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28. Oktober 2012




Inhaltsverzeichnis














Alzheimer, Autismus und der Gehirn-Atlas
eIF2alpha hat - laut Universität Haifa - Einfluss auf die Entwicklung von Alzheimer. Gelingt es den Forschern, die Aktivitäten dieses Proteins medikamentös zu beeinflussen, kann auch das Fortschreiten von Alzheimer gestoppt werden. Forscher der Universität Tel Aviv und des Sheba Medical Centers haben eine genetische Verbindung zwischen Autismus und Schizophrenie entdeckt. Dieser Zusammenhang könnte das "fehlende Bindeglied" sein
um Menschen zu helfen, sagte Dr. Mark Weiser (JPost). Mit funktioneller Magnetresonanztomographie (MRI) können neurologische und psychiatrische Krankheiten frühzeitig erkannt werden. Unter Leitung von Prof. Yaniv Assaf (Universität Tel Aviv) hat das EU-Projekt CONNECT nun den ersten Gehirn-Atlas mit MRI-Aufnahmen von 120 gesunden Israelis und Europäern im Alter von 30 Jahren veröffentlicht. (JPost) DJ

Das geht unter die Haut
Man nehme eine Glühbirne und eine Fotokamera, kombiniere beides mit technischer Optik und schon werden opake Oberfläche wie Haut und Milchglas durchsichtig. Auch "um die Ecke gucken" kann man mit der Kamera von Ori Katz, Eran Small und Prof. Yaron
Ori Katz, Eran Small
Silberberg vom Weizmann Institute of Science in Rehovot. Die Kamera erstellt aus Lichtstrahlen, die absorbiert bzw. gestreut werden, das inverse Streubild und gibt so in Echtzeit den Durchblick. (israel21c) DJ

Ray und die neue Tastatur
Mit "Project Ray" präsentieren Israels Spezialisten das erste Smartphone für Blinde. "Project Ray" wird über Berührungen und Töne gesteuert und gibt statt Schriftzeichen Sprache aus. Ab 2013 wird "Project Ray" von Qualcomm vertrieben. (timesofisrael) Und noch eine gute Nachricht für alle, die Nackenschmerzen vom Arbeiten am Computer bekommen: bei Smartype kann man auf
dem Tastaturbildschirm sehen, was man schreibt, ohne den Blick ständig zwischen Monitor und Bildschirm wandern zu lassen. Die Tastatur bietet auch den Zugriff aufs Email-Postfach, Apps und Widgets. Smartype wurde von Dov Moran, dem Erfinder des USB-Sticks, entwickelt. (israel21c) DJ

App News
Ob ein Reifen noch genug Druck hat, prüft TireCheck mit einem Klick, wie hier zu sehen ist. Das App von Neomatix ist kostenfrei im App-Store erhältlich. (nocamels) DJ

Innovative Technologie
In Jerusalem ist die erste jemals gebaute hebräische Schreibmaschine aufgetaucht. Die "Iwria" (die Hebräische) stammt aus dem Nachlass der vor fünf Jahren verstorbenen Malka Hasson, einem früheren Mitglied der Untergrundorganisation "ETZEL" in den 1930er und 40er
Jahren. Zum Tippen musste ein Schieber zum jeweiligen Buchstaben bewegt werden, der erst danach durch drücken des roten Knopfs gedruckt wurde. (Botschaft) TS

Israelische Medizin für Europa
Nach langjähriger Überzeugungsarbeit, Unterschriftenaktionen und Petitionen, hat sich die Mehrheit im EU-Parlament mit 379 zu 230 Stimmen am Dienstagabend für das "ACAA Abkommen" über die gegenseitige Anerkennung israelischer pharmazeutischer
Produkte ausgesprochen. Für Pharmaunternehmen bedeutet das Kosteneinsparungen und für europäische Konsumenten günstigere Preise für Generika. So erhalten pharmazeutische - später auch andere industrielle Produkte aus Israel - erleichterten Zugang zu europäischen Märkten. (EJP, eurojew, thejc) TS



Sauber. Sparsam. Spitze.
In dem "Global-Cleantech-100-Index" der Cleantech Group wird die unternehmerische Kultur Israels hervorgehoben. In der Top-100-Liste ist Israel eines der 13 ausgewählten Länder und mit 6 Unternehmen vertreten. In dem im Februar veröffentlichten "Global CleanTech Innovation Index 2012" belegte Israel bereits den zweiten Platz hinter Dänemark. (Israel NewTech) MN

Für mehr Sicherheit
Vom 11. - 14. November findet in Israel die 2. Israel HLS 2012, die internationale Konferenz für Heimat-Sicherheit (Homeland Security) statt. Cyber-Schutz, Sicherung besonders wichtiger Infrastruktur, sowie Notfall-Management sind Hauptschwerpunkte der Konferenz und Ausstellung, die in Kooperation mit der Europäischen
Kommission veranstaltet wird. Erwartet werden über 800 Vertreter aus 50 Ländern. Unter den Gästen: Prof. Dr. Jürgen Stock, Vizepräsident des Bundeskriminalamtes und Gerd Neubeck, Sicherheitschef der Deutschen Bahn, der Sicherheitschef für das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2016 in Brasilien, der Direktor der Security Services von FIFA 2014 und Polizeichefs aus Frankreich, Mailand, Atlanta und Chicago. (Israel HLS 2012) MN TS

Wasser nach Kolumbien
Bei der südamerikanischen Wassermesse Acodal in Bogota, Kolumbien, war Israel Gastland. Israelische Experten referierten bei einem Fachseminar über Wassertechnologien. Der israelische Stand mit 16 vertretenen Firmen weckte hohes Interesse bei Regierung und Industrie. (ynet) MN

SmartPill goes PillCam
Given Imaging, Hersteller der PillCam, erwarb diese Woche die US-amerikanische SmartPill Corporation. Damit kann die israelische Firma ihre weltführende Position im Bereich der schluckbaren Pillen zur Diagnostik des gastrointenstinalen Systems weiter ausbauen. (Bio Israel) MN



Tierschmuggel verhindert
Der israelische Fotograf Ofir Drori, 36, hat nach seinem Militärdienst Tausende Kilometer zu Fuß durch Afrika zurückgelegt und deckte dabei Schmugglerringe auf, die Elefanten und Affen töten und verhökern. Für seine Aktivitäten, die zu Tausenden Verhaftungen geführt haben,
wird er mit dem World Wildlife Fund for Nature Duke of Edinburgh Conservation Medal ausgezeichnet. Prinz Philip und WWF Direktor Jim Leape werden ihm im Buckingham Palace die Medaille überreichen. (JPost) TS

Lebensrettung für Soldaten
Das israelische Verteidigungsministerium hat zehn kleine private Firmen ausgesucht und eingeladen, ihre Produkte bei der "Association of the United States Army's Annual Land Warfare Exposition" vorzustellen. Die israelischen
Erfinder haben zum Beispiel ein aufblasbares steriles 93 Kilo schweres Feldlazarett und Miniroboter entwickelt, die anstelle von Soldaten im Hinterhalt feindliche Bewegungen in unzugänglichen Gegenden beobachten können. (TimesofIsrael) TS

Hadassah erhält Millionen-Spende
Die Women's Zionist Organization of America hat fast 18 Mio. US-$ bei einem Spenden-Dinner aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Organisation Hadassa gesammelt. Irene Pollin aus Washington, DC, allein spendierte 10 Millionen US-$ für ein Programm zur Prävention von Herzkrankheiten. 700 "Gründer" der Hadassa hatten sich in Jerusalem eingefunden und jeweils mindestens 15.000 US-$ gespendet. Zu den Feiern kamen
Historisches Foto von Hadassa
insgesamt 2.000 Unterstützer nach Jerusalem. (Ynet) Das Hadassah Krankenkaus in Jerusalem ist bekannt dafür, Personal und Patienten, Araber und Juden, völlig gleichberechtigt zu behandeln. TS

Zamirchor Bayreuth auf Konzerttournee in Israel
Der Zamirchor e.V. Bayreuth ist vom 31.Oktober. bis 3.November 2012 im Rahmen einer Konzertreise zu Gast in Israel. Höhepunkt wird ein Konzert in Haifa mit dem Haifa Symphonieorchester und dem Tivon Chor unter dem Komponisten und Dirigenten Issak Tavior am 31. Oktober 2012 sein. Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft des Deutschen Botschafters Andreas Michaelis und des parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Finanzen, Hartmut Koschyk. Im Jahre 2008 lud der Zamirchor den Jerusalem Oratoriochoir zu einem Galakonzert ein. Zum ersten Mal in der Geschichte Bayreuths traten damals ein israelischer Chor und ein israelischer Dirigent in der Stadthalle von Bayreuth auf. TS

Grün ist beautiful
Ein "grünes" Lehr- und Forschungszentrum in der israelisch-arabischen Stadt Sakhnin erhielt den ersten Preis bei einem Wettbewerb der Mittelmeer-Union über Energieeinsparung. Das neue Gebäude wurde in traditioneller Bauweise errichtet, enthält dennoch viele energiesparende Elemente. (Israel21c) MN

Wieder zuhause
Eine Initiative des Einwanderungsministeriums aus dem Jahr 2010 zeigt Früchte: In den vergangenen zweieinhalb Jahren kehrten insgesamt 22.470 Israelis aus dem Ausland in ihre Heimat zurück. (JPost) MN

Anglo-israelische Gemeinsamkeiten
Der britische Sender Channel 4 erwarb die israelische TV-Quizsendung "Hamachane Hameshutaf", das nun den Namen "The Common Denominator" trägt. Bei dem Original TV-Spiel müssen die Kandidaten das Gemeinsame an zwei Begriffen oder Personen herausfinden. Dabei sind außer Allgemeinwissen auch kreatives Denken gefordert. (ynet) MN

Frauen-Power
Für eine Karriere im israelischen Rechtssystem ist es von Vorteil, eine Frau zu sein. Zwar gibt es noch mehr aktive männliche (28.231) als weibliche (22.670) Anwälte. Die Statistiken zeigen jedoch einen klaren Trend: Unter den frischgebackenen Anwälten sind 54% Frauen, 69% der Angestellten im Justizministerium sind weiblich und unter den Gerichtsvorsitzenden sind es sogar 71,5%. Insgesamt waren 2011 über die Hälfte der neuberufenen Richter Frauen. (JewishPress) MN
Die Ernennung von Richtern in der Residenz des Staatspräsidenten

Nicht nur für Ärzte
Der Deutsche Ärzte-Verlag organisiert eine Leserreise nach Israel. Neben Jerusalem, Bethlehem, Tel Aviv und Haifa stehen auch optionale Ausflüge zum Toten Meer und nach Galiläa auf dem Programm. Insgesamt 8 Reisetermine, von Januar bis Juni 2013 stehen zur Wahl. (Ärzte-Verlag) MN



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Israelische Innenpolitik
Der Wahlkampf ist im vollen Gange und so auch der Wettlauf um gute Plätze auf den Parteilisten. Die Arbeitspartei sucht noch verdiente Generäle, um sich für die Lösung der Sicherheitsfragen zu profilieren. Premierminister Benjamin Netanjahu und sein Außenminister Avigdor Lieberman boten am Donnerstag eine gewaltige Überraschung, indem sie einen Zusammenschluss der Likudpartei mit der "Unser Haus Israel" (Israel Beiteinu) Partei verkündeten. Niemand wagt, die Auswirkungen dieses Schrittes vorherzusehen. (n-tv) TS

Andere Religionen aber eine Familie
Staatspräsident Shimon Peres veröffentlichte Glückwünsche zum muslimischen Opferfest Eid el Adha: "Wir gehören unterschiedlichen Religionen an, sind aber eine Familie. Möge jedes Jahr Euch in guter Gesundheit vorfinden"; sagte er auf Arabisch. (Facebook) TS

Munitionsfabrik im Sudan explodiert
Während Israel "keinen Kommentar" zur Explosion einer von den Revolutionsgarden des Iran errichteten Waffenfabrik abgab, behauptet Sudan, dass vier israelische Kampfflugzeuge die Fabrik mit Raketen
zerstört hätten. Ebenso wurde behauptet, dass israelische unbemannte Flugzeuge vor einem Monat im Sudan eine Lastwagenkolonne auf dem Weg zur Hamas im Gazastreifen zerstört hätte. Angeblich lässt Iran im Sudan Schihab-Raketen fertigen, mit denen die Hamas dann sogar tiefer im inneren Israels gelegene Ziele treffen könnte. (Welt, TimesofIsrael, JPost, BBC) TS

Botschafter gegen Antizionisten
Der israelische Botschafter in London hat den Kampf gegen Boykott Massnahmen britischer Antizionisten aufgenommen, nachdem es zu mehreren Störungen von Konzerten und anderer Zwischenfälle gekommen ist. Er bezeichnet Israel als ein "Staat mit vielen offenen Türen" und hat es sich zum Ziel gemacht, den Engländern das von den Medien viel zu wenig beachtete Israel näher zu bringen - das Israel außerhalb des
Konfliktfeldes. Mit Erfolg organisierte er so einen Kardiologenkongress und eine Tagung zu Innovationen aus Israel, an der 70 britische Internetfirmen teilnahmen und Vertreter von 30 israelischen Firmen trafen. (thejc) TS



Siedler retten Palästinenser: Siedler aus Newe Zuf im Westjordanland haben einen palästinensischen Jungen gerettet und behandelt, bis eine israelische Ambulanz ihn in das Scheba Hospital in Tel Aviv bringen konnte. Der Junge hatte einen Stromschlag erlitten. Seine Eltern brachten ihn hilfesuchend zum Tor der Siedlung. Eine Quelle nach Newe Tsuf ist jede Woche Schauplatz gewalttätiger Zusammenstöße palästinensischer "Aktivisten" und israelischer Sicherheitskräfte. (Ynet) Warum nur verschweigen deutsche Medien solche Geschichten, berichten aber über jeden Olivenbaum, den mutmaßlich Siedler abgehackt hätten, obgleich sich herausstellt, dass es Palästinenser als Provokation getan haben? TS

Tachles hält Israel für Apartheidstaat: Der notorische Israelkritiker der linksorientierten Tageszeitung Haaretz, Gideon Levy, hat aus einer Umfrage herausgelesen, dass die Israelis "Rassisten" seien und dass Israel ein "Apartheidstaat" sei. Diesen Artikel hat die jüdische Zeitschrift Tachles aus der Schweiz wiederum unkritisch aufgegriffen und wiedergegeben, ebenfalls mit dem Schluss, dass Apartheid und Israel identisch seien. Gideon Levy und Tachles Autor Jacques Ungar sind beide bekannt für ihre blinde und unreflektierte Ablehnung der Siedlungspolitik. Honest Reporting hat aufgezeigt, wie Levy die Umfrageergebnisse umgedreht und nach Gusto interpretiert hat. Der New Israel Fund habe angeblich die Umfrage in Auftrag gegeben, sich aber in einer Erklärung davon distanziert, was britische und andere Zeitungen nicht hinderte, ebenfalls Levys Artikel als "Beweis" für angeblichen israelischen Rassismus aufzugreifen. Ben Dror Yemini bezeichnete die Haaretz Geschichte als die "größte Manipulation in der Geschichte anti-israelischer Hetze". (Aro1, TimesofIsrael) TS


Gideon Levy

Jacques Unger
Arabische Kommandeurin bei Kampfeinheit: Allen Behauptungen zu Trotz, dass israelische Araber "diskriminiert" und vom Armeedienst "ausgeschlossen" seien, (wie jüngst wieder von der EKD behauptet) hat die israelische Armee Mona Abdo, 20, eine aus einer christlichen Familie von Haifa stammende Araberin, zur Kommandeurin einer Kampfeinheit befördert. Mona hatte sich freiwillig zum Militärdienst gemeldet. Zunächst diente sie in einer Logistik-Einheit, aber sie wollte mehr und meldete sich zu einer Kampfeinheit, wo Männer und Frauen, Juden und Araber, gemeinsam kämpfen. (Israeltoday) TS

Blinder Hass auch in Europa: Antisemitische Zwischenfälle nehmen erneut Überhand. In Paris haben zwei 40-jährige arabisch sprechende Männer einen jüdischen Schuljungen, der an einer Bushaltestelle wartete, beschimpft und mit einem Gürtel gepeitscht. Allein in Frankreich wurden 386 gewalttätige Vorfälle 2012 gezählt, 44% mehr als im Vorjahr. (TimesofIsrael) Auch in Deutschland ist Antisemitismus unter arabisch-stammigen Jugendlichen (ganz abgesehen von den anderen Formen des Antisemitismus) ein Problem, wie zuletzt durch den Expertenbericht des Bundestages hervorgehoben. TS

Anti-israelische Hetze eines UN Sondergesandten: Der UN-Sondergesandte Richard Falk, 82, fordert den Boykott von Firmen, die in israelischen Siedlungsgebieten tätig sind, darunter Volvo, Hewlett Packard, Caterpillar, Motorola; Ahava, Elbit Systems, Assa Abloy aus Schweden, Veolia Environment, G4S, Dexia, Riwal Holding Group und Cemex. Die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice verurteilte Falks Äußerungen als "unverantwortlich und inakzeptabel". Die britische Regierung bezeichnete Falk als "antisemitisch". Seine Äußerungen schaden der Glaubwürdigkeit der UNO. (Israelnetz, wjc, unwatch) TS

Durch Hilfsgelder finanzierte Propaganda und Hetze? Die Palästinensische Autonomiebehörde betreibt weiter eine ungezügelte Propaganda gegen Israel, verherrlicht Selbstmordattentäter und ruft zur Vernichtung Israels auf. Das zeigt ein Report, den Minister Mosche Jaalon der Regierung vorgelegt hat. Die Jahrzehnte lange Saat von systematischer Hassförderung ist eines der größten Friedenshindernisse. TS

Israelische Checkpoints: Israelische Straßensperren im Westjordanland sind ein beliebtes Propagandamotiv der Palästinenser. Die Sperren verhindern angeblich deren "Bewegungsfreiheit" und sein ein maßgeblicher Grund für die "miserable wirtschaftliche Lage": "Insbesondere die Hunderte Kontrollposten im Westjordanland und die sich seit 2003 in Bau befindliche Sperranlage schränken die Bewegungsfreiheit von Wählern, Kandidaten und Angestellten der Zentralen Wahlkommission teils erheblich ein und mindern insofern den Charakter der Wahlen als frei, fair und transparent." So steht es in einem Report der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) in Ramallah. Auf Anfrage erklärte ihr Repräsentant, dass die UNO und israelische Menschenrechtsorganisationen ihm als Quelle dafür gedient hätten. Auf Anfrage hat der israelische Militärsprecher offiziell und schriftlich mitgeteilt, dass es innerhalb des Westjordanlandes überhaupt nur noch 16 (sechzehn) israelische Checkpoints gebe. Die seien "normally open", also offen und unbemannt. Es ist beschämend, dass sogar die KAS sich nicht die Mühe macht, offizielle israelische Stellungnahmen einzuholen und sich allein auf fragwürdige politisch motivierte Organisation wie Betzelem beruft, ohne deren Angaben vor Ort zu überprüfen. Die UNO definiert sogar im Straßengraben liegende Wackersteine und Leitplanken als Straßensperren, ignoriert aber palästinensische Straßensperren. TS


Ein typischer israelischer "Checkpoint" am Südeingang von Bethlehem
Bank of China verklagt: Familien israelischer Schüler, die 2008 bei einem Terroranschlag ermordet worden sind, verklagten die Bank of China (BOC) zu Schadensersatz in Höhe einer Milliarde-US-$- wegen vorsätzlicher Bereitstellung von Bankdienstleistungen an die Hamas durch ihre New Yorker City Filiale. "Die Großbank hat wissentlich die islamische Gruppe unterstützt bei der Durchführung dieses Angriffs mit voller Zustimmung der chinesischen Regierung", so Anwältin Nitsana Darshan-Leitner von Shurat Hadin - Israel Law Center. (israellawcenter) TS




Nach massiven Raketen- und Mörserattacken aus dem Gazastreifen wird wieder einmal die Möglichkeit eines militärischen Einmarsches diskutiert - was in den hiesigen Medien als angeblich "unprovozierte israelische Aggression" sicher wieder große Aufmerksamkeit bekommen würde. Die Hamas war an den Angriffen beteiligt, hielt aber die Ruhe ein, damit der "Staatsbesuch" des Emirs von Qatar und eine Siegesparade nicht durch israelische Luftangriffe gestört würden. Israelische Politiker, darunter der Staatspräsident, Premierminister und Verteidigungsminister, erklärten, dass Israel die eigene Bevölkerung (eine Million Menschen allein im Süden Israels) nicht gemäß der Willkür der Hamas terrorisieren lassen werde. Was in den hiesigen Medien nämlich viel zu kurz kam, ist dass bei den Angriffen ein israelischer Offizier und drei Gastarbeiter aus Thailand schwer verletzt wurden. Ebenso erhielten mehrere Wohnhäuser und Ställe Direkttreffer. Rund um den Gazastreifen fiel in grenznahen Ortschaften der Schulunterricht aus. (JPost, Huffington, Israelnetz) Währenddessen geht das Leben weiter nördlich im Land aktiv weiter. So steht Tel Aviv, wo diese Woche auch die erste Tel Aviver Innovationskonferenz eröffnet wurde, im Finale des Urban Land Institutes und des Wall Street Journals, um die innovativste Stadt des Jahres zu werden. (HIER können Sie mit abstimmen). (NL Botschaft, Ynet) TS



Matthew Levitt auf Tour
  • Berlin: Am Dienstag, den 6. November 19:30 Uhr wird mit Matthew Levitt ein hochklassiger Terrorexperte und ehemaliger Mitarbeiter im US-Finanzministerium zu Gast sein. "Why Hezbollah is Europe's problem too - Warum die Hisbollah auch Europas Problem ist" Dr. Matthew Levitt ist Senior Fellow am Washington Institute for Near East Policy und Leiter des Stein Program on Counterterrorism and Intelligence. Hörsaal Innere Medizin, Charité Campus Mitte, Südflügel, Sauerbruchweg 2, Ebene 3, 10117 Berlin. Weitere Infos: Michael Spaney, Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB), Tel. 0179/660-3432, Email, oder im Internet.
  • Wien: Montag, den 5. November um 19:00 Uhr im Presseclub Concordia in Wien. (StoptheBomb) TS

"Zwei Nationen, drei Religionen in Israel und Palästina"
Das Galilee International Management Institute - Israel veranstaltet vom 27. Dezember 2012 bis 08. Januar 2013 sein Winterseminar "Two Nations and Three Religions in Israel and Palestine". Das Programm besteht aus Seminaren und Studienreisen, die es den Teilnehmern
ermöglichen, sich einen persönlichen Eindruck von historischen Orten sowie verschiedenen Kulturen und Völkern zu verschaffen, die einst diese Region bewohnten. Die "Early Bird" Anmeldung wurde bis zum 5. November 2012 verlängert! MKruger@galilcol.ac.il, Phone:+972-4-6428888, www.galilcol.ac.il TS



Gewichtheben
Bei der Studenten-WM im Gewichtheben vom 6.-9. November in Eilat wird eine Rekordzahl von 200 Sportlern aus 40 Ländern erwartet. Es ist das zweite Mal, dass dieser Wettbewerb in Israel veranstaltet wird. (one) AN

Basketball // Euroleague
Maccabi Tel Aviv führt seine Siegesserie in der europäischen Königsklasse gegen Elan Chalon-Sur-Saone aus Frankreich fort und setzte sich mit 90:61 durch. An alle, die Maccabi einmal live erleben möchten - nicht vergessen: Am 8. November gegen Alba in der Berliner o2-Halle. (euroleague) AN






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Thomas
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Am 08. Mai 2013
ist wieder Israeltag!


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