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30. März 2014




Inhaltsverzeichnis























Erster selbstreinigender Solarpark
In Ketora in der Negewwüste steht Israels größter stromproduzierender Solarpark, gemeinsam betrieben von der Siemens AG und der israelischen Arava Power. Es mangelt weder an Sonne noch an viel Staub. Jetzt hat
Ecoppia aus Herzlija Roboter entwickelt, die ohne Wasser mit feinen Fasern und Luft die Solarplatten nachts automatisch vom Staub befreien. Die sauberen Platten produzierten prompt 35% mehr Strom. (ToI, NoCamels) TS

Sitzen macht Dicke noch dicker
Eine Studie von Forschern der Tel Aviv Universität hat ergeben, dass Fettzellen expandieren, wenn unter physischem Druck, zum Beispiel durch Rumsitzen. Muskeln oder Knochen werden bei mangelndem Gebrauch schwächer, während Fettzellen sich vergrößern. Diese
Quelle: Blick.ch
Entdeckung sei ein "Durchbruch", so Prof. Amit Gefen. In Israel seien 14% der Erwachsenen übergewichtig, während der Durchschnitt in der OECD bei 17% liege. Diät allein sei keine Lösung. Die Forscher entdeckten, dass sich das Hinterteil bei dicken Menschen besonders erweitere, wenn sie zu viel darauf sitzen, weil sich die Struktur der Zellen und ihre Mechanik verändere. Noch müsse erforscht werden, wie diese Mechanik funktioniert und geändert werden könne, damit die Zellen weniger Fett produzieren. (ToI) TS

Riesen-Wassermelonen
Die Wassermelonen sind kaum noch zu tragen. Sie wiegen bis zu 40 Kilo und sind einen Meter lang. Die Monster werden in Ein Jahav im Süden Israels gezüchtet und erreichen schon israelische Supermärkte. Ein Yahav ist bekannt für seine Jumbo-Produkte und hat die größte jemals bekannte Paprika produziert. Die 600 Gramm schwere Frucht war zu schwer, um exportiert zu werden. Eine normale Paprika wiegt 113 Gramm. (ToI) TS


Israels neue Silicon-Wüste
Rund um die Ben Gurion Universität in Beer Schewa soll ein fortgeschrittenes Technik-Zentrum entstehen, ähnlich dem amerikanischen Silicon Valley. In dem Technologiepark auf 23 Hektar sollen auch ausländische Partner wie die Deutsche Telekom beteiligt werden, die jetzt schon in Beer Schewa ein Forschungszentrum unterhält. (Techrepublic) TS



Archäologische Schätze Israels
Neben dem Israel Museum in Jerusalem soll ein "Nationales Archäologisches Zentrum" entstehen, wo 2 Mio. heute in Lagerhäusern verstaute archäologische Funde aus mehreren Jahrtausenden dem Publikum zugänglich gemacht werden sollen. Das neue Museum auf 35.000 qm soll USD 80 Mio. kosten und 2016 eröffnet werden. (Ynet) TS
Lagerhaus der Antikenbehörde
Foto: Sahm



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Wandern in Israel
Die schönsten Wanderrouten durchs Heilige Land. Wo einst Abraham seine Spuren im Straßenstaub hinterließ, finden heute Wanderer auf markierten Wegen ihr Glück - bei einer Entdeckungstour in einem der Nationalparks und Naturreservate oder auf Wanderwegen quer durchs Land.
Foto: Sahm
Ob der Wanderer zu innerer Einkehr findet oder sich sportlich verausgaben will - für jeden Geschmack gibt es eine passende Strecke. Auch die Reiseveranstalter entdecken diese Qualitäten. So hat sich die Wanderung in der Judäischen Wüste durchs Wadi Kelt zum griechisch-orthodoxen St. Georgskloster schon in einigen Reiseprogrammen etabliert. Neben solchen kurzen Touren gibt es immer mehr längere Strecken, auf denen sich das Land etappenweise und individuell zu Fuß erkunden lässt. (bergleben) KR



DB baut Streckennetz in Israel
Die DB BahnBau, Tochterunternehmen der Deutschen Bahn AG, hat gegen Franzosen und Spanier die Ausschreibung für den Bau von 100 km Streckennetz der israelischen Bahn gewonnen. Das Netz soll in Israels Norden zwischen Haifa und Beit Shean sowie in
Zentralisrael zwischen Kfar Saba und Herzlia ausgebaut werden. Die israelische Firma Netivei Yisrael gab bekannt, dass die deutsch-israelische Zusammenarbeit ein NIS 800 Mio. (EUR 167 Mio.) Projekt sei. Kritisiert wird derweil in israelischen Medien die Vergangenheit der Deutschen Bahn, der einstigen "Reichsbahn", und ihre Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus. Die DB hat den Bau der Schnellstrecke von Tel Aviv nach Jerusalem boykottiert, weil sie durch besetztes Gebiet führt. (Israelheute, Israelnational) TS

Unkonventionelle Energie
Israel und Kanada starten drei gemeinsame Projekte im Bereich der unkonventionellen Energiequellen. Das Abkommen im Umfang von USD 6,7 Mio. wurde während des Besuches des kanadischen Ministers für natürliche Ressourcen, Joe Oliver, unterzeichnet. (jpost) MN
Minister Oliver, 2.v.r.

Mobileye goes Nasdaq
Im bislang größten Umfang in der Geschichte israelischer Unternehmen, plant Mobileye einen Börsengang an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq. Der so genannte IPO (Initial Public Offering) soll bei einer
Unternehmensbewertung von ca. USD 2.5 bis 3 Mrd. liegen und ein Fünftel davon am Markt platzieren. Laut Wirtschaftsmagazin Calcalist wäre der IPO bei einer solchen Bewertung auch einer der größten der Nasdaq-Geschichte überhaupt. (NoCamels) AN

Sicherheit aus der Luft
Für mehr Sicherheit bei der Fussball-WM im Juni soll israelische Technologie sorgen: Brasilien bestellt bei Elbit Systems eine ungenannte Anzahl der Hermes 900 Drohne. Das Land besitzt bereits die kleineren Modelle Hermes 450. Über den Umfang des Deals gab es bisher keine Informationen. (Ha'aretz, Reuters) MN

Flugzeug-Wartung
Die Die Israel Aerospace Industries (IAI) erhielt einen Fünf-Jahreauftrag für die Reparatur und Wartung der Boeing 767-Maschinen von Air Canada. Alle Arbeiten werden in der Anlage der IAI am Ben Gurion Flughafen ausgeführt. (Globes) MN

Bester Softwareservice
Das US Cloud-Security Unternehmen Ping hat Accells Technologies übernommen. Die Start-Up-Firma soll weiter in Petach-Tiqva ihre Software entwickeln. Accels hat sich mit seinem mobilen Authentifizierungs-System einen
Namen gemacht. So erhielt die Firma den International Business Award (bekannt als "Stevie Awards") für den besten Softwareservice in der Kategorie Firmen mit unter 100 Mitarbeitern. (ToI) MN

Für deutsche Investoren bedeuten Israels Startups die Zukunft
Bei "Axis Tel Aviv 2014" haben Deutsche und Israelis dank kultureller Übereinstimmung auch gute Kontakte zwischen Investoren und Startups knüpfen können. Deutsche Telekom, Bertelsmann und andere deutsche Firmen kamen zu dem zweitägigen Seminar um israelische Innovationen zu erkunden. (Ynet) TS
Holger Wagner (Photo: David Helberg) von Telekom

Israel ist ein reiches Land
Das Rating-Unternehmen Standard and Poor's (S&P) hält Israel für ein "reiches Land" mit einem jährlichen Durchschnitteinkommen von USD 38.000 mit Wachstum auf USD 42.000 bis 2017. Bei stabiler Wirtschaft erwarte Israel ein reales Wachstum von 3,2%. Schulden von 67%
des BSP gelten als "vernünftig" und sollen bis 2017 auf 61% sinken. Die Inflation ist niedrig mit 1,4%. Von den geopolitischen Risiken (Stichwort: Arabischer Frühling) profitiere Israel noch. Die Stärke des Schekels hindere jedoch Wachstum. Die Bank of Israel solle da mehr eingreifen. (ToI) TS








Die Rolling Stones kommen
Am 4. Juni werden erstmals die Rolling Stones zu einem Konzert im Jarkon Park in Tel Aviv auftreten. Eintrittskarten zu dem "historischen" Ereignis kosten zwischen EUR 145 und 600. Die klassische Rockband trotzt Aufrufen, Israel zu boykottieren. (ToI, Haaretz, INN, HR, Welt, Zeit) TS

Unbezahlte Playboys
Die Redakteure des israelischen Playboy haben sich beim US-Herausgeber Hughes Hefner beklagt, seit Monaten keine Gehälter mehr erhalten zu haben. Hefner war glücklich, als 2013 erstmals eine hebräische Ausgabe
erschienen ist, und dass es für "Bunny" sogar ein hebräisches Wort gebe: Schfanfana". Seit Monaten ist keine neue Ausgabe der Zeitschrift erschienen. (Haaretz) TS

Gefährden Israels Veganer den Weltfrieden?
Von rund acht Millionen Israelis ernähren sich eine Million strikt vegetarisch - ein internationaler Spitzenwert. So Leeor Engländer in "Die Welt". Mindestens eine Million Israelis ernähren sich strikt vegetarisch. 5% der Israelis leben ausschließlich vegan. Sie verzichten auch auf
Produkte wie Eier und Milch. Der Ernährungswahn sorgte bereits für Engpässe und Umsatzeinbrüche in der Milch verarbeitenden Industrie. Eine große Molkerei hat schon pflanzliche Käse- und Jogurtprodukte in ihr Sortiment aufgenommen. Vegetarische Pizza ist der Renner. Zahlreiche Lokale führen vegane Gerichte standardmäßig auf ihren Speisekarten. In 2 Jahren sei die Nachfrage um 40% gestiegen. Losgetreten wurde der vegane Hype von zwei Israelis. Sie hatten ein amerikanisches Propagandavideo auf YouTube ins Hebräische übersetzt. (Welt) TS

Sommerlicher Jetlag
In der Nacht zum Freitag wurden die Uhren um eine Stunde auf Sommerzeit umgestellt. Für die Israelis bedeutete das eine Stunde weniger Schlaf und ein "kleiner Jetlag", aber auch eine Stunde mehr Sonnenlicht in den kommenden 212 Tage bis zum 26. Oktober. (INN) TS
Foto: Sahm



Drei "Nein" von Abbas
Bei seinen Gesprächen in Washington hat der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas den US-Präsidenten Barack Obama mit drei klaren "Nein" konfrontiert: Kein "jüdisches Israel", kein "Ende des Konflikts" und keine Aufgabe des "Rückkehrrechts für
Flüchtlinge". So droht der Friedensinitiative eine Sackgasse, weil Israel nicht seiner eigenen Abschaffung zustimmen will. (ToI) TS

Palästinensisches Kriegsgeschrei
Der palästinensische Minister für Religionsangelegenheiten Mahmoud Al-Habbash hat erklärt, dass es im Namen des Islam den Juden verboten sei, an der Klagemauer zu beten, weil sie Eigentum der Moslems sei. In Jericho hat Taufik Tirawi, Mitglied des Fatah-Zentralrats, eine Rückkehr zum Kampf mit dem Gewehr angekündigt. Präsident Mahmoud Abbas bezeichnete die jüdische Geschichte in Jerusalem als "illusionären Mythos" bis "zionistische Banden den sogenannten Staat Israel gründeten". (PMW, Youtube, PMW) TS
Taufik Tirawi

Israels Diplomaten streiken (Stand 29.3. 23h)
Staatsgäste erhalten keine Termine bei israelischen Politikern, Israelis im Ausland keine konsularische Betreuung, selbst eine Beschwerde Israels über den Iran bei den UN fiel aus: Das israelische Außenministerium und 103 Botschaften um Ausland sind geschlossen. Seit
Foto: Sahm
Monaten befinden sich die Mitarbeiter im Ausstand, weil das Finanzministerium ihnen Gehaltserhöhungen verweigert. Ausländische Delegation sagten Besuche in Israel ab, weil ihnen niemand die üblichen Hilfestellungen für Treffen mit Spitzenpolitikern garantieren konnte. Möglicherweise muss der Papst seine geplante "Pilgerfahrt" ins Heilige Land absagen oder verschieben, weil die Diplomaten jegliche Vorbereitungen eingestellt haben. Auf das Finanzministerium wird zunehmend Druck ausgeübt, weil Israels unterbezahlte Diplomaten weltweit auch Lebensgefahr ausgesetzt sind und der Streik Millionenschäden anrichtet. (ntv, Ynet, Haaretz, globes, ToI, IsraelHayom, JPost) TS

Israel erlaubt türkische Importe für Spitalbau
Ein seit 2011 im Bau befindliches türkisches Spital in der ehemaligen Siedlung Netzarim im Gaza-Streifen kann nun legal mit Baumaterial versorgt werden. Zuvor musste das Material geschmuggelt werden. Für den Bau eines türkischen Krankenhauses im Gaza-Streifen hat Israel den Import des nötigen Baumaterials genehmigt. Verteidigungsminister Mosche Jaalon sagte am Donnerstag, Israel lockere seine Blockade des Gaza-Streifens, damit die Türkei das Material
Foto: Sahm
anliefern könne. Diese Erlaubnis wurde als weiteres Zeichen dafür gewertet, dass die seit vier Jahren andauernde Krise zwischen Israel und der Türkei bald überwunden sein könnte. Israel läßt Baumaterial nur für gut kontrollierte internationale Projekte durch, damit kein Zement oder Stahl der Hamas in die Hände fällt. (20minuten, Imra) KR

Marine unterbindet Waffenschmuggel
Israels Marine hat verdächtige Fischerboote zwischen Ägypten und dem Gazastreifen beschossen. Eines der Boote explodierte, ein Zeichen, dass sich Sprengstoff an Bord befand. (IDF) TS

CyberKrieger in Haifa
Die Universität Haifa hat erstmals ein Studienprogramm für den Kampf gegen die Delegitimierung Israels in den neuen Medien geschaffen. Studenten lernen, was den Kern des Neuen Antisemitismus ausmacht. Sie erhalten Mittel in die Hand gegen dieses "böswillige Phänomen anzukämpfen", sagt Prof. Eli Avraham, akademinischer Leiter des Programms. (Haifa, dcoi) TS

T-Shirts mit Totenkopf und Davidstern
Der britische Kleidungskonzern H&M mit Fillialen in 53 Ländern hat in Birmingham und London Unterhemden mit aufgedrucktem Totenkopf und Davidstern verkauft. Nach Angaben des Jewish Chronicle habe H&M angekündigt, die T-Shirts aus dem Sortiment nehmen zu wollen, "falls sich jemand beleidigt fühlt". Man bitte um Entschuldigung und akzeptiere die geäußerte Kritik. (Elder, algemeiner, focus) KR TS



Todesdrohungen per SMS: Tausende Menschen in Israel, darunter Knesset-Mitarbeiter und etwa 60 Auslandskorrespondenten, haben vom militärischen Arm der radikalislamischen Hamas, den Al-Kassam-Brigaden, Todesdrohungen per SMS auf ihre Handys erhalten. "Wir werden dich umbringen", wurde da gesendet. "Beim nächsten Krieg wird Palästina zurückgewonnen", und "Du
könntest der nächste Schalit werden", womit der israelische Soldat Gilad Schalit gemeint ist, der nach seiner Entführung fünf Jahre lang in Geiselhaft bei der Hamas saß. Die Vereinigung der Auslandspresse in Israel (fpa) veröffentlichte eine scharfe Verurteilung und forderte die Hamas-Regierung in Gaza auf, zu garantieren, dass sich das niemals wiederholen möge. (ntv, FAZ) TS

Christen und Juden gegen Nahostpolitik der EU: Rund 150 maronitische Christen und jüdische Menschenrechtsaktivisten haben am Sonntag vor der Botschaft der Europäischen Union in Ramat Gan bei Tel Aviv demonstriert. Sie warfen den Europäern vor, das
Abschlachten und die Diskriminierung von Christen in Ägypten, Syrien, dem Irak, dem Libanon, im Gazastreifen und in den Palästinensergebieten zu ignorieren. Die Demonstranten wehrten sich dagegen, dass Israel als ein demokratischer Staat, der Religionsfreiheit gewährt, vom Westen ständig einseitig kritisiert werde. (Israeltoday, IsraelHeute, INN) TS

Saudis verweigern jüdischem Journalisten Visum: Michael Wilner ist ein amerikanischer Jude, hat weder in Israel gelebt noch die israelische Staatsangehörigkeit. Allerdings berichtet er unter anderem für die Jerusalem Post. Saudi Arabien verweigerte dem beim Weißen Haus akkreditierten Journalisten die Einreise, nachdem er "jüdisch" als Religionszugehörigkeit im Visumsantrag geschrieben hatte. Es gab zwar amerikanische Proteste und Sprecher äußerten sich "zutiefst besorgt". Doch Präsident Obama hat nichts getan, um dem Protest
Obamas Verbeugung vor saudischem König
Nachdruck zu geben und seine geplante Reise nach Riadh nicht etwa abgesagt. (HR, JPost, ADL, forward, Ynet) TS

Nazimarsch in Jerusalem: Hamasaktivisten haben erneut eine Parade mit Nazigruß auf dem Campus der El Quds Universität in Abu Dis (Jerusalem) veranstaltet. Wegen ähnlicher Vorfälle habe amerikanische Universitäten im November ihre Kontakte mit der
palästinensischen Uni abgebrochen. Jetzt hat Uni-Direktor Sari Nusseibeh deswegen seinen Rücktritt angekündigt. (ToI) TS

Israelische Delegation aus Pariser Uni geflohen: Die Verwaltung der Universität Paris 8 in Saint-Denis bei Paris unterband «mit Bedauern und wegen des Risikos der Störung der öffentlichen Ordnung» einen von rund zehn Mitgliedern der pro-israelischen Gruppe «What Israel» organisierte Veranstaltung. Anlass waren Störungen durch pro-palästinensische Aktivisten. Ein Video zeigt etwa 25 palästinensische Demonstranten, die Slogans wie «Zionisten raus», «zionistische Mörder» oder «Israel, hau ab, Paris 8 gehört Dir nicht» sangen. Die
Demonstranten verteilten Flugblätter, die für einen Israel-Boykott aufriefen, und schwangen grosse Palästinaflaggen, wobei sie ausriefen «Palästina wird weiter leben» oder «Kein Dialog mit Apartheid». Die University of Paris 8 hat sich inzwischen förmlich entschuldigt für die gewaltsame Vertreibung der israelischen Besucherdelegation durch "anti-israelische Elemente". Die Organisation "What Israel" werde künftig eine Plattform auf dem Campus erhalten. (mako, Tachles, Ynet) TS

Palästinenser erschossen? Die französische Nachrichtenagentur afp hat einen Bericht zurückgezogen, wonach ein Palästinenser aus Tulkarem durch Schüsse israelischer Soldaten auf sein Auto getötet worden sei.
Afp hatte ungeprüft palästinensische Angaben übernommen. Am Ende stellte sich heraus, dass es ein Autounfall war. So wird erst mal Propaganda gemacht, bis eine falsche Nachricht stillschweigend "begraben" wird. (ToI, afp, HR) TS



Israel - Nah im Osten
Autoren: Itay Lotem / Judith Seitz. Das Buch beleuchtet den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, fragt nach den Folgen des Holocaust für die israelische Gesellschaft und stellt Religion, Politik, Staat und Wirtschaft vor. Vor allem aber macht es auf unterhaltsame Weise vertraut mit Land und Leuten. Die Medien transportieren oft genug Bilder von Krise, Konflikt und Krieg, aber diese Wahrnehmung ist verengt. Israel ist das Land einer jungen, aufstrebenden Generation, die Berlin New York vorzieht, in Tel Aviv die Nächte durchfeiert und im Sommer von einem Festival zum nächsten zieht. Die jungen Autoren beschreiben das kleine Land - Israel ist so groß wie Hessen - in all seiner Vielfalt. Dieses Buch ist ein Buch von jungen Leuten für junge Leute. (bpb) TS

Lexikon zur Bibel
Wozu braucht man ein neues Bibel-Lexikon, wenn man schon eines im Bücherschrank stehen hat? Das neueste bei SCM R. Bockhaus erschienene 1.310 Seiten lange gebundene "Handbuch" liefert mit seinen 959 farbigen Bildern und hochaktuellen Forschungsergebnissen in extrem kompakter Form die Antwort dazu. Die drei Autoren sorgten dafür, auch widersprüchliche Auslegungen stehen zu lassen. Wichtig ist die Verwertung der neuesten
archäologischen Ausgrabung und Funde, vor allem in Israel, die stets neue Erkenntnisse und Ergänzungen zu den Bibeltexten liefern. (Brockhaus) TS



Israel ist vor allem mit sich selber beschäftigt. Die Krim ist weit weg und eine weitere Freilassung palästinensischer Gefangener mit "Blut an den Händen" ist vorläufig verschoben, bis die Palästinenser einer Verlängerung der Friedensverhandlungen zustimmen. Am Dienstag soll nach zweijährigem Korruptionsprozess das Urteil gegen Ex-Premier Ehud Olmert gefällt werden. Aber nachdem ihm seine getreue Sekretärin Schula Zaken in den Rücken gefallen ist, kann sich noch alles ändern. Auch die Vorwürfe gegen Minister Silvan Schalom wegen vermeintlicher sexueller Belästigung vor 16 Jahren schlagen Wellen. Derweil interessieren sich die Israelis mehr für die Kirschblüte und die noch grüne Wüste, ehe die Sommerhitze alles wieder verdorren lässt. TS



"Israelis und Palästinenser ringen seit Jahrhunderten um einen Platz in der geteilten Stadt." So behauptet es Arte in einer Vorankündigung zu dem jahrelang recherchierten und vorbereiteten Sendetag über Jerusalem am 12. April. Über 70 Fernsehteams haben im April 2013 einen ganzen Tag lang die aufregende Stadt dokumentiert. Es hat keinen "Israeli" jemals vor der Gründung des Staates 1948 gegeben. Und den Begriff "Palästinenser" für die Araber im geografischen Gebiet "Palästina" hat erst Jassir Arafat 1968 in der PLO-Charta erfunden. Und dann noch "geteilte Stadt". Jerusalem war gerade mal 19 Jahre lang geteilt, zwischen Israel und Jordanien. Wissen die Rechercheure von Arte das wirklich nicht? Was will Arte mit einem derart billigen Lapsus erreichen? Welches Klischee soll da gefestigt werden? Das Konsortium von BR, Arte und anderer Anstalten würde sich zum Witz Europas machen, wenn die eine Dokumentation über die Schlachten der "Bundeswehr" während des Ersten und Zweiten Weltkriegs ankündigen würden oder über die "Bundesbürger" in der Lutherzeit. TS



"Der Messias" in hebräischer Sprache
Erstaufführung in Deutschland. Deutsche und israelische Solisten, der Chor und das Orchester "Laudamus Te Stuttgart" sowie Gastsänger aus Israel unter der Leitung von Monica Meira Vasques werden das Oratorium von Georg Friedrich Händel nach der historischen
DVD-Aufnahme im Mai 2010 in Jerusalem nun auch erstmals in Deutschland aufführen. (schoenblick) TS

Jerusalem 24 Stunden lang
Am 12. April 2014 - einen ganzen Tag lang - die Stadt Jerusalem auf ARTE und im BAYERISCHEN FERNSEHEN. Folgen Sie @ARTEde oder @BR_Film. Über 70 Fernsehteams haben im April 2013 einen ganzen Tag in der aufregenden Stadt dokumentiert. Ein Kommentar: "Mal abwarten wie ARTE es schafft, etwas so Positives in etwas Negatives zu verwandeln... Leider ist von ARTE nicht all zu viel Gutes zu erwarten." (arte) (siehe auch Mythen&Fakten) TS
Die Programmankündigung im Internet von Jerusalem aus angeklickt. Foto: Sahm

Israel - Studienreise für Ärzte und medizinisches Personal
Der Hadassah-Freundeskreis Sachsen / Thüringen bietet vom 21. September bis 29. September 2014 eine Israel-Studienfahrt für Ärzte und medizinisches Personal an. Wir besuchen Krankenhäuser und tauschen uns mit
israelischen Kollegen aus. Hospitationen finden statt im Hadassah-Universitätsklinikum in Jerusalem, im Sorokka-Krankenhaus in Be´er Scheva, im Medizinischen Zentrum Ein Bokek am Toten Meer und im Assaf Harofeh Hospital Zerifin nähe Tel Aviv. Teilnehmer der Reise "Klimaheilbehandlung am Toten Meer" erhalten 32 Punkte für das Ärztliche Fortbildungsdiplom. Info: Dr. Siegfried Hummel, Kreiskrankenhaus Schleiz, Telefon: 0 36 63 - 4 67 22 02, E-Mail: s.hummel@hospital-schleiz.de (Hospital, Schechinger) TS



Avocado-Saison
Avocados stammen ursprünglich aus Südamerika, wurden aber von Israelis "entdeckt", angebaut und gelangten so nach Europa. Man kann Avocados halbieren, Kern herausnehmen, nach Belieben mit einer Sauce füllen und essen. Ebenso lässt sich das Fruchtfleisch wunderbar mit Thunfisch aus der Dose, Quark, Creme Fraiche, Zitronensaft, Kräutern wie Estragon, Minze, Basilikum
Foto: Sahm
würzen. Das dient als Dip, Brotaufstrich oder Füllung für entleerte Tomaten. Oder Avocadofleisch mit hart gekochtem Ei, gehackten Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Schnittlauch mischen. Ein Schuss Angostura, Sojasauce oder Worcestersauce und ein wenig Olivenöl oder geräuchertes Sesamöl aus dem Asialaden sind zu empfehlen. TS



Israel zur Fußball WM?
Zumindest für Israel könnte die russische Intervention in der Ukraine einen positiven Effekt haben, wenn es zwei US-Senatoren schaffen ihren Boykott Russlands durchzusetzen. Senator Kirk und Senator Coates haben
einen Brief an die FIFA geschrieben, in dem sie forderten Russland von der Teilnahme an der Fußball WM in Brasilien in diesem Jahr, wegen der Invasion der Ukraine, auszuschließen. Die nächste Mannschaft auf der Liste wäre dann Israel. (Jpost, israelheute) KR



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Am 14. Mai feiern wir Israels 66. Geburtstag
Liebe Israelfreunde,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Auch in diesem Jahr feiern wir den Israeltag! Am 14. Mai 2014 wird bundesweit unter der Schirmherrschaft von Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland und S.E. Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter des Staates Israel in Deutschland, der Israeltag gefeiert.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich am Israeltag zu beteiligen und damit über das Land und seine Situation auf bunte, vielfältige Weise zu informieren. Wir würden uns freuen, wenn sich ihre Stadt / ihre Region 2014 mit einem Israeltag beteiligen würde. Vielleicht gibt es auch bereits eine Initiative für den Israeltag in Ihrer Region, der Sie sich anschliessen können.
Selbstverständlich unterstützen wir von ILI Sie bei der Vorbereitung und Organisation. Gerne senden wir den Veranstaltern - auf Anfrage - unser digitales Handbuch 2014 mit verschiedenen Organisationsratschlägen, Textvorlagen, sowie Aktionsvorschlägen zu. Auch kostenloses Material über Israel kann bei uns angefordert werden.
Wir stehen für alle Ihre Fragen gerne zur Verfügung. Doch als erstes:
Bitte teilen Sie uns mit, ob, wann und in welcher Form 2014 bei Ihnen ein Israeltag stattfinden wird.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Mit einem herzlichen Shalom aus Frankfurt,
Ihr ILI-Team
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Hebron: Palästinensisches Kind
umarmt Soldaten

Holy Capoeira in Israel (Welt)

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Von Tel Aviv nach Jerusalem radeln. Eine Bilderserie des Hamburger Abendblatts









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Am 14. Mai 2014
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