa Katarina" bekommt man draußen keinen Tisch mehr. "Alles soll lässig und offen sein, nicht elitär und fein", sagt Agai, der ein orientalischer Jude ist. Als Kind liebte er das arabische Essen seiner Oma. Die Großeltern kamen aus Syrien, Ägypten, Marokko und dem Irak. Später kochte er in London und Paris für angesehene Chefs, dann kehrte er nach Israel zurück und eröffnete 2014 sein eigenes Restaurant. Agay verkörpert das kosmopolitische Tel Aviv. Er hat es mitgeprägt. (fr) KR

Startup fängt Schmetterlinge und Blumen
Das israelische Startup CNature hat eine App entwickelt, die Flora und Fauna in Echtzeit identifiziert. In der Zeit um Pessach ist die Natur in Israel grün und mit einer Vielzahl von mehrfarbigen Blumen geschmückt. Es ist auch
eine Zeit, in der Familien riesige Picknickkörbe und tragbares Barbecue nach draußen bringen, um sich im milden Frühlingswetter zu sonnen. Aus diesem Grund hat CNature jetzt den Facebook-Bot FlowerzBot herausgebracht. Die App wird im Juni auch in den USA gestartet. Die Gründer von CNature, Nadav Bocher, Alon Klain-Orbach und Tsuky Khaiat wollten ursprünglich nur Tiere identifizieren. Jetzt haben sie ihre Anwendung erweitert und schließen blühende Pflanzen ein. (ToI) DC







Israels Erdgas-Projekt steht unter russischer Beobachtung
Das Pipeline-Projekt der Israelis nach Europa irritiert Russland. Die EU hat nach der Annexion der Krim beschlossen, von den russischen Gasimporten unabhängiger zu werden, und hat daher Interesse,
Israels Planungen zu unterstützen. Moskau möchte dagegen die Abhängigkeit Europas von seinem Gas beibehalten - auch um ein Druckmittel in der Hand zu behalten. Der halbstaatliche russische Energiekonzern Gazprom will daher nicht nur über das Baltikum Gas nach Deutschland und Polen bringen, sondern auch verstärkt über die Türkei und Rumänien Südeuropa versorgen. (srf.ch) DC

Israelis holen Trinkwasser für Indien und Vietnam aus der Luft
WaterGen aus Rishon LeZion hat eine Vereinbarung mit Indiens zweitgrößtem Solarunternehmen getroffen, um gereinigtes Wasser für abgelegene Dörfer zu produzieren. Zuvor hat WaterGen mit Vietnam ein Abkommen
unterzeichnet, um Wassergeneratoren in der vietnamesischen Hauptstadt einzurichten. "Die Regierung von Vietnam schätzt die technologischen Entwicklungen in Israel sehr, und ich hoffe, dass die israelische Technologie wesentlich dazu beitragen wird, die Wasserverhältnisse im Land zu verbessern", sagte Wassergenossenschaftspräsident Mikhael Mirilashvili nach der Unterzeichnung in Hanoi. Die Verträge haben einen Wert von USD 150 Mio. Die Technologie war ursprünglich als tragbare Einheit für das Militär entwickelt. (ToI, ILI) DC



Premierminister in allen Schattierungen
Israels Premierminister scheint häufig seinen häuslichen Coiffeur zu wechseln. Das behaupten die Medien, nachdem "Bibi" sein Haupthaar immer wieder anders färben ließ, von lila über hellgrau bis braun-schwarz. In den sozialen Netzwerken werden die "50 shades of Bibi" durch wechselnde Frisöre genau beobachtet. (Ynet) TS

Pessach-Empfang für einsame Soldaten
Vor dem Pessach-Fest wurden 25 sogenannte "einsame Soldaten" im Amtssitz des israelischen Staatspräsidenten empfangen, also Soldaten ohne Eltern oder solche, die alleine nach Israel eingewandert sind. Gastgeberinnen
des Empfangs waren Nechama Rivlin, Ehefrau des Präsidenten, und Hannah Eizenkot, Ehefrau des israelischen Armeechefs. Nechama Rivlin: "Jeder von Euch hat eine andere Lebensgeschichte, aber ihr alle setzt euch mit viel Motivation für das Land ein. Es ist bestimmt nicht leicht, eine Soldatin oder ein Soldat zu sein, aber als Soldat alleine im Land zu sein, ist noch viel schwerer." In der israelischen Armee dienen heute um die 6.900 einsame Soldaten: 3.700 Soldaten sind alleine eingewandert, ihre Eltern befinden sich im Ausland. Hinzu kommen 3.200 Soldaten, die aus verschiedenen Gründen keinen Kontakt zu ihren Eltern haben. (Israelheute) KR

Eine 19-jährige israelische Designerin erobert Mailand
Bei den eleganten Schwarz-Weiß-Portraits, den Art-Deco-Einflüssen und Nahaufnahmen von aufwendig gestickten Seiden-Kimonos vermutet man nie, dass die anspruchsvolle, erfahrene Designerin Maya Reik erst 19 Jahre ist. Geboren und aufgewachsen im Küstendorf Beit Yanai, verließ Reik mit 14 die Schule, um Zeichnen und Nähen zu lernen. Sie gründete ihre Tel Aviv-basierte Linie, Marei 1998, vor weniger als zwei Jahren. Reik hat seitdem zwei Serien entworfen und ein Bi-Kontinentalteam zusammengestellt, das die Produktion ihrer Werke in denselben italienischen Fabriken aufbaut, die auch mit The Row, Gucci und Stella McCartney arbeiten. Sie präsentierte ihre Stücke während der Mailänder Modewoche. Nun startet Marei eine zweite Kollektion für den Herbst 2017 und öffnet sich einem globalen Publikum mit einer Moda Operandi Trunk Show, die noch bis zum 18. April läuft. (Vogue) DC

Israelis spenden für Opfer des Giftgasangriffes in Syrien
Als Reaktion auf den "mutmaßlichen" Giftgasangriff der Assad-Regierung auf einen syrischen Ort haben Israelis auf Privatinitiative innerhalb weniger Tage mehr als USD 32.000 zur ersten Hilfe für die Opfer gesammelt. Bei dem Giftgasangriff starben mindestens 82 Menschen. Yoav Bakshi-Yeivim, einer der Initiatoren der Fundraising-Aktion und Stadtrat in Jerusalem, zeigte sich überwältigt von der Welle der Hilfsbereitschaft. (Haolam) KR

Imri: Endlich im Rampenlicht
Singen, Tanzen, gut aussehen - Imri erfüllt alle Anforderungen an Boygroup-Mitglieder. Doch seine Boyband-Zeiten sind längst vorbei. Als Solokünstler vertritt er seine Heimat beim Eurovision Song Contest
2017 in Kiew. Imri Ziv ist 1991 in der Nähe von Tel Aviv geboren und aufgewachsen. Er singt auf Hebräisch, Englisch und Spanisch und kann Gitarre und Klavier spielen. Imri ist auch Synchronsprecher: seine Stimme ist in zahlreichen hebräischen Animationsserien zu hören. Zurzeit studiert er visuelle Kommunikation. (eurovision) KR




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Neuer Israelischer Botschafter in Deutschland ernannt
Jeremy Issacharoff wird Israels neuer Botschafter in Deutschland. Das Ernennungskomitee des israelischen Außenministeriums wählte Issacharoff unter acht Kandidaten aus, von denen die meisten der deutschen Sprache mächtig sind; etwas was Issacharoff noch
lernen muss. Issacharoff soll im Sommer den Posten in Berlin übernehmen und Yakov Hadas-Handelsman ablösen, der seit März 2012 Botschafter des Staates Israel in Deutschland ist. Der Posten in Berlin gilt strategisch als fast so wichtig wie der in Washington. Issacharoff ist ein angesehener und professioneller Diplomat mit langjähriger Erfahrung. Er war politischer Berater während der Amtszeit von Benjamin Netanjahu als Israels UN-Botschafter. Zuletzt war der 62-Jährige Vize-Generaldirektor des Außenministeriums. Der in London geborene Issacharoff war für Rüstungskontrolle und Terrorbekämpfung zuständig. (fokusjerusalem) TS

Gauck zum Holocaust-Gedenktag nach Israel eingeladen
Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat den ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck zum Holocaust-Gedenktag nach Israel eingeladen. Gauck nimmt an einer Staatszeremonie zum "Jom HaSchoa",
dem Holocaust-Gedenktag, teil. Rivlin hat Gauck zur abschließenden Gedenkzeremonie am "Haus der Ghettokämpfer" im Kibbuz der Ghettokämpfer am 24. April eingeladen. Der Vorsitzende des Museums "Haus der Ghettokämpfer", Arik Carmon, sagte, das Museum arbeitete an den Fragestellungen, wie auch die kommende Generation einen Bezug zum Holocaust behalten kann. Dafür soll der Fokus auf die moralischen Lektionen gelegt werden, welche die Menschheit aus dem Holocaust ziehen kann. (israelnetz) TS

Israelis kritisieren Trump-Sprecher Spicer
Der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, ist mit einem Vergleich Adolf Hitlers mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad auf israelische Kritik gestoßen. "Nicht einmal Hitler ist so weit gesunken,
Chemiewaffen einzusetzen", sagte Spicer bei einer Pressekonferenz. Der Vorsitzende des Knessetausschusses für die Beziehungen zwischen Israel und den USA, Nachman Schai, äußerte: "Das Weiße Haus benötigt dringend eine Geschichtsstunde." Später entschuldigte sich Spicer für einen "unangebrachten und unsensiblen" Bezug zum Holocaust. Dina Porat, die Chefhistorikerin von Jad Vaschem, bezeichnete die Sprüche Spicers als "Dummheit" und empfahl ihm, auf der Webseite von Jad Vaschem die Geschichte des Holocaust zu studieren. Schon vor dem Massenmord an 6 Millionen Juden seien Hunderttausende Deutsche (überwiegend Nicht-Juden) in dem Euthanasieprogramm mit Giftgas ermordet worden. Der israelische Historiker Schlomo Avineri sagte im Rundfunk: "Der Vergleich (Hitlers mit Assad) ist so dumm, dass er keiner Reaktion wert ist." (thehill, Haaretz, Tachles, JPost) TS

Neue Freunde für Israel
Abgeordnete aller Fraktionen des Thüringer Landtages haben einen Parlamentsfreundeskreis Israel gegründet. Das Gremium wird von den Abgeordneten Stefan Gruhner (CDU) und Katharina König (Linke) geführt, wie der Thüringer Landtag am Sonntag in Erfurt mitteilte.
Dem Freundeskreis gehören insgesamt 27 Abgeordnete des Landtages an. Ziel des Gremiums sei es, für eine stärkere Akzeptanz jüdisch-religiösen Lebens in Thüringen und den Kampf gegen Antisemitismus, Antizionismus und Rassismus einzutreten. Zudem sollen die Beziehungen zwischen der Knesset und dem Thüringer Landtag entwickelt und der politische, wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Austausch zwischen Thüringen und Israel befördert werden. (JA) KR








Kretschmanns Spende an Mitri Raheb
Bärbel Illi vom Vorstand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Region Stuttgart e.V. hat sich in einem offenen Brief an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann darüber beklagt, dass dieser in Bethlehem dem Hochschulpräsidenten

Foto: stm.bwl.de / Fotograf: jana Höff
und gleichzeitigen Chef der christlich-palästinensischen Boykott-Kampagne, Dr. Mitri Raheb, einen Scheck über EUR 30.000 überreicht habe. "Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Israel und Boykott Israels, wie passt das zusammen?" fragt Illi. Mitri Raheb verfasste das "Kairos-Dokument der Christinnen und Christen in Palästina". Es ruft auf, "sich für den Rückzug von Investitionen und für Boykottmaßnahmen der Wirtschaft und des Handels gegen alle von der Besatzung hergestellten Güter einzusetzen". Illi empfahl als Hintergrundmaterial die DIG-Broschüre "Boykottbewegungen gegen Israel". (JPost, dig, SWP, WIRSOL) TS

Junger ANC-Führer widersetzt sich den Israel-Apartheid-Vergleichen
"Niemand kennt den Schmerz der Apartheid besser als wir", sagt Nkululeko Nkosi. Der junge ANC-Führer widersetzt sich den Israel-Apartheid-Vergleichen und bringt durch seine klare Aussage seine eigene politische Zukunft in Gefahr. Nkosis Träume von einer Karriere in Südafrikas Regierungspartei starben, als er anfing, für Israel zu sprechen. Doch sein Glaube an eine mögliche Détente zwischen Jerusalem und Pretoria ist ungebrochen. (ToI, IN ) DC


Vergleich: westliche und arabische "Errungenschaften"
Muhammad Abu Rumman, Forscher am Zentrum für Strategische Studien an der Universität von Jordanien und Autor für die jordanische Tageszeitung Al-Ghad, veröffentlichte einen Artikel, der zehn bemerkenswerte westliche wissenschaftliche Errungenschaften

von 2016 hervorhebt, einschließlich der Erkennung von Gravitationswellen, die Albert Einstein vorhergesagt hatte, und der Entdeckung eines neunten Planeten im Sonnensystem. Er verglich sie mit 10 bemerkenswerten "Errungenschaften" der arabischen Welt: die Perfektion der Autobombe, die "Entwicklung" des Begriffs "einsame Wölfe", Fassbomben und die Zerstörung archäologischer Stätten. Abu Rumman lädt die Leser ein, diese Errungenschaften zu vergleichen und ihre eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen. (memri) TS

Die Hisbollah ist der Libanon ist die Hisbollah
Im Juli 2006 wurden vom Libanon aus Granaten und Raketen auf israelische Städte und Infrastruktur abgefeuert. Gleichzeitig überquerten libanesische Kämpfer die Grenze und griffen israelische Soldaten

an. Dabei töteten sie drei Soldaten und verschleppten die Leichen zweier weiterer in die libanesische Stadt Ayta a-Shab. Bei der Verfolgung der Angreifer auf libanesisches Gebiet wurden weitere Israelis getötet. Auf Bitten der USA differenzierte Israel zwischen dem souveränen Libanon und der Hisbollah. Das Ergebnis war, dass Tausende israelischer Soldaten versuchten, eine iranische paramilitärische Organisation nur mit "Pinzetten" aufzuhalten. Die jüngsten Kommentare des libanesischen Präsidenten Michel Aoun im ägyptischen Fernsehen zeigen, dass er keinen Unterschied zwischen der Hisbollah und der libanesischen Regierung sieht: "Die Waffen der Hisbollah stellen einen großen Teil der libanesischen Verteidigung dar." (audiatur) KR







Eine ganze Woche Feiertag - Pessach bedeutet fast völligen politischen Stillstand, während Hunderttausende Israelis in den Naturparks Urlaub machen oder ins Ausland fliegen. Außer Aufregung über einen gehässigen Kommentar gegen die "National-Religiösen" in der linken Zeitung Haaretz gab es zunächst keine wesentlichen Ereignisse zu vermelden. In der "Nachbarschaft" passiert viel, was die Welt in Atem hält. So Terroranschläge mit vielen toten Kopten (Christen) in Ägypten und Giftgas in Syrien. Das führt zu Spannungen zwischen den USA und Russland, während Israel letztlich nur Opfer dieses Bürgerkriegs medizinisch versorgt. An Karfreitag kam es jedoch in Jerusalem wieder zu einem Terroranschlag, bei dem ein Araber aus Ostjerusalem eine junge britische Touristin in der Straßenbahn mit einem Küchenmesser erstach. TS







Hapoel Beer Sheva auf dem Weg zur Titelverteidigung
Der israelische Fußball-Meister von 2016, Hapoel Beer Sheva, ist auf dem Weg zur Titelverteidigung. Der Erstplatzierte der Ligat ha'Al ist in der laufenden Meisterrunde weiter auf der Erfolgsspur und hat weiterhin einen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Maccabi Tel Aviv, den Meister von 2015, der aber noch versucht, den Rückstand aufzuholen. (jpost) JG



Geigen der Hoffnung
Zusammengepfercht stehen die Menschen in verriegelten Waggons, die am Bahnsteig auf die Abfahrt warten. Es geht ins Verderben - das ahnen längst alle. Ein Mann aber klammert sich an seinen Geigenkasten. Zwei Dinge kann er nicht lassen, trotz des Grauens: seinen Bruder und die
Musik. Er will erreichen, dass sie beide überleben. Fast 40 Jahre später beugt sich Amnon Weinstein über eine zerkratzte und verfärbte Geige. Mühsam restauriert der Geigenbauer das ramponierte Instrument. Über 60 Geigen hat Amnon Weinstein im Lauf der Jahre aufgespürt und wieder zum Klingen gebracht. Diese "Violins of Hope" werden heute in den größten Konzertsälen der Welt gespielt. Für Recherchen zu ihrem Buch war Journalistin Christa Roth mehrfach bei Amnon Weinstein in Tel Aviv zu Gast, und Titus Müller spürte der Geschichte einer der Geigen nach, die Amnon Weinstein restauriert hat. Lesung bei einen musikalisch umrahmten, bewegenden Abend am Samstag, den 13. Mai 2017, 19.00 Uhr im Bildungs- und Begegnungszentrum Reichenbach.
Anmeldung: Sächsische Israelfreunde e.V. Geschäftsstelle, Wilfried Gotter, Schulstraße 5, 09661 Rossau, anmeldung@israelzentrum.de oder Tel.: 03765 / 257 372 0. OT Schönborn - Dreiwerden, E-Mail: info@zum-leben.de

NÜRNBERG: Vortrag "Jom Ha'azmaut - 69 Jahre Staat Israel"
Jo-Achim Hamburger, Vorsitzender der IKGN, am Dienstag, 02.05.17, 19.30 Uhr im neuen Gemeindesaal der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, Arno-Hamburger-Str. 3 (vormals Johann-Priem-Str.), 90411 Nürnberg (Parken: gegenüber Ebl/Edeka-P), Eintritt frei. Anschließend Gespräche bei Imbiss/Getränken. Hansjürgen Kitzinger www.ak-sdsb.de







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