HIER klicken für Online Version






03. April 2017

Inhaltsverzeichnis


















Lungenkrebsdiagnose per Bluttest
Elon Ganor, Danny Frumkin, Adam Wasserstrom und Ofer Shapira vom Rehovot-Unternehmen Nucleix entwickelten in 8-jähriger Forschungsarbeit einen Bluttest, der Lungenkrebs diagnostiziert, lange bevor dieser sich im
Körper ausbreitet. Die Forschung basiert auf der Grundlage der genetischen Wachstumsbedingungen von Krebs: Cytosin, eine der vier Hauptbasen, die in der DNA gefunden werden, wird durch drei Wasserstoffbrücken zusammengehalten. Eine Studie von Prof. Haim Cedar von der Hebräischen Universität Jerusalem stellte fest, dass das Drei-Wasserstoffbrücken-Molekül als eine Art On-/Off-Switch dient, der verschiedene Gene aktiviert (oder deaktiviert) und einen entscheidenden Einfluss auf unsere Anfälligkeit für Krebs und andere Krankheiten hat. Wenn eine gewisse Veränderung auf demselben Molekül stattfindet, beginnt eine wilde Teilung von unkontrollierten Zellen, was zur Bildung von Krebsgeschwüren führt. Mit dem Test von Nucleix kann die für Lungenkrebs charakteristische spezifische Veränderung auf diesem Drei-Bindungen-Molekül isoliert und identifiziert werden. (Ynet) DC

Sonnenlicht effektiver nutzen
Carmel Rotschild, Assistenzprofessor an der Fakultät für Maschinenbau am Technion - Israel Institute of Technology in Haifa hat mit seinem Team eine neue Technologie entwickelt, mit der die Effizienz von Photovoltaik-Zellen um 70% verbessert werden kann. Das Ganze beruht auf dem Prinzip der optischen Kühlung: "Solare Strahlung trifft auf dem Weg zu den Photovoltaik-Zellen ein spezielles Material, das wir zu
Von links nach rechts: Assaf Manor, Assistant Professor Carmel Rotschild und Nimrod Kruger
diesem Zweck entwickelt haben. Das Material wird durch den unbenutzten Teil des Spektrums erwärmt", erklärt Assaf Manor, der einen Teil seiner Doktorarbeit damit absolviert. "Darüber hinaus wird die Sonnenstrahlung im optimalen Spektrum absorbiert und wieder in einem blauverschobenen Spektrum emittiert. Diese Strahlung wird dann von der Solarzelle geerntet. So werden die Hitze wie auch das Licht in Elektrizität umgewandelt." (nocamels) DC




Anzeige...



Mäuse leben seit 15.000 Jahren bei den Menschen
Mäuse leben bereits weitaus länger in menschlichen Gemeinschaften als bisher angenommen. Schon vor 15.000 Jahren gab es Hausmäuse (Mus musculus domesticus) im Gebiet des heutigen Israel. "Bisher hatten viele angenommen, dass Hausmäuse erstmals mit dem
Menschen zusammengekommen sind, als die Landwirtschaft aufkam", sagt Lior Weissbrod von der Universität Haifa. Dies sei vor etwa 12.000 Jahren gewesen. Stattdessen seien die Tiere bereits im späten Pleistozän aufgetaucht, als sich umherziehende Jäger und Sammler niedergelassen hätten. Die Studie des französischen Forschungszentrums CNRS in Paris zeige, wie stark der Einfluss des Menschen auf seine natürliche Umgebung sei. Viele Forscher gingen bisher davon aus, dass der Beginn der Landwirtschaft einen Wendepunkt in der Wechselbeziehung zwischen Mensch und Umwelt bedeutet habe. Das frühere Auftauchen der Hausmaus und die Verdrängung der wilden Maus seien ein "starker Hinweis" darauf, dass Menschen Farmer wurden, weil sie sesshaft waren - und nicht anders herum. Manche Forscher argumentierten, dass die Menschen zwar Behausungen gebaut hätten, aber trotzdem weitergezogen seien. Dann hätte sich die Hausmaus aber nicht so etablieren können. Weissbrod und sein Kollege Thomas Cucchi hatten für ihre Studie Backenzähne von Mäusen aus fünf Fundstätten in Israel untersucht. Die Zähne waren zwischen 11.500 und 200.000 Jahre alt. An den Backenzähnen lässt sich die Art erkennen. Die ersten Hausmäuse hatten nach Ansicht der Forscher keinen so schlechten Ruf wie heute in Europa. Mit der Landwirtschaft kam die Sorge, dass die Nager das mühsam gezogene Getreide wegfressen. Die Menschen wollten die Mäusevermehrung daher eindämmen und stellten Fallen auf, da die Maus zur Plage und zur Konkurrenz bei der Nahrung wurde. (StN) KR



Tourismus aus China wächst
Das Israelische Tourismusministerium zählte 2016 einen starken Zuwachs an chinesischen Besuchern, es kamen insgesamt 79.268. Damit befindet sich Israel auf dem besten Weg, sein Ziel von jährlich 100.000 chinesischen Touristen zu erreichen. Der Zuwachs hängt mit den
Foto: Sahm
neuen Direktflügen der chinesischen Airline "Hainan" zwischen Beijing und Tel Aviv zusammen. Besonders das Interesse an Jerusalem sei bei den Chinesen groß: 81% der Touristen konzentrieren sich bei ihrem Besuch auf die Hauptstadt. Ein etwas geringerer Anteil der Touristen aus China genießt die Mittelmeerstadt Tel Aviv und 56% von ihnen macht einen Ausflug zum Toten Meer. Die asiatischen Touristen sind für Israel äußerst lukrativ. Sie geben im Vergleich zu Europäern markant mehr Geld aus: Bei Europäern liegt der Schnitt bei USD 158 pro Tag, bei den Chinesen bei USD 267. (Ynet) TS

Nummer 1 beim Shopping-Angebot
Israels internationaler Flughafen Ben Gurion wurde jüngst vom Online-Reiseportal eDreams zum besten Airport in der Kategorie Einkaufen gekürt. In der Gesamtwertung belegt der israelische Flughafen den achten Platz. Zu den besonderen Services für Reisende mit An- oder Abreise am Ben-Gurion-Flughafen gehört eine Website, auf der
Foto: Sahm
sie schon im Vorfeld ihrer Reise aktuelle Angebote und Preise der Airport-Geschäfte ausloten können. Terminal 1 des Flughafens mit IATA-Kürzel TLV wird aktuell umgebaut und renoviert - voraussichtliche Wiedereröffnung ist am 14. Mai 2017. Künftig werden alle Low-Cost-Flüge des Airports über Terminal 1 abgewickelt. (dutyfree) TS

Frühjahrsputz für den lieben Gott
Wie jedes Jahr wird auch diesmal vor Pessach die Kotel gesäubert: alle alten Botschaften an den Höchsten werden sorgfältig entfernt, damit wieder Platz für neue Post ist. Da es im Judentum verboten ist, Schriftstücke mit dem Namen Gottes zu vernichten, werden die Zettel nach ihrer Entfernung ungelesen in verschlossenen Tüten auf dem Ölberg begraben. (Jpost) DC







Deutsche Unternehmen investieren in israelische Start-ups
Strand, Sonne und Start-ups: Israel gilt neben dem kalifornischen Silicon Valley als weltweite Innovationshochburg. Mehr als 5.000 Start-ups gibt es laut einer Studie der
Unternehmensberatung Roland Berger in Israel. Für deutsche Unternehmen scheint das Engagement in dem Land am Mittelmeer ein Muss: "Die Zahl der Firmen, die in Israel auf irgendeine Art Innovation suchen, liegt im dreistelligen Bereich", sagt Projektleiter Gregor Schlosser von der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer in Tel Aviv. Nach den großen Unternehmen wie VW, Bosch und Daimler kämen nun auch die Mittelständler. So informiert sich aktuell etwa die CAS-Gruppe aus Karlsruhe über israelische Start-ups. Der Software-Hersteller hat mehr als 500 Mitarbeiter und hatte 2016 mehr als EUR 55 Mio. Umsatz. Der Autozulieferer Bosch hat seit November 2016 ein Forschungs- und Technologiebüro mit vier Mitarbeitern in Tel Aviv. "Ich nenne es ein Früh-Warn-Radar", sagt Büroleiter David Abraham. Bereits seit 2009 investiert die Robert Bosch Venture Capital GmbH in Start-ups in Israel. Aktuell sind es fünf, darunter Cheetah Medical, welches Sensoren entwickelt hat, um die Herzfunktionen von Patienten nach Operationen ohne Eingriff zu überwachen. Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck investierte 2012 in das Start-up Qlight Nanotech in Jerusalem und kaufte es 2015. Merck bietet unter anderem Flüssigkristalle für Bildschirme wie beispielsweise bei Handys und Computern. Qlight Nanotech entwickelt ebenfalls Display-Materialien. (elektronik, Mopo) KR

Israels Militärexporte
Nach Angaben von Israels Verteidigungsministerium gab es 2016 neue Rüstungs-Export-Verträge in Höhe von USD 6,5 Mrd. SIBAT-Direktor, Mishel Ben Baruch: "Wir sind stolz darauf, ein herausforderndes und erfolgreiches Jahr
für die israelische Rüstungsindustrie zu schließen, USD 800 Mio. mehr als 2015." Die Direktion für internationale Verteidigungskooperation im Verteidigungsministerium (SIBAT) markiert das zweite Jahr in Folge mit erweiterten Verteidigungsausfuhrverträgen. "Die Erhöhung des Umfangs der neuen Verträge entspricht einem globalen Trend, die Rezession vor allem in Europa und Nordamerika auszugleichen und die Verteidigungsbudgets angesichts der wachsenden Sicherheitsherausforderungen zu erhöhen. Die israelische Verteidigungsindustrie hat dank der fortschrittlichen Qualitätstechnologie ein großes Ansehen auf der ganzen Welt gewonnen.", so Mishel Ben Baruch. Formen der Technologie: Verbesserungen der Flugzeug- und Luftsysteme (20%); Beobachtung und Optik (18%); Luftverteidigung (15%); Munitions- und Waffenstationen (13%); Radare und EW (12%); Information und Intelligenz (8%); UAVs (7%); Telekommunikation (4%); Maritimes (1%); Andere (2%). Die geografische Verteilung (in Mio. USD): Asien und der Pazifik 2.611, Europa 1.795, Nordamerika 1.265, Lateinamerika 550, Afrika 275. (Tachles, jewishpress) TS

Nachfolger für Panzerabwehr "Milan" kommt aus Israel
Ein Ersatz für den betagten deutschen Panzerabwehr-Lenkflugkörper "Milan" ist nach der Abgabe von Hunderten "Milan" an die kurdischen Peshmerga-Kämpfer für das Vorgehen gegen die ISIS-Milizen im Irak noch
dringlicher geworden. Das Mehrrollenfähige Leichte Lenkflugkörpersystem (MELLS) der Firma Eurospike, der deutschen Unternehmen Diehl und Rheinmetall sowie der israelischen Firma Rafael soll "Milan" ablösen. Es kann als Waffensystem sowohl gegen gegnerische Panzer, als auch gegen langsam fliegende Hubschrauber eingesetzt werden. Der Bundestag hat die Anschaffung weiterer 1.000 israelischer Spike LR-Panzerabwehr-Raketen (ATGMs) und 97 entsprechender Launcher-Einheiten im Wert von EUR 158,3 Mio. genehmigt. Der Vertrag beinhaltet Raketen für EUR 12,6 Mio., weiter Trägerraketen in Höhe von EUR 25,6 Mio. und EUR 20,3 Mio. für die Integration in das AGDUS-laserbasierte Trainings- und Simulationssystem der Bundeswehr. Weiterer Nachkauf ist vorgesehen: der konzeptionelle Bedarf liegt bei 22.708 MELLS-Lenkflugkörpern und 186 Waffenanlagen. (janes, wiegold, Bloomberg) DC

Sicherheit expandiert nach Lateinamerika
Das israelische Cyber-Unternehmen-Konsortium IC3, eine Gruppe von israelischen Cyber-Security-Firmen, die im vergangenen Jahr eingerichtet wurde, um auf nationaler Ebene End-to-End-Cyber-Lösungen zu bieten, hat einen Vertrag im Wert von "Dutzenden Millionen Dollar" für die Einrichtung eines Nationalen Sicherheitssystems mit einem (noch ungenannten) Land in Lateinamerika abgeschlossen. (ToI) DC

Weltweiter Versand mit Freightos organisiert
Freightos aus Jerusalem will Innovation in den internationalen Frachtmarkt bringen. Die Gesamtfinanzierung des Unternehmens beläuft sich auf USD 50 Mio. Das Geld wird genutzt, um den Online-Güterverkehrsmarkt des Unternehmens weltweit wachsen zu lassen und seine Software weiter zu
Frachtschiff am Hafen Haifa (Yaakov Nahumi / Flash90)
entwickeln. Die ermöglicht Frachtpreisvergleiche, Routing und Verkaufsautomation. Die Website ermöglicht es Unternehmen bereits, Frachtlieferungen zu bestellen und Preise auf Strecken von China, Indien und Großbritannien in die USA zu vergleichen. Seit seiner Markteinführung im Juli letzten Jahres hat der Freightos Marketplace - eine Website, die es Unternehmen ermöglicht, sofortige Vergleiche, Buchungen und Management von Frachtdiensten von mehreren Logistikdienstleistern zu erhalten - in den ersten sechs Monaten einen erhöhten Auftragseingang von 600% erreicht. Es gibt über 10.000 registrierte Benutzer der Website und Dutzende von Verkäufern, darunter einige aus den Top 20 der globalen Spediteure, sagte das Unternehmen. Investitionen in die Supply-Chain-Technologie stiegen von etwas mehr als USD 2 Mrd. im Jahr 2015 auf über USD 5 Mrd. im Jahr 2016. (ToI) TS



Grand Spectacle
Im Open Museum des Industrieparks Tefen im Norden von Israel ist eine Ausstellung der Werke der israelischen Künstlerin Ofra Zimbalista zu sehen. Auf dem 30 Hektar großen Parkgelände sind Kultur und Industrie auf einem
Raum vereint. 1983 wurde es von dem Unternehmer Stef Wertheimer gegründet. Neben einem Skulpturengarten, dem Jeckes-Museum des deutschsprachigen Judentums, einem Automobil- und Industriemuseum sowie einer Kunstgalerie befinden sich hier exportorientierte Firmen und israelische Start-up-Unternehmen. Zimbalista (1939-2014) war zu Lebzeiten mit zahlreichen Ausstellungen in Israel wie in Deutschland, Frankreich und Ungarn erfolgreich. (Hagalil) KR

Kinderland Israel
In der Umfrage »Familienleben« des Portals InterNations landete Israel nach Finnland und der Tschechischen Republik auf dem dritten Platz. Deutschland landete auf Platz zehn. Bewertet wurden 43 verschiedene Aspekte von Bildung über Sicherheit, Gesundheitssystem bis
zur allgemeinen Kinder- und Familienfreundlichkeit. Ein Ex-Amerikaner: "Je wohlhabender man ist, desto mehr Kinder hat man. Es ist ein Statussymbol, Nachwuchs zu haben. In den USA ist das umgekehrt." Ein Einwanderer aus Frankreich: "In Frankreich ist es oft schwer, eine Wohnung zu finden, wenn man mehr als ein Kind hat. In Israel wird einem die Wohnung nicht vermietet, wenn man keine Kinder hat." Durchweg begeistert zeigten sich die Befragten auch von den Betreuungsmöglichkeiten und dem Niveau der Bildung. Das Zentrale Statistikbüro gibt an, dass im vergangenen Jahr 1,96 Mio. Familien in Israel lebten. Zehn Jahre zuvor waren es 1,65 Mio. Der Durchschnitt der Haushaltsmitglieder betrug 3,7, während er im Jahr 2015 in Deutschland bei 2,0 lag. Trotz der Militärpflicht wählten die Expats in der Unterkategorie »Familienfreundlichkeit« Israel auf Platz fünf. Nur in Australien, Kanada, Japan und Finnland soll es noch angenehmer sein. (jüdische allgemeine) DC

Paris Hilton - Promo für SodaStream?
Zeigt die Werbung des US-Reality-TV-Stars und Models Paris Hilton über ihre Zusammenarbeit mit führenden israelischen Wissenschaftlern einen "wichtigen wissenschaftlichen Durchbruch", eine Promo für eine SodaStream-Kampagne oder nur einen kleinen April-Scherz? Entscheiden sie für sich selbst, was an der Story wahr ist. (nocamels) DC

Amos Oz erhält Abraham-Geiger-Preis
Der israelische Schriftsteller Amos Oz erhält den Abraham-Geiger-Preis 2017. Das teilte das Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam mit. Die Preisverleihung durch das Rabbinerseminar soll am 25. Mai während des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Berlin stattfinden. Der Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich um den Pluralismus verdient gemacht haben und sich für
Offenheit, Mut, Toleranz und Gedankenfreiheit einsetzen. Die Auszeichnung soll an Abraham Geiger (1810-1874) erinnern und ist mit EUR 10.000 dotiert. Die Jury begründete ihre Entscheidung mit dem großen Mut und der Entschiedenheit, mit der sich Amos Oz für Verständigung und Frieden zwischen Israelis und Palästinensern sowie mit dem heutigen Deutschland engagiere. Die Laudatio hält Klaus Lederer (Die Linke), Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre zählen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Annette Schavan, der katholische Kardinal Karl Lehmann, Prinz Hassan bin Talal von Jordanien und Alfred Grosser. Amos Oz (geboren 1939) war 1978 einer der Gründer der Bewegung »Frieden jetzt«. Als Stimme der zionistischen Linken ist er Befürworter eines Kompromisses zwischen Israel und den Palästinensern. (JA) TS




Ihre Anzeige hier...

Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



"Hackathon" gegen Antisemitismus im Netz
Sechzig Israelis haben sich in Jerusalem getroffen, um bei einem Wettbewerb für Computerprogrammierung - dem sogenannten "Hackathon" - Technologien für die Bekämpfung von Antisemitismus im Netz zu finden. Die Aktion wurde von der IsraeliHub Association organisiert. Im Zentrum standen antisemitische Einträge in den Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Youtube. Der Gewinner des 24-stündigen Wettbewerbs kann sich über ein Preisgeld von NIS 10.000 freuen. (Ynet, tagesspiegel) TS
Foto: Sahm

Weniger Israelis für Abzug aus Westbank
Die Bereitschaft zu einem israelischen Abzug aus der Westbank und der Gründung eines Palästinenserstaates sank unter den Juden Israels von 2005 bis 2017 drastisch von 60% auf 36%. Im gleichen Zeitraum sank die Zustimmung für die im Dezember 2000 von
US-Präsident Bill Clinton aufgestellten Clinton Parameter von 59% auf 29%. Das sind die Ergebnisse einer von Mina Tzemach im Auftrag des Jerusalem Center for Public Affairs im März angefertigten Umfrage. 79% sagen, es sei wichtig, ein vereintes Jerusalem unter israelischer Souveränität zu behalten, und 83% sprechen sich gegen einen Transfer des Tempelbergs an die Palästinenser aus. 88% vertreten die Ansicht, Israel könne sich nicht aus Gebieten zurückziehen, die an den Ben-Gurion-Flughafen grenzen, und 81% sind der gleichen Meinung hinsichtlich der Gebiete nahe der Autobahn Tel Aviv-Jerusalem. Schließlich vertreten 76% der Befragten die Ansicht, Israel müsse die Sicherheitskontrolle über die Westbank ausüben, und 81% sind dieser Ansicht zur Souveränität über das Jordantal. - Die Umfrage macht jenen, die ein Abkommen mit den Palästinensern erzielen wollen, unmissverständlich klar, dass die Förderung eines solchen Abkommens nur Chancen auf Erfolg haben kann, wenn in der israelischen Öffentlichkeit das Vertrauen in ein derartiges Abkommen wächst. Angesichts der Tatsache aber, dass Israels Öffentlichkeit nicht einverstanden ist mit der palästinensischen Forderung nach einem unabhängigen Staat auf dem ganzen Territorium der Westbank, einschließlich Ostjerusalem und dem Tempelberg, ist unklar, wie ein Abkommen derzeit möglich sein soll. (Tachles) TS

"Freunde Judäas und Samarias" im EU-Parlament
"Ich möchte Sie daran erinnern, dass Sie manchmal, wenn Sie glauben, etwas zu einer friedvollen Sache beizutragen, zu Mord, Schmerz und Krieg beitragen." Die 13-jährige Israelin Ajala Schapira sprach bei der
Eröffnungszeremonie der neuen Gruppe "Freunde Judäas und Samarias beim Europäischen Parlament". Sie war bei einer Feuerattacke durch Palästinenser schwer verletzt worden und konnte nur unter einer Maske sprechen. An der Feier nahmen 15 von 751 EU-Abgeordneten und rund 150 Gäste teil. Der tschechische EU-Abgeordnete Petr Mach, Leiter der neuen Gruppe, erklärte: "Wir wollen die Öffentlichkeit und die Mitglieder des Parlaments darüber informieren, wie das Geld der Steuerzahler verwendet wird, um Terror in Israel zu unterstützen, wie palästinensische Waren nach Europa kommen, ohne besteuert zu werden, jüdische Produkte hingegen besonders besteuert werden." Die Konferenz sei ein erster Schritt. Künftig werde sich die Gruppe innerhalb des Parlaments für die Interessen von Judäa und Samaria einsetzen. (Israelnetz) DC

US-Botschafterin: "Niedermachen" in der UNO ist vorbei
Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hat sich klar zu Israel bekannt. Haley sagte in Washington, die USA hätten keinen besseren Freund als Israel. Das "Niedermachen" des Landes in der UNO sei vorbei. Haley, die vor der pro-israelischen Lobby-Organisation Aipac sprach, übte Kritik an der Nahostpolitik des früheren US-Präsidenten Obama. Sie wandte sich gegen die Enthaltung der US-Regierung bei der Abstimmung über eine Resolution gegen den israelischen Siedlungsbau im vergangenen Dezember. (df) KR

"In Zeiten des Terrors lernt die Welt über Menschenrechte vom jüdischen Staat"
Der jüdische Staat ist weltweit führend, wenn es um die Menschenrechte geht, und dient in einer Zeit, in der der Terrorismus weiterhin die Welt geißelt, anderen als Beispiel. Das sagte Aharon Barak, der ehemalige
Präsident des israelischen Obersten Gerichtshofs. "Ich war vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingeladen, wo mich 300 Richter um eine Antwort auf die Frage baten, wie man die Menschenrechte in Zeiten des Terrorismus schützen soll", sagte Barak in der Hebräischen Universität in Jerusalem. "Wir in Israel haben es besser geschafft, die Menschenrechte zu schützen, als dies anderen gelungen ist. Wenngleich wir Sicherheitsprobleme haben, waren wir - die israelische Gesellschaft, die Knesset und die Gerichte - stets in der Lage, die Existenz der Menschenrechte anzuerkennen. Alle wichtigen gerichtlichen Entscheidungen des Obersten Gerichts sind dieser Linie gefolgt und heutzutage studiert man sie rund um den Globus." Die Flüchtlings- und Terrorismusthematik habe großes Potenzial, die Menschenrechte ernsthaft zu schädigen. Verfassungsgerichte und Oberste Gerichtshöfe in anderen Ländern wissen noch immer nicht, wie sie mit diesen Themen umgehen sollen. Generalstaatsanwalt Avichai Mandelblit und Aharon Barak waren sich darin einig, dass Israel in Hinblick auf die Menschenrechte gut aufgestellt ist. Doch haben die Menschenrechte keinen Vorrang gegenüber allen anderen Werten, betonte Mandelblit: "Menschenrechte sind kein Freifahrtschein für nationalen Selbstmord. Wir müssen das Gleichgewicht halten. Menschenrechte haben nicht immer Vorrang, aber sie müssen berücksichtigt werden." (audiatur) KR

Israel und Nicaragua haben wieder diplomatischen Beziehungen
Israel und Nicaragua haben ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen. 2010 hatte das mittelamerikanische Land die Beziehungen zum jüdischen Staat abgebrochen. Damit protestierte es gegen die israelische Razzia auf dem türkischen Schiff "Mavi
Marmara", das die Seeblockade zum Gazastreifen brechen wollte. "Während der Jahre bis zur Aussetzung der Beziehungen 2010 hatten wir freundschaftliche Beziehungen und Kooperationen in unterschiedlichen Bereichen wie Landwirtschaft, Gesundheit und Bildung", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung beider Staaten. Weiter steht dort, die beiden Regierungen legten großen Wert auf die Erneuerung der Beziehungen, mit dem Ziel, gemeinsame Aktivitäten zum Wohle beider Völker voranzutreiben und etwas zum Kampf um Frieden in der Welt beizutragen. Das israelische Außenministerium hat sich für 2017 und 2018 zum Ziel gesetzt, neben Nicaragua auch die Beziehungen zu Bolivien, Venezuela und Kuba zu erneuern. Alle vier Staaten unterhalten gute Beziehungen zum Iran. (Israelnetz, Tachles, TheTower) TS








Neues von der Hamas - wirklich?
Die Hamas, hieß es kürzlich mancherorts voller Hoffnung, könne sich mit den "Grenzen von 1967" abfinden und mit der Existenz einer "fremden Entität" auf deren anderer Seite, womöglich also Israels. "Sogar

Extremisten", schwärmte Haaretz, "sind wandlungsfähig". Nun wird an gleicher Stelle gemeldet, die Islamisten verfügten über zahlreiche neuartige Kurzstreckenraketen. Danach bereite der "palästinensische" Arm der Ikhwan sich mit den in den vergangenen Monaten entwickelten Raketen auf seinen nächsten Krieg mit Israel vor. Die Geschosse zielten mit ihrer kurzen Reichweite auf Gemeinden und Städte an der Grenze zu Gaza. Ihre "Nutzlast" sei so hoch, dass ihr Schaden maximiert werde. Geld aus der Islamischen Republik mache die Raketen möglich. (Haolam) Darüber hinaus hat Hamas Führer Khaled Mashaal erst vor ein paar Tagen nochmals klargestellt, dass man sich in einem "offenen Krieg" mit Israel befindet. Und Mahmud az-Zahar, Gründer der Hamas und Führer des radikalen Flügels im Gazastreifen hatte bereits einige Tage zuvor klargestellt worum es geht: Die "Befreiung von ganz Palästina". (JPost, Memri) KR SSt

Merkel, Trump und Netanjahu diskutierten in München
Im großen Saal der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern in ihrem Gemeindezentrum am Jakobsplatz gab es eine Podiumsdiskussion mit

Foto: Julian
ausgewiesenen Nahost-Experten. Der Diskussionsabend, von der IKG in Kooperation mit der Jewish Agency, der Zionistischen Organisation Snif München und der Europäischen Janusz Korczak Akademie organisiert, befasste sich mit der Frage: Wie entwickeln sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel nach den Präsidentschaftswahlen in den USA? IKG-Vizepräsident Yehoshua Chmiel moderierte ein ungewöhnliches Rollenspiel. Journalist Ulrich Sahm, seit 40 Jahren in Israel, schlüpfte in die Rolle von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Christian Böhme vom Berliner Tagesspiegel in die des amerikanischen Präsidenten Donald Trump und der Politikwissenschaftler Jörg Rensmann vom Mideast Freedom Forum Berlin in die von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Zwei der auf dem Podium sitzenden Protagonisten waren sich dahingehend einig, dass die Zweistaatenlösung nicht mehr die einzige Option darstelle. Böhme glaubte nicht, dass die Einflussnahme der Kanzlerin in der Krisenregion derzeit groß genug ist, um dem Friedensprozess neues Leben einhauchen zu können. Entscheidender sei die Haltung der Vereinigten Staaten, die dort immer noch den Ton angeben, auch wenn der Einfluss Russlands gewachsen sei, so Böhme. Sahm, in die Rolle Netanjahus geschlüpft, machte deutlich, dass das angespannte Verhältnis zwischen Israel und den Palästinensern angesichts der schweren Konflikte im Nahen Osten momentan ohnehin nur eine untergeordnete Rolle spielt. Rensmann blickt nicht nur sorgenvoll in den Nahen Osten, wenn es um den stärker werdenden Antisemitismus geht. Er kam zum Ergebnis, dass Antisemitismus sich allzu oft nur als "Israelkritik" tarnt. Das Bild, das sich von Israel als Aggressor im Nahostkonflikt in der öffentlichen Meinung verfestigt hat, habe mit der Realität nichts zu tun, macht Sahm deutlich. Auf dem Podium, wo sich "Trump", "Merkel" und "Netanjahu" gegenübersaßen, wird der schmale Grat deutlich, auf dem sich die Politiker zurzeit bewegen. Ironie und Sarkasmus angesichts der diplomatischen Verrenkungen hatten an diesem Abend ihre Berechtigung, "auch wenn es ein bitterböses Thema für Israel und die jüdische Gemeinde ist", wie ein Besucher feststellte. (JA) TS

Israel mit Vereinigten Arabischen Emiraten bei Luftwaffenübung
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben keine offiziellen Beziehungen zu Israel. Inoffiziell gibt es allerdings Kontakte. Nun sind beide Staaten bei einer

internationalen militärischen Übung in Griechenland vertreten. Mit dabei sind befreundete Länder wie die USA und Italien. Auf dem Trainingsgelände wehen die Flaggen der beteiligten Länder unter dem Motto: "Handelt wachsam". Das Training trägt den Namen "Inohios 2017", also "Übung 2017". Nach Angaben der amerikanischen Armee stärkt das gemeinsame Training "die Beziehungen zwischen den teilnehmenden Ländern. Es wahrt gemeinsame Bereitschaft und Interoperabilität". Die Übungseinheiten in Griechenland enden am 6. April. Im vergangenen Jahr hatte sich Israel an der Übung "Red Flag" (Rote Flagge) in den USA beteiligt. Dort waren auch Piloten aus Pakistan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Spanien anwesend. Für den November ist eine großangelegte Übung in Israel geplant. Daran sollen unter anderen Indien, die USA, Polen und Italien teilnehmen. (Israelnetz) TS

Wie palästinensische Medien Tempelberg-Besuche darstellen
Wie die palästinensischen Medien Besuche von Israelis und Touristen auf dem Tempelberg darstellen: ALRAY - Über 1.100 Siedler stürmten die

Al-Aqsa-Moschee im März nach den Statistiken der sogenannten Temple Mount-Organisationen. Die Statistik wies darauf hin, dass unter den Siedlern 15 jüdische Bräutigame und 10 jüdische Bräute waren, zusätzlich zu fünf Jungen und vier Mädchen anlässlich der "Pubertät". Die israelischen Siedler führen gewöhnlich bestimmte biblische Dekrete innerhalb der Al-Aqsa-Moschee durch, insbesondere im Bereich von Bab Al-Maghariba, wo sie gewöhnlich von den Wächtern der Moschee konfrontiert werden, was zu Zusammenstößen zwischen ihnen und israelischen Besatzungsmächten führt. Heutzutage erlebt die Al-Aqsa-Moschee große Verletzungen der Besatzungstruppen. - Tatsache: Das Mugrabi-Tor ist der einzige Zugang zum Tempelberg, den Nicht-Moslems benutzen dürfen. Unklar ist, woran "Siedler" zu erkennen sind. Auch Touristen werden da pauschal als "Siedler" bezeichnet. Die "Besatzungstruppen" sind normale Polizisten. (alray) TS

Himmler telegrafierte Glückwünsche an Jerusalemer Mufti
Im Widerspruch zur üblichen palästinensischen Propaganda, auch von

Präsident Mahmoud Abbas verbreitet, beweist ein in im Archiv der Jerusalemer Nationalbibliothek entdecktes Telegramm (offenbar aus dem Jahr 1943) vom Vordenker der "Endlösung", Reichsführer SS Heinrich Himmler, an den Mufti Hadsch Amin el Husseini genau das Gegenteil: "Die nationalsozialistische Bewegung hat seit ihrer Entstehung den Kampf gegen das Weltjudentum auf die Fahne geschrieben. Sie hat deshalb schon immer mit besonderer Sympathie den Kampf der freiheitsliebenden Araber vor allem in Palästina, gegen die jüdischen Eindringlinge verfolgt. Die Erkenntnis dieses Feindes und der gemeinsame Kampf gegen ihn bilden die feste Grundlage des natürlichen Bündnisses zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und den freiheitsliebenden Mohammedanern der ganzen Welt. In diesem Sinne übermittle ich Ihnen am Jahrestag der unsäglichen Balfour-Deklaration meine herzlichsten Grüße und Wünsche für die glückliche Durchführung Ihres Kampfes bis zum sicheren Endsieg. Reichführer SS Gez. Heinrich Himmler." (JPost, JA, Haaretz) TS







"Frieden" für Deutschland und Terror in Nahost
Die deutsche Nahostpolitik wirft Fragen auf: Während der Bundestag den Kauf von Raketenabwehrsystemen mit Israel beschließt, werden erst die deutsch-israelischen Regierungskonsultationen abgesagt und dann Abbas zum Staatsbesuch eingeladen. Drei Tage hielt sich der
Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde in Deutschland auf. Vom Flughafen ging es am Donnerstag zum Vortrag in die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) im Berliner Tiergarten. Abbas wurde vom KAS-Vorsitzenden Hans-Gert Pöttering als Staatsmann, "der entschieden für den Ausgleich wirbt", begrüßt. Kurz zuvor endete eine Veranstaltung mit dem Autor Tuvia Tenenbom bei der KAS in Chemnitz im Eklat, da Tenenbom die Diskrepanz zwischen dem Wirken der KAS und anderer NGOs und der Realität in Nahost deutlich gemacht hatte. - Am folgenden Tag sprach Abbas mit Kanzlerin Angela Merkel, Außenminister Sigmar Gabriel und Bundestagspräsident Norbert Lammert. Mehrfach sprach sich Abbas gegen Terror und Gewalt aus: "Das sagen wir zu jeder Gelegenheit. Das sage ich ganz offen auf internationaler Ebene." Zuhause bezeichnet Abbas dagegen palästinensische Terroristen gerne als "Märtyrer" und "Helden" und erklärte etwa im September 2015 zu Beginn einer Welle von Attentaten mit Fahrzeugen, Messern und Schusswaffen auf israelische Zivilisten und Soldaten: "Wir begrüßen jeden Tropfen Blut, der für Jerusalem vergossen wurde." Am Samstag nahm Abbas noch den "Steiger Award" in Dortmund in Empfang. Dieser undotierte Preis wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch Geradlinigkeit, Offenheit, Menschlichkeit und Toleranz auszeichnen. Abbas erhielt den Sonderpreis "Hoffnung auf Frieden". (jüdische, audiatur, audiatur, kas, cicero, freiepresse) DC







Forderungen an FIFA, israelische Clubs aus dem Westjordanland auszuschließen
Rund drei Dutzend Schweizer Nationalräte fordern vom Weltfussballverband FIFA, sechs israelische Fussballclubs, die in Siedlungen im Westjordanland beheimatet sind, von allen Wettbewerben auszuschließen. Die Nationalräte
weisen in ihrer Forderung die FIFA auf deren Statuten hin, nach denen kein Club auf dem Gebiet eines anderen Verbandes ohne dessen Zustimmung und der Genehmigung der FIFA spielen dürfe. Druck kommt auch aus verschiedenen EU-Ländern: Mehr als 60 Abgeordnete des Europaparlaments haben die FIFA ebenfalls per Brief aufgefordert, die Siedler-Clubs von allen FIFA-Wettbewerben und aus dem israelischen Fußballverband auszuschließen. Die betroffenen Clubs spielen in unterklassigen Ligen Israels. Der Weltfussballverband hat zu einer verstärkten Einhaltung der Menschenrechte einen unabhängigen Beratungsausschuss gebildet. Es existiert außerdem eine Kontrollkommission Israel/Palästina, die sich in der vergangenen Woche getroffen habe. In den nächsten Wochen sollen in der Frage Entscheidungen gefällt werden. (Tachles) TS

Deutscher Olympischer Sportbund streicht palästinensisches Förderprogramm
"Weil sich nicht alle Partner zu den hohen Werten des Sports bekennen, hat sich die deutsche Seite dazu entschieden, ein vor wenigen Wochen angekündigtes Projekt zur Förderung des palästinensischen Fußballs
zu verlassen." Das hat die Sprecherin des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Ulrike Spitz, mitgeteilt. Für das Förderprogramm des DOSB war der deutsche Trainer Gert Engels vorgesehen, der zwei Jahre lang die Professionalisierung des Fußballs in den Autonomiegebieten vorantreiben sollte. Das Auswärtige Amt in Berlin hatte dafür 400.000 Euro bereitgestellt. Engels hätte seinen Fokus vor allem auf die Jugendarbeit gelegt. Aspekte der Verwaltung, Vermarktung und der Sportwettbewerbe seien ebenfalls Teil des Programms gewesen. Die taz hat als Person, die den Werten des DOSB nicht mehr genügt, den höchsten Sportfunktionär der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Dschibril Radschub, ausgemacht. Der sei gleichzeitig auch ein Generalmajor mit zweifelhafter Vergangenheit, dem Mord und Folter nachgesagt werden. In einem TV-Interview aus dem Jahr 2013 befürwortete er demnach den Einsatz von Atomwaffen gegen Israel, wenn die PA denn welche besäße. Fußballspiele zwischen Israelis und Palästinensern lehne Radschub kategorisch mit der Begründung ab, dass die Israelis "Nazis" seien. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Jerusalem kritisierte bereits im Februar die Förderentscheidung scharf: "Unter dem Deckmantel des Sports verherrlichen Palästinenser den Judenmord", heißt es in einer Mitteilung des Instituts. Während der DOSB das Förderprojekt neu bewertet hat, signalisiert das Auswärtige Amt weiter Bereitschaft, "mit interessanten Trägern zusammenzuarbeiten". (israelnetz, audiatur) TS



Meir Shalev bald in Berlin
Meir Shalev wird am 11. Mai 2017 um 19:00h (Einlass ab 18:30h) im Berliner Boutique Hotel i31 (Invalidenstraße 31, 10115 Berlin) am "Literatur Talk im i31" teilnehmen und sein neues, in deutscher Übersetzung erschienenes Buch
"Mein Weingarten" vorstellen. Die Moderation übernimmt Hotelmanager Zeèv Rosenberg, der selber aus Israel stammt. Bei der Veranstaltung werden die Bücher von Shalev zum Verkauf ausliegen. Der Eintritt kostet EUR 10,00 pro Person, der Erlös geht an den Förderverein für frühgeborene Kinder an der Charité e.V. (Boutique) TS

23. Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg
Das größte Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland zeigt in diesem Jahr eine Sonderreihe zum Thema "100 JAHRE UFA" und die
Retrospektive "Dem Vergessen Entrissen" vom 2. bis zum 11. Juli 2017. Das Festival setzt sich seit vielen Jahren für den interkulturellen und interreligiösen Dialog ein und organisiert in Kooperation mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus Veranstaltungen für muslimische Jugendliche. "Wir freuen uns sehr, dass uns mit Esther Schapira und Georg M. Hafner zwei wunderbare Filmemacher und Kenner jüdischen Lebens in Deutschland, Israel, den USA und vielen anderen Ländern bei der Filmauswahl unterstützen", teilte Festivalleiterin Nicola Galliner mit. (aviva) KR



WIR SIND AUF JEDE SPENDE ANGEWIESEN!

Die Kassen sind leer, aber die Rechnungen stapeln sich...Wir arbeiten so kostengünstig wie irgendwie möglich, dennoch gibt es unvermeidbare Kosten. In diesem Sinne möchten wir noch einmal an Ihre Großzügigkeit appellieren, uns zu helfen diese Kosten abzudecken. Gerade jetzt zum Anfang des Jahres sind die Zeiten besonders schwierig und wir sind auf die Hilfe eines jeden Einzelnen angewiesen. Jede Spende zählt!
ILI ist ein gemeinnütziger Verein und selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg.
SPENDENKONTO ILI: ILI - I Like Israel e.V., Santander Bank, Kt.Nr. 1507866200, BLZ 50033300, IBAN DE90500333001507866200, BIC SCFBDE33XXX oder neuerdings gerne auch über PayPal!

ILI fördern und Buch oder Bildband erhalten...

Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied (Jahres Abo) und erhalten entweder den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm, oder das Buch "Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-israelischer Konflikt und europäische Politik" (2. Auflage), Sammelband. Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski (Hg.). Wunschbuch bei Einsendung des Fördermitgliedschaftsantrags einfach angeben. ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften.




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org




Der Israeltag 2017 rund um den 11. Mai findet u.a. in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln und München, aber auch in vielen kleineren Städten statt. Die aktuelle Übersicht der Termine und Orte zum Israeltag 2017 ist auf der ILI-Website veröffentlicht.

Falls Sie einen Israeltag veranstalten, der noch nicht mit bei diesen Terminen steht, dann melden Sie sich gerne bei uns! Selbstverständlich unterstützen wir Sie bei allen Fragen zur Organisation Ihres Israeltages und bieten Support u.a. auch mit Materialien.

Kontakt zu ILI für den Israeltag 2017: Israeltag@il-israel.org

Schirmherren des bundesweiten Israeltags sind S.E. Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel, und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.
"Israelkongress - Pins"
Israel-Deutschland immer im Herzen...
"ILI - Pins"
Ein absolutes Muß für jeden Israel-Freund...
Lanyards
Der perfekte Schlüsselanhänger für jede Gelegenheit
AUSSERDEM:
BUCH-SONDERAKTION:
Aktueller denn je...
"Neu-alter Judenhass: Antisemitismus, arabisch-iraelischer Konflikt und europäische Politik". Gebunde Ausgabe. NUR EUR 12,50.- (UVP EUR 24,90)

Sonnen-Caps aus Karton:
Israel-Soli-PaperCap®
von Honestly Concerned e.V.
Anfragen mit Stückzahlen an:
info@il-israel.org











Safaripark in Ramat Gan

"U.S. is determined to stand up to the UN's anti-Israel bias" - Nikki Haley

"THE DAYS OF ISRAEL BASHING ARE OVER!" NIKKI HALEY



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.







Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste Israeltag
findet rund um den 11. Mai 2017 statt!


ILI-News:
Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2017 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
i-like-israel.de ILI-Blog Facebook Twitter www.Israelkongress.de ili@il-israel.org