HIER klicken für Online Version






08. Januar 2017

Inhaltsverzeichnis

















Israeli backt Kuchen für 400 Millionen Chinesen
Vor 4 Jahren schickte der Israeli Ronen Mechanik, 41, seiner chinesischen Freundin Piu Piu ein Foto vom Geburtstagskuchen, den er zum 6. Geburtstag seines Sohnes gebacken hatte. Piu bat Mechanik, ihr das Rezept zu schicken. Doch Chinesen können zu Hause keinen Kuchen backen. Sie besitzen keinen Backofen, dafür aber einen oder mehrere Reiskocher. Mechanik, ehemaliger Sous-Chef in einem Restaurant in Tel Aviv, kaufte einen Reiskocher und experimentierte. Er bereitete
eine Mischung aller trockenen Bestandteile für einen Kuchen und schickte es Piu. Das Ergebnis war ein Erfolg. Piu und Mechanik realisierten, dass sie ein riesiges kommerzielles Potenzial entdeckt hatten. Sie starteten die Website UgaUga (Hebräisch für Kuchen-Kuchen), wo chinesische Nutzer Kuchen-Back-Kits für ihre Reiskocher bestellen können. Mit einer Marketing-Kampagne wollen sie nun 400 Mio. Chinesen erreichen, die ans Internet angeschlossen sind und Online einkaufen. Die Kits kommen mit Kuchen Pulver "Made in Israel" in einer Einweg-Aluminium-Form, passend für Reiskocher. In Shanghai werden Zutaten wie Schokolade oder Sahne hinzugefügt. Mit Hilfe des CI3-Inkubators der israelischen Unternehmer Tzvika Shalgo und Ilan Mimon in China wurde für UgaUga eine Lebensmittel-Lizenz beantragt und Hürden von Regulierung und Bürokratie überwunden. Singapur, Indonesien, Hongkong und Korea - deren Bürger ebenfalls Reiskocher benutzen - sind potentielle Märkte, zusammen mit Studenten in den USA und Europa, wo Reiskocher aufgrund von Wohnheim-Regulierungen häufig verwendet werden. Aber vorerst konzentriert sich UgaUga auf China. (ToI, ugauga, f6s, INN) TS

Flugauto aus Israel
Diese israelische Firma Tactique Robotics, eine Tochterfirma von UrbanAero, entwickelte Air Mule, ein Fahrzeug, das abheben, fliegen und ohne Piloten landen kann. Es ist für die Beförderung von Verletzten und dem Löschen von Bränden an Hochhäusern und schwer
zugänglichen Orten entwickelt worden. Der Unternehmer Dr. Rafi Yoeli: "Am Anfang haben die Leute uns und unsere Idee belächelt. Aber unser Erfolg hat alle überrascht. Während der letzten 20 Jahre, fanden die meisten Katastrophen und militärischen Einsätze zumeist in schwierigen Gegenden statt, in denen Hubschrauber oft nicht landen konnten." Air Mule besitzt die Eigenschaften eines Hubschraubers, es hebt ab und landet in der waagrechten, ohne Rotoren, denn diese sind schon integriert. Das fliegende Auto hat eine Länge von 3 Metern. (IN, Mopo, SZ, Ynet, ToI) KR

Statt Pusten - Alktest per Smartphone
Autofahren unter Alkoholeinfluss ist eine Hauptursache für tödliche Unfälle. Ben Nassi aus Cholon, postgraduierter Student der Abteilung für Software und Informationssystemtechnik der Ben-Gurion University of the Negev, hat ein System entwickelt, bei dem abnorme
Bewegungsabläufe auf Grund von Alkohol -Intoxikationen mittels Sensoren erkannt und auf dem Weg von der Bar zum Auto vom Smartphone registriert werden. Das System misst erstaunlich korrekt. Anwendungen, die auf dem Modell von Nassi zur Messung der Intoxikation basieren, könnten verwendet werden, um andere Menschen oder sogar ein angeschlossenes Auto zu alarmieren und zu verhindern, dass sich Menschen unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzen. (ToI, nocamels) DC

Fruchtbare Stare: eine Plage
Ornithologen in Israel sind in Sorge. Der Mynah-Vogel aus der Familie der Stare ist zu fruchtbar. Er ist ein Neozoon - also ein Tier, das es in einer bestimmten Gegend zuvor nicht gab. Als er vor 20 Jahren nach Israel gebracht wurde, gab es ihn lediglich in Zoos. Doch mittlerweile hat er sich vom Golan bis in die südliche Arava-Wüste ausgebreitet. Vor allem durch seinen aggressiven Nestbau verdrängt er andere Vogelarten. Außerdem passt er sich extrem schnell den unterschiedlichsten geographischen Besonderheiten an. (JA) KR

Ein Startup pro 300 Einwohner
In Israel gibt es etwa 5.000 Startups, davon allein 1.500 in Tel Aviv. So kommt auf alle 300 Einwohner ein Startup. Das ist ein Weltrekord. Die Jerusalem Post hat einige der wichtigsten israelischen Erfindungen vorgestellt, die das Leben für Menschen in aller Welt erleichtern und
verändert haben. Dazu gehören Patente zum Aufrecht-Sitzen von Upright Technologies und eine App von Lexifone zum Durchbrechen von Sprachbarrieren. GreenIQ spart Wasser, während Sensibo Klimaanlagen effektiver arbeiten lässt, wodurch 40% Strom eingespart werden. Mit Bird kann man auf jede Oberfläche schreiben, ohne auf den winzigen Bildschirm des Smartphone starren zu müssen. Alango Technologies hat HearPhones für Menschen mit Gehörschaden entwickelt. (JPost) TS




Anzeige...



Wanderer finden eingravierte Menora
Wanderer haben in einer Kalksteinhöhle Darstellungen eines siebenarmigen Leuchters und eines Kreuzes gefunden. Wie die Israelische Antikenbehörde IAA mitteilte, handelt es sich um einen seltenen Fund für die Region der Schefela, der Ebene westlich von Jerusalem.
Den genauen Auffindungsort gab die Behörde zum Schutz der Funde nicht bekannt. Der in Stein geritzte Leuchter ist nach Einschätzungen der Forscher eine Abbildung der Menora des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem, während die Kreuzzeichnung vermutlich aus byzantinischer Zeit stammt. Ferner seien die Gravur eines Schlüsselsymbols sowie weitere, noch nicht identifizierte Felszeichnungen gefunden worden. Die Höhle diente den Angaben zufolge als Zisterne sowie als Kolumbarium. In der Region gibt es laut IAA Überreste von Bauten und Verstecken aus der Zeit des Bar-Kochba-Aufstands (2. Jahrh. n.d.Z.) sowie aus byzantinischer Zeit (4. Jahrh. n.d.Z.). Die Menora-Darstellung untermauere Forschungen, wonach es sich um eine jüdische Siedlung gehandelt habe. Laut Behördenangaben sind erst zwei vergleichbare Felszeichnungen in Israel bekannt. (rp, focus, INN) KR

Islamische Wachleute bringen israelischen Archäologen zur Polizei
Die islamische Aufsichtsbehörde Wakf hat versucht, den israelischen Archäologen Gabriel Barkay des Tempelplatzes in Jerusalem zu verweisen. Der Wissenschaftler erklärte einer Gruppe Studenten aus Kalifornien die Geschichte der Stätte. Dabei verwendete er den Ausdruck "Tempelberg",
Foto: Sahm
nicht aber den muslimischen Namen "Haram al-Scharif". Daraufhin brachten zwei Wakf-Wachmänner den 72-Jährigen zur israelischen Polizei vor Ort. Die Beamten fanden keine Schuld an ihm, rieten ihm aber, die Bezeichnung hinfort zu meiden. Barkay sprach bis zum Abschluss seines Vortrages nur noch vom "TM" und verwendete damit die Abkürzung des englischen Begriffes "Temple Mount". (Israelnetz) TS

Regen als Ausgräber
Der schwere Winterregen hat antike Sarkophage von der Arbel-Klippe im Norden Israels weggeschwemmt. Archäologen der Antikenbehörde und Mitarbeiter der Natur- und Park-Gesellschaft mussten die in Richtung Durchgangsstraße 90 geschwemmten steinernen Kolosse
abtransportieren, um sie künftig im Arbel Nationalpark auszustellen. Die tonnenschweren Kalkstein Sarkophage stammen aus der römischen Zeit. Wegen der Gefahr, dass sie gestohlen werden könnten, begannen die Behörden noch in der Nacht mit Kranwagen mit dem Wegräumen der Steinsärge, berichtet die Zeitung Maariv. Nach Angaben des Archäologen Dror Ben-Yosef, komme das Wort Sarkophag aus dem Griechischen und bedeute "Fleisch fressend". Die Toten werden hineingelegt, bis nur noch die Knochen übrigbleiben. Wunderbar geschmückte Sarkophage mit Steinmetzarbeiten sind in der ganzen römischen Welt üblich gewesen. (nrg) TS



Erste Touristen aus Israel in Ägypten
Seit anderthalb Jahren war zum ersten Mal wieder eine israelische Touristengruppe in Ägypten. Sie waren im Tal der Könige in Luxor, am Assuan Damm und bei einer Reihe von jüdischen Schreinen. Der Besuch fand unter strengen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Touristen statt. (egyptindependent) DC

Direktflug von Israel nach Hawaii
Der amerikanische Milliardär Sheldon Adelson ist mit seinem Privatflugzeug, einem Airbus A345, vom Ben-Gurion-Flughafen in Israel nach Hawaii geflogen. Für den weitesten Flug, der jemals ohne Zwischenstopp von Israel aus gestartet ist, benötigte er 17 Stunden und 40 Minuten. (Israelnetz) TS







Rekordzahlen am Ben Gurion Flughafen
17.387.971 (über 17. Mio.) Fluggäste passierten den Ben Gurion Flughafen, 11% mehr als 2015. Die populärsten Destinationen waren die Türkei, die USA, Deutschland, Italien, Russland und Polen. Die rund 1,6 Mio. Passagiere in die Türkei flogen zwecks Transit in andere Länder. Die populärsten Fluggesellschaften waren E AL (5,5 Mio.), Turkish Airlines (932.000), EasyJet (719,000), Aeroflot (704,000), Arkia (650,000) und Israir (548,000). Insgesamt fliegen mehr als 100 Fluggesellschaften an 135 internationale Ziele. 90% der Passagiere hätten den Check In zuhause am PC erledigt und ihre Bordkarten ausgedruckt. Den Uvda International Airport nahe Eilat hätten 128.595 Reisende benutzt, fast doppelt so viele wie 2015. (Ynet, globes) TS

Geldmangel in Ramallah
Die Palästinensische Autonomiebehörde beklagt einen massiven Rückgang der Spenden aus dem Ausland. Für 2016 rechnet sie mit einem Haushaltsdefizit von mehr als einer USD 1 Mrd. Im vergangenen Jahr seien rund USD 640 Mio. eingegangen. Erwartet habe man USD 1,2 Mrd. Dies teilte der palästinensische Premierminister Rami Hamdallah mit. Vor allem Saudi-Arabien habe seine Unterstützung für die PA eingeschränkt, bisher neben den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei ein zuverlässiger Geldgeber. Das Königreich forderte von Präsident Mahmoud Abbas politische Veränderungen. Auch die Europäische Union als Hauptgeldgeber und die USA haben ihre direkte Unterstützung des palästinensischen Haushalts
Fotos: Sahm
eingeschränkt. Sie finanzieren stattdessen gezielt mehr Entwicklungsprogramme. Mehr als die Hälfte des Haushalts, 55%, wurde 2016 für Gehälter der rund 156.000 PA-Angestellten genutzt, darunter Lehrer, Ärzte, Polizei und Sicherheitskräfte. Mit den Spendengeldern wurden auch hohe Gehälter für Terroristen nach Morden an Juden finanziert. (Israelnetz, Tower) TS

Chinesische Bauarbeiter sollen Wohnungskrise in Israel lösen
Chinesische Gastarbeiter sollen helfen, die Wohnungskrise in Israel zu beseitigen. Mit der chinesischen Regierung sei vereinbart worden, dass 6.000 Bauarbeiter einreisen. Ein vorläufiges
Abkommen sei bereits unterzeichnet worden. Die Wohnkosten in Israel sind seit 2008 stark gestiegen. 2011 gab es mehrfach Proteste deswegen. Im August 2016 heizte ein Regierungsbericht die Stimmung erneut an, weil die Preise für Wohnungen binnen eines Jahres um 8% gestiegen seien. In Israel arbeiten bereits knapp 9.000 Gastarbeiter aus Osteuropa auf dem Bau. (ORF) KR







Hassan Nasrallah
Hassan Nasrallah ist der Chef der libanesischen Terrororganisation Hisbollah. Er hat das Blut Tausender an seinen Händen. Doch es gibt einen Namensvetter in Israel: Hassan Nasrallah, 24, aus der israelisch-arabischen Stadt Qalansuwa, 7 Km östlich von Netanya. Nasrallah meldete sich als
Rettungssanitäter bei Israels nationaler Freiwilligenorganisation United Hatzalah und dient beim arabischen Ortsverband in Taibe. Er bietet medizinische Erstversorgung für Juden wie für Araber. Nasrallah sagt, dass Menschen stutzen, wenn sie seinen Namen hören. "Manchmal sorgt das dafür, dass bei den Leuten der Herzschlag einen Moment aussetzt, aber dann behandeln sie mich wie jeden sonst. Wenn ich rausgehe, um Leuten zu helfen, ist es nicht mein Name, der den Unterschied macht, sondern die medizinischen Kenntnisse und die Ausrüstung, die mir von der Organisation gegeben wurden. Jude oder Araber, wir sind alle gleich, wenn es darum geht Leben zu retten und wir arbeiten zusammen." (heplev) TS

Arbeitsurlaub und Freiwilligendienste in Israel
Jedes Jahr melden sich rund 5.000 Freiwillige aus aller Welt bei der israelischen Armee, um dort ihren Urlaub aktiv zu verbringen. Die Unterkünfte sind spartanisch, aber die bunt zusammengewürfelte Gruppe in der Truppe hat sehr viel Spaß. Wer noch jung ist, länger bleiben und lieber die Zivilgesellschaft erleben will, der kann sich auch zum Freiwilligendienst melden. Jeden Sommer kommen viele Freiwillige ins Land, um sich an archäologischen Ausgrabungen zu beteiligen. Manche arbeiten in Kibbuzim, während andere im sozialen Bereich helfen. Einige junge deutsche Freiwillige dienen in der Alten- und Krankenpflege.
Weniger bekannt ist die handfeste Hilfe der Israelfreunde aus Sachsen, die mittlerweile aus ganz Deutschland Unterstützung bekommen. Jahr für Jahr sind Gruppen von Handwerkern im Land, um Wohnungen und Heime von Holocaustüberlebenden zu renovieren. Sie fliegen auf eigene Kosten hin und organisieren vor Ort, was benötigt wird. (IN, Botschaft, zum-leben) DC

Von der Türkei nach Porto: Sepharden wandern aus
Seit einem Jahr gibt es in Portugal und Spanien Gesetze, wonach Sepharden, Nachkommen portugiesischer und spanischer Juden, relativ leicht die Staatsangehörigkeit bekommen. Das Gesetz ist eine späte Entschuldigung für die
Ermordung und Vertreibung der Juden Ende des 15. Jahrhunderts. Viele der Sepharden in England sprechen heute noch Ladino. Michael Rothwell, Sprecher der Jüdischen Gemeinde in Porto, registriert seit dem Brexit eine Antragsflut aus Großbritannien. 400 waren es in den letzten beiden Monaten. Doch viel mehr Anträge kommen aus der Türkei. Und während die britischen Juden nur einen "Pass für alle Fälle" wünschen, wandern türkische Juden wirklich aus. Von den 4500 sephardischen Juden, die sich kürzlich für die spanische Staatsbürgerschaft beworben haben, sind nach Pablo Benavides, dem Konsul von Spanien in der Türkei, mindestens 2.600 Türken. Hunderte mehr haben die Einbürgerung in Portugal beantragt. Tatsächlich sind türkische Juden die größte einzelne Gruppe von Bewerbern für einen portugiesischen Pass, denn im Gegensatz zu Spanien verlangt Portugal keine Kenntnisse der Landessprache. Weitere 250 Juden aus der Türkei sind 2015 nach Israel eingewandert. (DF, mena) DC

Israels sexy Soldatinnen
In Israel müssen Frauen ab 18 für mindestens 28 Monate Militärdienst leisten. Als 2013 auf Facebook Fotos von Rekrutinnen mit heruntergelassenen Hosen oder nur in Unterwäsche auftauchten, sorgte das weltweit für Schlagzeilen. Insbesondere die Boulevardpresse jubelte: Die britische «Sun» etwa hievte das Foto der Halbnackten
auf die Frontseite und untertitelte doppeldeutig mit «Gaza Strip» (engl. für Gazastreifen.). Sehr zur Freude von über 100.000 Abonnenten wurden über 2.000 solcher Bilder veröffentlicht, inklusive Namen der Abgebildeten. Eine Stichprobe auf Facebook bestätigte, dass die Frauen aus Israel stammen und entweder soeben ihren obligatorischen Dienst abgeschlossen haben oder noch immer aktiv sind. Aber ob die sexy Fotos der israelischen Militärbehörde in den Kram passen, ist fraglich. Seit 77 Wochen, schreibt das Onlineportal Nextshark.com, seien auf dem Instagram-Kanal keine neuen Fotos mehr gepostet worden. (lessentiel, 20min) KR

Israel in Zahlen...

Israels beliebteste Babynamen in 2015




Ihre Anzeige hier...

Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Israel will Hetze im Netz unterbinden
Verwaltungsgerichte sollen Beiträge im Netz künftig verbieten können, wenn sie Personen oder die nationale Sicherheit gefährden. Die Betreiber der Seiten müssten die Beiträge dann löschen. Der Gesetzentwurf richte sich ausschließlich gegen palästinensische Hetze, zitierte die
"Jerusalem Post" einen Vertreter der Justizministerin Ajelet Schaked. Israel macht unter anderem die Hetze im Netz verantwortlich für die anhaltende Gewalt gegen Israelis. Die Palästinenser verweisen dagegen auf ihre Lebenssituation unter der israelischen Besatzung. Um Gesetz zu werden, muss der Entwurf noch zwei weitere Lesungen passieren. (waz) KR

Dear President Obama...




Terrorbaum in Jerusalem
"Eine Botschaft vom Herzen Palästinas" nannte der anti-israelische griechisch-orthodoxe Erzbischof Attalah Hana einen Weihnachtsbaum, der am Eingang des

muslimischen Viertels Al-Azaria in Ost-Jerusalem aufgestellt worden ist. Geschmückt war er mit Fotos von Arafat und den übelsten palästinensischen Terroristen, die Juden ermordet haben. In der Nacht haben israelische Grenzschützer die Fotos entfernt. Knesset-Abgeordnete kritisierten, dass das jährliche Aufstellen eines "Märtyrer-Baumes" bezeuge, wie gering die israelische Kontrolle in den arabischen Vierteln in Ostjerusalem sei. (Jerusalemonline) TS

Palästinensischer UNO-Mitarbeiter verurteilt
Der palästinensische UN-Mitarbeiter Waheed Borsh ist von Israel beschuldigt worden, die terroristische Hamas zu unterstützen. Er wurde zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt. Waheed Borsh habe "Dienstleistungen für eine illegale Organisation ohne Absicht erbracht ", sagte seine Anwältin Lea Tsemel. Er habe im Rahmen des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) 300 Tonnen Schutt von einem UNDP-Projekt verwendet, um einen Anlegesteg für die Seestreitkräfte

der islamistischen Bewegung zu bauen. UN-Beamte argumentierten, dass Borsh sich als UN-Mitarbeiter für Immunität vor Strafverfolgung qualifiziere. Israel jedoch lehnte die Forderung der Vereinten Nationen ab: "Wer eine Terrororganisation unterstützt, kann sich nicht hinter einem Immunitätsanspruch verstecken." Der Prozess gegen einen Mitarbeiter von World Vision, Muhammad el-Halabi, wegen ähnlicher Vorwürfe steht noch aus. (ToI, Israelnetz) TS KR

Human Rights Watch hetzt gegen Israel
Für die amerikanische Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) dient der Militärprozess gegen den Soldaten Elor Asaria, der in Hebron einen schwerverletzten palästinensischen Terroristen mit einem Kopfschuss getötet hat, als "Beweis" für die

Genehmigung israelischer Sicherheitsleute, palästinensische Terrorverdächtige töten zu dürfen. Die israelische NGO-Monitor-Organisation weist nach, das HRW nicht nur mit viel Geld von westlichen Regierungen unterstützt wird. Sie habe auch eine lange Obsession mit Israel und schürt entsprechende Vorurteile. Ihr "Israel und Palästina Land Direktor" sei ein bekannter anti-israelischer Aktivist, der sich für BDS engagiere. (ngo, ngo) TS

Fundstück zu John Kerry
In mehreren Städten Deutschlands hatte eine offiziell mitfinanzierte Ausstellung der israelischen Organisation "Breaking the Silence" (Das Schweigen brechen) für Aufsehen gesorgt. Die israelische Organisation

veröffentlicht Interviews mit Soldaten, um Kriegsverbrechen der israelischen Armee an den Pranger zu stellen. Bei den "Zeugenaussagen" fehlen neben den Namen der Soldaten auch präzise Angaben zu Zeitpunkt und Ort des Verbrechens. Gerichtliche Überprüfungen der Vorfälle blieben deshalb meist ausgeschlossen. Bei Wikipedia gibt es den Eintrag zu einem sehr bekannten amerikanischen Politiker, der mit identischen Methoden wie "Das Schweigen brechen" vorgegangen ist, und versucht hat, US-Präsident zu werden. Am Ende hat er es nur zum Außenminister unter Präsident Barak Obama gebracht: John Kerry. "Nach seinem ersten Einsatz 1968 auf der Fregatte USS Gridley (DLG-21) im Südchinesischen Meer meldete er sich freiwillig zur Verwendung im Vietnamkrieg und wurde im Februar 1969 Kommandant eines "swift boat", eines schnellen Patrouillenboots... Durch seinen Einsatz in Vietnam wurde Kerry zum Kriegsgegner. Er organisierte mehrere Demonstrationen gegen den Krieg, an denen vor allem Kriegsveteranen teilnahmen. Um diese Demonstrationen zu finanzieren, nahm Kerry Spenden von reichen Kriegsgegnern entgegen. Später musste er allerdings einräumen, nie selbst Zeuge solcher Kriegsverbrechen gewesen zu sein; etwa 50 angebliche Zeugen, die ihn auch bei der Ausschussanhörung begleitet hatten, konnten bei weiteren Befragungen ebenfalls keine genaueren Angaben zu Zeitpunkten, Orten oder Tätern dieser Ereignisse machen.etwa 200 seiner ehemaligen Kameraden schlossen sich zu den Swift Boat Veterans For Truth zusammen. Sie warfen Kerry vor, falsche Angaben zu seinem Vietnameinsatz zu machen und einen Teil seiner Auszeichnungen zu Unrecht erhalten zu haben. Kerrys nunmehrige Kriegsgegnerschaft fassen sie zudem als "Verrat an den Kameraden" auf." (Wikipedia) DC







Ein Gerichtsurteil und zwei Verhöre haben die Geduld der Israelis auf eine emotionale Zerreißprobe gestellt. Der Soldat Elor Asaria wurde von einem Militärgericht schuldig gesprochen, einen schwerverletzten, am Boden liegenden palästinensischen Terroristen, der kurz zuvor in Hebron mit einem Messer auf Soldaten eingestochen hatte, mit einem Kopfschuss getötet zu haben. Die Richter glaubten den widersprüchlichen Aussagen des Soldaten nicht: Hat er geschossen, weil er an dem Palästinenser eine Sprengjacke vermutete, oder war er der Meinung, dass ein Terrorist dem Tode geweiht sei? Rechte und Linke demonstrierten gewaltsam vor dem Gerichtsgebäude. Einen Verletzten zu töten, verstößt gegen alle Ethik-Regeln der Armee. Andererseits sollte ein 19 Jahre alter Soldat mitten im Getümmel eines Terroranschlags nicht im Stich gelassen werden. Sollten Soldaten künftig aus Angst vor einem Prozess angreifende Terroristen nicht erschießen, weil sie erst einen Anwalt befragen müssten? Das könnte viele Opfer in der noch anhaltenden Gewaltwelle der Palästinenser zur Folge haben. Gespalten reagierten die Israelis auch auf bislang zwei Verhöre von Premierminister Benjamin Netanjahu. Die Linken fordern seinen Rücktritt, weil er unerlaubt teure Geschenke wie Zigarren und Anzüge von Multimillionären angenommen habe. Die Rechten sehen darin ein unlauteres Mittel, einen demokratisch gewählten Ministerpräsidenten abzusetzen und daran zu hindern, die Regierungsgeschäfte vorzunehmen. Bisher wurde Netanjahu 8 Stunden lang von Polizeioffizieren verhört. Die gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe sind immer noch nicht publik. TS







Trainerwechsel bei Maccabi-Tel Aviv
Fußball-Erstligist Maccabi Tel Aviv hat sich von Cheftrainer Shota Arveladze getrennt. Der 43-Jährige Georgier war seit Saisonbeginn im Amt. Der erfolgreichste Fußballclubs Israels liegt aktuell acht Punkte hinter Tabellenführer Hapoel Beer Sheva auf Platz zwei der Tabelle in der Ligat HaAl und ist bereits aus dem Europapokal ausgeschieden. Zu wenig für die Ansprüche der Maccabi-Verantwortlichen, die mit dem größten Etat aller Erstligisten in die Saison gestartet waren. (transfer, maccabi) TK

Frauentriathlon in Herzliya
Seit Neujahr ist die Anmeldung für das internationale Frauen-Sportevent "Women's Triathlon Herzliya" am 27. Mai 2017 möglich. Herzliya liegt in Israel, etwa 15 Kilometer nördlich von Tel Aviv am Mittelmeer. Mit dem Slogan "Every Woman a Winner," lockt die Veranstaltung
Sportlerinnen jeden Leistungsstands. Die jährlich stattfindende Veranstaltung wird von dem Verein zur Stärkung der Frauen durch Sport in Gedenken an Tamar Dvoskin durchgeführt. Die Israelin starb 1996 beim Triathlon-Training durch einen Autounfall. Seitdem organisieren ihre Eltern den Frauen-Triathlon. Trotz des traurigen Anlasses ist das Sportevent zum Ausdruck purer Lebensfreude avanciert und lockt immer wieder altbekannte und neue Starterinnen aus der ganzen Welt an den Strand von Herzliya. Die Möglichkeit zur Registrierung und Informationen zum Rahmenprogramm gibt es unter www.women-tri.com. (triathlon) KR



WIR BEDANKEN UNS FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!
Danke für Ihre Unterstützung in 2016. Gerne würden wir auch 2017 so aktiv für Sie, für uns und für Israel bleiben. Doch das geht nur mit Ihrer Hilfe. Auch der 5. Deutsche Israelkongress kann nur mit Ihrer Unterstützung realisiert werden. Unsere Arbeit für Israel und für das Deutsch-Israelische Verständnis ist wichtiger denn je, aber dafür brauchen wir SIE! Selbstverständlich stellen wir Spendenquittungen aus!


SPENDENKONTO:
ILI - I Like Israel e.V., Santander Bank München, Kto. Nr.: 1507866200, BLZ: 50033300, IBAN:
DE90500333001507866200, BIC: SCFBDE33, PayPal




WERDEN SIE JETZT ILI FÖRDERMITGLIED!
Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und fördernde Mitgliedschaften, die zudem steuerlich absetzbar sind. Ermöglichen Sie uns, unsere wichtige Arbeit für Israel und für das deutsch-israelische Verhältnis fortzuführen. Wir zählen auf Sie. DANKE!





Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org




Am 11. Mai feiern wir Israels 69. Geburtstag
Noch ist Zeit, eine gebührende Feier für Israels 69. Geburtstag auf die Beine zu stellen und Teil unseres überregionalen Netzwerkes zum Israeltag 2017 zu werden. Bitte teilen Sie ILI mit, wann und in welcher Form Sie Israels Geburtstag feiern wollen. Ein Infostand oder ein Fest auf einem zentralen Platz: Es gibt zahlreiche Formen, den Israeltag zu feiern. Anregungen und Unterstützung dazu geben wir gerne...
Und auch wenn Sie in den vergangenen Jahren dabei waren, melden Sie sich bitte bei uns.
Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter, sein auch Sie mit dabei!
Kontakt zu ILI für den Israeltag 2017: Israeltag@il-israel.org. Wir freuen uns auf Ihre Mails!
SO LANGSAM SOLLTEN DIE PLANUNGEN FÜR DEN 11. MAI KONKRETER WERDEN...
Haben Sie Fragen zur Gestaltung Ihres Israeltages oder benötigen Sie sonstige Unterstützung? Bitte wenden Sie sich an uns. Das ILI-Team ist gerne behilflich mit Material, Tipps und Ideen. In jedem Fall: Bitte teilen Sie uns frühzeitig mit wann und in welcher Form 2017 ein Israeltag bei Ihnen stattfinden wird.
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org













Frag den Botschafter

Sächsische Israelfreunde

Fahrt durch Israel

Jerusalem stellt sich vor



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Claus Plaass radelte durch Israel






Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste Israeltag
findet am 11. Mai 2017 statt!


ILI-News:
Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2017 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
www.i-Like-Israel.de ilibloggt.heplev.com www.Israelkongress.de ili@il-israel.org