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22. Februar 2015

Inhaltsverzeichnis

























3D gedruckter Kiefer für Syrer
Mit Hilfe eines 3D-Druckers ist es israelischen Spezialisten im Rambam-Krankenhaus in Haifa gelungen, den komplett zerstörten Unterkiefer eines Syrers wieder herzustellen. Er ist der erste Patient in Israel, dem durch die revolutionäre
Technik geholfen werden konnte. Der syrische Bauer, der es erst mit der Angst zu tun bekam, als er feststellte, dass er sich in Israel befinde, habe mittlerweile nichts als Dank für seine israelischen Ärzte übrig. In den vergangenen zwei Jahren wurden nach offiziellen Angaben etwa 1.500 syrische Patienten in Israel behandelt, etwa 20 Prozent von ihnen im Rambam-Krankenhaus. (INN) TS

Kinder, Kinder
Wissenschaftlern vom Weizman Institut ist es erstmalig gelungen, menschliche Ovarien und Sperma in deren frühesten Entwicklungsstadien im Labor zu züchten. Für Menschen, die unter Bestrahlungs-oder Chemotherapie stehen, oder aufgrund anderer Erkrankungen keine Kinder zeugen können, könnte dies in naher Zukunft eine Lösung sein. Über den Durchbruch wurde in der Fachzeitschrift Cell berichtet. (NoCamels) MN

2x Zähneputzen gegen Krebs
Zähne nicht putzen führt nicht nur zu schlechtem Mundgeruch. Die Oralbakterie Fusobacterium nucleatum kann auch das Immunsystem stören und daran hindern, bestimmte Krebsformen wie im Rückenmark zu fördern. So eine Untersuchung von Forschern der Hebräischen Universität in Jerusalem, Dr. Ofer Mandelboim and Dr. Gilad Bachrach. Sie empehlen häufiges Zähneputzen. (ToI) TS

Entsalzungsauto
Das israelische Startup G.A.L. Water Technologies Ltd. aus Hadera hat ein "Entsalzungsauto" vorgestellt und zu den Marschall-Inseln geschickt. So soll die Wassernot auf der Pazifik-Insel bekämpft werden. Israel hilft auf den Inseln auch mit Gesundheitsvorsorgung. Der stellvertretende Außenminister Tzachi Hanegbi, äußerte sich zufrieden mit der Lieferung der ersten mobilen Entsalzungsanlage. So träfen sich Hightech, Umwelt, Gesundheit und Entwicklungshilfe. (mfa, INN) TS
Copyright: G.A.L. Water Technologies Ltd.

WaterGen gewinnt Trinkwasser aus der Luft
Firmen suchen nach neuen Wegen der Trinkwassergewinnung. Die israelische Firma WaterGen aus Rischon Lezion entwickelte tragbare Einheiten, die aus Luftfeuchtigkeit Trinkwasser gewinnen können. 2011 präsentierte sie einen Prototyp für die Israelischen Streitkräfte. Seither haben sich die Militärs in den USA, Frankreich und Grossbritannien für das Produkt interessiert. Sie suchten nach ökonomischen Möglichkeiten, Truppen in
Wüstenregionen wie Irak, Nord-Afrika und Afghanistan mit Trinkwasser zu versorgen. Der Transport von Wassers kostet bis zu USD 4 pro Liter. Die tragbare Variante von WaterGen kann bis zu 40 Liter täglich filtern, die grössere Version bis zu 480 Liter. Weil Indien vor Problemen steht, seine Bewohner mit Trinkwasser zu versorgen wurde beschlossen, WaterGen-Einheiten für Zivilisten zu schaffen. (watergen, israswiss) TS

Apple: neue berührungslose Steuerung von Computersystemen
Apple hat ein neues Patent zugesprochen bekommen, das eine spannende Vorrichtung zur Steuerung von Computersystemen zeigt. Entwickelt wurde das System von der Firma PrimeSense aus Israel, die Apple Ende 2013 übernahm. PrimeSense beschäftigt sich mit Bewegungserkennung im dreidimensionalen Raum. Das neue System beschreibt ein Sensor-System, das Gesten des Nutzers erkennt und in Befehle übersetzt, die sonst über eine physische Tastatur eingegeben würden. (Curved) KR

Vorsprung durch Chuzpe
In der Kalkscheune sprachen Israelis und Deutsche über die Gründer-Szene beider Länder. Das 50-jährige Jubiläum der deutsch-israelischen Beziehungen diente Vertretern aus Politik und Wirtschaft beider Länder zum Anlass, unter der Überschrift »German-Israeli Innovation
Bridge - 50 Years of Econonomic Cooperation« das israelische Erfolgsmodell darzustellen. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM und Vorstandsvorsitzender der DATEV eG: Israel habe weltweit die meisten Start-ups pro Kopf und rangiere hinsichtlich ihrer Anzahl nur knapp hinter den USA. Deutschland sei hingegen, »was technologische Innovationen betrifft, weltweit nur an 15. Stelle«. Besonders erforderlich, so Uri Adoni, Partner des JVP Media Lab (Jerusalem Venture Partners), sei ein gewisses Maß an Chuzpe. Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman brachte den Reiz einer bilateralen Start-up-Community auf den Punkt: »Germany thinks inside the box, Israel outside the box.« (JA) TS



Extreme Wetterbedingungen
Erst hat ein Sandsturm aus der Sahara Flughäfen lahmgelegt und das Land mit einem gelben Staubfilm zugedeckt, als ein Schneesturm aus Sibirien ganze Gegenden des Landes von der Außenwelt absperrte. Schnee fiel sogar in der Wüste in Dimona und Mitzpe Ramon. Die Autobahnen nach Jerusalem waren gesperrt. Auch die Straße entlang des Toten Meeres war unbefahrbar, wegen Überschwemmungen in den "Trockentälern". Bis Sonntag ist alles wieder getaut. (Ynet, HC, Heplev, JA) TS
Foto: Sahm

Tosca und Carmina Burana
Bei Massada werden im Juni Puccinis Tosca und Carmina Burana von Orff aufgeführt. Man kann jetzt schon Tickets und Besuchspakete buchen. (Tosca) TS



Goldener Münzschatz
Sporttaucher haben auf dem Meeresgrund im alten Hafen von Cäsarea den bisher größten israelischen Goldschatz aus dem Altertum gefunden. Die etwa 2.000 Münzen sollen über 1.000 Jahre alt sein und aus der Zeit des Fatimiden-Kalifats stammen. Nachdem Taucher mehrere Münzen gefunden hatten, verständigten die Sportler den Direktor
ihres Tauch-Clubs. Experten fanden insgesamt fast 2.000 Goldmünzen von unterschiedlichem Wert. Das Fatimiden-Kalifat herrschte von 909 bis 1171 in weiten Teilen des Nahen Ostens und Nordafrikas. Der Fund wiege etwa neun Kilogramm und sei von unschätzbarem Wert, so die Antikenbehörde. Der Direktor der Marine-Archäologie-Vereinigung, Kobi Scharvit, kündigte weitere Ausgrabungen an, um den Ursprung des Schatzes festzustellen. (I24news, INN, spiegel, BBC) TS



Wachstumskurs
Nach drei starken Quartalen des letzten Jahres wird 2015 ein weiteres deutliches Wachstum für die israelische Wirtschaft erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im letzten Quartal 2014 um 7,2%. Dies war deutlich höher als die prognostizierten 3,3%. Die Exporte stiegen im 4. Quartal sogar um 7,3%. (Reuters) MN

Rekord in London
2014 war ein Top-Börsenjahr für israelische Unternehmen. Die meisten Börsengänge waren am New Yorker Nasdaq. Aber auch in London gingen neun israelische Firmen an die Börse, mehr als aus jedem anderen Land außerhalb von Großbritannien. Die britische Botschaft in Israel nahm dies zum Anlass und lud die CEOs und CFOs der israelischen Firmen zu einem Event zusammen mit Vertretern der Londoner Börse ein. (ToI) MN

Arkia bestellt Airbus-Großraumflugzeuge
Arkia Israeli Airlines hat bei Airbus eine Absichtserklärung über den Kauf von bis zu vier Flugzeugen des Typs A330-900neo unterzeichnet. Die Fluggesellschaft wird damit zum Erstbetreiber von Airbus-Widebody-Flugzeugen in Israel, wie der Flugzeugbauer mitteilte. (Airliners) KR

Kernlose Papaya
Bei der Fruit Logistica in Berlin gewann Aviv Export & Marketing of Agriculture Produce den Fruit Logistica-Innovationspreis 2015 für seine kernlose Aurora-Papaya. Das israelische Unternehmen hat sich bereits durch hochwertige Produkte wie frische Schnittblumen, Gemüse- und Obstsorten, Gewürze und Kräuter einen Namen in Europa gemacht. (itrade) MN

Gib (Natur) Gas!
Israel Fuel Choices Initiative (IFCI) unterschrieb ein Kooperationsabkommen mit Fiat Chrysler, Iveco und Magneti Marelli zur Entwicklung von Kraftstoffen für PKWs und LKWs, die auf natürlichem Gas basieren. IFCI ist ein Projekt, das vom Büro des Premierministers initiiert und gefördert wird, mit dem Ziel, Israel als führend in der Entwicklung von alternativen Energien für Fahrzeuge zu etablieren. (ToI) MN

TaxiBot am Frankfurter Flughafen in Betrieb genommen
Nach umfangreichen Tests hat Lufthansa den neuartigen Flugzeugschlepper TaxiBot am Frankfurter Flughafen in Betrieb genommen. Entwickelte wurde Taxibot von der Lufthansa-Tochter LEOS zusammen mit IAI (Israelische
Luftfahrt Industrie). Taxibot ist ein hybridgetriebener Schlepper, der die Boeing 737 und Airbus A320 mit Elektromotoren zu Start- und Parkpositionen schleppt. Von den mehr als EUR 7 Mrd., die Lufthansa für Kerosin ausgibt, ist bislang ein erheblicher Teil auf Taxiing am Boden entfallen. Flugzeuge rollen oft kilometerweit bis zu Start- oder Parkpositionen. Dabei bewegen sie sich bislang mit Hilfe ihrer Triebwerke fort, oder werden von bis zu 2.000 PS starken Schleppfahrzeugen mit entsprechend großen Dieselmotoren gezogen. Beides setzt C02 und Abgase frei. Im Fall der Jet-Triebwerke entsteht zudem Lärmbelastung. (e-port, taxibot, algemeiner, Welt, ToI) TS




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Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Exchange-Visions.de freigeschaltet
Mit einem feierlichen ,Klick' hat Dr. Ralf Kleindiek das zweisprachige Internetportal (in Deutsch und Hebräisch) www.Exchange-Visions.de freigeschaltet. Die bisherige Sammlung von dokumentierten
Jugendaustauschprogrammen aus über fünf Jahrzehnten soll in eine neue Runde gehen. Organisationen und Träger deutsch-israelischer Begegnungsprojekte sind eingeladen, ihre Arbeit und ihre Ergebnisse für die Öffentlichkeit zu dokumentieren. Das lebendige Archiv ist gleichzeitig Dokumentationsraum und Fundstätte für Ideen, Anregungen, Themen, Methoden und bewegende Geschichten im Austausch. Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eröffnete bei ConAct im Wittenberger Büro das Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch zum Jubiläumsjahr der deutsch-israelischen Beziehungen. (Exchange, Conact) TS

Philippinen und der Holocaust
Die Philippinen haben Zehntausende Visa für Juden während des Holocaust bereitgestellt, aber nur 1.200 Juden aus Deutschland und Österreich nutzten diese Gelegenheit zum Überleben. Israels Post veröffentlichte dazu eine Gedenkmarke. (EldadBeck, Rischon) TS

FU Berlin und Hebrew University bieten gemeinsamen Abschluss
Nach einer Promotion kann man ab sofort gleich zwei Doktortitel vor seinen Namen schreiben, wenn man am neuen Programm der Freien Universität Berlin und der Hebräischen Universität in Jerusalem teilnimmt. Die Uni-Präsidenten unterzeichneten ein Abkommen, das die gemeinsame Promotion in allen Fachbereichen ermöglicht. Es ist das erste Abkommen dieser Art zwischen einer israelischen und einer deutschen Uni. Absolventen des Promotionsprogramms werden in Berlin und Jerusalem ausgebildet. (Jüdische Allgemeine) KR

Nadav Guedj zur Eurovision
Nadav Guedj, 16, soll Israel beim 2015 Eurovision Song Contest in Wien vertreten. Israel gab 1973 sein Debüt beim Grand Prix. Seitdem gewann das Land bereits dreimal den internationalen Musikwettbewerb. 1978 in Paris schafften es Izhar Cohen & The Alpha-Beta mit
Youtube
"A-Ba-Ni-Bi", 1979 in Jerusalem siegten Gali Atari und Milk & Honey mit "Hallelujah" und 1998 landete Dana International mit "Diva" ganz oben auf dem Podest. In den vergangenen vier Jahren bedeuteten bereits die Halbfinale das frühzeitige Ende Israelischer Träume. Für die erfolgsverwöhnten Israelis ein unhaltbarer Zustand, der 2015 nun wieder die Wende finden soll. (Size, Youtube, INN, Eurovision, Wikipedia) TS

Kronjuwelen der Forschung
Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, die sich anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen in Israel aufhält, hat in Rehovot die Gründung zweier neuer Minerva-Forschungszentren bekanntgegeben. Unter Leitung von Prof. Naama Barkei wird in der Abteilung für Molekulare Genetik am Weizmann-Institut ein Minerva-
Zentrum zu wahrscheinlichkeitstheoretischer Entscheidungsfindung forschen. Ein weiteres Minerva-Zentrum an der Bar Ilan Universität untersucht unter der Leitung von Prof. Aren M. Maeir das Konstrukt von autonomer Entscheidungsfindung und Unabhängigkeit am Fall von Israel und Aramäa. (02elf) TS

Die letzten Juden des Jemen
Von den Huthis werden sie mit dem Tod bedroht und verfolgt, die letzten 55 Juden der uralten jüdischen Gemeinde des Jemen, gegründet vor etwa 3.000 Jahren. Nachdem die britische und die amerikanische Botschaft geschlossen sind, haben sie keine Ansprechpartner mehr. Sie hoffen, noch den Jemen lebendig verlassen zu können. (NYT) TS

Homosexueller Palästinenser: Israel hat mich gerettet
Ein junger Palästinenser, der in Kanada auf Asyl hofft, hat erklärt, dass er nur dank der Barmherzigkeit der Israelis noch am Leben ist. Er berichtete, er sei homosexuell und zum Christentum konvertiert. Mittlerweile nennt sich der 24-Jährige John Calvin. Er ist der Enkel eines Hamas-
Kommandeurs im Westjordanland - "terroristischer Adel". Wie den meisten jungen Arabern hatte man auch ihm beigebracht, dass Juden "Monster sind, deren Ziel im Leben darin besteht, uns bei jeder Gelegenheit umzubringen." Stattdessen entdeckte er, dass die Juden in Israel "ganz normale Leute sind, die mir in der Not mit Menschlichkeit und Mitleid begegneten." (IHH) KR

Steine töten: Adele Biton gestorben
Die 5 Jahre alte Adele Biton ist in Begleitung von Tausenden Israelis zu Grabe getragen worden. Im März 2013 hatten Palästinenser das Auto der Eltern von Adele auf der Schnellstraße zwischen Ariel und Tel Aviv mit Steinen beworfen. Ein Stein traf das Baby Adele auf dem Rücksitz tödlich am Kopf. Das Terroropfer Adele ware
jahrelang in intensiver Behandlung wegen der schweren Verletzung. Jetzt ist die inzwischen 4-jährige Adele an einer Lungenentzündung gestorben. Die New York Times veröffentlichte zu dem Anlass romantisierende Berichte über palästinensische Steinewerfer und deren "Leid". Israelische Medien betonten, dass ein arabischer Sanitäter dem Baby das Leben gerettet habe. (algemeiner, Ynet, Camera, Youtube) TS

Neuer Prozess um Schindlers Koffer
In Jerusalem soll es einen neuen Prozess um den Koffer von Oskar Schindler mitsamt den berühmten "Schindlers Listen" geben. Erika Rosenberg, eine Freundin der verstorbenen Witwe Schindlers, Emilie, behauptet, die rechtmäßige "Erbin" zu sein, was schon Gerichte in den USA und Deutschland zurückgewiesen haben. Die Listen befinden sich heute in der Gedenkstätte Yad Vaschem in Jerusalem. In der Anklageschrift behauptet Rosenberg, dass Ulrich Sahm den Koffer "heimlich nach Israel geschmuggelt" habe. (Haaretz) TS



Israels neuer Generalstabschef
Israels Militär muss angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen entschlossener und anspruchsvoller auftreten. Das hat der neue Generalstabschef Gadi Eisenkot bei seiner Amtsübernahme erklärt. Er übernahm den Oberbefehl der Armee von Benny Gantz. Der
54-Jährige Eisenkot betonte: "Der Nahe Osten verändert sein Gesicht und wird unkenntlich. Er wird durch Sprengkraft und Instabilität charakterisiert. Die Herausforderungen der Zeit zwingen uns dazu, entschlossener, anspruchsvoller und mit Augenmaß vorzugehen, mehr als je zuvor. Nur ein starkes, bereites und entschlossenes Militär wird seine Aufgabe erfüllen - den Feind abschrecken, Krieg zurückdrängen, verteidigen und gewinnen." Gantz sagte in seiner Abschiedsrede: "Heute, da Dir, dem 21. Generalstabschef Israels, diese Ehrenwache zuteil wird, sollst Du wissen, dass dahinter eine professionelle, gut ausgebildete und flexible Armee steht, die für ihren Einsatz bereit ist." (INN, defensenews) TS

"Juden sind am Antisemitismus selber schuld"
Im schwedischen Radioprogramm Studio 1 wurde Israels Botschafter in Stockholm, Isaac Bachman, zur Situation der Juden in Europa interviewt. Die Journalistin fragte: »Sind die Juden selbst verantwortlich für den Antisemitismus?« Botschafter Bachman wollte erst auf dertige Fragen nicht antworten. Doch die Journalistin bestand auf einer
Erklärung. Bachmann fragte daraufhin, ob ein Mädchen für seine Vergewaltigung selbst verantwortlich sei. Unmittelbar nach dem Interview reagierte die SR-Nachrichtenredaktion auf den Eklat. Auf ihrer Webseite entschuldigten sich die Macher offiziell. Zudem entfernten sie das Interview aus dem Archiv. (JA, JP, Haaretz) TS

Cyberangriffe aus dem Gaza-Streifen
Online-Gangster und -Spione im Nahen Osten haben in den vergangenen Jahren erfolgreich eine gemeinsame Infrastruktur aufgebaut und genutzt. Die kriminellen Akte, die von gewöhnlicher Cyberkriminalität bis zu Spionage gegen Einrichtungen in Israel reichen, haben nach Trend
Micro-Recherchen ihren Ursprung im Gaza-Streifen und Ägypten. Die Server, von denen die Operationen aus ausgeführt wurden, stehen jedoch beim deutschen Hoster "Hetzner Online" mit Sitz in Gunzenhausen. Trend Micro geht davon aus, dass die Zahl der Cyberangriffe weiter deutlich zunehmen wird. (Trendmicro) KR

Israel hilft bei Kampf gegen Boko Haram
Israel sei ein treuer Verbündeter beim Kampf gegen Boko Haram, so ein nigerianischer Regierungssprecher, Mike Omeri. Die islamistische Boko Haram mordet Tausende Menschen, "doch die Welt kümmert sich nicht darum". Israel habe bedeuerlicherweise viel Erfahrung beim Kampf gegen Terrorismus. (JPost) TS

Ja'alon in Indien
Die Beziehungen zwischen Indien und Israel vertiefen sich. Die Ära, in der vor allem die militärischen Deals geheim gehalten werden mussten, sei vorbei. Das hat der israelische Verteidigungsminister Mosche Ja'alon bei seinem ersten Besuch in Neu Delhi erklärt. Ja'alon traf
den indischen Premierminister Narendra Modi. Sie sprachen über eine Stärkung der bilateralen Beziehungen. Ja'alon betrachte seinen Besuch "als historisches und sehr bedeutendes Ereignis". Israel freue sich darauf, die Zusammenarbeit auszuweiten. Israel und Indien stehen vor dem Abschluss eines USD 1,5 Mrd. Waffengeschäfts. (indiatimes, INN, algemeiner) TS

Wahre Demokratie
Das Oberste Gericht hat einen Beschluss des Wahlkomitees unter dem arabischen Richter Salim Joubran zurückgewiesen und zwei Extremisten, die Araberin Hanin Zoabi und den Juden Baruch Marzel zugelassen, bei den Knessetwahlen zu kandidieren. (eipa) TS



Iran: Unser Ziel bleibt die Auslöschung Israels - General Mohammed Ali Jafari, Chef der Islamischen Revolutionsgarden, hat bekräftigt, dass eines der wichtigsten militärischen Ziele der Islamischen Republik die "völlige Auslöschung" des Judenstaates Israel sei. Das meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur PressTV. Die iranischen Streitkräfte würden ihre Unterstützung für die muslimischen Kämpfer in der Region fortsetzen und verstärken, bis dieser "Inbegriff des Übels" aus der politischen Geographie der Region verschwunden sei. (IHH) KR

Euros gegen Israel: Ausländische Regierungen haben zwischen 2012 bis 2014 insgesamt EUR 23,7 Mio. an 24 israelische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) überwiesen, deren Arbeit vor allem in Boykottaktivitäten gegen den jüdischen Staat sowie in Kampagnen zu dessen Delegitimierung besteht. Zu diesem Ergebnis
EU finanziert sogar Klo für Palästinenser
kommt die in Jerusalem ansässige Organisation NGO Monitor in einer Studie. Berücksichtigt wurden direkte finanzielle Zahlungen durch die Regierungen als auch Mittel, die über staatlich geförderte Stiftungen und NGOs geflossen sind. Der größte Geldgeber war im untersuchten Zeitraum demnach die Europäische Union mit EUR 4,2 Mio., gefolgt von Norwegen (3 Mio.), den Niederlanden (2,5 Mio.) und Deutschland (2,2 Mio.). (JA, Lizaswelt) TS

Fragwürdiger ap Bericht - Die Propagandaschlacht um die Toten des Gaza Kriegs geht weiter, obgleich in der Ukraine, in Jemen, Libyen, Nigeria und anderswo täglich mehr Menschen, darunter Frauen und Kinder ermordet werden als in dem gesamten 50-tägigen
Krieg im vergangenen Sommer. Diemal hat ap willkürlich 247 Luftangriffe (von über 5.000) der Israelis ausgesucht, um festzustellen, dass dabei "überwiegend Zivilisten, Frauen und Kinder" getötet worden sind. Gleichwohl hat laut algemeiner das Meir Amit Zentrum längst, bei einer namentlichen Überprüfung der Totenlisten herausgefunden, dass mindestens 55% der Toten Kämpfer der Hamas und anderer Gruppierungen waren. Algemeiner stellte auch methodologische und andere Fehler bei der einseitigen Analyse von ap fest. (ap, algemeiner) TS

Exodus aus Europa nach Israel: Nach den Attacken auf jüdische Einrichtungen ist die Verunsicherung unter Juden gross. 6.658 Juden sind 2014 aus Frankreich nach Israel ausgewandert, eine Verdoppelung gegenüber 2013. Im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl der registrierten antisemitischen Straftaten dort ebenfalls
verdoppelt. Die kumulierten Auswanderungszahlen aus Westeuropa nach Israel erreichten im letzten Jahr 8.403 Personen - eine Verdoppelung im Vergleich zum Zehnjahresdurchschnitt. Aus Frankreich stammen etwa 80 % der westeuropäischen Aussiedler. Ein Anstieg wurde verzeichnet in Belgien (233 statt 273) und Grossbritannien (630). Italien (2014: 351) erlebte eine ähnlich dramatische Entwicklung wie Frankreich, 2014 ein Auswanderungsplus um 180 %. In Deutschland (136 Auswanderungen), Österreich (29) und der Schweiz (91) sind die Zahlen seit Jahren konstant. Je nach Auslegung leben weltweit zwischen 13,8 und 21,6 Mio. Juden. Bis 2013 ist die jüdische Gemeinschaft in Europa auf 1,4 Mio. Menschen geschrumpft. Die grösste jüdische Gemeinschaft ausserhalb Israels (5,6 Mio.) ist heute in den USA (5,4 Mio.). (baz) TS

Intellektueller Terrorismus: Als "doppelten Terroranschlag" bezeichnet Ben Dror Yemini die Anschläge in Paris, Kopenhagen und die Unterchriftenkampagne des britischen Musikers Roger Walters, der inzwischen 600 (größtenteils unbekannte) britische Künstler an einem antisemitischen wie antizionistischen Boykott jeglicher Produkte Israels angeworben hat. Der Kampf gegen Israel sei längst nicht mehr politisch, sondern habe tiefe antisemitische Wurzeln. (Ynet, guardian) TS
Roger Walters

Kumpanen des Einzeltäters: Der in Dänemark geborene "Einzeltäter" der Anschläge in Kopenhagen, der mal wieder laut Obama oder der palästinensischen Propagandistin Hanan Aschrawi "willkürliche Zivilisten"
erschossen hat, trug den typisch dänischen Namen Omar Abdul Hamid el Hussein. Er war palästinensischer Abstammung und hatte "Unmut" über Israel geäußert. Obgleich er den jüdischen Wachmann Dan Uzan mit einem Kopfschuss vor der Synagoge umgebracht hat, kann laut einem Wuppertaler Urteil seine Tat nicht als "antisemitisch" bezeichnet werden. Zudem hatte er Freunde, die ihm angeblich die Waffen besorgt haben und sie dann wieder entsorgt haben. Dennoch ist er ein "Einzeltäter". 500 "Moslems" kamen zum Begräbnis des Mörders. (Faz, Faz, yahoo) TS



Tennis
Beim WTA-Turnier im brasilianischen Rio de Janeiro steht Julia Glushko im Viertelfinale. Sie besiegte die US-Amerikanerin Grace Min mit 6:3, 6:1. Es ist das erste Mal, dass die 25-jährige das Viertelfinale eines WTA-Turniers erreicht. (jpost) MN



Die Kluft zwischen USA und israelischer Regierung vertieft sich. Die Amerikaner verstärken das Team für Verhandlungen mit Iran, um einen Vertrag zu erreichen, gleichgültig wie "gut" oder "schlecht" er ist. Für Israel bedeutet das eine "existenzielle Gefahr", so Premierminister Benjamin Netanjahu. Allen Warnungen zum Trotz, dass er so die Bande mit US-Präsident Barack Obama zerschneidet, will er dennoch vor dem amerikanischen Kongress seine angesagte Rede halten und dann auch vor der pro-israelischen Lobby AIPAC reden. Die amerikanische Regierung will deshalb nur einen Unterstaatssekretär zur AIPAC schicken, wo zuvor noch Obama und sein Außenminister John Kerry gesprochen haben. Auch im Kongress dürfte es leere Plätze auf den Sitzen der Demokraten geben. Vizepräsident John Biden hat sich nach Guatemala abgesetzt, um Netanjahu nicht zu begegnen. TS








«Wir haben nicht 1939». So überschreibt die jüdisch-schweizerische Zeitschrift Tachles einen Artikel zur Auseinandersetzung zwischen Europas Judenführung und dem Aufruf Netanjahus an die europäischen Juden, nach Israel auszuwandern. Prominente jüdische Sprecher wandten sich empört gegen Netanjahus Angebot, Israel als Heimat der Juden zu betrachten und dort ihre Zukunft zu finden. Kritisiert wird da auch, dass Israels Regierung ein Budget über EUR 45 Mio. bereitgestellt habe, für die Eingliederung einer Masseneinwanderung aus Frankreiche, Belgien, Ukraine und anderen Ländern. Die Kritiker wollen offenbar nicht wahrhaben, dass es nun einmal Israels raison d´etre ist, sich als Heimat der Juden in aller Welt anzubieten. Wohin hätten sonst die 800.000 vertriebenen Juden aus den arabischen Ländern gehen sollen, eine Mio. Russen, äthiopische Juden, Polen und Rumänen nach Pogromen und nicht zuletzt die Holocaustüberlebenden. Die Schweiz hat und hätte ihnen gewiss keine Zuflucht angeboten. Auch vor Netanjahus Aufruf haben zehntausende verunsicherte Juden aus Frankreich schon Anträge auf Einwanderung nach Israel ersucht. Richtig: In Israel gibt es auch Terrortote, allein 13 im Jahr 2014. Aber in Israel wird man nicht diskriminiert, nur weil man Jude ist. Manche Juden, etwa aus Deutschland, wandern nach Israel aus, um ihre Kinder in Freiheit und in einer "jüdischen Umgebung" aufziehen zu können. Netanjahus Aufruf ist weder neu noch wahlkampfbedingt. Das ist ein beständiges "Glaubensbekenntnis" wie ein Aufruf des Papstes, fromm zu sein und zu beten. Israel abzusprechen, die "Heimat" der Juden zu sein, kommt einem Aufruf gleich, Israels Selbstverständnis abzulehnen und seine Existenz in Frage zu stellen. Denn ohne dieses Bekenntnis macht der einzige jüdische Staat in der Welt keinerlei Sinn. Das haben alle Premierminister vor Netanjahu erklärt und durchgesetzt, etwa 1990, als die gesamte Luftflotte an einem Wochenende nach Addis Abeba geschickt worden ist, um die äthiopischen Juden zu retten, von anderen geheimen Rettungsaktionen ganz zu schweigen. Die getöteten Juden in Europa und Israel einander aufzurechnen ist problematisch. Gemessen an der Gesamtzahl der Juden in Europa, sind in Toulouse, Brüssel, Paris und Kopenhagen mehr Juden umgekommen, als jene 13 in Israel. Und wenn ein Richter in Wuppertal feststellt, dass der Anschlag auf eine Synagoge nur Ausdruck freier Meinungsäußerung ist, fragt sich, ob sich die Juden in Deutschland wirklich auf die Behörden verlassen können. (Tachles) TS



Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft lädt in Kooperation mit dem Center for Israel Studies zur Dr. Elfriede Sturm Gedächtnisvorlesung ein. Gerhard Scheit referiert unter dem Titel "Israel vor Gericht" über aktuelle Geschehnisse, am Donnerstag, 26. Februar 2015, um 19 Uhr, Presseclub Concordia, Konferenzsaal, Bankgasse 8, 1010 Wien, Anmeldung erbeten. (Juedische)

Größtes Forum für junge jüdische Erwachsene
Vom 26. Februar bis 01. März 2015 veranstaltet die Zentralwohlfahrtstelle der Juden in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Zentralrat der Juden in
Deutschland den jährlich stattfindenden Jugendkongress in Berlin. Der Jugendkongress ist die größte Tagung für jüdische junge Erwachsene in Deutschland und gibt der jungen jüdischen Generation ein Forum, sich über aktuelle gesellschaftliche Themen auseinanderzusetzen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Rund 350 Teilnehmer aus über 50 jüdischen Gemeinden aus ganz Deutschland werden erwartet. Das Thema wurde angesichts der 50 Jahre diplomatische Beziehungen gewählt. (zwst) TS








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Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org.



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Platz 2 und unser persönlicher Favorit: Jachad Köln (leider nur ein Ausschnitt)... (FB, Jewrovision)

Jewrovision 2015
Hier das Gewinnerlied der Gruppe aus Mannheim... (FB, Jewrovision)

Drohnenbilder von Jerusalem

Schindlers Koffer gelangte nach Jerusalem

Israel wunderschön


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David Cachon: Bikeabenteuer in Israel





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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