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08. April 2012




Inhaltsverzeichnis
















Gezeiten zerreißen Riesenplanet
Eine Erklärung für die Existenz zweier erdgroßer Planeten, die Stern KOI 55 umrunden, liefert die Technische Universität Haifa: In der Riesenphase von KOI 55 hat sich
ein großer Gasplanet dem Stern so weit genähert, dass er durch dessen Schwerkraft auseinander gerissen wurde. Aus den Trümmern des Planetenkerns sind die beiden kleinen Planeten entstanden, so die Wissenschaftler im Fachblatt "Astrophysical Journal". (weltderphysik) DJ

Hilfe für Männerleiden
Die Hälfte aller Männer leidet mit zunehmenden Alter an einer vergrößerten Prostata, die auf die Harnröhre drückt. Eine arzneimittelfreie Therapie bietet nun das Klinikum Ramat Gan: in einem ambulanten Eingriff werden durch
einen Katheder Blutgefäße verödet. 85% der Patienten geht es bereits nach kurzer Zeit deutlich besser, der Testosteron-Spiegel normalisiert sich und die Lebens- und Liebeslust kehrt zurück. (spiegel) DJ

Der Mann im Mond
Die synchrone Drehung des Mondes zur Erde lässt uns immer dieselbe Mondseite sehen. Der Grund aber dafür, dass der Erde nicht die Seite mit Bergregionen, sondern die Seite mit Kratern aus dichtem und dunklem Vulkanmaterial zugewandt ist, kann nun das Weizman Institut erklären: die asymmetrische Form des Mondes mit seinen Tälern und Bergen führt zu verschiedenen
Energieniveaus. Weil der Mond durch die Rotation Energie verliert, bleibt er im Energieniveau eines Tales hängen, was die heutige Ausrichtung des Mondes zur Folge hat. (weizmann) DJ

Alles auf einen Blick
Das Android-App von pops fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus SMS, Email, Facebook und Twitter in einer Oberfläche zusammen, wie dieses Video zeigt. Der Nutzer kann dazu Animationen auswählen oder eigene Videos nutzen. (israel21c) DJ



Teva macht wach
Der israelische Pharma-Gigant Teva Pharmaceutical Industries Ltd. erhielt von der US-amerikanischen Medikamentenaufsichtsbehörde FDA grünes Licht, für 180 Tage exklusiv das Generikum Provigil zu vermarkten. Das Präparat verhilft Schlafapnoe- und Narkolepsie-Patienten zu mehr Wachheit. (Globes) MN

Technologie-Shopping
Innerhalb von nur drei Wochen erwarb das irische Unternehmen Covidien gleich zwei israelische Firmen: Dem ersten Deal der Übernahme des Endoskopie-Entwicklers superDimension für 300 Mio. US$ folgte für 346 Mio. US$ der Kauf von Oridion Systems, einem Jerusalemer Hersteller von Atmungsüberwachungsgeräten. (Globes) MN



Eine Stimme aus Haifa
Dass Israel kein "Apartheidstaat" ist, beweist das Land Tag für Tag im Zusammenleben jüdischer und arabischer Bürger. Nissren Kader, 26-jährige israelische Araberin aus Haifa, gewann den Gesangswettbewerb des populären Sängers Eyal Golan und wurde damit die erste Araberin, die eine hebräischsprachige Castingshow gewann. (Times of Israel) MN

Einstein zum Download
Am 19. März ging das Einstein-Archiv online, bei dem die Hebräische Universität Jerusalem über 80.000 Dokumente vom und über den großen Physiker zur Verfügung stellt. Bereits in den ersten fünf Tagen klickten 650.000 Nutzer aus insgesamt 160 Ländern die Webseite mehr als 21 Mio. Mal an. (NL der Botschaft) MN

"New Writing from Israel - A World of Stories"
Unter diesem Motto präsentiert das Tristan Bates Theatre in London am 29. April fünf israelische Theaterstücke. Von der Gruppe tik-sho-ret initiiert, soll das Projekt dem britischen Publikum einen Einblick in das moderne israelische Theater ermöglichen. (ynet) MN

Ins Museum vom Sofa aus
Sie würden gerne das neu-renovierte Israel-Museum in Jerusalem sehen, können sich aber gerade einen Flug nicht leisten? Mithilfe des Suchmaschinengiganten Google und seinem "Art Project" ist dies nun möglich. Als eines von
insgesamt 151 Museen weltweit lässt sich auch dieses als Israels erstes vom heimischen Computer aus begehen. (Ha'aretz) MN

Diva weltweit
Der israelische Bademode-Hersteller "Diva" feiert seinen 70. Geburtstag. 1942 in Tel Aviv gegründet, sitzt die Firma noch immer im selben Gebäude und verkauft ihre Artikel in über 40 Länder, inklusive Deutschland, den USA und einigen
arabischen Staaten. Zum Jubiläum gibt es einen Katalog, der vor der Kulisse des Toten Meers fotografiert wurde. (israel21c) MN

Fumaria thuretii Boiss
Die extrem seltene Blume, deren deutscher Name nicht zu ermitteln war, wurde jetzt zum zweiten Mal in Israel gesichtet, nahe der Grenze zu Libanon. Zuvor hat sie nur ein 1948 verstorbener Botaniker einmal gesehen. Die Botaniker
empfahlen, die "Galilee fumitory" (so der englische Name) auf die Liste der vom Aussterben bedrohten "Roten Blumen" zu setzen. (Haaretz) TS



Österreichisches Hospiz geht online
Das Österreichische Hospiz zur Heiligen Familie in der Altstadt Jerusalems geht Online. Das Hospiz liegt an der Via Dolorosa und nur fünf Minuten zu Fuß vom Damaskustor entfernt. Mit einer Kapelle aus den Zeiten des Kaisers Franz
Joseph, einem Dach mit atemberaubendem Blick auf Jerusalem und einem Café mit Wiener Strudel, gilt das Hospiz als Geheimtipp unter Touristen und Einheimischen.



Günter Grass
Das "Gedicht" des Literatur-Nobelpreisträgers Günter Grass wird derart in Deutschland breitgetreten, dass wir hier nur darauf hinweisen wollen, dass sich sogar das offizielle Israel in diese "innerdeutsche" Debatte eingemischt hat mit erheblicher Kritik. Erst der Gesandte Emmanuel Nahshon und dann Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Eine Vielzahl an Artikeln, Kommentaren und Diskussionen zur Causa Grass finden Sie auf unserer Facebookseite. TS
SS-Mann Grass (r.) 1944

Historische Ungerechtigkeit
Das israelische Außenministerium will das Schicksal der rund 850.000 jüdischen Flüchtlinge aus den arabischen Staaten auf die internationale Tagesordnung setzen. Die vertriebenen Juden aus Iran, Irak, Ägypten, Marokko und
anderen Ländern mussten Eigentum im Wert von Milliarden hinterlassen. In einem Report dazu steht, dass etwa die Hälfte der jüdischen Einwohner Israels aus arabischen Staaten stammt. (mfa) TS

Rakete fällt vom Himmel
Zwei Grad-Raketen sind in Eilat eingeschlagen. Eine traf eine Baustelle. Sie wurden vom Sinai aus abgeschossen, aber Ägypten dementiert das. Die Raketen richteten keinen Schaden an und störten nicht einmal die Urlaubsfreuden in der Stadt am Roten Meer. Die mutmaßlichen Drahtzieher sitzen im Gazastreifen. (NZZ) TS

Palästinensische Klage abgewiesen
Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat eine Klage der palästinensischen Autonomiebehörde aus technischen Gründen nicht zugelassen. Nur Staaten könnten bei dem Gericht Klagen einreichen. Palästina sei noch kein Staat. Die Palästinenser hatten gefordert, israelische "Kriegsverbrechen" während des Gazakriegs 2008/2009 ahnden zu lassen. (Tachles) TS



Moses und der Auszug der Muslime aus Ägypten: Nicht einmal die Süddeutsche Zeitung wusste, dass laut Dr. Omar Ja´ara, Dozent und `Spezialist für israelische Angelegenheiten` der Al-Najah-Universität in `Nablus´ (Sichem) Moses die Muslime aus Ägypten geführt habe.
Der Exodus, so der palästinensische Forscher, wenige Tage vor dem jüdischen Passah-Fest, sei die erste Instanz der Palästinenser in ihrer gewaltsamen Befreiung gewesen, obgleich erst Arafat 1968 den Begriff "Palästinenser" geschaffen hat. Der biblische Saul sei ein muslimischer Führer gewesen, der die muslimische Nation einte und Goliath und sein Imperium besiegte. (Haolam, PMW) TS

Unsportlicher Boykott: Die arabischen Länder wollen den Turnschuhhersteller Adidas boykottieren, weil er den Jerusalemer Marathon gesponsert habe. Das verkündete der saudische Prinz Nawaf bin Faisal. Weil der Marathon durch Ost-Jerusalem führte, wollen arabische Staaten im kommenden Jahr einen Marathon unter dem Motto "Jerusalem gehört uns" veranstalten. (JTA)

Innenpolitische Aufregung gab es wegen der (gewaltlosen) Räumung eines Hauses in Hebron. Siedler hatten es angeblich von einem Araber legal gekauft, sich aber von den verantwortlichen Militärbehörden keine Genehmigung für den Hauskauf eingeholt. Das Oberste Gericht entschied, dass erst die Legalität des Kaufgeschäfts überprüft werden müsse. Erst danach könne das Haus bezogen werden. Die Siedler behaupten, alle Dokumente zu besitzen, doch die palästinensische Autonomie hat angeblich den arabischen Hausbesitzer und den Strohmann, der das Haus verkauft hat, verhaftet und den Deal für "illegal" erklärt. Trotz Aufregung bei linken wie rechten Politikern, erwies sich die Affäre als "Sturm im Wasserglas", während die Regierung erklärte, sich dem bindenden Urteil des Gerichts gebeugt zu haben, wie das in einem Rechtsstaat üblich ist. TS




Wenn nichts Schlimmes passiert, wird Israel in dieser Woche ausnahmsweise keine Schlagzeilen liefern. Das achttägige Passahfest, das am Freitag Abend mit dem Seder-Abend begann, bedeutet Urlaub, Ausflüge in die Natur, überfüllte Hotels, unerträgliche Verkehrsstaus und Hochkonjunktur bei arabischen Bäckereien, weil in den jüdischen Supermärkten alle Regale mit "Ungesäuertem", also Mehl, Bier und Pasta, verhängt sind. Während Christen zum Osterfest Jerusalem mit friedlichen Pilgern erobern, feiern die Juden das "Fest der Freiheit", also des Auszugs aus Ägypten, im Familienkreis. Sogar das bisher winterliche Wetter hat sich erbarmt. Der erste Wüstenföhn mit Temperaturen über 30 Grad ist angesagt. Aus gegebenem Anlass wünscht die Redaktion von ILI-News allen seinen Lesern "ungeachtet der Religionszugehörigkeit", wie man offiziell sagt, schöne Feiertage. TS



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Trendsetter in moderner Landwirtschaft
Zur Agritech Israel 2012 werden mehr als 7.000 Besucher aus 115 Ländern erwartet. Vom 15. bis 17. Mai stellen sich 200 israelische Landwirtschaftsunternehmen vor und zeigen Innovationen, Trends und Technologien. (israel21c) MN

100 Jahre Hadassah
In Israel wird das 100-jährige Bestehen von Hadassah mit einer Konferenz von 16. - 19. Oktober begangen. Die amerikanische Frauenorganisation unterstützt das berühmte Hadassah-Hospital in Jerusalem. (Anmeldung) TS

Frankfurt: Krieg in Sicht? Israel, Iran und die Bombe
Die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung veranstaltet in Kooperation mit der Frankfurter Rundschau eine Podiumsdiskussion zum iranischen Atomprogramm und der Gefahr eines Krieges im Nahen Osten. Am 23. April, 19:30 Uhr im Depot Sachsenhausen in Frankfurt/Main: Dr. Behrooz Bayat, Atomexperte und Physiker, Wien, Prof. Dr. Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler und Publizist, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Giorgio Franceschini, Experte für nukleare Rüstungskontrolle, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Michael Spaney Sprecher der Kampagne "Stop the Bomb", Mideast Freedom Forum Berlin. Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau (auswaertigepolitik)



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Fechten
Bei der Jugend-Fecht-WM in Moskau gingen in der U17-Kategorie zwei Gold-Medaillen an Israel: Bei den Jungs gewann Yuval Freilich (Foto) mit zwölf Siegen, Daria Strelnikov holte bei den Mädchen mit elf gewonnenen Kämpfen den ersten Platz. (Ha'aretz) AN

Trainingsgelände für Jung und Alt
Die UEFA, die israelische Fußballvereinigung IFA, sowie das Kultur- und Sportministerium bauen gemeinsam eine hochmoderne Trainingsanlage in Shfayim, unweit von Tel Aviv. Michel Platini, Präsident der UEFA, kam für dieses
Event nach Israel. Platini hob die Wichtigkeit eines solchen Komplexes hervor, auch vor dem Hintergrund der U21-EM, die 2013 in Israel stattfindet. (uefa) AN

Kickender Premier
Benjamin "Bibi" Netanyahu gratulierte der Mannschaft von Ironi Kiryat Shmona zur israelischen Meisterschaft und zeigte mit den Spielern auch ein paar seiner Künste am Ball... Kiryat Shmona war das Überraschungsteam der Saison und ist der
erste Meister seit 1983, der nicht aus den Großstädten Tel Aviv, Jerusalem oder Haifa stammt. Das Video beim Sportportal "one" (one, JPost) AN








Der Humus dieser Woche ist beleidigt, wegen der Pessachgesetze in dieser Woche verschmäht zu werden und streckt deshalb die Zunge aus.



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt. Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben




In Israel "genießen" nicht nur die Affen im Safari-Park von Ramat Gan während der Pessach-Woche "Ungesäuertes", darunter das knochentrockne Matzebrot... (IsraelHayom)



"Bitte die Tiere nicht füttern"

Bei 30 Grad draußen und Minus 8 Grad drinnen kann man noch "Jerusalem aus Eis" bewundern




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 14. Mai 2012
ist wieder Israeltag!

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