HIER klicken für Online Version






20. Oktober 2014
Inhaltsverzeichnis



















Liebe kann tödlich sein
Forscher von "Machteschim Adama" aus der Airport City bei Lod haben für den Vernichtungskrieg gegen Schleimläuse in Weinbergen eine Methode entwickelt, die Schädlinge in den Massen-Selbstmord zu treiben, mit ihrem Sexualtrieb. Pseudococcidae (Schmierläuse) heißen so wegen ihrer wolligen und schmierenden Behaarung. Die Lausarten unterscheiden sich in der Länge der Schwanzfäden und der Art der Behaarung. Sie hinterlassen auf Trauben eine weiße schleimige Spur, den "Honigtau". Wie andere Kreaturen der Welt, sondern die Schleimläusinnen eine Duftnote ab, das Pheromon. Damit signalisieren sie den Männchen, bereit zu sein. Die Männchen riechen das Zeichen und stürzen herbei. Zur Arterhaltung ist Eile geboten. Die Forscher haben dieses weibliche Parfum isoliert und in Flaschen abgefüllt. Sowie die ersten Läuse auftauchen, verteilen
Farmer den Duftstoff an allen vier Ecken ihrer Felder. Die Weibchen sind noch "minderjährig". Doch wie bei anderen männlichen Wesen schaltet sich das Hirn aus und der Instinkt ein. Die Schleimläuser drehen durch, weil sie die Schleimläusinnen zwar riechen, aber nirgendwo entdecken. Der Trieb versetzt die Männchen in eine ekstatische Raserei, bis sie vor Erschöpfung tot umfallen. Für die kopulationsfähigen Weibchen gibt es keine Männchen und keinen Nachwuchs mehr. In Kibbuz Ein Jahav, südlich des Toten Meeres, wird in jeder Saison eine ganze Generation Schleimläuse ausgerottet. Die Gemeinschaftssiedlung setzt gegen andere Schädlinge schon eine Armee "sehr gefräßiger" Räuber ein, darunter Schlupfwespen, heimtückische Blumen-Wanzen und polyphage Raubmilben. (HC, ToI, Wiki) TS

Gute Geburten haben wenig Schmerzen
Nicht die Dauer der Entbindung, sondern der Schmerzgrad ist für die Bewertung des Geburtsvorgangs ausschlaggebend. Eine Studie der Open University Israel mit 320 Gebärenden zeigt, dass Frauen, die eine Periduralanästhesie (PDA) während der Geburt erhielten, diese als weniger schwierig beurteilten, obwohl die PDA i.d.R. den Geburtsvorgang verlängert. Die Studie korrespondiert mit früheren Forschungen über schmerzhafte Erfahrungen. Auch hier zeigte sich, dass der Moment des intensivsten Schmerzes und sein Schlusszeitpunkt am stärksten in Erinnerung bleiben. (timesofisrael) DJ

Neues Ziel in der Anti-Krebs-Behandlungen
Das Biotech-Startup Compugen (Tel Aviv) hat ein Protein mit dem Codenamen CGEN-15049 entdeckt. Es hindert das Immunsystem daran, Tumore zu zerstören. Wenn es gelingt, die Wirkung dieses Proteins zu neutralisieren, könnten viele Krebsarten, darunter Lungen-, Eierstock-, Dickdarm, Magen-, Prostata- und Leberkrebs effektiver bekämpft werden. (cgen) DJ

Schwarze Löcher strahlen doch
Jeff Steinhauer vom Technion Institute in Haifa hat als erster den Nachweis der sogenannten Hawking-Strahlung bei Schwarzen Löchern erbracht. Gemäß der
Quantenelektrodynamik vernichten sich im Schwarzen Loch Materie-Teilchen und Anti-Teilchen. Fällt ein Anti-Teilchen in das Schwarze Loch, wird das Materieteilchen als Hawking-Strahlung vom Schwarzen Loch abgestrahlt. Steinhauer hat mit einem Bose-Einstein-Kondensat ein Pendant erschaffen. Sein "Stilles Loch" lässt anstelle von Materie den Schall nicht hindurch. Der Physiker konnte außerhalb des "Stillen Loches" die Existenz von Phononen nachweisen. Als nächstes will Steinhauer mit seiner Versuchsanordnung die Ausdehnung des Universums simulieren. (Welt, weltderphysik, Nature Physics) DJ

Gehirn passt sich dem Film an
Prof. Talma Hendler von der Universität Tel Aviv hat die physische und emotionale Reaktion auf die Schlussszene des Films "Black Swan" untersucht. Je heftiger die Halluzination der Balletttänzerin wird, desto mehr Empathie zeigt das Gehirn. Im fMRT-Scan ähnelt die Hirnaktivität der Schizophrenie. Die Neurowissenschaftlerin konnte anhand weiterer Bespiele zeigen, dass sich das Einfühlungsvermögen des Hirn" der visuellen Szene anpasst. (nocamels) DJ




Ihre Anzeige hier...

Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Initiative für Südkorea
Südkorea will Startup Firmen mit der Hilfe von israelischem Know-how und Kapital unterstützen. Finanzminister und Vize-Premier Choi Kyung-hwan unterzeichnete ein Abkommen mit der israelischen Yozma Group, die sich auf Finanzierung mit Risikokapital spezialisiert hat. Das israelische Unternehmen wird ein Büro in Südkorea eröffnen und plant, innerhalb der kommenden drei Jahre über USD 900 Mio. in das asiatische Land zu investieren. Insbesondere sollen Firmen im Bereich Kommunikation sowie Informationstechnologie bei der Expansion ins Ausland unterstützt werden. (KoreaHerald) MN
Finanzminister Choi Kyung-Hwan und Yozma Group CEO Yigal Erlich

Sicher navigieren
Elbit Systems erhielt von der US Army den Zuschlag für die Lieferung seines innovativen Helms für Hubschrauberpiloten. Der Umfang des Deals beträgt USD 12,7 Mio.. Die Helme des israelischen Luftfahrt- und Elektronikkonzerns versprechen eine bessere Sicht und Kommunikation, mehr Sicherheit sowie mehr Komfort für die Piloten. (Globes) MN

Teddy in London
Teddy Sagi erkannte das Potential des Londoner Camden Stables Market und erwarb das Areal für USD 632 Mio.. Dort sollen 170 Wohnhäuser, eine Schule sowie ein Kinocenter gebaut werden. Der israelische Tycoon will die Gegend für Gewerbe sowie für Tourismus attraktiv machen. (NoCamels) MN

Toyota sucht Ideen
Im Rahmen der Toyota HackCars Days zeigt der japanische Technologiekonzern Interesse an israelischer Fahrzeugtechnologie. Vom 23.-24. Oktober treffen sich Unternehmer, Produktmanager und Designer beider Länder in Tel Aviv, um ihre Ideen vorzustellen und sich auszutauschen. (Israel21c) MN

Sicherheit für IBM
Der Computer-Riese IBM erwirbt die israelische Firma Trusteer für über USD 800 Mio.. Das R&D-Zentrum von Trusteer wird zum Herzstück des neuen Forschungszentrums im Bereich Cyber-Security. (NoCamels) MN



Städtepartnerschaften Pankow-Ashkelon
Der Bezirk Pankow beging das 20-jährige Jubiläum seiner beiden Städtepartnerschaften mit einem Festakt. Seit zwei Jahrzehnten gibt es eine Städtepartnerschaft mit Kolobrzeg in Polen und mit Ashkelon in Israel. Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und der polnische Gesandte Andrzej Szynka besuchten das Rathaus. Pankows Bürgermeister, Matthias Köhne (SPD), ist überzeugt, durch
Ashkelon: Jachthafen
Foto: Sahm
die Kontakte zwischen Schulen, jungen Künstlern und Fördervereinen würden die Beziehungen am Leben erhalten. Initiiert wurde die Städtepartnerschaft mit Ashkelon 1994 vom Bezirksamt Weißensee. Nach der Wahl eines neuen Bürgermeisters in Ashkelon brach die Beziehung ab. Erst 2010 gelang es Matthias Köhne, die Partnerschaft zu beleben. Engagierte Pankower gründeten zudem einen Freundeskreis. (Pankow-Ashkelon, Berliner) TS

Öko im Wadi
Mit Hilfe des Jüdischen Nationalfonds entsteht in Hura im Negev eine Genossenschaft für Beduinen. Der Amerikaner Michael Ben Eli, Gründer der Umweltschutzorganisation Sustainability Laboratory, mit Mitarbeitern der Ben-Gurion-Universität des Negev unterbreitete den Plan mitten in der Wüste, auf 40 Hektar, eine Mustergenossenschaft zu errichten, die sich an Werten wie Ressourcenschonung, Umweltschutz und Gleichberechtigung orientiert. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sollen ein Überleben der Traditionen der Beduinen sichern. Involviert sind bis zu 10.000 Beduinen. Beduinenstämme aus Jordanien wurden bereits ebenso neugierig wie Bewohner anderer Wüsten der Welt. (JA) TS
© Olaf Ossmann

Best Cocktails
Im Ranking des internationalen Magazins Drinks International wurde die Imperial Craft Cocktail Bar in Tel Aviv unter die 50 besten Bars weltweit gewählt. In der Region Nahost und Afrika steht die Bar von Gilad Livnat und Adi Isaak an erster Stelle. (Israel21c) MN

Toter Soldat rettet 6 Menschenleben
Lee Hassin, 19, aus Pardes Hannah ist einem Hirntumor erlegen. Seine Familie stiftete seine Organe, die nun dank Transplantation das Leben von 6 Israelis retteten, darunter einem 18 Jahre alten Mädchen und einem 5 Jahre alten Jungen. Hassin war Soldat bei der Artillerie. Seit 2013 werden Israelis automatisch in die Organspender-Liste eingetragen, sowie sie ihren Führerschein erneuern, es sei denn, dass sie ausdrücklich Widerspruch äußern. Nur etwa 4% der Israelis haben sich eine Spenderkarte ausstellen lassen. In anderen westlichen Ländern sind es 30%. (IsraelHayom) TS

Kein Platz für Tote
Juden dürfen nicht verbrannt werden, weshalb es keine platzsparenden Urnenbegräbnisse gibt. Und ihre Gräber dürfen "bis in die Ewigkeit" nicht angerührt, also wiederverwendet werden. Langsam geht in Israel der Platz für die Toten aus. Die Friedhöfe sind voll besetzt. Hochhäuser, in denen die Toten übereinander zur Ruhe gelegt werden, wie in Italien, sind beim Publikum nicht gut angekommen. Jetzt wollen die Begräbnisgesellschaften die Toten in mehrstöckigen Grabhöhlen, Katakomben, zur letzten Ruhe betten. Die Idee soll demnächst bei einer Rabbinerkonferenz diskutiert werden. (I24news, nbc, times, Ynet) TS
Etagengräber (Foto: Sahm)

Christen studieren jüdisches Erbe
Das Herzl Institut in Jerusalem hat USD 2,2 Mio. von der US Templeton Stiftung für die Lehre jüdischer Texte an Christen wie Juden erhalten. Der Direktor des Herzl Institut, Yoram Hazony, redete vom dominierenden Glauben in der westlichen Zivilisation. "Die Juden können uns etwas bieten, was wir brauchen." Es gehe nicht um den klassischen christlich-jüdischen Dialog. Das Herzl Institut und das King's College in Manhattan verhandeln auch über die Entsendung christlicher Studenten nach Jerusalem für Sommerkurse zum "Hebräischen Erbe". (JNS, JP) TS




Anzeige...




Die stärksten Armeen der Welt
Eine Aufstellung bei Focus widerspricht der verbreiteten Ansicht, dass Israel über die "stärkste Armee" im Mittleren Osten verfügt. Unter den 10 stärksten Armeen führen die USA, gefolgt von Indien (Platz 4), Deutschland
(7) und der Türkei (8). Bei der Zahl der Panzer führen Syrien (Platz 5) und Ägypten (6) vor Israel (8), gefolgt von der Türkei (9) und Indien (10). Bei der Zahl der Flugzeuge stehen Ägypten (8) und die Türkei (9) auf der Liste der Top 10 Staaten, während Israel fehlt. Bei der Auflistung der Militärausgaben steht Saudi Arabien auf Platz 4, während Israel abermals fehlt. Deutschland steht weltweit auf Platz 8 (vor Frankreich und Italien). Gleichwohl führt Israel unter den Ländern, die wegen Gaza den Weltfrieden vermeintlich am meisten bedrohen. (Focus, focus-pdf) TS

Mangel an Objektivität
Die Anti-Defamation League (ADL) äußerte ihre Bestürzung über den «erstaunlichen Mangel an Objektivität» von Uno-Generalsekretär Ban Ki-Moon bei dessen Bemerkungen über den israelisch-palästinensischen Konflikt. In Gesprächen in Ramallah und Jerusalem äußerte Generalsekretär Ban Ki-Moon einseitige Kritik an Israel, ohne Verurteilung palästinensischer Gewalt. ADL gab sich besorgt über Bans Unvermögen, sich gegen die Absicht der Palästinenser auszusprechen, sich dem Internationalen Strafgerichtshof von Den Haag anzuschließen. (JA, Tachles) TS

Britischer Parlamentsbeschluss kritisiert
«Eine verfrühte internationale Anerkennung (Palästinas) untergräbt Chancen auf wirklichen Frieden», so die israelische Botschaft in London. «Die Straße zum palästinensischen Staatswesen führt durch den Verhandlungsraum. Eine verfrühte internationale
Anerkennung verbreitet die beunruhigende Botschaft an die palästinensische Führung, wonach sie den schwerwiegenden Entscheidungen aus dem Wege gehen könnte.» Der britische Botschafter in Tel Aviv, Matthew Gould, erklärte, dass Israel wegen des Gaza Kriegs seine Unterstützung in der britischen Bevölkerung verloren habe. Die "nicht bindende" Abstimmung, 274 Stimmen zu 12, im Britischen Parlament sei ein "Signal", vor allem wegen der Siedlungspolitik. Das britische Außenministerium erklärte, dass es gegen jegliche "einseitige Schritte" sei. (Tachles, TheJC, INN, JA, Ynet) TS

Ebola-Übung in Tel Aviv
Auf dem Ben-Gurion Flughafen gab es eine Ebola Übung mit Beteiligung des Gesundheitsministeriums, des Roten Davidsterns (MDA), Polizei und des Innenministeriums. Passagiere sollen schon im Flugzeug befragt werden, ob sie aus gewissen afrikanischen Staaten kommen und ob sie Fieber hätten. Nach einem Aufenthalt in Isolierstationen im Flughafen sollen sie auf Krankenhäuser verteilt werden. In Israel gab es bisher einen Verdachtsfall, der sich aber als falsch und ungefährlich herausstellte. Israel kooperiert auch mit der palästinensischen Behörde. Israel plant die Eröffnung einer Ebola-Klinik in Sierra Leon, Liberia. (IsraelHayom, ToI, pmo, INN, Jewsnews) TS

Persönlicher Kommentar von Sacha Stawski: Wenn ich Palästinenser wäre, würde ich wahrscheinlich nicht anders handeln, als die Palästinenserführung heute!
Jahrzehntelang wurde verhandelt und nie hat man so viel erreicht, wie in den letzten Monaten. Das Geld wird den Palästinensern nur so nachgeschmissen. Klar muss ein Teil der eigenen Bevölkerung dafür unterdrückt werden und in ärmlichen Verhältnissen leben. Die Schuld dafür bekommen sowieso die Israelis. Und andere sitzen in Luxusvillen mit Pool, mit Allem was man sich wünschen kann. Und wenn in Oslo und sonst wo schon über fast Alles verhandelt und ein "Fahrplan" für Frieden vereinbart wurde, so ist doch jetzt alles viel besser, aus palästinensischer Sicht: Verhandlungen werden immer wieder verweigert, getroffene Vereinbarungen ignoriert und auch sonst wird nichts eingehalten. Es wird nach Lust und Laune gekämpft, Raketen abgeschossen, entführt, Terroranschläge geplant und ausgeführt, während jede



auch noch so minimale Rechtsstaatlichkeit vor die Hunde geht. Überfällige Wahlen gibt es seit 2006 nicht mehr. Unliebsame Stimmen in der eigenen Bevölkerung werden unterdrückt. In Gaza wird im IS-Stil öffentlich hingerichtet. Und die Welt belohnt mit USD 5,4 Mrd. die Schäden für den von der Hamas ausgelösten Krieg. In der UN will man die Ausrufung des Staates Palästina vorweg nehmen. Kritik wird fast ausschließlich an Israel geäußert. In Europäischen Parlamenten steht Israel auf verlorenem Posten. Und während die Bevölkerung in "Palästina" vom Kindesalter an aufs Übelste aufgehetzt wird, man sich mit Terroristen verpartnert, bewaffnet, Terrortunnel gräbt und Hilfsgüter wie -gelder missbraucht, werden dennoch allein die Siedler zum Übel der Welt erklärt. Und dabei ist völlig egal um welche "Siedlungen" es geht. Willkürliche Waffenstillstandslinien werden zu "Grenzen" erklärt. Einen Staat namens "Palästina" hat es gleichwohl nie gegeben. Etwaige Gebietsansprüche könnten bestenfalls Ägypten und Jordanien stellen. Aber die sind selber damit beschäftigt, Palästinenser zu unterdrücken. Genauso werden die jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Ländern ignoriert - obwohl deren Anzahl die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge übersteigt. Die Liste der Ungerechtigkeiten könnte beliebig lange fortgesetzt werden. Der Doppelstandard zu Israel ist widerwertig. Israel und die Siedlungen, werden auf das Übelste delegitimiert und dämonisiert. Mit jeder Maßnahme entfernen wir uns weiter vom Frieden... (Ynet, StandWithUs, Gatestone)

Grab des Jonas gesprengt
Das 2.700 Jahre alte Grab des biblischen Propheten Jona, der drei Tage im Bauch eines Walfisches verbracht hat, ist in Mosul, in der Provinz Ninive im Irak von IS-Terroristen gesprengt worden. Die Dschihadisten folgen einer besonders strengen Auslegung des Korans. Diese erlaubt keinen Heiligenkult. Deshalb sind selbst Grabstätten von Gefährten des Propheten Mohammed nicht vor Zerstörung sicher. (telegraph, commdig, iraqinews, dailymail, bild) TS



USA versagten Hilfe für Israel: Während des Gaza Krieges haben die USA keinen Nachschub an Waffen oder Munition nach Israel geschickt. Israel will zunehmend auf selber produzierte Waffen zurückgreifen. Schlimmer noch war die ausdrückliche Weigerung der Amerikaner, mit einem schnellen richterlichen Befehl die IP-Adressen von Hamas-Hackern der Facebook Seite des angeblich gekidnappten oder getöteten Soldaten Oron Shaul zu erhalten, um sein Schicksal oder seinen Standort nach einem Angriff am 20. Juli zu ermitteln. Die Hilfsverweigerung wurde offensichtlich an höchster Stelle in Washington beschlossen. (Israeldefense, JPost, Facebook, IsraelHayom, Investigative) TS

Selbstzensur bei palästinensischen Journalisten: Mehr als 80% der palästinensischen Journalisten praktizieren eine Selbstzensur. Das Phänomen hat bereits vor der Gründung der Palästinensischen
Autonomiebehörde (PA) begonnen und sich seit der Spaltung zwischen Hamas und Fatah verschärft. Das Palästinensische Zentrum für Entwicklung und Medienfreiheit (MADA) hat sich intensiv mit dem Thema befasst. Der Direktor des MADA, Mussa Rimawi, sieht in der Selbstzensur "die gravierendste und gefährlichste Art der Zensur", der Journalisten ausgesetzt seien. "Selbstzensur wirkt sich negativ auf die Äußerungsfreiheit und das professionelle Niveau der palästinensischen Medien aus, die bereits vielen Hindernissen ausgesetzt sind", sagte er laut des "Palestine News Network" (PNN). (PNN, Maan, Israelnetz, JTA) TS

Israelis kritisieren Kerry: "Kerry bricht alle Rekorde beim Unverständnis der Lage in Nahost." Das war noch die geringste Kritik israelischer Minister an US-Außenminister John Kerry, der Israel wegen mangelnder Fortschritte beim Friedensprozess mit den Palästinensern und für den muslimischen Extremismus verantwortlich gemacht hat. Das hätten ihm ganz spontan mehrere arabische Politiker so erklärt. In Ägypten habe Kerry gehört, dass der ungelöste Konflikt mit den Palästinensern die Rekrutierung von Kämpfern für den IS in Irak und Syrien fördere. Der israelische Minister Gilad mokierte sich: "200.000 Menschen werden in Syrien ermordet, Amerikaner und Briten geköpft, weil Israel ein paar Wohnungen in Maaleh Adumin baut?" Die USA dementierten die vermeintlichen Äußerungen Kerrys. (I24news, gulfnews, JPost, Haaretz) TS

Hamas: "Tod allen Juden". Kerry zu Netanjahu: "Könnten Sie denen nicht wenigstens den halben Weg entgegenkommen"

UN kürzen Hilfe für Flüchtlinge aus Syrien: Das Welternährungsprogramm der UN reduziert die Hilfe für syrische Flüchtlinge um 40%. In der Türkei will man gar kein Essen mehr ausgeben. Grund sei Geldmangel. Demnach wird die UN-Organisation zwar wie bisher Lebensmittel an 4,3 Mio. Menschen in Syrien verteilen,
doch werde sie die individuelle Menge stark reduzieren. Auch die Bürgerkriegsflüchtlinge außerhalb des Landes, in Libanon, Jordanien und in der Türkei, seien ab November von den Kürzungen betroffen. In der Türkei werde das Welternährungsprogramm sogar keine Hilfen mehr verteilen. Man benötige bis Ende des Jahres EUR 280 Mio.. Hier sei angemerkt, dass 50 Länder, darunter Deutschland, die USA und arabische Staaten problemlos weit über USD 5 Mrd. für den "Wiederaufbau" des Gazastreifens gesammelt haben, obgleich die Hamas den Krieg angezettelt und so die Zerstörungen provoziert hatte. (Zeit, IsraelHayom) TS



Die Saison der jüdischen Feiertage ist vorüber und Israel wird in mieser Stimmung aufwachen. Die weltweite Ebola-Panik, Kritik von US-Außenminister John Kerry, wonach Israel wegen der Siedlungspolitik an allen Übeln in der arabischen Welt schuld sei, weil alle arabischen Politiker ihn "ganz spontan" darauf angesprochen hätten, und der Tod von israelischen Jugendlichen im Himalaya sowie beim Rafting in Peru sind der Grund dafür. Positiv aufgefasst wird das "schlechte" Wetter, erste Regenfälle seit Monaten, weswegen sogar ein Fahrrad-Marathon in Tel Aviv abgebrochen werden musste. Angenehm auch, dass die Temperaturen sinken. Das ist für viele Israelis das Signal, gerade jetzt Ausflüge in ihrem aufregenden Land zu machen. TS








"Völkerrechtlich illegale Siedlungen"
Heute gehört es zum guten Ton bei ARD und ZDF, die israelischen Siedlungen in den "besetzten Gebieten" als "völkerrechtlich illegal" zu bezeichnen. Das scheint eine ziemlich neue "Mode" zu sein. In einer 165 Seiten langen Studie über die Nahostberichterstattung in den Hauptnachrichten des deutschen Fernsehens, im Jahr 2002 erstellt im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn, werden zwar "jüdische" Siedlungen und die israelische Siedlungspolitik mehrfach erwähnt, doch kein einziges Mal als "Verstoß gegen das Völkerrecht". Wenn von "illegalen" Siedlungen die Rede ist, sind Vorposten gemeint, die ohne Genehmigung der israelischen Regierung wild errichtet worden sind und deshalb von der Armee geräumt werden. Könnte es etwa sein, dass die Formel, wonach die Siedlungen "völkerrechtlich illegal" seien, erst in jüngster Zeit, seitdem US-Präsident Barack Obama sie 2009 in Kairo bei einer Rede als "illegal" bezeichnet hat, auch in den Medien so bezeichnet werden? Fakt ist, dass die Sieldungen historisch und rechtlich gesehen zwar "umstritten", aber nicht illegal sind. Siehe dazu: Cicero. (BpB, Cicero, Myths&Facts, WashingtonTimes, Camera, CiF, selma) TS



Einige interessante Veranstaltungen:



Gold1
Bei der Weltmeisterschaft im Fechten "Pokal von Belgrad" gewann Avital Marinuk die Goldmedaille. Im Finale besiegte sie Alexandra Avina aus Mexiko mit 15:12. (Ynet) MN

Gold2
Oren Blitzblau (38) hat sein Augenlicht 2005 im Gazastreifen verloren, als sich ein Terrorist nur 2 Meter von ihm entfernt in die Luft sprengte. Bei der Weltmeisterschaft im Triathlon im brasilianischen Manaus gewann er die Goldmedaille. Er wurde von dem Triathleten Gilad Rotem begleitet. Mit dem Triathleten Tom Bramley, errang er zuvor den dritten Platz und damit die Bronzemedaille bei 750-Meter Schwimmen, 20 km und 5 km Radfahren bei der Weltmeisterschaft in Madrid für Sehbehinderte. (m.one, One) MN TS

Gold3
Beim Judo Grand Prix in Astana, Kasachstan erbrachten die israelischen Sportler Topleistungen: Yarden Jerbi gewann eine Goldmedaille, Sagi Muki Silber und Gili Cohen Bronze. (One) MN

Windsurfing Nr.1
Beim Super Grandslam im Windsurfing auf der Insel Sylt gewann Arnon Dagan den ersten Platz. 150 Profi-Surfer aus 40 Ländern nahmen an diesem Wettbewerb teil. Durch seine Leistung steigt Dagan auf den vierten Platz der Weltrangliste. (One) MN

Spitzengolfer
Bei der offenen Golf-Meisterschaft für Blinde in Italien gewann Sohar Sharon (Foto, 2 v.r.) den ersten Platz. Er ist zudem Weltchampion. (One) MN



GESUCHT: Nachwuchs-Redakteur(in) für ILI News
Lesen Sie gerne Berichte aus und über Israel? Schreiben Sie gerne? Dann sind Sie bei uns richtig. Wir suchen ehrenamtliche Unterstützung für folgende Rubriken: Wirtschaft, Kultur & Gesellschaft, Sport. Darüber hinaus suchen wir auch immer wieder Praktikanten - am besten aus Frankfurt und Umgebung. Bewerbungen an ili@il-israel.org

Wir brauchen Sie.! Jeder ist gefragt!

Entgegen irrtümlicher Annahmen, werden wir weder staatlich, parteilich oder durch Organisationen, religiöse Gemeinschaften oder andere Quellen regelmäßig unterstützt.
Wir sind auf Ihre Spenden angewiesen...
Santander Bank München
Kto.: 1507866200 , BLZ: 50033300
IBAN: DE90500333001507866200
BIC: SCFBDE33



Egal wie klein, oder groß, der Israeltag sollte Bestandteil jeder Stadt sein! 2015 wird ein besonderes Jahr sein: 50 Jahre Diplomatische Beziehungen Deutschland-Israel.
Noch ist genug Zeit sich Gedanken über die Planungen für dieses Jubiläumsjahr zu machen, doch man sollte sich nicht täuschen. Die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt!
Das ILI-Team ist gerne behilflich mit Material und Ideen.
Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter:
SEIEN AUCH SIE MIT DABEI!
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org







Tolle Satire (auf Hebräisch)

Stefan Grigat: Die Einsamkeit Israels (Jungle)

Die Grotten von Rosh HaNikra


Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.
Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben...


Israelischer Humor

Vorsicht. Baby im Kasten

Kreditkarten werden angenommen

Eingang

Privater Parkplatz. Einfahrt verboten. Fremde Autos werden 1. abgeschleppt, 2. beschädigt, 3. zerstört, 4. Alle Antworten gelten

Wie fährt mein Sohn?
Bitte bei Mama anrufen:

Falls dieses Fahrzeug ein Verkehrsvergehen begangen hat, erzähl es niemandem weiter

Ich fahre vorsichtig. Falls ich jemanden umgefahren habe, bitte anrufen bei...

Brezel, warm aus dem Gefrierfach

Endstation: Hospital

Kein Parkplatz für Fahrräder

"Falls ich Dein Jerusalem vergesse", ist Tel Aviv schuld

Friedhof: "Land des Lebens"

Fußgänger: Bitte auf dem Bürgersteig gehen




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


ILI-News:
Abmelden | Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2014 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
www.i-Like-Israel.de www.Israelkongress.de ili@il-israel.org