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22. Januar 2017

Inhaltsverzeichnis





















Trilliarden Mini-Migranten in Europa
Eine großangelegte israelische Untersuchung der Universität Haifa zeigt: Trilliarden Insekten begeben sich jährlich in Europa auf Völkerwanderung. Die Forscher sehen einen Zusammenhang mit dem Klimawandel. Die winzigen Migranten, mit einer Biomasse größer als die der Zugvögel, spielen eine Rolle als Dünger und beim Bestäuben der Pflanzen, transportieren aber auch Viren. Dennoch ist diese enorme jährliche Insektenwanderung noch weitergehend unerforscht. (israelnetz) DC

Der längste Wassertunnel der Welt für Jerusalem
Um die Wasserversorgung für die nächsten Jahrzehnte sicherzustellen, lässt die Mekorot National Water Company die österreichische Firma Züblin Spezialtiefbau einen neuen Wasserweg für Jerusalem ausheben. Der 13 km
lange Tunnel von Beit Shemesh bis Ein Kerem soll nach drei Jahren Bauzeit fertig sein. Die TBM Maschine wurde speziell gebaut für den Kalkstein in den Hügeln von Jerusalem, sie hat einen Durchmesser von 3,9 Metern, ist 240 Meter lang und mit einem 170 Tonnen-Bohrkopf ausgestattet. Der Drucktunnel ist Teil eines Projekts, das die Entsalzungsanlagen entlang der Küste mit den anderen Teilen Israels verbinden soll. (globes) DC

Neue Möglichkeiten für künstliche Ernährung
Wer nicht in der Lage ist zu essen, wird über eine Sonde durch den Mund oder per Fütterungsrohr durch die Bauchwand ernährt. Weltweit brauchen jährlich mehr als 1,3 Millionen Menschen solche Rohre. Einführen,
Austauschen und Entfernen sind unangenehm für die Patienten und zeitaufwendig für das Krankenhauspersonal. Der pädiatrische Gastroenterologe Dr. Ishay Benuri, Absolvent des ersten BioDesign -Programms der Hebrew University of Jerusalem, hat in seiner 2014 gegründeten Firma Fidmi Medical das Design der Fütterungsrohre grundlegend und patientenfreundlich verändert. (i21c, youtube) DC

App-Sicherheits-System expandiert
Jede neu entwickelte App nutzt im Schnitt 17 andere App-Bausteine (SDKs) für banale Grundfunktionen. "In vielen Fällen sind diese SDKs unzureichend getestet und verursachen ernsthafte Probleme, darunter Langsamkeit, Abstürze und übermäßiger Batterieverbrauch und
böswilliges Verhalten wie Diebstahl privater Benutzerdaten oder Einspritzung von Malware", erklärt SafeDK Mitbegründer Orly Shoavi. "Die SafeDK-Lösung ermöglicht es mobilen Entwicklern, Echtzeitinformationen über die SDKs abzurufen und schädliche oder problematische SDKs an Ort und Stelle zu deaktivieren, ohne dass ein Versionsupdate erforderlich ist." SafeDK aus Herzliya ist weltführend in der Kontrolle mobiler Apps von Drittanbietern. Die Firma hat jetzt eine Finanzierungsrunde mit USD 3,5 Mio. abgeschlossen. (techcrunch, finance, safedk, youtube) DC

CIA prüfte Uri Gellers Zauberkünste
Der israelische Zauberer Uri Geller wurde weltberühmt mit seiner Fähigkeit, Löffel mit seinem Geist zu verbiegen. Der CIA erforschte seine telekinetischen Fähigkeiten. Unter 800.000 Dateien des CIA mit
insgesamt 13 Mio. Seiten fand man auch Papiere aus dem Stargate-Projekt. Geller wurde 1973 an die Universität Standford eingeladen, wo CIA- Wissenschaftler ihn acht Tage lang Experimenten unterzogen. Dazu wurde Geller in einen Raum eingeschlossen. Im Nebenraum suchte ein Forscher nach dem Zufallsprinzip Objekte aus dem Lexikon, malte sie auf ein Blatt Papier und heftete es an die Wand. Geller musste per Gedankenübertragung erraten, um was es sich handelt und das Bild nachzeichnen. Laut CIA- Dokument hatte der Forscher einen Feuerwerkskörper gezeichnet: "Geller sagte sofort, dass er vor seinem geistigen Auge ein zylinderförmiges Objekt sieht, aus dem Krach kommt. Er hat es dann nachgemalt." Das zweite Wort war eine Weinrebe. Gellers sofortige Antwort war: "Es kommen Wassertropfen aus dem Bild." Dann sprach er von "lilafarbenen Kreisen" und am Ende malte er tatsächlich eine Rebe mit 24 Weintrauben - exakt so viele, wie der CIA- Forscher gemalt hatte. Selbst "Langstrecken- Telepathie" wurde getestet. Ein an der Ostküste gemaltes Bild reproduzierte Geller in Kalifornien. Das Fazit der CIA war eindeutig: "Geller hat auf überzeugende und unzweifelhafte Weise bewiesen, dass er ein paranormales Wahrnehmungsvermögen besitzt." (thetimes, krone) TS

Bruder-Küken spektroskopisch finden
Die Brüder der Legehennen sind von der Eierindustrie unerwünscht und werden gleich nach dem Schlüpfen getötet. Seit Jahren gibt es deshalb im Bio- Landbau die "Bruderhahn- Initiative", bei der Hahn und Henne gleichberechtigt miteinander gehalten werden.
Allerdings kann es sich nicht jeder leisten, so viele Hähne groß zu ziehen. Die Brüder der Legehennen sind auch keine guten "Fleischhähnchen". Nun hat die Firma Novatrans eine Alternative entwickelt: TeraEgg nutzt Terahertz-Spektroskopie und kann an Hand der Gase, die aus den Poren der Eier entweichen, das Geschlecht der Küken schon vor dem Schlüpfen bestimmen. (taz, nocamels) DC




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Naturwissenschaften zum Anfassen
Im renommierten Weizmann Institutes of Science in Israel können auch Laien in die faszinierende Welt der Wissenschaft eintauchen und die Geheimnisse der Natur und des Universums entschlüsseln. Ab sofort bietet das Forschungsinstitut geführte Campus-Touren auf Englisch für Gruppen ab acht Personen an. Die Touren widmen sich vor allem der Geschichte der Einrichtung. Auch individuelle Reisende erhalten auf dem Institutsgelände in Rechovot, rund 30 Kilometer südöstlich von Tel Aviv, spannende Einblicke in die Wissenschaft. Interaktive englischsprachige Ausstellungen und Multimedia-
© Weizmann Institut
Präsentationen im Besucherzentrum, dem Levinson Visitors Center, zeigen Informatives von den neuesten Forschungsprojekten bis zu persönlichen Berichten von Wissenschaftlern, die mit ihrer Arbeit zu bahnbrechenden medizinischen oder technologischen Entwicklungen beigetragen haben. Auf dem Institutsgelände gibt es außerdem einen "Wissenschaftsgarten", den Clore Garden of Science, in dem unter anderem naturwissenschaftliche Gesetze anhand von Experimenten erklärt werden, sowie das Weizmann-Haus, das ehemalige Wohnhaus des Chemikers und ersten israelischen Präsidenten Chaim Weizmann. (weizmann) TS

Tolles Israel
Urlaub 2017 - wohin? Harper's Bazaar, eines der führenden Fashion Magazine der USA, weist Israel unter den Top Urlaubsorten für 2017 aus. Es empfiehlt seinen Lesern den Frühling und Frühsommer für die Reise. (harpers) DC







Israel wirbt 500 Fachkräfte aus Ausland an
Israel will 500 Hightech-Fachkräfte aus dem Ausland anwerben. Damit will die Regierung gegen den Mangel an qualifizierten Programmierern und Internetexperten vorgehen. Mehr als umgerechnet EUR 222 Mio. möchte Israel in dieses Programm investieren. Es zielt darauf ab,
in den kommenden sechs Jahren die Anzahl der Studenten in Hightech-Studiengängen um 40% zu steigern. Die Regierung plant zudem, mehr Frauen, Araber und ultraorthodoxe Juden zum Einstieg in die IT-Branche zu ermutigen. In einem Bericht der "Innovationsbehörde" des Wirtschaftsministeriums hieß es, dass es in dem kommenden Jahrzehnt ein Defizit von rund 10.000 Ingenieuren und Programmierern in Israel geben werde. (ToI, Israelnetz) TS

Partnerschaft zwischen Ben-Gurion-Universität und PayPal
Nach der Übernahme des israelischen Startup CyActive für USD 60 Mio. im Jahr 2015, das Teil des Inkubatorprogramms der BGU war, gründete Paypal im Beersheba Advanced Technologies Park neben dem BGU ein globales Security-Produktzentrum. Künftig wollen PayPal und BGU in der Ausbildung, Talententwicklung und Rekrutierung junger Forscher für Cyber-Security kooperieren. Es ist die erste Zusammenarbeit zwischen PayPal und einer israelischen Universität. (ToI, jewishbusinessnews, i21c) DC

Weltwirtschaftsforum: Israel 2. innovativstes Land der Welt

(Weforum, Wiwo)







Rod Stewart kündet Auftritt in Tel Aviv an
Der legendäre britische Rocker Rod Stewart wird am 14. Juni nach Israel zurückkehren und im Park Hayarkon in Tel Aviv auftreten. Der 72-jährige Musiker spielte zuletzt 2010 im Ramat Gan-Stadion. Mit seiner unverwechselbaren Gesangsstimme wurde Stewart in den späten 1960er Jahren mit The Jeff Beck Group (1967-1969) und Faces bekannt. Er startete seine Solo-Karriere 1969 mit seinem Debütalbum An Old Raincoat. Er hat über 130 Millionen Platten weltweit verkauft. "Ich freue mich auf die Aufführung in Tel Aviv im Juni. Ich verspreche, eine lustige, energische Show zu liefern", verkündete Stewart. (JPost) TS

Sächsische Handwerker in Israel
Handwerker aus Sachsen haben sich nach den Bränden in Israel im vergangenen November zusammengefunden und ihre Hilfe bei der Wiederherstellung der zerstörten Gebäude und Wohnungen angeboten. Die Stadt Haifa half bei
Foto: Martin Fritzsch
der Koordination der Einsatzstellen im jüdisch-arabischen Kultur- und Begegnungszentrum Beit HaGefen und in zwei Häusern des Trägers Schikmona mit Appartements für ältere Bürger. Die 18 Deutschen, zwei Drittel davon aus Sachsen, sind Handwerksmeister und Helfer aus anderen Berufen. Alle bezahlten diesen Einsatz selbst und setzen dafür einen Teil ihres Jahresurlaubes ein, um Solidarität zu Volk und Land Israel zu zeigen. Auf den drei Baustellen führen die Handwerker Malerarbeiten durch, Trockenbaumaßnahmen, Ausbesserungen an Putz und Mauerwerk sowie elektrische Instandsetzungsarbeiten. Neben den Arbeiten und der Hilfe, ist der Gruppe direkter Kontakt mit den Bewohnern wichtig. Seit 2004 gibt es das Projekt "Hände zum Leben - Handwerkerdienst der Sächsischen Israelfreunde e.V.". (newsletter, freiepresse) TS

Israelischer Film in deutschen Kinos
Der Spielfilm "Junction 48" erzählt von der Erfahrung, als junger Araber in Israel aufzuwachsen. Sein Protagonist Kareem will Superstar werden. Die Stärke des Films ist die Musik. Seine Schwäche die Charakterzeichnung. Der Endzwanziger Kareem (Tamer Nafar) lebt in der israelischen Stadt Lod bei seinen Eltern. Pflichtschuldig
arbeitet er als Call-Center-Telefonist. Eigentlich träumt er davon, ein Rap-Superstar zu werden und die Konzerthallen zu füllen. Am liebsten würde er das gemeinsam mit seiner Freundin Manar (Samar Qupty) schaffen. Das Schicksal meint es nicht gut mit dem Paar: Zuerst stirbt Kareems Vater (Byan Anteer) bei einem Autounfall. Seine schwerverletzte Mutter (Salwa Nakkara) wird depressiv. Kareems Freunde dealen in der Nachbarschaft mit Drogen. Außerdem machen die Cousins seiner Freundin Druck, dass sie heiraten und an die religiösen Vorschriften halten sollten. Der israelische Film "Junction 48" von Udi Aloni kommt in die deutschen Kinos. (Berlinale, israelnetz, Junction48) TS




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Israel - Sicherer Hafen für Christen in Nahost
Israel gibt allen Minderheiten volle Bürgerrechte. Alle Menschen sind frei, ihren Glauben friedlich auszuüben. Keine Selbstverständlichkeit in Nahost. Seit 25 Jahren veröffentlicht Open Doors im Januar die aktuelle World Watch List, ein
Negativ-Ranking der 50 Länder, in denen Christen die meiste Verfolgung erleiden. Die Umfrage basiert auf einem umfassenden Scoring-System, das den Grad der Freiheit misst, in dem Christen ihren Glauben verwirklichen können und die Gewalt, unter der sie leiden. Von den 50 aufgelisteten Ländern liegen Irak, Syrien und Iran unter den Top 10, wobei der Irak hinter Nordkorea an zweiter Stelle liegt. Weitere acht Staaten wurden unter den Top 50 gelistet, die alle den jüdischen Staat umgeben. Hier gilt der islamische Extremismus als Hauptquelle der Verfolgung. Die palästinensischen Gebiete rückten von 2010 auf Platz 46, auf Platz 36 im Jahr 2013 und jetzt auf Platz 23. (christianitytoday, Focus, CDU/ CSU- Fraktion) DC

Not der Christen in Nahost
Der Dokumentarfilm von Pierre Rehov, "Erst kommt Samstag, dann kommt Sonntag" präsentiert die Not der Christen im Mittleren Osten. Es gab mehrere Anfragen von Kirchenführern in Jerusalem, die Not der Christen besser bekannt zu machen. Die Ecumenical Fraternity griff die Anregung auf, zeigte den Film und verbreitete einen Link zu dem Film im Internet. (PM von Dr. Petra Heldt, Vimeo) TS

Pariser Friedenskonferenz
Bei einer internationalen Nahost-Konferenz in Paris haben mehr als 70 Staaten die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästina gefordert. Die Teilnehmer riefen die Konfliktparteien auf, einseitige Schritte zu unterlassen, die das Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung untergraben könnten. Israel bezeichnete die Konferenz als "nutzlos", die Palästinenser begrüßten sie. Weder Israel noch Palästinenser nahmen an der Konferenz teil. Die mächtigsten Teilnehmer, darunter US Außenminister John Kerry, der deutsche Außenminister Frank Walter Steinmeier und selbst Gastgeber Präsident Francois Hollande beenden ihre Amtszeit. US-Präsident Donald Trump kündigte an, seinen Schwiegersohn Jared Kushner mit der Vermittlung eines Nahost-Friedensabkommens beauftragen zu wollen. (Tachles, Tachles) TS

Armee erhält "Arrow 3"-Raketen
Die israelische Luftwaffe hat die ersten "Arrow 3"-Raketen bei einer Zeremonie auf dem Luftwaffenstützpunkt Palmachim südlich von Tel Aviv in Empfang genommen. Etwas mehr als ein Jahr nach dem ersten Testflug gilt das neue System nun als einsatztauglich. Die "Arrow
3"-Rakete soll Interkontinentalraketen außerhalb der Atmosphäre im Weltall abfangen und zweimal auf die Ziele schießen können. Auf diese Weise ist es nach Ansicht der Entwickler möglich, nukleare, biologische oder chemische Waffen näher an deren Ausgangspunkt zu zerstören. Derzeit haben neben Israel nur die USA die Möglichkeit, im Weltall gegen feindliche Raketen vorzugehen. Das israelische Rüstungsunternehmen "Israel Aerospace Industries" und der amerikanische Partner "Boeing" sind für die Produktion zuständig. (JPost, Israelnetz, ToI) TS

Grenzzaun gegen illegale Migranten
Israel hat den Grenzzaun zu Ägypten auf einer Strecke von 17 Km von fünf auf acht Meter erhöht und mit Stacheldrahtrollen versehen. Das soll illegale Einwanderer fernhalten. Insgesamt ist der Sicherheitszaun 242 Km
lang, vom Gazastreifen bis Eilat am Roten Meer. Durch den Bau des Zaunes ist die Zahl der aus Afrika kommenden illegalen Migranten drastisch gesunken. Vor Abschluss der Bauarbeiten 2014 kamen jeden Monat Hunderte Flüchtlinge über die Sinai-Halbinsel nach Israel. 2015 waren es 213. Die Erhöhung des Zaunes und der Einsatz weiterer Technologien haben dazu geführt, dass es 2016 nur noch 11 illegale Grenzüberschreitungen gab. Die israelische Regierung will so auch Waffen- und Drogenschmuggel sowie das Eindringen von Terroristen verhindern. Laut UNO gibt es in Israel rund 53.000 Asylsuchende. Unter Ihnen sind 36.000 aus Eritrea und 14.000 aus dem Sudan. Die meisten gelangten über den Sinai nach Israel. (ToI, Israelnetz) TS

Wasserabkommen zwischen Israel und Palästinensern
Nach sechs Jahren Pause haben sich Israel und die Palästinenser auf die Wiederaufnahme der Sitzungen des gemeinsamen Wasserausschusses geeinigt. Ein entsprechendes Abkommen ist vom israelischen Koordinator für die Aktivitäten Israels in den besetzten
Gebieten, General Yoav Mordechai, und dem Palästinensischen Minister für Zivilangelegenheiten, Hussein al-Sheikh, unterschrieben worden. Die Einigung ermöglicht die Zusammenarbeit für eine Verbesserung der Wasserversorgung im Westjordanland. Der gemeinsame Wasserausschuss kann sich nun wieder regelmäßig treffen, um über die Erschließung von Wasserquellen mithilfe neuer Bohrungen, Wassernutzung für die Landwirtschaft und Wassertarife zu beraten. Die Einigung ermöglicht auch das Legen von Rohren für Trinkwasser und Abwässer. All dies war wegen der palästinensischen Weigerung zu einer Zusammenarbeit mit Israel nicht möglich gewesen. General Mordechai äußerte sich nach der Unterzeichnung des Abkommens zufrieden: "Die Unterzeichnung des Abkommens zeigt, dass man zu einer Einigung kommen kann, wenn man sachlich verhandelt, ohne sich von anderen Themen beeinflussen zu lassen. In den vergangenen anderthalb Jahren haben wir vier verschiedene Abkommen unterzeichnet, Strom, Wasser, Post und die dritte Generation des Mobilfunk-Netzes. Alle diese Abkommen haben zum Ziel, die Lebensqualität der gesamten Bevölkerung der Region zu verbessern." (IHH, ToI, JPost) TS

Hydrokultur in Kolumbien
Israelische Biotechfirmen investieren USD 77 Mio. in ein Hydrokultur-Farmprojekt in der Nähe der Stadt San Roque in Kolumbien. Die 60 Hektar große Farm soll rund 830 Arbeitsplätze schaffen. Etwa 80% der als "Hochgeschwindigkeitsgemüse" produzierten Naturalien sind für den Export bestimmt, die restlichen 20% für den heimischen Markt, so die offizielle Pressemitteilung des Gouverneurs Luis Perez von Antioquia. (medellinherald) DC

Palästinensische Botschaft im Vatikan
Präsident Mahmud Abbas hat die palästinensische Botschaft im Vatikan eingeweiht. Sie befindet sich in einem Gebäude mit den diplomatischen Vertretungen von Peru, Ecuador und Burkina Faso. Vor der Zeremonie hatte Abbas eine kurze Audienz bei Papst Franziskus. "Wir haben betont, wie wichtig es ist, Terror und Extremismus überall in der Welt zu bekämpfen", sagte er laut der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA.
Kurz zuvor gab es in Jerusalem einen palästinensischen Terroranschlag mit Lastwagen, bei dem 4 israelische Soldaten ermordet wurden. Dazu hat sich Abbas nicht geäußert und auch der Vatikan veröffentlichte keine offizielle Verurteilung. Im Januar 2016 hatte der Vatikan "Palästina" offiziell als Staat anerkannt. (aljazeera, rt, breaking, JPost, Youtube) TS

Selbstverständlich darf man Israel kritisieren
Selbstverständlich darf man Israel kritisieren. Das sagt Yakov Hadas-Handelsman, Israels Botschafter in Berlin. Doch Israelkritik sei oft nur der Deckmantel, hinter dem sich Antisemitismus verbirgt. Euronews hat mit Hadas-Handelsman über Israelkritik gesprochen und wie man legitime Kritik von Antisemitismus abgrenzen kann. "Ich habe noch nie gehört, dass jemand fragt, ob man Staat X oder Staat Y kritisieren darf. Ich kenne keine Deutschlandkritik oder auch keine Syrienkritik." Weiter sagte er: "Die drei D stehen für Dämonisierung, Doppelstandard und Delegitimierung des Staates Israel. Das sind die Kriterien, ob etwas legitime Kritik ist oder Antisemitismus." Er warnt davor, dass Antisemitismus auch Moslems treffen könnte. (euronews) TS

Herzliche Unregelmäßigkeit und medizinisches Ereignis
Staatspräsident Reuven Rivlin wurde mit einem neuen Herzschrittmacher ausgestattet, nachdem Ärzte bei ihm "cardiac arrhythmia" (herzliche Unregelmäßigkeit) entdeckt haben. Derweil musste Generalstabschef Gadi Eizenkott wegen eines
"medizinischen Ereignisses" ins Krankenhaus, wie es in der Militärsprache hieß, ohne Einzelheiten preiszugeben. Seine Gesundheit sei bestens. Laut Medienberichten habe Eizenkott unter "Herzschmerzen" gelitten. Inzwischen wurde bekannt, dass Eizenkotts "medizinisches Ereignis" eine mit Krebs befallene Prostata war, die erfolgreich entfernt worden sei. (Pressemitteilungen, Ynet, JPost) TS









Zipi Livni sollte in Brüssel verhaftet werden
Die palästinensische BDS-Bewegung hat in Belgien einen Haftbefehl gegen die israelische Oppositionspolitikerin Zipi Livni durchgesetzt. Sie sollte wegen ihrer "Beteiligung an Kriegsverbrechen in Gaza" 2009 verhört werden, als sie Außenministerin Israels war. Livni sagte

daraufhin "aus persönlichen Gründen" ihre Beteiligung an einer Sitzung des Europäischen Parlaments ab, wird aber zu anderen Veranstaltungen in Davos und New York fliegen. Das israelische Außenministerium verurteilte den "zynischen Missbrauch des belgischen Rechtswesens für politische Zwecke durch Palästinenser". (EI, Israelischer Rundfunk, Lesoir) TS

Verhaftungen im Westjordanland
Israels Sicherheitskräfte verhafteten 13 Hamas-Aktivisten in der Binyamin-Region im Westjordanland. Diese versuchten, eine terroristische Infrastruktur zu schaffen und die Palästinensische Autonomiebehörde zu

unterminieren. Bei der Untersuchung der Zelle wurde eine umfangreiche Hamas-Infrastruktur im Ramallah-Sektor aufgedeckt, einschließlich des Hauptquartiers der Terrorgruppe. Unter den Verhafteten war ein Hamas-Mitglied des (aufgelösten) Parlaments. Die Zelle wurde "kontinuierlich von Hamas-Beamten aus dem Gaza-Streifen sowie aus dem Ausland finanziert", so der Geheimdienst Shin Bet. Die Zelle unterstützte finanziell die Familien von Hamas-Häftlingen und Terroristen. Sie verfolgte strategische Absichten der Hamas, ihre Präsenz vor Ort zu stärken, um die palästinensische Autonomiebehörde zu stürzen. (JPost) TS

Schmuggel vereitelt
2016 haben israelische Sicherheitskräfte 1.226 Schmuggelversuche in den Gazastreifen verhindert, so das Verteidigungsministerium. Es handele sich um einen Anstieg um 165% im Vergleich zu 2015. Geschmuggelt

wurden Drohnen, Kommunikationsgeräte, militärische Ausrüstung und Uniformen, auseinander genommene 4x4 Fahrzeuge, professionelles Tauchergerät und Kletterseile. Die Zahl der Lastwagen, die über den Grenzübergang Kerem Schalom in den Gazastreifen fuhren, erhöhte sich 2016 um 13 % auf 890 LKWs täglich. Weiter hieß es, dass 13 Mio. Palästinenser 2016 die Grenzübergänge nach Israel passiert hätten, 1,6 Mio. mehr als im Vorjahr. Derweil schickte Qatar durch Israel Tanklastwagen mit Dieselöl für den Gazastreifen, um die Stromknappheit zu lindern. Die hatte zu umfassenden Demonstrationen geführt, die gewaltsam von der Hamas niedergeschlagen worden sind. (Israelnetz, Tachles, I24news) TS

Forderung: Trump soll Zahlungen an Terroristen und Familien stoppen
Nach Angaben des ehemaligen Generaldirektors des Ministeriums für strategische Angelegenheit und heutigen Mitarbeiters des Jerusalem Center

for Public Affairs, Yossi Kuperwasser, sitzen etwa 5,500 Palästinenser Haftstrafen wegen terroristischer Aktivitäten ab. Die Geberländer sollten die Autonomiebehörde (PA) zwingen, ihre Zahlungen an Attentäter, "Märtyrer" und deren Angehörige einzustellen. In einer Monographie warnte Kuperwasser, dass amerikanische Gelder den Terror gegen Israel finanzieren, dem auch amerikanische Bürger zum Opfer fallen. 2014 haben die PA und die PLO etwa USD 300 Mio. für Gehälter von Terroristen in israelischen Gefängnissen ausgegeben. Das entspreche 7% des palästinensischen Jahreshaushalts oder 20% der jährlichen ausländischen Spenden der Geberländer, darunter USA, Deutschland, Schweiz und Japan. Da die Zahlungen an Terroristen schon im Voraus garantiert werden, stifte das die Terroraktivitäten als lukrative Finanzquelle an. Die Zahlungen verstoßen gegen die Osloer Verträge und internationale Konventionen zur Bekämpfung von Terror. (JPost, JCPA) TS

Aus gegebenem Anlaß












Die Vereidigung von US-Präsident Donald Trump war das bewegendste Ereignis der letzten Tage. In seiner Rede erwähnte er viel Patriotismus und fast nichts Außenpolitisches, was Sigmar Gabriel und die europäische Presse unisono als "Kriegserklärung" empfanden. Nur in einem Punkt wurde Trump konkret. Er wolle den "radikalen islamischen Terror" ausrotten. Das war natürlich eine Stichelei gegen seinen Vorgänger Barak Obama, der in seiner 8-jährigen Amtszeit weder das Wort "islamisch" noch "Terror" in den Mund genommen hat. Trumps Absicht kann auch als Verständnis für Israel interpretiert werden, das an vorderster Front vom "islamischen Terror" betroffen ist. Bei der Zeremonie sprachen mehrere christliche Geistliche Gebete. Kein Moslem war geladen. Aber abschließend sprach Rabbiner Marvin Hier, Leiter des Simon Wiesenthal Zentrums in Los Angeles. Der Rabbi erwähnte "Zion" und zitierte den bekannten Vers "Wenn ich Dein, Jerusalem, vergäße, soll meine Rechte verdorren". Da die Reden vermutlich abgesprochen waren, kann das als Zeichen verstanden werden, obgleich Trump in seiner Inaugurationsrede seinen Plan, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, nicht mehr geäußert hat. TS







Jeffrey Herf in Berlin
"Die DDR, Israel und der Antisemitismus", Vortrag von Jeffrey Herf in Berlin, 26. Januar 20 Uhr, Amadeu Antonio Stiftung, Novalisstrasse 12, 1. Stock, 10115 Berlin. Der Angriff der DDR gegen Israel während und nach dem Sechs-Tage-Krieg. Das Verhältnis der DDR zu Israel und die Rolle des Antisemitismus in der DDR sind bislang trotz
vieler vorliegender Quellen nicht gut erforscht. Die beiden Enquetekommissionen des Deutschen Bundestages, die eine breite Recherche zu Geschichte der DDR initiierten, haben das Thema überhaupt nicht behandelt. Eine Ausnahme in diesem Forschungsfeld ist der Historiker Jeffrey Herf. Vor wenigen Monaten publizierte Herf "Undeclared Wars with Israel". Anhand bislang nicht durchgesehener Akten deutscher Archive analysiert Herf die Kriegführung der DDR, sowie palästinensischer und westdeutscher Terroristen gegen Israel. (amadeu) TS



17-Jähriger gewinnt Africa Eco Race
Der 17-jährige Israeli Gev Sella hat das Africa Eco Race gewonnen. Die 6.500 km lange Strecke führt von Marokko durch die Sahara nach Senegal. Sella hat überraschend bereits zu Beginn des Rennens die Führung übernommen und diese beinahe über alle Etappen beibehalten. In einem Interview erklärte Sella: "Die Aufregung ist riesig, es ist unglaublich. Es wird lange dauern, bis ich das verdaut habe. Ich habe überhaupt nicht gedacht, dass ich gewinnen könnte. Ich dachte, wenn ich Glück habe, könnte ich unter die Ersten kommen." (ynet) TS

Mittelfeldspieler wechselt
Der 1. FC Nürnberg gibt Mittelfeldspieler Enis Alushi nach nur einem halben Jahr vorerst wieder ab. Wie der fränkische Fußball-Zweitligist am Dienstag mitteilte, wird der 31-Jährige vorbehaltlich der sportmedizinischen Untersuchung bis zum Saisonende an den israelischen
Erstligisten Maccabi Haifa ausgeliehen. Der in Deutschland geborene Alushi war erst im Sommer nach zwei Jahren beim FC St. Pauli nach Nürnberg gewechselt. In den ersten fünf Ligaspielen stand der Nationalspieler des Kosovo noch jeweils in der Startelf, kam dann wegen einer Knieverletzung aber nicht mehr zum Einsatz. (focus) TK

Radrennen durch die Wüste
Das 5. Internationale Arad-Tote Meer Gran Fondo Radrennen findet am 2.-4. März 2017 statt. 2012 begannen die Gran Fondo Wettbewerbe in Israel. Die Veranstaltung bietet eine Herausforderung
für Radfahrer aller Fähigkeiten: ein 3-tägiges Etappenrennen für Eliteteams und Altersgruppen, sowie den eintägigen 155 km langen Gran Fondo, darunter 1.752 Meter vertikalen Kletterns. Die Route führt durch die Landschaft der judäischen Wüste und endet mit der traditionellen Abschlusszeremonie. (granfondo) TS



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Am 12. Mai feiern wir Israels 69. Geburtstag
Noch ist Zeit, eine gebührende Feier für Israels 69. Geburtstag auf die Beine zu stellen und Teil unseres überregionalen Netzwerkes zum Israeltag 2017 zu werden.
Bitte teilen Sie ILI mit, wann und in welcher Form Sie den 69. Geburtstag des Staates Israel feiern wollen. Ein Infostand oder ein Fest auf einem zentralen Platz: Es gibt zahlreiche Formen, den Israeltag zu feiern. Anregungen und Unterstützung dazu geben wir gerne...
Und auch wenn Sie in den vergangenen Jahren dabei waren, melden Sie sich bitte bei uns.
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Kontakt zu ILI für den Israeltag 2017: Israeltag@il-israel.org. Wir freuen uns auf Ihre Mails!
SO LANGSAM SOLLTEN DIE PLANUNGEN FÜR DEN 11. MAI KONKRETER WERDEN...
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Israels Luftwaffe 2016

Tel Avivs Dizengoff-Platz wird erneuert

Vier Tage durch Israel

Erst Samstag, dann Sonntag - die Not der Christen im Mittleren Osten

Ernährungspumpe

Ehe der Gemüsemarkt seine Tore öffnet



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Shalom
Thomas
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