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30. Januar 2017

Inhaltsverzeichnis



















Wie Viren kommunizieren
Viren können, nachdem sie ihre Hosts infiziert haben, sich entweder schnell vervielfältigen oder ruhen und warten. HIV, Herpes und andere Viren verhalten sich auf diese Weise, sogar Viren, die Bakterien angreifen, sehen sich ähnlichen "Entscheidungen" gegenüber, wenn sie in eine
Zelle eindringen. Die Forschergruppe um Prof. Rotem Sorek vom Weizmann-Institut haben entdeckt, dass Viren bei der Infektion kleine Moleküle in ihre Umgebung abscheiden, die andere Viren abholen und "lesen" können. Entscheidend ist die Konzentration dieser Moleküle: "Jeder Virus kann "zählen", wie viele vorhergehende Viren es geschafft haben, Wirtszellen zu infizieren und so entscheiden, welche Strategie zu jedem Zeitpunkt am besten ist. So können sie ihren Angriff koordinieren und einfache Botschaften in eine Strategie verwandeln." Die Erforschung dieser Strategie kann helfen, Krankheiten gezielter zu bekämpfen. (weizmann) DC

Arthrosebehandlung ohne Schmerzmittel
Das Pharmaunternehmen Moebius Medical aus Tel Aviv hat einen Lizenzvertrag mit Sun Pharmaceutical Industries Ltd. in Indien abgeschlossen, um MM-II, ein neuartiges Linderungsmittel für Arthrose, weiter zu entwickeln. MM-II nutzt die physikalischen Eigenschaften von proprietären Liposomen für das "Schmieren" arthritischer Kniegelenke
zwecks Verringerung von Reibung und Verschleiß. Das Produkt wurde in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Professoren der Hebrew University in Jerusalem, des Technion Institute in Haifa und des Hadassah Medical Center entwickelt. Moebius Medical finanziert die präklinischen Studien und wird die Verantwortung für die Produktentwicklung und Produktion bis zum Abschluss der Phase-II-Studien übernehmen. Sun Pharma übernimmt weitere klinische Studien, Zulassungsanträge und Vermarktung. (globes) DC

Lachen und Medizin für Tansania
Die Gründer des Powtoon aus Israel, einem Programm für Videos und Präsentationen, wollten wissen, ob Menschen, die in ihrem Leben noch nie Cartoons gesehen haben, animierte Bilder mögen. Sie brachten ihre Animations-Software zu dem Hadzabe-Stamm in Tansania. Die
Menschen dort sind traditionelle Jäger und Sammler. Sie hatten noch nie einen Computer gesehen. Durch die bewegten Bilder über das gemeinsame Lachen wuchs spontan wechselseitige Sympathie. Eines der größten Probleme des Stammes sind Augenleiden, da viele Hadza durch Staub und Mangel an sauberem Wasser sensible Augen haben. Dank des geschaffenen Vertrauens ließen sich die Hadze untersuchen und behandeln. PowToon hat sich verpflichtet, auch weiterhin mit lokalen Ärzten die medizinische Versorgung der kleinen Volksgruppe sicher zu stellen. (nocamels, powtoon) DC

MedAware identifiziert Rezeptfehler in Echtzeit
Das Startup MedAware aus Raanana entwickelte eine Software, mit der Rezeptfehler entdeckt werden, was potentiell das Leben der Patienten rettet. MedAware schuf Algorithmen auf der Grundlage von Daten und
Mustern Tausender Ärzte, die Millionen Patienten behandeln. Die Daten werden verwendet, um bei der Verschreibung von Medikamenten Fehler in Echtzeit zu finden. Eine Harvard-Studie analysierte Aufzeichnungen von fast 800.000 Patienten, um die Wirksamkeit der MedAware-Software zu beurteilen und stellte fest, dass die Technologie die Rezeptfehler mit hoher Genauigkeit erkenne. Im US-Gesundheitswesen gehen mehr als USD 20 Mrd. jährlich verloren, als Folge der Verschreibungsfehler. Medikationsfehler schaden jährlich mindestens 1,5 Mio. Menschen und verursachen den vorzeitigen Tod von 220.000 Patienten. Von den 4 Mrd. Rezepten, die in den USA geschrieben werden, enthalten 8 Mio. lebensbedrohliche Fehler. (ToI) TS

Roboter für soziale Interaktion in London vorgestellt
Das Startup Intuition Robotics aus Ramat-Gan entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Designer Yves Béhar einen neuen Roboter für Senioren. Der Roboter besteht aus zwei Elementen: ElliQ, dem "sozialen Regisseur", der die menschlichen Eigenschaften emulieren will und einem begleitenden Bildschirm, der wie ein Tablet die Inhalte anzeigt. ElliQ kann vorschlagen, Musik, Podcasts oder Hörbücher zu hören, aber er kann auch empfehlen, nach einer längeren Zeit des Fernsehens einen Spaziergang zu machen. Er erinnert an Termine und Medikamente. "Die Idee,
einen Roboterbegleiter zu haben, ist vor allem für ältere Menschen befremdlich", erklärte Béhar. "ElliQ könnte niemals die menschliche Interaktion ersetzen, aber es kann ein wichtiger motivierender Faktor sein, damit ältere Erwachsene gesund und aktiv bleiben, auch wenn sie allein leben." Nach seiner Premiere im Design Museum in London wird ElliQ ab Februar eine Testphase in verschiedenen Seniorenheimen durchlaufen. "Unser Ziel ist eine Kombination aus Technologie, emotionalen Interaktionsmodellen und gerontologischen Einsichten mit elegantem Design zu nutzen, damit ältere Erwachsene intuitiv mit Technologie interagieren und leicht mit Inhalten und Menschen kommunizieren und einen aktiven Lebensstil verfolgen können", erklärt Dor Skuler, CEO und Gründer von Intuition Robotics. (newsweek, ifcj) DC

Israelische Technik überwacht Kraftwerk in Norditalien
Mit Hilfe des israelischen Startup 3DSignals konnten schon drei Wochen nach der Installation des Überwachungssystems in einem Wasserkraftwerk von Enel in den Dolomiten in Norditalien Hunderttausende Euros eingespart werden. Technische Probleme konnten durch kein anderes System erkannt werden und hatte zuvor lange Ausfallzeiten der Turbine und hohe Kosten verursacht. (globes, globes) DC

Militärdienst macht süchtig
Eine Studie der Universitäten von Tel Aviv, Haifa und Jerusalem unter 30.000 Soldaten hat ergeben, dass sich während der Wehrpflicht die Zahl der Raucher um fast 40% erhöht. Die Probe ergab, dass die Zahl der
rauchenden Soldaten von 26,2% bei der Einstellung auf 36,5% bei der Entlassung gestiegen sei, eine Steigerung von 39,4%. Unter Nichtrauchern bei der Rekrutierung, begannen 18% das Rauchen während des Dienstes. Frühere Raucher unterlagen dem größten Risiko: 56% erneuerten das Rauchen während des Dienstes. Männer und Frauen in Kampfeinheiten standen unter erhöhtem Risiko. Auf der anderen Seite hätten 12% der Raucher nach ihrer Rekrutierung aufgehört. Die Forscher forderten vom Militär effektive Maßnahmen gegen den Tabakkonsum. (Haaretz, Eurek, Israelnetz) TS




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Mauer aus der Zeit König Davids in Timna gefunden
In Timna, in der Wüstenregion Arava, fanden Wissenschaftler vom Institut für Archäologie der Universität Tel Aviv einen Militärkomplex aus dem 10. Jahrh. v.d.Z., darunter eine gut befestigte Mauer, früher hunderte Meter lang und mindestens 5m hoch. Zudem
wurde ein Kupferschmelzplatz und einige Schlingensteine neben der Mauer entdeckt. Damit sehen die Forscher Geschichten aus der Bibel bestätigt. Dr. Erez Ben-Yosef, Leiter des archäologischen Teams: "Heute entdecken wir immer mehr Beweise für eine konzentrierte, hierarchische Gesellschaft, die sich intensiv mit ihren Nachbarn auseinandergesetzt hat", sagte Ben-Yosef. Zudem habe man archäologische Beweise, dass die Bergleute in den Timna-Minen keine demütigen Sklaven waren, sondern erfahrene Bergleute. Die Archäologen entdeckten auch Viehställe in der Nähe des Torhauses mit Eselknochen und Exkrementen. (FJ, IsraelHayom) TS

Heimlich das Patriarchengrab in Hebron erkundet
Zu den bestgehüteten Geheimnissen der Moslems gehören die unterirdischen Höhlen in der "Machpela", dem Patriarchengrab in Hebron. Unter den riesigen muslimischen Katafalken in dem von König Herodes errichteten Bauwerk liegen angeblich die biblischen Patriarchen begraben, darunter Abraham und Sara, Isaak und Rebecca, sowie Jakob und Leah. In der Kreuzfahrerzeit wurde das Gebäude kurzzeitig in
© Noam Arnon
eine Kirche verwandelt. Doch Juden war der Zugang zu einer ihrer heiligsten Stätten bis 1967 streng verboten. Nach der Eroberung Hebrons ließ der Verteidigungsminister und Amateurarchäologe Mosche Dayan die 12 Jahre alte Michal durch eine Öffnung abseilen zu den dort vermuteten unterirdischen Höhlen. Sie brachte eine grobe Zeichnung mit von Einbuchtungen im Fels und einer Treppe. Noam Arnon, Sprecher der jüdischen Gemeinde in Hebron, hat seit 35 Jahren die "Machpela" teilweise unter Lebensgefahr erforscht. Während lauter Gebete am Jom Kippur, wenn nur Juden Zugang zu dem Heiligtum haben, öffneten Arnon und Freunde eine Steinplatte, kletterten hinab und fanden mehrere Höhlen. Sie fotografierten und nahmen ein paar Scherben mit. Die wurden in Labors identifiziert als 3.000 Jahre alte Keramik, also aus der Bronzezeit, der Periode Abrahams und des Ersten Tempels. Damit haben sie zusammen mit unscharfen Fotos den Beweis erbracht, dass sich dort die in der Bibel erwähnten Grabhöhlen der biblischen Patriarchen befanden. Die muslimische Behörde Wakf entdeckte, dass da eine Steinplatte geöffnet worden war, beschwerte sich bei Israels Regierung über den Frevel, während unter den Arabern in Hebron Unruhen ausbrachen. (breaking) TS



Tropfsteinhöhle entdeckt
In Galiläa ist bei Bauarbeiten eine einzigartige Tropfsteinhöhle entdeckt worden. Sie hat eine Größe von 4x8 Metern. Die Höhle ist aktiv: die Steine tropfen und wachsen weiter. Weil die Höhle so klein ist, kann sie nicht für Besucher freigegeben werden. Wegen des typischen Kalksteins in vielen Gegenden Israels hat man schon insgesamt 1.200 Tropfsteinhöhlen gefunden. Sehr bekannt ist die Avschalom Höhle bei Beit Shemesh. Sie ist ein beliebtes Touristenziel. (youtube, haaretz, JPost, israelheute) KR

Wow will nach Haifa fliegen
WOW air hat einen Antrag gestellt, 6 wöchentliche Direktflüge zwischen der isländischen Hauptstadt Rekjawik und Haifa zu starten. Die Fluggesellschaft will billige Anschlussflüge in die USA und nach Kanada anbieten. Insgesamt sollen ab Sommer 2017 über 100 Flüge von Haifa zu 5 Destinationen angeboten werden, vor allem nach Griechenland, Zypern und Europa. (ynet) TS

Bloggertipps für Israelreisen
Abseits von geführten Gruppen wird man auf Reiseblogs fündig. Der Vollblutmusiker Chris erzählt begeistert vom Musikfest im Negev, Beatrice schwärmt in den "Reisezeilen" vom Delfin Riff in Eilat oder der Begegnung mit einem Vogelflüsterer, Antje von delicioustravel.de ist begeistert vom privaten Dinner in Tel Aviv. Wer das Abenteuer liebt und trotzdem optimal vorsorgen will, kann sich von Aron Kamphausen verraten lassen, welche Kleidung man im Frühjahr in der Wüste trägt. Die Redaktion von ILI freut sich auf weitere heiße Tipps zu coolen Blogs... (delicious, reisezeilen, viel unterwegs, israelabenteuer) DC







Israels erfolgreiche Smart-Mobility-Industrie
Israel gilt als dynamisches Umfeld für Start-up-Unternehmen. Allein im Smart-Mobility-Sektor wurden dort seit 2013 rund USD 1,6 Mrd. investiert. Die Autoindustrie verändert sich, Mobilität wird neu definiert. Die Automobilbranche erwartet starke Konkurrenz aus Israel. Derzeit entwickeln in dem Land circa 500 Start-ups digitale Produkte für die Autoindustrie. (springer) KR

Ohne Wasser keine Ernährungssicherheit
Faktoren wie Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Urbanisierung lassen die Konkurrenz um Wasser steigen. Wie kann die Landwirtschaft ihrer Aufgabe, eine wachsende Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln zu
versorgen, vor diesem Hintergrund gerecht werden? Diese Frage stand im Zentrum des 9. Global Forum for Food and Agriculture in Berlin. Israel stellte seine Situation dar: 60% der Agrarflächen des kleinen Landes liegen in ariden oder semiariden Regionen. Forschung zur Entwicklung wassersparender Technologien hat daher oberste Priorität. Itzik Ben David vom israelischen Agrarministerium berichtete: "Israel ist Vorreiter bei Tröpfchenbewässerung. Die sorgt für eine maximale Effizienz in der Bewässerung." Auch wird die Abwasseraufbereitung forciert, um Wasser für die Landwirtschaft bereitzustellen. Zudem hat die Regierung ein dynamisches Preissystem entwickelt, bei dem die Konsumenten die tatsächlichen Kosten des Wasserverbrauchs tragen. Die Wasservergabe an landwirtschaftliche Unternehmen wird über ein Quotensystem geregelt, wobei der Preis für aufbereitetes Wasser bei einem Drittel unterhalb des regulären Wasserpreises liegt. (agrarheute) KR

Renault lässt in Israel forschen
Der französische Fahrzeughersteller Renault gab die Eröffnung eines Open Innovation Lab in Tel-Aviv bekannt. Der kreative Raum liegt im Herzen der Porter School of Environmental Studies, einer renommierten Technologieuniversität. Das Labor wird zu Elektrofahrzeugen forschen. (Renault) TS

Hightech contra BDS - Klarer Sieg für Israel
Am 1. Dezember 2016 bewertete Bloomberg den Zustand der israelischen Wirtschaft deutlich positiv: "Eine Untersuchung der ausländischen Kapitalströme in Israel zeigt eine Verdreifachung seit 2005, als die so genannte BDS
begonnen wurde. Das israelische Wirtschaftswachstum betrug 2,8% im Jahr 2016, verglichen mit 1,8% für die USA und die EU. Im Jahr 2015 stiegen die israelischen Industrie-Hightech-Exporte um 13% auf USD 23,7 Mrd. "Die Welle der Akquisitionen in Milliardenhöhe durch globale Giganten bleibt weiter unverändert hoch." Start-ups, High-Tech und Offshore-Gas sind die größten Attraktionen: "Wir erwarten, dass das reale BIP im Jahresdurchschnitt im Zeitraum 2017- 2021 auf 3,5% steigen wird. Yoel Naveh, Chefökonom des israelischen Finanzministeriums: "Wir haben kein Problem mit ausländischen Investitionen in Israel - im Gegenteil." (ettinger) DC

Car Sharing in Tel Aviv ab Sommer 2017
Die Stadt Tel Aviv will das Problem der ständig verstopften Straßen angehen und hat für USD 26 Mio. eine Car-Sharing-Initiative gestartet. Sie umfasst 260 Fahrzeuge. Ein "Auto Tel" Auto wird über Car2Go innerhalb von 15 Minuten reserviert, so dass spontane Fahrten für jeden registrierten Nutzer möglich sind. Über 500 Parkplätze werden für diese Autos stadtweit bereitgestellt. (nocamels, globes) DC







Israel hilft syrischen Waisenkindern
Israel hat angeboten, 100 Waisenkinder des Bürgerkriegs in Syrien aufzunehmen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, dauerhaft im jüdischen Staat zu bleiben. Die Kinder sollen in israelisch-arabische Familien integriert werden. Das hat Innenminister Arye Deri entschieden. Die Waisen erhalten zunächst eine befristete
© Israelnetz/Jonathan Steinert
Aufenthaltsgenehmigung. Nach vier Jahren soll ihnen der dauerhafte Aufenthalt genehmigt werden. Damit dürfen sie ihr Leben lang in Israel bleiben. Zudem können Verwandte der Kinder den Flüchtlingsstatus erhalten. Die Waisen sollen in Internaten unterkommen und später in das staatliche Bildungssystem integriert werden. Die Regierung in Jerusalem ist derzeit mit internationalen Organisationen in Kontakt, um die Waisen ins Land zu bringen. Israel befindet sich seit seiner Gründung 1948 mit Syrien im Kriegszustand. Seit dem 2011 in Syrien wütenden Bürgerkrieg verhält sich Israel neutral, erlaubt jedoch die Behandlung verwundeter Syrer in seinen Krankenhäusern. Israelische Nichtregierungsorganisationen setzen sich zudem für syrische Flüchtlinge ein. Vor der griechischen Küste sind sie an Rettungsaktionen für Flüchtlinge aus Syrien beteiligt. Auf der griechischen Insel Lesbos verteilen Israelis Hilfsgüter an Syrer. (Israelnetz, JPost, fr) KR

Affen in Peru retten
Gelbschwanz-Wollaffen leben in gebirgigen, feuchten Nebelwäldern im nördlichen Peru in einer Höhe von 1.400 bis 2.700 Metern. Die Tiere werden erst im 9. Lebensjahr geschlechtsreif und die Weibchen bekommen nur etwa
alle 3 Jahre Nachwuchs. Der Bestand der tagaktiven Baumbewohner ist durch Straßenbau und Waldrodungen stark gefährdet. Nun haben Professor Uri Shanas und Professor Alon Tal eine Kampagne gestartet, um durch Landkauf die Schutzzonen dieser vom Aussterben bedrohten Art zu bewahren und auszuweiten. Bislang kamen rund USD 15.000 zusammen. (nocamels) DC

Menschen gefährden Haie
Israelis wurden aufgefordert, nicht im Mittelmeer vor dem Hadera Kraftwerk zu tauchen. Wegen des warmen Abwassers kam ein ganzer Schwarm von 150 seltenen Mittelmeer-Haien. Obgleich diese Haie als "nicht gefährlich" gelten, seien sie unberechenbar und könnten die Taucher gefährden. Ebenso bestehe Gefahr für die seltenen Tiere. Weil die Haie geschützt sind, mache sich ein Taucher strafbar, wenn er sie füttere, störe oder berühre. (nrg, algemeiner, israelnetz) TS

Leben nach dem Überleben
"Leben nach dem Überleben" heißt das Dokumentationsprojekt von AMCHA Deutschland zusammen mit der Fotografin Helena Schätzle. Daraus sind eine Wanderausstellung und ein Buch in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Hebräisch) hervorgegangen.
Die Fotografin begleitete Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel. Bilder und Zitate von drei Generationen zeigen die emotionalen Spuren einer immer noch präsenten Vergangenheit. Die Begegnungen fanden in den Jahren 2014 und 2015 statt. Entsprechend der Arbeit von AMCHA geht es um die psychosoziale Bewältigung der Traumata und der innerfamiliären Herausforderungen, die Rückkehr ins Leben, das Durchbrechen des Schweigens und den Umgang der zweiten und dritten Generation mit dem Erbe ihrer Eltern und Großeltern. (Hagalil) KR




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25 Jahre diplomatische Beziehungen mit China
Israel und die Volksrepublik China markieren 25 Jahre diplomatische Beziehungen. Am 24. Januar 1992 unterzeichneten die Außenminister, David Levy und Qian Qichen, in Peking das Abkommen. Eine Woche später tauschte Israel auch mit Indien Botschafter aus. Das
öffnete für Israel die Tore Asiens. In China gibt es seit tausend Jahren große jüdische Gemeinden. Israel unterhält neben einer Botschaft in Beijing und einem Konsulat in Schanghai auch Handelsmissionen in Guangzhou und Chengdu. Nach einem 2014 unterzeichneten Dreijahresplan fördert jedes Regierungsministerium in Israel gemeinsam mit dem chinesischen Pendant gemeinsame Projekte in innovativer Forschung, Wissenschaft, Wissenschaft, Landwirtschaft und Gesundheit. Der Gegenseitige Handel stand 1992 bei USD 50 Mio.. Jetzt hat er mehr als USD 11 Mrd. erreicht. China ist der drittgrößte Handelspartner Israels. Mehr als ein Drittel der Hightech-Investitionen in Israel kamen 2016 aus China. Eine weitere wichtige Entwicklung war der Start der Direktflüge zwischen Tel Aviv und Peking auf Hainan Airlines, der führenden chinesischen Fluggesellschaft, neben dem El Al-Direktflug auf der gleichen Strecke. Das trug zur Verdoppelung der Zahl der Touristen und Unternehmer (insgesamt rund 80.000) bei, die Israel im Jahr 2016 besuchten. (mfa, Israelnetz) TS

Präsident trifft Terroropfer aus Berlin
Staatspräsident Reuven Riflin traf sich mit der Familie der ermordeten Delia Eliakim. Sie wurde im Dezember in Berlin bei dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt getötet. Dalia, 66, war im Urlaub mit ihrem Mann Jeremy, der bei dem Angriff ernsthaft verletzt wurde und sich
Mark Naiman / GPO
weiterhin in Behandlung in Tel Hashomer Krankenhaus befindet. Die Kinder des Paares fordern die Anerkennung von Opfern, die im Ausland bei Terroranschlägen getötet wurden. Ein entsprechendes Gesetz befindet sich im israelischen Parlament in der Vorbereitung. Die Familie berichtete dem Präsidenten über umfassende Unterstützung von zuständigen Ministerien, der israelischen Botschaft in Berlin, El Al, Versicherungen und anderen. Auch das Verhalten der Behörden in Deutschland wurde gelobt. TS

Gesichtslose Opfer in Berlin
Markus Vahlefeld kommentierte das behelfsmäßige Mal zum Andenken an die zwölf Toten vom Breitscheidplatz. Auf dem kleinen Plakat "Wir trauern um die 12 Toten des islamistischen Terroranschlags vom 19.12.2016
am Berliner Breitscheidplatz" sind vier Tote mit Gesicht identifiziert und ein weiterer nur mit Namen angeführt. Die übrigen sind als leere Masken gezeigt. "Sollen wirklich sieben von zwölf Toten nicht namentlich bekannt werden? ... Das Grau Berlins wird dadurch nicht angenehmer." Wir kennen die Namen und Gesichter der israelischen, polnischen, tschechischen und italienischen Opfer, aber wir kennen nur den Namen eines deutschen Opfers und kein einziges Gesicht eines deutschen Opfers. Dafür ist in Deutschland das Gesicht und der Name des Täters überall bekannt. Name und Gesicht werden millionenfach gedruckt, ohne dass die Angehörigen gefragt werden. Deutsche Trauerbewältigung sieht so aus: Nur der Täter hat ein Gesicht. Die Opfer sind lediglich eine gesichtslose Masse. (tapfer) TS

Palästinenser "schockiert"
Die Palästinenser sind "schockiert", dass die USA nicht den geplanten israelischen Siedlungsbau im Westjordanland und in Ost-Jerusalem verurteilt hätten, so PLO Generalsekretär Saeb Erekat gegenüber afp. Sprecher der Autonomiebehörde drohten schon mit Gewalt und einem "Öffnen der Tore der Hölle", falls Trump sein
Wahlkampfversprechen wahrmachen sollte, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Das klingt, als hätte es nie Flugzeugentführungen, einen Anschlag auf die olympischen Spiele in München 1972, die erste und zweite Intifada, Selbstmordattentäter und zuletzt Messerstecher- und Überfahranschläge gegeben. Zum Glück hat Israel gelernt, sich mit Mauer, Technologie und anderen Methoden vor derartiger Gewalt zu schützen, zum Ärger der Palästinenser. (united) TS

Der Rechtsstaat setzt sich durch
Israel ist ein Rechtsstaat. Das haben schon Minister, ein Premierminister und sogar ein Staatspräsident zu spüren bekommen. Sie wurden wegen diverser Vergehen zu Haftstrafen verurteilt. Nicht einmal vor der geistlichen Elite machen die Ermittler halt. Der ehemalige Oberrabbiner Jonah Metzger wurde wegen Bestechung und Bereicherung im Amt zu dreieinhalb Jahren Haft und EUR 1,2 Mio. Strafgeld verurteilt. Metzger war 10 Jahre lang Oberrabbiner. Er war eine wichtige religiöse, moralische und politische Führungsfigur in Israel und im Judentum. (ToI) TS

Biden gegen Begin 1982
1982 drohte Senator Joe Biden (Vizepräsident unter Obama) Ministerpräsident Menachem Begin mit Streichung der amerikanischen Hilfe. Hier ist Begins Antwort.

(Heplev) TS



Europäische Union finanziert Dutzende BDS-Gruppen
Nach Angaben von "NGO Monitor" in Jerusalem finanziert die Europäische Union Dutzende Projekte, die auf die Zerstörung

Israels abzielen. Die Europäische Union sei der "größte Geldgeber von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die im arabisch-israelischen Konflikt aktiv sind. 2012-2014 gingen rund NIS 28,1 Mio. (EUR 7 Mio.) allein an israelische NGOs. Ein Zuschuss mit dem Titel "Performing Arts: A Pathway Towards Self Expression and Democracy" bietet ein gutes Beispiel: 2014 riefen alle zwölf Empfänger dieses Zuschusses während ihrer Beteiligung am Kulturprogramm der EU eine gemeinsame Stellungnahme ins Leben, die einen kulturellen und akademischen Boykott Israels forderte. NGO Monitor ermittelte, dass insgesamt 42 der 180 von der EU finanzierten Zuschussempfänger die BDS-Bewegung unterstützen. Einige haben mehr als einen Zuschuss erhalten, was auch "Double-Dipping" bezeichnet wird. (Audiatur, ngo-monitor) Auch die Schweiz verschleiert laut einer Dokumentation von NGO-Monitor eine Millionen-Finanzierung von BDS-unterstützenden Organisationen. (ngo-monitor) KR

Hat Berlin Terror gegen Israel gefördert?
Israel vermutet seit langem, dass "Islamic Relief" ein Deckmantel für Terror-Finanzierung ist. Dabei hat die Hilfsorganisation mit der "Speisen für Waisen"-Aktion viele prominente Unterstützer wie Außenminister Frank-

Walter Steinmeier und Ex-Präsident Christian Wulff für sich gewonnen. Nun prüft der Bundesrechnungshof die NGO. Für "Islamic Relief Deutschland" hatten auch Prominente wie die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Margot Käßmann sowie Berlins Senatorin für Gesundheit, Dilek Kolat geworben. Obwohl "Islamic Relief" von israelischen Geheimdiensten verdächtigt wird, die Terrororganisation Hamas im Gaza-Streifen zu unterstützen, hat ihr deutscher Ableger nach rbb-Angaben allein seit 2011 Einnahmen von etwa EUR 69 Mio. durch Spenden und öffentliche Förderung erhalten. Das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hätten über Jahre insgesamt mehr als EUR 6 Mio. Steuermittel an den Verein überwiesen. Dabei sei die Hilfsorganisation bei dem Verfassungsschutz wohl bekannt. Die NGO sei Hauptsponsor des Jahrestreffens der "Islamischen Gemeinschaft Deutschlands" (IGD) 2015 gewesen. Die IGD ist nach Angaben der Behörde "die wichtigste und zentrale Organisation von Anhängern der Muslimbrüderschaft" in Deutschland. Auch der niedersächsische Verfassungsschutz hat Islamic Relief-Aktivisten bereits im Visier gehabt. Bei den Hilfsvereinen sei kaum zu unterscheiden, ob das Geld der syrischen Zivilbevölkerung zugute kommt oder an islamistische Gruppierungen geht. (rbb/HC, sputnik, HC) KR

Auswärtiges Amt gegen Wohneinheiten in Ost-Jerusalem
Zur Erteilung von Baugenehmigungen für 566 Wohneinheiten in "israelischen Siedlungen" in Ost-Jerusalem sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts (mit Sitz in der Berliner Siedlung Werderscher Markt): "Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem in Israel über die Erteilung weiterer Baugenehmigungen

und die Ausweitung des Siedlungsbaus diskutiert wird. Wir verfolgen diese Entwicklungen mit großer Sorge und haben unseren Standpunkt immer wieder deutlich gemacht: Der Siedlungsbau in den besetzten Gebieten, und damit auch in Ost-Jerusalem, verstößt gegen das Völkerrecht und gefährdet einen dauerhaften Frieden zwischen Israelis und Palästinensern, den nur eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung bringen kann." Offenbar darf Israel keine Beschlüsse zum Bau neuer Wohnungen in Jerusalem fassen, weil das "diskutiert" wird. Längst bestehende Stadtviertel werden da als "Siedlungen" bezeichnet, wobei nur linksgerichtete anti-israelische Organisationen diesen Wohnungsbau in "Ost-Jerusalem" diskutieren. Verzichtet man in Deutschland etwa auf jegliche Beschlüsse, weil Die Linke oder AFD dagegen "diskutieren"? Auch Frankreich verurteilte den geplanten Wohnungsbau. (auswärtiges, Tachles, HC, Israelnetz, Mena) TS

Obama überwies noch Gelder an Autonomiebehörde
In seinen letzten Stunden als US-Präsident hat Barack Obama USD 221 Mio. an die palästinensische Autonomiebehörde überweisen lassen. Das war

ein Schlag gegen die Republikaner und gegen den schon gewählten neuen US-Präsidenten Donald Trump. Der Kongress wurde gegen den Widerstand der Republikaner zu der Überweisung unmittelbar vor der Vereidigung von Trump informiert. Nach palästinensischen Angaben habe Präsident Trump die Gelder bis zu einer "Überprüfung" durch das State Departement einfrieren lassen. (ynet, Haaretz, ToI) TS







Holocaustgedenktag: Gedenken allein reicht nicht
Am 27. Januar wurde der internationale, von der UNO festgelegte Holocaustgedenktag begangen. MdB Volker Beck hat gefordert, dass das Gedenken immer konkrete Konsequenzen im Hier und Jetzt haben müsse. Überlebende, die Hilfe benötigen, sollten notwendige psychosoziale Unterstützung erhalten. Immer noch
Klett-Schulbuch: "Rotschildbank frisst Europa"
bestehende Lücken bei Entschädigungen von NS-Unrecht müssten endlich geschlossen werden: Bis heute haben manche Menschen, die in deutschen Ghettos beschäftigt waren, keine Ansprüche auf Renten. Kriegsverbrecher dürften keine Renten als Kriegsopfer erhalten. Aber in diesem Zusammenhang gibt es viele unerquickliche Nachrichten. US-Präsident Donald Trump wird angekreidet, nur "unschuldige Menschen" als Opfer der Nazis erwähnt zu haben, aber nicht die 6 Millionen Juden. In Gelsenkirchen verweigerten mit Duldung ihrer Schuldirektion muslimische Schüler eine Beteiligung am Gedenken für die Holocaustopfer. Antisemitische Vorträge in Halle und Dozenten in Hamburg und Berlin wurden zugelassen. Der Klettverlag bezeichnet es als "bedauerlichen Vorfall", einem Schulbuch eine eindeutig antisemitische Zeichnung eingefügt zu haben. Und ein Gericht in Wuppertal hielt einen Brandanschlag auf die Synagoge für legitimen Widerstand gegen Israel. So bestätigt sich, dass es in Deutschland vermeintlich keine Antisemiten mehr gibt, weder echte noch "berüchtigte". Juden und heute Israel sind ohnehin an ihrer eigenen Ermordung schuld, wie es jetzt sogar der Europarat mit Mehrheitsbeschluss beschieden hat. (Haaretz, HC, Vice, Israelnetz, jpost) TS







Nephesh spielt in Leipzig
Das Nephesh Theatre aus Tel Aviv zeigt am Dienstag, den 31. Januar, am Theater der Jungen Welt in Leipzig: "Regarding the Bird". Die Vorstellungen beginnen um 11:00 und um 18:00. (in englischer Sprache) "Jeder denkt, ich bin ein »seltamer Vogel«. Das ist ein Ausdruck,
den meine Mutter benutzte, um zu beschreiben, wie Leute jemanden wie mich sehen - jemanden, der anders ist." Mikey ist ein Junge, bei dem das Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde. Er erzählt davon, was ihm und »dem Vogel« in der Schule passiert und wie es dazu kommt, dass die Umwelt immer mehr auf Distanz geht. EFFIE, Association Asperger Israel: "Das Stück öffnet ein Fenster zur einzigartigen Welt der Menschen mit Asperger-Syndrom, ein Fenster, das uns jene Mitmenschen verstehen und schätzen lehrt." (theaterderjungenwelt, nepheshtheater) DC

Buchvorstellung: Jörg Armbruster
am Donnerstag, 9. Februar, 19:00 Uhr stellt der langjährige Korrespondent, Journalist und Autor Jörg Armbruster sein Buch "Willkommen im gelobten Land? Deutschstämmige Juden in Israel" vor. Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Akademie, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin Anmeldung: (akademie, Nachfragen, KAS, facebook) TS



Fraport Skyliners siegen 81:64 gegen Ironi Nahariya
Die Fraport Skyliners haben die nächste Runde in der Basketball-Champions-League erreicht. Das Team von Trainer Gordon Herbert gewann gegen die israelischen Gäste Ironi Nahariya mit 81:64.
Die Partie war zunächst ausgeglichen. Jedoch war beiden Teams die Nervosität anzumerken. Denn nur mit einem Sieg kann das Weiterkommen in die Champions League gesichert werden. In der ersten Halbzeit wurden die Fraport Skyliners defensiv gefordert. Niklas Kiel setzte mit einem Dreier ein erstes Zeichen für die Hausherren, aber auch die Gäste aus Israel erwiesen sich als treffsicher von der Dreierlinie. (extratipp) KR

Dubai verweigert Visum für israelischen Stürmer
Wieder einmal wurde einem israelischen Sportler die Einreise nach Dubai verweigert. Der österreichische Klub RB Salzburg ist ohne seinen israelischen Nationalspieler Munas Dabbur, einem muslimischem Araber aus Nazareth, ins Trainingslager nach Dubai geflogen. 2014 flog Vitesse Arnheim in die Emirate, obwohl ihrem
Salzburgs Stürmer Munas Dabbur
israelischen Spieler Dan Mori die Einreise verweigert worden war. Der Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen drohte Dubai 2009 mit dem Entzug des Turniers, weil die Israelin Shahar Peer nicht teilnehmen durfte. Immer, wenn europäische Fußballklubs ihr Trainingsquartier am Persischen Golf beziehen, gibt es auch Kritik daran. Die Bedingungen für Arbeiter, die Einhaltung der Menschenrechte, der Umgang mit Homosexuellen, das Einreiseverbot für Israelis - der Vorwurf lautet, dass die Europäer wichtige Werte zeitweise ausblenden, um bei angenehmen Temperaturen auf feinsten Rasenplätzen zu üben. Eintracht Frankfurt trainierte im Januar 2017 in Abu Dhabi. Zunächst gab es Probleme mit dem Visum für den israelischen Nationalspieler Taleb Tawatha. Der Klub drohte, nicht nach Abu Dhabi zu kommen. Tawatha, auch Staatsbürger Sudans und muslimischen Glaubens, wurde schließlich die Einreise genehmigt. (Spiegel, sportschau, facebook) TK

Maik Zirbes zurück in Deutschland
Die Basketballer des FC Bayern München verstärken sich mit sofortiger Wirkung mit Maik Zirbes (26). Der deutsche Nationalspieler wechselt auf Leihbasis von Maccabi Tel Aviv. Zirbes war erst im vergangenen Sommer vom serbischen Meister Roter Stern Belgrad zum israelischen Rekordtitelträger Tel Aviv gewechselt, sein Vertrag dort gilt bis 2018. (Sport1) TK



Israel, mein Freund
"Israel, mein Freund - Stimmen der Versöhnung aus der islamischen Welt" heißt das neue Buch der Islamwissenschaftlerin Carmen Matussek. Sie berichtet von einzelnen Muslimen aus der arabischen und islamischen Welt, die sich offen zu Israel bekennen und liefert eine Einordnung in den Antisemitismus der islamischen Welt. "Antisemitismus ist in den meisten islamischen Gesellschaften tief verwurzelt und prägt sowohl das Straßenbild als auch das Bewusstsein der Menschen."
Matussek erzählt von dem jungen Ägypter Mina Abdelmalek, der durch seine Arbeit im Holocaustmuseum von Washington versucht, bei arabischen Besuchern einen gedanklichen Haken zu setzen: "Für die meisten Leute sind Gefühle wichtiger als Fakten." Nonie Darwish ist Tochter eines "Märtyrers" aus Gaza und sagt: "Im Westen können nur wenige erfassen, wie sehr der Judenhass jeden Bereich der arabischen Kultur durchdringt." Der Marokkaner Abderrahim Chhaibi: Viele Probleme der arabischen Welt ließen sich leichter lösen, wenn die Fakten über den Holocaust bekannt wären. Die bewegenden Geschichten der Muslime bleiben einzelne. Umso wichtiger ist, dass diese Stimmen gehört werden. Carmen Matussek: "Israel, mein Freund - Stimmen der Versöhnung aus der islamischen Welt". SCM Hänssler, 270 Seiten, 16,95 Euro, ISBN 978-3-7751-5693-6 (Israelnetz) TS

Das Heilige Land - von Galiläa bis Eilat
Das Heilige Land von Galiläa bis Eilat - 41 Wandertouren. Winfried Borlinghaus, bei Rother Wanderführer, 160 Seiten mit 96 Farbabbildungen, EUR 14,90
Israel zu Fuß entdecken - Wanderführer im Rucksackformat
Der Autor Winfried Borlinghaus bietet ein buntes Buffet exzellenter Wandertouren. Israel - ein kleines Land mit großen Gegensätzen! Es ist bekannt, dass Israel nicht nur wegen seiner bedeutenden Ausgrabungsstätten und biblischen Orte eine Reise wert ist, sondern auch enorme landschaftliche Reize zu bieten hat, die auf einem hervorragend ausgebauten und markierten Wanderwegenetz erkundet werden können. Wer in Israel zu Fuß unterwegs ist, erlebt eine neue Dimension der Ursprünglichkeit. (rother) TS




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Der nächste Israeltag
findet am 11. Mai 2017 statt!


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