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13. März 2017

Inhaltsverzeichnis



















Multiresistente Bakterien gezielt bekämpfen
Das Team von Prof. Meytal Landau von der Fakultät Biologie am Technion entdeckte Amyloidfibrillen, durch die das pathogene und hochmedikamentenresistente Staphylococcus aureus Bakterium die menschlichen Zellen und das Immunsystem angreift. Amyloide sind für ihre Assoziation mit Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson bekannt. Sie bilden ein Netzwerk von Proteinfibrillen - ähnlich einem Spinnennetz - mit einer geordneten und
äußerst stabilen Struktur. Diese Stabilität ermöglicht es den Proteinen, extremen Bedingungen zu widerstehen, bei denen gewöhnliche Proteine nicht überleben. Die Wissenschaftler erforschten die "Munition", die das infektiöse Bakterium unterstützt: eine neuartige Form einer amyloiden Fibrille, deren dreidimensionale Struktur bei atomarer Auflösung bestimmt wurde. "Irgendwann wussten wir, dass wir etwas Einzigartiges gefunden hatten, aber erst nach mehreren Ausflügen zu Teilchenbeschleunigern (Synchrotrons) in Grenoble und Chicago. Da erkannten wir eine neue Art von Amyloid gefunden zu haben", so Landau. Eines der bekanntesten Beispiele solcher Prion-Proteine ist der "Rinderwahn", der 1986 in England ausbrach. (technion) DC

Nervenzelltod im Gehirn stoppen
Prof. Illana Gozes von der Universität Tel Aviv hat eine weitere Entdeckung zu dem Genfragment NAP und dessen möglichem Einsatz bei Alzheimer und anderen Hirnerkrankungen gemacht: "Abnorme Tau-Proteine bilden Tangles, die zum Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit beitragen", sagte Prof. Gozes. "Wir haben hier zum ersten Mal gezeigt, dass der Wirkstoffkandidat NAP die Mikrotubuli-Bewegung in Nervenzellen vermehrt und abnorme Tau-Proteine stoppt." (aftau, nature) DC

Bionisches Implantat zur Wiederherstellung des Sehvermögens
Zwei israelische Firmen produzieren gemeinsam eine neuartige Sehhilfe. Das Produkt soll das Sehvermögen bei Menschen mit Augenverletzungen oder degenerativen
Augenerkrankungen wiederherstellen und in zwei Jahren erhältlich sein. Es ist nicht größer als ein Weizenkorn: Signal-Elektronik, Fotosensoren und Empfänger wurden durch "Nano-Retina LTD" entwickelt. Die Firma "Inomize" ist für Design-, Verifizierungs- und Back-End-Arbeit der verschiedenen Miniatur-Komponenten des Implantats zuständig. Gegründet im Jahr 2007, ist Inomize die größte ASIC Design Firma in Israel. Unter den Inomize-Kunden sind große internationale Konzerne und Startup-Unternehmen aus Israel, Europa und Nordamerika. (businesswire, blogthinkbig, visioncare) DC




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4.000 Jahre alte Dolmen in Galiläa
In Israel haben Forscher in der Nähe des Kibbutz Shamir im Hula-Tal einen mit Steinmalereien verzierten Dolmen gefunden. Dolmen sind aus großen Blöcken errichtete Steintische, die als Grabstätte dienten. Das Besondere sind Gravuren in der Deckenplatte des Bauwerks. Nach Angaben der israelischen Antikenbehörde handelt es sich um den ersten derartigen Fund im Nahen Osten. Die

Verzierungen unterscheiden sich deutlich von den bisher bekannten Steinmalereien in der Region. Was sie bedeuten, können die Forscher noch nicht sagen. Das Alter des Bauwerks wird auf rund 4.000 Jahre geschätzt. Allein die Deckenplatte soll mindestens 50 Tonnen wiegen. Den Forschern der Tel-Hai-Hochschule zufolge deutet die enorme Masse des Bauwerks darauf hin, dass die Kultur der Erbauer vermutlich fortgeschrittene Technologien besaß. (ToI, scinexx, DF) KR

Archäologen entdecken fast 1.900 Jahre alte Straße
Israelische Archäologen haben in der Nähe von Jerusalem eine fast 1.900 Jahre alte Straße mit einer Breite von bis zu 6 Metern und einer Länge von etwa 1,5 km entdeckt. Die jetzt entdeckte Straße führt nahe an Israels Nationalem Wanderweg entlang und soll künftig für
Wanderer zugänglich sein. Laut Irina Zilberbod, Leiterin der Ausgrabung der Antikenbehörde, soll das Bauwerk etwa zwischen 130 bis 135 n.Chr. entstanden sein, also unter Kaiser Hadrian. Die Straße habe eine Ortschaft südwestlich von Jerusalem mit der dorthin führenden Hauptverkehrsader verbunden. Zwischen den Steinen entdeckten die Forscher Münzen, unter anderem aus den Jahren 41 und 67 n.Chr. Bis vor rund 2.000 Jahren waren nach Angaben der Antikenbehörde die meisten Straßen nur improvisierte Wege. In der Zeit des Römischen Reiches habe sich aus militärischen Gründen der Straßenbau dann stark weiterentwickelt. (STN) KR

Grab Jesu renoviert
Unser Leser Alexander Schick hat erstmals das frisch renovierte Grab Jesu in der Grabeskirche Jerusalems fotografiert. Nach dem Erdbeben von 1927 hatten die Briten das baufällige Edikül über dem Grab mit einem hässlichen Eisengerüst stabilisiert. TS



In der Lebensretter-Station übernachten
In Tel Aviv können sich eingefleischte Strandliebhaber 10 Tage lang im März einen Traum erfüllen: In der Lebensretter-Hütte am Strand übernachten. Die Brown-Hotelkette verwandelte am Tel Aviver Frischmann-Strand Guckposten der Lebensretter in luxuriöse Hotelzimmer. Die originelle Initiative wird von der Stadtverwaltung und vom Tourismusministerium gefördert. Das vornehme Dan Hotel übernimmt den Service für die Gäste. (citiesbreak, ToI) TS


Der beste Februar jemals
Tourismusminister Yariv Levin: "Der Aufwärtstrend des ankommenden Tourismus nach Israel setzt sich 2017 fort. Wir werden weiterhin die Position Israels festigen und das Land auf der ganzen Welt als attraktives Tourismusziel fördern, um den anhaltenden Wohlstand und die
Stärkung des Tourismusmarktes in Israel zu gewährleisten." Im Februar 2017 wurden 234.000 Touristeneinträge verzeichnet, 22% mehr als im Februar 2016. 24.000 Touristeneinträge wurden über die Landübergänge aufgezeichnet, von denen 20.000 durch Jordanien und ungefähr 5.000 durch Ägypten kamen. Im Februar 2017 gab es etwa 10.000 Tagesbesucher - ein Rückgang um 20% im Vergleich zu Februar 2016 und 17% zu Februar 2015. (igoogledisrael) TS

Makhtesh Ramon
Versteinerte Bäume und Korallenriffe, Magmakammern und urzeitliche Vulkankegel: Der Weg durch den 40 km breiten und 500 Meter tiefen Erosionskrater im Negev führt durch atemberaubende Gesteinsformationen. Im verlinkten Video seilt sich die Sportjournalistin, Unterhaltungs- und Lifestyle-Reporterin Davina (Dayvee) Sutton in das Naturwunder ab. Makhtesh Ramon am Israel Trail ist eine Reise wert. (youtube, herumtreiberin, focus) DC

See Genezareth auf Jahrhundert-Tiefstand
Der Wasserstand des See Genezareth hat einen Tiefstand erreicht, wie es ihn seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie gegeben hat. Grund für den Tiefstand sei der trockenste Februar, der im Norden Israels jemals gemessen wurde. Der See habe im Februar nur 10% des üblichen Niederschlags erhalten. Der Wasserstand sei
Foto: Israelnetz/Elisabeth Hausen
daher nur um 22 cm anstelle der üblichen 60 cm gestiegen. Der Pegel liege derzeit 20 cm unter der "Unteren Roten Linie" bei 212 Metern unterhalb des Meeresspiegels. Die "Untere Rote Linie" markiert den Stand, der für die Wasserqualität noch akzeptabel ist. Normalerweise sorgt der Druck des Wassers dafür, dass Salzwasserströme unter dem See nicht aufsteigen. Fällt der Druck aufgrund des Wassermangels, besteht die Gefahr, dass sich Salz- und Süßwasser vermischen. Auch die Landwirtschaft ist betroffen. Die Wasserbehörde hat fast vollständig aufgehört, Wasser aus dem See zu pumpen. Für den Sommer erwarten Experten, dass die Wasserknappheit zunimmt. Andere Teile Israels erhalten Wasser aus dem Mittelmeer, das in insgesamt fünf Entsalzungsanlagen aufbereitet wird. Ein solches Wasserversorgungs-Projekt werde auch für Galiläa in Betracht gezogen, sagte Amir Givati von der Wasserbehörde. Die Umsetzung würde aber noch Jahre dauern. Bereits der Herbst war besonders niederschlagsarm. Deshalb befanden sich der Wasserstand und die Stromschnelligkeit der Flussläufe im Norden auf einem Allzeittief. (Israelnetz) TS







Eilat soll bedeutende Hafenstadt werden
Ein Abkommen zwischen der Stadt Eilat und der israelischen Regierung legt fest, dass Eilat eine bedeutende Hafenstadt Israels werden und eine Verbindung zwischen dem Fernen Osten und nach Europa garantieren soll. Bauminister Yoav Galant, der
Bürgermeister von Eilat, Meir Yitzhak Halevi, Premierminister Benjamin Netanjahu und Finanzminister Moshe Kahlon (Foto) unterzeichneten das Abkommen. Tausende neue Hotelzimmer und Häuser sollen in der Stadt am Golf von Akaba errichtet werden. Netanjahu sagte: «Neue Infrastrukturpläne sehen zudem einen Schnellzug zwischen der Stadt und dem Zentrum Israels vor.» Er gehe davon aus, dass sich die Bevölkerung Eilats von 60.000 Menschen auf 120.000 in den kommenden Jahren verdoppeln werde. Eilat bietet den einzigen Zugang des Landes zum Roten Meer. Im April ist die Eröffnung eines neuen Flughafens geplant, der den jetzigen Ovda Airport ersetzen soll. (Tachles) TS

Israel exportiert Gas nach Jordanien
Israel exportiert bereits seit Januar 2017 Erdgas nach Jordanien. Das Gasgeschäft war bereits im Februar 2014 unter Vermittlung des amerikanischen State Departments zustande gekommen. Die beiden staatlichen jordanischen Firmen Arab Potash und Jordan Bromine unterzeichneten
einen Vertrag in Höhe von rund USD 500 Mio. Partner der Jordanier waren Noble Energy aus Texas, die israelische Delek-Gruppe und die bei Tel Aviv beheimatete Isramco. Yossi Abu, CEO des israelischen Unternehmens Delek Drilling, teilte mit: "Zwar sind es keine großen Mengen, aber es ist dennoch ein Export nach Jordanien." Delek und das amerikanische Unternehmen Noble Energy halten Mehrheitsbeteiligungen an den israelischen Gasfeldern Leviathan und dem kleineren Tamar. Sie waren wesentlich für deren Erschließung verantwortlich. Die Gasexporte nach Jordanien sind Teil eines 400-Mio.-Pfund-Deals von 2014 mit den beiden staatseigenen Unternehmen, Arab Potash und Jordan Bromine, der den Import von 2 Mrd. m³ Gas aus dem Gasfeld Tamar in den kommenden 15 Jahren vorsieht. Abu teilte weiterhin mit, dass eine 300 Meilen lange Unterwasser-Pipeline bis zum Jahr 2020 voraussichtlich fertiggestellt sein wird, was Israel die Lieferung von Gas bis in die Türkei ermöglichen würde. Ägypten, Europa sowie palästinensische Kraftwerke im Gazastreifen und im Westjordanland seien weitere Exportziele. (audiatur, NZZ) KR

Drehbarer Wolkenkratzer für Dubai
Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang? Wer sich für USD 30 Mio. eine Wohnung in dem weltweit ersten rotierenden Wolkenkratzer-Hotel leisten kann, wird alles haben können. Die Eröffnung des Dynamic Tower Hotel in Dubai nach einer Idee des israelisch-italienischen Architekten
David Fisher, ist für das Jahr 2020 geplant. Sie soll mit der World Expo in Dubai zusammenfallen, zu der 25 Millionen Besucher erwartet werden. Jedes seiner 80 Stockwerke soll in der Lage sein, sich einzeln um einen Betonkern zu drehen, und 360-Grad-Ansichten bieten. Der Wolkenkratzer soll mit bis zu 79 horizontal liegenden Windenergieanlagen zwischen den Fußböden und dachmontierten Sonnenkollektoren betrieben werden. (nocamels) DC



E-Bikes statt Motorrad
Um den Menschen in Notfällen noch besser helfen zu können, entwickelt der Rettungsdienst Magen David Adom eine E-Bike Einheit. In engen Gassen und vielbevölkerten Plätzen kommen die Helfer so schneller an ihr Ziel. Jedes der elektrisch angetriebenen Fahrräder ist für den Notfall mit Wiederbelebungsgeräten ausgestattet. Die E-Bikes sollen vor allem in belebten Gegenden eingesetzt werden, wo der Rettungswagen nicht durchkommt. Die neue Einheit heißt "Life Riders" (Fahrer des
Lebens) und setzt sich aus Freiwilligen zusammen. Die Jugendlichen und Erwachsenen haben mit den E-Bikes einen Einsatzradius von 10 km, in dem sie zur Erstversorgung gerufen werden können. Jugendliche müssen mindestens 17 Jahre alt sein und zwei Jahre Erfahrung beim Rettungsdienst vorweisen können. Bis Mitte 2017 sollen ungefähr 1.000 E-Bikes im Einsatz sein. (israelnetz) TS

Ein Hostel gibt Hoffnung
Dschisr al-Sarka ist ein arabischer Ort an Israels Mittelmeerküste und einer der ärmsten des Landes. Eine Jüdin und ein Araber versuchen, mit einer Backpacker-Unterkunft das Schicksal
des Küstenstädtchens zu wenden. Juha's Guesthouse mit 20 Betten konnte vor drei Jahren eröffnen. Als 1922 die ersten jüdischen Einwanderer in die Gegend kamen, halfen die Einwohner von Dschisr ihnen, todbringende Sümpfe auszutrocknen. Die Einwanderer gaben ihnen zum Dank für die Hilfe einen Hügel am Strand, auf dem das Dorf seit einem Jahrhundert gewachsen ist. Weideland für Vieh gab es nicht. Der Fischfang stagnierte. In die Geschichtsschreibung der Palästinenser gingen die Menschen aus Dschisr al-Sarka als Kollaborateure ein. Der Handel mit den arabischen Nachbarn kam nicht mehr in Schwung. Mittlerweile hat das Dorf 14.000 Einwohner, Dschisr platzt aus allen Nähten. Jeder Tourist, der in Juha's Guesthouse nächtigt, gibt rund EUR 25 im Ort aus. 60% der Backpacker kommen aus der ganzen Welt, 40% aus Israel. Inzwischen haben einige Restaurants und Geschäfte neu eröffnet und es werden Workshops für traditionelles Handwerk angeboten. (spiegel) KR

Zocken zum Kennenlernen
Play2talk heißt das Projekt. Die Idee: Jüdische Kids spielen über das Internet gemeinsam mit Altersgenossen einer arabischen Schule. Obwohl die Kinder in der selben Stadt wohnen, haben sie kaum etwas miteinander zu tun.
Games-for-Peace-Chef Itay Warman: "Wenn die Kinder sich in Minecraft begegnen, dann sehen sie nicht, ob sie da mit einem Drusen, Araber, Juden oder Christen zusammenspielen. Stattdessen sind da nur virtuelle Avatare. Das macht das Kennenlernen viel einfacher." Zweimal während des Projekts treffen sich die Kids dann auch in der echten Welt. In Haifa gibt es solche organisierten Begegnungen zwischen jüdischen und arabischen Schülern häufiger. (DR-Kultur) KR

Gemeinsam für herzkranke Kinder
Ein deutsch-israelisches Team hat am Wolfson-Krankenhaus in Tel Aviv im Rahmen der Organisation Save a Child's Heart zwei Kindern durch Herz-Operationen das Leben gerettet. Der vierjährige Mohammad aus dem Gazastreifen und die siebenjährige Paulina aus Israel wurden von Dr. Stephan Schubert vom Deutschen Herzzentrum in Berlin gemeinsam mit Dr. Sagi Assa vom Wolfson-Krankenhaus operiert. Die beiden Kinder teilen sich ein Krankenzimmer und erholen sich gut von ihren Operationen. (Haolam) KR

Waze und Naturschutzgesellschaft wollen sicherere Straßen für Wild
Weltweit nutzen Millionen die israelische Navigations-App Waze: Nutzer liefern Echtzeit-Informationen über Verkehrslage und Hindernisse. So kann besser und genauer navigiert werden als mit herkömmlichen Navis. Diese Funktion soll künftig auch Wildtieren helfen.
Die israelische Naturschutzgesellschaft (Society for the Protection of Nature in Israel - SPNI) wertet von Waze-Nutzern gemeldete Daten zu überfahrenen Tieren aus. Allein im Januar haben Waze-Nutzer in Israel 1.416 Zwischenfälle mit Tieren auf der Fahrbahn gemeldet. Am stärksten gefährdet sind Hirsche, Stachelschweine, Dachse, Schildkröten, Hyänen und Otter. "Das wachsende Bewusstsein für die Gefahr für Tiere durch Straßen hat bei Planern dazu geführt, bei neuen oder zu sanierenden Straßen Passagen für Tiere einzuplanen", so Shmulik Yidov von SPNI. "Es gibt allerdings weiterhin keine Lösung für bereits existierende Fernstraßen. Das erfordert eine längerfristige Evaluierung." (JPost) KR

Frau und stark sein in der Armee
Seit der Staatsgründung leisten israelische Frauen Wehrdienst. Nun stoßen sie vermehrt in Kaderpositionen und Kampfeinheiten vor. Amit Taw ist überzeugt, dass Frauen in der Armee stärker, selbstbewusster, tatkräftiger und verantwortungsbewusster werden. Das nütze ihnen
auch im Zivilleben. Taw sieht sich als Powerfrau. Freiwillig hat sie sich für eine Kampfeinheit gemeldet, macht also 32 Monate Dienst - fast ein Jahr mehr als Frauen in den üblichen administrativen Posten. Sie findet, Frauen könnten sehr gut kämpfen. Für gewisse Einsätze seien sie sogar besser geeignet als Männer, da sie über besondere Eigenschaften wie Organisationstalent, Willensstärke und Gelassenheit verfügten, die Männern oft abgingen. Selbst ultraorthodoxe Frauen dienen in der Armee, obwohl sie dazu nicht verpflichtet wären. Die Zahl der ultraorthodoxen Frauen in der Armee hat in 10 Jahren von 900 auf 2.135 zugenommen. (NZZ, ynet) KR

Frauen in der IDF - die neue Hightech-Elite
Zum ersten Mal sind die meisten Kommandanten des C4I-Kommunikationskorps Frauen. Die weibliche Hightech-Elite der IDF ist entscheidend für den anhaltenden wirtschaftlichen Erfolg Israels. (ToI) DC

Matthias Gehrt inszeniert "Draußen vor der Tür"
Seit ein paar Wochen ist ein kleines Appartement im Zentrum von Tel Aviv das zweite Zuhause von Schauspieldirektor Matthias Gehrt. Der Regisseur erarbeitet auf Einladung des Goethe-Instituts am Tmuna Theater mit fünf Schauspielerinnen und Schauspielern "Draußen vor der Tür". Das Stück von Wolfgang Borchert,
das die Geschichte eines traumatisierten Soldaten erzählt, wurde in Israel bisher noch nie gespielt und musste zunächst ins Hebräische übersetzt werden. Geprobt wird sieben Tage die Woche zwischen 10 und 22 Uhr. Die Arbeitssprache ist Englisch, gespielt wird in Hebräisch. Eine Probebühne gibt es nicht. Das "Draußen"-Team wechselt zwischen den drei Spielorten des Theaters. Wenn alles durch Vorstellungen belegt ist, wird in einen Bunker ausgewichen. "Da alle Beteiligten 2 bis 3 Jahre in der Armee waren, haben sie einen oft sehr unmittelbaren Blick auf das Stück. Es ist ihnen zuweilen viel näher als uns, da Traumatisierungen von Soldaten leider ein in Israel geläufiges Thema sind, von der palästinensischen Seite ganz zu schweigen", so Gehrt weiter. (rp) KR




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Netanjahu in Moskau
Der israelische Premierminister ist zum 5. Mal in anderthalb Jahren nach Moskau gereist und hat ein weiteres Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geführt. Im Zentrum standen das
russische Engagement in Syrien und der wachsende iranische Einfluss im Bürgerkriegsland an der Grenze zu Israel. Bei der Begrüßung erwähnte Netanjahu die "echte Freundschaft" und die "lebendige Brücke der eine Million Russisch-Sprecher in Israel". Gemeinsam bekämpften beide Länder radikalen islamischen Terrorismus und man solle "diesen Terrorismus nicht durch den radikalen schiitischen islamischen Terrorismus des Iran ersetzen", so Netanjahu. (Jpost, ToI) TS

"Kein Alibi, sondern die Wahrheit"
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird seit Wochen von der Polizei wegen Korruptions-Vorwürfen verhört, weil er sich von reichen Amerikanern mit teuren kubanischen Zigarren seiner Wahl beschenken ließ. Jetzt hat Netanjahus Arzt, Dr. Tzvi Berkowitz, erklärt, dass der
Regierungschef "schon seit langer Zeit" keine Zigarren mehr rauche, wegen Sinus-Problemen in seiner Nase. Auch in der Vergangenheit habe er nicht viel geraucht. Dennoch prüft die Polizei Gerüchte, wonach sich Netanjahu Zigarren im Wert von Tausenden Schekeln für den eigenen Gebrauch schenken ließ. Während Netanjahu den Vorwürfen mit einer Haltung von "es wird nichts sein, weil nichts ist" begegnet, bestehen linksgerichtete Israelis, darunter die Zeitung Haaretz, auf seinem sofortigen Rücktritt, ohne eine Alternative anzubieten. (JPost) TS

Singapur - das Tor nach Asien
Premierminister Benjamin Netanjahu sprach in Singapur mit Premierminister Lee Hsien Loong und seiner Frau Ho Ching: "...die Zukunft gehört denen, die innovativ sind. Israel und Singapur stehen für Innovation, und gemeinsam können wir mehr Wohlstand schaffen, mehr Hoffnung für unsere Völker... Wir schätzen die Vielfalt in unseren Gesellschaften, wir schätzen den Pluralismus in unseren Gesellschaften und wir haben viel zu lernen voneinander." Während des Abendessens wurde eine Orchidee nach den Netanjahus benannt. Das Ehepaar Netanjahu traf sich auch mit der jüdischen Gemeinde in Singapur und besuchte die Maghain-Synagoge, die - 1878 erbaut - die älteste Synagoge in Südostasien ist. (pmo.gov.il) DC

Kein Geld für Israel-Boykott
Der Schweizer Nationalrat hat einen parlamentarischen Vorstoss von SVP-Nationalrat Christian Imark gutgeheissen, die den Bundesrat zwingen will, auf die Finanzierung von Organisationen zu verzichten, die Rassismus, Antisemitismus und Hetze betreiben. Hintergrund sind fragwürdige Zahlungen an palästinensische Organisationen im Nahen Osten
Bundesrat Didier Burkhalter (FDP) Bild: Keystone
durch das Aussendepartement (EDA) von Bundesrat Didier Burkhalter (FDP), die zu Gewalt und Vertreibung von Juden und zur Vernichtung des Staates Israel aufrufen. Der Entscheid fiel mit 111 zu 78 Stimmen deutlich aus. Christian Imark betonte vor der Abstimmung, er wolle im jahrzehntealten Nahostkonflikt keine Stellung beziehen. Die Schweiz müsse sehr genau prüfen, mit wem sie in der Region zusammenarbeite. Das EDA unterstütze Organisationen, "die Boykott und Sanktionen gegen Israel fordern und betreiben, die Anti-Israel-Hetze, juristische Kriegsführung sowie Antizionismus- und Rassismuskampagnen betreiben, zur Zerstörung des Staates Israel aufrufen oder teilweise sogar direkte Verbindungen zu Terrororganisationen haben". Das Aussendepartement habe diese Vorwürfe nicht entkräften können. "Wenn unser Land einseitig Aussenpolitik betreibt, werden wir niemals Frieden schaffen, sondern wir werden im Gegenteil den Konflikt weiter anheizen, bis das Blut auch an unseren eigenen Händen klebt." Bundesrat Didier Burkhalter ging auf die konkreten Vorwürfe nicht ein. Der Schweizer Ableger der Boykottbewegung BDS, deren Gründer die Existenz Israels offen ablehnt, verurteilte den Entscheid. Die drei einzigen aktiven Politiker, die sich zu Boykotten gegen Israel bekennen, sind die Baslerin Heidi Mück (BastA!), die Bernerin Margret Kiener-Nellen und der Genfer Carlo Sommaruga (beide SP). (bazonline, JPost, ynet, NZZ) TS

"Wir wünschen Ihnen ein frohes Purim"
Einwohner des arabischen Dorfes Husan - in der Nähe von Beitar Illit in Gush Etzion - entschuldigten sich in einem Brief an die benachbarte jüdische Gemeinde für Angriffe auf jüdische Bewohner und ihre Gäste. Der Brief enthielt eine Klage über den Verlust des Einkommens in dem
arabischen Dorf, das die Bewohner der jüdischen Stadt seit den Angriffen boykottiert haben. Juden, die auf der Husan-Umgehungsstraße unterwegs sind, sind die Ziele von Steinwürfen, Feuerbombardierung (mit Molotow-Cocktails), Öl-Fallen auf der Straße und Feuerwerk. Die Unterzeichner des Briefes, geschrieben auf Arabisch und Hebräisch, erklärten, dass "Langeweile" nach der Schule der Grund der Angriffe durch Kinder und Jugendliche war. "Wenn Sie von einer bestimmten Person wissen, die durch Steine unserer Jugendlichen verletzt wurde, kontaktieren Sie uns und wir werden versuchen, dies mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu kompensieren. Wir wünschen Ihnen ein frohes Purim." (jewishpress) DC

i24 News : Israels BBC sendet nur im Ausland
Auch Israel hat einen internationalen Nachrichtensender: "i24 News" sendet in drei Sprachen, Englisch, Arabisch und Französisch. Lob kommt aus Europa - und der arabischen Welt. Die Redaktion des Nachrichtensenders "i24 News" in einem alten Lagerhaus im Hafen von Jaffa unterscheidet sich von den meisten anderen auf der Welt. "i24 News" bietet eine Alternative zu
Frank Melloul will die Realität des Nahen Ostens abbilden Foto: Israelnetz/Moritz Breckner
internationalen Programmen wie CNN, BBC oder dem arabischen "Al-Dschasira". Senderchef Frank Melloul: "Die internationalen Programme berichten über den Nahen Osten, wenn es einen Anschlag oder eine Militäroperation gibt, und danach sind sie wieder weg. Wir dagegen sind die ganze Zeit dabei, nicht nur in Zeiten von Krieg und Terror." Bei dem Nachrichtensender arbeiten 300 Araber und Juden, Christen und Muslime. Die meisten sprechen mehr als eine der Produktionssprachen. Es gibt drei Fernsehstudios mit Regieräumen. Eine Trennung nach Sprachen findet in der Redaktion nicht statt. Über Kabel, Satellit und Internet werden die Programme weltweit übertragen und vor allem in Europa und arabischen Ländern geschaut. Der Livestream des arabischen Programms wird vor allem in Saudi-Arabien, Ägypten, dem Irak und Marokko sowie in den Palästinensergebieten und in Jordanien gesehen. ABC, einer der größten TV-Sender der USA, ist Partner von "i24 News". Die beiden Redaktionen tauschen Videomaterial aus und machen sich Synergien zunutze. (Israelnetz) TS

Verwirrung um Annexionspläne
Israel habe von den USA eine Mitteilung erhalten, dass eine Annexion des Westjordanlandes (Westbank) eine "augenblickliche Krise" auslösen würde. Das verriet Verteidigungsminister Avigdor Lieberman
im Sicherheitsausschuss der Knesset. Im Rahmen der innerisraelischen Diskussionen um eine "Zweistaatenlösung" war die Rede von Versuchen, die Stadt Maaleh Adumim östlich von Jerusalem zu annektieren. Die Stadt wurde 1974 gegründet, um Jerusalem vor Angreifern aus dem Osten (Jordanien, Irak, Syrien) zu schützen. Dieser Versuch wurde durch die Regierungskoalition per Abstimmung abgeblockt. Die Justizministerin Ajelet Schaked erklärte im Rundfunk, dass niemand daran denke, den Gazastreifen und die palästinensischen Autonomiegebiete zu annektieren und fast 4 Mio. Palästinensern die israelische Staatsbürgerschaft zu verleihen. Im Falle einer Annexion der C-Gebiete im Westjordanland wären nur einige Tausend Palästinenser betroffen. (Haaretz, I24News) TS



UN soll israelische Armee in Schwarze Liste aufnehmen
Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben sich 2001 als "Watchlist" zusammengeschlossen. Sie

fordern den neuen UN-Generalsekretär Antonio Guterres auf, die israelische Armee in die Liste jener Organisationen aufzunehmen, die bei bewaffneten Auseinandersetzungen für Gewalt gegen Kinder verantwortlich sind. "Watchlist" beschuldigt die israelische Armee, den Tod und die Verletzung von Kindern während Angriffen auf Schulen und Krankenhäuser im Gazastreifen 2014 und im Westjordanland verursacht zu haben. Die "Schwarze Liste" ist Teil des Jahresreportes des UN-Generalsekretärs zum Thema Verletzung von Kindern bei bewaffneten Auseinandersetzungen. In dieser Liste stehen Organisationen wie Al Kaida, Boko Haram, ISIS, Taliban und afrikanische Länder. Über Terroranschläge der Hamas auf Israelische Zivilisten, oder die Hetze z.B. in palästinensischen Kindergärten sorgen sich die Menschenrechtler genauso wenig, wie über die Zehntausenden, die von Präsident Erdogan nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei verschleppt wurden. (Israelheute, watchlist) TS

Jordanien fordert Baustopp bei Jerusalems Umayyaden-Palast
In einem Protestbrief an die israelische Botschaft in Amman beklagte sich Jordanien über Änderungen am Status quo in Jerusalem. Die Umayyaden-Paläste in Jerusalem würden von den "israelischen Besatzungsbehörden und Siedlern" durch "illegale Bauarbeiten" renoviert. Die schon 1968 von der

Die Umayyadenpaläste liegen links hinter der Mauer und sind auf dem jordanischen Bild nicht erkennbar
israelischen Antikenbehörde ausgegrabenen und teilweise renovierten Umayyaden-Paläste liegen südwestlich von der Al Aqsa Moschee außerhalb des Tempelbezirks in einem Archäologiegarten. Israel verlege Holz und zementiere Wege im östlichen Teil der Umayyad-Ära Paläste, offenbar um alte jüdische Tauchbäder (Mikwe) aus der Zeit des 2. Tempels zugänglich zu machen. (jordantimes) TS

Das " Walled Off Hotel" in Bethlehem eröffnet
Neben der israelischen Sperrmauer in Bethlehem gibt es, über neun Zimmer verteilt, Wandmalereien und Installationen zu entdecken. Die Website des britischen Straßenkünstlers Bansky steht im Zeichen des neuen Projekts. Von der Realität entrückt und durch seine Anonymität geschützt, hat Bansky das Hotel "mit dem schlechtesten Ausblick der Welt" eröffnet, um Israelis

und Palästinenser davon zu überzeugen, dass ihr blutiger Konflikt wie eine Kissenschlacht zweier unreifer Erwachsener sei. Das Hotel bietet Abenteuertourismus im Krisengebiet. In dem Hotel werden die 2003 nach schweren Terrorattacken und über 1000 Toten in Israel errichtete Mauer sowie Tränengasattacken und Zusammenstöße zwischen israelischen Soldaten und palästinensischen "Widerstandskämpfern" künstlerisch dargestellt. Weitere Ansichten aus dem Hotel siehe unten bei den "Bildern der Woche". Die Namensähnlichkeit mit der Hotelkette "Waldorf" ist bewusst gewählt. Reuven Berko, israelischer Top-Experte für arabische Angelegenheiten: "Banksys Leute erklären auf Facebook, dass er 'die spannendste Szene gefunden hat und das Hotel in eine Anti-Besatzungs-Präsentation verwandelt hat ... das artistische Boutique-Hotel schafft eine neue Wirklichkeit, die dazu einlädt, den Autopiloten abzuschalten und die Mauern mit Mut und Weisheit hinwegzuschmelzen.' Das sind erhabene intellektuelle Worte, die einen anonymen und feigen Antisemiten beschreiben ... der aus England gekommen ist, um gegen die Juden zu arbeiten. Wer wirklich Mut hat, wird bemerken, dass das schicke Hotel in einem sicheren Bereich unter israelischer Kontrolle gebaut wurde. Der heuchlerische Künstler wollte Sicherheit. Hätte er das Hotel innerhalb Bethlehems gebaut, wüsste Banksy genau, dass er eine andere Art von 'hässlichem Blick' gehabt hätte, nämlich die Überreste einer ehemals großen christlichen Gemeinde, die vergewaltigt, bestohlen und von Terroristen dezimiert wurde." (Bansky, Bansky, Israelheute, youtube, twitter, interweb3000, euronews) TS

Repräsentanz von Arabern in hebräischen Medien
Die Friedrich-Ebert-Stiftung kündigt für den 3. April in der Universität Tel Aviv eine Konferenz zum Thema: "Arabische Repräsentanz in hebräischen Medien" an. Auf Anfrage von ILI-News, ob die von der SPD gesponserte Stiftung entsprechend auch eine Konferenz zum Thema: "Jüdische Repräsentanz in arabischen Medien" vorgesehen habe, kam die kurze schriftliche Rückmeldung: "Ist nicht geplant, nein." (fes) TS


Idylle im "überbevölkerten" Gazastreifen
Der Gazastreifen wird in der palästinensischen Propaganda gerne als "völlig überbevölkert" und als das "kleinste Territorium der Welt" dargestellt. Weder das eine noch das andere stimmt. Singapur, Makao, Monaco und Vatikan sind kleiner und das Stadtgebiet von Tel Aviv ist erheblich dichter besiedelt, als der Gazastreifen. Die Idylle mit dem Schafhirten ist im Gazastreifen aufgenommen worden. TS








Das Verhältnis zu Israels Ministerpräsident ist zwiegespalten, nicht nur in den Medien in Deutschland, wo er je nach Laune als "Hardliner" oder als Chef einer "nationalreligiösen Regierung" vorgestellt wird, als ob die respektvoller behandelte Angela Merkel kein "Hardliner" wäre und nicht einer "nationalreligiösen" Partei vorsäße. Kein Thema ist natürlich Netanjahus durchaus erfolgreiche Außenpolitik. Er war in Afrika, Singapur, Australien und ist jetzt auch noch einmal schnell und unerwartet nach Moskau geflogen zu freundschaftlichen Gesprächen mit Putin über Iran, Syrien, Terrorbekämpfung und Kooperation zwischen beiden Ländern. Das nennt sich erfolgreiche Diplomatie. Doch in seiner Heimat werden ihm weiter geschenkte Zigarren zum Strick gemacht, obgleich er schon lange, auf Anraten seines Arztes, keine mehr raucht. Aber womit sollen die Zeitungen ihre Seiten noch füllen. Die Selbstmordattentate, der Bürgerkrieg in Syrien und weitere blutige Vorgänge jenseits der Mauern entlang der Außengrenzen von Europa sind doch längst "Routine" und deshalb kein Thema mehr. TS







Team Israel überrascht beim World Baseball Classic
Das israelische Team, das sich erstmals für die World Baseball Classic qualifizert hat, sorgte in der ersten Runde dieses Turniers für eine Riesenüberraschung. Obgleich Israel viel schlechter in der Baseball-Weltrangliste platziert ist, gewann das Team seine drei Spiele gegen Südkorea, Chinese Taipei und die Niederlande. Damit ist Israel für die nächste Runde qualifiziert und bereits unter den acht besten Teams. (ToI, Wikipedia, MLB Video) JG

Fußball verbindet - Bayern-Fanclub in Israel
Der FC Bayern München hat nicht nur in Deutschland viele Fans, sondern weltweit - auch in Israel. Ein israelischer Bayern-Fanclub hat bereits mehr als 2.000 Mitglieder und verbindet dabei auch Juden und Araber. (Deutschlandfunk) JG



Israel vegetarisch
"Israel kocht vegetarisch". 70 Rezepte von Tom Franz verführen zum Genuss. (at-verlag, Amazon) DC



München: Polit-Talk: Deutschland, Israel und USA nach der Wahl
Montag, 20. März 19:30 - 21:30 Uhr: Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern lädt in Kooperation mit der Zionistischen Organisation München und der Europäischen Janusz Korczak Akademie zum Polit-Talk mit Dr. Christian Böhme, Jörg Rensmann und Ulrich Sahm ein. Moderation: Yehoshua Chmiel, Vizepräsident IKG München und Oberbayern. (Facebook)

Frankfurt: Tagesseminar: Die israelische Demokratie und der Nahostkonflikt
Der Fokus des Seminars liegt darauf, Israel als demokratischen Staat vorzustellen, dessen jüdisch-nationale Gründungsbewegung - der Zionismus -
wie andere nationale Bewegungen im 19. Jahrhundert entstanden ist und nach der Shoah in eine Staatsgründung mündete. In diesem Kontext wird auf den Konflikt mit den Palästinensern und den arabischen Staaten eingegangen und werden dessen wichtigste Stationen beleuchtet. Eine politische Analyse mit Fakten und Informationen wird erarbeitet, um die gängigen medialen und politischen Urteile zu Israel und zum Nahostkonflikt zu reflektieren. Referent: Michael Spaney (Mideast Freedom Forum Berlin). Anmeldung erforderlich: jufo@digev.de (Facebook)

Mannheim: Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert
Der Arbeitskreis gegen Antisemitismus und Antizionismus Mannheim e. V. und das Jugendkulturzentrum Forum laden ein: Mittwoch, 29. März 2017, 19.00 Uhr im Jugendkulturzentrum forum, Neckarpromenade 46. Es spricht und debattiert Linda Giesel, M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet der Allgemeinen Linguistik an der Technischen Universität Berlin im DFG-Projekt »Verbal-Antisemitismen im Internet: eine linguistische Korpusanalyse zu den Tradierungsformen aktueller Judenfeindschaft im WWW« tätig und promoviert bei Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schwarz-Friesel. (Facebook, Regioactive)

Düsseldorf: Lesung: Tuvia Tenenbom «Allein unter Flüchtlingen»
Montag, 4. April 2017 um 19 Uhr im Leo - Baeck - Saal der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, Zietenstr. 50. Eintritt: 5,- EUR (nur an der Abendkasse) (Facebook)

Ulrich Sahms Vorträge in Deutschland:
Ulrich Sahm befindet sich derzeit auf "Tournee" quer durch das ganze Land: 16.3. 19:00h Berlin; 18.3. 19:00h Freiburg/Kippenberg; 19.3. 19:30h Basel; 20.3. 19:30h München; 21.3. 19.00h Lützen bei Leipzig; 23.3. 19:30h Seelitz; 25.3. 19:00h Schmilau bei Ratzeburg; 28.3. 19:00h Osnabrück; 30.3. 18:00h Duisburg. Weitere Informationen über die Auftritte HIER. (Vortragsreise, youtube, facebook, flickr)

"Jüdische Affen" in Frankfurt
Vom Frankfurter Knabenchor nach Israel und zurück: "Hava Nagila" einfach mal mit Harry Belafontes "Banana Boat"-Song mixen und heraus kommt wildester jüdischer Pop. Ihre Deutschland-Tour führt die Jewish Monkeys jetzt weiter nach Frankfurt (12.3.) und Jena (13.3.). Das neue Album "High Words" erscheint im April. Im Mai sind die "jüdischen Affen" in München. (faz, facebook) DC



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Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org




Der Countdown zum ILI-Israeltag am bzw. rund um den 11. Mai 2017 läuft. Jede Stadt und jedes Fest setzt andere Akzente und doch vereinen sich alle, um über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg in einem großen, bunten und überregionalen Netzwerk den 69. Unabhängigkeitstag des Staates Israel zu feiern.
Nun liegt es bei Ihnen - seien auch Sie mit dabei! Egal ob als Teilnehmer, Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter- DER ISRAELTAG 2017 BRAUCHT SIE!
Selbstverständlich unterstützen wir Sie bei allen Fragen zur Organisation Ihres Israeltages. Kontakt zu ILI für den Israeltag 2017: israeltag@il-israel.org
Informationsmaterial sowie kleine Give-Aways für die Israeltage stehen für die Organisatoren bei uns zur Bestellung bereit und werden im April verschickt.
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Hey Welt, Wenn Araber in Haifa und Jerusalem leben können,

Warum können Juden nicht in Hebron und Bethlehem leben?
Macht es wirklich Sinn, dass Friede nur durch Vertreibung von Juden möglich ist?




Die Netanjahu-Orchidee

Das "Walled Off Hotel"

Purim Street Party - Israel



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.






Kriegstourismus-Attraktion: Walled Off Hotel in Bethlehem




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste Israeltag
findet am 11. Mai 2017 statt!


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