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19. Februar 2017

Inhaltsverzeichnis


















Nanosatellit soll Klimawandel untersuchen
In Zusammenarbeit mit Israel Aerospace Industries und dem Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Weltraum wird ein erster Nanosatellit BGUSAT ins All getragen, der Klimawandel und bislang ungeprüfte wissenschaftliche Fragen untersuchen soll. Der erste Nanosatellit der israelischen Akademie wurde am 15.
Februar 2017 in den Weltraum gestartet. Der Satellit ist mit 10x10x30 cm knapp größer als ein Milchkarton. Mit einem Gewicht von nur 5 kg ist der Himmelskörper mit innovativen Kameras ausgestattet, die Klima-Phänomene und ein Leitsystem erkennen können, mit dem die Bediener an der Bodenstation bei der Ben Gurion Universität die Bereiche auswählen und ablichten können. Dank einer niedrigen orbitalen Umlaufbahn werden die Forscher das Phänomen des Nachthimmelsleuchtens in hohen Schichten der Atmosphäre erkunden können. Nanosatelliten sind im Vergleich zu großen Satelliten relativ billig und ermöglichen auch Wissenschaftlern, Weltall-Forschung zu betreiben. (bgu, ToI, israelnetz) TS

Experten untersuchen merkwürdige Pflanzenmuster in Namibia
Die runden Anordnungen der Pflanzen in der Namib-Wüste des südwestafrikanischen Landes interessierten Forscher bereits seit langer Zeit. Einige waren der Überzeugung, Pilze seien für die Kreise verantwortlich, andere wollten glauben machen, sie seien
Zeichen von Geistern oder bösen Drachen, die hier ihre Markierungen hinterlassen haben. Die symmetrischen Strukturen wirken in dieser kargen Gegend tatsächlich wie aus einer anderen Welt und könnten von zarter Fabelwesenhand geschaffen sein. Die Kreise haben einen Durchmesser von rund zwei bis 15 Metern und sind über Tausende von Kilometern verstreut. Geforscht hat ein Team von Wissenschaftlern der Hebräischen Universität in Jerusalem, den Universitäten Princeton in New Jersey, Strathclyde in Schottland und Idaho. »Es ist ein interdisziplinäres Team, bestehend aus Pflanzenökologen über Mathematiker, Physiker bis hin zu Zoologen. Die gemeinsame Arbeit hat uns die Möglichkeit gegeben, zu sehen, wie Systeme von verschiedenen Mechanismen geschaffen werden, nämlich von Pflanzen und Tieren zusammen«. Die Israelische Forscherin Efrat Sheffer ist auf die Entstehung von Mustern in der Vegetation spezialisiert. »Die Feenkreise von Namibia sind ein perfektes Beispiel, um diese zu verstehen.« Die Ergebnisse der Studie sind im Magazin »Nature« veröffentlicht worden. Sie beschreiben, wie die Pflanzen auf Wasser und Termiten unter der Erde reagieren. Sheffer: »Wir hatten zunächst lediglich die Wassertheorie, konnten aber die perfekte Formation der Kreise nicht verstehen.« Dann habe man das Verhalten der Termiten in der Theorie per Computermodell hinzugefügt und ein stimmiges Bild erhalten. Die Analyse zeigt, dass die Entstehung eine Kombination der Aktionen von rivalisierenden Termitenkolonien ist, gepaart mit der natürlichen Selbstorganisation von Pflanzen, die sie in unwirtlichen Gegenden überleben lässt. (JA) KR




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Alte Pötte beweisen Schwankungen des Magnetfeldes der Erde
Albert Einstein betrachtete den Ursprung des Erdmagnetfeldes als eines der fünf wichtigsten ungelösten Probleme der Physik. Die Schwächung des geomagnetischen Feldes, das sich aus dem Kern des
Planeten in den Weltraum erstreckt, wurde erstmals vor 180 Jahren registriert. Eine neue Studie der Universität Tel Aviv (TAU), der Hebräischen Universität von Jerusalem und der Universität von Kalifornien San Diego fand heraus, dass das geomagnetische Feld der Erde seit Jahrtausenden wellenförmig schwankt. Das ergab die Analyse jüdischer Gefässgriffe. Sie geben Auskunft über Veränderungen in der Stärke des geomagnetischen Feldes zwischen dem 8. und 2. Jahrhundert v.d.Z. "Im 8. vorchristlichen Jahrhundert, in biblischer Zeit, gab es ein ungewöhnlich starkes Magnetfeld. Die "Eisenzeitspitze" war das stärkste Feld der letzten 100.000 Jahre", sagt Dr. Erez Ben-Yosef vom TAU Institut für Archäologie. "Wir können ein klareres Bild des Planeten und seiner inneren Struktur gewinnen, indem wir Proxies wie das Magnetfeld besser verstehen, das mehr als 1.800 Meilen tief in den flüssigen Teil des äußeren Kerns der Erde reicht", bemerkt Dr. Ben-Yosef. Die neue Forschung basiert auf einem Satz von 67 antiken, wärmebelasteten jüdischen Keramik-Speicherglas-Griffen, die mit königlichen Stempelabdrücken vom 8. bis 2. Jahrhundert v.d.Z. versehen sind. Ihr Alter läßt sich genau bestimmen. Um die geomagnetische Intensität genau zu messen, führten die Forscher Experimente durch, unter Verwendung von paläomagnetischen Öfen und einem supraleitenden Magnetometer. "Keramik, gebackener Ton, verbrannte Lehmziegel, Kupferschlacke - fast alles, was erhitzt und dann gekühlt wurde, kann zum Rekorder der Komponenten des Magnetfeldes zum Zeitpunkt des Ereignisses werden", sagte Dr. Ben-Yosef. "Keramiken haben winzige Minerale - magnetische 'Rekorder', die Informationen über das Magnetfeld der Zeit, in der sich der Ton im Ofen befand, speichern. " Veränderungen im geomagnetischen Feld können wiederum als fortgeschrittene Datierungsmethode verwendet werden, komplementär zur Radiokohlenstoff-Datierung ist, so Dr. Ben-Yosef. "Sowohl Archäologen als auch Erdwissenschaftler profitieren davon. Die neuen Daten können geophysikalische Modelle - Kernmantel-Interaktionen, kosmogene Prozesse und mehr - verbessern und eine hervorragende und genaue Datierungsreferenz für archäologische Artefakte bieten", sagt Dr. Ben-Yosef. Die Forscher arbeiten derzeit an der Verbesserung der archäomagnetischen Datenbank für die Levante, eine der archäologisch reichsten Regionen auf dem Planeten, um das geomagnetische Feld besser zu verstehen und eine robuste Datierungsreferenz zu schaffen. (Israel21c) TS

Kirjat Jearim soll ausgegraben werden
Die Stelle, wo fast 20 Jahre lang die Bundeslade mit den in Stein gehauenen Zehn Geboten aufbewahrt worden ist, soll in diesem Sommer ausgegraben werden. Es handelt sich um Kirjat
Jearim beim heutigen Dorf Abu Gosch bei Jerusalem. Es geht um eine der wenigen biblischen Orte der Eisenzeit, die noch nicht erforscht worden sind. Unter König David stand die Bundeslade dort, ehe sie nach Jerusalem gebracht worden ist. An der Stelle ist zum Gedenken an die biblische Geschichte eine große Kirche errichtet worden. Die Archäologen unter Israel Finkelstein von der Tel Aviver Universität wollen das Gelände rund um die Kirche erkunden. Laut Finkelstein dürfte das Gelände weitgehend unberührt sein und wurde nie erforscht. Vor der Ankunft der Israeliten soll es dort ein kanaanäisches Heiligtum des Baal gegeben haben. (ToI) TS



2000 Jahre alter Pilgerweg zum Tempel
Die Israel Antiquities Authority gräbt derzeit in der Davidsstadt eine 2000-jährige Pilger- Straße aus, eine der Hauptstraßen Jerusalems zur Zeit des 2. Tempels. Die im herodianischen Stil erbaute Straße beginnt am Teich von Siloah und endet unterhalb der Treppe am Robinson-Bogen an der Westmauer. (algemeiner) DC

Die Bahn kommt
Für Pendler bedeutet die neue Zugstrecke eine Revolution: Jerusalem und Tel Aviv. In 30 Minuten schaffen es Fahrgäste dann auch in der Hauptverkehrszeit von der Mittelmeerstadt bis zum neuen Bahnhof in Jerusalem. Dieser liegt 80 Meter tief in der Erde, wenige
Meter vom bisherigen Busbahnhof entfernt - und damit näher am Stadtzentrum. Die Rekordfahrtzeit ist möglich, weil die Züge auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke bis zu 160 Kilometer pro Stunde fahren und zwischen Tel Aviv und Jerusalem nur einmal, am Ben-Gurion-Flughafen, halten. Im Vergleich zur alten Strecke fahren die neuen Züge nicht kurvenreich durch Bergtäler, sondern über Brücken und durch Tunnels. Die längste der zehn Brücken ist 1.250 Meter lang, der längste der sechs Tunnel misst 11,5 Kilometer und bricht damit den Landesrekord. Im Oktober wurde auch mit dem Bau eines Kultur- und Einkaufszentrums ganz in der Nähe des neuen Jerusalemer Bahnhofs begonnen. Verkehrsminister Katz hat schon Pläne, die Bahn direkt zur Altstadt fahren zu lassen und Besucher ohne Umsteigen an die Kotel bringen. (JA) KR

Urlaub barrierefrei mit Yad Sarah
Yad Sarah, Israels größte Freiwilligenorganisation, will Behinderten und ihren Familien ermöglichen, Israel zu besuchen. Sie arrangiert den Transport vom Flughafen zu Hotels oder speziell vorbereiteten Wohnungen. Tour-Guides und begleitete Touren sind ebenfalls möglich.
Seit sie 1976 von Uri Lupolianski im Gedenken an seine im Holocaust ermordete Großmutter gegründet wurde, ist Yad Sarah ständig gewachsen. Heute stellen 7000 Freiwillige ein großes Spektrum an Dienstleistungen zur Verfügung. Zusätzlich zu allen Arten von medizinischen Geräten für Neugeborene bis zu Hospiz-Patienten, bietet Yad Sarah Transport-Dienstleistungen, Hilfe in Kindertagesstätten für Behinderte, Drop-in-Zentren und minimal-zahnärztliche Kliniken für ältere Menschen. Jede zweite Familie, rund 380.000 Israelis, nutzen ihre Dienste jährlich. Der älteste Helfer ist 100 Jahre alt. (JP, baltimorejewishlife) DC

Tourismusbündnis: Griechenland, Zypern und Israel
Griechenland, Zypern und Israel haben im Rahmen der internationalen Tourismusmesse IMTM in Tel Aviv ein Abkommen unterzeichnet. Die drei Länder wollen
mit dem Bündnis den griechischen Tourismus ankurbeln sowie den Tourismus im östlichen Mittelmeer unterstützen. Die neue Organisation trägt den Namen EMTTAAS (East Mediterranean Travel and Tourist Agents Associations Synergies) und wurde vom FedHATTA, dem Verband der Reise- und Tourismusagenturen Griechenlands, lanciert. Ziel sei es, den Tourismus zwischen den Ländern zu stärken und die Kreuzfahrt- und Fährverbindungen zu erhöhen. Ausserdem will man vermehrt die nach Amerika, Kanada, Australien und Afrika ausgewanderten Landsleute zu ausgedehnteren Ferien bewegen. (travelnews) KR







Streik bei EL AL beendet
Alle Flüge der nationalen Fluggesellschaft EL AL waren eine Woche lang storniert wegen eines Arbeitsstreits zwischen pensionierten
Flugkapitänen und der Fluggesellschaft. Die Piloten wollten keine Kürzungen ihres Gehalts hinnehmen, während sie weiter Trainings- auf Überwacher-Aufgaben durchführen sollten. Mit Vermittlung der Gewerkschaft hat EL AL am Ende zugestimmt. Derweil hat EL AL mit BZ.COMM einen Marketing-Vertrag abgeschlossen. Die auf die Bereiche Tourismus und Luftfahrt spezialisierte Frankfurter Kommunikations- und Marketingagentur übernimmt ab sofort die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie das Marketing für die Fluggesellschaft. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Präsenz von EL Al auf dem deutschen Markt weiter zu verstärken. (bz-comm, ToI, Israelnetz) TS

Israel baut zweite Kläranlage in Äthiopien
Emefcy aus Caesarea baut zusammen mit TodayTomorrow Ventures Inc. in einem USD 400.000 Deal eine Abwasserbehandlungsanlage am EPRI 1 Wohnungskomplex in Addis Abeba. Es soll eine effizientere und zuverlässigere Alternative zu den alternden
septischen Systemen von Addis Abeba geschaffen werden. Emefcy wird eine innovative Kläranlage bauen. Zusätzlich zur Behandlung der Hälfte des Abwassers, des weitläufigen Komplexes mit 32 Gebäuden und 7.000 Einwohnern, erzeugt die Anlage recyceltes Wasser für Bewässerung in der Nachbarschaft. "Diese Emefcy-Anlage ist ein Modell für die Vorteile, die wir für die Menschen in Äthiopien liefern können", sagte Ilme Wilf, Vize-Präsident von Emefcy. "Unbehandeltes Abwasser kann zu geringen Kosten zu hochwertigem Recyclingwasser umgesetzt werden." Emefcys betreibt ein weiteres Werk beim Ayder-Krankenhaus in Makelle in Tigray. Das Unternehmen betreibt auch Anlagen in Cäsarea und Moshav Yogev, in Israel. Emefcys MABR-Technologie kann aufgrund seines reduzierten Energiebedarfs deutlich effizienter arbeiten als typische Kläranlagen. (JPost) TS

Friedenskanal für das Tote Meer
"Gut einen Meter sinkt der Wasserspiegel im Jahr", sagt die Umweltschützerin Gundi Schachal. Ein Grund ist, dass das Süßwasser aus seinem Hauptzufluss, dem Jordan, fast komplett
abgepumpt wird. Im Süden des Sees tragen die Unternehmen Dead Sea Works und die Arab Potash Company (Jordanien) zum Sinken des Wasserpegels bei. Sie lassen Wasser verdampfen, um kostbare Mineralstoffe zu gewinnen. Das Tote Meer stirbt seit vielen Jahren. Zu seiner Rettung haben sich jetzt die Anrainer Israel, Jordanien und die Palästinenser mit der Weltbank auf den Bau eines "Friedenskanals" geeinigt. Vom Roten Meer soll Wasser in eine Entsalzungsanlage in der jordanischen Küstenstadt Akkaba gepumpt und dort zu Süßwasser verwandelt werden. Die übrig gebliebene Salzlake soll durch eine Pipeline ins 180 Kilometer entfernte Tote Meer gepumpt werden. Durch den Transport auf abfallendem Gelände soll zusätzlich Strom gewonnen werden. (rp) KR

Fast 70% des Stroms mit Erdgas erzeugt
69% des gesamten in Israel produzierten Stroms stammt aus Erdgas. Bei einer Gesamt- Stromproduktion von 11.936 Megawatt werden 8.258 MW durch gasbetriebene Turbinen produziert. Der Rest ist aus Kohle und anderen Quellen. (globes) DC

Lockheed Martin hat über USD 1 Mrd. in Israel ausgegeben
Seit 2010 hat der amerikanische Flugzeugbauer Lockheed Martin Waren im Wert von über USD 1 Mrd. eingekauft, nachdem Israel die Bestellung von F-35 Tarnkappen-Kampfflugzeugen unterzeichnet hat. Die
ersten beiden in den USA bestellten F-35 landeten im Dezember in Israel. Die übrigen werden in den kommenden Jahren ausgeliefert werden. Die auf Hebräisch Adir genannten Kampfmaschinen sollen künftig das Rückgrat der israelischen Luftwaffe darstellen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums habe Lockheed Martin 2016 seine Handelsverträge mit israelischen Unternehmen um 33% ausgeweitet, um Flugzeugteile und Systeme in Israel zu erwerben. So wurden spezielle Pilotenhelme bestellt. Das Unternehmen Cyclone aus Karmiel produziert Teile für den Rumpf der F-35. Aufträge erhielt die Elbit-Tochter Tadiran Communications, die Funkverstärker für das Flugzeug liefert. Andere Aufträge erhielt SimiGon Ltd. für ein Simulationsprogramm. Israel Aerospace Industries Ltd. baut die Flügel für das Flugzeug und erhielt 2016 dafür USD 26 Mio. Im kommenden Jahr wird entschieden, ob die Luftwaffe eine weitere F-35 Staffel erhalten soll oder ob F-15 Kampfflugzeuge bei Boeing bestellt werden sollen. Die können mehr Raketen und Bomben tragen, als die Adir-Flugzeuge. Ihnen fehlen aber die Stealth-Fähigkeiten, um Radarerkennung zu entgehen. Israel zahlte USD 110 Mio. pro F-35. Doch Lockheed bietet einen Rabatt, sodass die Flugzeuge künftig nur noch USD 85 Mio. kosten sollen. US-Präsident Donald Trump hatte den hohen Preis der Maschinen stark kritisiert. (defense, israeldefense, globes) TS

Asiatische Dienstwagen für israelische Minister
Die israelischen Minister erhalten neue Dienstwagen. Am beliebtesten ist Skoda Superb. Die Regierung hat sich Angebote für den Kauf eingeholt. Zur Wahl stehen neben Skoda Superb auch Nissan Maxima, Kia Carnival, Hyundai Sonata und Nissan Altima. Für den Skoda
Künftig asiatische Staatslimousinen
entschieden sich Wirtschaftsminister Arje Deri, Gesundheitsminister Ja'akov Litzman, Sport- und Kulturministerin Miri Regev, Tourismusminister Jariv Levin und der Minister für Regionale Zusammenarbeit Zachi Hanegbi. Den Nissan wählten Finanzminister Mosche Kahlon sowie der Minister für Infrastruktur, Energie und Wasser Juval Steinitz. Bildungsminister Naftali Bennett und der Minister für Öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, entschieden sich für den Großraum-Van von Kia. Die Wahl des Landwirtschaftsministers Uri Ariel fiel auf die Hybrid-Version des Hyundais. Den Nissan Altima wollte bislang keiner. In Israel verkauften sich 2016 am besten die Hyundai, und zwar rund 39.000 Neuwagen des koreanischen Herstellers. An zweiter Stelle rangiert Kia mit rund 38.000 Verkäufen. Toyota belegt den dritten Platz. Der japanische Autohersteller verkaufte in Israel mehr als 30.000 Neuwagen. Danach folgen Skoda und Mitsubishi. Autos deutscher Hersteller sind in Israel aufgrund der Geschichte umstritten. Als 2007 erstmals die zur deutschen Volkswagen-Gruppe gehörenden Hersteller Audi und Skoda den Zuschlag bei einer Ausschreibung der Regierung erhielten, protestierten Minister der orthodoxen Schass-Partei. Mittlerweile gehören zur Flotte von Premierminister Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Reuven Rivlin unter anderem mehrere Audi A8. Viele Taxis und Polizeiwagen im Land sind von Mercedes oder VW. Die meisten öffentlichen Busse sind von Mercedes oder MAN. (Israelnetz) TS

Diamond DA62 erstmals in Israel





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Israel und Iran auf einer Bühne
Bei der Münchner Sicherheitskonferenz sollten an diesem Sonntag vier Politiker in einer höchst unwahrscheinlichen Kombination auf einer Bühne sitzen. Unter der Moderation der BBC-Moderatin Lyse Doucet sollten laut Programm folgende Minister miteinander über "Alte Krise, neuer Naher
Osten" diskutieren: Avigdor Liberman, Verteidigungsminister, Staat Israel, Tel Aviv, Mohammad Javad Zarif, Außenminister, Islamische Republik Iran, Teheran, Adel bin Ahmed Al-Jubeir, Außenminister, Königreich Saudi Arabien, Rijadh und Mevlüt Çavusoglu, Außenminister, Türkische Republik, Ankara. Ein Sprecher Libermans erklärte gegenüber dem israelischen Rundfunk, dass es "keinen Dialog" geben werde. Die Minister würden einer nach dem anderen eine Rede halten. (securityconference, HC/TimesofIsrael) TS

Berlin sagt Regierungskonsultationen ab
Die deutsche Regierung hat die jährlichen Regierungskonsultationen mit Israel abgesagt. Die deutsche Seite gab als Grund die bevorstehenden Bundestagswahlen im September an. Doch es wird gemunkelt, dass das von der Knesset verabschiedete "Regulierungsgesetz" der wahre Grund sei. Die Bundesrepublik hält das für eine Legitimierung von "Landraub" palästinensischen Grundbesitzes in den "Palästinensergebieten", also in den von Israel kontrollierten besetzten Gebieten im Westjordanland. (zeit, Tachles) TS

Rivlin gratuliert Steinmeier
Israels Staatspräsident Reuven Rivlin telefonierte mit seinem "Freund" Frank-Walter Steinmeier und sagte: "Ich freue mich so sehr, Ihnen als großen Freund Israels zu gratulieren. Ich danke Ihnen für die vielen Dinge, die Sie als Außenminister für uns getan haben und erwarte weitere gemeinschaftliche Arbeit mit Ihrer Amtsübernahme." Rivlin lud Steinmeier zu einem Staatsbesuch in Israel ein. Steinmeier dankte dem "werten Freund" und freute sich, ihn jetzt als einen "Kollegen" zu bezeichnen. Steinmeier wolle bei "erster Gelegenheit" kommen, habe viele Freunde in Israel und das Land schon über 25 Mal besucht, "ehe ich aufgehört habe zu zählen". (PM Präsidentenamt) TS
© Amos Ben Gershom, GPO

Bald Titusbogen im UNESCO-Hauptquartier
Das israelische Außenministerium hat beschlossen, eine Replik des Reliefs des Titusbogens als permanentes Ausstellungsstück an das UNESCO-Hauptquartier in Paris zu geben. Der Titusbogen in Rom enthält in seiner Darstellung des römischen Triumphzuges unter anderem
jüdische Sklaven, die römische Kriegsbeute aus dem Jerusalemer Tempel transportieren, hierunter die goldene Menora. Die Darstellung wird als einer der vielfältigen Belege für die Existenz des Tempels in Jerusalem gesehen, die in jüngster Zeit von arabischer Seite bestritten wird. Jüngster Fall war eine von der UNESCO verabschiedete Resolution zum Tempelberg in Jerusalem, die den jüdischen Bezug zu dem Ort vollkommen ignorierte. Die Aufstellung der Replik geht auf eine Initiative von Premierminister Benjamin Netanyahu zurück und wurde von Carmel Shama Hacohen, dem Botschafter Israels bei der UNESCO, mit der UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova koordiniert, die einer Aufstellung und feierlichen Einweihung zustimmte. Der Replik sollen geschriebene Erläuterungen auf Englisch, Französisch, Hebräisch und Arabisch zur Seite gestellt werden. (ynet) KR

Neuer Job für Zipi Livni?
Die Politikerin Zipi Livni könnte einen Posten bei den Vereinten Nationen erhalten. Zwar ließ ihr Büro wissen, offiziell gebe es noch kein Angebot, doch heißt es, dass sie stellvertretende Generalsekretärin werden solle. Es
wäre die erste israelische Besetzung für diesen Posten. Die Hatnua-Vorsitzende und einstige Außenministerin ist keine Unbekannte auf internationalen Konferenzen. Sie war in der ehemaligen Regierung Chefunterhändlerin für die Gespräche mit den Palästinensern. Dieses Angebot wurde offenbar in die Waagschale geworfen, um den ehemaligen palästinensischen Premier Salam Fayyad als Leiter der UN-Mission in Libyen einzusetzen. Dagegen hatten die USA ihr Veto eingelegt. Der israelische Präsident Reuven Rivlin äußerte sich zu den Spekulationen: »Es ist wahr, dass Livni und ich jahrelang Rivalen waren. Doch ich habe niemals ihre Fähigkeiten angezweifelt. Angesichts der Herausforderungen für Israel in der UN könnte Livnis Berufung ein Segen für unser Land sein.« (JA) KR

Nikki Haley - Amerikas Israelfreundin bei der UN
Die Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley, wird UN-Botschafterin der USA mit Kabinettsrang. Ihre Einstellung ist seit Jahren klar proisraelisch und sie verurteilt die Haltung der UN scharf: "Nirgendwo ist
das Versagen der UN konsequenter und abscheulicher gewesen, als in den Vorurteilen gegen unseren engen Verbündeten Israel", sagte Haley bei ihrer Einführung im Senat. Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen Danny Danon traf sich am letzten Freitag mit der neuen US-Botschafterin: "Botschafterin Haley ist ein wahrer Freund Israels und ich bin sicher, dass die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Missionen unter ihrer Führung sich vertiefen und wachsen wird. Wir freuen uns auf eine neue Ära, in der wir eine bedeutende Veränderung bei den Vereinten Nationen umsetzen, die besessene Fokussierung auf Israel beenden und stattdessen das wahre Gesicht Israels für die internationale Gemeinschaft darstellen." (inn, tagesschau) DC

Populärste Botschaft in China
Die diplomatische Vertretung Israels ist die beliebteste Botschaft in China. Viele ausländische Botschaften in China haben eine Internet-Präsenz auf Sina Weibo, Chinas
beliebtester Social-Media-Plattform. Und die beliebteste - mit über 1,9 Mio. Anhängern - ist Israel! Die nächsten sind Kanada und die USA mit knapp über einer Million Anhängern. Israels Präsident Shimon Peres war einer der wenigen westlichen Führer, die eine soziale Medienpräsenz in China unterhielten. Er hatte über 450.000 Anhänger. Als Peres im September 2016 verstarb, besuchten viele Webbenutzer das israelische Botschaftskonto, um ihr Beileid auszudrücken, und lobten den ehemaligen Präsidenten als Freund von China. (whatsonweibo) DC

Jüdisch-Muslimischer Caucus in der Knesset
Abgeordnete aus dem gesamten Spektrum trafen sich mit Vertretern beider Glaubensgemeinschaften, um die jüdisch-muslimische Arbeitsgruppe einzuweihen. Darunter waren Dr. Ziad Zahalka, der Chef der Scharia-Gerichte in Israel, der frühere Oberrabbiner Oded Wiener, Scheich
Muhammad Sharif, der Leiter der Ahmadi-Gruppe in Israel, und der Oberrabbiner von Dimona, Yitzchok Elefant. "Es gibt nichts wertvolleres oder stärkeres als dieses Treffen hier", sagte MK Zouheir Bahloul (Zionistische Union) bei der Veranstaltung. Die Initiative, geführt von Bahloul und MK Yehudah Glick (Likud) begann mit einer Sitzung über den Wert des Lebens im Judentum und Islam. (Jpost) DC

Schweden will "Frieden" schaffen
Die schwedische Außenministerin Margot Wallström will einen Sondergesandten für den israelisch-palästinensischen Konflikt benennen. Das israelische Außenministerium reagierte darauf mit Sarkasmus: "In Anbetracht des außerordentlichen Erfolgs der
schwedischen Regierung, Frieden auf der gesamten Welt zu schaffen, sind wir mehr als dankbar für die Entscheidung, jetzt auch die Probleme unserer Region zu lösen. Warum haben sie nicht schon früher daran gedacht?" Im vergangenen Jahr wurde die Außenministerin in Israel für "unerwünscht" erklärt, nachdem sie umstrittene Äußerungen zum Tod arabischer Terroristen gemacht hat, die bei Anschlägen auf Israelis getötet worden sind. Den Schweden sei es nur wichtig, ihr Image als friedensliebendes Land und Mitglied des Sicherheitsrates zu bewahren, hieß es in Jerusalem. Nach der Anerkennung "Palästinas" durch Schweden hatte der damalige Außenminister Avigdor Lieberman geschrieben: "die schwedische Regierung muss verstehen, dass die Beziehungen im Nahen Osten komplexer sind als der Aufbau eines IKEA-Möbelstücks". (Israelheute, Israelnetz) TS

UNO zensiert Natur-Foto-Ausstellung aus Israel
UN-Beamte kontaktierten Israels Botschafter bei der UNO, Danny Danon, um ein Bild von zwei Rehen aus einer israelischen Ausstellung im Hauptgebäude der UNO in New York zu entfernen. Die Ausstellung wurde von der israelischen Delegation für die UNO und der israelischen Behörde für Natur und Parks eingerichtet, um die
Völkerrechtlich illegale Rehe?
Schönheit der israelischen Umwelt zu zeigen. Das beanstandete Bild mit zwei Rehen sei im Jordantal aufgenommen worden, also jenseits der Waffenstillstandslinien von 1949 und daher in besetztem Gebiet. Das Bild sei deshalb "umstritten". Botschafter Danon reagierte: "Es gibt keine Grenze der Obsession der Vereinten Nationen mit Israel." Die Entscheidung, ein Bild von Tieren in der Natur zu zensieren, weil es im Jordantal aufgenommen wurde, sei ein neuer Rekord der Absurdität. Der Leiter der Israelischen Natur- und Parkbehörde beschuldigte die UNO-Beamten einer Politisierung von Tieren. "Tiere und Natur müssen über die Politik als Teil des gemeinsamen Nenners aller Nationen und aller Länder gesetzt werden." (israelnational) TS

Staatspräsident Reuven Rivlin fliegt nach Vietnam
Der israelische Staatspräsident wird in Vietnam ab dem 20. März einen Staatsbesuch absolvieren. Dabei wird er sich mit dem Präsidenten von Vietnam, Tran Dai Quang treffen und das Ho Tschi Min Mausoleum besuchen sowie politische Gespräche führen. Das teilte das israelische Präsidentenamt mit. Vorgesehen ist auch ein Abstecher nach Ho Chi Min City, dem früheren Saigon. TS



EU: Die Rechte verurteilt BDS, die Linke spendet an BDS
Trotz Anti-BDS-Regungen gibt die EU weiter Millionen Euro an Pro-BDS-Organisationen. Sie erhalten die EU-Gelder, um Ziele wie Frieden, Zusammenarbeit und

Foto: Regavim
Menschenrechte zu fördern. Sie nutzten die Großzügigkeit aus, um die antiisraelische Boykott-Kampagne (BDS) zu einem juristischen Krieg zu führen, Israels Legitimität als jüdischer Staat zu bestreiten, heißt es in einer Studie von NGO-Monitor. NGO Monitor untersuchte Finanzierungsmechanismen der EU, die sich gegen Israel richten, und stellte fest, dass 29 von 100 EU-Zuschüssen im Gesamtwert von EUR 16,7 Millionen (von insgesamt EUR 67,1 Millionen) Projekten zugeteilt wurden, an denen Pro-BDS-Organisationen beteiligt sind. 42 der 180 untersuchten Zuschussempfänger unterstützen BDS. Nur Organisationen, die ausdrücklich BDS unterstützen, sind im Bericht von NGO-Monitor enthalten. Einige nutzen in ihren Veröffentlichungen und auf ihren Internetseiten das EU-Logo, um sich zu legitimieren. (Heplev) TS

Neue Hamas-Führung gewählt
Die radikal-islamische Hamas hat Jahja Sanwar zum neuen Vorsitzenden des Büros im Gazastreifen und von Hebron im Westjordanland anstelle von Ismael Hanije

gewählt. Der gilt selbst innerhalb der Organisation als Extremist. Sanwar sei 1962 im Flüchtlingslager Chan Junis im südlichen Gazastreifen geboren. 1989 wurde er in Israel wegen Mordes an palästinensischen "Kollaborateuren" mit Israel zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Er gehört zu jenen Sicherheitshäftlingen, die im Oktober 2011 gegen den von der Hamas entführten Soldaten Gilad Shalit ausgetauscht wurden. Sanwar sei eng befreundet mit Muhammad Def, dem militärischen Befehlshaber der Hamas in Gaza. Niemand weiß, ob Sanwar die relative Ruhe zwischen Gaza und Israel bewahren will oder einen neuen Krieg plant. Sein Vorgänger Ismail Haniye will den im Exil in Doha lebenden Khaled Maschal als politischen Chef der Hamasorganisation ablösen. (NZZ, Israelnetz, Tachles, Tower) TS

Palästinenser zahlen nicht ihre Stromrechnung
Der Direktor der israelischen Elektrizitätsgesellschaft Iftach, Ron Tal, sagte auf der 14. Jerusalem-Konferenz der

Wochenzeitung Besheva, dass den Palästinensern der Strom abgestellt werde, sollten sie ihre noch offenen Stromrechnungen nicht begleichen. Wohl hätte die Palästinensische Autonomiebehörde die Summe von NIS 600 Mio. (EUR 150 Mio.) überwiesen, doch lägen ihre Schulden immer noch bei über EUR 250 Mio. Man stehe in Verhandlungen, um eine weitere Verschuldung der Palästinenser zu vermeiden. "Eine gesamte Bevölkerung genießt die Stromversorgung ohne dafür zu bezahlen. Wenn es sich um israelische Bürger gehandelt hätte, hätten wir (die Elektrizitätsgesellschaft) ihnen längst den Strom abgestellt. Sollten unsere Verhandlungen mit den Palästinensern zu keinen Ergebnissen kommen, werden wir den Strom für die palästinensische Autonomiebehörde abschalten", sagte Tal weiter. (Israelheute) TS

Palästinenser beklagen falsche Landkarte bei BBC
Die pro-palästinensische Propaganda-Seite "electronic intifada" beklagte sich über BBC, in einer Kochsendung zu "Hühnchen und Eier-Gerichten" eine "falsche"

Landkarte gezeigt zu haben. Da ist der Gazastreifen in Israel integriert und die Westbank wurde zu einem Teil Jordaniens. Jerusalem wird als vereinigte Stadt irgendwo in der Gegend des Toten Meeres gezeigt. Auch wird moniert, dass viele der gezeigten Speisen doch arabischen Ursprungs seien, in der Sendung aber als "israelisch" bezeichnet werden. Auf die Beschwerde habe die BBC "indifferent" reagiert: "Bei der Sendung gehe es um Hühnchen und nicht um politische Aspekte oder Konflikte eines Landes." (ei) TS

Alan Dershowitz: Trumps Verzicht auf die 2-Staatenlösung ein taktischer Schritt
Der Mittlere Osten tickt anders. Wer schon einmal auf einem Arabischen Markt, oder einem "Shuk" war, weiß was wir meinen. Verlangt werden EUR 1 Mio. Wer dann

EUR 900.000 bietet, wird am Ende EUR 990.000 zahlen. Wer EUR 10 bietet, wird am Ende etwas in der Größenordnung von EUR 100 zahlen. Die Art und Weise, wie Präsident Trump den Palästinensern die kalte Schulter zeigt, oder nunmehr gar die 2-Staatenlösung in Frage stellt, ist nichts anderes. Die Palästinenser wollen ganz Israel - "from the river to the sea". Geboten bekommen sie derzeit gar nichts mehr. Mit dieser Vorgehensweise hat man eine vielfach größere Chance am Ende zu einem Verhandlungsergebnis zu kommen, als das was Präsident Obama seit Jahren ohne Gegenforderungen verschenkt hat. Und wer genau zugehört hat, wird feststellen, dass die 2-Staatenlösung alles andere als vom Tisch ist, weder bei Präsident Trump, noch bei Ministerpräsident Netanjahu. Sie ist lediglich in Frage gestellt worden, was eine durchaus gewollte "Panik" ausgelöst hat. (HC/JPost) SSt







Rechte wie linke Israelis, Rückzugsgegner wie Befürworter einer Annexion, jubelten nach dem äußerst freundschaftlichen Empfang von Premierminister Benjamin Netanjahu durch den neugewählten amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Anstatt sich auf die "Zweistaatenlösung" festzulegen, an die im Nahen Osten kaum noch jemand glaubt, sagte Trump, dass ihm jegliche Lösung recht sei, auf die sich Israelis und Palästinenser einigen könnten. Diese Formulierung lässt alles offen und so konnten die Aktivisten aller Lager behaupten, ihr Ziel erreicht zu haben. Ähnlich schlimm ist eine Prophezeiung des deutschen Außenminister Sigmar Gabriel beim G20 Gipfel in Bonn. Die unbegrenzte Bautätigkeit in den (israelischen) Siedlungen mache die Zweistaatenlösung unmöglich, erhöhe das Konflikt- und Kriegsrisiko im Mittleren Osten. Aus Sicht des Auswärtigen Amtes scheint es zwischen Libyen, Jemen, Syrien und Irak offenbar weder Konflikte noch Kriege zu geben. Wahrscheinlich gibt es deshalb in Deutschland auch keine Flüchtlinge?!?! (ToI) TS







Shredding Israel: Carissa Moore im Heiligen Land
Geht doch! Ground Swell in Israel mit US-Staatsbesuch. Die dreimalige Weltmeisterin Carissa Moore findet im Mittelmeer den Gral, nach dem wir alle suchen. Israel ist ein Land zwischen Spannung, Terror und jahrtausendealter Tradition, die sich in den Metropolen um
Tel Aviv und Jerusalem mit weltoffener Freizügigkeit vermengt. Grund genug für Carissa Moore mit einigen Stereotypen zu brechen und der Welt zu zeigen, dass Fins-Free auch im Nahen Osten geht. Seit 2015 ist professionelles Surfen zudem mit einem "World Qualifying Series"-Stop auch wieder am Mittelmeer vertreten. Powersurfing à la Moore in überraschend guten Bedingungen führt zugleich zum ersten US-Staatsbesuch im neuen Jahr. (primesurfing) KR

Geheimdienst erteilt Basketballern Reiseverbot
Politische Verwicklungen könnten im Fiba Europe Cup Auswirkungen bis nach Bonn und zu den Telekom Baskets haben. Es geht um den möglichen Gegner im kommenden Viertelfinale: Sollten sich die Baskets nach dem Rückspiel am nächsten Mittwoch (Hinspiel 91:72) bei Kataja
Basket für die Runde der letzten acht qualifizieren, wäre der Gegner der Gewinner aus dem Duell Ironi Nahariya (Israel) gegen Royal Hali Gaziantep (Türkei). Das Hinspiel hatten die Israelis mit 96:75 gewonnen. Das Rückspiel soll ebenfalls am kommenden Mittwoch stattfinden. Doch der israelische Geheimdienst Schin Bet hat Sicherheitsbedenken und dem Club verboten, in Gaziantep anzutreten. Hintergrund ist, dass die 1,8 Millionen Einwohner starke Stadt Gaziantep direkt an der syrischen Grenze und nur rund 100 Kilometer von Aleppo entfernt liegt - und damit in direkter Nachbarschaft zum sogenannten Islamischen Staat (IS). Die sechstgrößte Stadt der Türkei war in der jüngeren Vergangenheit mehrmals Schauplatz blutiger Anschläge. So kamen dort im August vergangenen Jahres 50 Teilnehmer einer kurdischen Hochzeitsfeier ums Leben. Das Ministerium habe sich an die Fiba Europe gewandt und um eine Verlegung des Spiels an einen anderen Ort gebeten, sagte die Sprecherin. (GA-Bonn) KR



"Als Augustinus irrte"
Das Buch beschreibt auf 440 Seiten zunächst die Geschichte der Entstehung der Substitutionstheorie. Daran schließt sich die Heilsgeschichte Israels an. Schließlich zeigt Rolf Wiesenhütter die Verbindung von der Enterbungslehre und dem Antisemitismus seit Augustinus im 4. Jahrhundert auf. Unter dem angegebenen Link finden Sie das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung in der Leserpobe. (tredition) TS



Ulrich Sahm - Vortrag: Israel - aktuelle innen- und außenpolitische Lage
Montag, 6. März 2017 um 19 Uhr, Jüdische Gemeinde Düsseldorf: Ulrich W. Sahm als ausgewiesener Israel-Experte wird über die aktuelle Lage im Nahen Osten berichten und mit uns anschließend darüber diskutieren. (FB) Informationen über weitere Tournee-Auftritte von Ulrich Sahm in der Zeit zwischen dem 3.3. und dem 30.03.2017 quer durch das ganze Land HIER.



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Zwei Nichtregierungsorganisationen im Einsatz für Sie und für Israel
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Eure Stadt ist noch nicht dabei? Noch ist es nicht zu spät einen zu organisieren. Gerne stehen wir mit Material, Rat und Tat zur Seite! In jedem Fall bitten wir uns über Eure Pläne zu informieren, damit wir die Daten entsprechend in unsere Städteliste mit aufnehmen können. Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter, der br> ISRAELTAG 2017 BRAUCHT SIE!
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Satire: "Wo Gott Sex mit Maria hatte und sie Jungfrau blieb" Youtube ab 2:24

Tel Aviv 360 Grad Video

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Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste Israeltag
findet am 11. Mai 2017 statt!


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